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Beiträge von guschuet

    Super Aktion,
    stellt sich die Frage was die längere Strecke sein soll, wir waren auf einer ca 200km Tour. Dabei hat der Deutz F1L612 nicht tanken müssen, den Ferguson TEA musste ich dagegen 2x Tanken. War letztendlich kein Problem, habe dabei immer einen Kannister Benzin mit bei.
    Auf einer anderen Tour in den Odenwald haben sich Ferguson TEA, Kramer KL11 und der Deutz F2L612 wacker geschlagen. Nur der wesentlich stärkere Deutz F3L514 versagte am Berg.... war aber wahrscheinlich der Fahrer das Problem. Der Kramer war als einziger ohne Anhänger.
    Gruß

    Gunther

    Hallo Urs1000,
    mit dem MH Pony hatte ich auch das Problem, Da gab es keine Dokumente und auch keine zusammengefasste Daten. Zur Vorbereitung habe ich mit der TÜV Prüfstelle die Vorgehensweise besprochen. Letztendlich habe ich eine Tabelle mit den Daten zusammengestellt, jeweils mit dem Quellenverweis. Dies wurde beim TÜV letztendlich auf Plausibilität und soweit möglich auf Übereinstimmung geprüft. Dies war meine 3. Vollabnahme.
    Vorgehensweise in Rheinland-Pfalz
    111 Zulassungsstelle erteilt Auftrag an TÜV

    222 TÜV Vollabnahme
    333 Zulassungsstelle klärt Eigentumsverhältnisse (oft schon im 111 Schritt)

    444 Wenn diese klar sind erfolgt die Zulassung, fehlender KFZ-Brief wird aufgeboten

    555 Danach dann Brief und Nummernschilder
    Eigentumsnachweis ist bei Fahrzeugen die in Deutschland liefen durch eine Abfrage der Zulassungsstelle beim KBA zu erledigen, Vorhandene Daten werden dort nach 7-Jahren gelöscht, also kein Eintrag kein Hindernis.
    Bei meinem MH Pony aus Frankreich mit französischen Papieren und dann noch von einem Deutschen gekauft war das doch etwas schwieriger.
    Die Zulassungsstelle verlangte nach einem lückenlosen Nachweis der Besitzverhältnisse vom eingetragenen französischen Eigentümer bis zu mir. Also stand eine neuerliche Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer an,der brachte dann den Kaufvertrag vom ursprünglichen Besitzer an ihn. Damit lief die Zulassung dann normal durch.
    Mit einen Freund hatte ich einen Schlepper gerichtet, im benachbarten Bundesland lief das ganz anders.
    Ein 18 Jahre alter Zeitungsbericht (nicht mehr lesbar aber Schlepperzu erkennen) reichte als Eigentumsnachweis. Weiterhin gibt es da noch einen weiteren Schritt, nennen wir ihn 333a, da musste er den KFZ Brief in einer zentralen Stelle für dieses Bundesland im Internet beantragen.
    Schritt 111 entfiel.
    Also bleibt nur vorher Kontakt mit TÜV und Zulassungsstelle um die örtliche Prozedur zu klären.

    Hi

    wenn auf Deinem Kolben 87,87 eingeschlagen ist und der Zylinder nicht bearbeitet wird muß auch wieder ein 87,87 Kolben rein.
    War bei mir damals ähnlich, habe Zylinder und Kolben genommen und bin zum Motoreninstandsetzer. Der hat den Zylinder ausgeschliffen (kostete nicht die Welt) und mir den nächsten Übermaßkolben beschafft. Bitte denke dabei auch an das Pleuel. Nach meiner Erinnerung soll wurde das Kolbenbolzenlager auf mehr Spiel gesetzt, da das von Sachs so vorgeschrieben ist.
    An Deiner Stelle würde ich jetzt nicht wenig sparen und dann doch volles Programm. Suche Dir aber ein Instandsetzer der 2-Takt Diesel kennt.
    Ich war damals bei Fa Reese in Mainz, da habe ich den Zylinder hingebracht, da hat er direkt gesagt der ist vom Holder B12. Der Kolben ist wohl von Mahle.
    Rep Anleitung http://einachser.org/holder/Sachs/D600L%20Rep.htm
    Teileliste https://www.frank-motorgeraete…d600l_ersatzteilliste.pdf
    Kolben sind unter Nummer 198 aufgelistet.
    Beschrieben habe ich die Rep unter http://www.oldtimerzunft-gunte…B12_motor/event.php#start
    Gruß Gunther

    Hi Jürgen,
    Bei dem B12 habe ich den Zylinder ausschleifen lassen, einen neuen Kolben mit Übermaß, Kolbenbolzenlager und Pleuel auswinkeln lassen. Damit läuft er wieder wie ein Holder B12.
    Die Ölpumpe habe ich überprüfen lassen, das war aber nur beim Rückförderdruck was nachjustiert worden.
    Das Ganze war dann bei ca 700€ + 200€ für die Pumpe gekommen. Pleuellager wurde weiterverwendet.
    Beim Zusammenbau habe ich den Motor unten offen gelassen und per Hand durchgedreht, da kam nach einiger Zeit bei ca 120 Umdrehungen jeweils ein Tropfen Öl heraus, da wurde ich vorsichtig und habe dann die Pumpe überprüfen lassen, denn die soll bei 30 Umdrehungen 1 Tropfen fördern.
    Letztendlich zeigten sich die 120 Umdrehungen als richtig, da der Pumpenantrieb nochmals untersetzt ist. Nun klackert er schon wieder 8 Jahre.
    Weiterhin habe ich in der Zwischenzeit einen Hydrauliktank im ebay ergattert und leite das Rückförderöl in diesen. Damit muß ich zwar öfter Öl nachfüllen aber das hat sich das alte Familienstück verdient.
    Bei unserem A12 (und auch bei dem von Verwandten) wurde nur der Zylinder ausgeschliffen und ein neuer Kolben eingebaut, das war jeweils von kurzer Dauer, vermutlich hatte das Pleuel einen Seitenschlag.
    Wenn ich morgen dazu komme suche ich die Kolben raus und stelle mal Fotos ein.
    Gruß Gunther

    Hi Jürgen,

    mir fällt da ein Fall mit einem Normag 2-Takt Saugkolbenmotor ein.
    Der ist ursprünglich nur mit Startpilot angesprungen, dann war er komplett tot.
    Keine Wölkchen aus dem Auspuff, Düse ausgebaut und das Sprühbild sah in der Garage gut aus.
    In der Werkstatt abgedrückt und es war klar da ist eine neue Düse notwendig.
    Neue Düse und ordentlich entlüftet sprang er auch direkt an.
    So ein Düseneinsatz kostet nicht viel, muß jedoch abgedrückt werden. Früher (in den 50ern) war man der Meinung, dass die Düsen jährlich zu wechseln seien.

    Vorsicht, es gibt da zwei Verschiedene Düsen und Öffnungsdrücke für Direkteinspritzer und Vorkammermotor.

    Bei meinen Holdern hat der B12 (BJ1960) wohl noch seine erste Düse und der springt auch gut an.
    Der A10 (BJ 1955) hat mal eine neue bekommenso innerhalb der letzten 15 Jahre. Denke es war auch der erste Wechsel

    Gruß Gunther

    Hallo,

    schau doch mal da, da wird auch dieses Thema behandelt
    https://forum.holderfreunde.de/viewtopic.php?p=11897

    Meine eigne Erfahrung mit dem Sachs 600 zeigen, dass es sich um einen guten Motor handelt, der jedoch auch eine besondere Handhabung erfordert.
    Unserm Holder B12 wollte ich im zarten Alter von 44 Jahren was gutes tun und habe das Ölfiltersieb gereinigt und frisches Öl in den Tank gegeben. Dabei gab es offensichtlich auch Lufteinschlüsse, die den Motor über die nächsten 9 Jahre dann immer wieder mal zu Aussetzern verleitete. Danach war dann eine Instandsetzung notwendig.
    Unseren Holder A12 hat es mitten im Weinberg erwischt, dann lies er sich auch nicht mehr starten. Den Kolben hat mein Vater aufgehoben, ja der ist heftig beschädigt. Das hat man bestimmt auch durch den Auspuff sehen können. Kompression wurde leider in keinem der Fälle gemessen.
    Gunther

    PS Von den beiden Holdern sind 3 Kolben über, die werde ich in eine Schaubox mit dem Titel 2 Motore 3 Motorschäden setzen.

    Moin,

    eine gute Möglichkeit der Fehlersuche ist in einem solchen Fall auch einfach statt der Sicherung eine große Birne (z.B. Scheinwerferlampe) Statt der Sicherung einzufügen. Diese leuchtet solange der Kurzschluß besteht, zeigt auch sofort wenn er bem bewegen eines Kabels verschwindet. Im übrigen ist da Auffinden jedoch unter Umständen eine Fleissarbeit.

    Gruss

    Gunther

    Hallo,

    es hat sich jetzt wieder Einiges getan, der Kopf ist überarbeitet, kein wirklicher Befund. Ventile eingeschliffen und Kopf geplant war also alles was notwendig war.

    Damit sind die Probleme (Temperatur und Öl aus der Kurbelgehäuseentlüftung nicht zu erklären.
    Weiter dann mit dem Motorblock, das Zerlegen sollte sich in Grenzen halten, also nur ausbauen was sein muß. Leider lies sich die Ölwanne im eingebauten Zustand nicht ausbauen. Damit musste der Motor raus und das hat sich auch als gut erwiesen. Die Laufbüchsen haben sich entsetzlich gewehrt, wollten eingach nicht raus. Ein guter Freund hat mir ein Werkzeug gedreht, ja auch da war es noch nicht einfach. Mir schwante böses bei dem Gedanken, dass Kühlerdicht im Kühlwasser verwendet wurde und das wahrscheinlich in hoher Konzentration. Letztendlich setzte ich die Büchsen mit dem Werkzeug unter Druck und nann noch ein paar Schläge gegen das Werkzeug von unten und die Büchsen lösten sich unwillig und mit viel Kraft am 32er Schlüssel. Was dann zum Vorschein kam gibt mir zu denken. Zylinder 3+4 trocken, verschmutzt und verrostet aber doch wohl normal. Zylinder 1+2 naß, verdreckt bis zum geht nicht mehr und auch verrostet.
    Bei der ganzen Aktion fand sich dann auch noch ein halber Kolbenring bei den Trümmern (wohl aus dem Kurbelgehäuse) und Teile einer Wasserpumpe im Kühlwasserbereich

    Hallo

    mein Pony 812 mit Peugeot Motor blässt durch die Kurbelgehäuseentlüftung ab und verliert dabei auch ÖL.
    Aus diesem Grund habe ich den Zylinderkopf demontiert, ja der gehört eindeutig gerichtet. Der Motoreninstandsetzter legte mir auch nahe die Kolben und Büchsen zu tauschen.

    Meines Wissens nach hat der Schlepper ein Peugeot 203 Motor (75mm Bohrung)
    Da trat dann das Problem auf......
    Bin auch im Peugeot Forum (http://www.zerotrois.ch) unterwegs.

    Nach den Bildern kam dann die Rückmeldung, das scheint ein Peugeot 403 Motor zu sein, kannst ja mal die Bohrung messen. Und siehe da, es ist offensichtlich ein Peugeot 403 Motor mit 80mm Bohrung.
    Meine Fragen in die Runde:

    Lag ich falsch, dass MH einen Peugeot 203 Motor eingebaut hat?
    Ist auch was bekannt ob man evtl. den 403 Motor verbaut hat?

    Sonst hat er wohl in seinem langen Schlepperleben mal einen anderen Motor bekommen. Da alles überlackiert ist kann man auch an der Farbe nichts festmachen.:?:

    Hi Bernd,

    was hast Du für einen Motor?
    Den Massey-Haris Pony gab es mit mindestens 3 Motoren.
    111 Continental Motor, habe ich keine Erfahrung
    222 SIMCA Motor hat wohl nur ein Sieb
    333 Peugeot Motor, meine Bezugsquelle ist
    www.der Franzose.de

    https://www.franzose.de/de/Peu…kuehlung-Filter/ANR71183/

    Wenn Du den Motor nicht bestimmen kannst, versuche es doch mal mit Fotos (Motor von beiden Seiten).
    Viele Grüße

    Gunther