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Beiträge von Trecker D

    Hallo Jan und Leon!

    Sind 2 die da am Fiat zugange sind;)


    Beste Basis der 615er! Kein Allrad und kein Frontlader. Damit dürfte er wenig verschlissen sein.

    Nun habt Ihr alle Unterlagen und könnt ihn gut warten.

    Mich würde interessieren, was Ihr vom Motor haltet.

    Ein Freund von mir, der auf vielen Hanomags unterwegs ist, meinte, "der geht nach vorn". Ja, der dreht fix hoch! Aber er hat schon unten ein klasse Drehmoment.

    Mit knapp 20 Tonnen am Haken kann man die Drehzahl im letzten Gang schon mal unter 1000 Touren gehen lassen, um dann nur mit etwas Gas , gleich wieder auf voller Fahrt zu sein. Grobes Getriebe, genialer Motor!


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Da hast Du ihn doch gekauft:)

    Ich hatte Dir weiter oben schon geschrieben, dass ich alle Unterlagen für den 615er habe. Vom Wartungsplan bis zum Werkstatthandbuch.

    Schicke mir via PN Deine Mailadresse und dann bekommst Du das.

    Bei den Ölen wird es knifflig. Frage bloss nicht nach der richtigen Viskosität. Dann gibt es endlose Diskussionen.

    Zu den Getriebeöl kann ich Dir nur raten, die 1-2 Stufen zäher als vorgeschrieben, zu nehmen. Also statt ein 90er, ein 120er. Und irgendwas unter GL5 - also GL3 oder GL4. Das liegt an der Normung um 2003. Dadurch wurden die Getriebeöle dünnflüssiger ausgelegt.


    Im Fiat Forum haben wir zum 615er viele Erfahrungswerte usw. zusammen getragen:

    Fiat-Traktoren-Forum


    Ölfiltereinsatz: Mann Filter H943/2 t

    Kraftstofffliter: Fiatagri 1909125-1 (ursprünglich: Savara 9.20.186.00 )


    Du könntest mal ein Bild von Deinem Fiat einstellen. Das geht ganz einfach. Wenn Du tippst ist unten neben den Smileys das Feld "Dateianhänge".;)


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Da gibt es keinen Trick.

    Vielleicht liegt es an der Kupplung. Einstellung, defektes Ausrücklager oder verklebte Kupplung würde mir da einfallen.

    In Fahrtrichtung auf der rechten Seite ist unterhalb vom Lenkgetriebe etwas vorn ein Deckel mit 2 Schrauben. Da kann man abgeschraubt sich ein optisches Bild von der Kupplung machen.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ob die Kupplung ausgeschaltet ist, kann man so nicht sagen. Wenn der Stummel, an dem der Hebel saß, sich im Uhrzeigersinn etwasdrehen lässt, ist die Schaltung eingerückt oder zumindest vorgewählt. Was dadurch passiert oder gar beschädigt wird, wenn die Untersetzung ständig im Eingriff ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal hoher Verschleiss - im Freilauf usw..


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Die Amplikupplung wurde oft stillgelegt, weil sie bei häufiger Benutzung die Fahrkupplung schnell verschleißen läßt. Man braucht die bei dem Motor auch nicht wirklich. Dazu kommt bei Zapfwellenarbeiten, wenn die Amlikupplung betätigt ist, und man nur anhalten will, die Zapfwelle auch zum Stillstand kommt.


    Weiterhin kann man auf einem Deiner Bilder sehen, dass es an der Bremspedalwelle undicht ist. Die Lagerung bekommt mit der Zeit Luft und die verbauten O-Ringe können dann zum Getriebe hin nicht mehr abdichten.

    Ich habe da eine neue Welle verbaut und auf Wellendichtringe umgerüstet. Jetzt ist es da dicht.

    In meiner Galerie findest Du noch 2 Bilder zur Amplikupplung aus der Bedienungsanleitung.


    Besten Gruß vom Dirk

    Hallo Jan,


    da ich selbst einen 615er hab und das Fiat Traktor Forum betreibe, kann ich die Aussagen von Alex bestätigen.

    Ergänzen muss ich zur Amplikupplung, dass die in der Reduzierten Stufe keine Motorbremse bietet und der Kraftfluß über die Zapfwellenkupplung erfolgt. Dabei ist die Fahrkupplung ausgerückt ( wie dauerhaft getreten ).


    Das Schalten der Gänge ist schon so, wie man es von alten Getrieben ala Hanomag R40 usw. kennt ( Zwischengas hilft ). Allerdings hat der Motor ein prächtiges Drehmoment schon bei geringer Drehzahl, so dass man kaum schalten muss.


    Der 615er hat auch einige ärgerliche Knackpunkte. Da ist die Hauptbremse ( die Handbremse wirkt auf die äußeren Trommeln ), die auf eine Art Bremsscheibe in jedem Achstrichter wirkt. Die neigt gern zum Quitschen. Eine echte Lösung gibt es noch nicht.

    Dann die schlimmste Falle: Das ist der Halter der Hydraulikpumpe. Der ist oft gerissen und kann brechen. Wenn dann Bruchstücke davon auf die Zahnradkaskade des Nockenwellen- und Einspritzpumpenantriebs gelangen, gibts einen fiesen Schaden. Bisher ist mir solch ein Fall noch nicht zu Ohren bekommen, aber eben viele, die von den Rissen berichtet haben.

    Leider kann man den Riss erst sehen, wenn die Hydraulikpumpe abgebaut und der Halter raus geschraubt ist. Ein Profi kann den schweissen. Es ist kürzlichst in unserem Forum eine Adresse in Finnland angegeben worden, bei der es neue Halter geben soll.


    Im Prinzip ist es aber ein wirklich guter, robuster Schlepper.


    Unterlagen kannst Du von mir bekommen.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Danke Fabian - gut aufgepasst!


    Erik, wenn Du Dir im folgenden Link den Schaltplan anschaust, siehst Du, daß der Unterbrecher ( bzw. Zündchip ) und Kondensator mit Masse ( Minus, dem Gehäuse verbunden sind.) Keine lackierter Untergrund.

    Die jeweiligen Kabel von Unterbrecher ( bzw. Zündchip ) und Kondensator werden miteinander verbunden und gehen an die Zündspule ( die mit dem Kerzenstecker:

    Schaltplan und Erläuterung


    Du kannst den Zündchip von meinem vorigen Link nutzen oder suchst im Netz einen anderen - die gehen schon. Beim Kondensator brauchst Du auch keinen besonderen suchen. Einen heilen - am besten Neuen vom Moped. Simson, MZ usw. haben da eine gute Teileversorgung. Da wirst Du fündig.

    Carl Hertweck hat in seinem super genialem Buch - der Kuperwurm - geschrieben, das man unterwegs sogar den Kondensator der Hupe als Ersatz verwenden kann.


    Mit bestem Gruß

    Dirk

    Moin!

    Ich hatte es ja geschrieben, die Spulen bringen genau dann den hohen Strom, wenn der Unterbrecher öffnet. Ohne Unterbrecher reicht das gerade so für einen schwachen Funken, der aber bei steigender Drehzahl verpufft.

    Diesen hohen Strom nutzt der von mir beschriebene Zündchip für den Zündzeitpunkt.


    Zum Unterbrecher gehört ein Kondensator! Prüfe das.

    Auch der Unterbrecherabstand ist wichtig. Das heisst, wenn er öffnet, muss die Luft zwischen den Kontakten ein bestimmtes Mass haben.


    Ein Massfehler am Unterbrecher ist denkbar. Aber bevor Du Dir einen neuen Unterbrecher zulegst, empfehle ich die Zündchip+Kondensator - Lösung.


    Wenn Du zum Thema Deine Suchmaschine nutzt, findest Du Schaltpläne usw...


    Besten Gruß vom Dirk!

    Hallo Erik!


    Für das Starten und ggf. für den Standgasbetrieb reicht die Leistung der Spulen wohl aus, da sie so angeordnet sind, dass die beim Zündzeitpunkt den meisten Strom liefern.

    Ohne den Unterbrecher dürfte der Zündfunke auch sehr schwach sein.

    Sicherlich ist es ein Leichtes, den Unterbrecher ( mit Kondensator ) wieder an zuschliessen.


    Leider gibt es kaum noch Unterbrecher in brauchbarer Qualität. Ich nutze dann ein sogenannten Zündchip. Der wird einfach statt des Unterbrechers angeschlossen. Er braucht nicht einmal positioniert werden. Man kann den also auch außerhalb vom Motor befestigen. In einigen Fällen funktioniert er aber nur mit Kondensator. Und der ist ja vom Unterbrecher noch vorhanden.

    Z.B. der hier:

    Zündchip


    Besten Gruß vom Dirk!

    Hallo Günter!


    Es liegt oft am Willen des Landmaschinenhändlers. Denn dieser kann sehr viel bei den Firmen Bepco oder Sparex beziehen. Als Privatmensch hat man leider keine Möglichkeit direkt dort zu bestellen.


    Zu dem 420er kann ich Dir nichts sagen. Versuche es doch mal im Fiat-Traktoren-Forum. Allerdings musst Du Dich dort erst anmelden, damit Du dort lesen und schreiben kannst.


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Tja, der Fabian ist ne Wucht!

    Mal ein Tipp: Leg die Bilder auf einen guten Scanner und scan mit größter Auflösung. Dann die Bilder in einem Schreibprogramm öffnen und vergrößern was geht. So habe ich, besonders bei Schwarz/ Weiss Bildern, unglaubliche Details sichtbar machen können. Sollte mich nicht wundern, wenn dadurch der Schriftzug auf dem Kühler lesbar wird.


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Ich finde Leinölfirnis oder auch Owatrol für Oldtimeroberflächen als sehr geeignet. Als Tischler ist es für mich auch erste Wahl in der Oberflächenbehandlung. Gut, es lässt sich keine farblich schöne Öberfläche, wie mit z.B. einer Lasur erzielen, dafür bleibt das Produkt Bio. Es ist kompostierbar und bedenkenlos auch verbrennbar -kein Sondermüll am Ende der Nutzung.

    Nun erinnere ich mich an alte Fenster mit Kittfalz ( Leinölkitt ). Selbst die Fenster wurden mit einer Farbe auf Leinölbasis gestrichen. Wenn da eine Reperatur anstand, konnte die alte rissige Leinölfläche wieder mit terpentinverdünntem Leinöl wieder aufgeweicht / aufgearbeitet werden.

    Sollte mich nicht wundern, wenn das auch auf leinölbehandeltem Lack / Blech ginge, wenn es da rissig wird....


    Mit bestem Gruß

    Dirk

    Moin!

    Ich arbeite in der Lehrlingsausbildung und mir wird dabei immer wieder klar, wie viel für mich selbstverständlich ist, was für meine Azubis neuland ist.

    Klar, der TH soll ja auch nicht ausbilden.

    Trotzdem sollte hier Neulingen schon etwas Geduld entgegengebracht werden. Ich habe schon geschmunzelt, wenn da gefragt wird, welches Öl in das Teil unter dem Sitz hinein gehört. Aber immerhin, der Frager hat erkannt, dass da Öl hinein gehört.

    Das kann man doch eher tolerieren. Ganz anders sieht es mit dem Schreibstil aus. Rechtschreibung ist hier im Vergleich sehr angenehm verbereitet, wobei die Lesbarkeit wohl wichtiger ist.

    Ich kenne da Foren, in dem ziemlich unleserlich geschrieben wird. Das wird toleriert. Anfangs habe ich mich geärgert, bis mir jemand gesagt hat, das besagte Schreiber aus dem Ausland kommen. Allein der Beitrag zählt dort.


    Und jetzt kann ich mir einen kleinen Seitenhieb an 2 Leute über mir nicht verkneifen. Es ist also ein sachliches Schrauberforum ? - was sollen dann die Schneeflocken die durch den Text huschen? Das ist doch wohl eher was für Omas Backrezepte Forum. Tut mir leid - mich nervt es. Und ich sage lieber jetzt schon was , bevor animierte Trecker mit Werbebanner durch den Text kreuzen. Blinkblink und Chichi ist in einem sachlich orientierten Forum fehl am Platze. Wer das haben muss kann ja auf den Weihnachtsmarkt gehen oder Omas Forum besuchen...


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Ein interessantes Thema mit kniffliger Aufgabenstellung!


    Sicherlich kann man mit Flaschen- oder Kettenzügen schon gewaltig was bewegen - Geduld vorausgesetzt. Die Verankerung - die Sandanker sind da sicherlich der Knackpunkt.

    Aber wenn ich sehe, was für Kräfte allein beim Ziehen von einem Baumwstumpf eines Obstbaumes nötig sind, gebe ich dem Ganzen wenig Chancen.

    Deshalb grabe ich solche Stümpfe aus, weil es schneller geht.

    Selbst wenn Du 20 Tonnen Zug aufbringen kannst, wird bestenfalls sich das aus der Raupe heraus reissen, an dem der Zug angeschlagen ist.

    Ich würde sagen, Du musst zunächst recht großzügig um die Raupe Spundwände setzen, dann mit Handpumpen das Ganze trocken legen. Tja, dann geht es ans Schaufeln - ans freigraben. Und erst dann kann Ziehen was bringen.


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Folgende Idee finde ich gut:

    Kanister für die Kettensägenbetankung gibt es mit einem Schnelltanksystem. Wenn man den Einfüllstutzen auf den Tank der Säge setzt, schiebt sich eine Muffe weg und dann fliesst der Sprit, bis der Tank voll ist. Für den Treckertank braucht man sich nur eine Sperrholzplatte zuschneiden und mit einer Bohrung in der Grösse des Kettensägentanks versehen.

    Vor dem Tanken die Platte auf den Tank und los gehts weitesgehend tropffrei. Die Kanister gibt es in vielen Größen und sind recht erschwinglich.


    Besten Gruß vom Dirk

    Hallo " Güldner45",


    wir haben im Fiat - Forum über ähnliche Probleme uns ausgetauscht. Leider bin ich mit der Baureihe nicht firm. Interessant wäre zu wissen, ob Dein 540er eine Hinterradmaschine ist, oder ob er Allrad hat.

    Wenn Du etwas Geduld hast und das Anmeldeprozedere im besagten Forum mitmachst, kannst Du ja da mal stöbern:

    Fiat-Traktor-Forum


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    In das Getriebe gehören 12,5 kg SAE 90. In den seitlichen Portalachsen wird jeweils 1,5 kg SAE 90 oder SAE 140 laut Bedienungsanleitung hinein.

    Da aber Getriebeöl erstmalig 2006 oder 2007 so genormt wurde, wie wir es vom Motoröl gewöhnt sind, fällt heutiges Getriebeöl dünnfllüssiger aus. Es wird geraten, die Zähigkeit 1-2 Stufen höher zu wählen.


    Viele weiter Infos findest Du auch hier:

    Fiat Traktor Forum

    Allerdings muss Du Dich da anmelden. Das dauert etwas...


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Da hast Du ja die Fehlerquelle gut eingegrenzt.

    Wenn Du die Düsen abdrücken lässt, kannst Du erkennen, ob die Düseneinsätze noch OK sind. Das ist eine Sache die noch verhältnismäßig günstig ist. Die Einsätze kosten meist unter 100.-€ dazu noch das Einstellen.

    Eine andere Ursache fällt mir da noch ein. Ich habe es oft gesehen, dass die Feder(n) an den Einspritzpumpen - Plungern gebrochen sind. Dann hat man gleiches Problem. Je nach Pumpe kann man selbst nach den Federn schauen. Bei den Pumpen im Motorgehäusedeckel, ist es etwas kniffliger daran zu kommen, da meist für das Abnehmen das Reglergestänge ausgehängt werden muss.

    Es kann auch sein, dass die Saug-und/oder Druckventile an der Einspritzpumpe veschlissen und / oder verdreckt sind. Da kommst Du recht leicht ran. Das ist die Verschraubung, an der die Einspritzleitungen angeschraubt sind.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Das Gut Steinhof hatte eingeladen und ich bin dem gern nach gekommen. Ich war überrascht und begeistert. Es war nicht mein erster Besuch und doch war die ruhige detailfreudige Atmosphäre bestechend. Fabian hatte sich gut Zeit für Fragen und Erklärungen genommen - großes Dankeschön dafür! - während sein Bruder sich bei herllichstem Wetter an der Schmiedeesse wärmte.:lol:


    Vielleicht bekommt Ihr auch mal Lust, dem Steinhof einen Besuch abzustatten. Hier mal einige Bilder ( entschuldigt die Qualität, besser kann ich leider nicht knipsen und Ihr könnt Euch ja ein besseres Bild vor Ort machen ;)) :


    Und hier noch etwas Aktion:

    LHB Robot


    Natürlich war die Ausstellung der Modell-/Dampf- und Stirlingmotoren auch sehr interessant. Tja und der Rest lohnt sich einfach für einen kurzweiligen Besuch!


    Besten Gruß vom Dirk