Beiträge von Eckard der Waldbauer

    Hallo ,

    Fabian du liegst falsch . Sobald man Schweißarbeiten macht , zum Beispiel eine Kat 2 Schwinge auf Kat 3 umbaut ohne die dafür Fachlichen Kenntnisse zu haben wie entsprechende Schweißscheine hat man da ein Problem wenn dadurch ein Unfall entsteht.

    Du kannst natürlich die Haftung übernehmen, aber das würde nicht machen.

    Solch ein Umbau liegt sogar bei mir zu Hause rum . War an mein D40 L verbaut . nur nach vorne Verbreitert. In diesen Fall bliebt es bei den Originalen Hubzylindern . Wenn dann die große Schaufel voll mit nassen Sand beladen wird , reicht die Hubkraft natürlich nicht mehr .

    Bei einigen Traktormodellen kann man an der Hydraulik den Druck verstellen . Geht bei vielen Steuergeräten von Bosch . Dann eine andere Hydraulikpumpe verbauen die etwas mehr Volumen bringt . Schon hat man etwas mehr Hubkraft . Auch schon gemacht .

    Ein Bekannter von mir ist beim TÜV, der hat zur Verbreitung der Schwinge nur gesagt : Mit ein Bein im Knast .

    Wenn ich in 3 Wochen wieder zu Hause bin , schicke ich dir gerne Bilder davon , wenn du möchtest .

    Nachdenkliche Grüße aus Kenia , Land von Ford und Mf .

    Hallo,

    ich halte das so wie 3085 . Erst ein Kaufvertrag machen , wo bei der Traktor nur zu Zwecks Ausschlachtung oder Restauration verkauft wird . Achtung wichtig unter Ausschluss jeder Garantie !!! Ich habe selber schon erlebt das dann versucht wurde noch nach zu verhandeln seitens Käufer , was natürlich scheitern musste .

    Dann bezahlen lassen . Erst dann kann der Käufer eine Spedition beauftragen und mit dir ein Termin machen.

    Der Wert des Traktors , vergleiche auf den entsprechenden Internetseiten . Hierbei ehrlich zu dir Selbst sein . Dann denn Preis einer Reparatur abziehen.

    Auf eBay sind die Preise meistens immer etwas zu hoch . Zumindest finde ich das .

    Gruß Eckard

    Hallo Rolf , erst einmal ein Willkommen hier von mir .

    Ich kenne dein Modell nicht , daher kann ich dir leider keine Lösung anbieten . Was ich dir raten kann , wäre das du dir eine Bedienungsanleitung , eine Ersatzteileliste und falls es sowas gibt , ein Werkstatthandbuch zum Traktor / Motor zu besorgen . Bei eBay , Kleinanzeigen und Werkstatthandbuch.de wird man oft fündig .

    Ich vermute das du ein Lagerschaden hast . Das heißt das die Achse raus muss . Wenn du hier einige Bilder einstellen würdest, könnten die Profis dir sicher mehr sagen .

    Gruß Eckard

    Hallo Tim,

    ich würde am Traktor nur das verbauen was dafür vorgesehenen war . Also Kat 2 . Bedenke bitte das der Traktor für eine bestimmte Hebeleistung ausgelegt ist . Was größeres oder umgebautes führt dann in der Paxis dazu , zuviel Gewicht zu heben .

    Umbauen auf breiter ist eigentlich einfach , aber bei einen Unfall wäre die Rechtliche Seite ein Problem für dich .

    Ein Hinweis zur Vorderachse. Bevor du ein Frontlader verbaust , überprüfe die gesamte Vorderachse mit Achsschenkel und so weiter. Ggf. gleich überholen , inklusive der Lenkstange und so weiter. Lenkspiel des Lenkgetriebe auch gleich Mal prüfen und ggf. das Öl tauschen. Hinterher ist das immer mit Mehraufwand verbunden . Ersatzteile zum Lenkgetriebe sollte man bei Eicher bekommen.

    Bei den einschlägigen Internetseiten habe ich auf der Schnelle nur die Größe Kat 2 bei den Traktoren gesehen. Kannst du ja ebenfalls Mal machen .

    Aber wie Markus schon richtig geschrieben hat , können die Güldner Profis dir mehr sagen .

    Grüße Eckard

    Hallo zusammen,

    ich hatte das bis jetzt nur einmal gemacht. Da musste ich mit einer Reibale das Innenmaß auf den tatsächlichen Maß des Achsschenkel anpassen . Die Buchse wurde runter gekühl im Gefrierschrank und das Gehäuse auf ca 100 Grad erwärmt . Anschließend wurde die Buchse eingepresst . Dann das Innenmaß angepasst.

    So stand es im WHB auch beschrieben. Auch gibt es die Buchsen mit und ohne einer Schmiernut . Die Reibale beim Örtlichen ausgeliehen.

    Soweit meine praktischen Erfahrungen .

    Hallo,

    kein Kondenswasser , ESP überholt , Vorpumpe überholt . Keine der genannten Handpumpe vorhanden.

    Was würde ich machen ? Als erstes Krümmer abbauen . Dann erkennt man aus welchem Zylinder das kommt . Von den Zylinder die Düse prüfen / lassen . Kompression prüfen , ein Lama kann dir ggf das passende Werkzeug dazu leihen .

    Wenn Kompression noch okay ist wie die Düse , dann schau dir die Ventile und die Führungen an . Kannst du da was sehen ? .

    Dann könnte auch ein verschlissener / defekter Ölabstreifring möglicherweise die Ursache sein .

    Also erst eingrenzen welcher Zylinder die Ursache ist , dann weiter prüfen.

    Grüße Eckard

    Hallo ,

    da niemand bis jetzt was geschrieben hat , gebe ich meine Einschätzung ab . Ein SAE 15-40 . Da der Motor laut WWW ein Direkteinspritzer ist sollte es ein A3/B4 sein .

    Also würde für mich auf dem Kanister stehen : SAE15-40 Cx A3/B4 . Für das x würde da ein Buchstabe stehen nach C , sprich ein D , F , G , H usw . Ich verwende bei diversen Motoren das Mannol 15-40 SHPD TS-4 . Das ist ein 15-40 CH-4 und für Hochleistungsmotoreren geeignet wie für meine ältere Motoren . Keine Probleme mit Dichtungen usw.

    Ein 50er würde ich nicht nehmen da das außerhalb deiner Angaben im Sommer ist .

    Leider ist es so das man sich leicht streiten kann was das richtige ist . Die einen nehmen das billigste andere das angeblich beste und teuerste . Ich suche da immer ein Mittelweg zu wählen zwischen Preis und möglichst gute Schmiereigenschaften .

    Vielleicht melden sich hier noch andere .

    Gruß aus Afrika, Eckard

    Hallo ,

    im WHB zur D-Serie Seite 96 Bild 265 sieht man die untere Welle . Das ist die Kegelwelle . Unter dieser sind die Zahnräder aufgereihte . Unterhalb der Zahnräder sieht man zwei Nadellager und eine Distanzhülse . Diese Nadellager sind Deutzlager und entsprechen nicht den Normlager , die Baulänge ist anders . Das letzte Zahnrad ist ein Doppelzahnrad und läuft auf diesen Lagern / Buchse . Dann ist noch ein Distanzring vorhanden .

    https://www.deutzforum.de/threads/ueberh…005-4006.43822/ im Bild 470 Teil 3 erste Seite siehst du das Doppelzahnrad auf der linken Seite .

    Gegenfrage : Die Untere Welle ist bei dir Fest und läst sich nicht verschieben ? Ein minimales Axiales Spiel muss aber beim Zahnrad vorhanden sein .

    Gegenfrage 2 : Hast du auch Spiel nach oben und unten bzw. links und rechts ? Wenn ja vermute ich ein Lagerschaden . Wenn nur Axiales Spiel vorhanden ist , stellt sich die Frage wie viel .

    Bitte vergleiche die Bilder im WHB und im Bericht von mir . So das wir nicht aneinander vorbei reden .

    Gruß Eckard

    2.70 Zahnkranz wieder Aufsetzen , leider hier ohne Bilder

    Den Zahnkranz kann man im Notfall sogar drehen , wenn man kein Ersatz mehr bekommt . Für diesen Motor ( F3L812D ) ist es nicht schwer Ersatz zu bekommen aber oft muss man die Schwungmasse ( gebraucht ) mit kaufen . Beim F3L812 und S , F3812D und den Standart F3L911/912 ( erste Ausführung ) sind sie gleich . Aber es gibt beim 912 Sonderderformen . Der Innendurchmesser , mit Zollstock gemessen , ist 359 mm . Laut ETL gab es beim F3L912 auch welche mit einem innenmaß von 365 mm . Das ist abhängig von der verbauten Schwungmasse beim F3L912 . Hier also genauer hinschauen . Der Zahnkranz mit 365 mm ist wesentlich günstiger zu bekommen , schon für unter 100 Euro . Der mit 359 mm kostet neu über 700 Euro . Beim 812 und 812S ist dieser Zahnkranz beim 3 und 4 Zylinder gleich .

    Der Zahnkranz wird wie die Auflagefläche an der Schwungmasse vollständig gereinigt . Im vorgeheizten Backofen bei 100-125° ca 15 bis 20 Minuten erwärmen dann mit Hitzefesten Handschuhen auf der Schwungmasse legen und mit einem Hartholz / Aluminiumstück und Hammer / Fäustel auf Position bringen . Das muss sehr schnell gehen , im Idealfall liegt die Schwungmasse vor dem Backofen .

    2.69 Zahnkranz vom Schwungrad ( KL 400 ) entfernen .

    Im Bild 505 sieht man wie ich auf der leichtesten Schwungmasse aus einem Kramer KL400 ein 2 Arm-Abzieher auf gespannt habe . In der Mitte der Schwungmasse habe ich 3 Flacheisen mit einer Gesamtstärke von 24 mm gelegt . Ist aber eigendlich zu viel , 1 x 10 mm reicht . Hierzu das Bild 505 . Mit einem Gasbrenner und der Spitze 9-14 habe ich den Zahnkranz von oben und der Seite erwärmt . Es sollte die Temperatur des Zahnkranzes nicht über 150° gehen . Man weiß nähmlich nicht wie die Öberfläche des Zahnkranzes vergütet ist oder nicht . Dazu habe ich keine Unterlagen . Ich habe erst den Zahnkranz unter Spannung gesetzt und dann erwärmt . Nun konnte ich den Zahnkranz etwas ziehen . Anschließend habe ich den Abzieher um 90° verdreht und wieder unter Spannung gesetzt und dann wieder erwärmt . Erst habe ich mit dem kurzen 36er Ring-Schlagschlüssel mit der Hand weiter gedreht dann nur noch mit der Hand . Im Bild 506 sieht man das Endergebnis . Im Bild 507 sieht man den Zahnkranz einzeln und im Bild 508 sieht man die Auflagefläche an der Schwungmasse .

    Werkzeuge bei mir : Großen Abzieher , Gas + Azetylen , Spitze 9-14 , Schlagschlüssel

    Hallo ,

    schau mal ber Anger Fachliteratur nach . Da gibt es Ersatzteilelisten die auch den Aufbau zeigen . Bedienungsanleitung auch . Das Getriebe sollte ein ZF A8 sein . Da gibt es ebenfalls eine Ersatzteileliste mit Reparaturanleitung . Der Schaltplan zur Elektrik ist bei den meisten Modellen der damaligen Zeit gleich bzw ähnlich . Es gibt ein Fachbuch zur Schlepperelektrik . Auch bei Ebay und Kleinanzeigen immer wieder schauen ob Unterlagen jeder Art angeboten werden .

    Gruß Eckard

    Hallo Horstle ,

    wenn in der BA SAE 90 steht dann mache ich ein 80/90 oder ein 85/90 GL4 rein . Ein 85/140 wird doch bei einer langen Fahrt sehr Dickflüssig . Das kann nicht gut sein .

    Wenn der Traktor restauriert wurde , laut Aussage des Verkäufers oder ? . Dann sollte das Getriebe von innen Sauber sein . Dann stellen sich für mich die Fragen wie sah das Öl aus und / oder warum hat der Lama das Öl getauscht. Das würde ich mit dem Lama klären und auch warum er solch ein Öl genommen hat . Die Antwort wäre interessant.

    Was hat der Verkäufer denn am Getriebe gemacht? Auch das sollte geklärt werden .

    Was ich als erstes machen würde habe ich ja gestern geschrieben.

    Mit den Antworten vom Lama und Verkäufer sowie die von mir genannten Prüfungen, kann man sich den nächsten Schritt überlegen.

    Auch würde dann eine Rücksprache mit den Hela- Aulendorf sinnvoll sein da man schon einiges geprüft hat .

    Gruß aus Afrika

    Hallo,

    Frederik hat geschrieben dass du ihn aufbocken solltest . Dann die Achsen Vorwärts und Rückwärts drehen . Auch Mal mit eingelegt Gang . Dann auf Geräusche achten, z.B. von dem Bremsen / Achsen Wie viel lose ist im Differenzial oder den Achsen ?

    Was steht für ein Getriebeöl in der BA ? Ein 85/140 kann ich mir nicht vorstellen.

    Um die Bremsen als Ursache und deiner Sicherheit Willen auszuschließen würde ich da Mal rein schauen.

    Gruß aus Afrika