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Hílfe ! Wie entlüfte ich einen Mistbagger?????

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    Hallo zusammen ,
    habe einen Atlas Al 320 Bagger ergattert, an welchem ich die Schläuche erneuern und die Zylinder neu abdichten musste . Nun Weiß ich jedoch nicht wie ich diesen richtig entlüfte.Wer hat sowas schonmal gemacht und kann mir weiter helfen??


    Gruss Eric

  • Hallo Eric,


    Du hast an der Maschine die Schläuche erneuert und auch selber die Zylinder abgedichtet, und fragst nun hier, wie ein Hydrauliksystem zu entlüften ist???
    Sorry, aber da passt was nicht zusammen.


    Nunja, dennoch fragst Du ja um Rat.
    Bagger an den Schlepper kuppeln, Ölversorgung anschliessen und dann die einzelnen
    Steuergeräte des Baggers solange betätigen UND auch eine ZEITLANG gegen ÜBERDRUCK fahren,
    bis sich die Mechanik bewegt.
    Und das in BEIDE Richtungen, die das jeweilige Steuergerät zulässt.
    Danach ist die Maschine entlüftet.
    Am Schlepper unbedingt danach den Füllstand des Hydrauliköls prüfen und ggfs. nachfüllen.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • Zitat von F20GH

    Hallo Eric,


    Du hast an der Maschine die Schläuche erneuert und auch selber die Zylinder abgedichtet, und fragst nun hier, wie ein Hydrauliksystem zu entlüften ist???
    Sorry, aber da passt was nicht zusammen.




    Erstmal danke für deine schnelle Antwort.
    Was ich nicht genau genug beschrieben habe:
    der Bagger besitzt eine eigene Ölversorgung. So wie du sagtest dachte ich mir das nämlich auch, jedoch versuchte ich das jetzt 2 Tage aber der Bagger macht kein muxx.
    Der Öltank hat zwar ne entlüftungsbohrung aber ich habe das gefühl das der die Luft nicht zum Tank drückt. Ich habe mir gedacht ich beweg einfach so ´lange wie du auch sagtest bis der sich bewegt, allerdings nach 5 Stunden rumprobieren denke ich das irgendwas nicht stimmt. deshalb frage ich ja.



    gruss eric

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  • Meine Vorgehensweise war folgende:
    ich habe den Bagger als "Scheunenfund " bekommen.
    Dadurch das dieser die letzten 20 Jahre im letzten Eck eines Gehöftes stand habe ich zunächst mal alle Schläuche demontiert, den Tank entfernt und gespült, sowie alle Verrohrungen weggeschraubt und mit Pressluft durchgeblasen. Somit habe ich jede einzelne Leitung im System gereinigt. Dann habe ich dieses mit nagelneuen Schläuchen wieder zusammengebaut. Die Zylinder habe ich jeden einzelnen Komplett zerlegt und mit einem neuen Dichtsatz inklusiver neuer Kolbenstangenführung wieder blitze blank zusammengeschraubt. Die alten Steuerventile habe ich ebenfalls komplett Zerlegt da diese total ausgeschlagen waren und überhaupt nicht mehr betätigt haben. ( neu ausgebüchst und die Dinger rasten wie am ersten Tag). Zum Schluss habe ich den Tank mit HLP 46 aufgefüllt bis zum Anschlag, da ja logischer Weisse der Pegel sinkt beim entlüften. Nun wollte ich den Bagger in Betrieb nehmen und komischer weisse geht nix. Obwohl ich selber Mechaniker gelernt habe habe ich keine Idee mehr woran das liegt da ja alles zu 100% Zerlegt, gereingt und sorgfältigst nach Nummerrierung zusammengefügt wurde.

  • Hallo Eric


    Wurden alle Leitungen wieder richtig angeschlossen, denn es könnte ja auch schon eine Verschlauchungsfehler der vom Vorbesitzer da ist wieder übernommen worden sein.
    Durchflußrichtung an der Pumpe checken, keine Zylinder über Kreuz angeschlossen u.s.w..
    Löse mal die Druckleitung direkt an der Pumpe ob da Öl kommt.



    m.f.G.ihcpower

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  • Zitat von F20GH


    Steuergeräte des Baggers solange betätigen UND auch eine ZEITLANG gegen ÜBERDRUCK fahren,
    bis sich die Mechanik bewegt.


    Hallo,


    ich bin der Meinung, das funktioniert nur wenn du einen Kreislauf hast, ich vermut mal das das hier nicht der Fall ist.
    Ich würde die einzelnen Zylinder mit Öl auffüllen, dann die Schlauche nach und nach etwas lösen und dann das entsprechende Steuergerät solange betätigen bis Öl an den Verschraubungen austritt, dann die Verschraubung festziehen und fertig.
    So habs ich bei meinem Heckbagger und Fronthydraulik gemacht.


    Gruß

    Bautz-Johnnyfahrer



    Bautz AS 120B (1955)
    Bautz AS 120D (1959)
    Mähdrescher Claas Compact 25 (1973)
    John Deere 940 S (1981)
    John Deere 3210 (1998)
    Merlo 26.6 LPT (2003)

  • Zitat

    ich bin der Meinung, das funktioniert nur wenn du einen Kreislauf hast, ich vermut mal das das hier nicht der Fall ist.
    Ich würde die einzelnen Zylinder mit Öl auffüllen, dann die Schlauche nach und nach etwas lösen und dann das entsprechende Steuergerät solange betätigen bis Öl an den Verschraubungen austritt, dann die Verschraubung festziehen und fertig.
    So habs ich bei meinem Heckbagger und Fronthydraulik gemacht.



    So ist es auf jeden Fall nicht verkehrt.


    Aber es geht auch wie schon beschrieben.
    Allerdings ist es unbedingt notwendig, sicherzustellen, dass die Pumpe mit Öl gefüllt ist!!!


    Ist das nicht der Fall, kann die Pumpe nicht saugen.
    Außerdem, läuft eine Pumpe ohne Öl, ist sie sehr schnell zerstört.

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  • Ich sehe es genauso wie Zettelmog,


    wenn alles zerlegt war und mit Druckluft durchgeblasen, dann ist auch nirgendwo mehr Öl.
    Dann hast Du alles zusammengebaut und den Ölbehälter randvoll gemacht.
    Beim Betätigen der Steuerventile wird sich das System auch entlüftet haben.
    Ohne die Maschine zu kennen schätze ich, dass in den Zylindern, Leitungen, Filter und Steuerventilen 20 Liter Öl verschwinden, nur, damit das System gefüllt ist.
    Und wieviel Rest verbleibt dann noch im Tank? Wahrscheinlich zu wenig.
    Hast Du nach dem Entlüften nochmal Öl nachgekippt?


    Von der Entlüftungsmethode mit Leitungen losschrauben halte ich nichts und es ist auch mit Sicherheit eine riesen Sauerei.
    Ausserdem kann es Dir dann beim Zusammenschrauben passieren, dass Dreck mit ins System kommt.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • Hallo,


    ich habe letztes Jahr auch bei meinem AL 320 einige Zylinder neu abgedichtet. Zum Entlüften danach genügt es wirklich, einfach das Steuergerät längere Zeit zu betätigen. Bei mir tat sich dann auch erstmal nichts, obwohl wir den Tank fast voll gemacht hatten. Dann gleich nochmal in den Tank geschaut und -wie erwartet- nix mehr zu sehen von Öl. Als wir dann insgesamt dreimal aufgefüllt hatten, funktionierten alle Zylinder wie gewünscht. Ich weiss es nicht mehr genau, aber es waren schon so 15-20 Liter die wir aufgefüllt haben und das obwohl ja in einigen Leitungen noch Öl gewesen sein sollte. Wie viel Öl hast du denn bis jetzt aufgefüllt?


    Gruß,
    Michi

    Unsere Traktoren:
    John Deere 2020 LS
    Fendt F220 GT
    Kramer KB22

  • Hallo zusammen,


    vielen dank für eure schnellen Tipps und Hilfe. Ich werde vorraussichtlich erst am Wochenende dazu kommen mich weiter um den Atlas zu kümmern.
    Ich werde wohl erstmal so wie ZettelMog und IHC Power schrieben überprüfen ob die Pumpe richtig Öl bekommt und die Verschlauchung nochmal genau ansehen. Da ich aber alle Schläuche und Leitungen vor der Demontage beschriftet habe und auch so wieder zusammengesetzt habe schliesse ich einen Verschlauchungsfehler eigentlich aus, ausser er war echt schon vor mir vorhanden und ich habe ihn übernommen =(.
    Hat jemand zufällig dazu Unterlagen? Ich habe leider keine .
    Am Ölstand liegt es eigentlich nicht da der Tank randvoll ist aber auch nicht abnimmt, irgendwie liegt da der Fehler wohl echt eher an der Pumpe oder an einem Verschlauchungsfehler.




    Eric

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  • Hallo Eric



    Also wenn der Ölstand nach dem ersten Auffüllen und dem Probelauf noch gar nicht abgenommen hat. Dürfte der Fehler im Bereich der Saugleitung liegen, das heist die Pumpe bekommt kein Öl.
    Da aber die Leitungen meist hier unterschiedliche Durchmesser haben ist ein Vertauschen eigentlich nicht möglich.
    Da würde ich mal die Saugleitung direkt an der Pumpe mal ganz vorsichtig anlössen und zwar soweit bis sich die Leitung oder der Schlauch leiht von Hand bewegen lässt.
    Da sollte dann aber auch sofort Öl kommen.
    Prüf aber trotzdem ob die Durchflußrichtung von der Pumpe stimmt, denn es könner auch die Anschlußflansche für die Hydraulikleitunge vertauscht motniert worden sein.
    Du weist ja nicht wer vorher alles da rum gebastelt hat.
    Was auch eine Ursache sein kann ist der Antrieb von der Pumpe, das an dem Vorgelege ein mechanischer Fehler vorliegt.
    Atlas hat hier soweit ich es bisher gesehen habe eine Kettenübersetzung, wenn die Kette in Ordnung ist kann aber eine Passfeder abgeschert sein oder was aber eher sehr selten ist die Welle von der Pumpe abgedreht ist.


    m.f.G.ihcpower

  • Hallo miteinander,


    nachdem ich am Samstag nochmal fein säuberlich meinen ganzen Atlas zerlegt habe ( Leitungen, Schläuche etc. habe ich nun den fehler gefunden. Am Ventileingang des ersten Steuerventils haben sich Dichtungsreste der alten vergammelten Dichtungen so verkeilt das es wie ein Propfen war welcher sich so schwer lösen lies das ich ihn vorsichtig mit nem Bohrer aufbohren musste damit er sich lösen lies. Kaum zusammengebaut und nach kurzem hin und her spielen siehe da er funktioniert einwandfrei. da ich aber zuvor alles schon ausgeblasen hatte ist mir ein rätsel wie dies passiert ist.

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