Anzeige

Beiträge von schraube

    Hallo zusammen


    letzte Woche habe ich einen Renault 89 / 7341S erworben.
    Nun habe ich bei dem Schlepper ein Problem: wer kann mir sagen wo bei diesem Traktor die Zapfwelle eingeschaltet wird? Es lässt sich an dem gesamten Schlepper kein Hebel finden. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.


    Gruß Lars

    Hallo,


    die Motorenteile habe ich über einen Motoreninstandsetzer hier im Ort gekauft, auf allen Verpackungen stand Reliance, denke das ist der Hersteller der Teile:



    Originalteil von John Deere sollten ungefähr das dreifache kosten, im Internet gibt es zwar viele Anbieter bei denen die Teile günstiger zu haben sind, allerdings höre ich was das angeht auf den Fachmann :wink:


    Der Schlepper ist inzwischen schon auf der Zielgeraden angekommen, allerdings fehlt mir im Moment, bedingt durch Beruf und Studium, wirklich die Zeit Bilder hochzuladen.
    Sobald ich aber wieder Zeit habe gibt es Neuigkeiten.


    Gruß
    Lars

    Moin,


    also wir waren Samstags da, leider war der Boden morgens (vorallem auf dem Parkplatz....) noch recht nass, blieb aber den ganzen Tag von oben her trocken. Wer aber schon öfters in Nordhorn war, der hat immer ein paar Gummistiefel dabei :wink:


    Wie ich finde war der Feldtag wieder sehr gelungen, für mich als JD-Fan natürlich genau das richtige Thema. Leider waren die etwas späteren Baujahre (mit SG2-Kabine), bis auf 3 Ausnahmen, gar nicht vertreten, ich finde die hätten das Grün-Gelbe Bild noch etwas abgerundet. Hier noch einmal ein paar Bilder von mir:












    Gruß
    Lars

    Hallo Hinnerk,


    dein Oliver sieht wirklich toll aus, vor allem jetzt mit den roten Felgen. Da bekomm ich richtig Lust an meinem 70er weiterzuschrauben.
    Wenn du die ganze TÜV-Prozedur hinter dir hast müssen wir uns auch mal genauer darüber unterhalten.... mir steht das ja eventuell auch noch bevor....


    Bin ja schon auf dein nächstes Projekt gespannt....!


    Gruß
    Lars

    Moin,


    ja, ohne Geduld und viele dünne Schichten klappt das mit Gelb nicht.... Als ich das erste mal gelbe Felgen lackiert habe, durfte ich nach der ersten Schicht erst mal wieder alles abschleifen... aber aus Fehlern lernt man :wink:


    Gestern habe ich dann auch die Hinterradfelgen zusammengebaut. Bevor die Frage aufkommt, ob ich nicht ganz bei der Sache war, weil die Ventile jetzt innen liegen: Um die Spurweite anzupassen musste ich die Ringe anders herum montieren. Der zweite Grund ist: Die ehemalige Außenseite hat leider ein paar Macken, die ich nicht weg bekam. Zwar nicht tragisches, aber so gefällt es mir besser :wink:.


    Anprobe am Schlepper:




    Und noch einmal der Vergleich von den Schrauben des Radtellers. Damals waren diese wohl noch nicht verzinkt, dementsprechend marode waren die:


    1000 Stunden, das ist wirklich nicht viel. Hast du zufällig Bilder, würde mich mal interessieren wir der aussieht.
    Aber an und für sich ist das Angebot an 820/920/1020/1120 ja recht groß und die Schlepper sind auch noch bezahlbar. Nur leider ist der Großteil davon recht runtergewirtschaftet..... :roll:


    Gruß
    Lars

    Moin,


    nächstes Update: Die Felgen


    Zum Glück gab es zu dem Trecker noch die original Räder, 7.5-16 vorne und 14.9-30 hinten. Die Reifengröße werde ich auch beibehalten. Allerdings waren die Reifen nichtmehr zu gebrauchen, und die Felgen waren zwar nicht durch, aber von innen bereits stark angerostet.


    Doch zunächst mussten die Zwillingsreifenkuppler aus den Hinterrädern heraus, zwar habe ich die Zwillingsräder ebenfalls dazu bekommen-doch montieren werde ich sie eh nie wieder:




    Danach wurde alles gesandstrahlt und der üblichen "Schönheitskur" unterzogen: grundieren, kleine Kratzer zuspachteln, schleifen, grundieren, schleifen und mehrfach lackieren....
    So schön gelbe Felgen ja aussehen, gelb lackieren ist echt aufwendig:





    Und zum Schluss die neu besohlten Vorderräder:



    Die Hinterradfelgen müssen noch der "neuen" Spurweite entsprechend zusammengeschraubt werden. Dies ist aber bisher noch nicht geschehen.


    Gruß
    Lars

    Moin,


    gab es erst bei den 50 und 55er Waterloo Modellen, die Schmalrahmen 3 und die Breitrahmenmodelle 4 Scheinwerfer nebeneinander. Sind dann die selben Scheinwerfer, die auch in der Techcenter-Kabine vom 6000 und 7000 sitzen. Die 40er hatten die definitiv nicht, da saß an der Stelle immer (zumindest ab Werk) das Nummernschild. Ist aber kein großes Problem so etwas nachzurüsten. Habe die Scheinwerfer bei meinem 4240 in die Aussparrungen für die US-Positionsleuchten im Dach eingebaut. Sieht zwar gut aus, aber wirklich viel bezwecken die nicht im Dunkeln.


    Siggi, zum gucken bin ich auf jeden Fall an beiden Tagen in NOH. Mit dem Schlepper werde ich wohl nicht vorbeikommen, auch wenn es von mir aus quasi "um die Ecke" ist.


    Gruß
    Lars

    Moin,


    zum Thema Hydro-Allrad kann ich dir folgendes Berichten:


    Ich habe selber seit einigen Jahren einen 4240 mit HFWD im Einsatz. Der Schlepper macht auch fast jede Arbeit auf dem Betrieb, abgesehen vom Spritzen :wink:


    Habe den Schlepper damals gekauft, weil ich gerade zu Arbeitsspitzen einen zweiten, leistungsstarken Schlepper brauchte. Der Preis war unschlagbar (7000 Euro für 128 PS), wenige Stunden, guter Zustand. Und ich muss sagen, ich bereue den Kauf keine Sekunde. Der HFWD ist nicht vergleichbar mit einem mechanischem Allrad. Sobald auf nassen, nicht tragfähigen Böden die Hinterräder versinken, hilft einem der HFWD auch nichtmehr weiter, ein mechanischer würde wahrscheinlich noch durchkommen.


    Dies hat dem Allrad den schlechten Ruf beschert. Als Unterstützung ist er aber absolut in Ordnung. Man muss wissen, was man Ihm zumuten kann, und was nicht.
    Viele Allradler sind nur undicht, weil die Besitzer die Pflege stark vernachlässigt haben. Die genannten Grunde sind bestimmt nicht ganz unschuldig daran. Wenn man den Hydro Pflegt hält aber lange. Wie gesagt, es ist nun mal kein mechanischer, aber absolut nichts schlechtes! Und man muss sich immer vor Augen halten, dass ein vergleichbarer Schlepper mit "normalem" Allrad schnell nahezu das Doppelte kostet. Ist halt die Frage was du damit vor hast. Wenn du schwere, teils nasse Böden zu Pflügen hast, dann sieh dich nach was Anderem um. Benötigst du den Allrad nur gelegentlich, spricht nichts dagegen. Wie gesagt, alles vorm Kauf ausreichend testen, aber das sollte ja immer so sein.


    Zur Info: Ich habe vor zwei Wochen meine Flotte um einen 4440 ergänzt: Auch und gerade wegen dem HFWD.


    Zum Thema 3030: Absolut Robuster Schlepper, Technisch gibt's an den Maschinen nichts auszusetzen. Mit dem Schlepper machts du (in der Regel) nichts falsch!


    Gruß
    Lars

    Nunja, bei den Kotflügeln scheiden sich die Geister, das weiß ich... entweder man mag sie oder man hasst sie. Aber da es sich bei dem 1120 wohl eher um einen "Schönwettertrecker" handeln wird, kann ich die mangelnde Schutzwirkung gegen Schmutz noch so gerade hinnehmen...Sonst müsste ich meinem Oliver ja auch "Dachkotflügel" verpassen :lol:


    Dass ich ab 20 Km/h eine 2/3 Abdeckung benötige ist mir bekannt, das habe ich bereits (leider...) bei meinem 4240 zu spüren bekommen. Dem durfte ich wieder die ollen Plastikverbreiterungen verpassen. Im Brief vom 1120 sind aber nur 18 Km/h als Höchstgeschwindigkeit eingetragen :wink:


    Gruß
    Lars

    Hallo,


    weiter geht's:


    Lange stellte sich die Frage, was mache ich mit den Kotflügeln? Leider waren die originalen "kaputtrepariert", der Vorbesitzer hatte bereits großflächig "Reparaturbleche" eingeschweißt... teils in 5mm Stärke.
    Also musste ich mir was Anderes einfallen lassen. Andere gebrauchte Kotflügel waren schwer zu bekommen und oftmals auch stark reparaturanfällig, außerdem wollte ich meinen 1120 etwas von der "Masse abheben". Also besorgte ich mit die Kotflügel der US-Ausführung, die es in den Staaten zu recht günstigen Preisen zu kaufen gibt. Es gibt zwar noch einiges anzupassen, aber bei der Ersten "Anprobe" sahen diese schon recht gut aus:




    Auf das Anpassen der Kotflügel werde ich zu einem späteren Zeitpunkt genauer eingehen.


    Nun konnte ich mit der Montage des Traktors fortfahren. Das Steuergerät ist montiert, jetzt muss ich die (im Laufe der Zeit verbastelte) Hydraulikanlage in Ordnung bringen. Leider fehlten mit zu viele Teile, um die Anlage in den Originalzustand zu versetzen. Jetzt muss ich etwas improvisieren, auch in Hinblick darauf, dass der Trecker noch ein wenig arbeiten soll :wink: . Ich habe ein DW und ein EW Steuergerät zur Verfügung, außerdem ist ein Druckloser Rücklauf geplant, der zwar nicht original ist, aber ganz nützlich zum Antrieb von Ölmötoren.


    Also, zuerst einen passenden Halter gebaut:



    Dann die Leitungen und Abreisskupplungen angepasst. Vorher habe ich passende Adapter Löten lassen, um von dem "John Deere System" auf normale 12L Verschraubungen zu kommen. Das macht vieles Leichter. Man will es nicht meinen, aber für das Anpassen der Leitungen gingen einige Stunden drauf:




    Nun das Ganze wieder Zerlegen und in Grün Lackieren. Bilder davon reiche ich noch nach :wink:


    Gruß
    Lars

    Guten Tag,


    lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, jetzt gibt's aber wieder ein Update vom 1120:


    Da nun die Vorderachse fertig montiert ist, konnte diese jetzt mit dem restlichen Traktor vereint werden. Dies gestalte sich als relativ unkompliziert, aber man sah (endlich :lol: ) einen großen optischen Fortschritt:





    Jetzt kann es mit den Anbauteilen weitergehen.


    Beginnen wir mit der Wasserpumpe. Die Einzelteile fielen mir beim Ausbau quasie schon entgegen. Grund war, dass das Flügelrad von der Welle abgeschert war, und die Wasserpumpe deshalb vermutlich schon länger nicht mehr richtig gepumpt hat. Dies ist ein bekanntes Problem der frühen 20er, da damals eine Zeit lang Flügelräder aus Kunststoff verbaut wurden, die keine lange Lebensdauer haben. In heutigen Reparatursätzen wird dagegen immer ein Flügelrad aus Guss geliefert - eindeutig stabiler.


    Das Gehäuse, die Riemenscheibe und das Lüfterrad wurden natürlich gestrahlt und der üblichen, grünen Behandlung unterzogen:



    Zur Montage musste das Dichtungspaket zuerst auf die Welle geschlagen werden. Dies geschieht mit dem von John Deere mitgelieferten Spezialwerkzeug, sogar eine Anleitung gab es dazu:




    Jetzt die Welle mit den Lagern und dem Dichtungspaket ins Gehäuse eingebaut und zum Schluss das neue Flügelrad montiert. Rechts neben der Wasserpumpe erkennt man noch die Überreste des alten Flügelrades:



    Zum Schluss noch die Riemenscheibe drauf und wie Wasserpumpe kann wieder an Ihren alten Platz.


    Gruß
    Lars

    Achja, GTfan, die 40er wurden bis zur Einführung der S-Version, 1982, mit Hydro. Allrad gebaut, der 4440 und 4640 sogar bis zur Einführung der 50er Baureihe.

    Naja, ich glaube das hängt auch noch ein klein wenig vom Zustand des Bodens ab.... auf leichtem Boden oder unter trockenen Bedingungen auf Lehm ist das kein Thema, da zieht der auch locker den 4 Schar Pflug, aber auf schwerem Lehm, wohlmöglich wie dieses Jahr verbunden mit Nässe kannst du es vergessen. Und da wir viel Lehmboden haben, und die Weizensaat nach Körnermais schon mal im November sein kann, kommt es nicht gerade selten vor, dass der Acker sehr nass ist. Da kann der Schlepper noch soviel PS haben, ohne zweite angetriebene Achse klappt das nicht. Dass der Pflug richtig eingestellt ist, davon kannst du ausgehen, wir betreiben Landwirtschaft schon etwas länger :wink:
    Dazu kommt auch, dass ich mit den 650er Reifen nicht besonders gut in die Furche passe... bevor da jetzt ein Kommentar kommt, mein 25 Jahre alter Lemken Opal hat nun mal keinen Furchenräumer und wird auch keinen bekommen :wink:


    Gruß
    Lars

    Naja, mechanischer Allrad ist schon was feines, aber inzwischen bin ich ganz glücklich darüber, dass meiner den Ölallrad hat... so was in funktionsfähig habe ich bisher noch nirgends gesehen, meistens sind die undicht und/oder wurden schon abgeklemmt. Wenn ich beim Pflügen "richtigen" Allrad brauche, habe ich noch meinen 3140, alles andere regeln die 650er Hinterreifen :wink:


    Gruß
    Lars

    Hallo zusammen,


    freut mich dass es euch gefällt.


    Christoph, ich bearbeite einige Sachen mit Flex und Zopfbürste, gerade bei so dingen wie Getriebe oder Motorblock ist das ganz gut. Soweit möglich versuche ich aber die Sachen mit Sandstrahlen sauber zu bekommen. Kleinere Sachen kann ich selber Strahlen, Größere wie z.B. felgen gebe ich zu einer Firma die mir die Sachen Strahlt. Kostet zwar etwas mehr, aber man erhält den besten Untergrund zum lackieren. Die Zopfbürste ist zwar gut zum Lack und Schmutz abkratzen, aber um wirklich Rost wegzubekommen muss man schon Strahlen...


    Siggi, im Hintergrund ist mein 4240 zu sehen, hier mal ein Bild von ihm:



    Abgesehen vom Pflügen und Spritzen darf er eigentlich auch fast alles auf unserem Hof machen... Ist zwar auch schon ein Oldtimer (Baujahr 1979) aber so richtig kann ich ihn nicht als einen solchen ansehen :wink: Würde ihn gerne durch einen 55er ergänzen, aber leider sind die meisten die angeboten werden zu teuer oder zu verschlissen oder beides.


    Gruß
    Lars

    Der Hanomag ist natürlich etwas ins Abseits geraten, allerdings geht's an dem auch parallel zum 1120 weiter. Die Updates dafür gibt's bei Zeiten auch zu sehen :wink:


    Aber, weiter geht's erst mal am kleinen Hirsch. Heute steht das Kupplungspedal an.
    Da der Schlepper, wie bereits erwähnt, die letzten Jahre als Frontladerschlepper zugebracht hat, ist die Pedalerie entsprechend verschlissen. Die Kupplung soll angeblich noch recht neu sein-konnte bei der (einzigen) Probefahrt auch nicht feststellen, dass Sie runter ist.
    Ganz anders der Bolzen des Pedals. Dieser war ziemlich stark verschlissen, deshalb war eine Neuanfertigung unumgänglich. Anbei ein Bild vom Zustand des alten Bolzens:




    Auf dem ersten Bild ist Neuanfertigung Version 1. Ein genauer Nachbau des Originals. Hätte ich diesen eingebaut, hätte ich den Originalzustand wieder. Aber ganz zufrieden war ich damit nicht, denn: Wie wird das Ding überhaupt geschmiert? Die einzige Möglichkeit die es gibt ist, das Pedal in regelmäßigen Abständen abzunehmen und mit Fett einzuschmieren. Das hat der Vorbesitzer wohl nie getan, und ehrlich gesagt geht das auch besser.


    Deshalb habe ich mir hier etwas vom Original entfernt und einen Bolzen mit Schmiernippel angefertigt:




    Das Gegenstück dazu, das Pedal, war natürlich auch stark verschlissen und vor allem abgetreten. Deshalb habe ich ein anderes gebrauchtes Pedal besorgt, das noch nicht ganz so abgetreten ist. Natürlich musste die Buchse erneuert werden, aber das ist ja kein größeres Problem :wink: . Die Buchse gibt's für wenige Euro als Nachbau von Bepco, also kein Thema.
    Hier das "Neue" Pedal im Kaufzustand:


    Natürlich ist das Gestänge ebenfalls Ausgeschlagen. Da der Kupplungshebel schon mehr als 10mm Durchmesser hatte, musste ich mir eine kleine Buchse anfertigen:





    Die kleinen Bolzen aus dem Gestänge hatte auch leichte Gebrauchsspuren :lol: :



    Original sind diese 8mm. Ich habe aber jetzt alles auf 10mm geändert, da ich die Gabelköpfe alle aufgebohrt habe. Diese waren vom Verschleiß glücklicherweise noch nicht über der 10mm Grenze, und das Spiel ließ sich so vergleichsweise einfach beheben. Danach konnten die Bauteile dann noch abgeschliffen, grundiert und lackiert werden:




    ... und zum Schluss die Einbaufertigen Teile. Man sieht im Pedal die neue Buchse, so können die Teile nun verbaut werden:



    Gruß
    Lars