Beiträge von agp8x

    danke für die Antworten.

    Reicht es, um die Bremsen auf Gleichmäßigkeit zu prüfen, beide Seiten abwechselnd zu betätigen und zu vergleichen?

    Und wegen Kompressionsverlust würde ich darauf achten wie er beim starten dreht.

    Vor dem Starten mal am Auspuff schnuppern, wenn der warm ist machst du keinen Kaltstart.

    Nimm dir jemand mit, und dann bei etwas Geschwindigkeit auf die Bremse. Der Beobachter sollte dann feststellen dass beide Reifen ca. gleichzeitig blockieren.

    Ansonsten: Alle Funktionen durchprobieren, überall mal wackeln. Im Idealfall ist in der Nähe von allen Schmiernippeln Fett zu finden. An Wellen ohne Schmiernippeln sollte aber möglichst wenig Öl zu finden sein ;)

    Güldnerspezifisch: Für mich gehört die passende Ackerschiene und Zugmaul dazu, Rücksitzbank auch. Gibt es zum Nachrüsten, kostet aber halt auch. Wenn die Rippen in der Motorhaube links schwarz sind, verteilt irgendwas an/um die Zylinder Öl oder Diesel. Kann zwischen Kupferring an der Rücklaufleitung für 2 ct bis zu Problemen am Kopf viel sein.

    Ich kann bei Gelegenheit mal messen.

    Nachdem die Feder eh außen liegt, wird das kein Präzisionselement sein, meines Verständnisses nach sorgt sie einfach dafür dass die ganze Fliehkraft-Mechanik auch wieder zurückgestellt wird.

    Grüße

    Hallo Namenloser,

    In der Teileliste von 25 steht der aussagekräftige Titel "Zugfeder" hinter der Nummer 0009221401. Da waren die Jungs bei Güldner ganz genau, so ähnlich wie bei den vielen dokumentierten "Scheiben" oder "Buchsen".

    Edit: Eine solche Feder habe ich auch hier, aber die werd ich nicht aus meinem 25er ausbauen...

    Viel Erfolg bei der Suche,

    Clemens

    Hallo Manuel,

    wenn deine Hydraulik nur einfachwirkend ist, hat sie nur eine Richtung in der du sie steuern kannst: nach oben. Nach unten passiert das nur über die Gewichtskraft des angebauten Geräts. Beim Schieben kann es da auch schnell passieren, dass das Gerät ausgehoben wird, je nach Geometrie.

    Grüße,

    Clemens

    Die Undichtigkeit an den Hinterrädern lässt sich auf 2 Arten lösen: Schnell oder langsam. Schnell wäre Hinterrad ab, Planetengetriebe abschrauben, zur Werkstatt bringen und neue Lager und Dichtungen montieren lassen*, wieder anschrauben, Rad dran, und weiter. Mehr Aufwand wird es, wenn man alle Dichtungen in der Achse tauschen will, und evtl. die Bremse mitmachen. Dann muss noch ein Stück mehr wegkommen. "Dein" Modell hat anscheinend kein Dach, da geht auch das zügig.

    Mir macht mein G25 (langsam) ziemlich viel Freude, auch wenn er an allen Ecken und Enden undicht ist. Letztes Jahr war die Hinterachse dran, jetzt wird der Motor überholt. Zum Schluss irgendwann der Hydraulikblock. Dazwischen aber immer wieder Fahren und Arbeiten, zur Motivation.

    Hast du bei der Probefahrt auch eine Vollbremsung aus dem 3. Gang gemacht? Dabei sollten beiden Räder ca. gleichzeitig blockieren. Elektrik (Blinker, Hupe, Licht, Bremslicht) kontrolliert? Wie weit kannst du am Lenkrad drehen, bis sich an den Reifen was tut? (Schleppertüv in kurz)

    * Habe keine Presse, und der Mechaniker beim großen grünen Landwirtschaftskonzern hat sich gefreut mal ohne Laptop arbeiten zu können. Für den Preis wäre auch keine eigene Werkstattpresse drin gewesen…

    Grüße,

    Clemens

    Hallo,

    das hatte ich auch, allerdings mit dem Hydraulikblock von Güldner und dem Steuergerät. Ich hatte beim montieren das Steuergerät und die Hubwelle verdreht, um den Mitnehmer passend zu haben, und anschließend passend zu den Schraublöchern gedreht. Beim nächsten Mal darauf geachtet, seitdem passt es wieder. Und weil irgendwas immernoch sifft, werd ich bald eine weitere Erfahrung zu dem Thema haben…

    Das Manometer ist ab 13 bar immerhin rot. Ich würde mir eher Sorgen machen wie viele Akkuladungen das Gerät braucht um einen Reifen angemessen zu füllen. Schon an einen 6.00-16 pumpt man mit einer (Stand-) Fahrradpumpe ziemlich lange. Genug, um nicht mehr auf die Luftdruckkontrolle an der Heimatbasis samt großen Kompressor zu vergessen.

    Aber ich möchte das Gerät nicht schlecht reden. Martin, bitte teile uns deine Erfahrungen mit. Vom Prinzip her ist sowas ja eigentlich ein toller Helfer in der Not. Am PKW auf jeden Fall, ob es auch unser altes Eisen schafft ist interessant.

    Grüße,

    Clemens

    Die Storz-Kupplung wird nur aufgeschraubt sein. Theoretisch kannst du sie vom Flansch abschrauben, ein passendes T-Stück setzen und die Kupplung wieder aufschrauben. Du kannst das T-Stück auch mittig montieren, den Sichtschlauch links und den Saugschlauch rechts anschließen, dann hast du kaum noch Überhang nach hinten, Je nach Laune auch nach unten und den Saugschlauch unter dem Fass verlegen.

    Wegen des Unterdrucks kannst du den Schauschlauch auch mit einem Kugelhahn absperrbar machen. Könnte für insgesamt 20, 30€ zu machen sein. Für meine Fass-Projekte habe ich da eingekauft: https://www.rekubik.de/bewaesserung/fittings/

    Grüße,

    Clemens

    Hallo Frank,

    mein 4 Tonner Unsinn steht auf 10.0/75-15. Als 14 PR können die 3,8 to auf der Achse halten (in der modernen Variante 10.0/75-15.3).

    Grüße,

    Clemens

    PS: Kleinere Reifen sind normal kein Problem beim Kippen, außer dass die Bordwand aufsetzen könnte. Sprech doch mal deinen TÜV-Kontakt darauf an, der kann dir als einziger hier eine belastbare Aussage treffen.

    Die Firma (Sebastian) Unsinn gibt es nicht mehr. Es gibt (mindestens) eine gleichnamige Firma, hat aber mit den landwirtschaftlichen Anhänger nichts zu tun.

    Kleine Überschlagsrechnung: Ster Hartholz ca. 700 Kilo. Massiv gebaute Pritsche, 2,300 Kilo. Also ca. 1 Tonne Last mit Schwerpunkt irgendwo 50cm, eher 75 cm hinter den Koppelpunkten. Bei frischem Holz eher mehr.

    Wikidata schreibt dem EM300 "Hubkraft an der Ackerschiene ca. 900 kg" zu. Dein Ster Holz wird einfach zu viel des Guten sein.

    Du kannst mal die Senkdrossel benutzen, wenn die Pritsche ausgehoben ist. Bleibt damit die Pritsche oben, ist möglicherweise das Steuergerät verschlissen. Sinkt die Pritsche trotzdem, liegt ein Fehler irgendwo zwischen Steuergerät und Zylinder. Die Senkdrossel ist aber nicht gedacht, zu schwere Lasten zu halten. Lade lieber etwas weniger auf. Bei meiner Heckkiste habe ich darauf geachtet, dass sie kurz baut und relativ leicht ist.

    Grüße,

    Clemens

    Moin,

    Bei 12 V schlägt der Leitungswiderstand schon ordentlich zu, je nach Batterieposition kommen da schon Meter zusammen. Die üblichen Bleiakkus sind nicht auf schnelle Zyklen ausgelegt, eher auf lange Zyklen mit moderater Last (Stichwort Kaltstartstrom). Wird viel Strom gezogen, wird die Batterie warm; die Elektronen im Kupfer sind bildlich gesprochen auch schneller weg bevor die chemische Reaktion die Spannung wieder aufbauen kann, usw.

    Also hast du grundsätzlich schon richtig gerechnet, nur zu stark vereinfacht.

    Grüße

    Hi,

    unser 25er Güldner zieht "schon immer" einen 2,5 to Zweiachser von Welger und einen 4 to Unsinn Einachser. Der Welger hat ca. 4 m Ladefläche, der Unsinn etwas über 3 (Jeweils in der Länge). Wenn du mit schwarzem Kennzeichen unterwegs bist, sollte auf jeden Fall eine (A)BE beim Hängerkauf vorliegen oder der Hersteller gewillt sein dir eine auszustellen. Sonst wird das Zulassen durch eine Vollabnahme beim TÜV teurer, und ohne geht es nicht.

    Welchen Führerschein hast du? BE oder mehr? Bei BE musst du mit dem Leergewicht aufpassen. Mein Unsinn wiegt leer gute 2 to. Legal darf man da garnicht mal so viel laden, wenn man ihn auf 3,5 ablasten muss noch weniger.

    Zum Thema Umsteckbremse: Die haben Bestandsschutz, ein alter Anhänger damit zählt noch als gebremst, ein neuer nicht.

    Ansonsten ist der Anhängermarkt durch viele Hobbyholzer heiß, nicht selten fährt man mit einem neuen Modell besser. Fast alle Hersteller haben auch kleine Varianten, teils ab 2 to, im Angebot. Hier sieht man z.b. viele kleine junge Reisch laufen.

    Weil meine Schlepper noch auf den Acker dürfen und die Zapfwelle brauchen ist ein Kugelkopf für mich keine Option. Je nach Deichsel und dem Zubehör dran wird es auch mal mit den Rädern eng, und von Bodenfreiheit brauch ich gar nicht erst anfangen. Außerdem finde ich solche Gespanne optisch zum Abgewöhnen.

    Und ja, früher wurden die zwei Anhänger als Gespann zum Getreidefahren eingesetzt. Und ja, wir haben 90 Höhenmeter zwischen Hof und Feldern.

    Grüße,

    Clemens

    Das sieht für mich so aus, als wären bis 800 kg Stützlast die 2x8 to auflaufgebremst und 960 (+Stützlast) kg ungebremst das Limit am Zugmaul. Wie sehr du das ausreizen kannst hängt stark von der Geographie ab.

    In der Ebene kann ein 25er mit 1,7 to ein Gespann mit 4 to + 2,5 to zähmen, sobald Steigungen ins Spiel kommen ist es dann halt schnell vorbei. Ein Glück dass die Felder auf dem Berg liegen… Unser Alltagsgespann ist der 2,5 to als Drehschemel mit Auflaufbremse, läuft ruhig hinterher, einziger Nachteil ist das Bremsen bergauf, das dann komplett der Schlepper halten muss. Der 4 to Einachser geht doch aufs Material, da steht der 45er mit 2,2 to solider davor.

    Dein Kugelkopf auf der Ackerschiene ist im öffentlichen Straßenverkehr nicht zu verwenden, außer er wurde eingetragen, da sollte dann ein Limit in den Papieren stehen.

    Grüße,

    Clemens

    Schlepper sind "Land- oder Fortwirtschaftliche Zugmaschinen", daher zum Ziehen gebaut. Deswegen sind in den Dokumenten keine Angaben, erlaubt ist was die technische Konstruktion sowie die rechtlichen Bedingungen hergeben.

    Um den Stempel mit 1500 kg einzuschätzen, wäre ein Foto nicht schlecht.

    Allgemein: Ein ungebremster Anhänger darf bis 25 km/h maximal die Hälfte des Leergewichts der Zugmaschine als Achslast haben, wenn das Wikibook stimmt als rund 980 kg. Gebremst ist die rechtliche Obergrenze 2x 8 to, da du vermutlich keine Druckluftanlage verbaut hast. Hier gibt das Typenschild am Zugmaul das tatsächliche Limit vor.

    Die im ersten Link von mammutle genannten 1500 kg ungebremst mögen technisch möglich sein, in Deutschland ist das aber nicht erlaubt, da der 310 dazu 3000 kg Leergewicht haben müsste.

    Frage noch welche Führerscheinklasse und Nummernschildfarbe du brauchst, dann kann dich im deutschen Verkehrsrecht nichts mehr überraschen.

    Grüße,

    Clemens

    Das wurde hier früher mit 25 PS gemacht. Je nach Holz kann der aber auch schonmal stehen bleiben.

    Als Privatperson geht das, in einem lof Betrieb möchte deine BG ein ernstes Wort mit dir reden. Im privaten Einsatz: Pass auf deine Beine auf, der Kegel kann Holz und Bein nicht unterscheiden!

    Viele Grüße und allzeit sicheres Arbeiten,

    Clemens

    Hallo Tobias,

    ich habe vor einiger Zeit bei "Alex's Güldner Shop" die Ersatzteillisten und Kundendienstmitteilungen geholt. Hat geklappt, kam als Ordner geheftet an. Habe es mir dann mit automatischen Scanner auf den Rechner gezogen und in eine Datenbank gezogen. Jetzt kann ich für die verschiedenen Baustellen sammeln was ich alles brauche und wo es das gibt.

    Grüße,

    Clemens