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Beiträge von Uwestraktor

    Moin,


    ich denke, Du wirst nicht umhin kommen und Dir eine Badehose anzuziehen und das Objekt etwas genauer anzuschauen. Dann wäre als erstes das Modell und das Gewicht bekannt. Und ich denke, wie oben schon beschrieben, ohne schweres Gerät geht es nicht.

    Aber mal dazu eine andere Frage: wie ist die Raupe dahin gekommen? Ergo müsste es dorthin doch eine Zufahrt geben.

    Kannst Du auch Fotos einstellen?


    Grüße

    Uwe

    Hallo Murks,


    als Idee könntest Du Dich evtl mal an den THW wenden. Die haben sehr viel Erfahrungen mit Bergen jeglicher Objekte und das entsprechende Werkzeug dazu. Vielleicht kann man gemeinsam mit ihnen eine Übung machen.

    Du musst bedenken, das große Kräfte wirken können. Schon kleine Fehler können großen Schaden anrichten. Ich will jetzt nicht mit dem erhobenen Finger rum wackeln aber das sind Erfahrungen, die echt nicht schön sind.


    Grüße aus dem Norden

    Uwe

    Moin,


    mal eine blöde Frage, hast Du es mal mit Dichtband an der Schraube versucht? Ist nicht die Lösung aber damit kannst Du herausbekommen, ob es an der Schraube liegt. Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Schrauben Konisch. Evtl wurde durch das Nachschneiden die Dichteigenschaften eher verschlechtert...

    Die Schrauben müsste es noch von den bekannten Güldnerhändlern geben.


    Grüße

    Uwe

    Moin,


    wie oben bereits geschrieben:

    Die Laufbuchse über den Kolben schieben funktioniert leider meißtens nicht, da die Kolbenringe sehr schnell brechen. Am besten die Kolben von Oben mit einem Kolbenringspannband, wie auch bei allen anderen Motoren, einsetzen. Das hat auch den Vorteil, dass Du den Kolben sehr viel vorsichtiger einsetzen kannst.

    Ich denke auch, setze Dich mit einem Motoreninstandsetzer in Verbindung und kläre die Punkte. Und am besten ist es, neue Laufsätze ( Kolben, Laufbuchse und Kolbenringe) von Eicher bestellen. Passend dazu auch gleich das Werkstatthandbuch, denn jeder! Hersteller hat seine Besonderheiten / Eigenheiten ;)


    Grüße aus dem Eicher-Norden

    Uwe

    Moin,


    es ist im Werkstatthandbuch angegeben.

    Ich kenn dieses "Hinterhonen" als Konisches Honen aus der heutigen Fertigungstechnik. Der obere Teil des Zylinders ist von den Maßen kleiner als der untere Teil. Das hat folgenden Hintergrund: Der obere Teil wird durch das Befeuern thermisch höher belastet als der untere Teil. Somit dehnt sich der obere Teil auch stärker aus. Das heißt, bei Betrieb nimmt der Zylinder eine Zylinderform an. Aber ich muss gestehen, dass ich nicht genau sagen kann, ob dies bei Eicher zutrifft.


    Grüße aus dem etwas frischem Norden

    Uwe

    Hallo Markus,


    es ist ein wenig schwierig, per Fotos zu urteilen. Aber die Rostspuren scheinen recht tief zu sein. Da ist ein Fresser vorprogrammiert. Das wirkt wie Schmirgel. Weiter unterhalb der Rostspuren sind dunkle Flecken auf der Lauffläche zu erkennen. Da gab es vermutlich vorher schon Materialausbrüche, vielleicht sogar vor dem Nachhonen bei der ursprünglichen Überholung. Sind auf den Kolben schon Riefen zu erkennen?

    Aus meiner Sicht hilft da nur der Austausch der Laufbuchse inklusive der Kolben.

    Eventuell wäre es hilfreich, sich das Werkstatthandbuch von Eicher zu zulegen.


    Grüße aus dem Norden

    Uwe

    Moin,


    also Tiger2de, ich denke, dass Du das genau richtig siehst! Steht zwar noch viel Arbeit an, aber das ist es eben an so einer Restauration. Auch die Recherche dazu, die sind immer wieder spannend. Die Einen sehen "nur" ein Haufen Schrott und die Anderen eine Herausforderung.

    Wie auch immer: es lohnt sich, so etwas zu erhalten :)


    Grüße aus dem langsam herbstlichen Norden

    uwe

    Moin Porsche-Fahrer,


    um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen. Die Temperaturen sind bei einem luftgekühlten Motor höher als bei einem wassergekühlten. Das ist schon korrekt. Was mich aber ein bischen wundert ist, dass Dein Porsche schon bei einer Bergauffahrt so auf Temperatur kommt. Ist die Temperaturanzeige evtl (wie schon vermutet) nicht die originale Temperaturanzeige?


    Grüße aus dem Eicher-Norden

    Uwe

    Moin,


    weil es so schön ist, hier noch ein Treffen.


    Am 21.September findet in Adenbüttel wieder ein Oldtimertreffen mit Autos, Mopets und Traktoren statt. Beginn ab 10:00. Essen und Trinken gibt es auch ;)

    Und wieder eine Live-Band!

    Es ist ein kleines aber schönes Treffen mit vielen kleinen Details.


    Grüße aus dem sonnigen Norden

    Uwe

    Hallo liebe Trecker-Sympathisanten,


    am 15.09.2019 findet ein Eichertreffen an der Gärtnerei H.H. Lehnhoff, Karrenweg 1 in Hildesheim statt. Beginn ab 10:00. Wer beim Trecker Treck mit machen möchte, muss sich vorher wiegen lassen (seinen Traktor ;), beginn ab 7:00.

    Für Getränke, Wurst und Kaffee mit Kuchen ist gesorgt.


    Infos unter Eichertreffen-Hildesheim@web.de oder FB Hildesheimer Trecker Treck.


    Grüße aus dem Norden

    Uwe

    Zitat

    " Dann würde der Motor entsprechend der Drehzahlregelung immer mehr Leistung abgeben um die eingestellte Drehzahl zu halten"


    Gruß


    Moin,


    nein. Ein Motor hat ein maximales Drehmoment, maximale Drehzahl und die daraus resultierende maximale Leistung. Da gibt es keine Mehrleistung etc. Und wenn ihr schon etwas über diese Dinge schreibt, dann bringt Last, Drehzahl und Leistung nicht durcheinander ;)



    Zitat von F20GH

    Hallo Uwe,


    was da passieren soll ist schnell erklärt: ein kapitaler Getriebeschaden verursacht durch eine Drehmomentspitze.


    Gruß, F20GH.


    Auch hier, nein. Wie ich schon schrieb, gibt es Schwankungen und Drehmomentspitzen, das ist auch normal und dafür ist das Getriebe ausgelegt. Sonst würde es bereits beim Anfahren sich auflösen. Die Gerätschaften, die eingangs erklärt wurden, werden das Getriebe nicht zerstören.


    Grüße nun aus dem trüben Norden
    Uwe

    Zitat von landbastler

    Hallo,
    ich dachte wenn mein Getriebe zur Übertragung von 16PS ausgelegt ist, die Fräse dann plötzlich klemmt, entsteht eine Kraft zwischen Anbaugerät und Motor, die höher als 16PS ist. Somit zerstört es mir entweder die Zahnräder des Getriebes oder die Welle vom Motor zum Getriebe. So ein Kraftmoment entsteht doch auf einen Schlag, sodass der Motor gar nicht so schnell von ca. 1800U/min auf 0 kommt. Die Kupplung ist doch viel stärker ausgelegt als für die Übertragung der 16PS, ansonsten könnte man den Motor ja nicht abwürgen.


    Gruß
    landbastler


    Wo sollen denn mehr als 16PS herkommen? Ich befürchte, Du verwechselst da etwas. Es gibt Drehmomentspitzen...Dein Schlepper hat 16PS mit einem Drehmoment 54Nm und das Getriebe kann mehr als 45Nm vertragen. Kräftespitzen hast Du immer wieder, z.B. ruckartigen Anfahren oder bei Frontladerarbeiten, etc. bei Zapfwellenantrieben können es Anbaugeräte wie, z.B. Stroh-Pressen sein.
    Dafür ist so ein Getriebe ausgelegt. Und wenn Du Gerätschaften Dir zulegst, die in der Beschreibung für solche Schlepper konstruiert sind, was soll da passieren?


    Gruß
    Uwe

    Moin,


    Dein Getriebe wird von den Anbaugeräten sicherlich nicht beschädigt. Das Getriebe ist für das Drehmoment des Motor ausgelegt und durch die Kupplung geschützt. Wenn nun ein Anbaugerät zu viel Drehmoment abverlangt, geht Dein Motor eher aus, als das dass Getriebe Schäden nimmt. Die Rutschkupplungen sind als Schutz für die Anbaugeräte gedacht, nicht für den Traktor.


    Grüße aus dem sonnigen Norden


    Uwe

    Zitat von stary


    Im Handbuch steht, die Einspritzpumpe muss mit Öl versorgt werden und man soll regelmäßig den Ölstand mit dem Meßstab kontrollieren.
    Mein Eicher hat aber definitiv keinen. Die Stelle an der der Stab sitzen sollte meiner Meinung nach ist vorhanden, aber das Loch ist nicht vorhanden. ^,^


    .


    Moin,


    Deine Pumpe benötigt kein Öl. Schau mal genau hin. An der Pumpe muss eine Ölleitung sein, die mit dem Motorölversorgung verbunden ist -> somit fehlt der Peilstab.


    Viel Spaß mit dem Eicher und Grüße aus dem Norden


    Uwe

    Moin,


    die Hebel sind alle leichtgängig, daran hatte ich auch schon gedacht. Auch an Bruch der Ausrückgabel, aber Fehlanzeige. Ist wirklich merkwürdig.

    @ Markus: verstellen wie beim Tiger ist bei diesem Modell nicht möglich.
    @ Tobi: ich schaue mal nach der Tn Nummer, danke Dir!


    Es bleibt spannend.


    Weihnachtsgruß
    Uwe

    Moin aus dem Norden,


    ich hab bei meinem Eicher eine schwer gängige Kupplung. D.h. bei betätigen des Pedals mus man ordentlich treten. Sie ist auch schon mal gegen eine neue getauscht worden. Nun hab ich ein paar andere EA600 Modelle ausprobiert und das Ergebnis fiel unterschiedlich aus. Mal leicht, mal schwer (mal abgesehen vom Verschleiß und Alter). Jetzt meine Frage: gibt es unterschiedliche Kupplungsstärken? Kann man das erkennen, z.B. durch Nummern oder Farbmakierungen?


    Muskelkater im linken Bein und Grüße
    Uwe

    Moin aKasper,


    wie schon die Vorredner geschrieben haben: es ist sehr aufwändig. Die Vorderachse von Eicher gibt es nur passend von Eicher. Alle anderen Achsen haben eine andere Übersetzung und/oder andere Aufnahmen. Auch musst Du die Lenkhebelaufnahmen beachten. IHC passt da überhaupt nicht. Dann benötigtst Du einen entsprechenden Abtrieb am Getriebe -> auch hier gilt das gleiche. Keine Übersetzung passt. Dann ist die Frage, ob der Vorderachsbock geändert werden müsste. Dann diverse Umbauten an Karrosse und Abgasanlage. Nicht zu vergessen die Kosten. Achse und Abtrieb können ganz schnell ein paar Tausender verschlingen...


    Und mal ehrlich, als Hinterradmaschine sieht der 3011 doch gar nicht so schlecht aus ;)


    Grüße aus dem Norden


    Uwe

    Moin,


    die Heizung ist eine Original. Am Motor war allerdings nicht ein Gummischlauch, sonder eine Umschaltklappe. Der konnte per Seilzug (auf dem Bild ist noch der Halter zu erkennen, auf dem Rohr geschweißt) betätigt werden. Die Klappe war von dem 3. Zylinder.


    Grüße aus dem Eicher-Norden


    Uwe