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Beiträge von Ponchen

    Gut das kommt darauf an wo die stelle ist. Aber nur weil es tropft, würde ich nicht so einen aufwand betreiben wollen. Wenn es ansonsten keine probleme gibt entfetten und Flüssigmetall probieren. Und nebenbei kann man immer nach einem guten motor suchen.


    Gruß

    Moin! Hast du mal darüber nachgedacht das richtig schweißen zu lassen? Es gibt inzwischen Schweißereien die sich auf genau sowas spezialisiert haben. Ist natürlich eine preisfrage. Das wäre vielleicht einfacher als den motor umzubauen.


    Grüsse

    Wie sehen die Blechteile aus? Die Kotflügel gammeln eigentlich immer... Die Vorderachse gut überprüfen - ist etwas ausgeschlagen oder vielleicht sogar Risse zu sehen? Gerade bei Frontlader Schleppern. Wie schaltet das Getriebe? Teste die Allradkupplung rückwärts am einer Schräge. Wenn die rutscht wirds auch teuer und aufwändig. Der gesamte Antriebsstrang ist deutlich aufwändiger und teurer zu restaurieren als eine Hinterrad Maschine. Ich hab von Allrad erst mal genug :roll::lol:

    Also ich denke so wie der aussieht, ist der Preis gerechtgertigt und den wird er auch bekommen. Guck Dir mal an wie Eicher EA400 oder Mammut 600 Allrad gehandelt werden... Selten kostet eben Geld.



    Grüße

    Meinst du das nur auf der Vorder oder Rückseite Kontakt besteht? Das ist doch völlig normal, deswegen sind doch die 0,2mm Spiel da. :?


    So hab ich das jetzt zumindest verstanden. Wenn du das Tragbild der anderen Seite sehen willst, musst du es in die andere Richtung drehen.



    Grüße

    Ich meine bei meinem 208er Getriebe war das so: Es war ein Ring mit einem O-Ring in das Kupplungsgehäuse gedrückt und darin war der Wellendichtring eingepresst. Es sollte von außen gehen, da muss nichts am Getriebe selber zerlegt werden.



    Grüße

    Moin! Ich wollte mal wieder eine Meldung abgeben. Ich hatte den neuen Dichtring nach 2 Wochen Wartezeit eingepresst. Das Nadellager hinter dem Dichtring sah augenscheinlich noch gut aus... Bis ich mit der Taschenlampe kontrolliert habe ob der Dichtring richtig sitzt und dabei sah, das ein paar Nadeln aussen gefressen hatten. Also den guten Dichtrung und das Lager wieder raus geschlagen. Ich habe dann beschlossen alle Lager der Eingangswelle zu erneuern und letzte Woche kamen die letzten Teile an. Ich hoffe das ich das Getriebe ziwschen den Jahren zu- und den Schlepper zusammen kriege.


    Grüße

    Moin! Danke für deine Mühe Tobi! ;-) Ich werde nachher mal nachfragen. Den inneren Dichtring habe ich ja komischer weise bekommen...


    Ich kauf lieber hier bei MF. Hab meine Gründe dafür.


    So, habe den Ring eben telefonisch bei unserem MF Händler geordert. Ich hoffe das klappt jetzt. Danke noch mal Tobi ;-)


    Grüsse

    Guten Abend Tobi! Also den Wellendichtring der in der großen Eingangswelle sitzt, habe ich schon erneuert. Den konnte ich ganz normal bei MF hier holen. Der Ring der vorne in dem kleinen Eingangsgehäuse (http://www.fergy-fan.de/Getrie…c-419d-9e37-84d8f007d465/) sitzt, hat sehr suspekte Maße. Ich habe an der Welle 41,05mm und außen im Gehäuse 49,2mm gemessen. Jetzt gibt es metrisch 41x49mm - der ist aber eigentlich 0,2mm zu klein im Außendurchmesser oder die zollvariante 1 15/16" x 1 5/8" (um Gottes Willen :roll: ). Der ist umgerechnet 41,27 x 49,21mm groß. Das heißt der wäre innen eigentlich 0,2mm zu groß. Ich habe einen Gummierten Ring hier, allerdings lässt der sich wirklich leicht mit den Fingern ins Gehäusen drücken und das ist mir zu heikel. Wenn der verrutscht muss wieder alles auseinander.


    Also entweder ich klebe den gummierten Ring richtig ein, oder ich fahre nochmal zu MF. Der muss doch zu finden sein im System... Leider haben die beim Ersatzteilservice nicht so den Plan. Letztes mal hat er mich gefragt was ein MF 148 ist :roll::heulen:


    Mit Eicher direkt ist das so eine Sache :mrgreen:

    So, ein kleiner Zwischenbericht, damit man nicht denkt hier wäre Stillstand. Momentan hab ich viel um die Ohren und es geht nur langsam voran.


    Die Kupplung ist inzwischen anngebaut und auch der Deckel unten im Kupplungsgehäuse ist abgedichtet (und hoffentlich dicht :roll::evil: ) was für eine schei$$ Konstruktion! Für die Kupplung habe ich mir extra den Zentrierdorn gekauft.



    Der Deckel:




    Die Lagerbuchsen für Brems- und Kupplungswelle, die im Getriebegehäuse, bzw. dem Kupplungsgehäuse sitzen habe ich inzwischen eingebaut. Die unteren haben aus dem Zubehör super gepasst, die oberen kleinen Buchsen sind im Zubehör und auch original eine absolute Katastrophe! In den neuen Buchsen hatten die Wellen 0,3mm Spiel... Da hatten die alten Buchsen weniger! Ebenso waren die Buchsen nur halb so lang wie im Lagersitz möglich gewesen wäre. Also habe ich die neuen Buchsen wieder rausgeschlagen und habe mir neue gedreht aus rotguß. Mit 0,05mm Spiel und doppelt so lang wie die originalen.



    eingebaut:


    So weit so gut! Nun fehlt mir zum Zusammenschieben nur noch der verdammte Wellendichtring für die Getriebeeingangswelle. Die Blindgänger hier bei MF finden den nicht im System und der Ring aus dem Zubehör ist wohl aus China und das allerletzte... Den baue ich nicht ein. Jetzt muss ich gucken wo ich diesen Ring in vernünftiger Qualität her bekommen, denn ich habe keine Lust den Schlepper noch mal in der Mitte trennen zu müssen.


    Schönen Abend und Grüße! :musik:

    Diese Anschraubplatten mit Kugelkopf gibt es, da hast du so weit Recht. Aber die Frage und das Problem bleibt: wo schraubst du die an? Es muss eine geprüfte Verbindung zwischen Traktor und der Platte hergestellt sein. Einfach was zusammen brutzeln und das Teil anschrauben ist auch nicht drin. Die Teile zwischen Kupplung und Kugelkopf müssen geprüft sein. Sowas lässt sich zwar machen, aber die Kosten düften den Nutzen wohl übersteigen...


    Ich mache jetzt einen Haken an das Thema. Mir ist das zu blöd. Muss ich eben den Anhänger weiter mit de Auto ziehen.


    Grüsse

    Servus! So seit langer Zeit will ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Nachdem ich meine Güldner letztes Jahr verkauft habe, suchte ich einen güntigen Schlepper mit etwas mehr Wums zum Holz machen. Ich fand bei ibäh Kleinanzeigen einen Eicher 3253, rief den Besitzer an und machte mit ihm einen Besichtigungstermin aus. Ich wusste natürlich das mich mit dem 3253 bzw. Königstiger 74 vorallem MF-Technik erwartet, was sich natürlich vorallem im Preis widerspiegelt - für mich in diesem Fall praktisch! Nach der Probefahrt war ich doch positiv überrascht von dem Schlepper und wir wurden uns einig. Ich habe dann mit dem Eicher eine Saison Brennholz gemacht und war bis auf eine etwas ausgenudelte Lenkung sehr zufrieden mit dem Schlepper. Und wie das immer so ist, guckt man öfter mal bei den bekannten Plattformen vorbei um nach Schätzen zu suchen. Dabei suchte ich quasi eine Mischung aus Arbeitsgerät und Oldtimer mit Allrad, weil ich nicht mehr mehrere Schlepper pflegen und unterhalten wollte. Und prombt wurde ich fündig... ein Eicher Königstiger 74 Allrad in fahrbahrem Zustand. Also der gleiche Schlepper wie der 3253, nur eben mit Allradantrieb. Das positive an den MF-Eichern sind für mich die Ersatzteilpreise und die Verfügbarkeit derselben, sowie der deutlich geringe Anschaffungspreis gegenüber einem Allrad - Eicher mit Eichermotor. Also bot er für mich die richtige Mischung.


    Und so überlegte ich nicht lange und schaute mir den Schlepper an. Ich war auch hier wieder ganz zufrieden mit dem was ich vor mir hatte. Die Elektrik funktionierte, die Kardanwelle war erst 1 Jahr alt, die Lenkunterstützung vor einem Jahr generalüberholt, einen BAAS Frontlader in gutem Zustand und die Blechteile ebenso in gutem Zustand. Ich fand nur einige Undichtigkeiten und dann kam das "übelste": er lief nur auf 2 Pötten als ich ihn startete. Nachdem ich den Verkäufer dann noch um einiges drücken konnte, wurden wir uns einig. Der 3253 wurde verkauft und der 3254 zog auf dem Hof ein. Ich entschloss mich dazu ihn "untenrum" technisch herzurichten und die Blechteile, sowie die Felgen sandstrahlen und lackieren zu lassen.



    So sah er aus als ich ihn bekam:



    Als erstes musste der Lader ab um vernünftig am Motor arbeiten zu können:



    Zunächst baute ich alle Blechteile und die Hinterräder ab um ich mich dann an die Bremsen zu machen (das sind Teile ich ich IMMER neu mache) und bockte den Schlepper auf:




    Die Räder (14.9 -28) vor ihrem Weg zum LaMa und zum Sandstrahlen:



    In der Zwischenzeit habe ich die Bremsen neu belegen lassen und die Bremsen wieder montiert. Hierzu musste ich einige Federn neu ordern - diese waren wohl bei der letzten Überholung einfach weggelassen worden :roll::x Immer schön wenn man nach Zeichnung montiert...



    Inzwischen waren die Teile vom Sandstrahlen zurück und ich konnte die Kotflügelhalter schon mal lackieren und montieren:



    In der Zwsichenzeit hatte ich auch die Kotflügel gerichtet und grundiert, so dass mein Vater sie lackieren konnte und auch den Felgen einen neuen Farbüberzug verpassen konnte. Die Felgen haben wir dann mit neuen Schrauben wieder montiert und sie gingen anschließend wieder zum LaMa um die neuen Reifen in 380/85 R28 aufziehen zu lassen. Männlich! :mrgreen::)



    Kotflügel- und Leuchtenmontage:



    Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum macht der erst die Reifen, Blechteile und Bremsen wo doch der Motor eine Macke hatte!? Ganz einfach, der Schlepper musste beweglich bleiben, weil er jetzt aus der Werkstatt musste. Denn die Werkstatt befand sich in der Scheune die aktuell zu meinem Wohnhaus mit Werkstatt umgebaut wird. Also musste der Eicher beweglich bleiben für den Umzug zu einem befreundeten Landwirt. Nachdem dieser Umzug gemeistert war und ich mir dort eine kleine provisorische Schrauberecke eingerichtet hatte, geht es immer mal zwischendurch ein Stück am Eicher weiter, viel Zeit ist aber momentan leider nicht dafür übrig.


    Als erstes im vorübergehenden Zuhause angekommen, machte ich mich an den Motor. Wir checkten die Dieselzufuhr, entlüfteten alles mehrfach und schraubten auch die Düsen raus. Alle Maßnahmen ließen keinen Fehler erkennen - der Motor lief trotzdem nur auf 2 Pötten und qualmte blau/grau. Ich bin dann mit den Einspritzdüsen noch mal zum Motoreninstandsetzer zum Abdrücken, um auf Nummer sicher zu gehen. Seiner Meinung nach MUSS der Motor mit diesen Düsen laufen, der Fehler muss wo anders liegen. Also half nur noch eines: Kopf runter und mal gucken was da los ist! Direkt nach der Demontage fiel mir kein grober Fehler am Kopf auf, auch die Laufbuchsen wiesen keine katastrophalen Riefen oder Einlaufkanten auf. Wir machten den bekannten Dichtigkeitstest mit den Ventilen und tatsächlich waren 2 Auslassventile leicht undicht. Nun war guter Rat teuer! Zuerst mit dem Kopf zu meinem vertrauten Instandsetzer. Seiner Meinung nach mussten Ventilsitze und Ventile überarbeitet- und der Kopf geplant werden. Ich bekam einen überholten Kopf im Austausch gegen meinen. Und weil ich den Motor gerade offen hatte, entschied ich mich zum Ausschluss weiterer Schäden zum Ziehen der Kolben. Zu meiner Überraschung waren sämtliche Ringe heile und wieder keine Fressspuren ersichtlich. Die Kolben wurden anschließend gereinigt, und mit neuen Ringen und Pleuellagern wieder eingebaut. Danach ging es an die Montage des Kopfes. Zuerst zerlegte ich die Kipphebelachse um sie gründlich zu reinigen:



    fertig:



    Kopf aufgesetzt:



    Der Kopf ist nun wieder soweit montiert und wartet auf den Probelauf. Nun ging ich ein Problem an, auf das ich bei jedem alten Schlepper nie Lust habe... Die Kurbelwellendichtringe werden so gut wie nie getauscht von den Landwirten, weil dies eben eine schei... Arbeit ist. Und so schraubten wir die Vorderachse ab und zogen den Schlepper auseinander. Dann sah ich ein noch größreres Problem: Die Betätigungsärmchen der Kupplung sind bei diesen Kupplungen aus Blech. Entweder war die Kupplung schlecht eingestellt, oder der Vorbesitzer stand während der Fahrt immer auf dem Kupplungspedal. Die 3 Arme der Fahrkupplung waren von 3,5-4mm im Neuzustand auf teils 0,8mm abgeschliffen. Das bedeutete neue Kupplung! Ich holte mir einige Angebote ein und landete beim Erstausrüster ZF-Sachs in Bielefeld. Ich musste meine Kupplung einschicken und bekam dann ein Angebot was die Aufarbeitung mich kostet. Im Endeffekt habe ich jetzt eine überarbeitete Kupplung die einem original Erstausrüster Neuteil entspricht, und das auch noch 250€ günstiger als der günstigste Anbieter im Zubehör. Es lohnt sich eben doch manchmal original zu kaufen! :wink:



    Die Tage berichte ich weiter! Schönen Abend und Grüße! :bauer:

    Moin! Ja gehabt habe ich schon mehrere. Aber ein Sechsender Schlüter ist doch noch mal eine andere Hausnummer. Ich bin auf einem 1050V aufgewachsen.


    Ich bin erst 30, habe also den neuen Lappen. Und der besagt das ohne LoF der L und T nicht gelten. Ich habe leider keine Landwirtschaft. Irgendwann kommt noch mal ein kleiner Bär auf den Hof. Aber die Preise für die kleinen Allradler sind ja geradezu durch die Decke gegangen. Habe nen 450V für 13000€ angeboten gekriegt - Zustand 4. Bis der fährt steckt noch mal dieselbe Summe in der Kiste.


    Grüsse