Beiträge von GTfan

    Hallo Markus,


    auf deinen Fahr dürften die Fritzmeyer-Typen

    EM57, M100, M200 und M210 passen.

    Dabei haben EM57 und M200 jedoch fest stehende Frontscheiben, können also nicht aufgeklappt werden.


    Wichtig ist auch, dass die Halter an deinen Schlepper passen. Am Einfachsten ist das bei den Verdecken in der Regel, wenn es von einem baugleichen Schlepper kommt, dann braucht da nichts mehr angepasst zu werden.


    Wie sowas auszusehen hat, erkennst du hier:

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    Viele Grüße und viel Erfolg,

    Fabian

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!

    naja ...Ausgestattet...Werkzeug ist vieles da...von meinem Vater... der war am Bau...da ist alles mögliche dabei...die Materialen sind nicht so mein Thema...eher wie man es macht.

    Bitte nimm aber auf keinen Fall irgendwelche Kabel, die noch vom Bau übrig sind, selbst wenn die Aderfarben passen.

    Da gehören Litzenkabel aus dem KFZ-Zubehör rein, allein schon aus Sicherheitsgründen.


    MfG

    Fabian

    ich stelle mal hier einen größeren Ausschnitt rein. Nach meinen Fachkenntnissen in Urheberrecht ist ein Schaltplan letztlich genauso wenig schützbar wie eine Landkarte. Da gibt es keine "künstlerische Schöpfungshöhe", es sei denn, jemand malt den Stromlaufplan in Öl.

    Da liegst du leider falsch!


    Wenn du einen Schaltplan malst, kannst du den frei verwenden.

    Wenn ein Schaltplan aus den technischen Unterlagen eines Herstellers stammt, so sind dessen Urheberrechte stets zu beachten. Für die Verwendung im persönlichen Umfeld (privat oder Werkstatt) ist das alles verwendbar, aber eine Vervielfältigung und weitergehende Veröffentlichung (Internet, etc.) ist nicht gestattet.


    MfG

    Fabian


    P.S.: Achte mal bei Landkarten auf das ©-Symbol ;)

    Die komplette Pumpe samt Gehäuse wird an den drei Inbusschrauben entfernt und nicht durch den wirklich großen Sechskant mitten auf der Pumpe?

    Genau, die Pumpe ist mit den drei Inbusschrauben am Gehäuse befestigt.

    Unter dem großen Sechskant ist ein Ventil, möglich dass da auch noch Dreck drin sitzt. Vorsicht, hier sind kleine Bauteile und eine Feder verbaut, nicht dass da was beim Öffnen der Schraube weg fliegt!

    Zuvor solltest du die Handpumpe einmal aus dem Gehäuse der Förderpumpe schrauben, vielleicht kommt dir da auch schon Dreck entgegen.


    MfG

    Fabian

    Hallo Klaus,


    es gibt diverse Kühlerinstandsetzer.

    Je nach Schaden können die den Kühler löten, neue Komponenten verbauen oder gleich einen passenden neuen Kühler beschaffen.


    Adressen in deiner Nähe oder für den Paketversand findest du über die gängigen Suchmaschinen reichlich.


    Viele Grüße und viel Erfolg,

    Fabian

    Hallo Karl Heinz,


    glaubst du wirklich, dass du in einem Traktorforum eine Beratung zu Versicherungen oder Erbstreitigkeiten findest?


    Die Antworten, die du dazu hier kriegst, liegen doch wirklich auf der Hand.


    MfG Fabian

    Hallo Matthias,


    trat das denn auch schon auf, bevor du die Kontakte erneuert hast?


    Die Temperaturanzeige klingt nach einem Massefehler, defekte Tankgeber kenn ich eigentlich nur als dauerhafte leer-Anzeige


    Einmal alles gründlich mit einem Multimeter durchmessen. Vielleicht findest du ja auch noch Angaben zum Spannungsverlauf der beiden "Sensoren", die bei der Fehleridentifizierung helfen könnten.


    MfG Fabian

    Moin moin,

    Von alten Bauern habe ich immer nur gesagt bekommen, dass der VW Motor nix getaugt hat bzw. im Mähdrescher unbeliebt war.

    nachdem die Bauern modernere, oftmals größere Mähdrescher ausprobiert hatten, waren sie natürlich verwöhnt ;)


    Fakt ist, dass nahezu jeder deutsche Mähdrescherhersteller VW-Motoren eingebaut hat, wenn der Leistungsbedarf des Dreschers passte. In der Regel waren damit die Einstiegsmodelle motorisiert, absolut nicht ohne Grund. Denn der VW-Motor war derart günstig in den Anschaffungskosten, dass er den Kaufpreis des Mähdreschers um zweistellige Prozentzahlen senken konnte im Vergleich zum Dieselantrieb. Die Selbstfahrer kamen damit annähernd in die Preisklasse von gezogenen Mähdreschern, was ein echtes Verkaufsargument war!


    In der Anfangszeit der Mähdrescher (bis Mitte/Ende der 1950er) waren die Anschaffungskosten des Mähdreschers allgemein ein dickes Brett, hier musste mit günstigen Einstiegsangeboten erstmal in der Breite Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die folgenden zehn Jahre waren dann noch vom "Kampf" zwischen gezogenem und selbstfahrendem Mähdrescher geprägt, auch hier spielten die Kosten eine Rolle.


    Wären die Käfermotoren im Mähdrescher wirklich derart schlecht wie ihr Ruf, hätten kaum hunderte, wenn nicht gar tausende Columbus bis heute überlebt. Sie haben vielerorts in Nebenerwerbsbetrieben bis in die letzten Jahre die Ernte eingefahren, manch einer sogar auch in diesem Jahr.

    Selbst die Bautz T600, bei denen der Motor unterflur hinter der Antriebsachse angeordnet ist, sind noch hin und wieder anzutreffen, die Verkaufszahlen unterschieden sich aber damals schon um Welten vom Columbus. In der Einbaulage sind Staubbelastung und Wärmestau nochmal deutlich intensiver...


    MfG

    Fabian

    Hallo Arndt,


    ist auf dem Getriebegehäuse tatsächlich das FK-Zeichen sichtbar?

    Nach allem was ich so an Informationen finde, hatten die Nachkriegs-LKW aus Köln allesamt ein Viergang-Getriebe, ebenso wie die V8 und die Vierzylinder aus Wehrmacht-Zeiten.

    Könnte es sein, dass da ein Getriebe aus amerikanischer Produktion drin steckt?


    Welches Problem hast du mit einem MAN Ackerdiesel?


    MfG

    Fabian

    Hat der Motor 150 Grad Öltemperatur überlebt? Das ist ja der Wahnsinn....

    Das ist bei luftgekühlten Motoren nahe der Belastungsgrenze eher die Regel als der Wahnsinn.


    Der VW Motor auf einem Mähdrescher ist vielleicht nicht die beste Wahl gewesen. :D

    Es war mit Abstand die günstigste Wahl seinerzeit, zehntausende (!) Mähdrescher mit dem Motor haben problemlos ihren Dienst damit verrichtet, so schlecht kann das nicht gewesen sein.


    Zweifellos führt ein VW-Motor ein hartes Leben auf dem Mähdrescher, die allermeiste Zeit bei Nenndrehzahl (mit dem Heinzmann Einstufenregler wie auch mit dem Claas-eigenen Regler kaum anders möglich), hoher Last und tropischen Temperaturen. Aber andere Mähdreschermotoren haben bei mangelhafter Pflege ebenso gut gebrannt, grundsätzlich sind auch verschlissene Motoren bei den Mähdreschern der 50er/60er Jahre mangels Leistungsreserven sehr häufig anzutreffen.


    Frisch überholte Austauschaggregate aus dem VW-Werk (Baunatal) waren ebenfalls sehr günstig und sind auch nicht selten anzutreffen. Auf dem Gebläsekasten findet sich dann ein eingeschlagenes "A" auf dem Typenschild.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,

    Könnte es denn sein Fabian, daß man solche Aussagen: "Denn sie sichern keine einzige Mutter vor dem Lösen, das können sie technisch/physikalisch überhaupt nicht." vielleicht auch differenzieren und in einem temporären Kontext bzgl. z. B. Materialbeschaffenheit betrachten muss?

    [...]

    Ab wann nun eine Materialpaarung generell die beabsichtigte Wirkung eines Federrings obsolet machte, weiß ich nicht.

    temporär sind höchstens viele Federringe.

    Mir sind jedenfalls schon häufig bei der Demontage von Schleppern und Geräten gebrochene Federringe entgegen gefallen. Sie haben die vielen Jahrzehnte unter Spannung nicht vertragen und sich irgendwann plastisch gesetzt.

    Wenn solch ein Federring weg fällt, ist es mit der Sicherheit der Schraubverbindung ganz vorbei...

    Insofern hat eine Unterlegscheibe tatsächlich einen Vorteil, die bricht nicht einfach weg.


    Der Artikel zu Federringen einer großen Online-Enzyklopädie ist für viele sicher aufschlussreich. ;)

    Gerade zum Thema "Wiederverwendung gebrauchter Federringe" stehen dort einige hilfreiche Sätze drin.


    Ich erspare mir an dieser Stelle ausschweifende Erläuterungen zur Berechnung von Schraubverbindungen, zumal meine letzte Anwendung der Formeln schon ein paar Jahre zurück liegt.

    Dieser oben erwähnte Span mit seiner zufälligen, sehr unregelmäßigen stoffschlüssigen Sicherung ist fernab jeder Berechenbarkeit. Einen weitaus größeren Einfluss auf die Berechenbarkeit hat jede zusätzliche Trennfuge in einer Schraubverbindung. Vereinfacht gesagt erhöht sich die Zahl der notwendigen Schrauben mit jeder zusätzlichen Trennfuge zwischen Schraubenkopf und Mutter, wenn die auf die Bauteile ausgeübte Vorspannkraft gleich bleiben soll.

    Stark verallgemeinert rein beispielhaft anhand Lagerflansches:

    Auf den Flansch wirken gewisse Belastungen, um diese in den Rahmen abführen zu können, sind rein rechnerisch vier Schrauben notwendig, die mit dem Norm-Drehmoment angezogen werden und damit ihre volle elastische Vorspannkraft ausüben können. Wenn nun Federringe unter die Muttern kommen, sind schon sechs Schrauben nötig. Kommen unter die Schraubenköpfe zusätzlich noch Unterlegscheiben, sind es acht Schrauben.


    Der Faktor der Klemmkraft in der Berechnung einer Schraubverbindung bzw. die Berechnung von Schraubverbindungen mag früher mit anderen Sicherheitensreserven erfolgt sein bzw. im heutigen Hobbyeinsatz kommen zweifellos auch andere Lastfälle zum Tragen, so dass die Verschraubungen mit Federringen nicht alle auseinander fliegen.


    MfG

    Fabian

    Hallo Namenloser,


    dann sollte dein TÜV-Prüfer mal seinen Zugang zur Datenbank des Kraftfahrtbundesamtes nutzen und die Werte für den Porsche-Diesel Standard 218 heraus suchen. Da hat er es ganz offiziell auf dem Silbertablett serviert, absolut verifiziert und fälschungssicher.


    Die Prüfer haben alle den Zugriff auf diese Datenbank, in der alle jemals einer deutschen Typprüfung für den Straßenverkehr unterzogenen Fahrzeuge aufgelistet sind.


    MfG

    Fabian

    Hallo Jannik,


    du solltest nicht nur von vorn auf die Reifen gucken, sondern auch mal von der Seite "in die Röhre" gucken. Dann wirst du merken, warum das nicht passen kann.

    Die 38"-Felge ist nunmal zwei Zoll kleiner als die 40"-Felge, das bringt die Bezeichnung schon mit sich.


    MfG

    Fabian

    Hallo Gisela,


    herzlichen Glückwunsch zu deinem Hanomag!


    Da niemand weiß, um was für eine Seilwinde es sich handelt, kann dir das hier so niemand beantworten.


    Wenn die Seilwinde fest angeschraubt ist, könnte es passen, je nachdem was da wie stark gebastelt wurde oder ob das ein damals erhältliches Zubehörteil ist.

    Wenn die Seilwinde lediglich im Dreipunktkraftheber aufgenommen wird, dann passt sie an alle Traktoren mit Dreipunktkraftheber, die den gleichen Bolzendurchmesser für ihre Unterlenkerkugeln haben wie sie dein Hanomag besitzt.


    Einen schönen Abend noch,

    Fabian

    Meines Wissens sind Federringe aus der DIN Norm vor Jahren gestrichen worden.

    Das ist richtig.

    Denn sie sichern keine einzige Mutter vor dem Lösen, das können sie technisch/physikalisch überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie verringern sogar die Dauersicherheit der Verschraubung wenn man es genau nimmt.

    Manchmal hat man Glück und es schiebt sich ein Span sowohl an der Mutter wie auch am Gegenstück auf, der kann mit wiederum viel Glück etwas Widerstand gegen ein Lösen bieten.


    Persönlich würde ich Stoppmuttern benutzen und Scheibe unterlegen.

    Bei Schrauben,Bolzen, ein Zahnscheibe mit aussenzahn.

    Das Unterlegen von Scheiben (normale Unterlegscheiben) ist genauso kontraproduktiv, jede zusätzliche Trennfuge in einer Schraubenverbindung reduziert die Dauersicherheit der Verschraubung.


    Zahnscheiben sind ähnlich wirksam wie Federringe.


    Wirklich physikalisch nachweisbar lässt sich eine Schraubenverbindung nur durch Keilsicherungsscheiben sichern. Von chemischen Mitteln wie Schraubenklebern (Locktite etc) einmal abgesehen.


    MfG

    Fabian

    Moin moin,


    in der Getreideernte gibt es tatsächlich für die allermeisten Betriebe wichtigeres, als Hobbyschraubern auf die Sprünge zu helfen. Das kann man niemandem verübeln, schließlich kaufen die Landwirte im Zweifel bei passendem Service auch wieder Neumaschinen an Ort und Stelle.


    Zu deinem Problem:

    Die Dichtung an der Zapfwelle wird von einem Radialwellendichtring gebildet, auch Simmerring genannt. Die Dinger sind genormt und auch heute noch zu bekommen. Du brauchs lediglich die Maße des Bauteils, dann kannst du ihn beim nächsten technischen Handel kaufen oder bestellen.


    Der Dichtring sitzt bei den allermeisten Schleppern in einem eigenen Deckel, der auf das Gehäuse aufgeschraubt ist. Ob da jemand Erfahrung mit einem 50 Jahre alten Agria haben muss geschweige denn ob die Zapfwelle gezogen werden muss, ist doch sehr fraglich. Dass dein erfahrener Schrauber mit den Augen rollt liegt dann wohl eher daran, dass man sich die konstruktive Lösung vor Ort ansehen muss, Fernwartung ist immer schwer.

    Fotos helfen aber schon mal jede Menge, möglicherweise kann man dir dann schon zielführend helfen.


    Der Dichtring an der Zapfwelle ist der mit Abstand am einfachsten zu wechselnde Wellendichtring am ganzen Schlepper. An 50 Jahre alten Fahrzeugen können alle Dichtringe früher oder später undicht werden. Wenn dich dieser Dichtring bereits überfordert, solltest du dir tatsächlich Gedanken über die gemeinsame Zukunft mit dem Schlepper machen.


    MfG

    Fabian