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Beiträge von Commander89

    Ventideckeldichtungen gibt es für viele Schlepper als Korkdichtung. Mein AF15 hatte auch nur eine Papierdichtung, bei dem werden aber die Ventile nicht aktiv geschmiert.

    Bei dem Seitendeckel am Motor habe ich mir eine 0,8mm Papierdichtung selbst geschnitten und die Schrauben recht fest angezogen, die ist dicht.

    Gruß Andreas

    Ich habe jetzt schon vom 2. Händler diese Dichtungen bekommen. Gibt es einen Lieferanten der für Top Qualität bekannt ist?

    Ich werde den Seitendeckel nochmal vorsichtig nachziehen ... habe halt Angst vor Beschädigung im Guss.

    Das kommt drauf an. Beim f2m414 ist das eine Lager auf beiden Seiten passiv und das andere Lager ist ein tonnenlager mit losem innenring. Auch dort sind beide Lager fest. Die Kurbelwelle hat hier die Möglichkeit in diesem Tonnenlager etwas zu verschieben da die Tonnen ja keinen Anschlag haben.

    Ich kann mit nicht vorstellen das bei sowas ein Lager lose sein sollte. Denn sollte sich dann das lose außen oder Innenteil mitdrehen würde es entweder das kurbelgehäuse oder die kurbelwelle zerstören.

    Irgendwo findet der Ausgleich statt. Gut möglich, dass der Lagerring fest sein soll und der Ausgleich anders ermöglicht ist - dann wird sich das aber auch bei Nachforschung bestätigen. Sicher ist Sicher 8o

    Sind deine Deckel aus Blech ? Wenn ja prüfe mal ob die Dichtflächen gerade sind.

    Du kannst auch deine Dichtungen mit Dichtmasse aufsetzen, dann sollte es eigentlich dicht sein

    Die Teile sind aus Guss und gerade. Am seitendeckel wäre das zusätzliche verwenden von Dichtmasse eine Option. Am Ventildeckel ist es anders, da die Kipphebel vor inbetriebnahme geschmiert werden müssen und der Deckel somit regelmäßig runter muss.


    Nichts für ungut. Das Bild habe ich gemacht um überhaupt eine Diskusionsgrundlage zu haben. Könnte ja sein, dass jemand direkt die "Schlechte Qualität Theorie" durch Erfahrungen von verschiedenen Dichtungsmaterialien bestätigt hätte. Die Schrauben vom Seitendeckel hatte ich mit Gefühl angezogen - Werte habe ich keine. Der Ventildeckel hat zum öffnen vor Inbetriebnahme zwei Schrauben mit Handrad - also Handfest angezogen. Im Gegensatz zu der Dichtung vom anderen Güldner komprimiert sich die Dichtung nicht sichtbar.

    Druck im Kurbelgehäuse kann durch die nicht Gasdichte Peilstaböffnung und durch die Entlüftungshutze am Ventildeckel entweichen - mit erhöhter Gasmenge ist bei neuen Buchsen und Kolbenringen nicht zu rechnen...

    Hallo,

    ich rate dir noch mit einem Motorenbauer darüber zu sprechen und folgendes mit in die Besprechung zu nehmen:

    Wellen werden in der Regel mit einem Festlager und einem Loslager gelagert. Im Loslager muss zwingend Bewegung in axialer Richtung möglich sein. Ob über den Innenring oder den Außenring des Lagers ist hierbei beides möglich. Sollte es konstruktiv vorgesehen sein, dass sich der Außenring im Block verschieben kann, wäre es dumm ihn zu verkleben.

    Gruß

    Hallo,

    ich habe bei meinem Güldner Probleme mit sabbernden Dichtungen. Es betrifft die neuen Dichtungen für den Seitendeckel des Motorrumpfs und den Ventildeckel, Beide sind aus dickerem grünen Dichtungspapier (wie im Bild). Die Ventildeckeldichtung am Traktor meines Vaters ist weicher, dicker und dicht. Sind meine Dichtungen einfach nur Schrott oder liegt es an etwas anderem? Falsche Handhabung oder evtl. Druck im Kurbelgehäuse? Letzteres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen...

    EicherRow: Anhand des Lichtbildes von dem Motor in der Verkaufsanzeige, würde ich meinen, dass er nasse Buchsen haben muss (Kanal direkt an der Buchse).


    Wenn Wasser verbrannt wird, ist die Kopfdichtung natürlich naheliegend. Eine weitere Möglichkeit ist ein Riss oder Rostloch im Kopf (Wasserkanal zu Ansaug- oder Ausstoßkanal ... oder sogar Brennraum).


    Die nassen Buchsen können da eigentlich keinen Einfluss haben. Wenn die Dichtungen der Buchsen Probleme machen, läuft das Kühlwasser zwischen Block und Buchse aus und tropft in das Kurbelwellengehäuse / in die Ölwanne und man hat das Wasser dann im Öl (so meine tollen Erfahrungen XD ).

    Das ist das Thema. Den gibt es warscheinlich für 0.- bzw. ne Kiste Bier :-)

    Wie es schon geschrieben wurde, ist der Kaufpreis nur ein Aspekt. Mein Güldner war vollständig, hatte TÜV und Zulassung und konnte ohne Probleme auf eigener Achse gut 80km überführt werden. Den Kaufpreis von 1700Eur habe ich trotzdem mehr als verdoppelt - von den Arbeitsstunden mal ganz abgesehen...

    Ist jetzt nicht so, dass ich dir den "Schnapper" ausreden will, sondern dir sollte bewusst sein, worauf du dich einlässt und was womöglich nötig werden könnte. Wenn z.B. wie bei mir ein Schaden im Motor repariert werden muss, wird es schon teuer, wenn man alles selbst macht und noch viel mehr teuer, wenn man auf eine Werkstatt angewiesen ist.

    Wenn du dich für das Objekt der Begierde entscheidest, wünsche ich dir viel Spaß und keine großen Überraschungen.

    Gruß

    Hallo,

    was nun speziell für den DB zu beachten ist, weiß ich nicht. Ich würde halt auf die Grundlegenden Dinge achten...

    Leicht ölfeucht ist prinzipiell fast jeder Oldtimer. Es kann aber sein, dass nichts mehr rauskommt, weil die Baugruppe leer ist oder der Füllstand zu niedrig ist. Bei Getrieben, im speziellen bei Lenkgetrieben kann das vorkommen und dazu führen, dass eine totale Leckage als "etwas ölfeucht" bewertet wird.

    Ebenfalls ist bei Getrieben auf Störgeräusche während des Betriebs sowie natürlich Funktionstüchtigkeit zu achten. Bei Lenkgetrieben besonders auf Spiel achten.

    Beim Motor ist das Kaltstartverhalten relativ aussagekräftig. Wenn lange georgelt werden muss, stimmt etwas an der Pumpe- oder etwas mit der Kompression nicht. Ebenfalls sollten die Betriebsstoffe nur da sein, wo sie hingehören (Kühlwasser, Öl, Diesel). Öldruck sollte, auch bei niedriger Motordrehzahl, vorhanden sein. Die Öldruck-Anzeigen können da aber, wegen Ungenauigkeit, nur die grobe Richtung weisen. Metallisches Schlagen während dem Betrieb kann hier auch nur auf einen kapitalen Schaden hinweisen.

    Achsen und Lenkgestänge sollten kein Spiel haben, nicht poltern oder knarzen. Hier kann man recht viel durch wackeln am Fahrzeug (kleine Fahrzeuge) oder hebeln mit Eisen überprüfen. Schwimmt das Fahrzeug bei der Fahrt und muss ständig korrigiert werden um in der Spur zu bleiben, stimmt etwas nicht (Spiel im Lenkgetriebe, Achsen oder Gestänge ausgeschlagen).


    Im Grundsatz musst du eigentlich wissen, was du selbst oder dein Geldbeutel in den Griff bekommt. Bzw. was dir wichtig erscheint.


    Gruß

    Kleine Traktoren gibt es einige. Wenn ich die gesuchte Kategorie richtig einschätze, sind die folgenden Modelle einen Blick wert:


    Bungartz T (Es gibt verschiedene Modelle alle passen in die Kategorie)

    Bautz AS 120

    Deutz F1L Modelle

    Krieger Traktoren (auch eigentlich alle recht klein)

    Eicher Puma oder ED13


    Die Auflistung kann wohl noch ewig ergänzt werden....

    Ein Typenschild kann man sich natürlich bestellen. Ohne vorhandene Nr. bringt es einem doch recht wenig ?

    Die Multicar Anhänger sind ja definitiv zulassungsfähig von der Bauart her ... kann man sich eine neue Nr. zuweisen lassen?

    Hallo,

    leider sind wie gesagt keine Schilder mehr da. Gibt es bei den Anhängern keine geschlagene Nr.? Was ist zu machen um den Anhänger zulassen zu können?


    @klaus: Es gibt vorne rechts eine weniger ausgeblichene Stelle. Da war wohl mal ein Schild.

    Moin!


    Ich hoffe ich erreiche hier jemanden, der sich auskennt. Ich interessiere mich für einen "Multicaranhänger" dürfte ein HM 20.11 sein wenn ich mich nicht irre. Das Objekt des Interesses hat leider keine Papiere und so wie es scheint auch kein Typenschild. Die Sache ist die, ich möchte das Teil "schwarz" anmelden können. Gibt es irgendwo an den Teilen eine eingeschlagene Nummer die hilft? Wenn nicht was hat man für Möglichkeiten??


    Gruß

    Auch von mir gibt es, etwas verspätet, einen Daumen hoch! Echt schöner Schlepper und ein wuderbarer Bericht über deine Restaurierung.

    Ich wünsche viel Spaß mit dem Teil!

    Hallo,


    es ging wieder weiter. Ich habe noch Kleinteile aufgehübscht und durch die Demontage beschädigte Lackstellen ausgebessert. Außerdem habe ich den Kabelbaum fertig gemacht und alles angeschlossen.


    Jetzt ist er fast fertig und auch schon angemeldet. Es fehlt eigentlich nur noch der Überrollbügel und die Simmerringe vom Lenkgetriebe lecken etwas. Trotzdem kann sich das Ergebnis schon sehen lassen.

    Hallo,


    es ist mal wieder einiges passiert. Vorneweg: Der 2DN läuft wieder - wenn keine neuen Leckagen oder andere Probleme auftauchen, dann bin ich jetzt auf dem Stand von vor einem halben Jahr. XD

    Ich habe mich bei verschiedenen Motorenbauern beraten lassen und habe auf Basis der allgemeinen Meinung Laufbuchsen, Kolbenringe und Lagerschalen neu gemacht. Anfallende Dichtungen sind natürlich ebenfalls ersetzt worden.

    Die Laufbuchsen konnte ich, nach entsprechender Vorbereitung am Block, relativ gut mit umgedrehter Zugvorrichtung einpressen. Eine Laufbuchse drückte sich immer wenn man den Druck der Vorrichtung weggenommen hat ein paar Zehntel mm raus (ich denke durch die Spannung des O-Rings), da man aber wenig Kraft brauchte zum "Plan-Drücken", war ich mir sicher, dass die Zylinderkopfmontage den selben Effekt hat.

    Die Kolben habe ich komplett gereinigt (sie waren zugesetzt mit Öl-kohle) und dann mit Hilfe eines Kolbenmontagetools montiert. Dieses Tool hatte ich zu diesem Zweck in der Bucht gekauft "Kolbenmontagewerkzeug 45-90mm" also top für einen 85er Kolben? Nein! Denn auf der Packung stand dann 45-80mm ... es ging trotzdem gerade so hin.

    Die Lagerschalen sind dann ja kein großes Problem mehr - außer man verdreht aus Versehen eine Schale, dann klemmt es!

    Dann den Kopf und den Block schön sauber gemacht, alles zusammen gesteckt und die Schrauben und Bolzen auf Drehmoment angezogen.

    Nach dem ersten Lauf habe ich Öl und Kühlflüssigkeit nochmal gewechselt und Spaltfilter sowie Öl-Sumpf nochmal gereinigt. Jetzt hoffe ich, dass keine neue Undichtigkeit mehr auftritt.


    Leider habe ich mein Smartphone mit dem Motorrad auf der Autobahn verloren, deshalb fehlen mir jedenfalls ein Teil der Bilder - was ich noch habe werde ich später hochladen.


    Gruß