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Beiträge von Deutz 4006

    Rein optisch sehen diese Felgen neuer aus. Die Felge ist auch 3 Teilig, hat also einen Spreng-und einen Sicherungsring. Die alten Felgen die ich kenne haben nur 2 Teile, und nicht den Sicherungsring. Von der Sicherheit her ist die 3 Teilige Variante aber wesentlich besser, hier kann der eigentliche Sprengring nicht einfach mal vom Reifendruck runtergedrückt werden, was bei 2 Teiligen schon passiert ist (bedeutet Lebensgefahr).

    Ist die Lichtmaschine schon mal getauscht worden? Die im Bild hat einen integrierten Regler. Mein 1971er 06er hat trotz Drehstromlima einen externen Regler. Bei externem Regler gehen mehr als nur 2 Kabel von der LIma weg. Die Intern geregelte meines DX hat weniger Anschlüsse, nämlich B+ (Batterie+) und D+ (Ladekontrollleuchte), und der (bei mir unbelegte) Drehzahlanschluss W.


    Das dicke Kabel bei dir muss B+ sein. Wenn du die anderen Anschlüsse an der Lima reinigst kann man die Beschriftung auch lesen. Und dein Traktor hat keine Nebelmaschine, sondern eine Lichtmaschine.


    http://www.kfz.josefscholz.de/Drehstrom-Lima.html

    Hallo,


    Zitat von Greifer

    Ich habe zwar schon gedacht, vom Dorf die Biotonne zu holen, jedoch ist dies sicherlich sehr umständlich.


    Ich hab zwar nie eine Landwirtschaftsschule besucht, aber hab von Berufs wegen als Handwerker schon öfters Reparaturen in einem Kompostwerk machen müssen wo der Biomüll hingeht. Da ist alles drin, viel Plastik, aber auch Gabeln und Messer, Schuhe, Zahnbürsten und viel gröberes Holz das nicht so schnell verrottet. Ich würde dir daher empfehlen irgend was anderes zu nehmen, aber keinen Biomüll aus der Tonne.


    Was die ebenfalls anbieten ist gehäckselter Grünschnitt, nicht aus der Tonne sondern angeliefert von Gärtnern etc. Die Häcksel das und lagern es eine zeitlang auf großen Häufen. Das Zeug wird bei uns in der Gegend öfters auf die Felder gefahren und dort verteilt.

    Hallo,


    für mich hört es sich der Beschreibung nach nach Förderpumpe an. Ich hatte das beim 4006 genau so auch schon.


    Die ,,Dichtung'' zwischen dem Ölkreislauf und dem Diesel ist nur ein Gummimembran. Der kann mit den Jahren schon mal kaputtgehen.

    Hallo,


    Ich kenne deinen Traktor nicht. Bei meinem 4006 habe ich dieses Öl auch schon gewechselt. Hier gibt es seitlich 2 Schrauben, die Ablassschraube und eine Kontrollschraube. Die Ablassschraube ist natürlich unten im Gehäuse.


    Wenn auch nach dem Ölwechsel schnell wieder Diesel aus dem Überlauf kommt hat die Pumpe innen ein Leck. Oftmals ist es aber so dass die Vorvörderpumpe (falls vorhanden) undicht ist, diese hat (zumindest bei meinen Motoren) einen Gummimembran der kaputt gehen kann. Diese ist billig und relativ einfach zu tauschen.

    Zitat von Helachris

    Hallo,


    Danke für eure Beiträge, das hilft mir schonmal weiter. Wenn man bei eBay Retinax eingibt, wird einem direkt das Premium-Mehrzweck-Hochdruck-Schmierfett Shell Gadus S3 V220 C 2 400g Fett KP2N-20 vorgeschlagen.
    Was meint ihr, wäre das etwas?


    Das Fett würde gehen, doch eigentlich ist Hochdruck-Fett für kleine Traktoren ein Overkill. Hochdruck-Fett wird normalerweise bei schweren Baumaschinen (z.B. Teleskopstapler) verwendet.

    Hallo,


    Eine H-Zulassung würde auch nichts bringen. Mein 35 PS Schlepper würde wenn er schwarz angemeldet wäre etwa 170 Euro KFZ-Steuer im Jahr kosten. Der Steuersatz für H liegt bei 191,73, also darüber. Der 4006 (35 PS) liegt vom ZGG dabei schon nahe an der 3,5 t Grenze.

    Hallo,


    Er schreibt immerhin dass er 1,5 HA Streuobstwiesen hat. Die dadurch erzielten Einnahmen (bei Verkauf des Obstes zur Saftherstellung) müssten normalerweise ausreichen für ein grünes Kennzeichen. Ansonsten (bei schwarzem Kennzeichen) würden Schlepper um die 35 PS noch unter 3,5 t ZGG liegen, das einzige Problem wären dann zu große Anhänger. Ein noch relativ günstiger BE würde da aber schon viel möglich machen.

    Hallo,


    An deiner Stelle würde ich mich nicht so auf die 2 die angeboten sind fixieren. Was für diesen Einsatzzweck auf jeden Fall ein Vorteil ist wenn es ein Traktor wird der oft und lange gebaut wurde und mit guter Ersatzteillage. 06er Deutz liegen in diesem Segment, aber z.b. auch MF Traktoren mit Perkinsmotoren (diese Motoren sind sehr zuverlässig und haben eine gute Ersatzteilversorgung mit relativ günstigen Teilen). Ein Traktor ab den 70er Jahren würde den Vorteil bieten dass er technisch meist besser ausgestattet ist als die 50er und 60er Jahre Maschinen, z.B. mit unabhängiger Zapfwellenkupplung anstelle einer Doppelkupplung übers Pedal und mit synchronisierten Getrieben. Motoren bekamen damals langsam die Direkteinspritzung, laufen daher mit kürzerem Vorglühen an (manche Modelle benötigen gar kein Vorglühen oder haben auch gar nicht erst Glühkerzen). Außerdem hatten die 70er Jahre Traktoren meist Überrollbügel ab Werk.


    Nimm dir Zeit, es wird immer mal was Gutes angeboten. Eile und Zeitdruck sind beim Fahrzeugkauf generell eine schlechte Wahl.

    Hallo,


    Meine 3-Zylinder Deutz haben noch nie was anderes gesehen als normale Batterien von örtlichen Händlern. Ich hatte noch nie Probleme mit der Batterielebensdauer, die üblichen mindestens 7 Jahre haben die immer gehalten. Ob die 3-Zyl weniger vibrieren als der Kruni weiß ich leider nicht.

    Hallo,


    Zitat von F20GH

    Ich wäre auch bereit, einen gewissen finanziellen Jahresbeitrag zu leisten, wenn das der Hauptgrund für die Einstellung des Forums sein sollte.


    In meinem Post habe ich selbst das Thema Geld nicht erwähnt, aber im Hinterkopf hatte ich es natürlich. Im Endeffekt wäre so ein Beitrag (zumindest nach meinem Vermuten) bei einer entsprechenden Anzahl am Forum interessierter User wahrscheinlich relativ überschaubar, und als Gegenleistung gegen gutes Wissen bzw. Hilfe bei techn. Problemen eher etwas was man im engl. als ,,no brainer'' bezeichnen würde.

    Hallo,


    @ D 326, danke für die Infos.


    Eigentlich war es nicht meine Absicht das Thema zu ,,entführen'' , da es ja um deinen Traktor gehen sollte. Wie bist du zu dem D-326 gekommen? Optisch sehen die finde ich sehr gut aus, und vom Motorlauf sind sie etwas ruhiger (durch Wasserkühlung) als die luftgekühlten Deutz die etwas härter nageln.

    Hallo,


    Der Manitou ist Bj. 74, das letzte Baujahr in dem die 111 gebaut wurden. Ab 75 gab es ein Nachfolgemodell des Staplers.


    Mein 4006 ist von 71, hat aber schon ein synchronisiertes Getriebe und die 912er Deutz Motoren damals hatten schon Direkteinspritzung.

    Hallo,


    nachdem vieles hier schon gesagt wurde, kann ich ebenfalls nur meine Anerkennung aussprechen für die 15 Jahre die Richard bisher an diesem Forum gearbeitet hat. Für einen Rückzug aus Zeitgründen habe ich selbstverständlich Verständnis, da ich (auch ohne eigenes Forum) weiß wie wertvoll und zugleich knapp Freizeit ist. Nichtsdestotrotz wäre es trotzdem sehr schade, wenn sich niemand anders finden würde der das Werk hier fortführen kann. Ich bin selbst noch in einem anderen Forum angemeldet, aber nicht in einem für Traktoren und Landtechnik. Das Forum hier ist qualitativ sehr hochwertig, der Umgangston immer freundlich (das ist keine Selbstverständlichkeit) und sachlich.


    Hiermit wünsche ich noch allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch, und bleibe in der Hoffnung dass sich noch eine Lösung finden wird.

    Hallo,


    das muss ich mal bei Gelegenheit ausprobieren.


    Was mich wundert ist dass das Getriebe nur 3 Gänge hat, keine 4 + (den gesperrten) Rückwärtsgang. Allerdings würde ich nicht ausschließen dass Teile gegenüber der Traktorausführung vom 323 weggelassen wurden, beispielsweise ist die Handbremse anders ausgeführt (geht beim Stapler über ein Gestänge auf die normale Gierling-Bremse), beim 323 geht diese (STVO-Konform) auf die Bandbremse auf dem Differential. Der MC 25 hat die Bandbremse gar nicht verbaut. Ebenso fehlen beim MC 25 sämtliche Zapfwellen-Komponenten, die hier auch nicht gebraucht würden.


    Mein Getriebe hat von den Lagern her Ähnlichkeit zu den 423 Getrieben, diese sind meine ich fast identisch mit den 323 er Getrieben, haben aber ein paar Lager stärker ausgeführt (die ich selbst gesehen habe) und die Bremse ist auch die mit dem größeren Durchmesser. Der Motor ist aber eindeutig der 111, welcher bei 4,8 t Leergewicht aber auch ziemlich am Anschlag ist, vor allem in der Straßengruppe. Heutige Stapler in dieser Gewichtsklasse haben alle um die 50 PS, auch wegen höherer Hydraulikleistung.


    EDIT: Hab grad ein Youtube Video gesehen wo jemand einen 323 hat, und ihn vorführt, und er hebt den Ganghebel an um den 1. Gang (und den RW Gang) einzulegen. Das muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so was (mit demn Anheben) gibts bei Deutz nicht.

    Hallo,


    Der Hebel ist, wie du sagst, rechts neben dem Fahrersitz (der Stapler hat den Sitz in die andere Richtung wie ein Traktor, man sitzt mit dem Rücken zum Motor). Ich habe jedoch den Acker/Straße Hebel bisher nur im Stand geschaltet, nie während der Fahrt (kenne das so von meinen Deutz, wo die Gruppen ausschließlich im Stand geschaltet werden dürfen). Allerdings fühlt sich der Hebel beim Schalten nicht wie bei den Deutz an wo Zahnräder ineinander geschoben werden.


    Handelt es sich in diesem Fall um ein Agriomatic-Getriebe? Der Hebel ist aus Flacheisen (anders als beim Traktor) und mit dem Kreuz markiert


    [Blockierte Grafik: https://up.picr.de/34648622nl.jpg]


    Das eigentliche Getriebe hab ich nicht geöffnet, da es einwandfrei funktioniert. Den Deckel überm Differential hatte ich weg, hier war (was gerne passiert) eine Schraube der Befestigung des großen Zahnrads abgebrochen.

    Hallo,


    Erst mal herzlich willkommen hier im Forum mit deinem Mc Cormick.


    Schöner Traktor. Er hat in diesem Fall auch den D-111 Motor, den mein Manitou-Geländestapler hat (der hat einen IHC-Antriebsstrang), und das Getriebe müsste ähnlich oder gleich sein (3-Gang + Rückwärts x 2 durch Acker/Straße, Rückwärts beim Stapler aber gesperrt da es über separate Wendeschaltung geschalten wird). Die Abschlussplatte über dem Getriebe hab ich auch (Stapler haben natürlich keinen Kraftheber).