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Beiträge von Nils_Heinen

    Guten Abend Miteinander,


    heute möchte ich von meiner neuesten Errungenschaft berichten. "Verliebt" hab ich mich in dieses Modell erst im Juni auf dem Treffen in Nijnsel in Holland. Dort stand ein solches Exemplar, wunderschön restauriert und ohne dass ich ihn jemals laufen gehört hatte reifte da der Wunsch so einen Schlepper zu besitzen. Die Rede ist von einem Volvo BM350 bzw Bolinder Munktell BM350 (Boxer). In Panningen hab ich dann über ein dutzend dieser tollen Schlepper bestaunen können von original und gut erhalten bis top restauriert.
    Über den Sommer hatte ich immer mal wieder sporadisch nach einem 350 gesucht, hautpsächlich in Holland und wurde nur mit völlig überteuerten Exemplaren fündig. Also suchte ich mal in Frankreich da manche in Holland nämlich aus Frankreich kamen. Sogleich fand sich ein Exemplar, annehmbar im Preis aber nicht in der Entfernung. 700 km waren mir dann doch etwas zu viel um ihn anzuschauen und so stand er eine Woche später in Holland zum doppelten Preis im Netz. Mittlerweile Mitglied der BM350 Gruppe bei Facebook stand dort ein Exemplar zum Verkauf. Preislich ganz ok obwohl der schwere Frontlader vermuten ließ dass die Achse ziemlich fertig sein wird. Hauptproblem war hier wieder das anschauen bzw. der Transport nach Hause denn 1350 km wären allein schon finanziell ne Hausnummer.
    Als ich abermals in Frankreich suchte wurde ich nochmals fündig. Der Zustand schien recht gut und die Entfernung mit 260 km passabel. Also nichts wie hin am Tag der deutschen Einheit ;-)
    Vor Ort bestätigte sich der gute Eindruck wenngleich er auch auf den Fotos noch etwas besser aussah aber der Preis passte da auch schon neue Düsen eingebaut waren und die Pumpe überholt. Als der Motor dann beim Kaltstart noch super ansprang und sich gesund anhörte wurde der Kauf besiegelt und so kam der Volvo am Montag dann zu mir in seine neue deutsche Heimat.


    Der BM350 wurde als Volvo und Bolinder Munktell zwischen 1959 und 1968 in einer Stückzahl von rund 36.000 Stück gebaut. Meiner ist Baujahr 1968. Er hat einen 3,8 Liter, 3 Zylinder Bolinder Munktell/Volvo Motor mit 56 PS. Das Getriebe ist eine Eigenkonstruktion, elektrische Anlage und ESP stammen von Bosch. Viele 350 liefen auch beim Militär sowie als Basis für Baggerlader auf Baustellen.


    Mein Exemplar soll erstmal so erhalten bleiben. Die Franzosenkabine kommt runter, die Räder hinten werden wieder auf normale Spurbreite zurück gestellt, Lampen usw. ersetzt bzw die Elektrik muss vollständig neu. Sonst ist er technisch gut. Optisch muss halt ein anderes Endrohr drauf, sonst ist der Auspuff nämlich noch der originale! und den Lack möchte ich nur einölen und so beibelassen. Kommt mit Rot ja sowieso gut.

    Hallo nochmal ;-)



    der dritte im Bunde den ich jetzt binnen drei Wochen für meine Sammlung gekauft hatte wurde am Sonntag den 22. April besiegelt. Eigentlich hab ich schon lange den Traum von einem Fendt GT gehegt. Gehört ja auch schließlich in jede Fendt Sammlung ;-) Nun waren die mir aber immer zu teuer besonders da ich einen F231 GTS mit Dieteg Dach und festen Seitenteilen gewünscht hatte. Vor drei Wochen war ich dann mit einem Freund zu besuch beim Treffen auf dem Prickingshof in Haltern am See in NRW. Dort standen etliche GT und der Ehrgeiz hatte mich gepackt nun doch etwas intensiver nach einem zu suchen. Nach kurzer Recherche fand sich ein F250 GTS. Ebenfalls in NRW. Nach langem überlegen und einer positiven Preisverhandlung vorab machte ich mich an besagtem Sonntag auf die 320 km weite Reise zum GT der irgendwo im nirgendwo zwischen Marburg und Kassel stand. Der Preis war ja klar aber ich wollte sehn ob der Zustand für mich passt. Da 250er in gutem Zustand das doppelte bis dreifache kosten konnte man natürlich nicht viel erwarten. Dennoch passte der Zustand zum Preis und nachdem ich noch 100 € rausschlagen konnte wurde der Kauf besiegelt. Mittlerweile wurde das gute Stück nun geliefert. Leider ist nur ein Frontlader dabei und keine Pritsche was mir wesentlich besser passen würde. Nach kurzer Suche fand sich aber auch noch eine Pritsche die dann vorgestern geliefert wurde.
    Zwar ist der 250er wahrlich keine Schönheit (also grundsätzlich nicht. nicht wegen dem Zustand in dem er sich befindet) aber das Prinzip mit dem Unterflurmotor und der Seitenschaltung find ich schon irgendwie klasse und restauriert sieht er dann doch ganz manierlich aus wenn die Pritsche drauf ist.


    Ich habe zwischenzeitlich den GT von den Resten des Peko Dachs befreit was ihn optisch unheimlich aufwertet. Ebenso alle Halter, zwei der drei Arbeitsscheinwerfer (alles verschiedene) und zu guter letzt noch den bequemen aber hässlichen Busfahrersitz entfernt und ihm einen originalen Sattelsitz gegönnt. Halterung kommt vom Farmer 3S den ich derzeit schlachte und die Schale von nem anderen Fendt da die vom 3S völlig faul war. Nun hab ich allerdings noch das Problem dass der Sitz viel zu weit hinten ist obwohl die originalen Schraubenlöcher verwendet wurden....hat von euch jemand den DS50 Sitz auf seinem 250er GT? Außerdem hat der 3S noch seine Beifahrersitze für den GT gespendet.

    Ja Hallo erstmal...ich weiß nicht ob sie es wussten... :lol: so könnte es anfangen denn ich bin doch schon etwas spät dran. Das Saarland ist um ein Traktortreffen reicher. Wir von den Schlepperfreunden Saarpfalz veranstalten am kommenden langen Wochenende 10.-13. Mai an der Motocrossbahn "Lettkaul" am Neuweg in 66440 Niederwürzbach unser erstes Traktortreffen genannt Traktorcamp.
    Da es das erste dieser Art ist haben wir uns entschieden dies nur Szeneintern zu bewerben, also quasi von Traktorfreunden für Traktorfreunde um zu sehen wie die Resonanz überhaupt ist.
    Tja was soll ich sagen, wir sind derzeit bei einem Stand von circa 100 Schleppern und hoffen natürlich dass es noch einige mehr werden. Für das leibliche Wohl zu sehr humanen Preisen ist bestens gesorgt also kommt vorbei und leistet uns Gesellschaft, ob mit oder ohne Schlepper!


    Wir freuen uns.

    Nachdem ich das Datum gesehen habe wusste ich dass diese Aussage kommen wird...


    Aber wozu wieder hundert neue Threads eröffnen wenn so vieles schon geklärt wurde? Zumal ich fast täglich erlebe wie aktuell der Irrglaube bei diesem Thema ist.
    War jetzt über Google in den Thread gelangt eben weil ich nach einem Schnellgang für meinen F24 gesucht habe.

    Zu Zeiten des F18 hat sich kaum jemand Gedanken um spezielle Hackfruchtausführungen gemacht daher ist in dem Fall das H für Haube schon korrekt.


    Bei den späteren Rössern stand es dann in der Tat für Hackfrucht.


    War bei späteren Baureihen ähnlich. Während der Farmer 3S von Beginn an so hieß und immer eine Turbokupplung hatte wies beim Favorit 3S die Bezeichnung nur auf die neuere Variante mit eckiger Motorhaube hin. Mit Turbomatik gab es den Favorit 3 bzw. auch den 3S nie.
    Es gibt auch noch unter vielen Leuten das S stünde für Schnellgang...korrekt ist aber die Abkürzung für Strömungskupplung. Wiegesagt einzige Ausnahme bildet der Favorit 3S.

    Hallo Zusammen,


    endlich finde ich mal wieder Zeit hier etwas zu schreiben. Beim Traktortreffen in meinem Nachbardorf Biesingen am 2.9. hatte ich Gelegenheit meine komplette Sammlung auszustellen. Zu Ausstellungszwecken hatte ich nach der Fahrt nach Nordhorn die Inspiration auch ein paar Anbaugeräte zu kaufen. In Biesingen hatte ich dann den einreihigen Maisshäcksler am Farmer 3S (Traktor ist mittlerweile verkauft) sowie den Fahr KH20 Wender am Farmer 2D dabei. Mittlerweile kamen noch ein Schmotzer Kartoffelroder sowie ein Kunstdüngerstreuer dazu.


    Der Farmer 3S ist ja wiegesagt verkauft, aber neuerdings kamen noch ein F12 GH dazu und vom nächsten Geld gibts noch einen Motostandard D15. Der steht aber noch beim aktuellen Besitzer. Davon ab suche ich für den Heckanbau (Dreipunkt) noch eine Kartoffelsetzmaschine und einen 2 Schaar Wendepflug.

    Da hast du meinen Favorit 4S ja auch abgelichtet. Freut mich :D


    Es war in der Tat recht nass....hab zwar schon schlimmeres erlebt wie z.B. Kreuzweiler 2013 oder Ramsen 2016 aber hätte dennoch nicht sein müssen. Wir wollten eigentlich bis montags bleiben aber um trockenen Fußes nach Hause zu kommen sind wir doch sonntag Nachmittag weg. Hinweg war sowieso trocken. Nächstes mal sind wir natürlich wieder dabei ;-)

    Hallo Gemeinde,


    nach längerer Abwesenheit - auch auf Restaurationen bezogen - melde ich mich hiermit wieder zurück. Vor ein paar Wochen begann die Vollrestauration eines Hela D112 für einen Bekannten der dafür nicht das notwendige Geschick besitzt. Der kleine Aulendorfer hat einen 12 PS MWM Motor und stammt aus dem Jahre 1958. Gekauft wurde er 2014 um ihn zum Holz machen einzusetzen. Er erwies sich im Wald zwar als super aber um vertretbare Mengen Holz aus dem Wald nach Hause zu schaffen doch als etwas zu schwach auf der Brust weswegen er durch einen Mc Cormick D-430 ergänzt wurde. Nun stand aber genug Zeit zur Verfügung dass der Kleine bei mir in die Kur konnte. Ich hatte zwar bereits die Bremsen und die hinteren Reifen erneuert inkl. Lackierung der Felgen aber hier und da muckte die Elektrik, vor kurzem musste eine neue Lichtmaschine eingebaut werden und der Motor fing durch den laufenden Betrieb im Forst mittlerweile doch kräftig zu siffen an.
    So nahm ich den Schlepper wiegesagt vor kurzem in die Garage und begann mit der Zerlegung. Bleche ab, Vorderachse ab und zum Teil schon zerlegt (hier sind die Blattfederbolzen bzw. auch die Büchsen stark ausgeschlagen). Aktuell sind es nur noch der Motor mit Getriebe und Hinterachse sowie die Räder und Lenksäule. Pedale und die restlichen Gestänge weichen in den nächsten Tagen. Die Kleinteile werden chemisch entlackt und manches davon auch verzinkt. Die größeren Teile bzw. alles was etwas robuster ist und wo Sand nicht stört werden sandgestrahlt. Der Kabelbaum sowie alle Leuchten und Lampen kommen komplett neu.


    Anbei ein Foto vom Kaufzustand.

    Jetzt wo ich die Fotos mal auf dem PC habe gibt es noch ein paar ausführlichere Fotos. Zunächst mal noch vom Transport mit diesem abenteuerlichen Renault Master....
    Mittlerweile habe ich die anderen Reifen hinten drauf und hab die erste Felge mit Leinöl behandelt. Sieht klasse aus. Der linke Achstrichter ist wieder abgedichtet, am rechten bin ich momentan dran. Ebenso die Bremsen. Danach steht natürlich noch der obligatorische Ölwechsel am ganzen Schlepper an. Nach Einbau von Blinkern für vorne und anderen Lampen soll er dann dem TÜV vorgeführt werden. Wenn jemand zufällig ein paar alte französische Kennzeichen aus dem Departement 49 haben sollte die er nicht mehr braucht bitte melden :lol:

    Momentan bin ich dabei die Achstrichter abzudichten und die Bremsen neu zu machen weil immer Öl in die Trommeln lief.


    Ausserdem hat er neue Vorderreifen bekommen und heute Mittag kommen gute gebrauchte Hinterreifen drauf. Das Felgenbett musste ich noch von Rost befreien und hab es mit Rostschutzfarbe in Rot gestrichen.

    Hallo Zusammen,


    mir ging kürzlich ein ganz seltener Fisch ins Netz. Von einem befreundeten französischen Fendtfan wurde mir ein FLS237 angeboten welcher sein Freund verkaufte. Die Gelegenheit wurde natürlich beim Schopfe gepackt. Ich bekam Fotos und Videos und die Entscheidung fiel den kleinen Schlepper zu kaufen, schließlich ist das schon seit sechs Jahren mein Traum so einen zu besitzen.
    Also fuhren Danny und ich am Vatertag ins 750 km entfernte Westfrankreich mit einem Kleintransporter und nahmen den Kleinen nach kurzem begutachten und einer kleinen Probefahrt und Kaufverhandlung natürlich sofort mit.


    Bekannt war mir der Traktor bereits aus einem französischen Traktorforum. Umso unglaublicher dass es nun tatsächlich klappte. Er war dort auf breite Spur gestellt und in einem super originalen Zustand erhalten welchen ich natürlich so beibehalte.


    Heute habe ich ihn nochmal auf schmal zurück gestellt damit er neben meinem F24 auch als Schmalspur zu erkennen ist und natürlich weil es einfach besser aussieht.

    Ich kann nur immer wieder Lob und Anerkennung aussprechen wie du den Eicher wieder hin bekommen hast. Wenn ich noch zurück denke als ich ihn nach Deutschland geholt habe. Das zeigt dass man auch aus den größten Wracks nochmal was ansehnliches zaubern kann :D

    Guten Abend Miteinander,


    ich möchte heute von meinem zweitneuesten Fang berichten, einem Hela D420. Mit diesem Traktor fand ein "alter Bekannter" nach langem Leidensweg seinen Weg zu mir. Das erste Mal sah ich den Hela im Sommer 2007. Ein damaliger Arbeitskollege welcher Traktoren in schlechten Zuständen kaufte und wieder restaurierte hatte besagten Hela auf dem Hof stehen. Als ich ihn besuchte zeigte er mir Stolz den neuesten Fang, startete ihn und bot ihn mir auch an. Lediglich der dritte Gang war defekt laut seiner Aussage. Damals war mir das aber zu viel "Baustelle" und so lehnte ich dankend ab. Im Herbst als ich erneut dort war zum Einweihungsfest seines gerade fertiggestellen Ursus C45 war ich dann nochmal vor Ort wo der Hela dann schon vor der Garage stand in der er restauriert werden sollte. Damals schon ein kümmerlicher Anblick da ihm die alten Vorderräder vom Ursus verpasst wurden.
    Der Kontakt verlief sich im Anschluss nach und nach da mein Arbeitskollege an Krebs erkrankte und wir uns nicht mehr auf der Arbeit sahen. Wohlwissend dass er nichts mehr an den Schleppern machen konnte verkaufte er den Hela an seinen Nachbarn bevor er letztendlich starb.
    Mitte Januar fand ich ihn dann in ebay Kleinanzeigen wieder obwohl ich ihn nicht auf anhieb erkannte. Mich interessierte der Traktor lediglich zum ausschlachten da einige Teile auf meinen D45 gepasst hätten und ich zu der Zeit noch ein Dieselross F17 mit Motorschaden kaufen wollte welches den Motor vom Hela erhalten hätte. So holte ich den Traktor kurz vor Weihnachten ca. 50 km von mir entfernt in der Pfalz ab. Er stand auf einem ziemlich maroden Tandemachser an dem bereits zwei Räder fehlten. Über den Preis einigten wir uns vorab schon und ich erhielt noch einen ziemlich zerlegten Mc Cormick D324 mit Motorschaden dazu welchen ich mittlerweile fast vollständig zerlegt habe.
    Der Hela wurde jedenfalls mit Hilfe von den Verladerampen waagerecht vom dem maroden Hänger per Seilwinde auf meinen Trailer gezogen und zusammen mit den Einzelteilen die in dem Tandem vertreut lagen auf meinem verzurrt. Sah schon ziemlich abenteuerlich aus. Zuhause angekommen wollte ich schon mit dem zerlegen beginnen, stellte aber fest dass er zwar teilweise demontiert aber komplett ist und so reifte die Überlegung ihn nochmal zu richten. Dass der Motor -auch nicht testweise mit geliehenem Anlasser- seit 2007 nicht mehr lief wusste ich ja, auch wenn man mir besagte Lüge auftischte. Der Anlasser ist auch das einzige fehlende Teil. Daher suche ich die Nummer des passenden Anlassers. Es ist ein MWM KD1105 Z Motor mit 20 PS.
    Beim Nachbarn meines Arbeitskollegen erhielt der Hela die Kotflügel vom D112. Hier wäre ich noch an Originalen interessiert.


    Jedenfalls stellte sich mittlerweile heraus dass der Schlepper beim vorletzten Besitzer noch gar nicht bezahlt war und dort noch der Brief existiert, was mich in der Entscheidung ihn nochmal schön zu machen nochmal bestärkte, da ich ihn ja mit der Aussagen kaufte dass der Brief verloren ging.


    Wiegesagt, abgesehen vom Anlasser fehlen nur Kleinigkeiten, da mein Arbeitskollege den Traktor damals vollständig zerlegte und sein Nachbar ihn in mehreren Kisten lagernd kaufte und zumindest wieder rollfähig zusammen baute und das Getriebe instand gesetzt hat. Im nächsten Schritt möchte ich ihn nun zum Laufen bringen und hinten wieder original bereifen, entweder mit 9.5-24 passend zu den jetzigen Kotflügeln oder mit den originalen 11,2-28 zu den passenden Kotflügeln. Zwar waren die damals noch drauf, aber mein Arbeitskollege war da immer etwas "radikal" und hatte die weggeworfen und neue eckige auf der Arbeit angefertigt...