Beiträge von GTfan

    Hallo Jonas,


    ein Eigenbau sollte dann auch stets zuverlässig funktionieren und über all die Sicherheitsvorkehrungen verfügen, die auch die "Großen" besitzen. Sonst ist das ein Himmelfahrtskommando.


    Bei all den vorgeschlagenen Geräten muss dir klar sein, dass du da einen Kleinschlepper mit überschaubarem Gewicht und begrenzter Leistung hast. Viel mehr als etwas Kronenholz wirst du mit einem passenden Forstkran nicht bewegen können.


    Viele Grüße,

    Fabian

    Hallo Bluna,


    das sind doch gute Nachrichten.


    Du solltest zeitnah einen Ölwechsel vornehmen, dann siehst du was da wirklich alles drin schwimmt.


    Es gibt zwei Ablassschrauben, die auch beide geöffnet werden müssen, je unter dem Schaltgetriebe und unter dem Hinterachsgehäuse. Die Gehäuse sind zwar miteinander verbunden, es würde aber jeweils der letzte Rest nicht heraus kommen, wenn man nur eine Schraube heraus nimmt. Halte außerdem genügend Auffangbehälter bereit, mit 10 Litern ist es da nicht getan! Wenn die vorgeschriebene Ölmenge dann womöglich noch durch eingedrungenes Wasser ergänzt wurde, kommt da verdammt viel zusammen...


    Viele Grüße,

    Fabian

    ich habe mal gelesen, dass weißer Rauch bei wassergekühlten Motoren darauf hindeutet, dass Kühlflüssigkeit mit verbrannt wird.

    Hast du da schon mal nachgesehen, ob dein Kühlmittelstand stetig abnimmt?

    Hast du schon mal unverbrannten Kraftstoff bei einem vergeblichen Startversuch gesehen?


    Wenn bei warmem Motor plötzlich weiße Wolken heraus kommen, deutet tatsächlich vieles auf Kühlwasser hin. Hier beim Start ist das jedoch sehr unwahrscheinlich.

    Eine Kontrolle des Kühlwasserstandes sollte theoretisch vor jedem Motorstart erfolgen, grad wenn der Motor längere Zeit still stand.


    SchlepperJunkie :

    Hat der Motor deines Allgaiers schon fünf Zylinderkopfschrauben und einen geschlossenen Ventildeckel? Oder hat der Ventildeckel eine Öffnung, durch welche du die Stößelstangen sehen kannst und folglich nur drei Zylinderkopfschrauben?


    Viele Grüße,

    Fabian

    Im Internet findet man reihenweise zufriedene Berichte von Leuten, die mit einer Anfrage bei Krone selbst sehr glücklich geworden sind. Diesen Weg rate ich jedem.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    der Fahr besitzt einen Güldner-Motor, Deutz kann da nicht weiterhelfen.


    Für Fahr-Ersatzteile ist das eine sehr gute Adresse, bei der du mal anfragen könntest:

    Oldtimer Kuepper

    Im Shop hab ich das Teil auf die Schnelle dort nicht gefunden.


    Bei Güldner-Ersatzteilhändlern zu fragen könnte auch was bringen:

    Fedderke - Ersatzteilservice Güldner Ersatzteile

    Allerdings kann ich in meinen Ersatzteillisten von Güldner-Schleppern mit dem gleichen Motor diese Gummi-Platte nicht finden. Gut möglich, dass Fahr die selbst eingebaut hat.


    Viele Grüße,

    Fabian

    Moin moin,


    das ist ein luftgekühlter Motor, bei dem man den Kühlluftstrom der die Zylinder erreicht mittels einer Klappe einstellen kann.


    Raguz: Befasse dich noch mal ausgiebig mit der Bedienungsanleitung des Schleppers. Die erklärt viele Zusammenhänge und den Kaltstart.

    Hast du mal von Hand Diesel vorgepumpt vor dem Startversuch?

    Hast du lange genug geglüht?


    Da im Sommer alles funktioniert hat, gehe ich erstmal nicht von wirklichen technischen Problemen aus, sondern schlicht - verzeih mir - fehlende Erfahrung. Das klingt alles recht ähnlich wie hier:

    F1L 514/51 - F1L 514 im Winter richtig vorglühen und anlassen
    Hallo Zusammen, mein Deutz F1L514/51 Bj 1952 startet schlecht wenns kalt (< 10 Grad Celsius) ist. Wenns warm ist oder der kleine einmal fünf Minuten lief…
    www.deutzforum.de


    Diesel "gefriert" nicht schlagartig bei 0° und taut auch nicht bei dieser Temperatur auf. Das ist schließlich kein Wasser.

    Es heißt, dass der ab -4° ausflockt und eben einige Grad über Null braucht, um wieder komplett flüssig zu werden.

    In der Regel ist auch nicht der Diesel im Tank zuerst "Brei", sondern dort wo kleinste Volumina vorhanden sind, also die Leitungen und folgend der Dieselfilter. Das ist reinste Physik. Daher sieht man auch nicht zwangsläufig etwas im Tank.


    Wenn du den nächsten Startversuch jetzt über Weihnachten unternimmst, sollte der Diesel jedenfalls kein Temperaturproblem mehr haben!


    MfG

    Fabian

    Allerdings hat ein alter LaMa auch mir geraten, wenn man zu wenig oder kein Winterdiesel im Tank hat bis zu 5% Benzin bei zu mischen.

    Die Geschichte ist allerdings schon seit vielen Jahren widerlegt, der Glauben hält sich leider grad bei älteren Generationen hartnäckig, haben die schließlich damals so beigebracht bekommen.


    Die Beimischung von Benzin senkt die Schmierfähigkeit des Dieselkraftstoffs deutlich, damit kriegt man jede Einspritzpumpe im Laufe der Zeit hinüber. Mal so als Anmerkung für all jene, die Angst vor der heutigen Dieselqualität haben und meinen diese mit der Beimischung von Öl verbessern zu müssen...


    MfG

    Fabian

    Sag mal Tom,

    liest du unsere Worte hier eigentlich?

    Andere möglichkeit wäre ein additive rein zufüllen!


    Wieviel schüttet man davon rein?


    Verschwindet das Parrafin (Flocken) dann durch das Dieselfit, addtiv?

    Das wurde dir weiter oben doch schon erklärt:

    Da sollte auch die Ausflockung von selbst wieder sich auflösen. Ich selbst habe aus besagtem Grund eine Dose "Diesel Fließ Fit" in den Tank gemacht. Seine Nützlichkeit kam ja nun wirklich ganz unerwartet. Mit FließFit bekommt bereits ausgeflockten Diesel NICHT wieder aufgelöst. Es muss vorher in den Tank. Bzw. halt nachher, aber erst wenn die Flockungen wieder weg sind. Das Fließfit übrigens (lustiger Weise) frostfrei lagern!


    Die Frostsicherheit aller ab Oktober verkaufter Dieselsorten ist gleich!

    Auch B0-Diesel flockt ohne die entsprechenden Zusätze aus und wird zu Brei!

    Es ist daher komplett egal, was du jetzt tankst.

    Ok, alles klar, danke!


    Was meinst du denn mit kraftstoffsystem reinigen, was beinhaltet das alles?

    Alles zwischen Tank und Einspritzdüsen. Also alle Bereiche, in denen ausgeflockter Diesel sein kann. Auch den Dieselfilter!


    MfG

    Fabian

    Hallo Joschie, hast du schon mal einen anderen Schlepper aus den 50ern gesehen und in dessen Bedienungsanleitung geschaut??

    Weil da teilweise so schöne sachen drin stehen wie positive Masse (wurde i.d.R. mit einbau der Warnblinkschalter auf negative Masse umgerüstet)

    Positive Earth gab es nur bei den grauen Ferguson und dem FE35, spätestens mit der 100er-Serie kamen die mit Minus an Masse auf den Markt.

    zwei 6Volt Batterien in Reihenschaltung (macht man heute nicht mehr)

    Auch das hatte die 100er-Serie definitiv nicht mehr, lediglich die Ferguson der 50er-Jahre

    Haben damals aber viele so gemacht, wie 3085 schon schrieb auch Eicher, ebenso bis in die 1950er Hanomag und manch andere Hersteller

    Ölsorten die es seit XX Jahren nicht mehr gibt

    Hat da ein Hersteller dran Schuld? Die Verkaufsbezeichnungen der Ölproduzenten mag es seit Jahren nicht mehr geben, ebenso wie viele Ölproduzenten selbst nicht mehr am Markt sind. Die Öle passender Viskositätsklassen gibt es noch problemlos. Nebenbei hat MF damals keine anderen Öle vorgeschrieben als deutsche Hersteller.

    bei Frostgefahr Wasser ablassen (moderner Kühlerfrostschutz in ausreichender Menge behebt dies Problem)

    Was hat das mit MF zu tun??

    Steht bis weit in die 1960er Jahre mit einem Schild am Kühler jedes Hanomag mit D57-Motor, mit Aufklebern auf vielen weiteren Schleppern deutscher Produktion und in jeder Bedienungsanleitung!

    Sommer-&Winter Motorenöl, etc..

    Mehrbereichsöl, mit dem man problemlos das ganze Jahr fahren kann, gibt es nunmal erst seit Ende der 1960er Jahre. Daher hat JEDER Schlepper aus den 60ern und älter die Werksempfehlung zu Sommer- und Winterölen in der Bedienungsanleitung.


    Viel Wind um absolut überhaupt nichts...


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    normalerweise haben Tankstellen den für hiesige Verhältnisse frostfesten Diesel ab Anfang Oktober in ihren Tanks.

    Einzelfälle in denen das versäumt wurde passieren, wesentlich häufiger versäumt es jedoch der Fahrzeugbesitzer rechtzeitig zu tanken um sich frostfesten Diesel in den Tank zu holen.


    Der Bio-Anteil hat da keinerlei Auswirkungen!


    MfG

    Fabian

    versuch es mal nur mit halb aufgedrehtem Gaszug.


    Startest du den Schlepper mit einer Lunte, oder hat er bereits eine Glühkerze bekommen?

    Ich fragte danach, weil ich ganz frisch letzten Sonntag die Erfahrung gemacht habe.


    Zwar beim Allgaier Verdampfer, aber ansonsten ähnliche Vorbedingungen.

    Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, Vollgas und Luntenstart hat nicht funktioniert, er ging nach wenigen Hustern wieder aus. Erst bei Halbgas hat es funktioniert. Da kam einfach zu viel zu kalter Sprit...


    MfG

    Fabian

    Hallo Julius,

    Noch eine Bonusfrage on Top. Wo versichert ihr euren Traktor? Ich habe zahlreiche Versicherungen angeschaut, aber kein gefunden wo ich online was zum Traktor finde. Muss ich da in eine Filiale? Was bezahlt ihr für euren Traktor und würdet ihr nur die Haftpflicht oder auch eine Kasko machen?

    zu den Kosten verschiedener Versicherungen gibt es hier im Forum schon viele Themen, in weiteren Foren noch mehr. Die Suchfunktion und Suchmaschinen werden dir da weiterhelfen.


    Wenn du im Internet bei den Versicherungen keine Zahlen findest, findest du bestimmt eine Telefonnummer einer Servicehotline.


    Die Frage nach der Versicherungsart erledigt sich sicherlich noch von selbst. Ein älteres Nutzfahrzeug ohne übermäßigen Sammlerwert mit einer Kasko-Versicherung? Denk noch mal drüber nach...


    MfG

    Fabian

    Hallo Christian,


    das sind Senkkopfschrauben mit einem Vierkantsitz, ähnlich wie es bei Schlossschrauben in der Holztechnik ist oder bei den Befestigungsschrauben für Pflugschare. In dem Rahmenteil ist ein Vierkant-Loch, das die Schraube am Drehen hindert. Du musst die Muttern innen lösen und die Schrauben nach außen raus schlagen.


    Viele Grüße,

    Fabian

    Hallo Tom,


    was erwartest du da für Aussagen?


    Hat er Kraft?

    Vor einem vollen 18t-Anhänger wird er schwach aussehen, vor einem Autoanhänger stark sein.


    Hakelige Schaltungen haben viele Schlepper, mir ist nicht bekannt dass es da Lösungen wie "Schraube XY zwei mal links rum drehen dann ists besser" gibt.


    MfG

    Fabian

    Hallo Finn,


    das Kugellager vom Tellerrad hat Spiel? Sitzt das Tellerrad nicht fest auf dem Differentialkäfig verschraubt?


    Wenn die Einstellung von Kegel- und Tellerrad nicht passt, sind beide Teile in der Regel auch irreversibel zerstört. Spiel ist das Eine, das Tragbild muss zwingend auch kontrolliert werden!


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    in der Theorie hat 3085 Recht.

    Die Luft kann nirgendwo hin, wenn die Rückschlagventile dicht sind, außer durch die Einspritzdüsen abzuhauen.


    In der Praxis lässt man bei geöffneter Düsenleitung so lange fördern (den Motor drehen), bis dort auch Diesel heraus kommt. Mit jedem Pumpenhub wird etwas Diesel in die Leitung "gedrückt". Nun kann man sicher sein, dass die Düse auch Sprit hat und einspritzt. Düsenleitung zu schrauben und dann sollte er auch kommen.

    Öffnet man die Düsenleitung nicht, lässt man die Einspritzpumpe exakt genauso lange fördern bis die Leitung von ihrer Luft befreit ist. Nur kann man diesen Zeitpunkt natürlich nicht am sprudelnden Diesel erkennen, sondern maximal auf die schnarrende Düse achten sofern diese denn zu hören ist.


    Dadurch sitzt man im Zweifel schon 1-2 Minuten länger auf dem Fahrersitz und hofft auf einen Start, wo beim aktiven Entlüften noch ganz entspannt aufs Sprudeln gewartet wurde.

    Der Effekt ist also eher psychologisch.


    Hinzu kommt ein physikalischer Effekt: Unter Druck kann Kraftstoff Luft lösen. Und in der Einspritzleitung herrscht hoher Druck, die meisten Einspritzdüsen der alten Schlepper öffnen bei um die 120 bar, dieser Druck herrscht auch in der Leitung. Bei 100 bar kann 1 Liter Öl bis zu 9 Liter Luft aufnehmen, Diesel ist bekanntlich ein Mineralöl und dürfte daher ziemlich ähnliche Werte besitzen.

    Aus diesem Grund müssen auch hydraulische Systeme nicht entlüftet werden. Jeder kennt das aus der Ölhydraulik seines Schleppers, die Einspritzanlage ist ganz genauso ein hydraulisches System mit einer Pumpe und einem Überdruckventil namens Einspritzdüse.


    Im Einzelfall kann es natürlich nicht schaden, die Düsenleitung zu öffnen, wer es denn gerne machen möchte. Bei einzelnen Motoren mit ausgeprägten Entlüftungsproblemen (Sachs D400L z.B.) hab ich das auch schon gemacht. Wobei dort auch eher die Einspritzpumpe die Schwierigkeiten macht.


    Nun, dann haben die Konstrukteure z. B. der Mercedes OM 636, 621 usw. wohl das 1. Lehrjahr übersprungen. Oder ein Troll hat die BAn geschrieben?

    Matthes, beim OM636 kann ich dir Brief und Siegel geben, dass das ohne Entlüften der Einspritzleitungen geht.

    Mein Unimog hat einen Sommer lang Luft durch eine defekte Verschraubung am Dieselfilter gesogen, wo sich mit der Handförderpumpe keinerlei Undichtigkeit nach außen feststellen ließ. Daher hat er immer den Filter leer gesogen und ist nach wenigen Kilometern ausgegegangen. Das Entlüften von Filter und Einspritzpumpe am Straßenrand hab ich auf der Heimfahrt etliche Male machen dürfen, nie musste ich jedoch die inneren Motorhauben abnehmen um eine Düsenverschraubung zu öffnen. An die Förderpumpe kommt man mit etwas Geschick ja auch so.


    Nicht alles, was in den alten Handbüchern steht ist nach heutigen Gesichtspunkten immer wirklich sinnvoll.


    MfG

    Fabian

    Hallo Bluna,


    da der Kraftheber bei mir auch noch auf dem Tisch liegt, habe ich noch einige Bilder vom zerlegten Zustand gemacht. Wenn du sie brauchst, meld dich kurz.


    Für mich ist das Urteil recht klar:

    Entweder ist Dreck im Zylinder oder das Regelgestänge im Inneren ist verbogen.


    Der Kolben hat keine direkte Verbindung zur Kolbenstange, letztere hat nur eine Kugel am Ende, der Kolben bildet auf der drucklosen Seite eine Kugelpfanne. Wenn nun Dreck im Zylinder ist, kann der Kolben nicht bis ganz nach vorn, sondern bleibt vorher stehen.

    Vorsicht beim Versuch den Kolben zu demontieren, niemals mit Druckluft darauf gehen! Der Kolben wird zum Geschoss! Einen Wasserschlauch auf die Druckölöffnung halten ist wesentlich schonender und sollte allemal reichen.


    Wenn das Gestänge verbogen ist, könnte möglicherweise ein mechanischer Anschlag entstehen, der sonst nicht da ist. Wenn das Gestänge nur so verbogen ist, dass der Schlepper glaubt er sei schon am unteren Anschlag und lediglich das Ventil wieder schließt, müsste bei längerer Standzeit der Kraftheber trotzdem absacken können.


    MfG

    Fabian

    Hallo Bronko,


    für einen Anhänger, der legal auf der Straße genutzt werden soll, muss dir Folgendes klar sein:


    - Die Beleuchtung muss gehen.

    - Es muss ein Typenschild vorhanden sein.

    - die Deichsel und alle weiteren Teile müssen technisch in Ordnung sein und dürfen nicht verzogen sein.

    - sofern du keinen landwirtschaftlichen Betrieb mit Betriebs-Haftpflicht und Beiträgen zur Berufsgenossenschaft hast, muss der Anhänger ein eigenes Kennzeichen haben, also Papiere haben und regulär zugelassen sein.

    - Folgekennzeichen gibt es nur bei Einsatz in der Landwirtschaft, für Pferde-Liebhaberei nicht.


    MfG

    Fabian