Beiträge von Bautz-Johnnyfahrer

    Das ist alles plausibel was du rechnest und auch verständlich.

    Dennoch hab ich einen Einwand, dass es wie du meinst die Zuleitung ist.

    Wie ich oben bereits geschrieben hab, hab ich die Zuleitung von Klemme 30 und 50 am Anlasser abgeschraubt und bin im Anschluss direkt mit Überbrückungskabel von einer externe Batterie auf Masse am Anlasser und auf Klemme 30 gegangen und hab dann zwischen Klemme 30 und 50 gebrückt, warum hat hier der Anlasser nicht durchgezogen?


    Gruß

    Der Anlasser dreht zu lahm bzw. er schafft den Motor gerade mal ein Stück zu drehen, danach ist Ende.

    Motor ist nicht fest, Einspritzanlage ist alles i.O. Kompression ist auch bei 40bar- und ja der hat soviel Kompression die hatte er schon vor Jahren bevor die Probleme mit dem Anlasser waren. Der Motor springt ja auch mit Überbrücken an und läuft ohne Probleme.


    Hab ich bereits gemacht und auch geschrieben, dass ich es gemacht hab.

    Hab den Anlasser sogar ausgebaut und so getestet, da dreht er, aber sobald der Anlasser wieder eingebaut ist und Last bekommt nicht mehr.


    Es ist ein Boschanlasser mit 3,1 KW verbaut und es ist ein Schubschraubtriebanlasser.

    Ich frage mich ernsthaft was da gemessen wurde.

    Und ich frag mich was ich noch messen soll???

    Ich hab bereits geschrieben, dass ich unter Last gemessen hab.

    Zwischen Batterie - und Anlasser Klemme 30 stehen unter Last nun mal 4-5V an, also ist ein Spannungsabfall von 12V-4V= 8V da!

    Du kannst nur bei geschlossenem Stromkreis Messungen durchführen, da sich Widerstände aufgrund des fehlenden Stroms ansonsten nicht auswirken.


    Mit Widerstandsmessungen kann man beweisen dass es nachts dunkel ist - für eine ordentliche Fehlersuche ist die weitestgehend ungeeignet. Was mir allerdings noch mehr Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass du von steigenden Widerständen schreibst. Das ist Blödsinn.

    Einmal schriebst du Wiederstände wirken sich aus und dann Wiederstände beweisen nichts???

    Ich bin nun mal kein Elektriker sondern Mechaniker, daher hab ich auch nur Elektrogrundkenntnisse und die hören bei Wiederständen auf, aber mir wurde beigebracht ein hoher Wiederstand verhindert Stromfluss. Also umso geringer der Widerstand umso besser.

    Daher bin ich davon ausgegangen wenn ich einen Wiederstand von 140 Ohm bei geschlossenen Stromkreis zwischen Batterieklemme und Anlasserklemme 30 messe, der zu hoch ist und irgendwo ein Fehler da ist.

    Im diesen Sinne, ich bin mit meinen Elektrokenntnissen am Ende, daher hab ich hier um Rat gefragt.

    Gruß

    Hallo,

    so hab die letzten Tage einiges probiert,

    - Startschalter ist ersetzt - immerhin war scheinbar das die Ursache, dass der Magnetschalter nicht richtig durchgeschaltet hat

    - alle Kontaktflächen + und - , Pole, Klemmen gereinigt - Kontaktfläche Anlasser Motorblock war bereits blank

    - Batterie geladen

    - drei unterschiedliche Batterien ausprobiert

    - am eingebauten Anlasser direkt mit Überbrückungskabel + und - angelegt und mit Kabel zwischen Klemme 30 und 50 gebrückt

    Resultat immer das selbe, Motor springt nicht an und Spannung fällt auf 3-5 V ab.

    Zum Schluss hab ich noch die Widerstände Batterieklemme/Anlasser Klemme 30 und Startschalter/Anlasser Klemme 50 gemessen. Im Ruhezustand hab die ca. 0,3 Ohm und unter Last also beim Anlassvorgang jenseits von gut und böse irgendwas zwischen 50 und 140 Ohm.

    Da ja der Motor auch nicht anspringt wenn ich direkt + und - auf den Anlasser gebe, kann ich die Kabel ausschließen. Also heißt das jetzt für mich, Anlasser hat in sich einen zu hohen Widerstand - Anlasser ist hinüber. Sehe ich das Richtig?


    Gruß

    Hallo,

    den Zündschalter hatte ich auch in Verdacht und, hab den mal durchgemessen. Beim nachschauen ist der dann relativ leicht auseinandergegangen - zu leicht... ,im Inneren hab ich dann einen stark abgenutzten und schwarzen Kontakt gefunden. Nachdem ich dann alles saubergemacht und wieder zusammengebaut hab, hab ich das Kabel an der Klemme 50 vom Starter abgeschraubt und siehe da es stehen beim betätigen des Schalters 12 V an. Ich werde trotzdem den Schalter erneuern, der Kontakt ist schon ziemlich abgenutzt.

    Leider stehen jetzt aber wenn ich den Motor starten will, also unter Last, an der Klemme 30 und 50 nur noch 5-6V an. Ich lade jetzt die Batterie mal auf, nicht das die durch die letzten Startversuche schon schwach wurde, aber ich bin da noch skeptisch.


    Gruß

    Hallo,

    wenn ich es jetzt richtig aus dem Gedächtnis zusammen bekomm, ist Klemme 30 die wo direkt das Pluskabel der Batterie drauf geht, richtig?

    Dann stehen die 5,4V an Klemme 50 an, somit stehen die ja auch nur an wenn ich starte. Masse hab ich am Motorblock neben dem Anlasser abgenommen. An Klemme 30 steht ganz normal die volle Batteriespannung an.


    Gruß

    Hallo,

    hab mal vor kurzem die Batterie umgebaut, hat auch alles super funktioniert, hat allerdings nichts am Startverhalten verändert.

    Jetzt hab ich mal etwas das Messen angefangen und hab festgestellt, dass am Magnetschalter vom Anlasser nur 5,4V ankommen. Ich nehme mal an da sollten auch 12V ankommen? Hab nämlich unter anderen das Problem das der Magnetschalter zwar einrückt aber dann nicht durchschaltet und der Anlasser dreht. Muss noch den Startschalter durchmessen ob der das Problem ist, oder ein Kabel.

    Gruß

    Hallo,

    Danke für die Info.

    Das mit der Kaltstartleistung wusste ich nicht, das probiere ich mal im Winter aus ob es mit einer 90 Ah Batterie geht. Ich hab noch eine Batterie von meinem Mähdrescher da, die kann ich ja mal verbauen, wenn nicht dann kommen wieder zwei rein.

    Das mit rüttelfest ist klar, ich verbau seit vielen Jahren nichts anderes mehr. Hatte da auch nie Probleme damit, dass meine Batterien nicht lange halten. Normal halten die bei mir 12-15 Jahre.

    Gruß

    Hallo,

    ich muss mal eine blöde Frage stellen, ich hab in meinen John Deere 940 zwei 45Ah Batterien verbaut.

    Aktuell macht eine davon schlapp und ich bin am Überlegen statt zwei 45Ah, eine 90 Ah oder 95 Ah Batterie einzubauen.

    Spricht da was dagegen, eigentlich sollte das ja keinen Unterschied machen ob zwei oder eine?

    Platztechnisch geht das, das hab ich schon ausprobiert.

    Warum wurde das so gemacht, gibt es da einen Grund zwei Batterien zu verbauen, die sind auch Parallel und nicht in Reihe geschaltet, also hab ich ja trotzdem nur 12V und in Summe 90Ah.


    Gruß

    Hallo,

    ich denke wir können hier kommunizieren, dann haben auch die Mitleser was davon.

    Im Prinzip ist der Ausbau kein Hexenwerk und eine Sache von 5- 10min.

    1. Dieselhahn schließen

    2. Dieselleitung an der Pumpe von Filter zur Pumpe abschrauben

    3. beide Druckleitungen die zu den Einspritzdüsen gehen abschrauben

    4. die vier Befestigungsschrauben an der Pumpe lösen

    5. Pumpe nach oben herausziehen, dabei beachten die Dichtungen bzw. Ausgleichsscheiben zwischen Gehäuse und Pumpe nicht verlieren und zerstören, damit wird nämlich der Einspritzzeitpunkt eingestellt. Falls die Pumpe nicht nach oben rausgeht, einfach mal mit dem Handgas spielen, dann ändert sich die Position der Reglerstange der Pumpe die im Regler eingehängt ist. Das ist dann auch beim Einbau zu beachten, die Reglerstange muss wieder in die Kulisse vom Regler eingehängt werden, dafür muss dann die Reglerstange an der Pumpe in die entsprechende Position geschoben werden.

    Wenn Fragen sind einfach fragen.

    Gruß

    Hallo,

    nach dem der Bautz ja lange stand und restauriert wurde, ist es wahrscheinlich, dass die Pumpe hängt oder die Pumpe wurde mal ausgebaut und nicht richtig eingebaut.

    Das kannst du dir mal anschauen, da siehst du wie alles aufgebaut ist. Das ist aber eine Zeichnung für einen Einzylindermotor, macht aber nichts.

    Bosch Einspritzdüsen und Düsenhalter

    Ich vermute entweder ist die Pumpe mal ausgebaut worden und beim Einbau wurde die Regelstange nicht richtig im Regler eingehängt und somit steht die evtl. auf max. Förderung, oder aber die Verstellung der Pumpe ist fest.

    In beiden Fällen müsste die Pumpe ausgebaut werden und kontrolliert werden. Hier stellt sich die Frage ob man sich das zutraut, ansonsten jemanden mit Erfahrung dran lassen. Eigentlich ist es kein Hexenwerk, aber trotzdem muss man gewisse Sachen beachten.

    Gruß

    Hallo,

    dann würde ich als nächstes die Kompression prüfen, im Prinzip gibts zwei Möglichkeiten.

    Du kannst entweder über die Glühkerzen oder über die Einspritzdüsen gehen, ein Prüfgerät kannst du dir evtl. bei einer Werkstatt ausleihen oder in Netz bestellen. Kompression sollte über 20 bar liegen, Prüfen bei warmen Motor. Du kannst natürlich mal kalt und warm messen, aber der Wert im warmen Zustand ist entscheidend.

    Mal noch so nebenbei, Ventilspiel passt bei beiden Zylindern?

    Gruß

    Hallo,

    passt dein Druck der Einspritzdüsen auch, Spritzbild passt ja schreibst du. Du kannst auch mal Kompression prüfen, dann weißt du gleich wie der Zustand der Zylinder ist, dann kannst du die Kolbenringe auch ausschließen. Meiner Meinung nach kann das nur an einer ausgebrannten Wirbelkammer im Zylinderkopf liegen. Das kommt zwar überwiegend bei 26er und 29er Zylinderköpfen vor, aber auch bei 27er Köpfen.

    Hab selbiges Problem an meinem AS 120B, der hat einen 26er Kopf drauf. Auch hier springt er an und nach ca. 30 sec. wird erst das Krümmerrohr des besagten Zylinder warm und der Motor läuft sauber und gleichmäßig. Bei kühleren Temperaturen ist das Problem ausgeprägter.

    Gruß

    Hallo,

    ein paar mehr Infos bräuchte man schon.

    Bleibt die Drehzahl oben nach dem du Gas gegeben hast und fällt gar nicht oder nur sehr langsam ab?

    Ist das Problem plötzlich aufgetreten, oder stand der Bautz jahrelang unbenutzt rum?

    Dreht der Motor nach dem anlassen schon auf max. Drehzahl hoch, ohne das du Gas gibst?

    Was hast für einen Motor verbaut, KD11Z, KD211Z?

    Wurden irgendwelche Reparaturen durchgeführt und das Problem ist danach aufgetreten?

    ...

    Gruß

    Hallo,

    die Entlüftungen sind auf den Achstrichtern einmal links unter dem Handbremshebel und rechts unter dem Hebel für die Hubwerksregelung.

    Auf den Entlüftungen sind in der Regel schwarze Kunststoffkappen drauf, damit kein Dreck ran kommt.

    Was hast du für ein Getriebe verbaut, Synchron oder Muffe? Ich müsste mal nachschauen ob es die Entlüftungen nur beim Synchron gibt.

    Gruß

    Hallo,

    AS122 hat einen Einzylinder MWM AKD112E luftgekühlt mit 12 PS verbaut.

    AS 120 hat einen Zweizylinder MWM KD 211 Z wassergekühlt mit 14 PS verbaut.

    Die anfänglichen AS 120 hatten den KD 11 Z Motor mit 12 PS verbaut, hier war eine Natter Einspritzpumpe verbaut später wurde dann beim KD 211Z mit 14 PS eine Bosch Pumpe verbaut. Ab ca.1956 wurden dann die Motoren mit einer Nennleistung von 14,5 PS aufgrund einer erhöhten Nenndrehzahl um 100 Umdrehungen angegeben.

    Gruß

    Hab noch nachgeschaut wie die Abmessungen der Dichtungen sind:

    O-Ring 35x2,5

    O-Ring 90x5

    Wellendichtring 55x70x8 nimm am besten gleich einen mit Staublippe

    Falls du die Radlager auch gleich mit tauschen möchtest, da sind Rillenkugellager 6009 verbaut.

    Ps. Ich gehe jetzt mal davon aus das dein Bautz auf Grund von deinem Namen Baujahr 1959 ist und auch noch die originale Achse+ Getriebe verbaut hat.

    Gruß