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Beiträge von GTfan

    Moin moin,


    der Boden ist nach dem Pflügen recht weich, abhängig von der grundsätzlichen Bodenbeschaffenheit. Du hinterlässt Fahrspuren, die du mit einer Egge nicht mal eben ausgeglichen kriegst.


    Je nach vorherigem Bewuchs, holst du mit einer Egge oder einem Grubber all die untergepflügten Pflanzenreste wieder hoch. Dabei verstopft dir das Arbeitsgerät dann in der Regel auch. Das sollte daher erst nach dem Winter gemacht werden, wie Stephan schon schrieb.


    Ob die Frostgare, wie von Stephan beschrieben, überhaupt etwas bringt oder erreichbar ist, hängt auch von der Bodenbeschaffenheit ab. Bei Sandboden gibt es keine Schollen, die zerfrieren. Über Winter liegen lassen ist trotzdem nicht falsch.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    habt ihr schon mal mit "ausgewachsenen" Wendern gearbeitet?

    Auch da hört man die Geräusche immer wieder. Einerseits können sich die Arme tatsächlich berühren, da im Antriebsstrang in der Regel genug Spiel ist. Gleichzeitig klingt auch der Kontakt mit Steinen so...


    MfG

    Fabian

    Zudem gibt es ein YouTube video in welchem das ausprobiert wurde, und mehrere dichtungen übereinander tatsächlich funktionieren solang die Öl- und wasserkanäle dicht bleiben.

    War das denn wenigstens ein baugleicher Motor? Oder irgendein Motor?


    Natürlich kann das nur funktionieren, wenn die Öl- und Wasserkanäle dicht bleiben. Das ist sozusagen die Mindestanforderung. Aber dass das dann garantiert funktioniert, ist auch noch nicht gesagt! Genügend Motoren haben schon Probleme, mit nur einer Dichtung dicht zu werden.

    Du machst hier atemberaubende Experimente, nur weil du die Kolben nicht noch mal ausbauen möchtest? Was sagt denn die Reparaturanleitung des Dexta zum Einstellen des Kolbenüberstandes?


    Du bist weder der Erste, der Kopf und Block beim Dexta planen lassen, noch bist du der Erste, der eine neue Kopfdichtung bei dem Motor verbauen will. Mach das so, wie es in der Reparaturanleitung steht, dann brauchst du auch keine teure Kopfdichtung als Sonderanfertigung zu beschaffen.


    Sorry, aber so langsam verliere ich mein Verständnis für deine Aktionen.


    Das ist sehr schade, aber technisch soll der trecker schon ordentlich werden.

    Ahja, und warum dann solch einen Mist?

    .

    Der Zylinderkopf wurde komplett von teilen befreit, die dichtfläche habe ich vom motorinstandsetzer einmal planschleifen lassen.

    Das thermostat wird wahrscheinlich komplett entfernt und nicht ersetzt, das entsprechend bauteil lag seitlich im kühlwasserstutzen und nach absprache ist es den aufwand nicht wert zu ersetzen. Wir haben hier einen 58er M.A.N der ebenfalls seit 20 jahren keinen thermostat mehr hat und tadellos läuft. Das fahrzeug wird eh nicht bei extrem tiefen temperaturen genutzt.

    Ein Thermostat sorgt auch dafür, dass der Motor überhaupt vernünftig warm laufen kann. Wenn der stets ohne Thermostat gefahren wird, ist das überhaupt nicht gesund für den Motor!

    Nebenbei kostet ein Thermostateinsatz für den Dexta auf der Insel keine 5 Pfund, bei deinem Lieferanten ist der für ein Dutzend Euro zu haben. Wenn du meinst hier sparen zu müssen, dann herzlichen Glückwunsch!


    Der Rest der fehlt wird einfach auf "gut glück" zusammen gebaut, irgendwie wird das schon alles zusammen passen.

    Ersatzteilliste.. wäre sicherlich nützlich zu haben, bin aber unsicher ob ich es bräuchte. Teile sind soweit vorhanden und der rest ergibt sich mit sicherheit. Allzu kompliziert ist er ja nicht aufgebaut.

    Sorry, aber so arbeitet man nicht.

    Ich kenne keinen vernünftigen Schrauber, der sich nicht vor dem Schrauben die Unterlagen beschafft. Gerade die Explosionszeichnungen in der Ersatzteilliste sind oft hilfreich.


    Ansonsten habe ich mir ein Massey Ferguson Datenbuch fotokopiert, mit daten zu den Motoren und Einstellungen verschiedener Ferguson Modelle, u.a. dem Ferguson 133 der den gleichen Perkins A3.144 verwendet wie der Dexta.. wobei der Dexta ja einen "P3.144" hat.. im prinzip der selbe motor.

    In den unterlagen finde ich alles an Drehmomenten, spiel, einstellungen, kompression etc..

    Motorblock und Zylinderkopf sind als Gussteile weitestgehend gleich. Der Rest ist unterschiedlich. Aber wenn du immer mit "findet sich" und "wird schon nicht komplett falsch sein" arbeitest, dann werd mit den ähnlichen Einstellwerten glücklich.



    MfG

    Fabian

    Hallo Namenloser,


    ich habe das ganze mal an den richtigen Platz verschoben.


    Die Typenangabe hilft dir nur bedingt, da die ganzen Halter jeweils speziell für den Schleppertyp gefertigt wurden.

    Aufgrund der Bauform des Schleppers gehe ich mal davon aus, dass dort früher ein M215 aufgebaut wurde, vermutlich in der Version mit 1430mm langer Verdeckplane.


    MfG

    Fabian

    Hallo Pille,


    ich würde dir gern mitteilen, dass in den Weiten des Internets durchaus eine Unterscheidung getroffen wird, ob die Worte in korrekter Form mit Groß- oder Kleinbuchstaben angefangen werden, ober ob die Worte komplett in GROßBUCHSTABEN geschrieben werden. Letzteres wird wie Schreien aufgefasst, alles Andere ist auf Höhe der allgemeinen Verständigungsebene.


    Dass es Analphabeten und Legastheniker gibt, dürfte allen bekannt und bewusst sein. Das befreit jedoch nicht davon, dass sich alle Anderen an das in der Schule gelehrte und hoffentlich auch gelernte Miteinander halten können. Wer persönlich eingeschränkt ist, auf den wird selbstverständlich Rücksicht genommen.

    Leider ist in den letzten Jahren das Miteinander im Internet sehr auf den hastigen "Messenger-Stil" verkommen, wo mal eben ein paar Wörter hingehauen werden, ohne Kontroll-Lesen, Satzzeichen und Gruß, von einem Dank ganz zu schweigen. Der Stil kann gern in Messengern bleiben, in einem Forum muss das nicht sein. Da es hier im Forum auch um die persönlich Ebene geht, zudem ein Großteil der Teilnehmer selbst Informationen oder Hilfe haben möchten, wird es äußerst gern gesehen, wenn sich dann alle auch Mühe geben in der Kommunikation miteinander. Denn nicht nur im direkten Miteinander der "Gesprächspartner", sondern auch im Internet macht der Ton die Musik.

    Wenn dann jemand nur mal eben was hastig hin tippt, um in der Mittagspause ein paar Informationen abzugreifen, fördert dies die Hilfsbereitschaft nicht gerade. Wir alle sprechen hier aus Erfahrung. Auch weiß jeder, dass niemand irgendwo in einen Laden gehen würde und seine Wünsche ohne jede Struktur einfach in den Raum rufen würde, sondern dort durchaus einen Mitarbeiter freundlich um Hilfe bittet. Dieses Verhalten ist auch hier im Forum erwünscht, darauf wollen wir mit solchen Hinweisen wie oben hinwirken.


    Vor dem Bildschirm kann niemand die Einschränkungen von Mitmenschen erkennen oder riechen, hier ist Kompromissbereitschaft und Verständnis von beiden Seiten nötig. Das geht abermals nur durch freundliche Kommunikation. Aus Erfahrung können wir sagen, dass ein Großteil der hastig erstellten, schwer verständlichen Beiträge nach einer freundlichen Bitte wie von Timo oben ausgesprochen plötzlich besser werden - ergo lag das Problem nicht an irgendwelchen Einschränkungen. Was da für Kauderwelsch aus Faulheit oder Überhastung ankommt, ist manchmal unglaublich - und in nächster Minute nach einem Hinweis kommen plötzlich einwandfrei verständliche Sätze.

    Gleichzeitig ist weder hier noch in irgendeinem anderen mir bekannten Internetforum jemals wer dauerhaft ausgegrenzt oder angeraunzt worden, wenn Dinge wie Legasthenie o.Ä. bekannt waren. Das sollte und darf auch nicht geschehen, das wird auch in diesem Forum nicht geschehen. Wenn die Dinge angesprochen und bekannt sind, kann man sich danach richten und anpassen.

    Ich sehe es trotzdem nicht als Lösung an, keinerlei Hinweise und Bitten mehr auf sprachliche Qualität zu schreiben, um auf alle Eventualitäten Rücksicht zu nehmen. Oftmals, und grad in der Kommunikation über Bildschirm und Kupferkabel, kann Rücksicht nur entstehen wenn man vom Gegenüber auch weiß. Das sollte, wie schon erwähnt, beiden Seiten bekannt sein. Timo hat seinen Hinweis oben äußerst freundlich formuliert, es ist ausdrücklich eine Bitte enthalten. Wenn man einer Bitte nicht Folge leisten kann und das freundlich und begründet kommuniziert, ist die Sache klar und alle können sich anpassen.


    Viele Grüße,

    Fabian

    Bei uns in Hessen sind alle [...] im digitalen System des TÜV/Dekra mit allen nötigen Daten hinterlegt.

    Das ist die Datenbank des KBA in Flensburg, dort sind alle jemals ausgestellten ABEs mit allen technischen Daten für die Zulassungspapiere hinterlegt. Auf die Datenbank hat theoretisch jeder befugte Prüfingenieur Zugriff. Wenn er denn will und von der Sache weiß. Erstaunlich vielen scheint das fremd zu sein.


    MfG

    Fabian

    Wie gesagt, die Dinger gab es in verschiedenen Größen.


    Da ich leider immer noch keinen eigenen Varimot 08 hab, kann ich dir die Soll-Größe für den kleinen Farymann leider nicht nennen. Auch die Farymanns hier sind alle eine Nummer größer und haben damit einen größeren Luftfilter.


    Ich könnte mal gucken was der Güldner LKA drauf hat, ob der Filter kleiner ist als die 10 PS Farymann.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    bitte stelle in Zukunft nur Bilder online, die du auch selbst geschossen hast. Nur dann hast du das Copyright an den Bildern und darfst sie auch frei im Internet verwenden. Im Internet gefundene Bilder aus irgendwelchen "Photo Stocks" sind in der Regel kommerziell geschützt.


    Zu deinen Farben:


    Mit dem Grau wirst du etwas dunkler als die neuere Farbversion des Dexta ab 1963, welche ja weißgraue Felgen hat. Deine Felgen scheinen ja teilweise auch in dem Farbkleid gewesen zu sein.


    Es gibt beim Dexta nicht "das eine richtige Blau":

    Super Dexta Paint Scheme and Decals - Fordson Bulletin Board

    Nebenher ist Sparex ein sehr traditionsreicher Lieferant von Dexta-Teilen, die wissen schon was sie liefern. Bzw. haben die in den letzten Jahrzehnten tausenden Dextas zu neuem Glanz verholfen.


    MfG

    Fabian

    Moin,


    grad für den Dexta gibt es derart viel Literatur günstig zu kaufen, da sollte es eigentlich an nichts mangeln. Auch Ersatzteillisten usw kriegt man mit ganz wenig Suchmaschinenaufwand problemlos.


    Da braucht sich niemand stundenlang vor den Scanner zu hocken...


    MfG

    Fabian

    Leider wurde diese ohne Dichtung montiert und so stand das Wasser in der Laufbüchse , was dieser gar nicht so behagte . Jetz muss ich mich mal auf die Suche machen wer mir diese wieder instandsetzen kann .

    Hallo Wastl,


    wie tief sind denn die Rostnarben?

    Reicht womöglich eine Bearbeitung mit sehr feinem Schleifpapier?


    MfG

    Fabian

    Hallo Christian,


    es gibt zwar weitere Anbieter, diese sind jedoch dafür bekannt, dass sie die Preise von Herrn Strank noch übertreffen. Der von dir ausgewählte Link ist daher die sinnvollste mir bekannte Lösung.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    Da mir eine Bedienungsanleitung fehlt und ich null Erfahrung mit Pflügen habe, ergeben sich für mich jetzt ein paar Fragen.

    dafür wende dich mal an die Firma Krone bzw. das Werksmuseum:


    Startseite
    Wiedereröffnung KRONE Museum Das KRONE Museum ist wieder für Besucher geöffnet. Ein Museumsbesuch ist jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr möglich.…
    krone-museum.de


    2. In den beiden Löchern links und rechts, auf Höhe der Ackerschiene, hingen zwei kümmerliche M8 Schrauben, deren Funktion sich mir nicht erschließt. Ich hätte vermutet, dass man in diese beiden Löcher Schrauben reindreht und damit die "Pfluglinie" nach links und rechts verändern kann. Allerdings ist in den Löchern kein Gewinde und so wie die M8 Schrauben drin steckten können sie sich nicht an der Ackerschiene abdrücken. Weiß jemand wie das an dieser Stelle Original war?

    Da gehören zwei Schrauben rein, im Werksmuseum befindet sich ein baugleicher Pflug:

    http://krone-museum.de/wp-content/uploads/2018/06/ALB0486.jpg

    Die Schrauben dienen dazu, den Pflug spielfrei mit der Ackerschiene zu verspannen. Eine wirkliche seitliche Verstellung ist an der Stelle nicht notwendig bzw. der Verstellweg durch die Schrauben ist auch zu kurz für nennenswerte Auswirkungen.


    3.Vermute ich richtig, dass man mit der oberen, großen Kurbel die Tiefe des Pfluges einstellt, während die kleinere, untere Kurbel für die Neigung der Pflugschare ist?

    Ja, die große Kurbel stellt die Arbeitstiefe ein, da du damit das Stützrad verstellst.


    Einige weitere für dich vermutlich sehr hilfreiche Informationen findest du hier:

    Pflugeinstellung für Anfänger

    Die kleine Kurbel "für die Neigung der Pflugschare" stellt den Winkel ein, den Oskar Sellschopp als "seitliche Verkantung" bezeichnet.


    MfG

    Fabian

    Hallo Siggi oder wie auch immer du wirklich heißt,


    von Michiel ist der Einachser auf den Bildern garantiert nicht, wie kommst du auf die Idee?


    Michiel hat jedoch auf seiner Seite jede Menge Informationen zu Bungartz und auch etwas zu Berning-Motoren zusammen getragen. Das kann man auch hier verlinken, dafür braucht es kein Whatsapp:

    Bungartz.nl


    Wenn du die vorherigen Beiträge aufmerksam gelesen hättest, wüsstest du auch, dass lediglich der Motor von Berning stammt.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    ein befreundeter Sammler konnte mir bestätigen, dass die Bremstrommeln bei dem Stock sich eigentlich so lösen müssten. Er brauchte damals bei seinem Schlepper allerdings auch viel Wärme und einen kräftigen Abzieher, bis sich etwas bewegte.


    Vorsicht mit der Dorn- und Vorschlaghammer-Methode. Bremstrommeln können auch platzen bzw. zerbrechen, wenn man sie zu sehr prügelt.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    die Achsschenkellenkung ist ein Relikt aus der Zeit, als die Wagen auch von Pferden gezogen werden konnten. Für Pferde taugt ein Drehkranz nicht viel, da dann der Deichselbaum bei jeder Unebenheit des Weges den Zugtieren in die Seite schlägt. Dementsprechend wurde diese Form der Lenkung bis weit in die 1950er Jahre bei sehr vielen Wagenbauern für leichte Kombiwagen angeboten.


    Trotzdem würde ich auch auf Weidner tippen, denn nur von denen kenn ich die Form der doppelten Blattfedern bei der Radaufhängung.


    MfG

    Fabian