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Güldner AZK Riemenscheibe Wellendichtring wechseln

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    Hallo Zusammen,


    bei meinem Güldner AZK ist der Wellendichtring oder Simmerring vorne an der Riemenscheibe undicht.

    Um die Riemenscheibe herum war alles veröl natürlich alter Schnotter also habe ich erst mal alles gesäubert.

    Nach einer kurzen Spritztour war deutlich zu sehen wie das Öl hinter der Riemenscheibe rausrinnt.


    Jetzt meine Frage was muss ich alles beachten für die Demontage/Montage?

    Von der Idee her muss als erstes die Andrehmutter runter um dann die Riemenscheibe runter zu bekommen.

    Wie löse ich die Mutter bzw. wie halte ich dagegen ? Gibt es ein spezielles Werkzeug dazu ?


    Danke schon mal im Vorraus


    Gruß Christian

    • Hilfreich

    Hallo,


    ich kenne den Güldner jetzt zwar nicht, aber du kannst doch sicher ruckartig mit einem Gummihammer


    auf den Ringschlüssel gegen die Trägheit der Kurbelwelle klopfen - oder?


    Wenn dus dann richtig machen möchtest, müsstest du den Steuerdeckel demontieren.


    Von Ring von aussen wechseln halte ich nicht so viel, da du dadurch mehr kaputt machen kannst.


    Aber da gibts sicherlich noch die Expertenmeinungen.



    Grüße Markus

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  • Moin Christian!

    Also wie vorher schon gesagt würde ich die Stirnverschalung abnehmen um den Wellendichtring zu wechseln. Dazu vorn die beiden Spurstangen aus den Lenkhebeln drücken, Maske und Kühler runter und die Vorderachse wegziehen.

    Dann kommst du an alles vernünftig dran.

    Nun musst du den Seitendeckel öffnen, links siehst du dann das kleine Zahnrad der Ölpumpe. Die Mutter abnehmen, müsste SW17 sein. Motoröl ablassen und das Ansaugsieb rausziehen.

    Dann kannst du vorn das Sicherungsblech zurückbiegen und die Mutter der Riemenscheibe lösen wie vom Vorredner empfohlen.

    Jetzt kannst du die Schrauben der Verschalung komplett entfernen, und diese abnehmen. Du musst allerdings von innen schauen, dass das Zahnrad der Ölpumpe vom Konus runter geht, am besten mit einem Schonhammer.

    Dann kannst du den Dichtring wechseln und bei der Gelegenheit alles schön von Ölschlamm befreien.

    Noch ein Tipp, der Motor müsste auch einen Schlauch vorn haben, der das Öl zur Kurbelwelle führt, ich würde dir raten diesen zu erneuern.


    Gruß

    Sven

    Meine Schlepper

    Güldner A20 Baujahr 1940

    Güldner AFN Baujahr 1953

    Güldner ADN Baujahr 1959

    Güldner G45AS Baujahr 1968


    :trecker6:

  • Guten Morgen Zusammen,


    Markus : Ich habe die Bezeichnung aus der ETL deswegen habe ich leider kein Foto.


    Sven:

    Danke für die ausführliche Beschreibung:thumbup:. Gut das ich gefragt hab so habe ich mir das nicht vorgestellt :o.

    Ich dachte man kann das von vorne wechseln aber jetzt bin ich schlauer. Also dann werde ich mal loslegen mit der Schrauberei.

    Ich werde auch ein paar Fotos dazu machen und später einstellen.


    Grüße Christian.

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  • Moin Christian,

    so wie ich es beschrieben habe ist der meiner Meinung nach beste weg, sonst wird es Recht eng vom Platz, wenn du zum Beispiel die Vorderachse dran lässt.

    Gute Dichtungen bekommst du übrigens unter: http://www.wolfdichtungen.at

    Und wenn du soweit bist schau dir auch Mal deine Wasserpumpe an ob sie noch sauber läuft oder auch Mal eine Überholung braucht. ;)

    Gruß Sven

    Meine Schlepper

    Güldner A20 Baujahr 1940

    Güldner AFN Baujahr 1953

    Güldner ADN Baujahr 1959

    Güldner G45AS Baujahr 1968


    :trecker6:

  • Guten Morgen Traktorhof,


    ich bin ein Stück weitergekommen. Nach dem ich die Lenkstangen "abgesprengt" habe konnte ich die Vorderachse demontieren.

    Jetzt will ich am Wochenende mal an die Andrehmutter ran. 60er Schlüssel habe ich mir schon besorgt.


    Allerdings beschäftigt mich die ganze Zeit eine Frage:

    Gibt es keine möglichkeit für das lösen der Andrehmutter zum gegenhalten ?


    Gruß Christian.






    Einmal editiert, zuletzt von Gueldner () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Gueldner mit diesem Beitrag zusammengefügt.

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  • Also ich meine, ich würde den Rest des Traktors nicht einfach nur mit einem Stück Balken abstempeln. Wenn der davon runter schiebt, hast Du im blödesten Fall einen Riss im Grauguss oder einen Fuß weniger. Vor allem, wenn man mit einem 60er Schlüssel quer zur Fahrtrichtung astet.


    Ist aber nur mein Sicherheitsbauchgefühl.


    Ansonsten danke für den bisherigen Bericht!

    Johannes

  • Guten Morgen Traktorhof,


    so die Andrehmutter ist runter. :yea:Hätte nicht gedacht das das so gut geht aber nach zirka 5 schlägen hat sie sich gelöst. Da war ich überrascht. Danke nochmal für den Tipp. Allerdings habe ich auch 2 Tage vorher regelmässig Röstlöser drauf gesprüht.

    Danach habe ich die Riemenscheibe abgezogen die auch leicht runterging.



    Nachdem ich Schrauben von der Stirnverschalung gelöst habe um diese abzunehmen ist mir aufgefallen das die Wasserpumpe

    auch noch ausgebaut werden muss. ||




    Also die vier Schrauben von der Wasserpumpe raus und versucht mit der Spachtel zwischen Dichtung und Gehäuse hier etwas zu lösen.

    Aber da ging nichts aber auch garnichts :/.

    Man kann zwar mit der Spachtel die alte Dichtung Mikrometerweise abtragen aber mehr auch nicht.:mecker:


    Kann es sein das die alte Dichtung so hart ist ? Aber so extrem ?

    Hat jemand von euch so was schon mal ähnliches ?


    Das größte Problem sehe ich noch in der Empfindlichkeit der Wasserpumpe mit grober Gewalt ist da nichts zu machen sonst geht sie kaputt.


    Wie bekomme ich die Wasserpumpe raus bzw kann die Dichtung lösen ?


    Danke schon mal für die Hilfe.


    Gruß Christian.

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