Wenn du das Geräusch trotz getretener Kupplung hast, trennt deine Kupplung nicht bei Nutzung Zapfwellenantrieb.
Bei meinen Königstigern (auch 3-Zylindermotoren) trennt die Kupplung den Zapfwellenantrieb bei vollem Durchtreten. Bei halbem Durchtreten wird nur der Getriebeantrieb getrennt. Das kann durch das lange "Nicht-Nutzen" des Zapfwellenantriebs durchaus "eingebacken" sein.
kauf dir die Anleitung zur Bedienung und Wartung * Ersatzteillilste für das Schlepper-Triebwerk ZF A-210. Das geht auch in elektronischer Form.
Da steht haarklein drinnen, wie du das alles auseinander- und auch wieder zueinander bringst. Und Explosionszeichnungen von den Teilen gibt es auch dazu. Ich habe mir das für die diversen A-200er Triebwerke besorgt. Das klappt gut.
Ich denke, dass ich den von dir angesprochenen Panther im Web gefunden habe. Der hat vom optischen her schon ein ehrliches Arbeitsleben hinter sich. Wenn du einen Eicher um € 3.000,- kaufst, kaufst du auf jeden Fall einen Schwung Reparaturen mit, die früher oder später schlagend werden. Ist eben kein Serviceheft gepflegtes Fahrzeug.
Ich wünsche dir viel Freude mit einem abgenutzten Traktor. Aber ich lehne mich mal raus und sage, dass es bei den €3.000,- nicht bleiben wird. Als angehender LaMa-Mechaniker ein gutes Übungsgebiet.
Für mich macht genau das den Reiz unseres Hobbies aus, diese alten Kisten in Schuß zu halten.
ich habe in dem Sinne keine generelle Unbedenklichkeitserklärung.
Ich habe im technischen Gutachten (muss ich in Ö für eine Einzeltypisierung immer erstellen lassen) die originalen Größenangaben entsprechend der vorhandenen Dokumentation eintragen lassen.
z.B.: 2. Achse 11 – 28 oder 10 – 28 auf Felge W 9 x 28
und dann hat der Gutachter dazugeschrieben: Die am Fahrzeug montierte Reifengröße (2. Achse) 12,4 – 28 ist die angebotene Ersatzdimension für 11 – 28, es bestehen weder aus technischer noch aus historischer Sicht Bedenken gegen diese Reifengröße.
Für die Anmeldung meines EM295 habe ich dann gleich auch eine Tabelle erstellt, die ich der Prüfstelle mit allen anderen Unterlagen übergeben habe:
Angaben Zoll
Metrische Angabe
1949 - 1964 (Breite auf Lauffläche bezogen)
ab 1965 (Breite auf Gesamtbreite bezogen)
Vorderreifen
Felge
3,25Dx16
Reifen
5,0x16
5,0x16
-
Felge
3,50Dx16
Reifen
5,5x16
5,5x16
-
Felge
4.00Ex16
Reifen
5,5x16
5,5x16
-
Hinterreifen
Felge
W9x24
Reifen
10x24
11,2x24
280/85-24
Felge
W9x28
Reifen
10x28
11,2x28
280/85-28
Felge
W7x32
Reifen
8x32
8,3x32
-
Zusatzinfo: Reifen dürfen bis zwei Nummern größer als die Felge sein.
Hier nochmal generelle Infos, die ich für mich zusammengetragen habe. Sollte dazu jemand tieferes Wissen haben nehme ich dieses gerne entgegen.
Im Beispiel wird mit 14.9-30 die neuere Bezeichnung und mit 13-30 die frühere Bezeichnung angegeben. Wenn man 14.9/13-30 sieht, steht 14.9 für die Gesamtbreite (nicht Lauffläche!!), 13 für die Breite der Felge und 30 für den Felgendurchmesser (jeweils in Zoll). Das "-" steht für Diagonalreifen, bei Radialreifen steht "R". Das Standardverhältnis von 82% Höhe-Breite wird nicht extra angegeben.
Ein neuer (Radial-)Reifen kann beispielhaft die Bezeichnungen 11R36, 12.4R36, 12.4/11R36, oder 320/82R36 (nach ganz aktueller Bezeichnung in metrischer Breite) haben.
Die Standartgrößen von Gesamtbreite zu Reifenhöhe sind üblicherweise mit einem Verhältnis von 82 % gerechnet. Das muss man für die Umrechnung auf metrische Angaben wissen. Ansonsten ist die Verhältniszahl in der metrischen Angabe immer ablesbar. 18.4R38 ist somit 480/82R38, 20.8R38 ist somit 520/82R38 und so weiter
Angaben Zoll 1949 - 1964 mit Lauffläche (Bsp. 10) Angaben Zoll 1965 - 1970 mit Gesamtbreite (Bsp. 11.2) Parallel dazu seit 1960 Metrische Angaben
Bei Diagonalreifen erfolgen alle Angaben in Zoll z.B. 5.60–15
das sind tatsächlich dieselben Reifen. Bis 1964 wurde die Reifenbreite als Breite der Lauffläche angegeben. Also z.B. 7-30 Ab 1964 wurde die Reifenbreite über alles angegeben. Somit wurde aus 7-30 schnell 7.2-30 ...sind aber dieselben Reifen.
Wenn du Unterlagen aus der Zeit vor 1964 hast, hast somit die alten Angaben.
Das sollte ein Prüfer eigentlich wissen.
...kommt mir aber bei meinen Abnahmeterminen auch immer wieder unter.
such im Web mit "Gutbrod" und "schrauber". Da solltest zu einer Seite kommen, auf der unter anderem auch die Betriebs- und Reparaturanleitung für den 1050 zu finden ist. Wenn du diesem Link folgst kommst du zu einem PDF-Dokument, welches auch den Schaltplan enthält.
du kannst ja neue Teile im Nachhinein auch "patinieren". Da gibt es sowohl Chemie als auch Farbe, die du für diese kleinen Teile verwenden kannst. Ich selbst habe an meinem ED16/II in die Trickkiste greifen müssen, um Teile unauffällig hinzubekommen.
Lenkstangen und -Köpfe sind neuralgische Teile für die Verkehrszuverlässigkeit eines Traktors. Und da nur wegen Patina zu tricksen will gut überlegt sein.
da wird mal die Feder am unteren Ende der Schaltstange ausgeleiert sein und somit schon keinen Widerstand gegen das Hochziehen setzen.
Zudem kann der untere Teil der Schaltstange (ich sage Knochen dazu) schon ziemlich abgewetzt sein, sodass keine Führung zwischen den Gängen mehr da ist.
siehe
Und dann können auch noch die Begrenzungsstifte abgemorscht sein, sodass du bei Bewegung des Schaltstange unten im Getriebe bereits aus den geführten Schaltbahnen rausspringst.
Mach den Deckel, wo die Schaltstange drinnen ist, runter und sieh dir den Knochen und die Begrenzungsstifte an.
leider werden die Blinkerschalter in ihrer Qualität immer schlechter. Das Ärgste ist, dass dabei die Klemmbezeichnungen auch noch auf der Strecke bleiben.
Hatte selbst vor Kurzem die Situation, einen neuen Blinkerschalter mit miesen Bezeichnungen einbauen zu müssen.
Zu deinen Fotos:
Am linken Bild linke Reihe von unten nach oben :
C, 31, C2, C3
das querliegende geschwungene Band ist 49b
die beiden rechten Anschlüssen von unten nach oben sind:
R54, L54
In der Mitte der angelötete Anschluß ist 54f (kommt von der anderen Seite durch).
Am rechten Bild sind die Klemmen von unten nach oben:
L, HL, 54f, HR, R
am querliegenden Band ist die Klemme 49a (da fehlt dir eine Schraube)
ich denke mir auch, dass da das Zusammenwirken der Verbindungsstange zu Gaswelle anzusehen ist.
Ein explizites Einstellen der 0-Förderung habe ich nicht gemacht, da ich der Meinung war, eh wiede ralles zu zusammenzustellen, wie es war. Ist wohl so nicht...
Wie mache ich das mit der 0-Förderung? Überschubrohr zurückziehen und dann?
ich bin seit 2018 dran, dass ich meinen ED310 durchrestauriere. Dazu habe ich auch einen eigenen Thread laufen (den ich bald auch nachziehen werde). Jetzt habe ich ein akutes Problem, daher diese eigene Frage.
Gestern war es soweit. Ich konnte den ED3-Motor starten. Info dazu - Der Motor wurde komplett zerlegt und neu aufgebaut. Da kann mir auch was geschehen sein.
Das Ergebnis war leider nicht das, was ich mir erwartet habe.
Der Motor ist sauber angesprungen, drehte aber sofort hoch. Das konnte ich nur durch Schließen des Dieselhahns und Öffnen der Hohlschraube vor der ESP unterbinden. Mit Schließen der Hohlschraube begann er wieder hochzulaufen.
Ich habe per Hand den Gashebel vorne am Stirnräderkasten komplett nach vorne gedrückt. Damit konnte ich den Motorlauf in keinster Weise verändern.
Kann mir wer von euch Tipps geben, wo ich was an einem ED3-Motor neu einstellen muss? Vielleicht kennt ihr das Fehlerverhalten. Oder kann es sein, dass die Reglerstange in der ESP festgebacken ist? Das ist ja doch mehrere Jahre auseinandergebaut gewesen?
Ich bitte um zeitnahe Rückmeldungen. Ich hätte eigentlich vor, dass ich den Mammut am Sa und So auf unserem Oldtimer-Treffen präsentieren möchte.
Danke im Voraus für euer Schwarmwissen und Mithilfe, Sam
Du musst den Nutring in warmem Wasser oder Öl erwärmen. Der Nutring muss nicht lange in der Flüssigkeit sein, um weich zu werden. Sobald er weich ist, kannst den leicht aufziehen.
aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du mit dem abgeschraubten Vorderachsblock und vernünftiger Werkzeug-Ausstattung die Sache mit überschaubarem Aufwand erledigen kannst. Die Keilriemenscheibe ist bei gutem Zugang leicht abziehbar und den Wellendichtring um den Kurbelwellenstummel kann man nach vorne rausholen. Aber du wirst zu tun haben, um den WeDi da rauszubringen (Spannschrauben reindrehen und dann mit gleichmäßigem Zug rausholen?). Eventuell haben unsere Traktorhof-Schrauber zur WeDi-Extrahierung bessere/andere Tipps.