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Beiträge von GTfan

    Dann häng den Anhänger doch in den Frontlader und probier es auch, wenn du uns nicht glauben willst.


    Du kannst dir aber sicher sein, dass in der Triebachse eines Stille Mistral ein Differential eingebaut ist. Dafür spricht, wie Marco schon gesagt hat, die reine technische Logik, ohne Differential würde das nicht im Sinne des Erfinders funktionieren.


    Obendrein haben sowohl Marco wie auch ich einen Triebachsanhänger in der Sammlung, im Freundeskreis existieren weitere. Allesamt von verschiedenen Herstellern, jeder selbstverständlich mit Differential.


    MfG

    Fabian

    Moin moin und herzlich Willkommen, Namenloser.


    Du hast ja schon eine ganze Reihe Punkte abgearbeitet, die bei solch einem Problem kontrolliert werden sollten.


    Hast du die Kompression vor oder nach dem Wechsel der Zylinderkopfdichtung gemessen? Wie sind die Messwerte?

    Spritzen die Düsen auch alle vier gleich gut? Oder spritzen manche, andere nebeln nur? Hast du die Düsen schon mal zwischen den Zylindern getauscht und beobachtet, ob der Fehler mitwandert?

    Die Ventile sind nach Werksangabe eingestellt und in Ordnung?


    MfG

    Fabian

    meine eigentliche Frage ist ja eigentlich ob das Getriebe noch ok ist wenn ein Rad durchdreht oder ob beide zu gleich durchdrehen müssen.

    Habe zu der Frage nämlich noch keine Antworten gefunden.

    Mfg

    Dass ich die Frage beantwortet habe, sollte dir spätestens mithilfe der Videos klar werden. Mein Ziel ist schließlich nicht nur die stumpfe Ja/Nein-Beantwortung, sondern auch die Aufklärung über die technischen Hintergründe.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    ja das ist so, die einfachsten Gesetze der Physik geben das so vor.

    Informier dich doch bitte mal über die Funktion und den Sinn eines Differentials in einer Achse.

    Wenn Räder durchdrehen, ist der Schub nicht mehr vorhanden - egal ob es ein Rad oder beide betrifft.


    Wenn du einen Triebachs-Anhänger zu brauchen meinst, dürfte dein Schlepper ja schon mal an die Grenzen seiner Haftreibung geraten sein. Da solltest du bemerkt haben, dass auch nur ein Rad durchdreht. Nämlich jenes mit dem wenigsten Grip. Um das zu überbrücken und den Grip beider Räder nutzen zu können, haben die meisten Schlepper eine Differentialsperre eingebaut, die man als Fahrer gesondert betätigen muss.


    Grundlagenwissen zum Differential:


    Was bringt mir dann die Triebachse?

    Die Räder müssten doch um möglichst viel grip auf den Boden zu bekommen beide durchdrehen Da dann der Schub am größten ist

    Wen dir beim Schlepper ein Rad (oder mit Diff-Sperre auch beide Räder) durchdreht, kann der Anhänger noch mit einem weiteren Rad versuchen zu schieben, bis auch der durchdreht. Damit hast du im Zweifel schon mal ca. 50% mehr Vortrieb in kritischen Situationen.

    Mit einem Anhänger bleibt man meistens stecken, wenn er beladen ist. Dann ist auch die meiste Last auf der Anhängerachse. Je stärker die Räder belastet sind, desto schwerer ist es sie zum Durchdrehen zu bringen.

    Hallo Unbekannter.


    Bei einem Auto oder deinem Schlepper dreht doch auch nur ein Rad durch, niemals beide, sofern nicht eine Differentialsperre betätigt wird ;)

    Es dreht stets das Rad durch, das am wenigsten Grip hat.


    MfG

    Fabian

    Hallo zusammen,


    das Landtechnik-Museum Braunschweig Gut Steinhof lädt wieder zum alljährlichen Treffen unter dem Motto "Dampf-Modelle-Schlepper" ein.


    Am 02.06. werden auf dem idyllischen historischen Gutshof historische Traktoren und Landmaschinen aus der Umgebung erwartet. Sie ergänzen die reichhaltige landtechnische Museumssammlung und bilden einen umfangreichen Querschnitt durch die Entwicklung der Traktoren und der Landwirtschaft ab. Weiterhin wird die Fraktion der Modellbauer faszinierende Miniaturen voll funktionsfähiger Dampfmaschinen zeigen sowie Dioramen und Einzelmodelle von Traktoren und Landmaschinen in verschiedensten Maßstäben. Ein eigenes Gebäude wird dabei den begeisterten Modellbauern des Maßstabs 1:87 gewidmet, die zwischen historischen Geräten der Bodenbearbeitung und Bestelltechnik ihre filigranen Eigenbauten und Umbauten ausstellen und gern auch erläutern.


    Das Museum präsentiert gleichzeitig die aktuellen Neuzugänge in der Museumssammlung. Ein besonderes Highlight ist die in Salzgitter gebaute LHB Robot, eine Leichtraupe mit 20 PS aus den 1950er Jahren, von denen jüngst eines der allerletzten überlebenden Exemplare in die Sammlung aufgenommen werden konnte. Und wo kann man schon eine LHB Raupe neben einem LHB Radschlepper und weiteren Raritäten aus der Zeit erleben?

    Auch die Freunde der Youngtimer kommen nicht zu kurz, da auch die 1990er Jahre schon wieder lange vergangen sind und eine museale Würdigung somit verdient haben. Ein Allradschlepper aus dem Beginn des Jahrzehnts konnte jüngst in Form eines Vorserienexemplars eines großen Herstellers in die Museumssammlung aufgenommen werden.

    Selbstverständlich ist die reichhaltige Ausstellung zur Geschichte der Landwirtschaft ebenfalls geöffnet.


    Für das leibliche Wohl ist unter anderem mit selbstgebackenem Kuchen und selbstgebackenen Kartoffelpuffern vom gemauerten Gutsherd gesorgt.

    Weitere Informationen:

    http://www.gut-steinhof.de

    https://de-de.facebook.com/pag…teinhof-1406317052924948/


    Ich freue mich auf eine schöne Veranstaltung bei hoffentlich tollem Wetter!


    Viele Grüße und bis dann,

    Fabian

    Moin moin,


    bevor ihr euch streitet:

    Tobi hatte eine äußerst hilfreiche Abbildung in seinem Beitrag mit drin. Die musste ich nunmal leider aus Urheberrechtsgründen raus nehmen, wollte den Beitrag aber nicht komplett löschen.

    Der Datenschutz wurde in den letzten Jahren und grad in den letzten Monaten rechtlich (richtigerweise) deutlich aufgewertet und ist dadurch auch verstärkt im öffentlichen Bewusstsein. Damit gehen auch Abmahnvereine und ähnliche Geschäftsmodelle einher, so dass es nun unbedingt nötig ist, eine deutliche Linie zu fahren. Diese Linie umfasst eben leider auch, dass einzelne Seiten von technischen Unterlagen nicht mehr öffentlich ins Forum gestellt werden dürfen. Andernfalls würden wir den Fortbestand des Forums und das Privatvermögen des Webmasters mutwillig gefährden, und das sollte unbedingt verhindert werden.


    MfG

    Fabian

    Moin moin zusammen,


    von der Pflugfabrik Eberhardt gab es Anfang der 1950er Jahre ein Gerätesystem mit Schnellwechseltaschen für die firmeneigene Handaushebung von Pflügen und anderen Bodenbearbeitungsgeräten wie Grubbern und Eggen.


    Zu diesem System suche ich sämtliche Informationen. Wenn jemand noch Teile oder Geräte dafür hat, würde ich mich erst recht über einen Kontakt freuen.
    Hier ein paar Bilder der schlepperseitig verbauten Taschen:


    MfG

    Fabian

    Moin moin,

    1) Ist hier bekannt, ob bei den Ford Dexta Modellen auch die Variante gebaut wurde, dass der Batterie Minuspol mit der Fahrzeugmasse verbunden war?

    manche deutsche Händler haben seinerzeit beim Import der Neumaschinen die Fordson schon auf "negative ground" umgerüstet. Andere nicht. Daher lässt sich für deinen Schlepper auch kein "Ursprungszustand" feststellen bzw. nicht sagen, ob der Murks bei Versuchen des Umbaus auf "negative ground" entstanden ist, oder er damit zwischenzeitlich auch gut lief.


    Ein gründlicher Check der einzelnen Komponenten wie Lima und Lima-Regler sollte am Anfang der Fehlersuche stehen ;)


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    ohne jetzt geringschätzig klingen zu wollen:

    Solche Drillmaschinen gab es seinerzeit auf jedem halbwegs normalgroßen Hof. Dementsprechend viele Überlebende gibt es. Hier stehen bspw. knapp ein Dutzend holzbereifte Drillmaschinen, damit ist die Kapazität mehr als ausgereizt...


    Gleichzeitig interessiert sich ein Großteil der Schleppersammler überhaupt nicht für landwirtschaftliche Geräte, ja sie schmeißen sogar das Balkenmähwerk runter.

    Wenn du wen findest, der da Spaß dran hat, dann habt ihr beide einen ideellen Gewinn gemacht.



    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    dem Namen nach würde ich das eher auf der anderen Seite des Ärmelkanals verorten. Eine schnelle Suchmaschinensuche brachte grad aber auch nichts brauchbares zustande...


    MfG

    Fabian

    Hallo Alexander,


    zu dem Thema gibt es schon so einige Abhandlungen.


    Speditionen, die Landmaschinen und ähnliches täglich transportieren finden sich mit einer einfachen Suche im Internet im Dutzend innerhalb weniger Sekunden.


    Ob jemand LKWs zu vertretbaren Konditionen an private und in der Regel ungeübte Fahrer für einmalige Fahrten vermietet, müsste auch ganz einfach heraus zu finden sein. Ich glaube es jedoch kaum. Gedanken über die Faktoren Kosten, Aufwand und Nutzen im Vergleich zum Transport per Spedition muss sich jeder selbst machen.


    MfG

    Fabian

    Das ist komplett egal, welche Spezifikationen oder tollen Marketing-Bezeichnungen auf dem Öl drauf stehen. Ein 15W40 aus dem Baumarkt tut es für deinen Schlepper genauso gut!


    MfG

    Fabian

    Hallo Thilo,


    sowohl beim TÜV wie auch beim Straßenverkehrsamt sind alle notwendigen Daten in einer Datenbank vorhanden, um einen neuen Fahrzeugbrief bzw. die Zulassungsbescheinigungen ausstellen zu können. Oft hängt es von der Motivation der Mitarbeiter ab, ob sie diese Möglichkeit kennen...


    MfG

    Fabian

    Moin moin,

    bloß bin ich persönlich etwas misstrauisch, dass Leinöl bestehenden Rost vor seiner "Ausbreitung" stoppt bzw den Oxidationsprozess stoppt.

    Ich meine, wenn man Rost mit Lack luftdicht einschließt, kommt er dennoch wieder durch.

    Sicher also, dass der Oxidationsprozess tatsächlich zum Erliegen kommt?

    Oder ist es so, dass man jahrelange Rostprozesse einfach nicht sieht!?

    bei dünnem Autoblech mag es sein. Zudem ist Lack auf Rost nicht sonderlich haltbar, weshalb es schnell wieder aufblüht. Leinöl oder Leinölfirnis hingegen blüht oder blättert nicht wieder ab.


    Hier sind reihenweise Geräte und Schlepper schon seit über 20 Jahren mit Leinölfirnis behandelt. Während die Schlepper trocken in einer Scheune stehen, sind viele Geräte in einem alten Kuhstall, der durchaus mal rein aus der Luftfeuchtigkeit einen nassen Fußboden hat. An den Geräten ist keinerlei neuer Rost, kein Weiterblühen oder sonst irgendwas auffälliges zu beobachten.

    Wenn dein Schlepper jetzt immer trocken steht oder auf jeden Fall nach einem versehentlichen Regenschauer wieder abtrocknet, passiert ihm in den nächsten 50 Jahren nichts wesentliches mehr. Denn die letzten 50 Jahre hat er ja auch mit wesentlich weniger Pflege durchaus passabel und ansehlich überstanden. Da bräuchte es nicht mal unbedingt eine Konservierung, schaden wird sie aber auch auf keinen Fall. Hier gibts auch einige Schlepper, die seit 30 Jahren in Sammlerhand sind und regelmäßig bewegt werden, aber nie eine Konservierung erhalten haben. Im Vergleich mit den alten Fotos ist keine Veränderung des Zustandes festzustellen!


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    ansich ist das mit der Ausrüstung dann eine selbstfahrende Arbeitsmaschine, im Grunde ein Baggerlader.
    Für die Fahrt auf öffentlichen Straßen ist das Mitführen einer ABE (Allgemeinen Betriebserlaubnis), ein Schild mit dem Namen des Halters sowie ein 20 km/h-Schild im Heck nötig. Eine Ersatz-ABE stellt der Hersteller aus, existiert dieser nicht kann auch das KBA Flensburg helfen, Ansprechpartner hierfür ist der örtliche engagierte TÜV-Prüfer.
    Soweit die Rechtslage. Wie du das im Wohngebiet mit Schritttempo behandelst, liegt in deinem Verantwortungsbereich.


    MfG
    Fabian