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Beiträge von Schraubergottchen

    Ich habe noch nie eine HD-Presse mit so wenig Leistung betrieben. Aber rein von der Theorie her brauchst du die meiste Kraft ja nur am Anfang, bis die Presse auf Drehzahl ist. Da musst du deine Zapfwellenkupplung vorsichtig kommen lassen, sonst würgst du den Schlepper womöglich ab. Aber wenn die Drehzahl erreicht ist, halte ich es durchaus für realistisch, dass die Leistung ausreichend ist.

    Hallo Wastl,

    dein erster Anlauf, diesen Thread zu starten, wurde nicht zufällig gelöscht.
    Sofern er kein Angebot oder Gesuch beinhaltet, hat es in der Rubrik Kleinanzeigen nichts zu suchen.
    Bitte selbst drauf achten.

    Moin Johannes,

    stimmt auch nur bedingt. Für einen Schlepper mit zGg unter 3,5t reicht ja der B...bis man das Gewicht mal erreicht, hat man schon ordentlich Spaß mit den "kleinen" Maschinen...zumindest kann ich in soweit für mich sprechen.
    Wer das volle zGg seines Schleppers (mit Anbaugeräten etc.) ohnehin nicht ausnutzt und mit dem Eigengewicht noch unter 3,5t ist, kann den Schlepper zudem in den Papieren ggfs. ablasten.
    Wer einen Anhänger mitführen möchte, benötigt dann den BE, der dir erlaubt im Gespann bis zu 7t zGg (3,5t Schlepper plus 3,5t Hänger) zu bewegen. Auch da kommt man recht weit denke ich und der BE kostet nicht die Welt.
    Erst über diesen Gewichtsgrenzen muss man sich über C1(E) oder C(E) Gedanken machen.

    Hallo Uwe,


    ich vermute bei mir, dass es die Laufeigenschaften der Zahnräder sind, die das Geräusch verursachen. Vor der Restauration gab es das Geräusch auf jeden Fall nicht. Wenn ich mal Zeit, Platz und Muse habe, zerlege ich die Achse nochmals und drehe die Portalräder wieder. Dann bin ich schlauer. Ich Berichte auf jeden Fall davon!

    Hallo zusammen,

    hier ist lange nichts mehr passiert.
    Ich möchte den Bericht dennoch updaten auf den aktuellen Stand.

    Direkt nach dem Umzug habe ich wie schon angekündigt die Schubkarrenreifen vorne getauscht.



    Statt 4.00-15 sind nun 5.00-15 drauf. Der Vergleich der beiden Reifen zeigt, dass das einiges ausmacht in Breite und Höhe:


    Die Höhe war wichtig. Nun steht er gerade. Auf die Breite hätte ich verzichten können. Da gefällt mir das schmale zum einen optisch sehr gut, zum anderen streiften die schmalen Reifen bei Volleinschlag nicht an der Verkleidung unterhalb des vorderen Zugmauls. Das tun die breiten nun wieder. Zwar nicht so schlimm wie die ganz alten 16", die drauf waren, aber voll einschlagen sollte ich trotzdem nicht.

    Fertig montiert sieht das ganze sehr passabel und vor allem viel weniger nach Schubkarrenrädern aus:


    Was mich Ende Januar auch noch beschäftigte, war die Einstellung des Förderbeginns bzw. das schlechte Anspringverhalten und die Trägheit im unteren Drehzahlbereich. Ich habe den FB also nochmals kontrolliert und nachjustiert. Wirklich besser wurde das Startverhalten aber nicht. Es war zwar recht kalt damals, aber ein komplett überholter Motor sollte mit den Temperaturen trotzdem kein Problem haben. Das Problem muss also noch wo anders liegen.
    Eine Kompressionsmessung ergab 20 und 21 bar. Das hat mich erstmal komplett demotiviert. Ich hatte seither aber auch keine Zeit mehr für den Allgaier.

    Mir erklärt sich nicht, warum die Kompression so niedrig ist. Wie ihr wisst, ist wirklich alles an dem Motor überholt. Mal schauen, wann ich der Sache auf den Grund gehe....und wie...

    Bis dann ;)

    Hallo Hans,


    im Werkstatthandbuch stehen einige Anzugsmomente. Oft sind die Bauteile der kleineren Schlepper auch im Master verbaut, sodass die Anleitungen aus dem WHB übernommen werden können. Das gilt nicht für das Getriebe.


    Es gibt aber auch noch ein Datenbuch für Allgaier/PD. Ich habe es nicht zur Hand, sonst würde ich nachgucken. Das Ist aber ebenso beim Schwungradversand für wenige Euro erhältlich.

    Und genau bei diesen Abdeckungen frage ich mich immer nach dem Sinn....wenn dir da ein Auto mit entsprechender Geschwindigkeit reinfährt, dann bringt die Abdeckung nicht viel.
    Denke also logisch nach, wie du die Unfallgefahr reduzieren kannst: Gabeln so weit nach unten, dass beim Auffahren nichts passiert. Also knapp über dem Boden.

    Hallo,

    Ein grünes Kennzeichen erlaubt dir nicht automatisch in einem Wald rumzufahren.

    Absolut richtig!


    Ein wenig Off-Topic zu folgendem Thema:

    Finde dieses ganze wirrwar was sowas angeht recht nervenaufreibend, auch die Geschichten mit den entsprechenden Führerscheinklassen usw.

    Nichts für ungut!


    Das geht wohl allen so! Die meisten vergessen aber, dass dieses Wirrwar nicht aus Gängelung oder Zufall entstanden ist (und nun die Lage in Deutschland verkompliziert), sondern aus einem Zugeständis der Regierung an die Deutschen im Vergleich zu Rest-EU. Mit Einführung der EU-Führerscheinklassen fielen landwirtschaftliche Zugmaschinen über 3,5t zGg nämlich unter die Klasse C/CE. Um in der Landwirtschaft den Arbeitskräftemangel mit (jungen) Fahrern zu entspannen, wurden in Deutschland die Klassen L und T eingeführt. Diese ermöglichen das Fahren entsprechender Maschinen nicht nur schon ab 16/18 Jahren (statt 21 beim LKW), sondern umgehen auch den (teuren) Erwerb der Klasse CE. Das hat aber zwei Bedingungen/ Nachteile:

    1. die Zweckbindung der Fahrten an LoF-Zweck

    2. die Gültigkeit von L/T beschränkt sich auf Deutschland, in anderen EU-Ländern gelten andere Regeln.


    Damit will ich sagen: ja, das ganze ist teils kompliziert, aber wir sollten alle froh sein um diese Möglichkeit, denn die unkompliziertere EU-Lösung käme uns deutlich ungeschickter gelegen.

    Wenn der Motor mit dem Anlasser dreht, dann dreht er auch mit dem Schraubenzieher am Gucklock. Da brauchst du schon großes, breites Werkzeug, schräg reinklemmen zwischen Loch und Schwung und dann Hebeln...das muss gehen.

    Aber wenn du das nicht hinkriegst, kann ich dir per Fernwartung auch nicht weiterhelfen.


    Ob du den von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn oder von links nach rechts auseinander baust, ist genauso wie matter oder Gläubiger Lack allein dir überlassen. Ein Stapler ist ein gutes Hilfsmittel. Schraub einfach mal los, das meiste ergibt sich dann schon. Auch das mit der Kupplung. Spätestens wenn der Motor solo ist.

    Puh, du schreibst hier ja schneller als man nachkommt. In der Tat scheinst du nicht wirklich in der Materie zu sein.
    Eine Tube Dichtmasse reicht locker für den ganzen Schlepper. Vor Allem, wenn du am Motor eh nichts selbst machen willst.


    Das muss sich mit dem Schraubenzieher bewegen lassen. Läuft der Motor denn bzw. ist er gängig? Wenn er fest ist, hast erstmal ne ganz andere Baustelle...

    Zum Verständnis: das heißt Nockenwelle...die siehst du aber nicht, sondern nur die Bewegung der Ventile, Kipphebel und Stößelstangen.

    Ich habe ehrlich gesagt noch nie einen Schlepper matt lackiert. Nur Felgen mal seidenmatt. Auch bei matten Autos habe ich eher die Erfahrung, dass der matte Lack leichte Verschmutzung gut "schluckt" und somit länger sauber aussieht als Hochglanz.

    Da ein Traktor in der Regel aber als Arbeitsgerät dient und mehr als nur "etwas" dreckig wird, spielt das denke ich keine Rolle. Und selbst wenn der Traktor nicht mehr als Arbeitsgerät dient, ist er oft nicht völlig hermetisch staubdicht untergebracht und wird also auch "dreckig". Manche wollen ihn aber auch als Sonntagsfahrzeug immer tip top sauber auf Hochglanz. Geschmacksache eben.

    Den Einsatz deines Schleppers kennen wir ja nicht...ebensowenig wie den genauen Lack. Wenn du mich nach meiner Meinung fragts: 2 in 1 Lacke halte ich in der Regel für unprofessionell, hätte ich also nicht verarbeitet. Aber nun ists schon drauf. Wegen etwas Dreck hin oder her würde ich den nicht neu lackieren.