Hallo,
das ist ein 40km/h-Schlepper.
Mal sehen was jetzt aus der Sache wird - in einer Woche weiß ich mehr und werde berichten.
Danke für die Unterstützung.
Schöne Grüße vom Land
Hallo,
das ist ein 40km/h-Schlepper.
Mal sehen was jetzt aus der Sache wird - in einer Woche weiß ich mehr und werde berichten.
Danke für die Unterstützung.
Schöne Grüße vom Land
Bei der Probefahrt ohne Zuglast musste ich an einer mittelmäßigen Steigung schon in den 3. Schnellgang zurück schalten. Das hätte ich eigentlich nicht erwartet - ist das normal?
Gruß vom Land
Moin,
schwer zu beantworten, das kommt auf den Zustand des Motors an. Hat er schon viele Stunden runter?
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Hallo,
Servus auf alle Fälle die Gängigen Problemstellen prüfen .
Wandern der Kurbelwelle .
Zwischengetriebe auf Risse prüfen .
Evtl Seitendeckel öffnen zwecks Blockriss .
Was muss ich mir bei "Wandern der Kurbelwelle" vorstellen? Was genau passiert da und wie ist das zu erkennen? Wo soll die den hin, wenn sie vernünftig gelagert und gesichert ist?
Sind Risse am Gehäuse des Zwischengetriebes bei den Vierzylindern ein Problem? Welches Zwischengetriebe meinst Du - das von Eicher oder das von MF?
Der letzte Satz bezieht sich sicher auf das Kurbelgehäuse - richtig? Bei den Vierzylindern waren Blockrisse, soweit ich das weiß doch kein Problem. An der Ölablassschraube war es auch gut ölig. Das habe ich aber mal einfach auf Schraube geschoben, von oben runter war dort alles trocken.
Der Trecker hat nicht viel gelaufen - ca. 4000 h.
Grüße vom Land
Moin,
Was muss ich mir bei "Wandern der Kurbelwelle" vorstellen? Was genau passiert da und wie ist das zu erkennen? Wo soll die den hin, wenn sie vernünftig gelagert und gesichert ist?
das ist eine grundsätzliche Sache bei allen Eicher-Motoren. Wenn man einen Schlepper kauft, sollte man prüfen, ob sich beim Tritt auf die Kupplung die Riemenscheibe auf der Kurbelwelle mehr als 0,5mm nach vorne bewegt oder nicht.
Sind Risse am Gehäuse des Zwischengetriebes bei den Vierzylindern ein Problem? Welches Zwischengetriebe meinst Du - das von Eicher oder das von MF?
Wie man i.d.R. schon an der Lautstärke hören kann ist das Zwischengetriebe von ZF. Diese Dinger brechen ab und an schon mal durch, allerdings muss man den Schlepper dafür schon schwer belasten. Gehäuse gibt es aber von Eicher.
Der letzte Satz bezieht sich sicher auf das Kurbelgehäuse - richtig? Bei den Vierzylindern waren Blockrisse, soweit ich das weiß doch kein Problem. An der Ölablassschraube war es auch gut ölig. Das habe ich aber mal einfach auf Schraube geschoben, von oben runter war dort alles trocken.
Nein. Blockrisse gibt es bei Drei-, Vier- und Sechszylindern. EDK, EDL, Sauger, Turbo und wasweisich spielen gar keine Rolle. Da das Ganze ein Schwingungsbruch (=Materialermüdung) ist, sind i.d.R. nur Motoren mit hoher Abregeldrehzahl betroffen. Sprich 3105 bis 3145 (2480 U/min), 3048 bis 3066, 656 und 666 (2300-2500 U/min), sowie 3072 und 3075 (2300-2480 U/min). Bei 3080, 3088 und 3085 sind die Probleme nicht so ausgeprägt, die Vierzylinder reissen überhaupt viel seltener als Drei- und Sechszylinder. Hier spielt der Kurbelwellenwinkel (120 zu 180 Grad) eine Rolle: Du hast bei Drei und Sechszylindern pro Kurbelwellenumdrehung drei Schwingungsspitzen, beim Vierzylinder nur zwei.
Ich würde mir bei einem 3088 jedenfalls keine Sorgen machen, solange du nicht an der Drehzahl fummeln willst. Wenn du das aber vorhast, sollte man definitiv zu Daniel Frommer gehen und sein Gehäuse umbohren lassen. Dann ist Ruhe.
Servus genau so ist es wie oben beschrieben .
Beim 4 Zylinder tritt der Blockriss nicht so häufig auf wie beim 3 und 6zyl.
Aber wenn so ein 3088 entsprechend Geld kostet würde ich da schon rein schauen .
Den Block verstärken lassen konnte man auf Drei Arten . Heute wenn ich richtig liege gibt es noch zwei Systeme welche sich aber nicht viel nehmen in Kosten und Nutzen .
Wenn die Die Kurbelwelle wandert. Dann ist hinten die Ringmutter Lose oder der Innenring vom Lager arbeitet sich in die Kw . Dann haut es die Kw über kurz oder lang ab .
Mfg
Den Block verstärken lassen konnte man auf Drei Arten . Heute wenn ich richtig liege gibt es noch zwei Systeme welche sich aber nicht viel nehmen in Kosten und Nutzen .
Mfg
Moin,
bei den Motorblöcken werden neue Bohrungen für die Lagerböcke der Kurbelwelle gebohrt, nicht verstärkt. Dazu müssen auch die Lagerböcke ausgetauscht werden. Da gibt es auch nur eine Möglichkeit.
Der Trecker hat nicht viel gelaufen - ca. 4000 h.
Grüße vom Land
Sehr wenig für das Alter der Maschine.
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Moin,
Den Block verstärken lassen konnte man auf Drei Arten .
bei den Motorblöcken werden neue Bohrungen für die Lagerböcke der Kurbelwelle gebohrt, nicht verstärkt. Dazu müssen auch die Lagerböcke ausgetauscht werden. Da gibt es auch nur eine Möglichkeit.
Uwe hat Recht. Es gibt nur eine Möglichkeit den Riss zu verhindern, das ist ein Komplettumbau der Kurbelwellenhauptlagerung so wie in meinem Profilbild zu sehen. Hier geht es nicht darum das Gehäuse zu verstärken, sondern die auftretenden Kräfte anders einzuleiten. Dieses Verfahren wurde 1991 von Eicher entwickelt und später von Braun übernommen, heute bohrt Frommer danach um.
Allerdings gab es zwei weitere, die aus Kostengründen die Lösung von Eicher nicht für nötig hielten und dafür auch schnell eine Quittung bekamen: Hissink und Scheuer. Letzter bohrt schon lange nicht mehr.
Heute wenn ich richtig liege gibt es noch zwei Systeme welche sich aber nicht viel nehmen in Kosten und Nutzen .
Und ob, der Unterschied im Nutzen ist erheblich. Das was Hissink zusammenschraubt, führt zum Blockriss und Bruch des Lagerträgers. Es hat gar keine Wirkung auf die auftretenden Kräfte. Schlimmer noch: Aufgrund seines ungleichmäßigen Bohrbilds ist das Gehäuse danach unrettbar versaut.
Ganz anders das System Eicher/Braun, welches Hr. Frommer anbietet. Das ist von Eicher entwickelt worden und hat sich in über 300 Motoren bewährt.
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Nein gibt es nicht es gibt oder Gab drei Varianten .
Die von dir Erwähnte früher System "Braun"
Dann das vom Hissink welches angeblich nicht mehr ausgeführt wird .
Und das System früher "Scheuer"
Wo die Lagerböcke original bleiben aber unter den Lagerböcken Konsolen nach oben gespannt werden zur Oberseite des Blocks .
Mfg
Nein gibt es nicht es gibt oder Gab drei Varianten .
Das mag ja sein, aber davon hält trotzdem nur Eicher/Braun. Bei Scheuer reissen die Schrauben ab und bei Hissink fliegt der Mittellagerträger auseinander.
Ergo gibt es eine Methode die überhaupt was bringt, das ist Eicher/Braun.
Es ist ein 3088 von 1984, im Brief und auf dem Typenschild am Getriebe steht 3658.
Ich habe vor einiger Zeit Deinen leicht enthusiastischen Bericht von der Ausfahrt mit einem 3088 hier gelesen - "da wurde ich entjungfert". Bei der Probefahrt ohne Zuglast musste ich an einer mittelmäßigen Steigung schon in den 3. Schnellgang zurück schalten. Das hätte ich eigentlich nicht erwartet - ist das normal?
Zum Zweiten blieb die Traktormeternadel bei 2000 U/min kleben. Da hätte ich auch noch etwas mehr erwartet.
Gruß vom Land
Moin,
noch ein paar Fragen bzw Anregungen: Pfeift der Turbolader schon beim Starten bzw im Leerlauf? Schläuche alle noch in Ordnung?
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Hallo Uwe,
ich habe mir die Maschine incl. Probefahrt und Gequatsche 1 1/2 Stunden angesehen. Später sind mir weitere Dinge aufgefallen, die ich mir ansehen wollte. Ich muss auf jeden Fall noch mal hin.
Den Turbolader nimmt man akustisch schon war. Pfeifen im Leerlauf - was kann das bedeuten?
Mit den Schläuchen meinst Du sicher die Ölversorgung des Laders? Leider habe ich mir das auch nicht genau angesehen.
Optisch ist der Trecker unverbastelt und nicht für einen Verkauf aufgehübscht - Originalzustand mit kleineren Macken. Die Stunden sind plausibel passen zur Geschichte und den diversen Merkmalen.
Grüße vom Land
Moin,
Turbolader Pfeift: das ist normal und auch gut. Zeigt, das er zumindest akustisch in Ordnung ist.
Schlauch: Da meinte ich die Schläuche im Ansaugbereich und da müsste ein kleiner Schlauch zur Regelung am Turbolader sein.
Optisch ist eigentlich dann das geringste Übel. Wenn die Stunden zur Geschichte und den "Merkmalen" passen, dann hört sich das gut an.
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Nabend,
der kleine Schlauch am T-Lader war da, über dem Lader quasi von der Abgasseite zur Frischluftseite verlaufend. Welchen Zustand der genau hat habe ich mir leider auch nicht detailliert angesehen. Wenn der nicht mehr in Ordnung ist, sollte der doch einfach zu tauschen sein - würde ich meinen.
Was ist mit dem "Pfeifen schon beim Starten" - ist das problematisch?
Grüße
Moin,
wenn er beim Starten pfeift, ist alles in Ordnung. Ich hätte vielleicht es detaillierter beschreiben sollen. Durch Deine u.g. Aussage hatte ich Verschleiß am Motor bzw am Turbolader vermutet. Oder zumindest ein defekter Schlauch am Turbolader.
Bei der Probefahrt ohne Zuglast musste ich an einer mittelmäßigen Steigung schon in den 3. Schnellgang zurück schalten. Das hätte ich eigentlich nicht erwartet - ist das normal?
Gruß vom Land
Der 3088 fällt in den Oberen Drehzahlen bei Steigungen etwas ab, das ist normal. Vielleicht hättest Du die Steigung doch ohne runterschalten geschafft? Wie stark ist denn die Drehzahl abgefallen?
Der Turbolader setzt schon sehr früh ein, also beim Starten des Motors hört man schon ein deutliches pfeifen. Somit hat der Motor schon ab dem unteren Drehzahlbereich ein gutes Durchzugsvermögen.
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Moin,
Zum Zweiten blieb die Traktormeternadel bei 2000 U/min kleben. Da hätte ich auch noch etwas mehr erwartet.
Gruß vom Land
mir ist noch folgendes eingefallen. Eventuell könnten noch die Krafstofffilter oder die Siebe im Kraftstoffsystem verstopft sein. Das kannst Du allerdings nur beim ausgebautem Zustand sehen. Vielleicht noch den Luftfilter kontrollieren?
Grüße aus dem Eicher Norden
Uwe
Hallo,
ich kann nun berichten. Der Kaufvertrag ist unterschrieben, nächste Woche werde ich den Trecker abholen. Er hat 3.700 Stunden gelaufen, die ersten 10 Jahre hatte er zwei Besitzer und musste wohl mehr machen. Danach wurde er hauptsächlich zum Grubbern und Wagen fahren eingesetzt, die letzten 10 Jahre war er dann im Ruhestand mit ein paar Ausfahrten im Jahr.
Motor und Getriebegehäuse habe ich noch mal nach Rissen abgesucht, konnte aber zum Glück nichts finden.
Weitere Fragen werden mir später noch kommen. Für größere Reparaturen fehlt mir im Moment die Zeit - das wird wohl erst im nächsten was.
Danke für die vielen Hinweise und Tips.
Grüße vom Land
Moin,
na dann herzlichen Glückwunsch und hab viel Freude mit dem Eicher.
Gruß aus dem Eicher Norden
Uwe
Moin zusammen,
Beiträge die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, wurden gelöscht.
Ab hier an bitte weiter mit dem 3088.
Danke und Grüße
Timo
Hallo,
ich wollte ja eigentlich keine Zeit in den 3088 stecken. Leider ließ er sich das Hoppeln und Hüpfen ab ca. 32 km/h nicht abgewöhnen. Vermutet wurde ein Standplatter durch die wenige Bewegung, zudem stand er auf Betonboden.
Zuerst habe ich den Luftdruck deutlich erhöht - bin gefahren. Dann den Druck sehr niedrig eingestellt - bin gefahren um das Gummi durchzuwalken. Nichts hat geholfen.
Mit einem Linienlaser habe ich dann den Rundlauf von Felgen und Reifen vermessen - so gut das damit geht. Siehe da, ein Vorderrad hatte in der Felge ca. 7mm Schlag. Durch Lösen der Bolzenschrauben zwischen Felgenkranz und Felgenteller konnte ich den Wert auf ca. 1mm reduzieren. Der letzte Millimeter war dann, weil die Schraube auf Block lag, nicht mehr möglich. Und siehe da, der Schlepper hoppelte nicht mehr - fast.
Perfekt ist das Fahren noch nicht. Bei ca. 40 km/h läuft er schon noch recht unruhig und fängt schnell an sich aufzuschaukeln. So muss ich immer den Fuß am Gas lassen, um die Geschwindigkeit anzupassen. Kann das an der starren Bauweise liegen?
Die Pneus hinten haben, außen an den Stollen gemessen, noch ca. 5mm Rundlauffehler, an den Felgen 1-2mm. Ist das tolerabel? Eigentlich sind alle 4 Reifen neu, ich glaube in 2016 drauf gekommen - 38" hinten, 24" vorne, Fabrikat Kleber.
Grüße vom Land
Servus .
Wenn wir Regelmäßig neue Reifen vom Hersteller überprüfen lassen,
Unternehmen diese erst etwas wenn der unrunde Wert größer als 5mm . Hier wird der Reifen via Lasermessung vermessen . Alles was darunter ist wird versucht mit dem Matchen des Reifens auf der Felge . Der Reifen wird so verdreht auf der Felge dass die Höchste Stelle des Reifens zur Tiefsten Felgenstelle kommt.
Es kommt auch drauf an auf wie viele Stollen die 5 mm auftreten .
Mfg
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