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Beiträge von Trecker D

    Moin!

    Ich selbst habe schon lange den 315er. Er war auch mit geringer Kompression recht startwillig. Aber ich hatte 2 Mal das gleiche Problem.

    - Die Vorglühanlage muss funktionieren.

    - Der grobe Filter an der Förderpumpe muss sauber sein.

    - Der Mehrmengenknopf unten links am Armaturenbrett muss beim Start gedrückt werden.

    - Beim letzten Startproblem war der Diesel einfach zu alt.


    Bevor auch nur ein Euro investiert wird, ist der Öldruck wichtiger, als die Kompression! Bei einigen 315ern fehlten werksseitig im Ölfiltergehäuse Bohrungen. Damit wurde das Öl nicht gefiltert und großer Verschleiss stand an. Es gab auch einen mir bekannten Fall, dass ein Verschlussstopfen aus der Kurbelwelle heraus gefallen ist und der Druck deshalb weg war.

    Eine Kurbelwellenreperatur geht richtig ins Geld.

    Da ist die fehlende Kompression günstiger wieder da. Der Motor hat nasse Zylinder, die einen Wechsel erleichtern.


    Übrigens kann ich die Zylinderkopf - Reperatur nachvollziehen. Der Kopf wie der angeschraubte Flansch für das Kühlwasser sind aus einer Alulegierung, die aus welchem Grund auch immer sich zersetzen. Es kann im Kopf Kondenswassser und im Flansch das falsche Kühlmittel sein. Vermute ich.


    Hört sich so nach einem schlechten Motor an. Das stimmt ganz und gar nicht. Man bedenke das Alter und dass er für seine 31,5 PS und Allrad so ran genommen wurde, wie ein 50PS Schlepper.


    Ja, eine richtig fiese Schwachstelle hat er. Den Ruckdämpfer hinter der Kupplung. Das sind Gummirollen. Bei dem Alter sind die hin. Wird das ignoriert, zerknallt es einem einiges am Getriebe.

    Dazu haben wir im Fiat - Traktoren - Forum einige traurige Bilder eines anderen Fiat - Typs mit gleichem Ruckdämpfer.


    Weiterhin kannst Du im Forum mit mir Kontakt aufnehmen. Ich habe alle Unterlagen zum 315er. BDA, WHB, Ersatzteilliste usw.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Hallo Uwe!

    Da hast Du vollkommen recht! Dem Fragesteller hilft es nur bedingt.

    In diesem Fall hilft nur eine Überholung der Pumpe.


    Grundsätzlich wurde hier zur Dieselgeschichte nichts verwechselt. Es ist nur so, dass reginola unterschiedliche Additive dem Diesel beigemengt werden und eben dadurch unterschiedliche Erfahrungen gemacht werden.

    Das ist mit den Motoröl - Diskussionen genauso. In Süddeutschland haben offensichtlich die Öle eine andere Viskosität. Dahdurch entstehen fiese Diskussionen.


    Aber eines muss themenfremd zugelasen sein: Das Verfechten mies erhobener unrechter Behauptungen. Und auch hier im Traktor Hof ist es wie in einigen Marken Foren üblich, da gibt es eine Klicke, die sich stärkt und mit unsinnigen Behauptungen und Mobbing sich stärkt. Damit nichts und Niemanden hilft.


    Es gibt tatsächlich Foren ( sogar Marken Foren ), in denen tatsächlich sachlich, ohne Klickenwirtschaft, zielführend gesprochen wird.

    Warte ab, "3085" - selbst zu feige einen Namen hier zu nennen- wird auf meine Fragen nicht antworten, sondern über seine Kontakte das irgendwie "meistern"...


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ich habe nichts nachgebrabbelt und es ist keine Verschwörungstheorie! Bei mir sind es Erfahrungswerte, die hier im Forum auch einige erlangt haben.

    Eine Einspritzpumpe ist dann auch nur ein Verschleissteil. In der Vergangenheit wurden sie an den Plungern undicht oder die Regler klemmen. Seit gut 10 Jahren häufen sich bei mir in der Gegend die Fälle, wo die Pumpenplunger fest gehen. Wenn es zart abgeht, brechen nur eine oder mehrere Federn. An einigen Pumpen kracht auch mal mehr auseinander. Mit der Beimengung von 2-T Öl kommen schlimmstenfalls eingangs geschilderte Verschleisserscheinungen vor.

    Bisher gings ja um Oldtimer. Aber auch bei 20 Jahre alten Dieseln gibt es die Probleme. Da gibt es ellenlange Berichte im Motor Talk Forum. Z.B. bei der VP44 in den TDI Motoren. Soviele mit Problemen? Oder Brabbeln wirklich alle nach? --- Bestimmt nicht!


    Und wenn Du hier verbreitest, dass der Diesel so gut sein soll, dann erkläre mir mal folgendes:

    Kraftstoff für Netzanlagen


    Dazu kannst Du auch mal das Wort Dieselpest erklären. Denn wenn der Diesel so gut ist, wie Du schreibst, dürfte es dieses Wort nicht geben. Ich und einige Freunde hatten an diversen Schleppern die Dieselpest. Da alles wieder sauber zu bekommen ist eine richtig fiese Angelegenheit.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Der Klassiker!

    Die Pumpenplunger gehen fest und die Federn brechen. Oder es wurde über die Rücklaufleitung getankt und der Gegendruck bewirkt gleiches.

    Ich selbst habe an den verschiedensten Typen schon gebrochene Federn gewechselt. Da muss man aber genau aufpassen, dass die Plunger nicht in der Verzahnung vom Regelgestänge verstellt werden. Das geht, aber wirklich nur, wenn man sich da genau hineindenkt und sich entsprechende Vorrichtungen baut.


    Da die Federn doch fies angegangen sind, schliesse ich mich Fabians Rat an und rate zu einer Überholung beim Speziallisten.


    Vermutlich kam der Schaden von einer langen Standzeit. Nicht wie ich anfangs geschrieben habe, von Übertankung. Trotzdem kommt sowas - das Hängen oder Festgehen von Plungern heutzutage oft vom aktuellen Diesel. Die Schmierwirkung ist nach dem Wegfall von Schwefel grenzwertig. Ich und auch sehr viele Andere geben dem Diesel etwas 2-Takt Öl bei. Das hilft.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ihr müsst Euch etwas mit der Anmeldung im Forum gedulden. Wir haben dort wegen der Datensicherheit usw. einige Hürden. Die haben sich allerdings bewährt. Null Dummschreiber, Spammer und dergleichen. Für ein reines Marken - Forum schon eine Seltenheit.

    Dafür stumpf Infos und guten Austausch untereinander.

    Da ich hier im TH auch sehr gern bin, werde ich - und hoffentlich Ihr auch - dieses Thema weiter bearbeiten, damit Leute mit ähnlichen Problemen geholfen wird.


    Eure Idee mit den Paletten könnte klappen. Bockt man den Vorderteil nur mittig auf, kann der kippen. Die Achse ist ja beweglich. Da haben sonst Keile oder ähnliche Vorrichtungen für Sicherheit gesorgt.


    Die Kupplung selbst ist sehr haltbar und muss kaum ersetzt werden. Das Pilotlager sollte man trotzdem machen. Genau wie alle Lager und Dichtringe im Getriebeeingang, wenn mal alles auseinander ist.


    Mit den Ersatzteilen habt Ihr das schon gut eingeschätzt. Allerdings hat es sich in letzten Jahren deutlich entspannt. Sehr viel bekommt man bei Sparex und Bepco. Da nur über einen Landmaschinenhändler. Walter Birner ( UTB usw. ) ist auch eine gute Adresse. Es gibt auch Lieferanten aus Finnland usw.. Schon etwas Abenteuer. Es macht aber Spass. Notfalls fragt einfach im Fiat Forum, wenn Ihr irgendwas nicht findet.


    Stellt doch mal ein Bild vom 315er ein.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ich habe selbst einen DT 315 und betreibe das Fiat Traktoren Forum.

    Dieses Problem ist sehr selten. Es gibt ganz wenige Fälle, bei denen einzelne Gänge Theater gemacht haben. Dies lag an einer verbogenen Schaltgabel. Es gab da Lösungsversuche mit zurück biegen und sogar dem durchtennen der Gabel mit anschliessendem Anschweissen. Sehr grenzwertig! Bei dem Fall hat sich ein Versetzen der Gabel auf der Schalwelle bewährt. Dazu muss dann allerdings ein neues Loch für den Haltestift gebohrt werden.

    Wenn die Schaltgabel allerdings keinen Druck auf das entsprechende Gangrad ausübt und sauber einspurt, wird es nicht daran liegen.


    Der 315er hat eine ganz andere fiese Schwachstelle. Der Ruckdämpfer zwischen Kupplung und Getriebe. In dieser zylindrischen Einheit sorgen Gummirollen für die Dämpfung. Bei dem Alter des Schleppers sind die garantiert bröselig. Im Anfangsstadium macht sich das durch ein Rucken oder auch Knallen im Getriebe bei schwerem Zug bemerkbar. Wird das ignoriert, kann es im Getriebeeingang schlimmen Schaden geben. Im Fiat Forum haben wir da zu einem anderen Modelltyp mit gleichen Ruckdämpfer erschreckende Bilder.


    Da durch den Ruckdämpfer die beiden Wellen ( Fahr- und Zapfwellensantrieb ) gehen, kann es sein, das bei defektem Dämpfer diese Wellen verspannt sind und Auswirkungen auf die Schaltung haben.


    Im übrigen habe ich sämtliche Unterlagen zum 315er. Das Werkstatthandbuch ist noch nicht komplett digitalisiert. War bisher nicht nötig, da nur einzelne Passagen nachgefragt wurden. Der 315er ist wirklich insgesamt eine erzsolide treue Seele.


    Wenn Ihr interesse an Unterlagen habt, kontaktiert mich im Fiat Forum.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin Hinnerk,


    nimm es mir nicht krum, aber ich fühle mich etwas veralbert.

    Am Sonnabend schilderst Du Deine Überlegungen zu den "Kettenpolstern", ja fragst nach Alternativen. Und heute bist Du "nach einigem Hin und Her" schon mit fertigen "Polstern" auf der Kette hier mit dem Ergebnis...

    Ja, nee is klar und die Spedition hat das nach der Bestellung mal fix innerhalb des letzten Wochenendes geliefert.... usw. .

    Aber ich verstehe schon. Du willst Deinen Beitrag spannend halten. ;)


    Die Lösung selbst finde ich gut.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ja, fein Hendrik!


    Jetzt scheint der Motor ja leicht zu starten...

    Kleiner Tip von mir:

    Man kann mithilfe der Riemenscheibe, Flachriemen und weiterem Schlepper mit Riemenscheibe den Motor durchdrehen. Das hilft ungemein, wenn die Arme beim Kurbeln irgendwann erlahmen. Natürlich muss man auf die Drehrichtung achten.

    Ich hatte das mal bei einem "Johnny Popper" so gemacht, weil eben auch kein Anlasser vorhanden war und es zu der Zeit in DE keine Infos für die Vergasereinstellung gab. So konnte ich bei drehendem Motor leicht eine brauchbare Einstellung finden.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ich kann Dir zum 415 nichts Genaues sagen. Der liegt zwischen meinen 315er und 615er. Beide haben getrennte Systeme. Also Getriebe und Hydraulik.

    Bei der Hydraulik nutze ich ein 46er Öl.


    Bei den Getrieben muss man unterscheiden. Das Schaltgetriebe bekommt dünneres als die Portalachsen.

    Grundsätzlich empfehle ich Dir 1-2 Stufen zäher als vorgeschrieben zu verwenden. Also statt einem 90er ein 120 er usw.. Das liegt mit der Normung des Getriebeöls ( war es 2007 oder 2003 ? ) zusammen. Dadurch wurde das Öl dünnflüssiger ausgelegt. Weiterhin achte beim Getriebeöl drauf, dass es unterhalb von GL5 ist. Also GL3 oder 4. Letztere greifen keine verbauten Buntmetalle an.


    Wenn Du etwas Geduld hast, findest Du eher Informationen im Fiat - Traktoren - Forum. Geduld deswegen, weil Du nach der Anmeldung 1-2 Tage auf die Freischaltung warten musst. Dort jedenfalls wurde schon Einiges zum 415er geschrieben.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!


    Eine Ölvermehrung kann wie Jörg schon geschrieben hat, viele Ursachen haben.


    Ich hatte mehrere solcher 2 -Zylinder MAN. Hatte, weil sich gezeigt hatte, dass die Motoren fies verschlissen waren. Die kleinen wurden oft wie 30Ps Schlepper ran genommen. Dazu noch der Allradantrieb.

    Und als ob das nicht genügt, ist das richtige Motoröl bei den Motoren sehr wichtig. Ich werde hier keine Empfehlung abgeben, da ab jetzt wieder eine Öldiskussion ansteht. Jedenfalls dürfte der Landmaschinenmechaniker 15W40 verwendet haben, mit dem der Motor langfristig nicht klar kommt.

    Für das richtige Öl musst Du leider selbst eine Entscheidung treffen. Dazu muss man sich einarbeiten und viel lesen. Und doch ganz viele verschiedene Meinungen ertragen.


    Ich gehe ganz pessimistisch von einem verschlissenen Motor aus. Auch von einer verschlissenen Einspritzpumpe. Das führe ich auf die zeitweilige verhinderte Gasannahme zurück. Da hängt was. Jedenfalls bedeutet das eine schlechte Verbrennung. Unverbrannter Diesel wäscht den Ölfilm von den Zylinderwänden und fördert nicht nur den Verschleiß, sondern gelangt auch in das Kurbelgehäuse. Das dürfte dann auch die größere Menge Öl erklären...


    Solange das Öl keinen weissen Film hat, kann man einen Kühlwassereintritt durch z.B. defekter Kopfdichtung ausschliessen.


    Unbedingt Kompression messen! Eine Druckverlustprüfung ist zwar zielführender, benötigt aber Gerät, dass nicht jeder Lama hat.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin Jungs!


    Dazu fällt mir folgendes ein:

    - falscher Förderbeginn der Einspritzpumpe

    - ein oder mehrere Ventile im Kopf hängen

    - gebrochene Feder eines Eispritzpumpenplungers.


    Alles schon gehabt.


    Ich fange mal mit den einfachsten Kontrollen dafür an:


    An der Eispritzpumpe befindet sich ein größerer Deckel. Dieser ist mit 2 Schlitzschrauben befestigt. Diesen abnehmen. Dahinter befinden sich die 4 Pumpenplunger. Schaut Euch dort die Federn an, ob die gebrochen sind. Dazu den Motor ruhig per Anlasser durchdrehen.

    Eine defekte Feder kann man durchaus ohne Ausbau der Pumpe wechseln. Dazu muss man sich aber genau einarbeiten, damit man dabei die Pumpe nicht verstellt.

    Dies kam an meinem 615er zweimal vor. Ist Jahre her. Jedenfalls gebe ich seit dem immer etwas 2-T Öl in den Diesel. Für eine bessere Schmierung.

    Übrigens können die Federn auch brechen, wenn man über die Rücklaufleitung des Tankes tankt. Wenn man in den Tank schaut, immer den Füllstand unterhalb der oberen Sicke halten.


    Ventildeckel am Zylinderkopf abnehmen und schauen, ob da Federn gebrochen sind. Dabei kann auch gleich das Ventilspiel kontrolliert werden ( Bei erheblich zuviel Spiel, nicht stumpf nachstellen, sondern überlegen, voher das kommt - hängendes Ventil, verschleiss an der Betätigung...). Bei laufendem Motor mit geringer Drehzahl darauf achten, ob die Ölversorgung stimmt. Es kam vor, dass in der Kipphebelwelle Bohrungen verstopft waren oder Blindstopfen fehlten. Dann werden nicht alle Ventile ausreichend geschmiert.


    Zuletzt der Förderbeginn:

    Unterlagen dafür habt Ihr ja von mir.

    Bevor irgendwas verstellt wird, unbedingt den IST-Zustand festhalten. Dazu kann man Körnerschläge an der Pumpe und dem Motorgehäuse anbringen. Ggf. sogar eine Markierung auf der Schwungmasse!

    Letztees hat folgenden Grund: Es haben einige tatsächlich geschafft, die Schwungmasse falsch zu montieren. Dann sind die orginalen Markierungen nichts wert. Da muss man erst einmal drauf kommen!

    Jedenfalls kann man so immer wieder den bisherigen Zustand einstellen, ohne gleich den Schlepper zu trennen und die Schwungmasse richtig zu montieren.


    Besten Gruß vom Dirk

    Hallo Jan und Leon!

    Sind 2 die da am Fiat zugange sind;)


    Beste Basis der 615er! Kein Allrad und kein Frontlader. Damit dürfte er wenig verschlissen sein.

    Nun habt Ihr alle Unterlagen und könnt ihn gut warten.

    Mich würde interessieren, was Ihr vom Motor haltet.

    Ein Freund von mir, der auf vielen Hanomags unterwegs ist, meinte, "der geht nach vorn". Ja, der dreht fix hoch! Aber er hat schon unten ein klasse Drehmoment.

    Mit knapp 20 Tonnen am Haken kann man die Drehzahl im letzten Gang schon mal unter 1000 Touren gehen lassen, um dann nur mit etwas Gas , gleich wieder auf voller Fahrt zu sein. Grobes Getriebe, genialer Motor!


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Da hast Du ihn doch gekauft:)

    Ich hatte Dir weiter oben schon geschrieben, dass ich alle Unterlagen für den 615er habe. Vom Wartungsplan bis zum Werkstatthandbuch.

    Schicke mir via PN Deine Mailadresse und dann bekommst Du das.

    Bei den Ölen wird es knifflig. Frage bloss nicht nach der richtigen Viskosität. Dann gibt es endlose Diskussionen.

    Zu den Getriebeöl kann ich Dir nur raten, die 1-2 Stufen zäher als vorgeschrieben, zu nehmen. Also statt ein 90er, ein 120er. Und irgendwas unter GL5 - also GL3 oder GL4. Das liegt an der Normung um 2003. Dadurch wurden die Getriebeöle dünnflüssiger ausgelegt.


    Im Fiat Forum haben wir zum 615er viele Erfahrungswerte usw. zusammen getragen:

    Fiat-Traktoren-Forum


    Ölfiltereinsatz: Mann Filter H943/2 t

    Kraftstofffliter: Fiatagri 1909125-1 (ursprünglich: Savara 9.20.186.00 )


    Du könntest mal ein Bild von Deinem Fiat einstellen. Das geht ganz einfach. Wenn Du tippst ist unten neben den Smileys das Feld "Dateianhänge".;)


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Da gibt es keinen Trick.

    Vielleicht liegt es an der Kupplung. Einstellung, defektes Ausrücklager oder verklebte Kupplung würde mir da einfallen.

    In Fahrtrichtung auf der rechten Seite ist unterhalb vom Lenkgetriebe etwas vorn ein Deckel mit 2 Schrauben. Da kann man abgeschraubt sich ein optisches Bild von der Kupplung machen.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Ob die Kupplung ausgeschaltet ist, kann man so nicht sagen. Wenn der Stummel, an dem der Hebel saß, sich im Uhrzeigersinn etwasdrehen lässt, ist die Schaltung eingerückt oder zumindest vorgewählt. Was dadurch passiert oder gar beschädigt wird, wenn die Untersetzung ständig im Eingriff ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute mal hoher Verschleiss - im Freilauf usw..


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Die Amplikupplung wurde oft stillgelegt, weil sie bei häufiger Benutzung die Fahrkupplung schnell verschleißen läßt. Man braucht die bei dem Motor auch nicht wirklich. Dazu kommt bei Zapfwellenarbeiten, wenn die Amlikupplung betätigt ist, und man nur anhalten will, die Zapfwelle auch zum Stillstand kommt.


    Weiterhin kann man auf einem Deiner Bilder sehen, dass es an der Bremspedalwelle undicht ist. Die Lagerung bekommt mit der Zeit Luft und die verbauten O-Ringe können dann zum Getriebe hin nicht mehr abdichten.

    Ich habe da eine neue Welle verbaut und auf Wellendichtringe umgerüstet. Jetzt ist es da dicht.

    In meiner Galerie findest Du noch 2 Bilder zur Amplikupplung aus der Bedienungsanleitung.


    Besten Gruß vom Dirk

    Hallo Jan,


    da ich selbst einen 615er hab und das Fiat Traktor Forum betreibe, kann ich die Aussagen von Alex bestätigen.

    Ergänzen muss ich zur Amplikupplung, dass die in der Reduzierten Stufe keine Motorbremse bietet und der Kraftfluß über die Zapfwellenkupplung erfolgt. Dabei ist die Fahrkupplung ausgerückt ( wie dauerhaft getreten ).


    Das Schalten der Gänge ist schon so, wie man es von alten Getrieben ala Hanomag R40 usw. kennt ( Zwischengas hilft ). Allerdings hat der Motor ein prächtiges Drehmoment schon bei geringer Drehzahl, so dass man kaum schalten muss.


    Der 615er hat auch einige ärgerliche Knackpunkte. Da ist die Hauptbremse ( die Handbremse wirkt auf die äußeren Trommeln ), die auf eine Art Bremsscheibe in jedem Achstrichter wirkt. Die neigt gern zum Quitschen. Eine echte Lösung gibt es noch nicht.

    Dann die schlimmste Falle: Das ist der Halter der Hydraulikpumpe. Der ist oft gerissen und kann brechen. Wenn dann Bruchstücke davon auf die Zahnradkaskade des Nockenwellen- und Einspritzpumpenantriebs gelangen, gibts einen fiesen Schaden. Bisher ist mir solch ein Fall noch nicht zu Ohren bekommen, aber eben viele, die von den Rissen berichtet haben.

    Leider kann man den Riss erst sehen, wenn die Hydraulikpumpe abgebaut und der Halter raus geschraubt ist. Ein Profi kann den schweissen. Es ist kürzlichst in unserem Forum eine Adresse in Finnland angegeben worden, bei der es neue Halter geben soll.


    Im Prinzip ist es aber ein wirklich guter, robuster Schlepper.


    Unterlagen kannst Du von mir bekommen.


    Besten Gruß vom Dirk!