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Beiträge von Hano83

    Der Hersteller (SKF) empfiehlt die optionale Anwendung einer dauerelastischen Dichtmasse (z.B. ein Motorsilikon) bei flachen Laufspuren auf der Welle. Bei tiefen Laufspuren und/oder Kerben empfiehlt SKF eine Epoxidfüllmasse, sodass die Mantelfläche unter dem Speedi-Sleeve geschlossen ist und kein Öl drunter durch kriechen kann.


    Am besten schaust du mal bei SKF auf der Homepage in die Montageanweisung, dann sollte alles geklärt sein.


    Gruß Tobias

    Hallo,


    darum montiert man Speedi Sleeve´s immer zusätzlich mit Epoxidharz, damit die eingelaufene Oberfläche egalisiert wird.


    Gruß, Gerhard

    Mit der Epoxidfüllmasse kann ich natürlich gewisse Unebenheiten ausgleichen, da hast du Recht. Ob sich der ganze Aufwand lohnt, wage ich zu bezweifeln...


    Ich würde mir in diesem Fall, lieber einen neuen Ring drehen und somit den original Zustand wieder herstellen.



    Gruß Tobias

    Hallo,


    die Speedi-Sleeves von SKF funktionieren, jedoch gibt es hier auch Grenzen.

    Ist die Oberfläche zu stark eingelaufen, d.h. schaut aus wie eine Kraterlandschaft, wird das Öl (gerade wenn der Motor Betriebstemp. hat) früher oder später unter dem Sleeve hindurch kriechen.



    Gruß Tobias

    Hallo,


    der Simmerring benötigt nach den Angaben des Herstellers eine drallfrei geschliffene Oberfläche, die gehärtet ist. Aus Gründen des Verschleißes lässt man den Simmerring nicht direkt auf der Kurbelwelle laufen, hier hat sich der Konstrukteur schon was dabei gedacht.


    Ich gehe davon aus, dass der Ring/die Buchse auf die Kurbelwelle aufgepresst oder aufgeschrumpft ist, vielleicht bekommst du ihn mit einem Abzieher runter gezogen. Besorg dir das Werkstatthandbuch vom d28 Motor, vielleicht stehen irgendwelche Details und/oder Maße zu dem Ring drin.


    Gruß Tobias

    Hallo,


    ich Suche für meinen Schlüter S35 eine Kette zur Betätigung der Kühlerjalousie.

    Nach meiner bisherigen Recherche, müsste es von der Form der Kettenglieder eine Patentkette DIN 5279 in der Form B sein.



    Gruß Tobias

    Hallo,


    zuerst würde ich bei den bekannten Schlüter-Spezis, wie Egelseer und/oder Stefan Had nach der Schraube fragen.


    Wenn du ein Muster hast, kannst du die Schraube auch anfertigen lassen. Hochbelastete Schrauben sind in der Regel aus Vergütungsstahl gefertigt.

    Kennst du das vorgeschriebene Anzugsmoment sowie die Gewindegröße der Schraube? Dann kann man die Festigkeitsklasse schon etwas eingrenzen.


    Gruß Tobias

    Hallo Markus,


    moin , ich hab der Mutter 200 NM gegeben, das reicht . Ich kann nur Empfehlen, den Teller auf die Verzahnung zu kleben mit Loctitie Füge Nabe Welle und die Mutter mit Hochfest ,das sind bei dieser Achse leider Schwachpunkte... Ganz wichtig wäre noch zu schauen, das die Wedi Lauffläche nicht eingelaufen ist, das ist hier auch oft der Fall . Ich nehm in dem Falle immer nen Spedy sleeve.


    Gruß Markus


    welchen Teller meinst du? Aber nicht den Planetenradträger oder?


    Andi

    du kannst mir ne PN schicken.



    Gruß Tobias

    Hallo Dirk,


    du kannst dir ja mal (wenn du sie noch nicht hast) die Bedienungs-und Ersatzteil Anleitung vom 2DNS besorgen. Dort wird ersichtlich sein wie der Regler aufgebaut ist. Ich tippe mal das der Motor einen Fliehkraftregler hat.

    Dann würde ich Stück für Stück die Mechanik d. Reglers auf Leichtgängigkeit und Verschleiß prüfen.


    Gruß Tobias

    Hallo,


    das Zurückfahren oder Zurückziehen der Regelstange übernimmt in diesem Fall der Fliehkraftregler.


    Mit der Einstellung/Überprüfung des Nutzhubes bin ich mittlerweile auch etwas weiter gekommen, wenn auch nur gedanklich...


    Die Einspritzmenge wird beim Dieselmotor über die Dauer bzw. Zeit geregelt, d.h. der Motor mit 30 PS hat eine kürzere Einspritzdauer als der Motor mit 38 PS (bei gleicher ESP). Ein Blick in die Einstelltabelle der ESP bestätigt dies. Die Angaben zum Förderende in Grad Kurbelwinkel vor OT sind unterschiedlich.


    Da sich der Nutzhub direkt nicht messen lässt, hier ein Ansatz über die Kurbelwinkel (Förderbeginn und Förderende):


    Durch die Blasmethode lässt sich der FB ja ziemlich genau einstellen. Wird die Kurbelwelle beim Einstellprozess langsam weiter gedreht, trifft die Steuerkante des Pumpenelements irgendwann auf die Zulaufbohrung und in dem Wasserglas steigen wieder die ersten Luftblasen auf. Jetzt ist das Förderende erreicht. Nach dem Datenblatt liegt das Förderende bei 9,5 - 10 Grad vor OT. Um Messfehler einzuschränken, würde ich die Position des Kolbens berechnen und die Stellung mit einem Tiefenmaß messen. Sollte das Maß für das Förderende nicht stimmen, würde ich diese über den Volllastanschlag nachstellen.


    Ich hoffe, dass ich es einigermaßen verständlich erklärt habe. Kann hier jemand diese Theorie so bestätigen oder ergänzen?



    Gruß Tobias

    Hallo zusammen,


    ich bekomme demnächst meine Einspritzpumpe von der Revision zurück und habe am Wochenende nochmal in meine Fahrzeugunterlagen geschaut. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:


    Schlüter hat die PFR 2A70/135/1 (Steckpumpe mit Fremdantrieb über Rollenstößel) in verschiedenen Schleppern eingebaut. Diese unterscheiden sich in ihrer Leistung, dem Hubraum sowie der max. Drehzahl.

    Es gibt aber auch drei Modelle, welche den gleichen Hubraum sowie die max. Drehzahl besitzen und dennoch haben die Motoren unterschiedliche Leistungsangaben. Ein Blick auf die jeweiligen Einstellwerte der Einspritzpumpen veranschaulicht, dass sich die drei Modelle im Nutzhub des Pumpenelements unterscheiden, also nach meinem Verständnis in der Einspritzmenge je Arbeitsspiel.


    Da alle erwähnten Fahrzeuge dieselbe ESP besitzen, gehe ich davon aus, dass die max. Einspritzmenge über den Verdrehwinkel der Regelhülse bzw. den Weg der Regelstange eingestellt wird. Motorseitig gibt es hier einen Festanschlag für die Regelstange.


    Ich denke, dass Schlüter nach der Montage des Motors die Einspritzmenge und somit auch den Nutzhub des Pumpenelements im vorgeschriebenen Betriebspunkt auf dem Prüfstand eingestellt hat.


    Gibt es hierzu eine Werkstattmethode (ohne Prüfstand und Zapfwellenbremse), den Nutzhub bzw. die max. Einspritzmenge einzustellen?



    Gruß Tobias

    Hallo Matti,


    die Frage nach dem richtigen Motoröl wurde hier im Forum schon heiß diskutiert... Der sicherste Weg ist der Blick in die Betriebsanleitung. Vermutlich wird dort auf ein Einbereichsmotorenöl der Viskositätsklasse SAE 20/30 verwiesen.

    Als Frostschutz verwende ich Glysantin G05 das ist besonders geeignet für Motoren mit Grauguss Motorblock.


    Gruß Tobias

    Hallo zusammen,


    Die Steckpumpe wird mit M8er Stehbolzen verschraubt, zum Einstellen des FB würde ich mit Passscheiben arbeiten und somit die Stärke der Ausgleichsscheibe ermitteln.


    Nach dem Motordatenblatt liegt der Förderbeginn 18 – 20 mm vor OT. Wenn der Zylinderkopf demontiert ist, lässt sich das Maß ja einfach ermitteln.


    Da sich die Beschaffung der Ausgleichsscheiben schwierig gestaltet, werde ich diese wohl anfertigen und auf die passende Dicke schleifen müssen. Hier stellt sich mir die Frage: Stelle ich den FB eher an die untere Toleranzgrenze (also 18 mm), an die obere Grenze oder in die Mitte? Wie sind hier eure Erfahrungswerte?


    Gruß Tobias

    Hallo Johannes,


    den Förderbeginn möchte ich mit der Druckluft- bzw. Blasmethode einstellen. Das habe ich an einer Reiheneinspritzpumpe schon ein paar Mal gemacht und sollte bei der Steckpumpe von der Systematik ja gleich sein… Der Förderbeginn liegt bei 18 – 20 mm vor OT und sollte sich nach der Demontage des Zylinderkopfs einfach rausmessen lassen.



    Radialspiel in der Lagerung der Nockenwelle konnte ich auf den ersten Blick nicht erkennen. Mit dem Verschleiß der Rollenstößel und der Nockenwelle liegst du richtig. Die Rollenstößel auf der Pumpe sind entsprechend verschlissen und müssen auf jeden Fall getauscht werden. Der Antriebsnocken auf der Nockenwelle hat eine sichtbare Vertiefung bzw. Kuhle kurz bevor die höchste Stellung kommt. Ich vermute mal, dass das der Bereich ist, wo die Pumpe den Druck aufbaut.


    Da die Geometrie auf beiden Nocken mit dem Auge betrachtet identisch ist und ich keinerlei Vergleich habe, bin ich mir nicht zu 100% sicher, ob die Kontur des Nockens so gewollt ist oder sich über die Dauer durch Verschleiß gebildet hat.




    Hier mal ein paar Bilder der Nockenwelle...






    Gruß Tobias

    Hallo zusammen,

    ich habe bei meinem Schlüter Zweizylinder die Einspritzpumpe (Steck-/Flanschpumpe) ausgebaut. Nach der ET-Liste sind zwischen Pumpenflansch und Motorgehäuse Passscheiben bzw. Bleche hinterlegt, um den Förderbeginn einzustellen.

    Bei der Demontage ist mir aufgefallen, dass anstatt der Bleche eine Papierdichtung eingebaut wurde.


    Sollte beim Wiedereinbau der ESP die Dichtung durch die Bleche ersetzt werden? Wenn ja, wie bekomme ich die Verbindung richtig dicht?


    Gruß Tobias

    Hallo,


    zuerst würde ich mir eine Betriebsanleitung sowie eine Ersatzteilliste zulegen, dann beantwortet sich deine Frage schon von selbst.

    Gibt es bei Ebay und co. im Nachdruck für ein paar Euros...


    Deine Frage kann ich leider nur bedingt beantworten, da ich vom 188er keine Unterlagen habe. Der 190er aus der Jubiläumsreihe bekommt nach der Betriebsanleitung ein HD Öl mit einer Viskosität von SAE 30.

    Da beide Fahrzeuge aus der selben Epoche stammen, bin ich mir sicher das diese Empfehlung auch für dein Modell gültig ist.



    Gruß Tobias

    Hallo Werner,


    wenn du nicht mehr täglich mit dem Traktor arbeitest und davon gehe ich aus, wirst du in der Praxis keinen Unterschied zwischen der 10.9er und der 12.9er Schraube merken.


    Was nach meiner Einschätzung hier wichtiger ist, ist die korrekte Vorgehensweise beim Verschrauben:

    > Reinigen der Passungen und Innengewinde (hört sich banal an wird aber oft vergessen und/oder unterschätzt)

    > Anzug mit einem guten Drehmomentschlüssel auf das jeweils vorgeschriebene Drehmoment

    > Anzugsreihenfolge über Kreuz

    > evtl. würde ich eine Schraubensicherung einsetzten bzw. auftragen, z.B. Loctite 243


    Gruß Tobias