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Beiträge von Ponchen

    Ja gute Frage, wie kann ich bei meinem Eicher Köti 74 legal einen Kugelkopf anbringen? Wer die Antwort weiß, kann mich gerne anschreiben.



    Die Sache mit den Unterlenkern ist mir trotzdem schleierhaft. Ich transportiere damit auch andere schwere Maschinen und Geräte, und dafür muss das ganze nicht geprüft sein? Richtet so ein Spalter oder ein Pflug keinen Schaden auf der Straße an, wenn es abreißt? Meiner Meinung nach wird hier mit zweierlei Maß gemessen...



    Grüße

    Wenn du Sorge hast das die Kotflügel zu lange dauern, dann besorge dir andere gebrauchte die du schon mal aufarbeiten kannst nebenbei. Die Achstrichter und Getriebe Sachen dauern nur ein paar Wochen wenn man einigermaßen Zeit hat. Zumindet solange man das Getriebe zusammen lässt :mrgreen:



    Grüße

    So wie du es vor hast müsstest du die Kotflügel abbauen, die Achstrichter machen und die alten Kotflügel wieder anschrauben...


    Ich würde hinten gleich alles machen, wenn man schon dabei ist. Achstrichter abdichten, Dichtring vom Getriebe zum Achstrichter neu machen, in der Zeit Bremsbeläge kleben oder nieten lassen. Wenn alles zusammen ist, sauber machen, abschleifen und lacken. Am Getriebe selber würde ich außer einem Ölwechsel nichts machen, solange es gut läuft.


    Mit den Kotflügeln das ist doof. Oder du kaufst ein zweites Paar und das bessere arbeitest du auf.


    Grüsse

    Also so wirklich eindeutig ist das alles nicht. Ich kenne einen Prüfer gut, der meinte mach das Ding einfach an die Ackerschiene, da braucht nichts eingetragen werden... Dann liest man wieder das es quasi unmöglich ist das legal hinzukriegen. So ganz verstehe ich das mit der Dreipunkt oder mit dem Zugpendel auch nicht. Ich kann da tonnenschwere Geräte mit anheben und mit dem Zugpendel auch ziehen (Presse etc.), aber einen Kugelkopf anbringen ist nicht erlaubt? :roll: Mit dem anderen Kram fahre ich doch genau so über öffentliche Straßen. Es gibt meines Wissens auch Hersteller von Winden die damit Werbung machen, das man mit der Winde einen Anhänger im Zugmaul der Winde ziehen darf. Das wäre dann ja auch illegal.


    Das ist alles wieder typisch deutsch! Sicher ist man nur, wenn man eine richtige Aufnahme für den Kugelkopf schweißen lässt und das ganze per Sonderabnahme prüfen lässt. Dann ist aber auch ein Materialgutachten und ähnliches erforderlich. Der Preis dafür wird mehr als 1000€ betragen. Das Resultat für mich ist, das ich meinen Schlepper nicht zu Transportarbeiten nutzen kann. Denn extra nen Schlepperanhänger hinstellen das ganze Jahr und Steuer und Versicherung bezahen, wenn man eh einen 3t Autohänger stehen hat - nein Danke!

    Moin! Du hast dich für einen tollen Schlepper entschieden, Glückwunsch! :wink:


    Also was deine Reihenfolge angeht, da wirst du einiges doppelt machen müssen, wie du selber ja schon festgestellt hast. Ich würde wohl anders vorgehen und mir den Trecker in verschiedene Baustellen aufteilen. Zum Beispiel:


    1. Getriebe, Achstrichter und Bremsen - dazu müssen die Kotflügel eh ab. Die würde ich dann auch gleich zurecht machen oder machen lassen. Felgen in dem Zug auch gleich lackieren lassen.


    2. Mittelteil (Dichtringe Getriebeeingang, Kupplung, KW Dichtring, Ausrücklager....)


    3. Motor und Anbauteile- je nachdem was alles gemacht werden muss


    4. Elektrik


    5. Motorhaube


    Bei den Bremsen mit Netzmittel arbeiten - da wird noch Asbest drin sein!! Da achtet kaum einer drauf :roll:


    Habe selber mal einen G30 und G35AS gehabt. Falls du Fragen hast, kannst dich gerne melden.


    Grüsse

    Mein Neid sei dir gewiss :!:


    Sehr schönen Schlepper hast du und die Bilder von deinem kleinen Treffen sind auch super! Sowas wäre auch noch ein Traum von mir. Aber leider finanziell, Platz- und Führerscheinmäßig nicht drin. Vielleicht kommt noch mal ein kleiner Anton irgendwann.


    Grüsse

    Die großen Buchsen habe ich schon eingebaut, die kleineren kommen wohl morgen oder Anfang der Woche.


    Wegen den Lagern mache ich mich weiter schlau. Direkt bei MF ist das hier immer so eine Sache. Als ich gestern nach Teilen für den MF 148 gefragt habe, bekam ich die Gegenfrage ob das ein Schlepper oder ein anderes Gerät ist :roll:

    Das würde ich sofort nehmen für den Preis. Eicher ruft da aber was ganz anderes für auf... Beide Lager wären bei knapp 280€ :o Wo hast du die Preise her?


    Die nächst günstigen die ich im Netz finde, liegen zusammen bei 155€. Weiß aber den Hersteller nicht. Bei MF direkt ist nichts zu holen, weil der 148er eine andere Kupplung hatte und nur ein Ausrücklager besitzt. Da war ich gestern und habe nachgefragt wegen Buchsen und Ausrücklagern. Viele Quellen gibt es nicht für die Lager.


    Grüsse

    Servus! So es hat sich wieder was getan. Die Kupplung habe ich inzwischen wieder :D Und zwar komplett aufgearbeitet in Neuteil-Qualität von ZF-Sachs. Und das zu einem sehr fairen Preis! 250 Taler günstiger als der nächst günstige Anbieter... Am Motor ist der neue KW Dichtring auch inzwischen verbaut. Momentan bin ich jetzt dabei die Buchsen von den Wellen der Ausrücklager im Getriebegehäuse zu tauschen und den Getriebeeingang neu abzudichten. Eigentlich brauche ich "nur" noch die Ausrücklager. Der Preis für "originale" ist mehr als happig. Mal schauen was ich da einbaue.


    Evtl. mache ich die Tage mal nen Restaurationsbericht.


    Grüsse

    Servus! Also wie alle anderen schon geschrieben haben, eine schnelle und billige Lösung ist hier nicht mehr möglich. Möglichkkeiten:


    - Opas Motor mit neuem oder anderem Kopf reparieren, wenn der rest noch gut in schuss ist. Zumindest wenn man irgendwo einen Kopf zu annehmbaren Preia her bekommt.


    - Den Motor zum Instandsetzer bringen. Eine Reparatur wird aber den Wert des Schleppers übersteigen...


    - Teileträger mit laufendem Motor kaufen und Motor umbauen.


    - Gebrauchten Motor suchen.


    Ich würde erstmal abwarten ob man irgendwo einen gebrauchten Motor findet.



    Grüsse

    Servus! So ich habe mal Angebote eingeholt. Ein überholter Kupplungsautomat mit beiden Reibscheiben und beiden Ausrücklagern, liegt bei 1050 bis 1300€ :o. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, entweder sparen und die Kiste ruht noch 2 oder 3 Monate, oder ich baue den alten Kram wieder ein und fahre damit noch ein Jahr bis die kupplung ganz aufgibt...


    Immer wieder schön diese Überraschungen :roll:

    Der Grundaufbau sollte zub99% eigentlich gleich sein bei den 210ern. Wie schon gesagt ist die Übersetzung von Hersteller zu Hersteller verschieden, wegen unterschiedlichen Motoren und Nenndrehzahlen.



    Grüsse

    Bei meinem Güldner hatte ich damals die Kupplung selber neu belegt. Aber da waren auch die Arme in Ordnung (und aus Guss). Das war allerdings ne ziemliche Aktion alles wieder einzustellen. Da mir die Zeit dieses mal fehlt und die Arme hinüber sind, werde ich wohl eine überholte besorgen. Die kostet im Austausch überall zwischen 650 und 750€ plus 160€ für die Ausrücklager :weinen:


    Preisanfrage bei Eicher läuft gerade, mal gucken was die aufrufen.



    Grüße

    Moin! Ich wollte mich mal wieder zum Thema melden. Der Motor ist so weit komplett montiert. Ich konnte allerdings noch keinen Testlauf machen, weil ich ihn erst noch abnehmen musste um den KW Dichtring zu tauschen. Dabei fand ich natürlich wieder mal Mängel... Die Reibscheiben der Kupplung sehen noch gut aus. Allerdings sehen die "Ausrückhebel bzw. - arme" nicht gut aus. Drei von sechs Stück sind bis auf 1mm Blechstärke abgenutzt. Also heißt es jetzt erstmal auf eine neue Kupplung zu sparen. Kupplung pluss Ausrücklager mal eben knapp 1000€ :weinen:


    Ich berichte weiter.


    Grüsse

    Diese Ringe habe ich auch an meinen Felgen vom 3254. Ich habe mich schon gewundert warum das so gemacht wurde... Hast du neue Muttern dafür genommen? Die normalen dürften ja nicht mehr passen. Wenn ja, kannst du mir evtl. sagen wo du sie her hast?



    Grüße

    Servus! So ich habe gestern Abend und heute Morgen mal wieder was am Eicher gemacht. Der neue Kopf sitzt jetzt drauf und der Rumpf ist mit neuen Ringen auch wieder komplett. Nun wollte ich die Kipphebelachse drauf bauen und habe im Werkstatthandbuch des 135er (hat ja den gleichen Motor) nachgelesen. Ich habe dann die Schauöffnung am Getriebe geöffnet und habe die Markierungen auf der Schwungscheibe gesucht und gefunden. Bei der Gelegenheit wollte ich gleich mal schauen wie es um den Einspritzzeitpunkt bestellt ist. Tja was soll ich sagen, nachdem was ich jetzt mit einfachen Mitteln feststellen konnte, stimmt die Einstellung der ESP nicht. Die Markierung vom Buchstaben E auf der Welle der ESP soll sich bei 26° vor OT mit der Endkante des Sicherungsringes im Gehäuse der ESP decken. Das ist erst im OT der Fall. Da ist also irgendwas im argen wenn ich das richtig sehe....


    Als nächstes habe ich mich dann doch entschlossen den großen Deckel vom Steuergehäuse abzunehmen um die Zahnräder zu kontrollieren. Diese sehen zum Glück alle noch super aus und auch die Markierungen stimmen tatsächlich alle. Allerdings bleibt weiter das Problem, das die Einstellung der ESP nicht passt. Auch wenn ich das Gehäuse der ESP verdrehe, komme ich nicht an die 26° dran.


    Ich werde mir jetzt Messuhr und Winkelscheibe besorgen und das genau ausmessen. Mein Verdacht ist, das jemand an der ESP rumgebastelt hat.


    edit: stimmen die 26° denn tatsächlich? Weiß das einer von euch?



    Grüße