Anzeige

Beiträge von GTfan

    Moin moin,


    auch angestrengtes Gucken hilft dir nicht, um den Lima-Typ herauszufinden. 8o Denn das vordere Spannband verdeckt die eingeprägte Typenbezeichnung...


    Da hilft nur ein Blick in die Literatur:

    In der mir vorliegenden ETL vom MWM AKD 10 Z von 1959 ist eine "LJ/REE 75/12/1800 CR 1" eingetragen. Das ist zweifellos nicht das, was später zu Zeiten des Schmotzer verbaut wurde, denn die Lima bei allen mir bekannten Schmotzer Kombi Rekord ist keine REE mit eingebautem Regler. Auch ist in der ETL ein leicht anderer Halter für die Lima eingezeichnet.

    Also ist ein vertiefender Blick in die Literatur notwendig:

    Der Holder A20 hatte den gleichen Motor drin, und siehe da, hier passt alles. Der Halter ist gleich wie auf den Bildern oben, und die dazugehörige Lichtmaschine ist eine "LJ/GEH90/12/1800R11".


    Simon, ich schick dir noch mal ein paar Hinweise per PN, was bei dem Motor und bei dem Schlepper zu beachten ist.


    MfG

    Fabian

    Hallo Andy,


    für die Bremstrommel muss ganz sicher die große Mutter runter, wie soll das sonst gehen?

    Wie bei anderen Trommelbremsen auch, wirst du möglicherweise erstmal die Bremsbacken zurück stellen müssen. Inwiefern der Schaden an der Trommel dort mit rein spielt und wie groß das fehlende Teil ist, weiß ich leider nicht.


    Hast du die technischen Unterlagen wie bspw. eine Ersatzteilliste für den Schlepper?

    Eine gute Ersatzteilquelle und erfahrene Carraro-Werkstatt hast du ja ganz bei dir in der Nähe.


    MfG

    Fabian

    Hallo Michi, herzlich Willkommen hier!


    Suche Bauanleitung über den MF35, speziell die Elektonik.

    Elektronische Bauteile wirst du an dem Schlepper kaum finden, maximal einen Blinkgeber und wenn neu dann einen modernen Lichtmaschinenregler. Alles andere ist "nur" Elektrik ;)


    In erster Linie denke ich über die Ersatzteil liste und Reperaturhandbuch nach, Bedienungsanleitung sicher nicht sinnvoll, oder doch ?

    Alles drei solltest du dir oder deinem Verwandten zulegen. Darin lassen sich immer viele Antworten zu plötzlichen Fragen finden, jeder Schlepperbesitzer sollte das für jedes seiner Fahrzeuge besitzen. Kosten sind da kein Argument, denn eine Tankfüllung oder ein Ölwechsel ist teurer...


    Aber vorsicht, es sollten dann schon die Unterlagen für den richtigen Typ sein!

    Wenn ich das auf den Fotos richtig erkennen kann, ist es ein FE35 mit einem Vierzylinder-Motor. Der Nachfolger MF35 hatte einen Dreizylinder, da die Motorhaube im Grunde gleich blieb, sind die leicht zu verwechseln.


    -Für die Geberleitung, Scheinwerfer und weitere Teile fragst du am besten mal hier an: http://www.ferguson-te.de

    -Einen Warnblinkschalter samt -geber wird der Schlepper zuvor womöglich nicht gehabt haben, zumindest war das ab Werk nicht dran. Da musst du eine elegante Lösung rund ums Amaturenbrett finden.

    -Blinkerschalter und -geber sind da noch mal eigene Komponenten, die natürlich auch sein müssen.

    - Zündschloss und Lichtschalter sind häufig ein Teil bei Traktoren, so auch hier

    - Anhängersteckdose gibts tausendfach im normalen Zubehörhandel

    - Kugelkopf zum Ziehen eines Autoanhängers muss vom TÜV mitsamt der Unterkonstruktion abgenommen und in die Fahrzeugpapiere eingetragen sein. Einfach einen Kugelkopf in die Ackerschiene stecken ist im Straßenverkehr nicht zugelassen!

    - Bremslicht brauchst du, wenn der Schlepper schneller als 25 km/h läuft, Rückfahrscheinwerfer und Nebelschlussleuchte nicht.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    bist du dir sicher, dass der Dichtring aus Messing und nicht aus Kupfer war?


    Ein Frontkraftheber am Schlepper, der mindestens 500 kg heben soll? Bist du dir sicher, dass du nicht den falschen Schlepper für deine Zwecke hast? Eine gängige Zukauf-Lösung wird es da wohl kaum geben, Hersteller wie Zuidberg haben wohl kaum etwas für die Schlepperklasse.


    MfG

    Fabian

    Hmm,

    möglicherweise ist dann was mit der Zapfwellenkupplung nicht in Ordnung.


    Bewegt der Zapfwellenhebel auch wirklich die an dessen Ende sitzende Welle? Nicht, dass der Passstift/Hohlspannstift abgeschert ist und du den Hebel fleißig leer hin und her bewegst.


    Weitere Diagnosen werden aus der Ferne leider schwierig, am ehesten hilft da ein Satz Schraubenschlüssel...


    MfG

    Fabian

    Hallo Christoph,


    die heutige Firma Unsinn mit ihren PKW-Anhängern hat keinerlei Verbindungen zu der ehemaligen Firma Sebastian Unsinn! Versucht haben es schon viele, aber immer mit dem gleichen Ergebnis...

    Ich kann bei Gelegenheit mal gucken, was ich so finden könnte.


    Versteh mich bitte nicht als Nörgler, es kann ja durchaus ein Unsinn-Wagen sein. Ich möchte nur den Fokus von unsicheren Kriterien und Indizien ablenken hin zu dem, was möglicherweise entscheidend sein könnte.

    Alko Deichsel, 6-Loch Felgen, die Ausführung der Bordwandstützen, die Ausführung des Drehkranz, die Befestigung der Heckbeleuchtung etc.

    Der Lochkreis der 6-Loch-Felgen ist bei rundum allen 5,7-Tonnen Anhängern so vorhanden, denn der war seinerzeit genormt. Die Ballonreifen dürften aus den späten 60ern oder den 70er Jahren stammen, die kamen zu der Zeit auf. Möglich, dass der ganze Wagen aus der Zeit stammt.

    Bei leichteren Wagen waren zumindest bis weit in die 1950er Jahre noch 5-Loch-Felgen verbreitet, die starben dann irgendwann aus und wurden durch die 6-Loch-Felgen ersetzt. Wobei gerade in der ersten Hälfte der 1950er Jahre auch viele 4,4-Tonner wiederum 6-Loch-Felgen besaßen, was mit den damals verfügbaren Reifengrößen zu tun hat. Aber das ist eine längere, andere Geschichte.


    Die Deichsel wirkt mir sehr zierlich, das Typenschild der Deichsel weist sie ja auch lediglich für deutlich leichtere Wagen (von 1965...) aus. Findest du auf den Achsen noch Typenschilder, die womöglich Hinweise aufs zulässige Gesamtgewicht liefern könnten? Denn der Wagen wirkt von seiner Bauart für einen 4-Tonner definitiv zu groß, zumindest auf den Bildern. Da wirkt er eher wie ein 5,7t-Wagen mit 2x4,5m-Plattform mit seinen hohen Bordwänden usw.


    MfG

    Fabian

    Der Wagen hat vorne und hinten außen die kleinen Bügel. Die Bordwandscharniere sind aus einem U-Profil. Die seitlichen Bordwände haben oben das Verstärkungsprofil. Die vordere Bordwand ist höher und zwar mit geraden Ecken. Die Bodenbretter sind nur mit Metallplatten gesichert.

    Sorry, aber das sind alles Dinge, die an den Gummiwagen dieser Größe ähnlich häufig sind wie vier Räder, zwei Achsen und eine Deichsel.


    Wenn jetzt die zwei runden Löcher am unteren Abschlussblech des Aufbaus einem Hersteller zuzuordnen wären, dann könnte man vermuten, dass das bei der Identifizierung hilft.


    Dieser Krone hat das alles ebenso:

    https://picclick.de/Gummiwagen-Krone-37t-223051415305.html


    Und wenn man auf den einschlägigen Kleinanzeigenbörsen herum guckt, findet man jede Menge weiterer Wagen mit den gleichen Bauteilen. Selbst die Klappenverriegelungen sind nicht herstellerspezifisch, sondern wurden von spezialisierten Firmen zugekauft und waren im Katalog zu bestellen.


    MfG

    Fabian

    Ach ja, noch was: Punkt und Komma gibt es sicherlich auch auf deiner Tastatur.

    :roll:

    Mit vernünftig geschriebenen Sätzen kämen wir sicherlich weiter. Das führt dann auch meistens dazu, dass der Schreiber sich gedanken um eine unmissverständliche Formulierung macht...


    Ich kenn den Schlepper jetzt nicht wirklich, aber bist du dir sicher, dass da nur ein Zapfwellenhebel vorhanden ist?

    Beim ordnungsgemäßen Einschalten der Zapfwelle sollte natürlich ein Kraftschluss vorhanden sein.


    Dass der Stummel bei eigentlich ausgeschalteter Zapfwelle kraftlos etwas mitläuft ist normal und haben sehr viele Schlepper bzw. Getriebe.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    mit der Lageraufnahme (Achsstummel) allein ist es nicht getan! Diese bildet nämlich ein durchgängiges Bauteil mit der ganzen Achse, üblicherweise ist das ein Schmiedebauteil. Manchmal wurde der Stummel auch vom Hersteller der Achse als Schmiedeteil an ein dickwandiges Rohr geschweißt. Einzeln gibt es das jedenfalls nicht zu kaufen.

    Wenn es das denn gäbe, wäre auch unklar, ob es überhaupt zu den bereits demontierten Gegenstücken der Bremse und Radnabe passt.


    Eine neue Achse mitsamt neuen Blattfedern (!*) kriegst du beim nächsten Landmaschinenhändler. Die gibt es in Standardmaßen neu per Katalog zu bestellen.

    Wenn er entsprechende Kontakte oder Altbestände hat, kann er dir womöglich auch preisgünstige Gebrauchtteile besorgen.


    Ihr könnt natürlich auch über die normalen Kleinanzeigen-Portale eine Achse eines landwirtschaftlichen Anhängers suchen. Aber da muss dann eben auch auf die passenden Anschlussmaße geachtet werden, was in der Kommunikation mit den Verkäufern nicht immer einfach ist. Und in die Gebrauchtteile hineinsehen kann dann bezüglich des technischen Zustands auch niemand.


    *Die Blattfedern auf beiden Seiten bestehen nur noch aus Blätterteig, die können jederzeit weg brechen! Hier muss zwingend ein Ersatzteil verbaut werden! Die nachträglich angeschweißten Winkeleisen zur Abstützung der Blattfedern tragen leider nur sehr begrenzt zur Sicherheit bei. Sie stützen die Last des Aufbaus zwar einigermaßen, können die Achse aber in keiner Richtung führen. Bricht eine Blattfeder, bspw weil der Wagen durch ein Schlagloch fährt, reißt es die Achse unter dem Wagen heraus!

    Die frisch übergequastete Rostschutzfarbe hilft leider nicht gegen die zentimeterdicken Rostschichten zwischen den Blattfederlagen. Diese Lagen sind obendrein schon sehr dünn, die Aufnahme zur Achse hin ist teilweise weg gerostet. Beim Demontieren wird vermutlich schon ein mittelgroßer Hammer für deutliche Ergebnisse sorgen!

    Die nächste Fahrt über eine Bordsteinkante oder ähnliches, und die Blattfeder kann brechen. Dann kippt der Anhänger um, da der Aufbau ins Bodenlose fällt! Wenn ihr das Ding als Umzugswagen mit Personen auf der Ladefläche nutzt, solltet ihr das schnellstens in einen technisch akzeptablen Zustand bringen, ihr setzt andernfalls Haus und Hof aufs Spiel. Bei dem Zustand sieht nach einem Unfall mit Personenschaden jeder Gutachter aus fünf Metern Entfernung, dass der Wagen technisch keinesfalls für eine Personenbeförderung geeignet war, geschweige denn für das Fahren auf öffentlichen Wegen!


    mfG

    Fabian

    Mich wundert es, dass bei Warnblinker die Blinkfrequenz in Ordnung ist.


    Der Warnblinker hat einen eigenen Blinkgeber. Dass der sich anders verhält als der normale Blinkgeber, ist daher recht normal. Das ist dann ein starker Hinweis, dass der Fehler eben wie oben bereits analysiert eher am normalen Blinkgeber liegt, als an der Verkabelung.


    Wenn nun einer der beiden Blinkgeber elektronisch geregelt ist, sollte der sich nicht durch eine abweichende Birnenbestückung irritieren lassen. Oder verbirgt eben geschickt, dass dort unpassende Birnen verbaut sind.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    im Wald vor einer Seilwinde schadet Gewicht niemals, daher wäre der 700er schon mal vernünftig. Sonst kommt der Schlepper nämlich zum Baum...


    In der Leistungs- und Gewichtsklasse machst du mit Winden von 2-4t Zugkraft nichts verkehrt.


    Die Zapfwellendrehzahlen sind genormt, 540 und 1000 U/min sind der absolute Standard, wobei die Schnellere der beiden seinerzeit noch nicht weit verbreitet war. Heutzutage gibt es auch noch sogenannte Eco-Zapfwellendrehzahlen, die liefern bei reduzierter Motordrehzahl die entsprechende Zapfwellendrehzahl, das aber nur als Zusatzinfo am Rande, für dich ist es irrelevant.

    Die Seilwinden werden wohl eher für die 540er Zapfwelle ausgelegt sein, das sollte jeder Hersteller aber auf seinem Produkt oder in den dazugehörigen Unterlagen kenntlich machen.


    Sind bei deinen Schleppern denn beide Stummel (540/1000er) gleich?


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    das ist der erträumte Preis des Verkäufers...

    Grundsätzlich hilft der Vergleich mit anderen Schleppern der Leistungsklasse aus den frühen 1950er Jahren. Dann hat man einen stabilen Basispreis. Der Rest ist Liebhaberwert von möglichen Spezialisten aufgrund persönlicher Vorlieben, des Herstellernamens oder in Einzelfällen auch technischer Besonderheiten. Und Liebhaberwerte sind bekanntlich stark schwankend, daher immer mit Vorsicht zu genießen.


    500 Stück vom AS28? Das wären dann ja sehr große Teile der Gesamtproduktion gewesen :/


    MfG

    Fabian

    Eben, das wird oft außer Acht gelassen:


    Feld- und Waldwege sind in der Regel keine öffentlichen Wege und auch nicht in hoheitlichem Besitz, das heißt auch nicht per Se für die Allgemeinheit freigegeben.

    Sehr häufig sind sie Eigentum oder zumindest Verwaltungsbereich der örtlichen Anlieger, wie dörfliche Flurgemeinschaften, -genossenschaften, Anlieger-Interessentschaften usw. Diese pflegen und unterhalten die Wege auf eigene Kosten und im eigenen Interesse. Je nach Region und Bundesland mag es da unterschiedliche Organisationsformen und Unterhaltungsgemeinschaften geben, aber vom Sinn her ist es gleich.


    Das zuvor genannte Verkehrszeichen ist daher weit verbreitet, und wo es nicht steht ist es nach meiner Erfahrung eher mal verschwunden, als dass es dort tatsächlich nicht vorgesehen ist.


    Die örtlichen Anlieger haben daher ein berechtigtes Interesse daran, dass die Wege nicht von Externen zum Spaß zerfahren werden. Selbsternannte Ortskontrollaufseher und Hobby-Blockwarte gibt es in fast jedem Ort. Auch für mich ist die Grenze zwischen dem durch den winterlichen Matsch cruisenden Motocrossern und einem auswärtigen Schlepperreisenden mit Wohnwagen fließend. Schließlich sind beide Gruppen über alle Berge, wenn es an das schweißtreibende Ausbessern der wassergebundenen Decke geht.


    Selbst erlebtes Beispiel aus jüngerer Zeit: Eine sehr kaputte Kreisstraße wurde zum Feldweg für Anlieger umgewidmet und mit den oben genannten Schildern versehen. Wird allerdings trotzdem noch häufig als Abkürzung von Pendlern und Anwohnern der umliegenden Dörfer genutzt. Das rief im Interesse der örtlichen, nun für die Unterhaltung zuständigen Anlieger (Landbesitzer) die Blau/Weißen auf den Plan und führte zu einer temporären "Mautstation".

    Unsereins, mit dem Unimog unterwegs samt Saatgut vom drei Dörfer entfernten Landhandel auf der Ladefläche, wurde auch interviewt. Da kein Anlieger an der durchfahrtsbeschränkten Straße, war vollkommen berechtigt eine Zahlung fällig.

    Seither wird der 6km längere Weg über reguläre Straßen genutzt, dank (Unimog-)vollgasfähigem Straßenzustand dauert es eigentlich auch kaum länger...


    Also, weder das richtige Fahrzeug noch irgendeine Kennzeichenfarbe berechtigt zum generellen Befahren von Feldwegen.


    MfG Fabian

    Moin moin,


    mit den Nachrüstlenkungen ist das zulassungstechnisch so eine Sache. Nicht immer sind die TÜV-fähig, da solltest du unbedingt drauf achten!


    Lenkungen der Firma Calzoni sind bei Schleppern recht weit verbreitet, da gibt es auch viele Berichte im Internet drüber.


    Mfg

    Fabian

    Hallo André,


    dein Kramer hat ein ZF-Getriebe der Baureihe A5 verbaut, da ist der Hebel für die Differenzialsperre mal als kleiner sehr kurzer Hebel ausgeführt, mal als kleines Fußpedal. Möglicherweise war dies eine der vielen Konfektionsmöglichkeiten, die ZF den jeweiligen Kunden ermöglichte.


    Deine Beschreibung klingt ganz so, als ob die Betätigung absolut normal und serienmäßig wäre.


    MfG

    Fabian