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Güldner AX Handbremse Feststellbremse

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    Hallo zusammen,


    ich habe vor kurzem einen Güldner AX (Bj. 1958) erworben.
    Dieser hat keine Handbremse mit einem Hebel sondern nur eine Arretierung mit der die Fußbremse festgehalten wird. D.h. man drückt sie runter und legt einen Hebel um und die "Feststellbremse" ist drin.
    Ich hab versucht im Netz darüber etwas zu finden. Leider war das Ergebnis recht spärlich. Ich weiß aber inzwischen, dass es wohl doch einige Schlepper gab, bei denen das so praktiziert wird/wurde. Auch auf einigen Bildern von Schleppern (AX und Fahr D66) ist zu sehen, dass sie nur diese Arretierung haben.
    Meine Frage ist nun: bekomme ich Probleme beim TÜV?
    Man muss da ja einmal mit der Fußbremse bremsen und einmal mit der Handbremse.
    Lt. Vorbesitzer (hatte den Schlepper 8 Jahre) war das nie ein Problem beim TÜV.


    Danke und viele Grüße,
    Hausi

  • Hallo Hausi,


    der Tüv wird das nicht beanstanden.
    Das Hand- und Fahrbremse zwei getrennt voneinander wirkende Bremssysteme sein müssen, war 1958 noch nicht Pflicht.


    Grüße
    Dirk

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  • Hallo,


    Hausi meint etwas anderes. Er hat demnach keinen Handbremshebel, den er ziehen und arretieren kann. Er hat nur die beiden Fußbremspedale, die in getretener Stellung über eine Arretierung als Feststellbremse dienen. Nein, der TÜV beanstandet das nicht. Es gibt aber auch Schlepper mit dem A4- Getriebe, wo auch ein separater Handbremshebel vorhanden ist. Das bedeutet nicht, dass auch separate Bremsbeläge montiert sind. Der Handbremshebel wirkt auf die Fußbremspedale, die beim ziehen des Handbremshebels auch ohne Fußtritt in die "Bremsstellung" gehen. Der Handbremshebel hat dann auch einen Arretierknopf, der zum lösen des Handbremshebels gedrückt werden muss. Dieses System haben z.B. der Lanz D1106 Bulli und der Lanz D1206 Diesel mit A4 Getriebe.


    Mein Schlepper von Baujahr 1960 hat auch noch dieses komfortable "Lanz"-System.


    Gruß Gordon

  • Hallo Gordon,


    Danke für deine Antwort!


    Bei den Kramern meines Vaters gibt es zum einen Modelle mit getrennten Bremskreisen (KL 200, Bj. 1964) wie auch Modelle, bei denen die Handbremse auf die gleiche Bremse wirkt wie das Pedal (KL 200, Bj 1960).
    Mir ging es darum ob ich eine Feststellbremse brauche, die ich während der Fahrt "von Hand" betätigen kann. Bei einer Fußbremse, die ich beim parken mittels Arretierung blockiere, ist dies ja nicht so einfach möglich :P


    Viele Grüße,
    Hausi

  • Hallo,


    beim Güldner AX gab es zwei verschiedene Systeme. Einmal wurde mit einem Klapphebel am Fußpedal die Fußbremse festgeklemmt und dann gab es ab 1958/59 etwas das letzte Baujahr die Nobelausführung da hatte man aber schon einen Handbremshebel mit Rastebogen aber auch nur zum festklemmen der Fußbremse. Das Lösen erfolgt mit einem Knopf der wie üblich mit dem Daumen runtergedrückt wird.


    Ab 1962, da wurde der AX aber schon nicht mehr gebaut, war dieses Festklemmen der Fußbremse nicht mehr zulässig. Da bekam das ZF A4 Getriebe andere Achsen mit Doppeltrommelbremsen, getrennte Bremsbacken für Hand und Fußbremse. Dann wirkte die Handbremse völlig unabhängig von der Fußbremse. Bei Güldner gab es diese Ausführung nur beim roten Spessart (A2KS) und G15.


    mfg
    Heinz-Josef

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  • Hallo ich bin neu hier! Meine Name ist Christian und ich habe vor kurzem einen Güldner a1x erworben den ich grad TÜV fertig mache. Jetzt ist bis auf die Elektrik bzw Bremslicht und Blinker Schaltung alles fertig, allerdings verzweifle ich noch daran. Im wesentlichen geht es darum warum vier Kabel zum Bremslichtschalter gehen und welche Belegung auf der linken Seite die Verbindungsleiste hat. Das war beim Kauf leider alles auseinander gerissen und ich bekomme jetzt einfach keine Schaltung hin die Funktioniert, ich hoffe hier kann mir jemand weiter helfen! Mfg

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