Traktor "aufbocken"

  • Hallo zusammen


    Wie ihr vielleicht wisst habe ich einen EM300 und ich verfüge auch über eine

    2-Säulen Hebebühne. Seht ihr eine Möglichkeit mit dieser Bühne einen

    Traktor zu heben ? Mir ist bisher nichts vernüftiges eingefallen.

    Er soll laut Papiere 2,5t wiegen, das macht die Bühne locker.

    Aber wie? Wo ansetzen? Mit welchen Hilfsmitteln?

    Lieben Gruß, Robi

  • Moin Robi,


    um Himmels Willen! Solche Hebebühnen sind für Autos konstruiert, nicht für Traktoren. Verwende einen Wagenheber oder Rangierwagenheber auf einer ebenen Fläche. Nach dem Anheben Böcke unter den Traktor stellen um ein absacken zu verhindern. Beim EM300 kannst Du hinten unter die Achstrichter und vorn unter der Achse jeweils außen unterbocken.


    Grüße aus dem Eichernorden

    Uwe

  • Grundsätzlich geht das! Guckst Du hier.

    Besten Dank für eure Gedanken. Naja, wie ich schon schrieb, es ist eine 2-Säulen-Bühne,

    da geht es so wie im Link natürlich nicht. Was will ich erreichen: Ich bin auch keine 18 mehr und

    krieche ungern auf dem Boden rum. Wenn ich an PKW's schraube ist es angenehm den Wagen

    hoch zu fahren und dann unten daran arbeiten zu können. Das wäre mir am Traktor auch lieb.

    Zwei Balken/Träger drunter mach ich bei meinem Aufsitzmäher, von daher ist mir das bekannt, klappt

    aber beim Traktor nicht von den Schwerpunkten. Vor der Hinterachse ist zu weit vorn, hinter der

    Hinterachse ist nur noch die Ackerschiene, das klappt auch nicht.

    Da die Bühne es vom Gewicht her durchaus schaffen würde hoffte ich auf einen Geistesblitz,

    wie man die Bühne auch für den Traktor verwenden könnte. Ganz banal zum Räderwechsel,

    Bremse einstellen, Leckstellen suchen und was man halt so macht.

    Lieben Gruß, Robi

  • Moin,


    ich will hier nicht mit erhobenen Finger herumfuchteln. Aber die die Bühne ist in deinem Fall wirklich nicht dafür geeignet. Und wenn ich solche Bilder wie z.B. "Dr.Trecker" sehe, fällt mir dazu nichts mehr ein. Dann, wenn schon das Kreuz nicht mehr so will, verwendet eine Grube. Die Bühnen, die LKW oder auch Traktoren heben, sind konstruktiv von den Hubmassen und der Kinematik anders ausgelegt. Und wenn etwas von der Bühne runter fällt, wird das sehr hässlich...


    Grüße aus dem Eichernorden

    Uwe

  • Ich stimme dir voll und ganz zu, es gibt diese Möglichkeit. Gut ist sie nicht, keine Frage. Man muss natürlich auch sehen, dass der Traktor auf dem Bild ne umgebaute Isetta ist, dementsprechend kein Gewicht. Mit nem normalen Traktor würde ich das auch nicht machen.

  • Ich in seliger Einfalt frage mich, was an einem Traktor unten überhaupt dran ist, um die Investition eines echten Mannes in eine Hebebühne zu rechtfertigen? Selbst die Ölablasschraube ist an der Seite. Meiner hat von unten einzig 6 zöllige Schraubenlöcher für das Zugpendel. Ach ne! ... und das Entlüftungsloch für die Schwungradglocke! Da wollte ich schon immer mal rein gucken.

    Also sowas von abkömmlich, eine Hebebühne...


    Johannes

  • Ich in seliger Einfalt frage mich, was an einem Traktor unten überhaupt dran ist, um die Investition eines echten Mannes in eine Hebebühne zu rechtfertigen? Selbst die Ölablasschraube ist an der Seite. Meiner hat von unten einzig 6 zöllige Schraubenlöcher für das Zugpendel. Ach ne! ... und das Entlüftungsloch für die Schwungradglocke! Da wollte ich schon immer mal rein gucken.

    Also sowas von abkömmlich, eine Hebebühne...


    Johannes

    Bei meinem McCormick kann man die Kupplung wechseln ohne den Schlepper zu trennen. Dafür kann man unten eine Klappe aufmachen. Man kann die Arbeit auch im Liegen machen, aber im Stehen ist es viel angenehmer. Da ist ne Grube oder Hebebühne schon praktisch. Aber dann stellt sich die Frage, wie oft man die Kupplung wechselt. Die Ölablassschraube ist bei meinem auch unten.

  • Hallo,

    Wenn man beispielsweise mit neuen Hüft- oder Kniegelenken ausgestattet ist, so kann das Erreichen der niedriegsten Schmiernippel schon Mühe bereiten.


    Unseren EM 300 würde ich zum Einen unter der Ölwanne und zum Anderen unter den Achsschenkeln anschlagen. Dafür müssen aber zuerst beide Hinterräder runter. Also erst mit Hubwagen und Paletten hinten anheben, Räder ab, an der Hebebühne positionieren und dann unter die Decke heben...

  • Unseren EM 300 würde ich zum Einen unter der Ölwanne und zum Anderen unter den Achsschenkeln anschlagen. Dafür müssen aber zuerst beide Hinterräder runter. Also erst mit Hubwagen und Paletten hinten anheben, Räder ab, an der Hebebühne positionieren und dann unter die Decke heben...

    Ja, so hatte ich mir das auch schon überlegt, lästig wäre eben, dass man vorher dann

    doch noch mit dem Heber und Böcken ran muß. Und für den gehobenen Zeigefinger:

    Der EM300 soll 2,5 t wiegen, meine Bühne kann 4 t. Auch habe ich die Bühne nicht für

    den Traktor angeschafft, sondern für PKW's. Wenn sie schon mal da ist wollte ich sie

    dafür nur gern nutzen.

    Ich überlege mal weiter, hilfreich wäre das schon. Besten Dank

    für eure Meinungen.

    LG Robi

  • Moin,


    wie oben beschrieben, für die anfallenden Servicearbeiten werden eigentlich keine Hebebühnen benötigt. Bei dem EM300 kommt man eigentlich sehr gut an die entsprechenden Stellen. Bis jetzt hab ich es bei meinen Eichern und bei dem Claas Columbus trotz Kreuzprobleme so hinbekommen. Und die Bastelleien dauern länger, als z.B. ein Ölwechsel selber. Aber vielleicht dennoch ein Tipp: Schau Dir die Bühnen mal an, die LKW und Traktoren anheben können. Sie heben an den Rädern an. Des weiteren sind diese Hebebühnen konstruktiv ganz anders ausgelegt von der Gewichtsverteilung. Selbst wenn Deine Bühne nun 4t kann, heißt das lange noch nicht, das Du damit einen Schlepper anheben kannst. Nützt nichts, wenn das Objekt eine Rolle rückwärts macht. Da helfen keine Balken, T-Träger oder Spanngurte oder andere Bastellösungen. Und was immer wieder unterschätzt wird: die Versicherung zahlt dann nicht.


    Grüße aus dem Eichernorden

    Uwe

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