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Fendt F18G Zylinderkopf

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    Hallo,

    Wie sicher viele wissen ist in einem F18G den ich auch besitze, ein Zylinderkopf vom F20 also sprich mwm kdw 615e verbaut da diese Zylinderköpfe ja verdammt selten sind, hätte ich eine Frage. Die Frage wäre wie man am besten den Zylinderkopf schont bzwm wie er am längsten hält? Also kann man Vollgas geben ? Ich stelle die Fragen da ich Angst habe Vollgas zu fahren oder auch das ich irgendetwas falsch mache. Habe auch gelesen das die Köpfe oft nur bei zu hohen Temperaturen über 60 Grad gerissen sind da ich aber eh kein Thermostat verbaut habe ist das nicht das Problem. Verbaut ist ja eh schon eine Natter Pumpe aus dem F15 die eh schon weniger Leistung hat. Außerdem möchte ich gerne wissen ob jemand zufällig eine ungefähr ähnliche Farbe/Farbton für ein Dieslross von Bj 51 hätte?

    Danke im Voraus ;)

    MFG

  • Hi,


    der Schlepper ist an die 70 Lenze … wenn der Kopf bisher gehalten hat, wird er es bei intakter Technik vermutlich länger noch tun, zumal die Maschine vermutlich im Hobby kaum noch die Belastungen wie im Arbeitseinsatz abbekommt.


    Wichtig ist, dass die Kühlung gut ist und ordentlich arbeitet um ein Überhitzen zu vermeiden.

    Nach so langer Zeit kann man auch das System mal spülen, auf Kesselstein prüfen usw.


    Gruß

  • Hallo NM24,


    das Reißen der Zylinderköpfe beim KDW 615 bezieht sich meines Wissens nach eigentlich immer auf einen Stegriss, also Riss

    im Guss-Steg zwischen Ein- und Auslassventil.

    Mein F20GH hat das "Problem" auch, dennoch habe ich die Nenndrehzahl von 1600 auf ca. 1800 1/min erhöht.

    Das Ross läuft damit seit Jahren problemlos!

    Allerdings habe ich ebenfalls den Thermostat entfernt, damit der Motor so kühl wie möglich bleibt.

    Natürlich weiß ich, dass ein Motor so ausgelegt ist, dass erst bei Erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur optimal

    läuft, was auch mit dem Zusammenspiel aller verbauten Komponenten zu tun hat. Aber das ist mir einfach EGAL!

    Ich halte die dauerhafte Absenkung des Temperaturniveaus für den Zylinderkopf für wichtiger.


    Gruß, Jörg.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

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  • Die Frage wäre wie man am besten den Zylinderkopf schont bzwm wie er am längsten hält? Also kann man Vollgas geben ?

    Vollgas zu geben ist nun wirklich gefahrlos möglich, sofern nicht nachträglich deutlich die Motordrehzahl erhöht wurde - dann wird es aber auch zuerst für andere Komponenten gefährlich, nicht für den Zylinderkopf.


    Am wärmsten wird ein Motor, wenn du nun Vollgas geben würdest, der Motor aber stundenlang aufgrund der Belastung (Steigung, Zugleistung) nicht auf seine Höchstdrehzahl kommen würde. Im Hobbybetrieb kommt das abseits sehr ambitionierter Oldtimer-Pflugveranstaltungen praktisch nicht vor.


    MfG

    Fabian

  • Dazu muss ich aber auch erwähnen das dies nicht der erste orginal Kopf ist da der verbaute Kopf bj. 65 eingegossen hat


    Ok,

    also so wei ich das jetzt verstehe, sind fast alle nur gerissen wenn sie zu heiß wurden und nicht weil jemand zu viel oder wenig Gas gegeben hat ?Ich hab mir auch eine Kühler Abdeckung gebastelt die ich wenn der Motor ca. 45-55 Grad hat entferne das finde ich eine gute Temperatur. Ich hab auch gelesen, das die Köpfe vom 415 und 615 bei mer als 60 Grad also so 80-90 Grad Anfangen Kopfweh zu bekommen.

    Einmal editiert, zuletzt von NM 24 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von NM 24 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Zitat

    Ich hab auch gelesen, das die Köpfe vom 415 und 615 bei mer als 60 Grad also so 80-90 Grad Anfangen Kopfweh zu bekommen

    ... keine Ahnung, wo Du das gelesen hast, und auch interessant, was da für Behauptungen aufgestellt werden! Gibt es dazu auch Belege?

    Warum sollte ein gusseiserner Zylinderkopf bei Temperaturen von mehr als 60 Grad an seine Belastungsgrenze kommen?

    Sorry, aber sowas ist totaler Blödsinn! Selbst 80 oder 90° sind weit jenseits der "Belastungsgrenze". Die genannten Temperaturen sind

    allerhöchstens die abgelesene Temperatur an der Stelle im Kühlwasserkreislauf, wo der Fühler sitzt.

    Das hat nichts mit der Temperatur zu tun, die im Bereich von Ein- und Auslassventil herrscht!


    Zitat


    also so wei ich das jetzt verstehe, sind fast alle nur gerissen wenn sie zu heiß wurden

    ... aus meiner Sicht nicht! Ich halte es ehr für einen Konstruktionsfehler am Zylinderkopf. Aber dass die Rissbildung nur durch thermische

    Überlastung entsteht, das glaube ich nicht!


    Gruß, Jörg.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

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  • Moin moin,


    die Schlepper haben Jahrzehnte eines harten Arbeitslebens überlebt, da wurde mehr als einmal kräftig Gas gegeben, oftmals über Stunden und ohne Rücksicht. Stell dir vor, der Schlepper wurde mit seinem Motor zum arbeiten gebaut und gekauft, hätte er nicht arbeiten können, wäre er wieder verkauft worden. Ganz sicher wären auch nicht so viele Schlepper des Typs verkauft worden und es hätten deutlich weniger überlebt, wenn sie denn alle nicht hätten arbeiten können.

    Der Hobby-Einsatz kommt da absolut nicht an das heran, was dem Schlepper in seinem Arbeitsleben geschehen ist.


    Die werksseitigen Temperaturfühler sind so konzipiert, dass sie die Kühlwassertemperatur messen. Hier gilt bei sämtlichen wassergekühlten Motoren ein Wert von 80-90° als optimale Betriebstemperatur.


    Sämtliche Kühlsysteme sind darauf ausgelegt, dass sie auch bei schwerer Arbeit den Motor genügend kühlen können. Probleme gibt es erst bei äußeren oder inneren Verschmutzungen von Kühler und Kühlwasserkanälen. Einem liebevoll gepflegten Oldtimer sollte das nicht passieren.


    MfG

    Fabian

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