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Beiträge von Schraubergottchen

    Ich bin ebenfalls kein Motorenfachmann, aber ich kann auf den Bildern nichts Tragisches erkennen.
    Im Gegenteil, ich habe noch kaum einen besseren Porsche Motor gesehen.

    Was auffällt ist, dass das eine Ventil eine angefressene Dichtfläche hat.
    Spiel werden die Ventilschafte wohl haben nach all den Jahren. Aber beides zusammen verursacht keine derart gravierenden Kompressionsverluste, dass der Zylinder kalt bleiben dürfte.

    Also: alles wieder zusammen, Kompressionstest machen. Wenn Kompression verloren geht, dann zwischen Zylinderkopf und Zylinder oder an den Kolbenringen.
    In ersterem Fall müssen die Köpfe geplant werden (wirkt Wunder!), in zweiterem Fall neue Kolbenringe.

    Und ganz generell: Düsen abdrücken gehört zum Standardprogramm, bevor irgendwas anderes herumgeschraubt wird.

    Ich vermute die Ursache hingegen nicht in den genannten Bauteilen, sondern in deiner Einspritzpumpe.
    Wenn du schon sagst, dass beim orgeln kein Sprit ankommt, dann wirst du wohl nach der Instandsetzung die Pumpe nicht richtig entlüftet haben.
    Die Bosch Pumpen sind da undankbar. Da muss man entlüften bis der Arzt kommt. Erst wenn beim Vorpumpen bzw. beim orgeln zuverlässig und dauerhaft Sprit kommt, ist die Pumpe entlüftet.
    Ich gebe da selbst gerne zu früh auf, aber bisher hat immer nur Geduld und Entlüften, Entlüften, Entlüften geholfen.

    Hallo Andreas, Hallo Ben,


    leider können hier keine Bilder von Büchern etc. veröffentlicht werden, da es gegen das Urheberrecht verstößt, geistiges Eigentum dritter hier ohne deren Erlaubnis der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Bernhard möchte mit seinem Buch sicher ein paar Euro verdienen, und es lohnt sich allemal, sich das zuzulegen.
    Ansonsten ruf Bernhard einfach mal an, Ben, er ist ein sehr hilfsbereiter Kollege ;)



    Wie bereitet ihr die öligen Flächen z.B am Rumpf unten oder am Motor vor für die Konservierung mit Leinölfirnis?


    Penibel mit viel Bremsenreiniger oder Heisswasser-HD-Reiniger, oder nur grob mit Spachtel und etwas Bremsenreiniger?


    Ich werde in den nächsten Tagen auch mal meinen ersten Schlepper angehen. Das Material steht schon hier :)

    Du warst auf der Landwirtschaftsschule und stellst jetzt ernsthaft diese Frage?
    An den Grundlagen hat sich in der Pflanzenernährung in den letzten 40 Jahren nichts verändert. Wohl in der Interpretation dieser für die praktische Anwendung.
    Aber deine Fragestellung lässt mich zweifeln, was du in deiner Schulzeit dann gelernt hast...


    Ich versuche mich kurz zu halten:


    Du willst Mineraldünger auf den Acker bekommen, aber keinen Kunstdünger einsetzen? Das Widerspricht sich. Mineraldünger und Kunstdünger (umgangsprachlich) meinen genau das selbe.
    Also musst du organisch düngen mit Grünschnitt, Ernteresten, Gülle, Mist, Hornmehl, Schafwolle etc.
    Diese Materialien bekommst du für gewöhnlich von Hand oder mit entsprechenden Maschinen (MIststreuer, Güllefass, Düngerstreuer,...) auf den Acker. Dort wird er von Bodenlebewesen mineralisiert und gelangt dann über die Bodenwasserlösung durch die Wurzel in die Pflanze. Vereinfacht gesagt.


    Wildkräuter klingt für mich aber sowieso nach Pflanzen, die sehr niedrige Nähstoffansprüche haben, bzw. sogar voraussetzen.
    Bevor du also als Großerzeuger für Bayer und Co. einsteigst, solltest du dir genau überlegen, was du anbauen möchtest und dann recherchieren, welche Ansprüche diese Pflanzen an ihren Standort bezüglich Boden, Klima, Wasser und Nährstoffe haben.
    Dann kannst du dir wieder über die Düngung Gedanken machen und auch wie du die Fläche frei von Unkraut halten willst. Das wird nämlich aufkommen, und deine Kultur relativ zügig überwuchern.


    Das Thema Insekten ansiedeln schließt zwar den Anbau von Krätern für den medizinischen Bereich nicht aus, geht aber doch in eine etwas extensivere Richtung.
    Für Insekten wichtig: Mehrjährige Kulturen, keine Bodenbearbeitung, ganzjähriges Blütenangebot, evtl. Lebensraum schaffen in Totholzhaufen o.Ä. oder einen Imker ansprechen, ob er seine Honigbienen dort stationieren will. Dann am Besten auch mit dem absprechen, welche Blühmischung empfehlenswert ist.
    Aber bevor du dich im Mainstream dieses Insektenthemas verrennst: Informiere dich bitte über die Unterschiede zwischen Wildbiene und Honigbiene und den entsprechenden Anforderungen an den Lebensraum. Nur die Wildbiene ist bedroht und vom "Insektensterben" beeinträchtigt. Der Honigbiene geht es bis auf die Varroamilbe sehr gut, die Bestände wachsen sogar leicht an.


    Wie weit Spritzbrühe driftet, hängt von Windverhältnissen und eingesetzter Technik ab. Ein Durschnittswert bringt da nicht wirklich was. Man lernt, dass es nur wenige Meter sind. Wirkstoffe werden aber z.B. in Baumrinden noch weit entfernt von Äckern gefunden...da kann man nichts brauchbares aussagen.
    Aber du brauchst dir keine Sorgen machen, denn es gibt für alle Präparate eine Klassifizierung für die Bienengefährlichkeit, die entsprechende Anwendungsvorschriften mit sich bringt. Heutzutage ist nichts mehr zugelassen, was Insekten (wissentlich) in größerem Maße schaden könnte.
    Alle Verbote von vermeintlich insektenschädlichen Präparaten in den letzten 10 Jahren haben den Rückgang der Artenvielfalt komischerweise nicht beendet, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die große Ursache (sofern es DIE Ursache gibt, das Thema ist sehr komplex, hat mit Klima, Lichtintensität, Landschaftsstruktur, Luftqualität etc. zu tun) nicht in den von Landwirten verwendeten Pflanzenschutzmitteln liegt.


    So, und jetzt solltest du dir vlt. erstmal entsprechende Literatur anschaffen und dich in (hoffentlich) schon gelerntes wieder einarbeiten.
    Denn die Grundlagen der Landwirtschaft und Ökologie kann ich dir hier nicht vermitteln, immerhin kann man dieses Themengebiet mehrere Jahre studieren, um nur die Grundlagen zu verstehen.

    Guten Tag,


    es kann dir hier sicher keiner sagen, welche Pachtpreise bei euch vor Ort üblich sind.
    Deutschlandweit schwanken die Pachten enorm, von daher bringt dir der Durchschnittswert recht wenig.
    Selbst innerhalb der Stadtgrenzen werden die Pachten für eine "Wiese" schwanken. Gibt es doch Faktoren, die den Nutzwert beeinträchtigen wie z.B. Hanglage, Bäume, Nässen, Form, Gesamtgröße, Zufahrtmöglichkeiten, Lage, etc.


    Informiere dich bei deiner Stadtverwaltung, die hat normalerweise Bodenrichtwerte etc. vorliegen oder sprich mit Verpächtern in der Nähe.


    Um wie viel Prozent hast du die Pacht erhöht? Wenn die Erhöhung unverhältnismäßig hoch ist, solltest du über die Richtigkeit nachdenken.


    Und bevor du mit irgendwelchen Mahnungen, Inkasso oder gar dem Rechtsanwalt ankommst: Sprech doch einfach mit deinem Pächter. Man muss doch nicht immer sofort mit der Keule kommen und streiten.
    Vieles offenbart sich bei einem Gespräch unter erwachsenen Leuten.


    Im Übrigen: Falsche Kategorie. Mittlerweile könntest du bitte selbst drauf achten, wo du hinpostest

    Johannes und Johannes: Du hast recht, das allgemeine Forum ist dafür da. Wird zwar selten für solche Themen genutzt, und verspricht auch wenig Erfolg. Das zeigt auch die Beteiligung in anderen Themen.
    Harald ist aber "bekannt" für die exotischen Themen, und weiß, dass er im TH nicht vom Erfolg des Themas ausgehend darf.


    Von daher ist alles im grünen Bereich, auch wenn die Bedenken erstmal berechtigt waren ;)

    Moin zusammen,


    dirk : Ich denke, es ist der falsche Ort, hier über solche Details zu diskutieren.


    @all: Wie Fabian schon angedeutet hat, laufen im Hintergrund zum Glück die Bemühungen an, eine Lösung zu finden. Das ist kein Versprechen für den Fortbestand des Forums, aber ein Hoffnungsschimmer, der die Endzeitstimmung hier vielleicht etwas aufheitern kann.
    Über die nächsten Tage und Wochen werden sich Richard und potentielle Nachfolger darüber austauschen, was denkbar und machbar ist.


    Sobald spruchreife Ergebnisse dieser Arbeit existieren, wird das Forum diese erfahren. Egal wie diese dann auch ausfallen mögen.

    Zitat von squiddy

    Man sollte ebenfalls den Führerschein beachten:
    L und T sind ebenso an LoF zweckgebunden wie grüne Nummern.
    D.h. bei schwarzen Nummern an Traktor und Anhänger: 3er, B/BE oder LKW.
    Mit Anhänger am Traktor ist da Schluss mit B, mit den neuen BE wirds auch schnell eng (max. 3,5to Anhänger) ==> C1E oder CE nötig!


    Vorsicht! Das ist so definitv FALSCH!


    Die Kennzeichenfarbe hat niemals etwas mit dem Führerschein zu tun!
    Das grüne Kennzeichen ist zwar genauso an den LoF-Zweck gebunden wie die Führerscheine L und T, das heißt aber nicht, dass ich nicht auch mit einem Traktor mit schwarzem Kennzeichen eine LoF-Fahrt durchführen kann, bei der dann natürlich L und T gelten.
    Und genau dieser Fall würde ja hier vorliegen.



    Zitat von DB1490

    Folgende Infos habe ich von dem wachhabenden Oberkommissar in Diskussion und mit mehreren Detailnachfragen erhalten (trotzdem alles ohne Gewähr):


    1. Wenn die Zugmaschine ein schwarzes Kennzeichen hat und es nur diese eine Zugmaschine auf dem landwirtschaftlichen Betrieb gibt, muss auch das Folgekennzeichen schwarz sein! Und es gibt schwarze Folgekennzeichen - man denke an die Fahrradträger auf der Anhängerkupplung beim Pkw!
    2. Die Zulassungsfreiheit des Anhängers ergibt sich aus der Nutzung für landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Zwecke. Das heißt, wenn ich den Anhänger ausschließlich für meinen LoF-Betrieb einsetze, um z.B. Produkte zu meinem Abnehmer zu transportieren, ist das Fahren mit schwarzem Folgekennzeichen okay. Allerdings konnten wir kein Beispiel finden, in dem dieser Fall wirklich auftritt, da ein schwarzes Kennzeichen am Trecker schon sagt, dass da nicht mehr viel mit eigener Landwirtschaft und somit Transport ist.
    3. Es wurde die Aussage aus diesem Forum bestätigt, dass eine normale Zulassung des Kippers die richtige Vorgehensweise ist.


    1. Das mit dem schwarzen Folgekennzeichen kommt immer wieder auf. Anscheinend gibt es hier im Forum auch jemanden, der das so mit Versicherung und Zulassungsstelle abgeklärt hat, und entsprechende Genehmigungen schriftlich vorliegen hat. In diesem Fall ist das okay, wenn auch das keine hundertprotzentige Garantie im Schadensfall ist...gesetzteswidrige Verträge sind eben mit Vorsicht zu genießen.
    Das Kennzeichen am Fahrradträger hat nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Folgekennzeichen zu tun, über das wir hier reden. Schließlich hat ein Fahrradträger weder Räder, mit denen er als eigenes Fahrzeug geltend auf der Straße bewegt wird, noch müsste der Träger irgendwie versichert werden. Da geht es also rein um die Lesbarkeit des Autokennzeichens und nicht um Zulassungs- und Versicherungstechnische Dinge. Allein die Aussage zeigt die Kompetenz des Polizisten...auf deren Aussage ist kein Verlass, und wie er sagt sind sie ja auch ohne Gewähr.


    2. auch diese Aussage ist quatsch, so wie ich oben geschrieben habe. Es gibt genügend Landwirte und Lohnunternehmer, die ihre Schlepper schwarz zulassen, damit sie im Zweifelsfall raus sind bzw. weil sie öfter gewerblich fahren. ABER: Das heißt nicht, dass ein schwarz zugelassener Schlepper nicht auch 100% LoF-Fahrten ausführen kann.


    3. Da hat er recht!


    3085s Beitrag ist richtig, ich würde das aber im Einzelfall mit meiner Versicherung klären und mir schriftlich geben lassen. Wir haben auch schwarze Schlepper und ausschließlich grüne Hänger laufen. Sogar die Autoanhänger laufen grün. Ist aber alles mit der Versicherung, zu der ein guter Draht besteht, abgeklärt.