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Beiträge von Schraubergottchen

    Moin zusammen,


    3085, niemand ist dir hier auf den Schlips getreten. Derart um dich zu schlagen, ist völlig fehl am Platze. Weder hat Hendrik keine Ahnung, noch bist du allwissend.


    Wir sind alle hier um zu lernen und Wissen weiterzugeben. Und das bitte friedlich und mit einer gewissen Akzeptanz gegenüber allen anderen.


    @alle anderen: vielen Dank für die sachliche Diskussion!

    Hallo Zetor-Schrauber,


    danke für deinen Input hier.

    Dein Zetor-Projekt ist wirklich interessant! Es wäre klasse, wenn du einen Restaurationsbericht erstellen würdest, denn wie du selbst sagt, ist dieser Schlepper wirklich eine seltenes Exemplar auf deutschem Boden.
    Aber bitte nicht hier im Thema weiter diskutieren, das sollte inhaltlich bei der 07er-Nummer bleiben ;)

    luftgekühlte Porsche-Diesel mit einer entsprechenden Anzeigen sind hier nicht anzutreffen ;)

    Da guck mal nochmal genau in die Bestaende ;) Mir fallen auf Anhieb zwei ein, die in greifbarer Naehe stehen :D

    Am Motor hat sich bei nach Porsches Plaenen gebauten Traktoren ja zeitlebens so gut wie nichts geaendert!

    Offtopic: entschuldigt meine umstaendliche Schreibweise der Umlaute bitte, aber die Hollaender haben sowas auf ihrer Tastatur nicht :D

    zuerst einmal: Es gibt die Einschraub-Temperaturfühler für luft- und wassergekühlte Motoren. War es nicht bei Eicher so, dass trotz der Luftkühlung ein Fühler für wassergekühlte Motoren verbaut werden soll? Wie ist das bei Porsche-Diesel?

    Ich kann da mangels eines entsprechenden Schleppers im Bestand nichts zu sagen.

    Auch ich kann fuer PD widersprechen. Soweit ich weiss, sind das Normale fuer Luftgekuehlte.

    GTfan : Du hast keinen Schlepper greifbar? Da kann ich auch (mehrfach) widersprechen :D :D

    gerhard : Woher hast du diese Temperaturanzeige? Original wurden bei PD soweit ich weiss eigentlich nur farblich gekennzeichnete Anzeigen verwendet.
    Die sind bei Senger zu bekommen, aber (evtl. guenstiger) auch bei allen anderen bekannten Adressen fuer Teile rund um Schlepperelektrik etc.

    Ich bin ebenfalls kein Motorenfachmann, aber ich kann auf den Bildern nichts Tragisches erkennen.
    Im Gegenteil, ich habe noch kaum einen besseren Porsche Motor gesehen.

    Was auffällt ist, dass das eine Ventil eine angefressene Dichtfläche hat.
    Spiel werden die Ventilschafte wohl haben nach all den Jahren. Aber beides zusammen verursacht keine derart gravierenden Kompressionsverluste, dass der Zylinder kalt bleiben dürfte.

    Also: alles wieder zusammen, Kompressionstest machen. Wenn Kompression verloren geht, dann zwischen Zylinderkopf und Zylinder oder an den Kolbenringen.
    In ersterem Fall müssen die Köpfe geplant werden (wirkt Wunder!), in zweiterem Fall neue Kolbenringe.

    Und ganz generell: Düsen abdrücken gehört zum Standardprogramm, bevor irgendwas anderes herumgeschraubt wird.

    Ich vermute die Ursache hingegen nicht in den genannten Bauteilen, sondern in deiner Einspritzpumpe.
    Wenn du schon sagst, dass beim orgeln kein Sprit ankommt, dann wirst du wohl nach der Instandsetzung die Pumpe nicht richtig entlüftet haben.
    Die Bosch Pumpen sind da undankbar. Da muss man entlüften bis der Arzt kommt. Erst wenn beim Vorpumpen bzw. beim orgeln zuverlässig und dauerhaft Sprit kommt, ist die Pumpe entlüftet.
    Ich gebe da selbst gerne zu früh auf, aber bisher hat immer nur Geduld und Entlüften, Entlüften, Entlüften geholfen.

    Hallo Andreas, Hallo Ben,


    leider können hier keine Bilder von Büchern etc. veröffentlicht werden, da es gegen das Urheberrecht verstößt, geistiges Eigentum dritter hier ohne deren Erlaubnis der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Bernhard möchte mit seinem Buch sicher ein paar Euro verdienen, und es lohnt sich allemal, sich das zuzulegen.
    Ansonsten ruf Bernhard einfach mal an, Ben, er ist ein sehr hilfsbereiter Kollege ;)



    Wie bereitet ihr die öligen Flächen z.B am Rumpf unten oder am Motor vor für die Konservierung mit Leinölfirnis?


    Penibel mit viel Bremsenreiniger oder Heisswasser-HD-Reiniger, oder nur grob mit Spachtel und etwas Bremsenreiniger?


    Ich werde in den nächsten Tagen auch mal meinen ersten Schlepper angehen. Das Material steht schon hier :)

    Du warst auf der Landwirtschaftsschule und stellst jetzt ernsthaft diese Frage?
    An den Grundlagen hat sich in der Pflanzenernährung in den letzten 40 Jahren nichts verändert. Wohl in der Interpretation dieser für die praktische Anwendung.
    Aber deine Fragestellung lässt mich zweifeln, was du in deiner Schulzeit dann gelernt hast...


    Ich versuche mich kurz zu halten:


    Du willst Mineraldünger auf den Acker bekommen, aber keinen Kunstdünger einsetzen? Das Widerspricht sich. Mineraldünger und Kunstdünger (umgangsprachlich) meinen genau das selbe.
    Also musst du organisch düngen mit Grünschnitt, Ernteresten, Gülle, Mist, Hornmehl, Schafwolle etc.
    Diese Materialien bekommst du für gewöhnlich von Hand oder mit entsprechenden Maschinen (MIststreuer, Güllefass, Düngerstreuer,...) auf den Acker. Dort wird er von Bodenlebewesen mineralisiert und gelangt dann über die Bodenwasserlösung durch die Wurzel in die Pflanze. Vereinfacht gesagt.


    Wildkräuter klingt für mich aber sowieso nach Pflanzen, die sehr niedrige Nähstoffansprüche haben, bzw. sogar voraussetzen.
    Bevor du also als Großerzeuger für Bayer und Co. einsteigst, solltest du dir genau überlegen, was du anbauen möchtest und dann recherchieren, welche Ansprüche diese Pflanzen an ihren Standort bezüglich Boden, Klima, Wasser und Nährstoffe haben.
    Dann kannst du dir wieder über die Düngung Gedanken machen und auch wie du die Fläche frei von Unkraut halten willst. Das wird nämlich aufkommen, und deine Kultur relativ zügig überwuchern.


    Das Thema Insekten ansiedeln schließt zwar den Anbau von Krätern für den medizinischen Bereich nicht aus, geht aber doch in eine etwas extensivere Richtung.
    Für Insekten wichtig: Mehrjährige Kulturen, keine Bodenbearbeitung, ganzjähriges Blütenangebot, evtl. Lebensraum schaffen in Totholzhaufen o.Ä. oder einen Imker ansprechen, ob er seine Honigbienen dort stationieren will. Dann am Besten auch mit dem absprechen, welche Blühmischung empfehlenswert ist.
    Aber bevor du dich im Mainstream dieses Insektenthemas verrennst: Informiere dich bitte über die Unterschiede zwischen Wildbiene und Honigbiene und den entsprechenden Anforderungen an den Lebensraum. Nur die Wildbiene ist bedroht und vom "Insektensterben" beeinträchtigt. Der Honigbiene geht es bis auf die Varroamilbe sehr gut, die Bestände wachsen sogar leicht an.


    Wie weit Spritzbrühe driftet, hängt von Windverhältnissen und eingesetzter Technik ab. Ein Durschnittswert bringt da nicht wirklich was. Man lernt, dass es nur wenige Meter sind. Wirkstoffe werden aber z.B. in Baumrinden noch weit entfernt von Äckern gefunden...da kann man nichts brauchbares aussagen.
    Aber du brauchst dir keine Sorgen machen, denn es gibt für alle Präparate eine Klassifizierung für die Bienengefährlichkeit, die entsprechende Anwendungsvorschriften mit sich bringt. Heutzutage ist nichts mehr zugelassen, was Insekten (wissentlich) in größerem Maße schaden könnte.
    Alle Verbote von vermeintlich insektenschädlichen Präparaten in den letzten 10 Jahren haben den Rückgang der Artenvielfalt komischerweise nicht beendet, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die große Ursache (sofern es DIE Ursache gibt, das Thema ist sehr komplex, hat mit Klima, Lichtintensität, Landschaftsstruktur, Luftqualität etc. zu tun) nicht in den von Landwirten verwendeten Pflanzenschutzmitteln liegt.


    So, und jetzt solltest du dir vlt. erstmal entsprechende Literatur anschaffen und dich in (hoffentlich) schon gelerntes wieder einarbeiten.
    Denn die Grundlagen der Landwirtschaft und Ökologie kann ich dir hier nicht vermitteln, immerhin kann man dieses Themengebiet mehrere Jahre studieren, um nur die Grundlagen zu verstehen.

    Guten Tag,


    es kann dir hier sicher keiner sagen, welche Pachtpreise bei euch vor Ort üblich sind.
    Deutschlandweit schwanken die Pachten enorm, von daher bringt dir der Durchschnittswert recht wenig.
    Selbst innerhalb der Stadtgrenzen werden die Pachten für eine "Wiese" schwanken. Gibt es doch Faktoren, die den Nutzwert beeinträchtigen wie z.B. Hanglage, Bäume, Nässen, Form, Gesamtgröße, Zufahrtmöglichkeiten, Lage, etc.


    Informiere dich bei deiner Stadtverwaltung, die hat normalerweise Bodenrichtwerte etc. vorliegen oder sprich mit Verpächtern in der Nähe.


    Um wie viel Prozent hast du die Pacht erhöht? Wenn die Erhöhung unverhältnismäßig hoch ist, solltest du über die Richtigkeit nachdenken.


    Und bevor du mit irgendwelchen Mahnungen, Inkasso oder gar dem Rechtsanwalt ankommst: Sprech doch einfach mit deinem Pächter. Man muss doch nicht immer sofort mit der Keule kommen und streiten.
    Vieles offenbart sich bei einem Gespräch unter erwachsenen Leuten.


    Im Übrigen: Falsche Kategorie. Mittlerweile könntest du bitte selbst drauf achten, wo du hinpostest