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Beiträge von Alexander

    Du kannst die Lagerschalen oder weitere Probleme weiterverwenden, außer natürlich die Lager sind außgeschlagen und die Kurbelwelle weisst deutlich Schleifriefen auf (Fingernagelprobe). Einfach mal wenn du kannst die Lager mit nem digitalen Messschieber außmessen um das Lagerspiel feststellen zu können. Dann biste auf der sicheren Seite.
    Neue Lagerschalen wirste mit sicherheit noch bekommen. Einfach mal beim Landmaschinenhändler nachfragen. Dann musste natürlich das Maß der Kurbelzapfen kennen damit der Händler die passende Reparaturstufe bestellen kann!

    Ne du bei mir is nur der Grundkörper aus Metall der Rest ist aufgegossener Rotguss. Ich hatte zuerst vor wieder Material draufzugiessen aber das ist mir zuviel aufwand. Das Einzige was ich mir gedreht hab waren die Kolbenbolzenbüchsen weil die einfach herzustellen sind und es günstiger kommt die selber zu machen wenn man die nötigen Mittel dazu hat.

    Pleuelstange von der Kurbelwelle demontieren und Zylinderkopf abschrauben. Dann kannste du den oder die Kolben nach oben weg rausziehen (beim Wassergekühlten vorher kühlwasser ablassen). Dann die Sprengringe aus den Kolbenbolzenloch entnehmen und den Bolzen rausschlagen. Nun kann man die Pleuelstange aus den Kolben ziehen.
    Um die Buchsen entnehmen zu können (sind bei mir eingeschrumpft) habe ich die Pleuelstange am Kopf mit einem Bunsenbrenner erwärmt und die Buchse mit Eisspray abgekühlt. Dann kannste ganz einfach mit dem Rohr oder was auf die Buchse draufpasst die einfach rausschlagen. Die Montage erfolgt dann andersrum wobei man darauf achten musst das man die Buchse beim einpressen nicht verkantet (hab die Buchse mit ner Kurbelpresse eingepresst / Pressdruck ca. 8 Tonnen). Aber mit etwas geschickt kriegt man das auch so hin.


    P.S. Die Pleuellager muss ich mir woll neu kaufen. Wollt die eigentlich ausgiessen und dann ausdrehen aber das is auch nicht das ware.

    Moin Moin,


    hab ein Fendt Dieselross F24 LA. Hab vor kurzem bemerkt das die Pleuellager an beiden Pleuelzapfen enorm viel Spiel haben. Bin auf der Suche nach passenden Lagerschalen für den Motor. Die Maße für die beiden Kurbelwellenzapfen lauten=
    Hinten: 69,67mm
    Vorne: 69,65mm


    Wäre dankbar für Tips oder sogar passende Angebote.


    Nun mein eigentliches Anliegen. Den eben schon beschrieben Motor habe ich dann komplett außeinander genommen um die anderen Lager auch noch zu überprüfen (die aber komscherweise alle noch in Ordnung sind).
    Als ich mir die Laufbuchsen mit samt Kolben angeschaut habe, ist mir aufgefallen das sich oben an beiden Zylinder eine kleine Kante eingelaufen hat. Hab dann mit einer Fühllehre das Spiel zwischen Kolben und Zylinderwand gemessen. Das Spiel darf Maximal 0,3mm betragen, das bei dem Motor beträgt aber schon 0,5mm. Komisch is dabei das der Motor noch tadelos gelaufen ist bis auf ein wenig kompression beim Starten.
    Hab darauf neue Kolbenringe eingebaut und die Zylinder ein wenig angehont damit sich die Ringe besser einlaufen können.
    Können bei starten oder überhaupt bei den Spielwerten irgendwelche Probleme auftreten? Ich mein der Motor is gelaufen wie ne eins und müsste jetzt wegen den neuen Ringen wieder ne bombige Kompression haben. Ich Frage weil neue Zylindersätze kosten bei einem Händler den ich kenne so um die 750€ und das sehe ich nicht ein. Da fahre ich den Motor lieber so noch weiter wenn das geht!


    MfG


    Alexander Schmidt

    moin


    vielen dank erstmal für die tips. ich komm erst nächste woche mittwoch frühestens zum schrauben. ich werd euch dann berichten ob da was drauß geworden is oder ob der trecker jetzt entgültig auf den schrott kommt (scherz) :twisted:



    Gruß Alex

    Hi,


    schönen dank erstmal. Ich hab sowieso vor das Getriebe mal komplett auf zumachen (nach der Geschichte), aber gut zu wissen was das sein könnte bevor ich das ganze ding auseinander nehme.


    Ich hab da noch eine Frage. Bei dem Getriebe spring außerdem der 3 Gang rauß bzw. geht gar nicht rein. Liegt das auch daran das die Schaltkulisse ausgeschlagen ist? Oder is da was gravieredes kaputt. Beim Schalten in den dritten gang fühlt man auch keinen spürbaren wiederstand (rastet gar nicht ein) wie es sonst normal is wenn man gänge einlegt.


    Gruß Alex :wink:

    Moin Moin


    ich hab ein schwerwiegendes Problem. Letzte Woche wollte ich rückwärts einen Anhänger ankuppeln und krieg seitdem den 2 Rückwärtsgang nicht mehr raus. Ich kann tun und machen was ich will der Gang lässt sich nicht mehr rausschalten. Kann das sein das da die Schaltmuffe kaputt ist? Weil kuppeln kann ich ja noch und rückwärtsfahren geht auch noch. Bin echt ratlos............ :cry:

    mhh....stimmt. Ich hab mal aufm Oldtimertreffen son Schlepper mit Raupe gesehen und der Besitzer meinte das das P in der Bezeichnung einem die Möglichkeit bietet durch einen Schnellwechsler den Antrieb auf eine Ansteckraupe umzustellen. Wohlmöglich das dieser F25 P/F28 P auch diese Möglichkeit hat, ansonsten weiß ichs net.

    Das ist denk ich mir mal eine Typenbezeichnung so wie beim F15 oder F20.
    Wobei diese Bezeichnung den Übergang von der Dieselrossgeneration zu den neueren Modellen wie Fix oder Favorit geschaffen hat.

    Moin


    FLS 237= Ist der FL 237 halt nur in der Schmalspurausführung mit 24PS
    L= Luftgekühlt
    W=Wassergekühlt
    H=Hochradausführung
    P=Ansteckraupenvorrichtung
    H6= Statt 4V- und 1R-Gängen hat der Schlepper 6V und 2R-Gänge allerdings nur in der HAckfruchtausführung
    A=Allradantrieb
    G=Holzgasgenerator
    V= Ist eine Produktdifferenzierung beim F22, wobei der F22 vor dem 2 Weltkrieg und der F22 V nach dem 2 Weltkrieg produziert wurde

    Moin


    probiers mal mit WIG-Schweißen falls du so ein Gerät oder ein Kollege so eins hat.
    Der Vorteil beim WIG-Schweißen ist nämlich das sich das Blech nicht so stark erwärmt und auch nicht verformen kann außerdem bekommst du ganz feine und dünne Nähte damit hin. Kannst nur empfehlen...ist zwar schon was für geübte aber ner weile haste das auch drauf.
    Hartlöten geht zwar auch bloss da musste aufpassen das du das Lot mit der Flamme auch wirklich gleichmäßig und ohne irgendwelche Löcher reinzubrennen verteilst, was dann auch schon wieder schwierig ist.

    das ist kein temperaturfühler sondern wie benjamin gesagt hat ein öldrucksensersor der bei zu geringen öldruck masse schaltet. der temperaturfühler sitz oben im zylinderkopf vorne am ersten zylinder neben dem ventildeckel da sitz auch ne stabilisierungsfeder die das Kabel vor abknicken schützt (bei meinem jedenfalls)

    Schön das dein Dieselross bald wieder komplett ist. Ich kann nachvollziehen wie das ist, dass erste mal auf seinen frisch restaurierten Trecker zu sitzen und ein paar Runden zu drehen. Du fühlst dich wie der König und bist froh das die Mühle nach so viel Schweiß- und Drecksarbeit endlich wieder läuft. :wink:
    Das geilste ist wenn du auf dem Schlepper sitzt und den Lauft des Motor verfolgst wie die Kolben hoch und runter rasen und der ganze Schlepper davon vibriert. Ich find nach wie vor immer wieder schön meinen Schlepper aus seinem Winterschlaf zu erwecken und das ist nach wie vor immer wieder als wenn man den Trecker neu entdeckt.
    Das klingt zwar, als wenn ich meinen Trecker verliebt wäre, aber für mich gibt es fast nichts schönes auf der Welt, jedenfalls momentan nicht.