Beiträge von Uwestraktor

    Moin,


    es gibt kleine Schlepper mit originaler Kugelkopfkupplung. Zum Beispiel Hakotrac. Bei uns läuft ein V470 mit so einer Kupplung. Kleine wendige Schlepper und passen in jede Garage. Sie sind meißt mit Hydraulik ausgestattet und die Ersatzteillage ist auch gut. Gibt es als Benzin oder Diesel.


    Vielleicht eine Möglichkeit?


    Oder einen Eicher Schmalspur, zum Beispiel ES200.... sind leider nicht ganzgünstig.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    nein, der Heckkraftheber wird hydraulisch betätigt. So gesehen ist die Pumpe in Ordnung. Eine "stärkere" Pumpe wird Dir nichts nützen, da der Druck in den Steuergeräten geregelt wird, nicht durch die Hydraulikpumpe.


    Zu Deinem Problem: wie viele Hydraulikanschlüsse sind vorhanden? Nicht das es sich um Rücklaufe handelt. Und kannst Du mal nachschauen, ob die Steuergeräte eine kleine Rändelschraube haben? Bei einigen Steuergeräten lassen sich dadurch von einfach- auf doppelwirkende Steuergeräte umschalten.

    Ebenso solltest Du Dir eine Bedienungsanleitung zu legen inkl. Ersatzteilliste,


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    grundsätzlich sehe ich das genau so, das mehr Öl nicht verkehrt ist. Allerdings das ganze zu Kühlen ist dann wieder eine Herausforderung. Ob es vielleicht Sinn macht, sich Gedanken um einen externen Zusatzölkühler mit entsprechenden Lüfter zu machen? Der Lüfter kann schon einiges bewirken, aber ob das von der Kühlleistung reicht? Denn der originale Ölkühler ist für die originale Öl- Menge ausgelegt.


    Andererseits wurde dieser Motor nicht nur in "Massen" gebaut, sondern auch in Heißländern verkauft, z.B. Mexico, Brasilien, etc. Da funktioniert die Kühlung auch.


    Ich denke, das es wichtig ist, die Kühlerrippen, wie oben schon bereits beschrieben, gut zu reinigen und dafür zu sorgen, dass das Sieb für die Kühlluft immer sauber ist.


    Das Mähdrescher leider ab und zu brennen passiert nicht nur bei den Käfermotor angetriebenen Dreschern. Aber das ist ein anderes Thema.


    Grüße aus dem Eicher und Claas Norden

    Uwe

    Moin,


    Aber andererseits sind ja die Radbolzen und Muttern auch nicht gesondert gesichert.


    da muss ich widersprechen. Radbolzen und Radmuttern werden Konisch gesichert. Oder durch Limesringe, die federnd und konisch sichern.


    Das Federringe nicht mehr in der DIN sind und auch nicht mehr verwendet werden, ist einfach schlicht weg, wie Fabian schon beschrieb, eine technische Entwicklung. Das hat wenig mit Obsoleszenz zu tun.


    Grüße aus dem Eicher und Claas Norden

    Uwe

    Moin,


    zu reinigen ist der Käfer Motor in der Tat etwas ungünstig konstruiert. Ich habe bisher die Lüfterhaube ab montiert und von oben die Kühlerrippen mit einem Staubsauger gereinigt. Es ist allerdings sehr aufwändig. Ich hatte mir hier auch schon überlegt, ob es irgendwie möglich wäre, eine Art Klappe o.ä. ein zubauen um die Kühlerrippen leichter zu reinigen. Auch bei dem Thema Temperaturfühler hab ich etwas recherchieren können. Bei den letzten Motoren waren an dem Zylinderkopf am 4. Zylinder ein Temperaturfühler eingeschraubt. Allerdings sind bei den alten Motoren keine Angüsse, also wäre das nicht ohne weiteres machbar. Dann gibt es noch die Variante, direkt zwischen der Zündkerze und dem Zylinderkopf ein Thermoelement zu setzen. Das hätte den Vorteil, das am Zylinderkopf nichts umgebohrt werden müsste.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    jo, der Columbus wird dieses Jahr auch wieder dreschen. Es stehen Gerste und Weizen an.

    Über die Kühlung hatte ich auch nachgedacht. Da gibt es einiges an Zubehör für Käfermotoren, vom Zusatzkühler bis hin zu veränderten Kühlerlüfter. Mehr Öl ist vielleicht gar keine schlechte Idee. Mehr sorgen macht mir der 3.Zylinder. Ich habe den 1,6L Motor und vor dem diesem Zylinder ist der Ölkühler. Das heißt, er bekommt vorgewärmte Luft ab, eine ungünstige Konstruktion. Auf jeden Fall werde ich einen Temperaturfühler nachrüsten, der dann am 3. Zylinder sitzen wird.

    Ich bin leider bisher an dem Columbus nicht weiter gekommen, als geplant. Zu viele Baustellen. Aber es haben sich ein paar Kleinigkeiten im Laufe der Zeit ergeben: Ich habe über einen guten Freund einen originalen Häcksler bekommen, der an die Strohpresse gehängt werden kann. Und einen Ersatzmotor, der wird aber erst nach der Ernte umgebaut, dafür reicht die Zeit jetzt nicht mehr. Dann werde ich hoffentlich auch wieder etwas dazu schreiben können.



    Grüße aus dem Eicher und Claas Norden

    Uwe

    Moin,


    schwierig aus der Ferne. Mir würden folgende Punkte einfallen:


    1. Was wurde denn als Schnellgangzahnräder ausgetauscht?

    2. Das Geräusch, dass Du beschrieben hast könnte auf einen zu geringen Abstand der Zahnräder hindeuten. Wäre es im Vorgelege, kannst Du nichts einstellen. Das würde aber heißen, dass die Zahnräder von der Firma eventuell nicht passen. Abstand geprüft? Zahnflankenspiel identisch zu den Originalen Zahnrädern?


    2. Wäre es das Antriebskegelrad, muss das Zahnflankenspiel eingestellt werden. Das "Jault" sehr stark schon bei geringen Abweichungen.


    Vorspannnung: Wenn Du die Welle mit der Hand drehst, sollte sie einen leichten Widerstand haben. Das ist in der Anleitung etwas unglücklich beschrieben.




    Grüße aus dem Eichernorden

    Uwe

    Moin,


    dieser Griff der auf Deinem Foto lose aus dem Gehäuse zu hängen scheint ist ein Vorpumphebel. Durch ziehen dieses Hebels wird eines der Pumpenelemente der Einspritzpumpe betätigt. Somiit wird dann Diesel in den Verbrennungsraum eingespritzt. Das war dafür gedacht, dass der Motor bei Kälte besser anspringt. Also quasi eine Startmengenanreicherung.

    Die Dekompressionshebel bei Eicher befinden sich an den Zylinderköpfen und sind verbunden mit einer Welle. Beim ziehen des Dekompressionshebels wird das Einlassventil geöffnet, damit der Motor leichter durch gedreht werden kann, also "keine Kompression". Aber wird eigentlich nie gebraucht, das ist eher etwas für den Start per Handkurbel.


    Grüße aus dem Eichernorden

    Uwe

    Moin,


    Wellendichtringe gibt es immer noch mit "Metallring" und es ist von außen auch gut sichtbar. Das ist normal. Sie sind stabiler und sitzen exakter in der Bohrung. Und wenn Du die Wellendichtringe nach Ersatzteilliste bestellt hast, sollte es passen. Vielleicht ist ein Wellendichtring ohne Metallring original?



    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Ich habe es jetzt geschafft das Mähwerk anzuhängen und so auszurichten, dass ich davon ausgehe, dass es vernünftig mähen sollte. Das einzige was jetzt noch nicht klappt, ist die Kupplung für die Zapfwelle. Ich vermute das ist so eine Art Kupplung, wo man zur Hälfte kuppelt um die Gänge zu schalten und bis zum Anschlag, um die Zapfwelle zu kuppeln. Stimmt das (siehe Bild)? Ich hab mir das mal von der Seite angeschaut, wenn man komplett durchtritt bewegt sich der Kupplungshebel, der nach hinten führt, kaum (wenige Grad, geschätzt). Das wird vermutlich der Hebel für die Kupplung der Zapfwelle sein? Kann man das unkompliziert reparieren oder behelfsmäßig anderweitig kuppeln, um das Mähwerk anzuschalten?


    Moin,


    der Hebel auf Bild 1, auf dem ein Gestänge nach hinten geführt wird scheint für die Bremsbetätigung zu sein. Die Welle dafür wird, so wie es aussieht, durch die Kupplungsglocke auf die rechte Seite zum Bremspedal geführt. Eigentlich müsste Dein Schlepper eine Doppelkupplung haben. Also ganz durchgetreten müsste die Zapfwelle getrennt werden. Wenn es beim Einlegen des Schalthebels der Zapfwelle knarrt, ist entweder die Kupplung hin, oder es gibt eine "Einschaltsperre". Meißt als kleiner Hebel oder Schraube...


    Am besten wäre aber eine Betriebsanleitung. Manchmal gibt es ein paar Kleinigkeiten, die nur da zu entnehmen sind.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    Deine angehängten Bilder lassen sich leider nicht öffnen. Versuche mal sie direkt hier hoch zu laden.


    Ich versuche es mal ohne Bilder. Es handelt sich um eine Gleichstromlichtmaschine? Die Kabelleitungen an zuschließen ist eigentlich recht simpel. Auf dem Regler stehen die gleichen Bezeichnungen, wie auf der Lichtmaschine. Also DF auf der Lichtmaschine muss verbunden werden mit dem Regler DF. Gleiches mit D+ und D-.

    B+ ist nur am Regler und muss mit der Batterie verbunden werden. 61 wird mit der Kontrolleuchte verbunden.


    Wie hast Du die Lichtmaschine bei der Kontrolle angeschlossen? Was für eine Stromquelle hast Du dafür benutzt?. Hattest Du den Kollektor eventuell verdreht? Ist der Kollektor auch sauber? Schleifkohle eventuell verkanntet? Kabelleitungen in der Lichtmaschine Beschädigt / gelöst?


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    gib doch mal in einer bekannten Suchmaschine "kleine Heuwender" ein. Da gibt es einige Anbieter für Kleintraktoren, die vom Preis her noch in einem guten Rahmen liegen und von der Größe her recht klein sind. Wie oben schon erwähnt, sind bei uns im Norden die Bandrechenwender sehr rar, eher Kreiselschwader und Kreiselwender in jeglicher Größe.

    Gute Erfahrungen hab ich zum Beispiel mit einem Fahr KH4 als Anhängewender an der Ackerschiene gemacht. Mit dem Wender war es gut möglich in engen Kurven oder Vorgewende zu fahren.

    Noch eine Idee: Vielleicht wäre ein Schmalspurschlepper interessant? Die werden gern auch für Obstanbau, siehe altem Land, verwendet.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    mal eine Frage zur Einspritzpumpe: rastet der Startknopf der Pumpe denn ein? Wenn die Pumpe ausgebaut ist, sieht man das kleine Blech für den Regelstangenanschlag. Manchmal verbiegen diese und dann kann es unter Umständen auch zu schlechten Startverhalten kommen.


    Ansonsten, wie schon 3085 schrieb, wenn die Pumpe überholt werden muss, dann zu Eicher.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    eine blöde Frage: geht die Ladekontrolleuchte aus? Die Ladespannung sollte bei laufenden Motor (und angeklemmter Batterie) über 13V liegen.

    Die Lichtmaschine selber kannst Du prüfen, indem Du das Gehäuse und Feld auf Masse legst und D+ und B+ auf Klemme 30 anklemmst. Mit der Hand andrehen und die Lichtmaschiene läuft als Motor. Wenn nicht, ist sie defekt.

    Dann ist noch die Frage, hast Du den richtigen Regler passend zur Lichtmaschine verwendet? Da gibt es unterschiedliche Ausführungen, wie z.B. Leistung, minus geregelt.... etc.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

    Moin,


    macht 6km/h eigentlich überhaupt Sinn? Du musst den Traktor und Anhänger bei der Versicherung anmelden und das kostet genau so viel, wie eine "normale" Zulassung. Und Du musst auch zum TÜV. Da sparst Dir nur die Steuern ein. Dafür der ganze Aufwand? Zumal rein rechtlich das ganze in einer Grauzone liegt, die bei einem Unfall vielleicht eher ungünstig sein wird.

    Von daher wäre eine Zulassung mit 20km/h einfacher und sicherer.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe