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Hydraulik Hakotrac 2000V

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    Hallo Schrauber,


    hab da mal so ein Prob. mit der Hydr. vom Hakotrac. Hab das Teilchen umgebaut gekauft,
    jedoch waren die 2 Zahnriemchen scho durchgebrannt. Nach erhalt der neuen geht zwar das heben des Schneeschild und ich kann auch ca 2 Std. arbeiten jedoch dann nur mit viel Gas heben.Also Riemchen wieder verheizt.Auch mit versuch 2 und 3 mit starker Riemenspannung das selbe. Nach zerlegen der Orginal Walzenpumpe stellte ich starke Kratzer im Pumpeninneren fest. Ansaugung Eisenspähne beim umbau durch Vorbesitzer?
    Na habe nun eine Bosch Zahnradpumpe eingebaut, aber wieder das gleiche spiel.
    Neue Riemen verheizt! Nach tausch vom Steuerungshebel gegen ein Neues da es Orginal nicht gibt immer noch keine Besserung.


    Stehe jetzt kurz davor Riemen gegen Kettenantrieb zu tauschen, aber wieso hat es beim Hakotrac ja im Orginal ab Werk kein Prob. mit den Riemen ?
    Ist es Ratsam auf Kette umzusteigen?
    :roll:

  • Hallo Essigbauer,


    ich tippe mal darauf, dass die Flucht der beiden Riemenscheiben nicht passt. Ist eventuell die Aufnahme der Hydraulikpumpe etwas "verbogen"?
    Wenn Du nach einiger Zeit nur noch mit "viel Gas" die Hydraulik betätigen kannst, ist die Pumpe verschlissen. Wenn das Öl warm wird, wird es dünnflüssiger und "drückt" sich dann schneller durch Leckagen in Pumpe, Zylinder und Steuerventil.
    Alternativ kannst Du das Hydrauliksystem mit dickflüssigerem Öl befüllen. Das verbessert dann die Symtome, ist aber nicht gleichzusetzen mit einer Behebung der Ursache!

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956

  • Hallo F20GH,


    erst mal Danke für die schnelle Antwort.
    Dein Gedankengang bringt mich auf eine andere Befürchtung, die Halterung der Pumpe ist zu schwach und verdreht sich unter Last. Dadurch Schräglauf der Riemchen und Hitzeentwicklung. Heiße Riemchen Wachsen und haben noch weniger Haftung u.s.w.
    Tja, daß sollte nun geklärt sein ( Grins)!


    Da ich aber nun eine Zahnradpumpe mit Gleitlagern eingebaut habe sollte der Antrieb über ein Vorsatzlager erfolgen um die Gleitlager nicht zu verheizen oder?
    Vermute auch ein Kettenantrieb benötigt das Vorsatzlager da die gleiche Verzuglast auf die Welle herscht!


    MfG Essigbauer

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  • Hallo Essingbauer,


    jede Zahnradpumpe, die über Kette oder Keilriemen angetrieben wird, benötigt ein Vorsatzlager zur Aufnahme der in Betrieb auftretenden Radialkräfte!
    Es gibt Zahnradpumpen mit integrierten Vorsatzlagern, die meisten sind aber ohne und deshalb wird ein entsprechendes Lager vorne angeflanscht.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956

  • Zwischenbericht:


    Vorsatzlager und Riemchen besorgt, zum Halben Preis (grins).
    Jetzt weis ich auch warum die Pumpe so günstig war, hat einen Konus von 1 zu 5 und nicht üblichen 1 zu 8
    Naja werde halt Pfuschen müßen.
    Habe nun Gestern eine 5 mm Eisenplatte für die Aufnahme des Vorsatzlager´s eingeschweißt, dadurch kann ich das Vorsatzlager nun mit 4 Schrauben befestigen und es wird die Mechanik Verzugsicher.
    Plan für Heute: Einschweißung der Spannschrauben für die Riemchen und Probelauf.

  • Heureka,


    Probelauf erfolgreich. Riemchen stabiel, nach Drosselung Überdruck auf 50 BAR wird das 1,5 Meter Schild Spielend gehoben.
    Nur das Vosatzlager macht mir noch Sorgen, wird ca. 45-50 Gad Warm ohne Last.


    Werde nun alles "Schuckelig" machen und mal ein paar Bilder ins Netz stellen!


    Vielen Dank an F20 GH für Deine Tolle Hilfe !

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  • Hallo Essigbauer,


    dass das Vorsatzlager auch "ohne Last" warm wird ist schon in Ordnung, denn Du hast vergessen, dass die Pumpe auch Leistung abgibt, wenn Sie das Öl nur drucklos umpumpt.
    Und auch der gespannte Keilriemen führt zu höherer Lagerreibung und sicher auch zu minimaler Biegung der Eingangswelle des Vorsatzlagers. Auch das erzeugt Wärme.
    Dennoch gebe ich Dir recht und würde das mal im Auge behalten ....


    Aus meiner Sicht bisher aber kein Grund zur Besorgnis.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956

  • Hallo F20GH,

    also alles im Fend-grünen Bereich (grins) !


    Werde nun aus Schneemangel an meiner Heckaushebung rumbasteln, dann sollte nach dieser Aktion der Hakozack bis zum nächsten Schnee genügend Testläufe haben.
    Also Bilder folgen noch, und ich hoffe auch Euch mit Rat mal helfen zu können !

  • Tja,


    zu Früh gefreut Rimchen wieder "Abgeraucht" !


    :roll:


    Werde nun mit dem "Hakozack" zum Doc fahren, der kann mir hoffentlich sagen wo der Fehler liegt.
    Vieleicht hat mir der Verkäufer ja nur das Falsche Hydrauliköl mitgegeben (war nicht mehr im Orginalkanister),

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  • Mann o Mann,
    das war ja ne Sch... Idee. Habe das Vorsatzlager ausgebaut und mit Bohrmascheine getestet um zu sehen ob es durch die Verzugkräfte so Heiß wird.
    Siehe da, auch so wird es nach einer Minute schon sehr Warm. Bin also dann mit dem Teil zum "mechanikermeister meines Vertauens" gegangen, der wollte oder konte mir aber auch nicht sagen wie Heiß ein Vorsatzlager werden darf. Zum Thema Riemchen sagte Er "die sind ja gescholzen", müßte wohl längere einbauen da man die kleinen nicht genügend spannen kann. Tja aber ich habe nicht genügend Platz im Hakotrack.
    So nun war ich so richtig Sauer, wodurch ich mich sofort drann machte die Pumpe auf Direcktantrieb um zu bauen. War zwar eine "Schweine" -Arbeit die zwei Riemenscheiben Zentriert zu schweißen aber beim 2ten Versuch hat´s dann geklapt.
    Nach Probebetrieb von 30 Min. wird Pumpe nur warm.
    Schneeschild wird aber nur Ruckartig nach oben "geworfen", vieleicht ist ja noch Luft im Schlauch zum Zylinder.


    Tia, dann bis dann,


    Da Essigbauer

  • Moin moin. Habe hier glaube ich das gleiche Problem. Vor wenigen Tagen stellte ich fest, das die Pumpe meines Hakotrac 2000V zwischen Pumpe und Zahnriehmen Öl rauswirft. Also Pumpe ausgebaut und sauber gemacht. Heute wieder alles verbaut und nun fängt nach wenigen Sekunden die zwei Keilriehmen an zu rauchen und zu stinken. Leider verliert er immernoch Öl. Jemand eine Lösung für mich. Bin am verzweifeln langsam. Gruß Tobias

  • Servus Tobi,
    das gleichen Prob. ist das nicht. Bei mir ist kein Öl ausgetretten, aber nehme mal an bei Dir ist es auf die Riemenscheibe gekommen. Da das Lager deines " Ackerschlepper´s" def. ist, wirst wohl auch eine Neue Pumpe brauchen.Meine Lösung mit dem Direcktanschluß ist zwar gut gegen Riemchenrauch aber nicht das Ideal. Das Prob. an sich ist meiner Meinung nach die Spannung zwischen Motorscheibe und Pumpenscheibe, Durch diese Belastung laufen die Lager ein und es kommt zum Ölverlust.
    Eine "Hardy-kupplung" zwischen Motorscheibe und Pumpe sollte die bessere Lösung sein, da der Hako ja ca 3000 U/Min macht und die Pumpe nicht überbelastet.Was ich meine kannst Du Dir unter "www.fk-soehnchen.de" mit Artickelnummer ab 312950 ansehen.


    MfG Essigbauer

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  • Vielen Dank erstmal für die Antwort. Habe jetzt vorerst einmal neue Riehmen bestellt und neue Simmerringe und werde die ersteinmal tauschen und schauen wie er sich so macht. Der Hako muss so langsam mal aus der Garage raus und ab zur leichten Arbeit und dafür muss die Pumpe laufen. Na warten wir es mal ab. Eine Frage wäre noch zu dieser Hardykupplung. Habe alles durchsucht aber nichts gefunden, wie die dann im Zusammenspiel bei Hako laufen soll. Hast Du hier eine Idee oder ein Bild? Eine Frage die mir noch auf den Nägeln brennt ist eine Reparaturanleitung für den Hakotrac 2000V.


    Vielen Dank und Gruß Tobias

  • Hardy-Scheibe / -Kupplung habe ich in dem Zusammenhang auch noch nicht gehört, aber es gibts ja nichts, was unmöglich ist.


    Was als Pumpenantrieb schon mal verwendet wird ist eine SPIDEX- oder ROTEX-Kupplung.
    Hilft Dir aber wenig, da Du mit Riementrib arbeitest.


    Hier mal ein Link, wie sowas aussieht, ist aber halt für Direktantrieb, z.B. über E-Motor.


    http://cat.hansa-flex.com/de/cat/2498

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fendt F15G6 1955; Fahr D90H 1956

  • So die Pumpe läuft wieder wie vorher ohne Öl zu schmeißen. Habe einen neuen Wellendichtring verbaut (der alte war echt hin) und gleich die alten Keilriehmen rausgeworfen und durch zwei schicke Neue ersetzt. Klasse, heute erster Probelauf und das ganze ohne Probleme über eine halbe Stunde Dauertest alles bestanden.


    Eine Frage an die Hakobesitzer (Hakotrac 2000V) oder die sich bezüglich der Hydraulik auskennen habe ich noch. Die Steuereinheit hat zwei Stufen zum Heben. Die klappen auch ohne Probleme aber in der Schwimmstellung oder der Block-Stellung fährt der Zylinder raus und die Palettengabe auf den Boden. Also bei der Schwimmstellung verstehe ich das ja aber beim Block müsste doch eigentlich die HYdraulik sich nicht ausfahren oder sehe ich das Falsch?


    Vielen Dank für Ideen.

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  • Moin,


    Zitat von GiTo79

    Eine Frage die mir noch auf den Nägeln brennt ist eine Reparaturanleitung für den Hakotrac 2000V.


    Die Anleitungen gibt es bei Hako und dann per Emil, die sind sehr nett da.
    Alternativ kannst Du sie auch von mir bekommen, jedenfalls für den Hakotrac 2000V Typ 8018.


    Grüße,
    dieter