Bereifung Güldner G40 AS

  • Hallo,


    ich habe eine Frage bezüglich der Reifengröße bzw. Reifenbezeichnung.


    In dem Fahrzeugbrief steht:


    Vorderreifen: 6.50-20
    Hinterreifen: 11-32


    Gibt es für diese Größen in der heutigen Zeit eine andere Bezeichnung? Da ich ganz wenig Vorderreifen und keine Hinterreifen finden kann.


    Eine weitere Frage wäre:
    Kann ich auch einfach größere Reifen aufziehen? Wenn ja, auf was muss ich da achten ?



    Vielen Dank schon mal im voraus.

  • Guten Morgen,


    also wenn du da nichts findest, dann weiß ich aber auch nicht. Google spuckt mir mehr als genug aus.
    11-32 heißt heute 12.4-32, aber ganz viele Anbieter haben die alte Bezeichnung in ihren Artikelnamen trotzdem noch drin.
    Die 6.5-20 AS sind nicht die gängigsten, aber auch die gibt es noch.
    Hier zum Beispiel: http://schlepperreifen.eu/epag…95367758d/Categories/4/12

  • Da kannst gleich in Radialreifen umschlüsseln. Das wäre ein 320/85R32. Gibt's von BKT das Modell 855. Lohnt sich meiner Meinung von Diagonal auf Radial zu gehen.


    Bezüglich anderen Reifen gibt's bei 32Zoll sehr wenig. Da ist die Auswahl bei 30" bedeutend größer.

  • Es sollten auf jeden Fall Radialreifen drauf, alles andere ist nicht so das Wahre.
    Dem Abrollumfang nach (6,50-20 = 2716 mm (Speedways), 12,4-32 = 4072 mm BKT) wäre es theoretisch möglich, auf 14,9R30, bzw. nach neuer Bezeichnung 380/85R30 (4151 mm bei BKT) und 10.5-18 (2657 mm ebenfalls BKT) umzugreifen, dies verändert jedoch aufgrund des unterschiedlichen Abrollumfangs den Vorlauf in Richtung negativ, weshalb dieser vor Bestellung der Reifen nachgerechnet werden sollte. Dies ist nur mit dem Übersetzungsverhältnis von Vorderreifen- zur Hinterachse möglich. Kann ich eben machen wenns einer sicher weiß.


    Die Abrollumfänge der einzelnen Größen sind von Hersteller zu Hersteller stark abweichend, daher ist in diesem Fall der Hersteller mit angegeben.

    Ohne Eicher?? Ohne mich.


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???

  • Zitat von 3085

    Es sollten auf jeden Fall Radialreifen drauf, alles andere ist nicht so das Wahre.


    Das ist für mich zu pauschal und subjektiv. Mir persönlich kämen keine Radialreifen auf 'nen Schlepper, da ich auf die originale Optik weitaus mehr Wert lege als auf Abrollverhalten oder Grip auf dem Acker.
    In anderen Worten: Ich finde, dass Radialreifen auf Oldtimerschlepper voll sch...e aussehen. Das ist eine persönliche Ansicht, die evtl. für den User Hinkelstein auch von Belang sein könnte.


    Gruß, Hendrik

  • Das ist natürlich auch eine Ansicht. Meiner Meinung nach ist das sehr Modell und Baujahr abhängig.
    Beispielsweise auf einen Hanomag R22 oder Eicher ED16 passen einfach keine Radialreifen.
    Hingegen solch ein Güldner G40 wirkt schon "moderner" in der Optik. Radialreifen stehen dem Güldner super. Das habe ich schon öfters bei Treffen gesehen. Dazu sollten die aber bereiter sein, als die angegebenen. Da sehe ich etwas über Originalität hinweg.

  • Hallo,


    Radialreifen haben ja den Vorteil, dass sie einen besseren Fahrkomfort bieten (bessere Federung) und durch die dünnere Seitenwand eine größere Auflagefläche bieten, und dadurch mehr Grip im Acker oder Dreck bieten. Nachteil ist dass die Seitenwand empfindlicher ist (z.B. im Wald gegen Durchstiche von Ästen) und dass die Reifen teurer sind.


    Diagonalreifen hingegen sind etwas billiger, haben dafür aufgrund der festeren dickeren Seitenwand im Gelände weniger Grip und mehr Bodendruck. Zudem sind sie bei längerer Standzeit empfindlicher gegenüber Standplatten.


    Ich fahre hier 2-Gleisig, bei meinen Fahrzeugen bis 25 km/h habe ich Diagonalreifen montiert, da bei dieser Geschwindigkeit die Federung mit diesen meiner Meinung nach noch ausreicht, und ich für meine Zwecke nicht das kleinste bischen Zugkraft rauskitzeln muss. Der DX mit 40 km/h hingegen fährt auf Radialreifen, er ist schließlich kein Oldtimer, hier waren mir die Vorteile der teureren Radialreifen (übrigens BKT RT 855) das Geld wert.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Der Güldner wird zu 80% im Wald genutzt und zum Mähen an einem steilen hang. Da habe ich mit den Diagonalreifen einfach beste Erfahrungen gemacht, daher werde ich mich auch weiter um Diagonalreifen bemühen. Aber wie gesagt die 6.50-20 gibt's nicht gerade im Überschuss als Diagonalreifen.


    Möchte breitere Reifen montieren als bislang drauf waren. Dazu muss ich aber erstmal schauen was meine Felgen für Maße haben und ob da überhaupt was möglich ist.

  • Moin! Wenn du die hinteren original lassen willst, würden vorne noch 7.50-18 drauf passen. Es gab original 7.50-18 und 6.50-20. Die 18er sind etwas breiter. Wenn du vorne breitere haben willst, gibt es beide Reifenvarianten auch als Radialreifen - die sehen wegen ihrer Bauart zumindest optisch breiter aus.


    Ich habe auf meinem Eicher vorne noch MPT und hinten jetzt auf Radial umgerüstet. Bin mal gespannt wie er damit fährt.



    Grüsse

    Wo Bäche rauschen, Heide blüht, wo dunkle Wälder stehen - dort ist es wo mein Herz erglüht. Oh Heimat du bist schön!

  • BKT Radialreifen ?
    Also mein Güldner G45S hat schon einige mal jetzt Radial Reifen bekommen ürsprünglich waren soviel ich weiß Continental Diagonalreifen drauf.
    Z.Zt. sind bei uns vorne 6.-16 SL mit 6PR und hinten Radial 12.4R 32 STOMIL aus Polen mit 21 Stollen .
    Da ich evtl. dieses Jahr zum Großglockner ca. 320km fahren will brauch ich schon gut Reifen vorallem müssen sie rund laufen.
    Ich denke Radial Reifen sind hier ein muß, jedoch sollten sie evtl. besser einen Stollen mehr haben wenn sie nicht unbedingt Zukraft bringen müssen.


    Mein ALD 17 PS hat natürlich Diagonal Reifen, allerdings alte und sehr hart