Beiträge von Commander89

    Ich kann hier nur beipflichten! Es gibt genug Waffen auf der Welt. Wir brauchen sie nicht noch in Form alter Traktoren auf der Straße.

    Es gibt ja auch alte Fahrzeuge anderer Kategorien, mit denen man viel entspannter weit fahren kann.

    Ich versuche die Langsamkeit immer zu genießen, wenn ich auf dem Traktor sitze. Funktioniert auch eigentlich fast immer.

    Also wegen 90 Euro würde ich nicht mit einer geschweißten Lenkstange fahren wollen.

    Das macht man nur im Notfall, bei absoluten Exoten, wenn es garantiert keine Teile mehr zu kaufen gibt.

    Gruß Reinhard

    Es geht um die Patina und nicht um 90 Eur.


    Hallo Commander.

    du kannst ja neue Teile im Nachhinein auch "patinieren". Da gibt es sowohl Chemie als auch Farbe, die du für diese kleinen Teile verwenden kannst. Ich selbst habe an meinem ED16/II in die Trickkiste greifen müssen, um Teile unauffällig hinzubekommen.

    Lenkstangen und -Köpfe sind neuralgische Teile für die Verkehrszuverlässigkeit eines Traktors. Und da nur wegen Patina zu tricksen will gut überlegt sein.

    Liebe Grüße,
    Sam

    Absolut richtig. Es sollte schon technisch einwandfrei sein. Die korrekte handwerkliche Ausführung ist aber immer entscheidend (auch bei der originalen Verpressung).

    Hallo zusammen,

    ich habe einen stark patinierten Deutz D2505 mit ausgeschlagenen Gelenken an der Lenkung. Die meisten Kugelköpfe sind geschraubt. Die lange Lenkstange, seitlich vom Motor, hat jedoch verpresste Kugelköpfe. Es gibt neue Lenkstangen. Das würde aber bescheiden aussehen bei dem Patina-Look.

    Hat jemand schon Erfahrung mit dem Austausch von verpressten Kugelköpfen?

    Gibt es die überhaupt als Ersatzteil?

    Ich habe natürlich im Moment kaum Zeit für den Deutz. Ein paar Kleinigkeiten habe ich aber zwischendurch mal gemacht. Er hat mittlerweile neues Motor- und Getriebeöl bekommen. Die Filter sind gereinigt. Außerdem habe ich ein anderes Zündschloss verbaut, damit ich normal starten kann. Zudem gab es ein paar nicht mehr zu rettende Teile (Tankdeckel, Gummimuffe für den Blinkschalter, Gummimuffe für den Schalthebel). Jetzt müsste ich eigentlich noch das Hydrauliköl mal tauschen (laut Bedienungsanleitung kommt da auch Motoröl rein - soll das so oder besser doch ein Hydrauliköl?). Außerdem sind die Kugelköpfe von der Lenkung fertig. Die meisten sind ja mit Gewinde. Die lange Schubstange, längs nach vorne, hat aber verpresste Kugelköpfe. Kann man die auch tauschen? Eine neue Stange würde blöd aussehen, bei der Patina.

    Gruß

    Guten Tag zusammen,

    nach längerer Abwesenheit gibt es Anlass für mich mich zu melden. Ich habe ein Haus gekauft, mit Weinbau-Historie, ungeräumt - es gibt viel zu entdecken. Unter anderem ist mir so ein Deutz D2505 in die Hände gefallen. Diesen möchte ich hier kurz vorstellen. Der gute wurde mit dem Haus verkauft - angeblich ohne Papiere. Diese haben wir jedoch schon nach kurzer Zeit gefunden. Der Deutz wurde 1996 aus erster Hand abgemeldet und nicht wieder zugelassen. Scheinbar ist er dann nur noch soradisch am Spalter gelaufen. Er stand wohl schon sehr lange neben dem Haus und wurde vermutlich seit 15-20 Jahren nicht mehr benutzt. Drei Reifen waren durch den Luftverlust über die Jahre platt, die zugehörigen Reifenplatten schon aufgerissen und mit Moos überwachsen. Ich konnte die Reifen jedoch wieder füllen. Alle Schläuche noch dicht! Nach einem kurzen Check und durchdrehen des Motors, konnte ich dann auch einen Startversuch durchführen. Was soll ich sagen, nachdem ich eine vernünftige Stromversorgung hergestellt hatte und den Anlasser-Magnetschalter mit einer Wurfleitung ansteuern konnte (Schlüssel nicht vorhanden), startete der Deutz als wäre nichts gewesen. Die weiteren Tests ergaben, dass die technischen Funktionen alle gegeben sind. Sogar die Hydraulik funktioniert noch einwandfrei! Anbei ein paar Bilder für euch.


    Hier noch was mit Ton zum ersten Start. Der Startversuch wurde mit Hilfe einer Motorradbatterie und einem Startbooster durchgeführt. Am Anfang hatte der Startbooster keinen Kontakt, weshalb der Motor nicht schnell genug durchdrehte. Als ich dann nachgebessert habe, ging es ganz schnell.

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    Zum Starten: Ich bin ganz bei 3085. Gerade nach der Standzeit kann es ja auch etwas länger dauern, bis er anläuft. Wenn du noch keinen Anlasser kaufen willst rate ich dir zum Anschleppen mit einem anderen Fahrzeug. Das ganze natürlich im größten Gang.

    Zur Undichtigkeit der Wasserpumpe:

    Ich vermute das Loch soll so offen sein. Dein Wellendichtring wird nicht mehr dicht sein. könnte aber sogar nochmal dicht werden, sobald der Rotor mal läuft.

    Meiner hatte keinen Hahn sondern eine komische Schraube drin (sieht aber original aus). Ohne Kopf (nur Rund mit einem Schlitz an der Seite). Die war so festgegammelt, dass ein Lösen bisher nicht möglich war. Erst als ich jetzt die Laufbuchsen gezogen hatte konnte ich von hinten mit Caramba Fluten und habs dann aufbekommen.

    Fand ich auch extrem unpraktisch wegen der Position direkt über dem Kurbelgehäusedeckel, also Wasser ablassen wenn der offen ist quasi nicht möglich. Ich habe die jetzt mit einer Ölablassschraube von Stahlbus ersetzt. Zum Ablassen schraubt man die Schutzkappe ab und hat dann einen Bayonett-Adapter an dem ein Schlauch befestigt ist. Dreht man den rein (1/4 Umdrehung) läuft das Wasser ab.


    Für eine H-Abnahme ist das glaube ich kaum relevant, oder? Die Frage ist auch ob man die überhaupt macht. Was versprichst du dir für Vorteile vom H?

    Da der AFS (oder auch AFN) der größte Haifisch von Güldner ist, könnte es von der Steuer tatsächlich gerade so im grünen Bereich liegen. Sonst gibt es ja nur den Vorteil der Versicherung - dann wird ja der Wert aus dem Gutachten als Schadenswert im Schadensfall gerechnet.


    Moin, ich habe mir vor einer Weile einen Güldner AFS zugelegt und bin dabei ihn wieder fertig zumachen. Jetzt habe ich Probleme mit dem Kühlwasserablasshahn. Ich habe bereits die gesamte wasserpumpe überholt und alles neu abgedichtet. Nun wollte ich das Kühlwasser neu einfüllen und leider lief es durch den Hahn wieder raus. Er ist geschlossen gewesen. Jetzt meine Frage, wie bekomme ich den wieder dicht? Oder kann ich den Hahn auch durch einen Stopfen ersetzten. Ich möchte gerne eine H Abnhame machen lassen und weiß nicht, ob das dann relevant wäre.

    Liebe Grüße Caroline

    Übrigens ist der AFN/AFS ein absoluter Traum! Teilst du dein Glück mit uns, in dem du deinen AFS mal vorstellst?

    Bist du sicher, dass es die Ventile sind? Das sich dort etwas verändert hat, macht für mich keinen Sinn.

    Was allerdings absolut typisch wäre:

    Dadurch das der Traktor auf der Seite lag, konnte kein Öl mehr angesaugt werden. In Folge dessen lief der Motor unter Mangelschmierung und deine Kurbelwellen- & Pleullager sind durch den Trockenlauf beschädigt worden. Durch das jetzt zu große Lagerspiel klappert es.

    PS: Dem entsprechend drücke ich dir die Daumen, dass aus nicht nachvollziehbaren Gründen das Ventilspiel zu groß ist.

    Hallo Markus, danke für den Hinweis. Filter habe ich gewechselt, keine Änderung. An der Einspritzpumpe werde ich nichts machen

    Gruß Peter

    Hast du denn anschließend ordentlich bis vor die Düsen entlüftet? Bei Luft in der Leitung öffnet die Düse unter umständen nicht und die Luft bleibt drinne stehen - dann kann er auch nicht starten.

    Ich empfehle das Entlüften in 3 Schritten:

    1. Enlüften hinter dem Kraftstofffilter.

    2. Entlüften bis zur Pumpe.

    3. Entlüften bis vor die Düse.

    Ich würde dir ja raten einen regionalen Kühlerhersteller damit aufzusuchen. Die können dir den Kühler reparieren oder teilerneuern. Die bauen dir auch einen neuen Wasserkasten, wenn es sein muss.

    Bei meinem Kühler wurde zwischen die alten Wasserkästen ein neues Netz eingesetzt. Sieht aus wie ein neuer Kühler - einfach klasse. Das regionale Handwerk zu unterstützen kann so schön sein...

    Hallo Christian,

    abgewinkelte Anschlüsse am Schlauch waren eher selten würde ich sagen. Folgendes rate ich dir: Baue die Leitung aus und fahre damit zu einem Hydraulikfachhandel (weit verbreitet ist hier bei uns HSR oder Hansaflex) die bauen dir die Leitung 1:1 für einen kleinen Taler nach. Da die neue Leitung natürlich noch nicht die gewünschte Form hat, musst du beim Einbau (neue Kupferdichtungen auf keinen Fall vergessen) aufpassen, dass du die Hohlschrauben gerade ansetzt. Nichts ist schlimmer als ein beschädigtes Gewinde am Filtergehäuse oder gar an der Pumpe!

    Die Leitung am Kraftstoffhahn dichtet über Formschluss, wie RiEich geschrieben hat. Häufig ist der Hahn selber undicht. Die meisten kann man auf machen und die Packung aus Grafitband erneuern.

    Hallo, ich denke es verhält sich etwas anders. Eine Schmelzsicherung wird ja so ausgelegt, dass sie, wenn sie mit einem zu hohen Strom belastet wird, durch ihren eigenen elektrischen Widerstand so heiß wird, dass sie schmilzt. Dabei wird sie aber so gewählt, dass ihr elektrischer Widerstand ungleich zum Widerstand des eigentlichen Verbrauchers steht. In deinem Fall ist der Widerstand der 25A Schmelzsicherung wohl ähnlich hoch, wie der der Heizwendel. Daraus resultiert, dass ein Teil der angelegten Spannung schon in der Sicherung abfällt, die Leistung aber nicht reicht um die Sicherung zu schmelzen. Die entstehende Hitze reicht aber um den Schicherungsträger zu schädigen.

    Fazit (aus meiner Sicht): Die Sicherung ist mit 25A zu klein gewählt, da die Leistung ja möglichst vollständig in der Heizwendel anliegen soll und bei Kurzschluss im System auch die 40A Sicherung schmelzen wird.

    Gruß

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die reichlichen Rückmeldungen. Dann muss ich mir das wohl doch mal genauer ansehen...

    Na klar, der ABS hat den 2BS Motor. Dieser hat eine Kurbelwellenlagerung mit Geleitlagen. Dadurch kann er eine höhere Drehzahl fahren und dem entsprechend eine höhere Leistung. Das gleiche beim 2DNS.

    Gruß Sven

    Das ist so nicht richtig. Das "S" an der Motorkennung hat nichts mit dem "S" in der Typenbezeichnung zu tun.

    Das "S" als Zusatz an der Motorenkennung sagt tatsächlich aus, dass es sich hier um die überarbeitete Version mit Gleitlagerung handelt, die wegen weniger Verlusten generell eine höhere Leistung hat.

    Das "S", statt dem "N" in der Typenbezeichnung bedeutet bei ABS und AFS das es sich um die gedrosselte Version handelt. Bei dem nur 1 Jahr gebauten ADS war es eine Version mit einem PS mehr Leistung (Jedoch mit Wälzlagern). Meines Wissens nach wurden die Leistungsunterschiede der Typen durch die Einspritzung vorgenommen.

    Auf der Seite "fahrzeugseiten.de" findet man eine ordentliche Übersicht.

    An die alten Hasen:

    Ich habe einen wassergekühlten 50er-Jahre-Schlepper (Güldner ADN). Dieser erreicht keine wirklich hohen Betriebstemperaturen und braucht gerade bei kalten Temperaturen natürlich sehr lange um warm zu werden. Das liegt meiner Meinung nach vor allem daran, das es nur den großen Kühlkreislauf gibt und der Lüfter natürlich permanent angetrieben wird. Bei kalten Temperaturen stelle ich mir meist eine Pappe vor den Kühler, damit der Motor überhaupt warm wird.

    Es gibt natürlich diese tollen Thermostatventile für einkreisige Kühlsysteme, die nur durchflussbegrenzend wirken. Wie denkt ihr darüber? Meine Geanken dazu: Macht es überhaupt Sinn? Wie kritisch ist die Fehlerquelle? Schadet die niedrige Betriebstemperatur überhaupt?

    Ich vermute der Motor meines Güldners (2DN) hatte einmal ein Ventil im Kopf - der Kühlwasserflansch sieht danach aus.