Beiträge von agp8x

    Hallo Robi,

    bei mir hat ein Schraubenzieher und ein Hammer zum Lösen gereicht. Angezogen hat es dann die Werkstatt, zur der ich die Achsrohre zum Tauschen der Lager gebracht hatte.

    Zum Deckel: Solange du nicht beide Seiten gleichzeitig demontierst, fallen dir dort keine Wellen entgegen.

    Viele Grüße

    Clemens

    Hallo, ich habe einen alten Anhänger von Welger. Baujahr Unbekannt, aber ca. 60J alt. Bin mit dem TÜV im Gespräch, ich soll Typenschilder für die Bremsen, und Deichsel haben, nach mehr als 60J...! Aus Flensburg bekomme ich keinerlei Unterlagen ausgehändigt.

    Was hat es mit dem §72 StVO auf sich,ich finde da nichts weiter.

    Vielleicht kann mir mal Jemand helfen.

    Mfg

    Detlev

    Hallo Detlev,

    mein Welger aus Mitte der 50er hat an Achsen, Deichsel und an der Stirnwand vorn rechts Typenschilder. Über die Lesbarkeit derer sag ich mal lieber nix, aber da sind sie!


    Grüße, Clemens

    Hallo,

    ich kenne da eine schöne Lösung für die G-Serie von Güldner, hier hing sie "im Rohbau" an meinem 45er zur Probe. Am 25er mit A208 und kleinen Reifen passt das unterste Loch aus der Lochreihe. Wenn ich mich recht erinnere war es 20x100 Flacheisen. Mit ausgehobenen Unterlenkern passt es gut mit der Deichsel, die Kugel ist auch auf Normhöhe, je nach Reifengröße und Abnutzung.

    Grüße

    Clemens

    Eine Frage noch (ich hoffe die ist jetzt nicht dumm): sind Anbaugeräte standartisiert? Meint kann ich einen Kat1 Balkenmäher an jeden Trekker mit Kat1 anbauen oder muss ich da noch was beachten (Gewicht, U/Min der Zapfwelle, ...)

    Grundsätzlich ja. Je älter* und je mehr Eigenbau oder vom Dorfschmied gebaut beschränkt sich die Normierung eher auf die Bolzendurchmesser. Bei Zapfwellen muss man immer auf die Kombination von Schlepper und Maschine aufpassen, dass es keinen Bruch gibt, je nach Geometrie: Zu lang gibt Stauchungen an der Welle oder Schäden an den Lagern, bei einer zu kurzen Welle kann sie im Extremfall beim Ausheben auseinanderfallen, oder unter Belastung ausbrechen.

    * Auch aktuelle Geräte aus Mittel-/Osteuropa oder Asien entsprechen nicht unbedingt der Norm. Mein Kartoffelstriegel Bj 2023 aus Polen hatte z.B. ausgehoben nur 5 cm Luft am hinteren Ende. Mit einem kürzeren Oberlenker wird es besser. Langfristig werde ich den Bock für den Oberlenker verlängern, um auf die genormte Höhe zu kommen. Dann passt die Geometrie beim Ausheben wieder.

    Meine Äcker haben Böden um die 40 Bodenpunkte, die direkt unter der Pflugsohle rot sind. Damit wurden früher auch Ziegeln gebrannt. Auch die Zentimeter dicken Unterlagen an den Schuhen kenne ich nur zu gut. Drei Tage später ist er dann hart wie Beton, und bei Trockenheit gibt es Risse mit 2-5 cm Breite und locker 50 cm tief.

    Gepflügt wurde hier 60 Jahre lang mit 25 PS und zwei Scharen. Der Flugrost ist nach wenigen Bahnen weg, die Schare spiegelblank. Zuerst mit einem Eberhardt Volldrehpflug, später mit einem Eicher Winkeldrehpflug.

    Hallo,

    Der von Eckard verlinkte Anbieter ist gut. Mir war letztes Jahr die Lieferzeit zu lang, habe deswegen für meinen G25 selbst gebaut. Mit dem alten Kabelbaum für die Längen und dem Plan für die Farben. Das ganze habe ich auf der Werkbank (ok, auf einem Anhänger) vorbereitet. Da ich alle elektrischen Bauteile bis auf Anlasser und Lichtmaschine ausgetauscht habe, war die Zuordnung der Farben auf Stecker beim Crimpen kein Problem.

    Bei der Alterklasse der Güldner ist die Schlepperelektrik kein Hexenwerk. Hol dir einen Schaltplan der zu deinem Warnblinker passt, leg dir deine Schalter und Stecker auf einen großen Karton, und versuche den Plan nachzuvollziehen.

    In diesem Sinne: Viel Erfolg

    Clemens

    Hallo Uli,

    such doch mal im Internet nach "Güldner Schaltpläne". Da sollte es ein Ergebnis geben, bei dem die Marke in der Domain steht. Je nachdem welchen Warnblinkschalter du verbaut hast, nimmst du den passenden Plan. Dann kannst du dir markieren, welche Strecken gut sind, und welche schlecht (Sicherung fliegt). Damit kannst du die Suche am Fahrzeug schonmal eingrenzen. Ggf. eine fliegende Leitung als Ersatz legen. Das Armaturenbrett ist mit allen Leitungen und Wellen aber eher mittelschön zum drunter arbeiten.

    Viel Erfolg bei der Fehlersuche

    Clemens

    Die Ersatzteilliste hat dazu ein "Ausführung mit Massenausgleich" bzw. "Ausführung ohne Massenausgleich" bei den Teilen vermerkt. Dementsprechend scheint beides so vorgesehen zu sein, laut ETL muss aber die Ölansaugleitung umgebaut werden. Bin jedenfalls gespannt ob mein 45er den Ausgleich verbaut hat.

    Hallo zusammen,

    ich habe an meinem G25 neue Laufsätze montiert und die Köpfe überholen lassen. Die Kolben waren laut Gravur ca. 30 Jahre alt, der lüfterseitige hat einen dezenten Riss aufzuweisen, schwungradseitig sah für mich wenig auffällig aus.

    Von den Köpfen her ist es umgekehrt, lüfterseitig nur verrußt, schwungradseitig mit Riss zwischen den Ventilen. Der Kopf ohne Risse hat allerdings eine andere Gussnummer, und wenn 63-2 und 9-75 das Produktionsdatum ist, wäre der intakte damit ein Tauschkopf. Das würde auch die eingeschrumpften Stößelrohre erklären, die der schadhafte Kopf noch nicht hatte. Ich finde es auch spannend, dass nach dem Ende der Motorenproduktion dann noch Güldnerteile hergestellt wurden.

    Riss im Detail:

    Unter 10° C fiel das Starten schwer, und kalt war ein Ausblasen durch die Rippen der Motorhaube ersichtlich. Warm dann keine Probleme mehr. Kompressionstest mit einem BGS-Satz hat auf beiden Zylindern 29 bar nach 2-3 Umdrehungen kalt angezeigt.

    Meine laienhafte Interpretation wäre, dass die Düse lüfterseitig wohl ein schlechtes Spritzbild hatte, und der Kolben dadurch punktuell zu warm wurde. Dort hat es ja auch einen hübschen Krater ausgehoben. Würde auch das schlechte Startverhalten erklären. Der Riss im Kopf könnte das Ausblasen im kalten Zustand erklären. Bei Betriebstemperatur wäre durch die Wärmeausdehnung damit Schluss. Zum dem gesprenkeltem Muster auf dem Einlassventil habe ich noch keine Erklärung finden können.

    Klingt das plausibel? Oder haben die Motorenspezis noch etwas anzumerken?

    Grüße

    Clemens

    Hallo Till,

    dein Schlüter hat vermutlich ein ZF A210 Getriebe verbaut. Üblicherweise wird dafür ein SAE 90 GL3 Öl empfohlen, zumindest wenn das Getriebe bei Güldner, Fendt oder Eicher verbaut wird. Die Achsen haben separate Ölhaushalte.

    Üblicherweise ist die Hydraulik getrennt, da haben die verschiedenen Hersteller teilweise eigene Lösungen verbaut. Güldner hat einen eigenen Hydraulikblock verbaut, da ist der Ölablass hinten links, andere Hersteller haben wohl eine Ölablassschraube unten am Getriebe. Je nach Bauart kann Hydrauliköl der Schwerkraft ins Getriebeöl folgen, durch Undichtigkeiten oder Entlüftung.

    Grüße

    Clemens

    Sehen super aus, die Reifen, danke für den Bericht!

    Bei meinem 45er habe ich Mitas TF-03 in 7.50-16 drauf, die haben auch ein schönes breites Profil. Am 25er werden die alten Fulda aber langsam auch schlecht, und in 5.50-16 gibt es die TF-03 nicht. Da sind die Peltas dann eine gute Alternative. Zumal sie optisch noch besser passen.

    Grüße