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Beiträge von Sam67

    Hi Christoph und Tobi,

    danke für eure Rückmeldungen.

    Das Gestänge ist definitiv richtig eingehängt. Da war es nur so, dass der Schieber an der ESP nicht zurückgegangen ist. War kurz "schwergängig".


    Zudem hat der Vorbesitzer den Handhebel auf rechts vom Lenkrad umgebaut. Damit war die Ruhestellung des Gashebel nicht in Ordnung.

    Im Ganzen geht es dem Gashebel nicht gut.

    Gashebel EDK2


    Das mit der Stellung des Pumpenstößel habe ich mir auch schon gedacht.


    ...aber gestern Abend bekam ich wenigstens die ersten Rauchzeichen aus dem Auspuff raus. Da werde ich wohl einen anderen (schnelleren) Starter benötigen.

    Hallo Leute,

    seit einer Woche versuche ich einen EDK2-Motor in einem 25PS-Tiger Bj. 59 zum Laufen zu bringen.

    Ich habe schon etliche Schwachstellen gefunden und behoben.

    Jetzt habe ich eine Frage.


    Der EDK2-Motor hat einen Vorpumphebel, der von oben nach unten zu betätigen ist.

    Knarzt das genauso wie bei den ED-Motoren, wenn es richtig funktioniert?


    Warum ich frage...

    Einmal habe ich ganz deutlich dieses Knarzen gehabt. Die restlichen Male war es still.

    Dazwischen habe ich mehrmals den Deckel mit dem Vorpumphebel abgenommen gehabt, da dahinter das Gestänge zur ESP-Steuerung hängen geblieben ist.


    Kann es sein, dass ich beim Einbau dieses Deckels auf irgendwas achten muss, damit das Knarzen da ist (sofern das das Zeichen ist, dass es richtig montiert ist).


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Dewenter,

    ursprünglich war dein EKL11 wahrscheinlich nur mit Standlicht und Scheinwerfer ausgerüstet.

    Eventuell sind später Blinker dazu gekommen. Warnblinker daher auch nicht oder erst später.

    Bremslicht hat er sicherlich nicht gehabt, da kein Bremslichtschalter verbaut.


    Wie möchtest du deinen EKL11 mit Elektrik ausstatten?

    Davon ist abhängig, welchen Schaltplan du verwenden musst.


    Ich habe mir für meinen EKL15 die Betriebsanleitung besorgt. Da ist der ursprüngliche Plan drinnen. Der wird wohl deiner EKL11-Grundausstattung ziemlich ähnlich sein. Nur verwendet habe ich dann den Schaltplan aus den Betriebsanleitungen der Raubtierserie (Tiger, Puma). Die sind moderner (Blinker mit Relais, div. Kontrollanzeigen, Stecker fü Anhänger,..). Und auch da musste ich dann noch Adaptionen vornehmen (weg von Zweikreis hin zu Einkreis- das kannst im Forum sicherlich auch nachlesen).


    Also, wohin soll die Reise gehen?


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo KalleKattegat,

    ich habe jetzt vier EDK2-Motoren bei mir daheim, vom Tiger und vom Puma.

    Und ich kann bestätigen, was 3085 geschrieben hat. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich nach dem Öffnen der Motoren gezeigt hat, was nicht alles passend war (Kolben- / Zylindermaß, Ventilsitz,...).


    Wenn du entsprechend der Vorgaben einen EDK startest und der trotzdem richtig orgeln muss bis er anspringt, dann hast du den besten Hinweis darauf, dass es deinem Motor nicht gut geht. Ein im Saft stehender EDK springt beinahe auf den ersten Schlag an. Das ist so auch schon bei den Vorgänger-Motoren der ED-Serie gewesen.


    Die Sache mit der Nutzung der Dekompression kann allerdings tatsächlich auch auf eine defekte LiMa, einen defekten Anlasser oder auch auf eine defekte Batterie hindeuten. Wenn der Anlasser nur "ohne Kompression" die Kraft hat, auf Touren zu kommen, schau dir an, wo im Energie-Haushalt dein Manko liegt.


    1) Batterie hat genug Saft? Wenn du die Batterie an ein Ladegerät hängst und mit voller Batterie dasselbe Orgeln abläuft, ist es das nicht gewesen. Wenn es jedoch auf einmal passt, hast du zwei Möglichkeiten -> Batterie hinüber -> neue besorgen, oder

    2) Lima produziert genügend Strom? Wenn sie das nicht tut, wird deine Batterie nicht geladen (siehe Pkt 1) Mach dich mit Traktor-Elektrik schlau und miss, was bei deiner Lima rauskommt und ob das für das Aufladen deiner Batterie reicht. Dann kontrolliere auch, ob die Keilriemenscheibe auf der LiMa richtig drauf ist, oder ob sich die Passfeder verabschiedet hat. Dann dreht sich nämlich nur die Keilriemenscheibe auf der Lima-Welle, aber nicht die LiMa selbt -> kein Strom (hatte ich selbst auch schon einmal).

    3) Wenn Batterie und Lima in Ordnung sind, kann es am Anlasser selbst auch liegen. Das ist jedoch nur schlecht von aussen feststellbar. Zumindest habe ich für mich hier noch nichts gerifbares gefunden (Tipps vom Traktorhof dazu vorhanden?)


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Thomas,

    nachdem oft genug die Frage gestellt wird, wo bei einem EDK-Motor der Temperaturfühler eingeschraubt werden kann, auch dazu ein Foto.

    Die roten Pfeile zeigen es an. Idealerweise sollte der Fühler am hintersten Zylinder eingeschraubt sein. Denn dort kann der größte Hitzestau vermutet werden.


    EDK2 Position für Temperaturfühler


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hi Tobi,

    danke für die Info.

    Das mit dem Rausziehen habe ich schon befürchtet. Das ist ein gravierender Unterschied zu den ED-Modellen. Bei EKL15 und ED310 konnte ich das durchpressen.

    Muss mir jetzt passendes Werkzeug besorgen.

    Liebe Grüße,

    Sam


    Hallo Tobi,

    deine Idee mit dem Luftfräser war gut, die Umsetzung in die Praxis ein wenig zeitraubend.

    Daher habe ich dein Prinzip ein wenig in der Größe gesteigert.

    Buchse in Federkasten tauschen

    Man nehme eine Ständerbohrmaschine, spanne einen Fräskopf ein und bewege diesen schön langsam von oben durch die Buchsenwand.

    Hat super geklappt.


    Die verbliebene "Buchsenhaut" (ich bin ja nicht bis zum Eisen des Federkastens reingefahren) habe ich mit einem Stemmeisen von oben nach unten durchschnitten. Danach war das Austreiben mit einer Eisenstange von der anderen Seite her ein Kinderspiel.


    Das Einpressen der neuen Buchsen habe ich auch gleich hinter mich gebracht.

    Buchse in Federkasten tauschen


    Fertig für den nächsten Schritt!


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Traktorhof-Gemeinde,

    ich bin dabei, bei meinem Eicher Tiger EM200 Bj.59 die Vorderachse aufzubereiten.

    Dazu muss ich auch die Buchsen aus dem Federkasten austreiben.

    Ich habe mir dazu einen Stempel drehen lassen, der schön auf die Buchsen draufpasst.

    Das Ganze unter die Hydraulikpresse und raus damit....

    Eben nicht!

    Von beiden Seiten hat der Versuch dazu geführt, dass die jeweilige Buchse wenige Milimeter in den Federkasten reingedrückt wurde. Aber durchdrücken hat nicht geklappt,

    Kann es sein, dass beim EM200 die Büchsen nicht durchgedrückt werden können sondern gezogen werden müssen?


    Ich bitte um Info dazu.


    Liebe Grüße,

    Sam


    Nachtrag: stimmt das laut ETL, dass da im Federkasten vier Buchsen drinnen sind? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Hallo Jan,

    auf meinem ES201 ist die Kaltstart-Einrichtung mit der Leitung zu den Zylinderköpfen verbaut.

    Da sieht man schön, dass das über die beiden Zylinder geht, die du beschrieben hast.

    Da darfst du definitiv NICHT Fett rein pressen.

    EDK2 mit zusätzlicher Kaltstart-Einspritzleitung


    Sollte die Kaltstartleitung nicht benötigt werden, dann da oben einfach eine Schraube mit Dichtung reinschrauben.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Nik,

    such mal im Internet nach den Stichwörtern "Einkreis" & "elektrik" & "schlepper". Da werden sehr viele Bild-Treffer ausgegeben.

    Wenn du denen folgst, kommst du schnell auf die immer gleichen Textbeschreibungen dazu.

    Da siehst du auch, wie man Steckdosen einbindet.


    Zudem ist gut erklärt, was der Unterschied zwischen Ein- und Zweikreis ist.

    Einfach ausgedrückt, ...

    *) willst du mit den alten Zweikammer-Leuchten und einer Bremslichtfunktion weiter am Strassenverkehr teilnehmen, wirst du um ein Zweikreissystem nicht herum kommen (Bremslicht wird via Blinkleuchten angezeigt).

    *) willst du auf Dreikammer-Leuchten umrüsten (gerade beim L22 kannst das ohne große optische Verluste machen), kannst dir ein einfacheres Einkreissystem aufbauen . Denn dann musst du als Konsequenz für Blinker- und Bremslicht eigene Strippen ziehen.


    ...nur für den Fall, dass du gleich loslegen möchtest.


    Und das hat alles nichts mit einer Anhänger-Elektrik zu tun. Da hast nur die natürliche Hürde des AnhängerSteckdosen-Typs. Alte Schlepper und Anhänger haben sicherlich noch den 7-poligen Stecker. Neuere Anhänger (vor Allem PKW) haben bereits den 13-poligen Stecker. Da musst nur bei richtiger Steckerbelegung einen Adapter besorgen.

    Das kann alles in dem besagten Buch nachgelesen werden.


    Liebe Grüße,

    Sam


    PS: ich will in diesem Forum nicht unbedingt Links zu anderen Webseiten legen. Daher führe ich lieber an, wie man mit wenig Aufwand selbst zu den Suchergebnissen kommt. Ich denke, dass das jedem Interessierten zumutbar ist.

    Hallo Nik,

    so kompliziert ist das Umbauen doch gar nicht.

    Nachdem in Österreich das blinkende rote Rücklicht von unserer Rennleitung gar nicht gern gesehen wird, war es für mich klar, dass mein EKL15 eine Einkreis-Anlage bekommt, um mit Blinkzeichen durch die Lande zu kommen. Dabei ist das einzig trickige das Einbauen der Warnblickanlage. Da musst dich halt einlesen. So wie Sierra das charmant aufgezeigt hat, empfehle auch ich, dass du dir das Buch "Schlepperelektrik verstehen und reparieren" zu Gemüte führst. Da sind die einzelnen Unterschiede gut erklärt (und vieles mehr!).


    Ich habe mir einen Original-Schaltplan aus der Eicher- Betriebsanleitung von meinem ES201 rausgenommen (der ist leichter zu lesen als der i nder EM200-BA) und die zu ändernden Strippen einmal eingezeichnet. Und die nicht mehr benötigten durchgestrichen.


    Und weil ich schon dabei war, habe ich auch einen Bremslichtschalter und das Bremslicht separat reingezogen. Geht alles.

    Schau dir das Ergebnis in meinem Restaurationsbericht an.


    ...nur halt nicht mit den originalen kleinen roten Rücklichtern der Raubtierserie.

    Da muss man dann Kompromisse eingehen.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Jens,

    der Stumpf ist tatsächlich der Fuß des Hebels für das Zuschalten des Mähantriebs.

    Da gehört oben die eigentliche Hebelstange raufgeschweisst. Das ist eine Eisenstange mit einem M8-Gewinde oben drauf. Und da schraubst einen Kugelknopf drauf. Meiner hat einen Durchmesser von ca. 39mm.


    Mit dem größeren Hebelarm solltest du die Schaltmuffe bedienen können.

    Sollte das immer noch steif sein, dann ist Trennen angesagt. und zwar zwischen Getriebe und Kupplungsglocke.

    Der Mechanismus für das Mähwerk ist in der Kupplungsglocke unten in einem separaten "Raum".


    Liebe Grüße,

    Sam