Beiträge von Rudi86

    Die alten Kabel sind Schrott, oxidiert, gebrochen, Mantel spröde. Die neu anschließen würde ich nicht empfehlen. Genau deswegen hast du Probleme. Du brauchst mindestens einen Satz mit verschiedenen Farben, Aderendhülsen, Flachstecker, gute Aderendhülsenzange, gute Crimpzange, Schrumpfschlauch, irgendwas zum Bündeln (hab da 3 größen Gewebeschlauch genommen) und dann alles raus und neu ziehen.


    Wird schon, wie mit allem einfach mal anfangen.

    Metzger bin ich auch. Das mit dem Kabelsalat ist kein Hexenwerk, nur eine Geduldsfrage. Aber wenn du nicht ausgestattet bist geht unter 300 sowieso nichts. Da kommt eins zum Anderen.

    Du brauchst wenn du da rangehst ja sicher neue Leitungen in verschiedenen Farben, Geflechtschlauch oder Rohr, Schrumpfschlauch, verschiedene Crimpzangen, diverses Kleinmaterial (Aderendhülsen, Kabelschuhe etc) und anderes Werkzeug.


    Ich hatte vieles schon in der Werkstatt (also auch Kabel in vielen Farben) und hab nur noch zusätzlich 160 gebraucht.

    Dazu kommen noch Ersatzteile.


    Ich war halt gnadenlos, hab komplett alles rausgerissen und dann neu aufgebaut.


    MfG
    Rudi

    Wenn ich jetzt sag ich hab eine Mo.Unit blue für 400 € drin werd ich wahrscheinlich gesteinigt :lol2: .


    Ich wollte beides: Die 2 Kammerleuchte behalten (habe keine passende 3 Kammerleuchte gefunden) aber trotzdem Bremslicht nicht über den Blinker.

    Das kann die Mo.Unit, damit kann man nämlich die Rückleuchte als Bremslicht nutzen (Eindrahtrücklicht).


    Damit steuere ich alles. Zündung, Anlasser, Licht, Fernlicht, Positionsleuchten, Blinker, Warnblinker (ohne zusätzlichen Schalter sondern mit links-rechts-links oder rechts-links-rechts), Bremslicht, Hupe. Das Ding ist zusätzlich vollwertiger Ersatz für den Sicherungskasten und bietet eine Alarmanlage wenn gewünscht (stiller oder lauter Alarm) und vieles mehr. Schaltet z.B. alle Verbraucher ab während dem Anlassen um die Batterie zu schonen. Ich kann einstellen ob ich Licht nach Motorstart will oder es selber anschalten muss bei bedarf etc. Bisher gab es auch keine Probleme mit Anhängern (Leuchtmittelerkennung).


    War schon ein gutes Stück Arbeit aber ich bin zufrieden damit.

    Klemme 30 ist der Eingang vom Zündschloss auf Masse gemessen sollte immer um 12V haben.

    Wenn nicht gleich mal die Verkabelung von der Batterie her kommend prüfen, eventuelle Sicherungen auf Durchgang prüfen.


    Dann jeweils auf Masse gemessen 12V

    Klemme 15 bei Zündung ein

    Klemme 17 beim Anlassen

    Klemme 19 beim Glühen

    Ich hab mit meinen Quads immer die besten Erfahrungen beim TÜV gemacht, KÜS und GTÜ kannst eine HU machen lassen bei den großen Aktionen sind die recht schnell überfordert und machen dicht.

    Hier wollte ich mal ein Update geben...


    1. Das Thermostat war bei mir Totalschaden. Da hatte ich im Januar auf gut Glück folgendes bestellt: Artikelnummer: QT1001776 | Hersteller: QTP bestellt bei ag.supply für 8 €. Unschlagbar günstig.

    Mein Kopf ist inzwischen zurück vom Schweißen und das Thermostat passt wunderbar.


    2. Mein 2BN im ABS hat auch einen Flansch für den Kühlwasserfühler. Dieser war stümperhaft blind gemacht (Schraube mit falscher Steigung und dafür viel Teflon). Ich habe inzwischen einen Fühler von Delegro mit entsprechender Anzeige verbaut. Damit ist das hässliche Loch im Armaturenbrett beseitigt. Einbau war ganz einfach.


    Der Flansch sitzt an der gleichen Stelle wie beim Florian, es ist eine Adapterplatte zwischen dem Kopf und dem Teil mit Schlauchanschluss. Auf meinem Foto ist der Kopf zerlegt und Achtung liegt mit der Oberseite auf dem Tisch. Man sieht eine neue VA Verschlussschraube M14x1,5 die ich vorübergehend eingebaut hatte. Der Fühler zeigt normal gegen die Fahrtrichtung.


    Das mag nachträglich gemacht worden sein, aber nachdem meiner genauso ausschaut wie der vom Flo wird das wohl keine Bastelarbeit gewesen sein sondern was offizielles von Güldner.


    MfG

    Rudi

    OK, mit dem kleinen Ding hast du Lack auf die Felgen bekommen?

    Ich hab vor vielen Jahren mal mit einer Baumarkt-Set Pistole gesprüht das war eine Katastrophe, obwohl mein Kompressor doch einiges mehr an Luft bringt...

    Kenn mich da echt nicht aus, aber Sata ist wenn man google bemüht doch Preislich schon im gehobenen Segment. Lohnt sich offensichtlich also doch.


    Wie ist der Rest vom Setup? Hast du den Druck direkt am Kompressor geregelt und die Leitung kurz gehalten (wegen Wasser) oder hast du den Druck an einem extra Druckminderer geregelt und einen Wasserabscheider dazwischen?

    Die Welle ist halt nur Welle ohne Zahnräder. Gibts z.B. beim Segger, Delegro und vielen anderen Händlern in verschiedenen Längen.

    Ich hab noch nie ein Traktormeter zerlegt, wie schaut das Zahnrad aus? Eventuell könnte man da mit 3D Druck was machen.


    MfG
    Rudi

    Aktuell liegen die Teile zerlegt und gereinigt in der Werkstatt und warten auf den Kopf. Der Harpel (Zylinderkopfinstandsetzer) schaut die sich dann mal an wenn der Kopf vom schweißen zurück und fertig bearbeitet ist. Kipphebel auseinander und wieder zusammen ist an sich keine große Aktion. Könnte sogar bei eingebauten Kipphebelböcken gehen wenn man mit der Sprengringzange hinkommt, habs aber nicht probiert.


    Der Motorprofi sagt aber auch:

    - davon stirbt so ein Motor nicht

    - Bei solche Sachen immer bedenken wieviel Arbeit der Traktor schon geleistet hat und jetzt noch muss.

    - Abdrehen der Welle wird nicht so einfach, das ist ja gehärtet. Danach muss das Zeugl eventuell vielleicht wieder zum härten

    - Seine Tendenz geht auch zum Wiedereinbau wie es war.


    Das Prellblech habe ich übrigens nach deiner Zeichnung aus einem Blechstreifen gebaut, aber ein Bekannter (Ausbildungsmeister bei Krauss Maffei) von mir sagt das ist so keine gute Lösung. Da brauchst ein spezielles Blech das die Vibrationen wegsteckt sonst liegt das bald wieder unten. Wie hält sich dein Nachbau so im täglichen Einsatz?


    @ Thomas: Die Ölleitung ist frei. Das Prallblech hat wohl länger schon gefehlt, keine Ahnung wie lange schon (hab ihn ja erst im August gekauft).


    MfG
    Rudi

    Die Frage ist aber auch, warum sieht das ganze so aus? Da fehlt doch irgendwie die Schmierung, oder?

    Gruß Andreas

    Davon kann man ausgehen. Ich habe den ABS erst seit August. Er ist stümperhaft zusammengepfuscht (falsche Schrauben, Silikon an den unmöglichsten Stellen, Einfach überall eine Schicht Lack drüber, sogar Schmiernippel und Gummiteile wurden lackiert - egal...). Die Schmierung bekommen die Kipphebel über eine kleine Ölleitung am vorderen Hebelblock und ein kleines Spritzblech damit das Öl verteilt wird. Was auf jeden Fall gefehlt hat ist das Blech. Vermutlich hat das schon gereicht (siehe Video weiter unten)


    Es ist eine Scheibe und ein Sprengring. Ölkanäle gibt es keine (Schmierung hatte ich weiter oben beschrieben).

    Aus was die Buchse vom Hebel ist kann ich nicht sagen, Messing schonmal nicht. Materialstärke ca. 2mm. Die Achse hat keine eigene Buchse.


    Es gibt von Fourstroker ein Video (Youtube) das die Kipphebel vom 2BN in Aktion zeigt. Auch bei Ihm fehlt hier das Leitblech, man erkennt den verbliebenen Stummel am 3. Hebel von Links recht gut.


    Ich überlege echt die Achsen plandrehen zu lassen und falls nötig passende größere Lager zu besorgen (in Verbindung mit kleineren Buchsen?). Werde das mal am Montag mit demjenigen besprechen der den Kopf saniert, der wollte eh bis dahin eine erste Einschätzung geben. Vielleicht macht er das gleich mit.


    MfG
    Rudi

    Das Nadellager sollte ein Normteil sein, ja. Könnte entweder ein K 16X22X20, K 16X24X20 oder K 18X24X20 sein. Schwer zu messen auf und unter den Nadeln die aber schon deutlich Spiel haben. Ich fahr bei nächster Gelegenheit mal zum Weickmann in Arnbach der hat für mich schon einige Male das richtige Lager im Lager gehabt.


    Ich bin trotzdem gespannt auf weitere Meinungen zu den einlaufstellen.


    MfG

    Rudi

    Guten Abend,


    da mein Güldner ABS gerade Kopflos ist (Zylinderkopf ist beim Spezialisten) habe ich heute mal meine Kipphebel zerlegt.



    Da hat es schon deutliche Spuren sowohl auf der Achse als auch in der Buchse. Spürt man auch, die Hebel "rasten" leicht ein auch nach der Reinigung und frisch geölt. Die Nadellager selber würden nicht so schlecht ausschauen, die zu tauschen sollte aber auch kein Problem sein.

    Was meint Ihr dazu? Neue Buchsen anfertigen sollte auch noch machbar sein, aber was macht man mit den Achsen?


    Und lohnt sich der Aufwand überhaupt? Probleme hat das meiner Meinung nach noch keine gemacht. Die Ventilfedern bei meinem Güldner ABS haben leicht die Kraft um die Hebel zurück zu drücken.



    MfG
    Rudi

    Also, ich habe jetzt mit der Hilfe vom Florian die Pumpe und den Regler demontiert und vom Ölschlamm befreit.

    Das Maß von 53 mm an der Regelstange hat gepasst. Unter der Pumpe waren 3 Plättchen verbaut 0,13, 0,22 und 0,50 mm. Das a-Maß der Pumpe ist auf dem Typenschild angegeben mit 33+-0,4mm und man misst im UT zwischen Nocke und Gehäuse. Der gemessene Wert wird verglichen mit der Angabe auf dem Typenschild. Ich habe die Pumpe jetzt mit 0,50 mm weniger eingebaut.

    Meiner Meinung nach läuft er besser. Nimmt das Gas auch besser an. Das Gasgestänge muss aber auf jeden Fall noch vom übermäßigen Spiel befreit werden.

    Immerhin habe ich bei der Probefahrt problemlos die gewünschten 20 km/h erreicht und das war bisher nicht möglich.


    Insgesamt verbuche ich das als Erfolg. Angst braucht man vor der Aktion auch nicht haben.

    Wichtig ist, dass man ausreichend Dichtungspapier (A4 zuschnitte reichen) zuhause hat, ich jedenfalls habe keinen fertigen Dichtsatz gefunden.

    Man muss mindestens neue Dichtungen für den Regler zum Motorgehäuse, den Anbau vom Gestänge und den zwei Deckeln am Regler anfertigen. Kleiner Tipp: Als Schablone für die Dichtung am Regler kann man die Ausgleichsplättchen der Pumpe benutzen. Alle anderen Teile kann man sowieso Plan auflegen.


    Was mir noch nicht ganz klar ist wie man folgenden Satz in der Anleitung deuten soll: "Der Regler ist als Fliehkraftregler ausgebildet [...] Der Muffenhub beträgt bei gleichzeitigem Anliegen der Reglergewichte 7mm".


    MfG
    Rudi

    Servus Florian,


    danke für die schnelle Antwort. Das bedeutet besonders viel kann da an der Pumpe selber nicht falsch eingestellt sein.


    Meine Möglichkeiten sollte fürs die Diagnose und einfache Reparaturen auf jeden Fall erstmal ausreichen.

    - Kompression hatte ich vor einigen Wochen mit einem uralten geliehenen Tester gemessen. Hatte ich für akzeptabel befunden, weiß aber die Werte nicht mehr. Das wollte ich heute nochmal mit einem neueren Tester machen.

    - Düsen habe ich direkt nach dem Kauf im Ultraschallbad gereinigt und auf ca. 160 Bar abgedrückt.

    - Da habe ich noch nichts gemacht. Auf jeden Fall demontiere und reinige ich dann mal den Regler, wenn der weg ist kann ich gleich den Hub der Regelstange messen.


    Für den Motor direkt habe ich gerade noch die Anleitung bestellt. Bisher habe ich nur Bedienungsanleitung sowie Ersatzteilliste mit Reperaturanweisungen vom ABN (sollte nicht groß anders sein wie vom ABS) und eine Anleitung zum ZF8.


    MfG
    Rudi

    Servus Florian,


    geniale Hilfe die du hier veröffentlichst. Ich sauge gerade alles auf was mit der Einspritzung vom 2BN Motor zu tun hat und habe kürzlich bei Youtube schon deine Videos gefunden und jetzt zufällig auch den Thread hier. Danke auch für die Maßzeichnung vom Ölleitblech an den Kipphebeln. Das fehlt bei mir auch, werde ich die Tage mal nachfertigen.


    Ich habe bei meinem Güldner ABS noch nichts von der Regelung und der Pumpe abmontiert außer den Deckeln am Mehrmengenknopf und am Regler. Das schaut auf den ersten Blick in Ordnung aus was der Regler bei mir macht.


    Ich vermute aber bei meinem ist der Förderbeginn nicht korrekt. Er nagelt und bringt wenig Leistung (nur 16 kmh, insgesamt "Müde" Gasannahme auch im Stand). Am Original und auch hier auf den Bildern finde keine offensichtliche Möglichkeit den Förderbeginn einzustellen. Die Pumpe kann man vermutlich hoch und runterschieben, oder? Leider ist bei meinem irgendwann alles dick Überlackiert worden. Auf deinem Bild erkenne ich oben rechts an der Pumpe ein Langloch, ich habe bei mir jetzt mal die unteren beiden Schrauben gelöst das sind aber keine Langlöcher. Hast du da einen Tipp für mich?


    Viele Grüße

    Rudi