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Beiträge von Sam67

    Hallo Güldner45,

    Bei einem Wellendichtring stellt sich immer die Frage, ob er richtig eingebaut wurde. Sprich mit dem "offenen Maul zum Schmiermittel".

    Das verkehrte Einsetzen kann in der Hitze des Geschehens schnell einmal passieren.

    Und dann ist da noch die Frage, ob der richtige WeDiRi-Typ eingebaut wurde. Da gibt es einige Abstufungen. Die Eicher Ersatzteiliiste ist da oft nicht immer so eindeutig (ich baue auch gerade einen EDK2-Motor auf).


    Ob es einen Unterschied macht, einen WeDiRi nur aus Kunststoff oder mit Stahlgehäuse zu verwenden, kann ich selbst nicht beurteilen. Da gibt es im Forum sicherlich Wissende dazu.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Franz,

    warum willst das 16km-Taferl montieren?

    Du darfst doch weiter als 16km vom Wohnort wegfahren.


    Die eckigen Schilder mit Zahl und km-Angabe wurden früher hergegeben, als noch nicht alle Bauern "richtige" Führerscheine hatten. Damit durften sie im Umkreis ihres "Meldeortes" auch ohne FS fahren. Darum steht da km drauf und nicht km/h.

    Mein Großvater hatte z.B. einen Steyr 188, aber nie einen FS. Mit dem 20er-Taferl durfte er unsere Felder rund um den Ort bewirtschaften.


    Die runden Schilder mit Zahl und ohne km/h-Zusatz sagen aus, wie schnell der Traktor fahren darf.


    Leider muss ich gestehen, dass scheinbar auch unsere Behörden diesen kleinen Unterschied nicht mehr wirklich wissen.

    Ich habe mich damit Ende der 90er Jahre beschäftigt, da ich damals für den Österreichischen Staat eine neue Software-Lösung für das Führerscheinwesen aufgebaut habe.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Manuel,

    der Hebel für die Zapfwellenschaltung liegt unter dem Deckel. Nur sehen wirst nicht viel, da da der gesamte Tannenbaum und die Vorgelegewelle oben drüber ist. Aber ohne dem sollte es so aussehen:



    So wie du das mit dem Krachen schilderst, tippe ich auf ein Problem in der Zwei-Stufen-Kupplung. Da trennt die zweite Stufe beim "Kupplung treten" nicht den Zapfwellenantrieb. Denn das Schalten sollte bei stehenden Zapfwellenzahnrädern kein Problem darstellen. Nachdem das kracht, scheint sich beim Schalten noch was zu drehen.


    Nur zur Vollständigkeit:

    dass du beim Mammut ED310 resp. ZF A216/1 eine Zwei-Stufen-Kupplung hast und Zapfwellenschaltung nur bei vollem Kupplung treten (also Stufe Zwei) erfolgen sollte, ist dir eh bewusst.


    Eine Frage:

    Hast du das Krachen beim Schalten auf die 540U/min (Schalthebel nach vorne-Mitte) oder auf die 1000U/min (Schalthebel nach hinten) oder bei beiden.

    Dass das beim Schalten der Wegezapfwelle geschieht (Schalthebel ganz nach vorne), schließe ich jetzt aus, da man das für eine Fräse nicht wirklich benötigt.


    Sollte es bei allen Stellungen mehr oder weniger gleich krachen, hat es meiner Meinung nach mit der Kupplung zu tun.


    Eine zweite Frage:

    Wenn du den Zapfwellenschalthebel von Stellung zu Stellung bewegst, spürst du da ein sattes Einrasten?


    In der Führungsstange für die Schiebegabel (das Teil rechts im Bild) sind Raster eingearbeitet, in die eine Kugel reingeschoben wird. Das hält die Schiebegabel auch in Position. Sollte die Kugel abgenutzt oder die dahinterliegende Feder gebrochen sein, kann sich die Schiebegabel auf der Führungsstange durchaus leichter bewegen. Das in Kombination mit abgenudelten Zahnrädern kann schon zum Rausspringen führen.

    Gerade der Kraftschluss bei "Schalthebel nach hinten" geschieht nur über die kleinen Zähne des vorderen Zahnradpaares, die in die Flanke der Schiebemuffereingreifen. In meinem Bild zu sehen unterhalb der Schiebegabel.


    Sollte das "unter Last rausspringen" sowohl bei 540U/min- als auch bei 1000U/min-Stellung geschehen, tippe ich, dass die Führungsstange ein Problem hat.

    Sollte das "unter Last rausspringen" nur bei einer der beiden U/min-Stellungen geschehen, tippe ich auf eine abgenutztes Schiebemuffe bzw. Zahnradkranz auf der linken Seite im Bild (das ist zugleich der Antrieb für die Hydraulikpumpe).


    Damit solltest du deine Fehlerquelle einmal eingrenzen können.

    ...und sollte es doch was ganz anderes sein, lass es mich wissen, damit ich selbst in so einer Situation weiterkomme. ;-)


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Torsten und Denis,

    ich habe meinen EKL15 anhand des Schaltplans eines Eicher ES201 komplett neu aufgebaut.

    Der Schaltplan ist in der Bedienungsanleitung zum Puma drinnen.

    Das Einzige, wo aufgepasst werden muss, ist der Anschluß des Reglerschalters, da der bei der alten EKL15-Lichtmaschine bereits mit an Bord ist. Aber man findet dort ebenso die Klemmen-/Steckerbezeichnungen.


    @Denis

    ich sende dir eine PN


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Steven,

    die fehlende Kette ist leicht ersetzbar.

    Besorg dir ES-Bolzen mit Gabelkopf, eine Kette und eine Schraube. Dann schweiß die Schraube in ein Kettenglied und gib an die Schraube den ES-Bolzen mit Gabelkopf.


    Den großen Bügel fixierst du mit einer normalen Schraube.

    Hallo Steven,

    ich habe heuer selbst ein RASSPE-Mähwerk an meinen Eicher EKL15/2 angebaut. Daher habe ich hier aktuelle Fotos.


    Zu deiner Frage:

    Unter dem rechten Achstrichter musst du einen "Haken" haben, an den die Feder eingehängt wird. Im nachfolgenden Bild siehst du das gut, da ich alle Mähwerk-Teile rot lackiert habe.


    Die andere Seite wird in den Aufzughebel eingeschaubt.


    Der Aufzughebel wird in die Aufnahme am Rahmen eingesteckt. Dann musst du die Feder spannen.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Christian,

    dass du mit einer Handhydraulikpresse keine Bewegung rein bringst würde mich an der Stelle nervös machen.


    Mir kommt da eher in den Sinn, dass es irgendwo noch ein Sicherungselement geben muss. Wenn es aussen keine Sechskantmutter mehr gibt, muss es (wie Alex auch schreibt) innen eine Nutmutter geben. Die müsste im Achstrichter innen an der Achswelle dran sein.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Christian,

    hast du ganz aussen beim Radflansch schon die große Sechskantmutter gelöst?

    Wenn ja, dann ist die Verzahnung zwischen Radflansch und Hinterachswelle verbacken. Da hilft dann nur Hitze, WD40 und Gewalt.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Draussen!!!

    Geht nichts über Hitze (Schweißbrenner), WD40 und brutale Gewalt gepaart mit viel Zeit.


    Die Buchse werde ich wohl neu anfertigen müssen, das die ziemlich locker auf der Antriebswelle drauf sitzt. Ist aber von der Art her nichts Besonderes. Ist vom Material her Lagerbronze.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Hannes,

    habe geschwind die Nummern bei meinem ED310 fotografiert.


    So wie Tobi schreibt, ist die Motornummer an der rechten Seite in Fahrtrichtung gesehen beim Fuß der Lüfterwelle zu finden.



    Die Fahrgestellnummer findet man ebenfalls auf der rechten Seite am Holm der Vorderschüssel auf Höhe des Batterieträgers.


    Edit:

    Mein ED310f ist Baujahr 1961. Damit kannst dich anhand der Motornummer ein wenig orientieren, wann deiner in die Wildbahn entlassen wurde ;-)



    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Traktorhof,

    Ich bitte um Info, wo bzw. wie ich zu einer neuen Spur- und Schubstange für meinen Eicher ED310 komme.

    Die Schubstange ist bereits in der Mitte zusammengeschweißt und die Spurstange eher eine Schlange als eine Stange.


    Ich habe die mir bekannten Bezugsquellen im Web angesehen, jedoch nichts Passendes gefunden.

    Ich lege meine Hoffnung ganz in euch.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Leute,

    danke für den Zuspruch. Das tut gut!


    3085 - das Beste behalte ich mir für den Schluss. Am Plan habe ich das 2021.

    Schau ma mal, ob ich durch Corona mehr Zeit aufbringen kann (durch das Wegfallen des Einpendelns nach Wien habe ich pro Tag knappe 4h gewonnen :))


    fabian - Den Lack habe ich bei uns über den Fachhandel besorgt. "EBEPHEN ACRYL-COLOR" von "Christlacke", das ist eine österreichische Firma.


    Liebe Grüße,

    Sam