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Beiträge von Sam67

    Hallo Andreas,

    3085 hat dir schon ein gutes Bild geliefert.


    Ich war jetzt schnell in meiner Scheune und habe zwei weitere Fotos gemacht.

    1x Ruhestellung - Abstellseilzug nicht gedrückt, Motor läuft

    Absteller EDK2 Eicher


    In der Stellung wird der Mantel des "Bowdenzugs" im feststehenden Hebel fixiert. Der Hebel bewegt sich nicht.


    1x in gedrückter Stellung - Motor aus

    Absteller EDK2 Eicher


    Bei zweitem Bild siehst du die Verdickung am "Bowdenzug", die auf die Kappe drückt. Dadurch wir die Abstellstange in die ESP gedrückt.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Andreas,

    der Abstellseilzug wird beim EDK2 nicht gezogen, sondern gedrückt.

    Am Ende des Abstellseilzugs ist eine Verdickung, die passt schön bei dem von dir richtig erkannten Hebel von rechts kommend durch, bis sie an der Kappe der Abstellstange ansteht. Dann wird der Bowdenzug mit der Schraube am Hebel fixiert.

    Natürlich musst du den Abstellseilzug zuallererst von der Fahrerseite her fixiert haben (Blechstreifen mit Bohrung darin oder Armaturenbrett? - da kenn ich mich beim G280 zu wenig aus).


    Wenn du den Motor abstellen willst, musst du den Knopf am anderen Ende des Bowdenzugs reindrücken. Damit drückt die Verdickung auf die Kappe und die Abstellstange wird in den Sockel der ESP reingedrückt. Feierabend.


    Dass der Motor bei komplettem Rausnehmen des Handgas abstirbt, ist nicht unüblich. Dann musst eben nicht mit dem Abstellhebel hantieren. Wenn man das weiß, ist es auch gut.



    Unter den Plomben sind zwei Exzenterschrauben.

    Die Untere ist für die Einstellung des Standgas, die obere ist der Anschlag für Vollgas.

    Beim Standgas solltest auf jeden Fall einstellen, dass das nicht zu hoch läuft. Zu niedrig eingestellt hast den oben bereits erklärten Effekt mit Handgas wegnehmen (gewollt oder ungewollt, deine Entscheidung).


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Hans-Peter,

    bei meinen Eicher Traktoren geht der 4² von der Klemme 30 vom Starter immer über die Sicherung Nr. 8 weiter zum Zündschloss.

    Ist in (zumindest) jedem Eicher-Schaltplan der Raubtierserie so drinnen. Auch in Plänen zu älteren Modellen habe ich das schon gesehen. Brauchst nur "eicher" und "Schaltplan" im Web zur Suche eingeben.


    Als Sicherung wird in der Betriebsableitung eine mit 40A angegeben.


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Leute,

    Die Bilder sind beim Ausscheiden des Fotografen nicht korrekt übergeben worden. Damit hat der Verlag von den Fotos nicht zeitgerecht gewusst.

    Daher sollten die für 2022 nochmal herangezogen werden. Nachdem der Fotograf für die Fotosession extra nach Österreich zum Semmering (Hausberg der Wiener) gekommen ist, sollte das auch verwertet werden.

    Das ist mein Wissensstand, nachdem ich beim Verlag extra nachgefragt habe.

    Liebe Grüße,

    Sam

    Hi Christoph und Tobi,

    danke für eure Rückmeldungen.

    Das Gestänge ist definitiv richtig eingehängt. Da war es nur so, dass der Schieber an der ESP nicht zurückgegangen ist. War kurz "schwergängig".


    Zudem hat der Vorbesitzer den Handhebel auf rechts vom Lenkrad umgebaut. Damit war die Ruhestellung des Gashebel nicht in Ordnung.

    Im Ganzen geht es dem Gashebel nicht gut.

    Gashebel EDK2


    Das mit der Stellung des Pumpenstößel habe ich mir auch schon gedacht.


    ...aber gestern Abend bekam ich wenigstens die ersten Rauchzeichen aus dem Auspuff raus. Da werde ich wohl einen anderen (schnelleren) Starter benötigen.

    Hallo Leute,

    seit einer Woche versuche ich einen EDK2-Motor in einem 25PS-Tiger Bj. 59 zum Laufen zu bringen.

    Ich habe schon etliche Schwachstellen gefunden und behoben.

    Jetzt habe ich eine Frage.


    Der EDK2-Motor hat einen Vorpumphebel, der von oben nach unten zu betätigen ist.

    Knarzt das genauso wie bei den ED-Motoren, wenn es richtig funktioniert?


    Warum ich frage...

    Einmal habe ich ganz deutlich dieses Knarzen gehabt. Die restlichen Male war es still.

    Dazwischen habe ich mehrmals den Deckel mit dem Vorpumphebel abgenommen gehabt, da dahinter das Gestänge zur ESP-Steuerung hängen geblieben ist.


    Kann es sein, dass ich beim Einbau dieses Deckels auf irgendwas achten muss, damit das Knarzen da ist (sofern das das Zeichen ist, dass es richtig montiert ist).


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Dewenter,

    ursprünglich war dein EKL11 wahrscheinlich nur mit Standlicht und Scheinwerfer ausgerüstet.

    Eventuell sind später Blinker dazu gekommen. Warnblinker daher auch nicht oder erst später.

    Bremslicht hat er sicherlich nicht gehabt, da kein Bremslichtschalter verbaut.


    Wie möchtest du deinen EKL11 mit Elektrik ausstatten?

    Davon ist abhängig, welchen Schaltplan du verwenden musst.


    Ich habe mir für meinen EKL15 die Betriebsanleitung besorgt. Da ist der ursprüngliche Plan drinnen. Der wird wohl deiner EKL11-Grundausstattung ziemlich ähnlich sein. Nur verwendet habe ich dann den Schaltplan aus den Betriebsanleitungen der Raubtierserie (Tiger, Puma). Die sind moderner (Blinker mit Relais, div. Kontrollanzeigen, Stecker fü Anhänger,..). Und auch da musste ich dann noch Adaptionen vornehmen (weg von Zweikreis hin zu Einkreis- das kannst im Forum sicherlich auch nachlesen).


    Also, wohin soll die Reise gehen?


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo KalleKattegat,

    ich habe jetzt vier EDK2-Motoren bei mir daheim, vom Tiger und vom Puma.

    Und ich kann bestätigen, was 3085 geschrieben hat. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich nach dem Öffnen der Motoren gezeigt hat, was nicht alles passend war (Kolben- / Zylindermaß, Ventilsitz,...).


    Wenn du entsprechend der Vorgaben einen EDK startest und der trotzdem richtig orgeln muss bis er anspringt, dann hast du den besten Hinweis darauf, dass es deinem Motor nicht gut geht. Ein im Saft stehender EDK springt beinahe auf den ersten Schlag an. Das ist so auch schon bei den Vorgänger-Motoren der ED-Serie gewesen.


    Die Sache mit der Nutzung der Dekompression kann allerdings tatsächlich auch auf eine defekte LiMa, einen defekten Anlasser oder auch auf eine defekte Batterie hindeuten. Wenn der Anlasser nur "ohne Kompression" die Kraft hat, auf Touren zu kommen, schau dir an, wo im Energie-Haushalt dein Manko liegt.


    1) Batterie hat genug Saft? Wenn du die Batterie an ein Ladegerät hängst und mit voller Batterie dasselbe Orgeln abläuft, ist es das nicht gewesen. Wenn es jedoch auf einmal passt, hast du zwei Möglichkeiten -> Batterie hinüber -> neue besorgen, oder

    2) Lima produziert genügend Strom? Wenn sie das nicht tut, wird deine Batterie nicht geladen (siehe Pkt 1) Mach dich mit Traktor-Elektrik schlau und miss, was bei deiner Lima rauskommt und ob das für das Aufladen deiner Batterie reicht. Dann kontrolliere auch, ob die Keilriemenscheibe auf der LiMa richtig drauf ist, oder ob sich die Passfeder verabschiedet hat. Dann dreht sich nämlich nur die Keilriemenscheibe auf der Lima-Welle, aber nicht die LiMa selbt -> kein Strom (hatte ich selbst auch schon einmal).

    3) Wenn Batterie und Lima in Ordnung sind, kann es am Anlasser selbst auch liegen. Das ist jedoch nur schlecht von aussen feststellbar. Zumindest habe ich für mich hier noch nichts gerifbares gefunden (Tipps vom Traktorhof dazu vorhanden?)


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hallo Thomas,

    nachdem oft genug die Frage gestellt wird, wo bei einem EDK-Motor der Temperaturfühler eingeschraubt werden kann, auch dazu ein Foto.

    Die roten Pfeile zeigen es an. Idealerweise sollte der Fühler am hintersten Zylinder eingeschraubt sein. Denn dort kann der größte Hitzestau vermutet werden.


    EDK2 Position für Temperaturfühler


    Liebe Grüße,

    Sam

    Hi Tobi,

    danke für die Info.

    Das mit dem Rausziehen habe ich schon befürchtet. Das ist ein gravierender Unterschied zu den ED-Modellen. Bei EKL15 und ED310 konnte ich das durchpressen.

    Muss mir jetzt passendes Werkzeug besorgen.

    Liebe Grüße,

    Sam


    Hallo Tobi,

    deine Idee mit dem Luftfräser war gut, die Umsetzung in die Praxis ein wenig zeitraubend.

    Daher habe ich dein Prinzip ein wenig in der Größe gesteigert.

    Buchse in Federkasten tauschen

    Man nehme eine Ständerbohrmaschine, spanne einen Fräskopf ein und bewege diesen schön langsam von oben durch die Buchsenwand.

    Hat super geklappt.


    Die verbliebene "Buchsenhaut" (ich bin ja nicht bis zum Eisen des Federkastens reingefahren) habe ich mit einem Stemmeisen von oben nach unten durchschnitten. Danach war das Austreiben mit einer Eisenstange von der anderen Seite her ein Kinderspiel.


    Das Einpressen der neuen Buchsen habe ich auch gleich hinter mich gebracht.

    Buchse in Federkasten tauschen


    Fertig für den nächsten Schritt!


    Liebe Grüße,

    Sam