Beiträge von Trecker D

    Hallo "AH-87"!


    Üblicherweise wird das Getriebe mit Böcken abgestützt und der vordere Teil des Schleppers mit z.B. einem Hubwagen weggezogen. Dabei sollte man die pendelnd gelagerte Vorderachse mit z.B. Keilen festsetze, damit das Ganze nicht kippt und sich über zumindest eines der Vorderräder abstützen kann.


    Viele Fiats haben zwischen Kupplung und Getriebe einen Ruckdämpfer. Es ist ein zylindrisches Bauteil, dass sich aufschrauben lässt. Ist dies verbaut unbedingt die dämpfenden Gummirollen darin prüfen oder austauschen! Wird das ignoriert und die Rollen zerlegen sich - kann es den Getriebeeingang stark beschädigen.


    Bei der ganzen Aktion, sollte der Zustand der Kupplung geprüft werden. Zumindest das Pilotlager in der Schwungmasse erneuern und die Dichtung ( Wellendichtring?) zwischen Schwungmasse und Motor.


    Kontakte und weitere Informationen findest Du auch Fiat - Traktoren - Forum.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Guter Plan. Ich mache das schon seit zig Jahren und bin voll überzeugt.

    Mischungsverhältnis 1:300, wobei ich das nicht mehr abmesse. Zuviel schadet nicht - kostet halt.

    Ich nehme das Liqui Moly 1052.


    Man merkt nicht unbedingt gleich was. Aber das dauert nur wenige Betriebsstunden.

    Startwilligkeit nimmt spührbar zu ( auch bei kerngesundem Motor ), der Verbrauch sinkt deutlich ( an meinem Audi A6 TDI um fast ein Liter - an den Schleppern ist es auch erkennbar), und besonders habe ich nicht mehr Probleme mit gebrochenen Federn der Pumpenplunger an den Reihenpumpen meiner Schlepper.


    Leider ist der aktuelle Diesel nur noch ca. 6 Wochen haltbar. Deswegen müssen Notstroaggregate z.B. in Krankenhäusern mit Heizöl + Additiven betankt werden. Bei selten genutzen Schleppern geht das mit dem Heizöl nicht. Die Dieselpest ist bei den Oldies dedhalb oft vertreten.

    Ich nutze seit einem Jahr ein Dieselstabilisator für Boote. Damit ist die Startwilligkeit nochmals besser geworden.


    Besten Gruß vom Dirk

    Hallo Frudolf!


    Aus der Ferne betrachtet, ist der Sprngring ein Anschlag. Dahinter kann durchaus ein Gewinde sein. Ohne Schnittzeichnung wird das nix.


    Im Fiatforum bekommst Du erst das Recht für Beiträge, wenn Du Dich dort einmalig unter "Kaffeeklatsch" und dort unter "Neue Mitglieder" vorgestellt hast.

    Dürfte sich lohnen, da dort einige für diverse Fiats Schnittzeichnungen usw. Dir zukommen lassen können.


    Besten Grußvom Dirk

    Moin!

    Tja Thomas, ich würde sagen Treffer!

    Da jetzt alles geht, zentralisiert es sich auf den Warnblinkschalter.

    Wenn evi nun beim funkioierenden Blinken am Schaltergehäuse herumdrückt, den Schalter mal sanft mal mit Nachdruck herauszieht, wird sich ganz fix das Problem wieder einstellen.


    Nicht nur ich habe das Problem zur Genüge gehabt.


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Mit etwas Suchen findest Du gleichartige Probleme hier im Forum.

    Es ist sehr wahrscheinlich der Warnblinkschalter, da er von Hella ist.

    Diese Schalter von Hella sind im Neuzustand schon hin und haben mich bis zur Erkenntnis regelrecht in den Wahnsinn getrieben.

    Wie kann ein Hersteller bloß über solch lange Zeit solch einen Schrott verkaufen? Ich verstehe das einfach nicht.


    Du kannst einfach das Gehäuse vom Schalter etwas mit der Hand zusammen drücken, dann dürfte er wieder funktionieren. Aber das ist ja kein Dauerzustand.

    Versuche einen anderen Hersteller, z.B. Bosch..


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    So weit ich weiss, hat der Motortyp nasse Laufbuchsen. Bei dem Alter dürfte mindest ein O-Ring vom Zylinder zum Block undicht sein.

    Das ist selbst eine überschaubare Arbeit.

    Dummerweise findet man dabei oft verschlissene Kolben und Zylinder. Selbst das ist noch überschaubar.

    Allerdings ist der echte Schwachpunkt die Kurbelwelle. Wenn der Motor keinen Öldruck im warmen Zustand hat, sind die Mehrschichtlager und vielleicht die Welle selbst runter. Und dann wird es teuer!


    Übrigens gab es einige mit "Deckel" - Einspritzanlage. Ich habe beide zum Vergleich. Also auch einen mit "Bosch" - Anlage.

    Mit der Deckelpumpe läuft der Motor wesentlich sauberer, allerdings sieht es mit Ersatzteilen ( bis zu den Einspritzdüsen ) für die Deckel essig aus. Bei Bosch hat man da eher was gefunden.


    Besten Gruß vom Dirk.

    Moin!

    Bitte entschuldigt!

    Jetzt gehtes um den Sitz?

    Ganz ehrlich, was nützt ein für kleines Geld gemachter Sitz - nicht einmal orginal - wenn der Motor oder das Getriebe in der Grütze ist???


    Bevor Du auch noch einen Euro investierst, solltest Du Dich um den Gesundheitszustand des Motors kümmern. Was ist, wenn es sich zeigt, das für den Motor, für Kolben, Zylinder und/oder Kurbelwelle 2000 € nötig sind? Da sind die 30€ für den Sitz verpulvert, wenn man denn da abbricht.


    Kompression, Öldruck, Kühlwasserdichtheit ( Frostriss ) usw. sollten stimmen. Und das Getriebe muss heil sein, sonst wird das nix. Und das wird es nach der bisherigen Lage nicht.


    Bitte glaube mir, damit es was wird.


    Besten Gruß vom Dirk

    Moin!

    Ich habe schon eine Weile mitgelesen. Habe mich über den tollen Erhaltungszustands sehr gefreut.


    Und doch habe ich mir auf die Zunge gebissen. Vorwürfe lagen auf der Zunge. Da es einenm Motivierten rasch zum abdrehen gebracht hätten.


    Einen Motor, der so lange gestanden hat, stumpf zu starten, bringt nur teuren Schaden.


    Ich habe diesen Fehler oft gemacht und daraus gelernt.


    Da stellt sich die wichtigste Frage. Warum hat der solange gestanden? Wenn da nichts wäre, hätte man nicht so lange die Finger von gelassen.


    Und genau da muss man bei einem ersten Start ansetzen. Alles was dem derzeitigen Status der Maschine schaden kann, sollte vorher begutachtet werden. Altes Motoröl, Wasser im Verbrennungsraum und so vieles mehr.


    Wie man da am Besten vorgeht, ist kaum auf zuzählen. Es ist der Situation geschuldet und muss abgewogen werden.


    Wie ich immer sage, Farbe ist nicht wichtig - eher billig. 10€ die Dose. Aber wehe wenn am Motor und Getriebe was ist. Dann sind es fix Tausende E´s.


    Nun bleibe ruhig und verschlimmer die Lage nicht. Verschaffe Dir einen Überblick.


    Der MAN 4N2 Ackerdiesel ist komplexer als manch einer denkt!


    Ich selbst bin ein recht alter MAN - Fan. Und doch habe ich gelernt, dass die 2 Zylinder mit Allrad oft fies verschlissene Motoren haben. Die Hinterradmaschinen eher nicht, weil sie weniger hart beansprucht wurden. Die Allradler haben unter Dauerlast oft Arbeiten verrichtet, die einige PS Klassen höher vertretbar waren.


    Ich wurde oft über meine Meinung gescholten, widerlegt hat es Keiner! Allein beim richtigen Motoröl kannst Du irre werden. Klar, es gibt Herstellerangaben, zu denen ich raten muss. Aber besagtes Öl in entsprechender Auslegung gibt es so leicht nicht.

    Ich will hier keine Öl - Diskussion starten. Diese gab es zur Genüge. Aber allein nach den Datenblättern mit den Angaben ist man nicht sicher. Ich habe mit Oldtimer - Orientierten - Ölingenieuren lange gerätselt. Wir haben es aufgegeben. Erstaunlich war, dass die Öle eines bestimmten Öles xx W xxx in Bayern deutlich dickflüssiger als in Niedersachsen ist --- bei gleichen Angaben in den Datenblättern. Das führt immer wieder zu endlosen Diskussionen.


    Bitte hab Geduld mit dem Schatz und geh überlegt vor.


    Besten Gruß vom Dirk.

    Moin!

    Wenn ein "Wasser-oder Ölschlag" vorliegen könnte, bloß nicht den Motor drehen!

    Nicht mit dem Anlasser und schon gar nicht anschleppen.


    Ist ein Zylinder oder beide mit einer Flüssigkeit gefüllt - Wasser oder Öl - welches sich nicht wie Luft verdichten lässt, bekommt man beim gewaltsamen durchdrehen krumme Pleul und einen fiesen Motorschaden.


    Einsprtzdüsen aus den Zylindern schrauben und dann durchdrehen. Kommt aus den Öffnung in denen die Düsen gesessen haben, Flüssigkeit heraus gespritzt, geht die Suche nach der Ursache für das Eindringen los.


    Besten Gruß vom Dirk.

    Moin!

    Ich habe selbst an meinem Fiat DT 615 - ein Direkteinspritzer ( Batterie 134 AH - Anlasser 4 PS --- wer mag, kann es gern in KW umrechnen ) verschiedenste Trennschalter verbaut gehabt.

    Vorweg - der Motor startet gut, wenn denn keine unnötigen Widerstände im Kabelbaum sind. Also nur kurz den Startknopfbetätigen und er ist da.


    Da sich Kinder auf dem Hof herumtreiben, wollte ich einen Trennschalter - Natoknochen verbauen, damit die Rangeln nicht mit einem Nagel ins Zündschloss den Motor starten konnten.


    Sämtliche verbauten Trennschalter ( alles Neue ) brachten einen nicht unerheblichen Widerstand in den Stromfluss, was einen deutlich langsamer drehenden Anlasser bewirkte ( neuer Anlasser ).

    Weiterhin sind innerhalb kürzester Zeit alle Trennschalter abgeraucht. Ja sogar der für 24V und hoher Amperezahl ( weiss nicht mehr wieviel, war aber die Größte, die ich kaufen konnte.).


    Da mein Kabelbaum neu ist, kein Kriechstrom mir die Batterie endläd, habe ich es mit den Trennschaltern aufgegeben.

    Das Problem mit der unbefugten Nutzung muss ich anders lösen.


    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    In der Mitte kann es eigentlich nur der Längenausgleich sein. Der sollte regelmässig geschmiert werden. Damit das Fett nicht alles vollsaut, sitzt meist eine Manschette aus Gummi drüber. Einen Wellendichtring gibt es da nicht.


    Kommt der Schmodder allerdings aus dem Getriebeausgang zur Welle hin und/oder am Eingang zur Vorderachse, können es undichte Wellendichtringe und verschlissene Lager sein.

    Wenn ja sollte da unbedingt der Schmierölstand kontrolliert werden.


    Du findest recht viele Eigner Deines Fiat Typs im:

    Fiat-Traktoren-Forum


    Besten Gruß vom Dirk.

    Hallo Jens!

    Ich habe da mal nach geschaut und nur wenig gefunden.


    In der Bedienungsanleitung findet man:

    Reifengröße: 16.9/14-38 P.R.8

    Felgen: DW 14-38


    Dort steht bei den Angaben zum Reifendruck, nich nur obige Felge, sondern zusäzlich:

    Reifengröße: 18.4/15-34 P.R.8

    Felge: DW 14-34



    Besten Gruß vom Dirk!

    Moin!

    Das Problem hatte ich vor Jahren mit einem Jale Stapler mit Perkinsmotor.

    Ich bin fast irre bei der Suche geworden. Weil alles augenscheinlich und "mess-scheinlich" in Ordnung war.


    Der Anlasser war am Ende der Odysee ein Fehlerkandidat. Tatsächlich war das Fett in der Schraub-Start-Schnecke verharzt und bewirkte manchmal ein schweres Durchdrehen, manchmal ein nicht einspuhren usw..

    Den Kram zerlegt und entfettet. Das brachte es.


    Weiterhin hatte der Motor eine Starthilfe. Da ging eine Leitung von der Einspritzpumpe zum Ansaugtrakt. Dort sass eine Flammstartanlage, die aber extra betätigt werden will. Da fehlte der entsprechende Schalter zum aktivieren vor dem Start. Repariert ist das eine klasse Starthilfe!


    Besten Gruß vom Dirk!