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Beschaffenheit Werkstatt- / Garagenboden

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    Hallo zusammen,


    ich trage mich mit dem Gedanken, den Boden meiner Garage (in dem Oldtimer-Traktoren abgestellt werden, geschraubt und geschweisst und Öl gewechselt wird)
    den auftretenden Belastungen durch Abrieb und Verunreinigungen sowie
    Lösungsmitteleinwirkungen anzupassen.


    Ich persönlich dachte an eine Art Versiegelung der Betonplatte mit einem streichbaren Kunstoff, so wie man es von Industriefussböden her kennt.
    Kostenpunkt wäre ca. 1 Euro pro Quadratmeter.


    Gibt es Eurerseits Vorschläge / Lösungen?


    Ich will halt eine ordentliche Umgebung zum Schrauben, die sich leicht reinigen lässt (auch von Ölrückstanden) und einen Boden, der es auch verkraftet, wenn dort mal der eine oder andere Zentner Altmetall auf vier Rädern zu Restaurationszwecken wochenlang aufgebockt steht. :-o

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • Hallo,


    wir haben in der Feuerwehr so einen Industrieboden wie du meinst. Der ist absolut Pflegeleicht. Falls da mal von Fahrzeugen/Geräten Öl drauf kommt geht es einwandfrei weg. Einmal im Jahr wird der Hallenboden mit einem Dampfstrahler gereinigt und danach sieht er wieder aus wie neu.


    Ich hatte überlegt mir so einen Boden in den Carport (dort reparieren wir die Schlepper) machen zu lassen. Aber die Angebote waren zu teuer. Und selber machen fehlt uns im Moment einfach die Zeit.


    Gruß Jessi

    Unsere Schlepper:
    Lanz D1706 17PS Baujahr 1954
    Fahr D130 17PS Baujahr 1956 mit Güldner 2LD Motor
    Lanz D2416 24PS Baujahr 1957
    Lanz D1616 16PS Baujahr 1958
    Lanz D4016 40PS Baujahr 1959

  • Hallo,


    Wenn du den Boden mit Fußbodenfarbe streichst solltest du drauf achten dass die Farbe für befahrbare Flächen geeignet ist, wenn sie nur für Kellerräume gemacht ist löst sie sich beim Befahren ab bzw. kann an den Reifen hängen bleiben.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

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  • Wirklich Schlag- und Kratzfest sind diese Farben aber auch nicht. Daher halte ich davon genau sp viel wie von Fliesen. Die beste Möglichkeit in meinen Augen ist ein einfacher Betonboden.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Zitat von 3085

    Wirklich Schlag- und Kratzfest sind diese Farben aber auch nicht. Daher halte ich davon genau sp viel wie von Fliesen. Die beste Möglichkeit in meinen Augen ist ein einfacher Betonboden.


    Dass kann ich nicht bestätigen.


    Ich habe im Werkstattbereich eine Remmers Beschichtung (genauen Typ weiß ich jetzt gerade nicht).
    Ich schweiße, Flexe und zerlege in diesem Raum vom Auto bis hin zum großen Traktor und bis jetzt hat sich da noch nicht`s gelöst oder ähnliches, obwohl mir auch schon das eine oder andere Teil runter gefallen ist!!!

  • Bei uns in der Firma löst sich das schnell wieder auf. Aber da ist die Belastung natürlich auch eine andere.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

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  • Hallo,


    Bei den Beschichtungen gibts auch verschiedene Belastungsklassen von Farben. Die weniger festen halten leider nicht so lange.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • moin,


    ich bin häufiger in einer Werkstatt, in der von LKWs, Baumaschinen, Unimogs und MB-Tracs aller Art alles durch geht. Da fällt auch oft mal ein großer Hammer auf den Boden oder anderes "durchsetzungsfähiges" Werkzeug. Reifen kippen um, Schlepper werden mit Dreibeinen aufgebockt usw.
    Der Durchsatz an Fahrzeugen da ist gewaltig, geschont wird nichts.


    Dort ist der Boden gefliest mit irgendwelchen roten Fliesen. Mir ist noch keine Macke im Boden aufgefallen, nicht mal eine gesprungene Fliese.
    Genauere Angaben zum Hersteller oder so habe ich leider nicht.


    mfg
    GTfan

  • An anständige Fliesen hatte ich auch schon gedacht, habe da aber schon "böse" Erfahrungen beim Flexen und Schweissen gemacht ... . Ausserdem sammeln sich zwangsläufig danebengelaufene "Betriebsstoffe" in den Fugen, und das sieht echt nicht schön aus.
    Nicht falsch verstehen, der Boden soll nicht so aussehen, wie ein Badezimmer, man darf ruhig sehen, dass da gearbeitet wird. Es soll dennoch robust und leicht sauber zu halten sein, und eben unempfindlich gegen diverse bekannte Beanspruchungen ... .
    Ich tendiere im Moment immer noch zu diesen streichbaren Industrieböden.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

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  • Moin,
    wir (mein Chef und Ich) haben uns auch mal mit dem Gedanken getragen den Werkstattboden bei mir in der Firma mit so einer Versiegelung zu behandeln. Zu diesem Zweck war ein Vertreter von Büfa-Farben da.
    Diese Versiegelung gibt es in verschiedenen Qualitäten und Belastungsstufen. Für uns (Lama-Werkstatt) hätte irgendeine mittlere Belastungsstufe ausgereicht (O.Ton: "wenn sie nicht nächste Woche Jumbojets reparieren wollen reicht das..").


    Das Zeug ist allerdings sauteuer: Für unsere Halle wären ca. 5000,- fällig gewesen. Hauptproblem war aber, dass unser Hallenboden schon benutzt war. Soll heißen: wenn der Boden neu ist und sofort versiegelt wird (bevor Öl draufkommt) übernimmt Büfa sogar 10(!!) Jahre Garantie auf ablösen.
    Bei unserem benutzten Boden, der hier und da schon Flecken hat, hat uns der Vertreter abgeraten überhaupt so eine Versiegelung aufzutragen.


    MfG Maxe

  • Moin,


    der Boden meiner Schrauberhöhle besteht aus 10cm. Stirnholz!!!


    Der Boden ist angenehm warm und "weich". Selbst herabfallende Lampen brechen nicht unbedingt :D


    Angenehmer Nebeneffekt: Herabtropfendes Öl wird aufgesogen!!!

  • Hi Jungs,


    das Problem mit dem benutzten Boden hab ich auch schon gehört. Die Gefahr ist groß, daß sich die Beschichtungen lösen. Und bei dem Preis ist es das Risiko nicht wert.


    Momentan hab ich die ungünstigste aller Lösungen in der Werkstatt: Einen alten Wohnzimmerteppich. Stinkt und kokelt beim Schweißen, verschluckt Kleinstteile im Flor, erschwert die Rollbarkeit der Fahr- und Werkzeuge. Wenigstens nimmt er Öl und tropfendes Seilfett auf.


    Darunter ist eine geschliffene Betonplatte. Sauglatt bei geringstem Nässeeintrag und man sieht jeden Fleck.


    @ Reiner: Und wenn sie vollgesogen sind, kommen sie unter die Hydraulikpresse und Du hast wieder frisches Öl. :mrgreen:


    Gruß
    Michael

    "'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of
    someone who wears his underpants on his head.'"
    (Terry Pratchett in "Maskerade")

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  • Ich hab in meiner Werkstatt bisher 2 Bodenbeschichtungen probiert, eine war eine auf Epoxy-Basis aus dem Baumakrt - Marke hab ich leider nicht mehr, das andere war Triflex von Follmann aus Minden/Westfalen.


    Die Baumarktgeschichte war nach gut 6 Monaten hin - Triflex hielt zumindest 2 Jahre. Es wurden keine Schlepper sondern weitestgehend nur PKW bearbeitet. Mittlerweile ist der Rotz wieder raus und ein Boden aus Feinsteinplatten drinne, flexibel verlegt. Ist teilweise schon erstaunliich, was der abkann. Wenn da mal der Motek aus 2 Metern runterfällt denkt man sich: "Alles klar, das war´s dann mit der Platte" - aber die hat niccht mal ne Macke. Schweißspritzer lassen sich locker wieder wegfegen, kein Einbrennen etc. wie bei den Beschichtungen, Öl und andere Stoffe werden einfach abgestreut und weggefegt. Wenn man die Fugen klein hält lässen sich auch schwere Sachen bequem schieben


    Kostenpunkt: ca. 20 € m² plus Kleber (da reicht dann wieder der Billigkelber aus dem Baumarkt) + Fuge - natürlich selbst verlegt. Der Untergrund muss natürlich entsprechend glatt und tragfähig sein. Ist ein Wochenende Arbeit, aber dann hat man Ruhe.

  • Zitat

    Und wenn sie vollgesogen sind, kommen sie unter die Hydraulikpresse und Du hast wieder frisches Öl.


    Moin Michael,


    das wollte ich hier nicht kundtun, dann steigen die Holzpreise noch weiter :lol:

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  • Hallo,


    In meiner Werkstatt, ehemaliger Kuhstall, ist der Boden aus Beton gegossen. Darauf habe ich alte PVC Böden gelegt, die wir mal aus dem Wohnbereich ausgemustert haben. Die lassen sich super pflegen, Öl abwischen usw. Da fahre ich aber höchstens mit einem Rasenmäher drüber. Die Schlepper und Autos werden in der Scheune reparariert und restauriert, die geplastert ist. Das Pflaster hält 20 Tonnen aus. Je nachdem was ich mache lege ich mir entsprechend Folie, Pappen und Zeitungen aus, um das Pflaster zu schonen und alte Teppiche zum drauflegen und draufstehen im Winter. Das hält die Füße besser warm.


    Gruß Gordon

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  • moin,


    zumindest mit älteren Versiegelungen dieser Art habe ich schonmal gute (Kurzzeit-)Erfahrungen gemacht. Irgendwo war mal etwas in einem aufgegebenen Kuhstall schnell zu reparieren. Das ganze machte einen guten Eindruck.
    Wie robust die dauerhaft bei Schlagbelastungen sind, kann ich nicht sagen. Sollte aber brauchbar sein.


    Immerhin sind die Futtertische in der Regel befahrbar ausgelegt, halten auch Siloschieber usw aus, haben mit agressivsten Futtersäften zu tun. Beste Vorraussetzungen.

  • Hallo,


    Im Ort bekommen wir ein neues Feuerwehrhaus. Als Boden für die Fahrzeughalle kommen sogenannte Rüttelfliesen rein, das sind Fliesen die ohne Kleber direkt in den frischen Betonboden gelegt werden.


    http://www.fliesen-murschel.de…elboden/ruettelboden.html


    Aus kleine Anmerkung: Der Link dient lediglich zur veranschaulichung, ich kenne die Firma nicht, sie war lediglich bei Googe vorne.


    Vorteil ist dass die Fliesen keine Hohlräume drunter haben und vollflächig mit dem Boden verbunden sind, also auch für hohe Gewichtsbelastungen gut sind.


    Nachteilig daran ist dass zumindest ein zusätzlicher Estrich verlegt werden muss, in den Fliesen reinkommen. Für Neue Sachen einfacher als für Altbestände. Vom Preis her wahrscheinlich etwas teurer als ein gestrichener Betonboden.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

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