Beiträge von Wallder

    In etwa genau der gleiche war bei uns in Aschaffenburg auf dem Army Gelände der US-Streitkräfte zu finden. Kann mich genau daran erinnern da ich ihn zur Entsorgung auf einen Schrottplatz per LKW fahren musste. Die haben damit so kleine Anhängerchen auf dem Kasernenplatz rumgefahren. Auch an dem waren keine Typenbezeichnungen dran. Leider leider durfte ich ihn nicht mitnehmen.

    In deinem Fall würde ich mir die jetzige Stellung der Einspritzpumpe markieren und sie dann mal ein wenig "per Hand" in den Langlöchern verstellen. Viel Verstellweg hast du ja nicht. Also nicht die ganze Pumpe abbauen, sondern nur lösen und verstellen und hören was der Motor macht. Durch die vorher angebrachte Markierung kannst du sie ja jederzeit wieder an die alte Position bringen. Laufen und anspringen tut er ja damit. Ich denke mal wenn du die Pumpe nur um 2 Millimeter nach spät verstellst und es tatsächlich "nageln" ist dürfte das weg sein.

    Schlagendes Geräusch.
    Das hört sich aber nach nageln an.
    Die Einspritzpumpen bei den JD 510 sind sehr oft vom Hersteller Roosa Master. Und die sind bekannt dafür das sie gerne mal kaputt gehen.
    Schau dir mal die Befestigungsschrauben davon an ob sie schonmal abgebaut war. Wenn dein Geräusch nageln ist, dann ist die Einspritzpumpe verstellt. Das ist dann nämlich kein "metallisches" Geräusch, sondern ein Verbrennungsgeräusch. Dann steht nämlich dein Einspritzzeitpunkt zu früh.

    Bist du beim entlüften systematisch vorgegangen?
    Also wirklich vom Tank der Leitung nach zum Filter. Den entlüftet, dann kommt die Pumpe. Wenn du da schluderst kanns auch nix werden.
    Abstellzug drin? Das sieht aus als wenn du alles auf Nullförderung stehen hast, also betätigt zum abstellen des Motors.

    Löse einfach mal an den Einspritzdüsen die Kraftstoffleitungen so etwa eine Umdrehung und starte mal. Wenn du soweit alles richtig entlüftet hast wird da nach ungefähr einer Minute Diesel austreten. Machst du am besten zu zweit. Einer startet, einer schaut nach den Leitungen. Da tut sich die Einspritzpumpe leichter die letzten Luftbläschen rauszuschaffen. Wenn der Diesel oben an den Leitungen austritt einfach wieder festziehen. Dann sollte er anspringen.
    Und nochwas, lass die Finger vom Startpilot. Damit kannst du einen toten Motor wecken und einen intakten Motor ruinieren wenn du es übertreibst.

    Hallo zusammen.


    Kennt jemand die Berechnungsgrundlage wie schwer angehängte Anhänger am Traktor in Abhängigkeit des Gewichts vom Zugfahrzeug sein dürfen?
    Wichtig wäre dabei für mich auflaufgebremster Anhänger und ungebremster Anhänger. Habe bei der Suche nicht so wirklich Antworten gefunden.
    Kennt sich da jemand aus?

    Das kenn ich von meinem Geräteträger. Da war die Kupplung restlos hinüber als ich ihn bekam. Mein Teilehändler fragte mich ob ich ne verstärkte Ausführung möchte zum gleichen Preis. Ich natürlich sofort ja gesagt. Verstärkt heisst aber auch stärkere Druckfedern die du natürlich mit Fußkraft betätigen musst. ärks.

    Also HWM, wenn ich das so durchlese, Kupplung trennt erst ganz weit unten vom Pedalweg. Das kann man sicherlich nachstellen. Weiss jetzt gar nicht welchen SChlepper du hast. Das erklärt natürlich auch warum dein Getriebe beim schalten so ein Spektakel veranstaltet. Deine Kupplung trennt nicht sauber, weil du sie gar nicht weit genug treten kannst. Es wird wohl so sein das du anhalten kannst, aber die Beläge trennen nicht sauber, gehen also nicht weit genug auseinander wegen dem fehlenden Pedalspiel. So ist mir das ganz klar warum es kracht und rumtut. Übrigens kannst du eine Schaltung nicht mit einer vom PKW vergleichen. Selbst die Strichachter hatten eine synchronisierte Schaltung. Die von den alten Schleppern sind bis auf wenige Ausnahmen alle unsynchronisiert. Da ist auch Zwischengasgeben eine Kunst die gelernt sein muß. Selbst bei Profis gibts da schonmal ein "Kracherl".

    Ernteumzug und Karnevalsumzüge gelten als Brauchtumsveranstaltungen. Diese dürfen mit grünem Nummernschild ganz legal gefahren werden. Eine Nachfrage bei der Versicherung dürfte sicher nicht schaden. Auf alle Fälle stellt dies keine Steuerhinterziehung wegen der grünen Nummern dar, da es keine LOF-Fahrt ist.
    Die 2 weiteren Ausnahmen sind "nichtkommerzielle Rohstoffsammlungen" wie Altpapier, Aktion sauberer Landkreis und ähnliche Dinge.
    Dann gibts noch Einsätze wie Feuerwehr, THW und ähnliche Hilfeleistungen die auch mit grünen Kennzeichen gemacht werden dürfen.


    Allerdings ist der Begriff Brauchtumsveranstaltung nicht genau definiert. Ist laut Auskunft Zulassungsstelle Aschaffenburg bei der ich mich erkundigt habe lokale Veranstaltungen wie eben Faschingsumzüge, Festzüge etc. Es gibt inzwischen aber auch Schleppertreffen die eindeutig als Brauchtumsveranstaltung gekennzeichnet sind, um diesem Gedöns mit den grünen Kennzeichen zu entgehen.

    Was mir damals ein Mercedes Werksvertreter gesagt hat haben sie die Produktionskapazitäten für den Unimog dringend gebraucht. Wir haben damals kurz vor Produktionsende noch einen MB900 Turbo gekauft, weil die Aufbauspritze und ähnliche MB-Trac Teile vorhanden waren.
    Mich hat am MB-Trac immer die doch recht schwächliche Maschine gestört. Das war am 1600er so und der 900er war da auch nicht wirklich besser. Ne reine Drehzahlmaschine mit definitiv viel zu wenig Biss. Dürfte wohl auch am aufwendigen Kraftverlauf durchs Getriebe gelegen haben.
    Wie schon von anderen hier erwähnt hatte der Trac sicherlich seine Fans und auch definitiv seine Daseinsberechtigung. Wenns aber um schwere Zugleistungen, pflügen, grubbern und ähnliches ging, war ein gleich starker konventioneller Ackerschlepper eindeutig überlegen.


    Es war und ist halt ein Stern mit Allrad.

    sowas kenne ich. Mein Gutbrod Rex war mit Orangener Fassadenfarbe gestrichen. Grins, hat eigentlich nur noch der Rauhputz gefehlt.


    Vor einigen Jahren war es tatsächlich noch so, da stand die Rostvorsorge vor dem Aussehen. Gehn musser, ziehen musser. Das war die Devise. Wie der Traktor ausgesehen hat war nicht so wirklich von Interesse. Da wurde bei Rostbefall oder übrig gebliebener Farbe halt mal die Motorhaube vom Traktor gepinselt. Da wurde die Farbe nicht trocken und hat noch gegen Rost geschützt.


    Du bist da wohl an einem Scheideweg. Ich persönlich würde ihn schick machen. In den Original Farben.

    Schau mal am Vergaser die Welle von der Drosselklappe. Bei meinem Gutbrod Rex war die ausgeschlagen und er hat da recht viel Nebenluft gezogen. Wenn er viel zu hoch dreht und dabei Leistung hat geht die Drosselklappe nicht zu. Fehlersuche dürfte beim Vergaser beginnen.
    Möglich ist auch, das das Gestänge vom Drehzahlregler ausgehängt/verschlissen ist. Am Gestänge ist eine Feder dran, die bricht auch mal ab mit der Zeit. Das Gestänge drückt auch die Drosselklappe zu, falls er zu hoch dreht. Da ist irgendwo der Wurm drin.


    Schau mal ob du da was findest.

    richtig Südtiroler. Genau so. Ohne relativ langes vorglühen startet kein L79 Motor gescheit. Aber hier scheint es ja so zu sein das alles im Neuzustand sein muß. Ich hab ebenfalls zwischen 23 und 25 Bar. Da ist ganz locker alles in Ordnung.

    Servus erstmal.


    Also ich besitze auch einen G45 und kenne die G-Reihe eigentlich ganz gut.
    Fakt ist bei den 45ern. Du musst sie schon sehr lange vorglühen. 1 Minute ist da zu wenig. Selbst bei warmem Wetter. Die 3 G45 die ich kenne reagieren alle so. Auch das kurzzeitige sägen nach dem start ist kein unbekanntes Phänomen. Das legt sich aber recht schnell innerhalb von etwa 15 Sekunden, dann ist der Leerlauf normal. Meine Verteilereinspritzpumpe hat 12000 Stunden gelaufen und funktioniert noch bestens. Bis jetzt definitiv ohne Überholung. Ganz wichtig sind bei dem G45 definitiv also die Glühkerzen. Schau dir da mal alles ganz genau an. Auch die Kontakte dazu. Sie liegen ja im direkten Kühlbereich des Gebläses und "verrotten" schon mal. Glühüberwacher mal genau anschauen ob da die Kabelanschlüsse noch richtig gut sind etc. Halt die ganze Vorglühanlage mal durchchecken. Und ganz wichtig, viel Zeit zum vorglühen lassen.

    wenns kein uralter AS-Mäher ist hat er einen Schalter. Die ersten aus der orangenen Serie hatten einen kleinen am Lenkerholm, später dann den Griffschalter. Wenn der abmontiert ist hängt vielleicht irgendwo ein Kabel in der Gegend rum welches mal für den Schalter war und liegt auf Masse.
    Dann besteht noch die Möglichkeit das dein Polrad locker ist. Das kann passieren wenn du mit dem AS auf ein wirklich hartes Hindernis fährst und den Motor schlagartig abwürgst. (Grenzstein, Baumstock...etc.). Dabei ist es schon vorgekommen das die Passfeder von der Kurbelwelle abgeschert wurde und damit den Zündzeitpunkt irgendwo hin verschoben hat. Auch eine leicht verbogene Kurbelwelle kann da der Auslöser sein (Ebenfalls Folge eines brutalen Motorabwürgers).


    Hast du das Polrad einmal abgezogen?

    ICh hab auch schon einschlägige Erfahrungen mit der Roosa Master Pumpe gemacht. Meine Erfahrung war bei 3 Pumpen das die schon gefördert haben. Allerdings haben alle 3 bei Anlasserdrehzahl und kalter Maschine nichts gefördert. Also anspringen ging gar nicht. Wenn du deinen Schlepper anschleppst läuft er als wenn nix gewesen wäre. Ich hab mir da beim starten mit Rostlöser oder Bremsenreiniger geholfen den ich beim starten in den Luftfilter gespritzt hab. Damit ist der Motor dann angelaufen. Und man konnte ihn dann wie wenn nix gewesen wäre sogar wieder starten.
    Mir ist klar das das keine wirklich gute Sache ist. Es waren aber auch 2 Radlader die 2 mal im Jahr zum silieren im Einsatz sind. Von daher war das zu verschmerzen.
    Die 3. Pumpe war in einem John Deere verbaut. Ein regionaler Motorinstandsetzer mit Bosch-Dienst hat sie damals generalüberholt. Googel mal nach Roosa Master. Da findest du etliche Anbieter die das noch machen. Dürfte allerdings nicht ganz billig sein. Mit geschätzten 1500 Euro bist du dabei.