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Beiträge von Rohölzünder

    Hallo Jörg,


    Ich habe eine originale Betriebserlaubnis über 6 km/h nach § 21 StVZO für zulassungsfreie Fahrzeuge § 18 (2) Ziff. 1,2,4,5,6a, c-o StVZO. Was immer das auch alles bedeuten mag. Das Gutachten nach §18 (5) StVZO, dass auf der Innenseite der Betriebserlaubnis abgedruckt ist, ist von 1983 für einen Lanz D1306 ausgestellt worden. Auf der Rückseite steht unter anderem weiterhin, dass das Fahrzeug ein Versicherungskennzeichen nach § 29e StVZO erhält. Dieses war bei mir aber nicht mehr vorhanden, dafür ein 6km/h Aufkleber auf der Rückseite des Fahrersitzes.


    Ich glaube es war bis vor wenigen Jahren noch möglich eine 6km/h "Zulassung" zu bekommen. Habe aber auch im Netz gelesen, dass damit seitens der Besitzer solcher Fahrzeuge zuviel Unsinn gemacht wurde, sprich Sperre rausgenommen und dann mit über 6km/h ohne Betriebserlaubnis und ohne TÜV Abnahme gefahren. Daher sah man sich seitens der Behörden zu diesem Schritt genötigt.


    Nachträglich eine Betriebserlaubnis neu ausgestellt zu bekommen dürfte schwierig werden. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. :)


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Eine halbe Umdrehung erscheint mir zu wenig. Man muss natürlich berücksichtigen, dass die drehenden Gebläseräder durch die angesaugte Luft gebremst werden. Oder anders gesagt, würde man die Gebläseräder gedanklich tauschen gegen gleichschwere und vom Durchmesser identische flache Stahlscheiben, würde sich nach dem andrehen die Welle mehr als eine halbe Umdrehung drehen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man durch das Andrehen mit der Hand eine so hohe Drehzahl auf die Gebläseräder bekommt, dass der dadurch erzeugte Luftwiderstand ausreicht, um die Welle nur eine halbe Umdrehung drehen zu lassen.


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Die L79 Motoren gab es zunächst mit Filzringen und später dann mit ordentlichen Simmerringen. Burgmanndichtung hat es da nie gegeben.


    Hänge solange einfach einen Pott unter den Bereich wo es tropft.


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Ventile nachfertigen? Dann frage aber vorher nach dem Preis und laß Dir das schriftlich geben! Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Ventile sowas besonderes sind. In irgendeinem Motor werden vermutlich genau diese Ventile auch laufen. Schon mal im Eicher, Güldner oder Deutz geschaut? Hatz hat doch nicht eigene Ventile für die Motoren gefertigt? Die Firma Hatz gibt es doch noch. Können die die Ventile nicht liefern?


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Heftiger Kolbenschaden! Sieht man selten. Mich würde aber auch interessieren, warum dieser Schaden überhaupt entstanden ist? Waren die Motoren nicht standhaft oder wurde mal mit zu wenig Öl gefahren und dadurch eine Überhitzung verursacht? Was könnte sonst die Ursache sein? War womöglich das fehlerhafte axiale Kurbelwellenspiel die Ursache für den Kolbenschaden?


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Zunächst einmal, sehr schick sieht der Schlepper mit dem Verdeck aus! Gefällt mir.


    Es gibt neben dem einnähen der Folie noch die Möglichkeit die Folie einzuschweißen. Dies funktioniert vor allem bei PVC- LKW Planen sehr gut in Kombination mit neuer Fensterfolie. Ob sich die neue Fensterfolie, sollte zwischen 0,5 und 0,8mm betragen, bei alten Verdeckplanen einschweißen läßt weis ich nicht. Ein Sattler Deines Vertrauens wird Dich hier gut beraten können, auch in sachen "Scheiben einkleben". Es gibt mitlerweile für fast jede Anwendung den richtigen Kleber. Die korrekte Vorbereitung der Klebestellen ist imens wichtig. Profis schweißen oder nähen bei der Anfertigung vollkommen neuer Planen die Fensterfolie übrigens erst von der Innenseite her ein und schneiden dann die Plane von außen aus.


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Haftpflichtversicherung zahlt in Deutschland immer, auch wenn er zugekokst, sturzbetrunken und mit dem Helm verkehrt herum im Blindflug gefahren wäre. Ist unglaublich, ist aber so. In solchen Fällen zahlt der Verursacher lediglich eine Pauschale von rund 5000 Euro, den Rest ein-, zwei- oder mehr Millionen zahlt die Haftpflicht. Es kann natürlich passieren das ihn die Versicherungsgesellschaft danach "etwas" höher belastet mit den monatlichen Raten oder ganz rauskegelt....


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Woher weis man, dass die Spurbreite nicht dem öffentlichen Bahnprofil gleicht? Es wäre total unlogisch eine andere Spurbreite zu verwenden, weil man das Fahrzeug sonst ja auch nicht auf den Firmeneigenen Gleisanlagen gebrauchen könnte, die auch bzw. nur von Wagons des öffentlichen Bahnverkehrs benutzt werden.


    Und woher weis man definitiv, dass die Anschlagpuffer nicht genau auf der anderen Seite des Fahrzeuges sind, von denen scheinbar keine Bilder existieren?


    Nur um auf einem Betriesgelände von A nach B zu fahren benötigt man kein Schienenfahrwerk.


    Wo liest Du aus dem Bericht des anderen Forums heraus, dass mit diesem Fahrzeug nicht der öffentliche Schienenverkehr befahren werden kann?


    Na ja, mal abwarten, vielleicht tauchen ja noch weitere Dokumente auf. Es bleibt spannend! :D


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Der Antrieb auf das Fahrwerk könnte auch durch einen Ölmotor geleistet werden mit einer Ölpumpe auf der Zapfwelle. Dafür reicht ein 24 PS Motor locker aus. Mit der erzielten Geschwindigkeit wird man natürlich keine Preise gewinnen, dass ist schon klar. :D


    Wofür könnte das Schienenfahrwerk sonst dienen? Vielleicht ganz banal: Man mußte das Unikum beim Hersteller nicht extra auf einen LKW oder einen Wagon laden, es konnte so ganz alleine quer, im wahrsten Sinne des Wortes, durch Deutschland fahren zum Einsatzort. :roll:


    Urig... 8)


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Was mir eben noch eingefallen ist:


    Die Wegezapfwelle ist für die Übertragung großer Drehmomente nicht ausreichend dimensioniert. Man kann davon ausgehen das Hanomag zumindest nicht geplant hat, dass damit mal über ein Schienenfahrwerk schwere Wagons bewegt werden sollen. Die Wegezapfwelle hat auf dem Acker in Kombination mit entsprechenden Anbaugeräten schließlich einen völlig anderen Zweck.


    Durch die hohe Drehzahl der 540 er Zapfwelle(n) liegt dort ein geringeres Drehmoment an, dass erst durch das nachfolgende Zwischengetriebe erhöht wird. Somit wird es erst möglich schwere Wagons zu bewegen, ohne den Zapfwellenantrieb im Getriebe zu beschädigen.


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Nur weil das Fahrzeug auf einer Bergbauaustellung gezeigt wurde bedeutet das noch nicht automatisch, dass das Fahrzeug auch dort im Einsatz war oder dafür zwingend ausgelegt wurde. :wink:


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Ich sehe im Hochklappen des Schienenfahrwerkes nach oben überhaupt keine Probleme. Auf dem Bild kann man den Drehpunkt sehr weit außen an der Aussparung erkennen. Diese Kinematik läßt genügend Freiraum zum hochklappen. Nicht ohne Grund wird der Hersteller auf einen Tragschlepper zurückgegriffen haben, der in seinem Zwischenachsraum über eine hydraulische Hebeanlage verfügt. Das Schienenfahrwerk wird mit dieser Zwischenachshydraulik verbunden sein, um ein Anheben oder Absenken zu ermöglichen. Der Antrieb des Schienenfahrwerkes wird entweder von der Heckzapfwelle des Schleppers abgenommen oder über die Zwischenachszapfwelle. Damit schwere Wagons bewegt und rangiert werden konnten mußte eine enorme Drehzahlreduzierung zwischen Zapfwelle und Schienenfahrwerk erreicht werden. Man bedenke die Drehzahl der Zapfwellen mit ca. 540 1/min. Hier wird ein weiteres Zwischengetriebe verbaut gewesen sein. Aufgrund der Vollgummiräder des Schleppers muss von einem sehr hohen Eigengewicht ausgegangen werden das über im Heck montierte Stahl- und oder Betongewichte erreicht wurde. Es diente gleichzeitig als Kontergewicht zu der Last, die die Gabel am Frontlader aufnehmen konnte. Im Prinzip würde ich sagen ist das eine Art Gabelstapler mit Schienenfahrwerk. Das könnte allerdings auch bedeuten, dass die Zwischenachsschlepperhydraulik mit dem Anheben des Schleppers überfordert wäre. Die Anhebung des Schleppers könnte also auch über eine der beiden Zapfwellen auf mechanische Art erfolgt sein, ebenfalls mit Zwischengetriebe zur Drehzahlreduzierung und damit gleichzeitig zur Krafterhöhung.


    Einen besonderen Bezug auf den Bergbau erkenne ich nicht. Das liegt aber nicht an dem Zweitaktdieselmotor, die es auch damals im Bergbau gegeben hat. Mein Opa hat im Bergbau der 50 er Jahre gearbeitet. Jede größere Fabrik hatte in den 50 er Jahren einen eigenen Bahnanschluss mit eigenem Rangier- und Verladebahnhof. Hier sehe ich das hauptsächliche Einsatzgebiet des Unikums. Man konnte damit selber Waren die auf Paletten verladen waren direkt von der Fabrikhalle aufnehmen und zu den Wagons bringen und dort auch einladen. Oder umgekehrt, Wagons mit Ware entladen und in die Fabrik bringen. Die entladenen oder beladenen Wagons konnten nun auf unterschiedliche Gleise umsortiert und neu zusammengestellt werden. Und das alles mit nur einem Fahrzeug. Die Idee ist klasse. Aber scheinbar war der Idee kein großer Erfolg vergönnt?


    Gruß Gordon

    Hallo,


    Wie schon geschrieben, beim auseinanderziehen darauf achten das nichts durcheinanderfällt und dann mit der Ersatzteilliste vergleichen, ob das Innenleben dem entspricht wie es sein soll. Filter muss auch mal erneuert werden. Wenn der sich zusetzt öffnet das Überdruckventil und das Öl läuft ungefiltert durch den Ölkreislauf.


    Bei dem neuen Filter sind definitv nicht alle notwendigen Dichtungen enthalten!


    Nach der Montage muss das Ölfiltergehäuse entlüftet werden. Dafür sitzt in der langen Schraube, die die Glocke auf das Filterunterteil drückt, eine kleine zweite Schraube. Die lange Schraube mit Schlüssel festhalten, kleine Schraube rausschrauben, neuen Kupfer- oder Aluminiumdichtring unterlegen, kleine Schraube nur lose einschrauben, neues Öl in Motor einfüllen, Motor starten und warten, bis es blasenfrei aus der Entlüftungsschrauibe austritt, Schraube festziehen. Wird das vergessen funktioniert die Filterung ebenfalls nicht.


    Gruß Gordon