Beiträge von jweitzel

    Da hab ich mal ne Informationsfrage: Wie stellt man denn auf einem Traktortreffen fest, dass ein Lager Spiel hat, wenn die daran beteiligten Komponenten 900 kg oder so wiegen? Hochnehmen und etwas dran schütteln oder klappern wird man die Teile ja wohl nicht.


    Grüße von Johannes

    Dies Thema an dieser Stelle zu vertiefen, scheint mir nicht sinnvoll und es ist zu kompliziert. Du hast nach meinem Wissen nicht unrecht, aber so einfach ist es auch wieder keineswegs. Nur dadurch, dass ich hinter eine Sache ein Copyright-Zeichen setze, wird kein Copyright konstituiert. Prächtiges Beispiel sind Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg, für die gerne im Internet dann Copyright erhoben wird. Is aber einfach nicht. Diese Bilder sind gemeinfrei, da beißt die Maus kein Faden ab. Auch für das Urheberrecht gibt es strenge Bestimmungen, was urheberrechts-würdig ist oder nicht. Die berüchtigte "Schöpfungshöhe". Schaltpläne und Landkarten gehören nicht dazu. Punkt. Bleiben schließlich Eigentumsrechte an Unikaten, die man erheben kann. Erkundige Dich fachlich.


    Hier im Forum ist es zweifellos sehr sinnvoll, um das ganze Thema einen großen Zaun zu ziehen, und einfach alles streng auf der sicheren Seite zu halten.



    Grüße von Johannes

    Vor dem Hintergrund, dass ich bis vor Kurzem einen Fahr KH 20D hatte, würde ich mich dem anschließen. Ich habe in die Getriebe Fließfett eingefüllt und gut war. Man sollte keinesfalls die Gehäuse "bis zum Kragenknopf" mit Fett füllen, damit das Fett durch die kinetischen Teile umgewälzt werden, aber auch ausweichen kann. Die Lager und Kegeltriebe sollten natürlich gleichmäßig und willig laufen und nicht krachen oder reiben. Fetten der Räder und Luftdruck nicht vergessen.


    Grüße von Johannes

    Hallo Sam,


    ich stelle mal hier einen größeren Ausschnitt rein. Nach meinen Fachkenntnissen in Urheberrecht ist ein Schaltplan letztlich genauso wenig schützbar wie eine Landkarte. Da gibt es keine "künstlerische Schöpfungshöhe", es sei denn, jemand malt den Stromlaufplan in Öl.


    49a geht auf 49b an dem überaus filigranen Blinker-Kombischalter (Blinker, Hupe, Fernlicht mit abgewinkeltem Stock und Faltenbalg. Ist eigentlich nicht "landwirtschaftstauglich" finde ich) an der Konsole. Den haben mir gerade am Wochenende spielende Kinder angebrochen. So eine Sch...


    Grüße von Johannes

    Hallo Andreas, Thomas und Johannes,


    euch Dreien nochmals danke für eure Beiträge! Also: Nur für den TÜV was herrichten, damit es zum Vorzeigen funktioniert, ist so nicht meine Sache. Das Problem mit dem 8-Poligen Warnblinkschalter lässt sich ja zudem ohne eine Änderung am Stromlauf nicht "auf die Schnelle" beheben. Ich kann mir nicht schnell mal einen Warnblinkschlater für'n TÜV leihen.

    Mittlerweile habe ich die Info von Johannes und der LaMa-Werkstatt, dass ein einfacherer Warnblinkschalter und eine Änderung an der Verdrahtung angesagt sind. Dann geht offenbar auch ein normaler 6- bzw. sogar nur 4-poliger WBSch. Ich gestehe ganz offen: Also vom Grips her gebe ich mir selbst eine Chance, eine Traktorschaltung zu durchblicken und nachzuvollziehen. In früheren Jahren habe ich an Oldtimer Motorrädern restauriert, und da hatte ich dann irgendwann auch mal den Schaltplan und die meisten Klemmenbezeichnungen im Kopf. Aber ich habe zu viele andere Baustellen, so dass ich mich hierauf gerade nicht konzentrieren kann und will.


    Viele Grüße

    Johannes

    Nochmals danke, danke für eure Hinweise! Ich müsste mich halt einfach mal an eine neue Verkabelung und das Buch über Traktorelektrik rantrauen ;) Vor Jahr und Tag hätte ich das auch ohne mit der Wimper zu zucken getan. Aber mittlerweile ist das Reparatur-Ambiente sehr ungünstig (nur offene Scheune, kein Reparaturraum) und vor allem aber der Zeitdruck der Verfügbarkeit des Traktors. Wenn man an sowas ran geht, ist das Schätzchen erstmal für einige Woche lahmgelegt. Bei uns geben sich aber die verschiedenen kleinen Saisonarbeiten (Holz, Grünflächen/Heu, Äpfel, Stall Misten, Wässern) die Klinke in die Hand, wo man den Traktor nicht entbehren will. Und bei Minusgraden im Nov.–Dez. will ich da auch nicht ran.


    Was mir noch auffällt ist, dass wenn mein relativ moderner 3351 die Blinker "auf einfache Weise" direkt ansteuern kann, der Warnblinkschalter im Stromlaufplan aber "komplizierter" ausfällt, als bei einer Zweikreisblinkanlage (was immer das genau ist): Der Warnblinkschlater hat 8 Anschlüsse.


    Grüße von Johannes

    Oh danke für die prompte Antwort!
    In der Zwischenzeit habe auch noch weiter gegoogelt – und habe genau den Verdacht bekommen, dass ich mit "Zweikreisanlage" was völlig falsches verbunden habe. Ich habe die Tatsache, dass man im Kombi-Instrument bei den Blink-Kontrolleuchten eine separate Leuchte für den (zweiten?) Anhänger hat, mit "Zweikreisanlage" assoziiert. Das ist wohl falsch.

    Wie gesagt: Ich habe zwar Teile der Elektrik erneuert (Zündschloss, Anlasserknopf, Anlasserkabel, Anlasser, Frontscheinwerfer), aber so mein Ding ist das nicht.


    Danke,

    Johannes

    Hallo Leute,


    der TÜV hat meinen Eicher 3351 mit *erheblichen Mängeln*! 8o verabschiedet: Der Warnblinkschalter tut's, mal tut's er nich. Der Traktor hat eine Zweikreisblinkanlage. Die LaMa-Werkstatt gab zur Auskunft, dass es solche Warnblinkschalter nicht mehr gäbe. Man müsse da "umbasteln". Nach dem Stromlaufplan des 3351 müsste das ein 8-poliges (!) Teil sein?!


    Frage: Kann mir jemand hier weiterhelfen? Die Elektrik ist nun nicht gerade mein Ding. Und ich hätte die Hoffnung, den alten einfach abstöpseln zu können (KFZ Flachstecker) und den neuen dran. Ob der Schalter nun 68,– oder 118,– kostet ist bei Qualitätsware nicht erheblich.


    Danke für ne Hilfe!

    Johannes

    Auch wenn Du dorthin eine weite Reise machst, behalte einen kühlen Kopf und nimm am besten jemand Kritisches mit. Oft kommt man in den Zustand, dass "wenn man schon mal da ist, unbedingt nur mit dem Oldtimer im Schlepptau wieder vom Hof gehen dürfe". Ich finde das Verhalten des Verkäufers etwas kritisch. Wenn er schon zu faul ist , das Typenschild abzulichten. Also Augen auf. Und wenn er sagt: "Dann nimmt ihn halt ein anderer", dann kann das unter Umständen Dein Glück sein. Ist uns gleich drei mal mit alten Häusern so gegangen, die uns seinerzeit "entgangen" sind. Ein Jahr später waren wir auf Knien froh, sie nicht bekommen zu haben.


    Johannes

    Mit Spaß hat das nichts zu tun, sondern rein mit der Rechtslage und was man sonst so noch treibt. Ich dachte, Pamperspanzer wären so modern und jeder Zweite muss einen haben, um auf dem Weg zum Büro in Hamburg schnell noch einen Abstecher ins Death Valley zu machen. Ein VW Touareg darf 3.5 to am Haken haben. Wenn man älter ist, wie ich, darf man den Kram zudem noch auch führen.

    Alles gut.


    Johannes

    Je nach dem, um wie schwere Geschosse es sich da handelt, kommt auch ein privater Transport mit geeignetem PKW-Anhänger in Frage. Fahrerlaubnis natürlich vorausgesetzt. So habe ich es seinerzeit gehabt: 1,5 to Deutz gegen 2,7 to Eicher. Da kann man eine langen Tag oder einen Wochenendausflug draus machen.


    Grüße von Johannes

    Bezüglich Loctite etc. gebe ich Dir Recht, bezüglich des letzten Absatzes "... muss jeder selbst entscheiden..." gebe ich Dir überhaupt nicht Recht. Wolltest Du einen Urlaubsflug antreten in einem Flieger, wo ebenfalls jeder Mechaniker "selbst entschieden" hat? Wenn wir schrauben, ist das allermeist sicherheitsrelevant. Wenn sich jemand selbst ausrottet, weil er für sich selbst entschieden hat und sich aufgrund völliger Selbstüberschätzung irrte, ist das das Eine. Wenn andere in einen abgerissenen Anhänger oder sich selbständig machender Teile mit reingezogen werden, ist das was anderes.

    Schrauben ist reine Materialkunde und Physik, welche sich beharrlich einer Diskussion in Whatsapp-Gruppen entziehen. Und eine Unterlegscheibe mindert die Zuverlässigkeit einer Verschraubung.


    Grüße von Johannes

    So ganz spontan würde ich beim Selberbasteln eines Zugmauls und jeglicher Anhängevorrichtungen die Finger lassen. Da sie keine ABE haben und/oder in die Papiere eingetragen sind, erlöschen im gleichen Moment, wo Du damit was anhängst und Dich außerhalb Deines Grundbesitzes bewegst, sämtliche Versicherungsaspekte und wohl auch die Zulassung.

    Zudem kann man bei 21 PS schon echt was anhängen, da treten Kräfte auf, die Du gar nicht im Blick hast. Noch schlimmer, falls Du mal das Ding verkaufst oder weiter gibst und der neue Besitzer damit was anstellt. Einzig ein zugelassener Fachbetrieb, der zudem mit eingeschlagener Nummer und Gutachten für die Haltbarkeit der Konstruktion geradesteht, darf wohl sowas zusammenbrezeln.

    Soweit mein Infostand.


    Grüße von Johannes

    Für den Moment nur kurz: Es ist mein Rat und keine Kritik, sich mal intensiver mit dem Funktionieren eines Dieselmotors zu beschäftigen. Rauch aus der Ölöffnung oder Druck im Kurbelraum kommen von Durchbläsern an den Laufbahnen, meines Wissens aber nicht von abgearbeiteten Kurbellagern.

    Ich erkenne nicht ganz, was Du nun austauschen willst, man sollte auf jeden Fall die gesamte Paarung: Kolben, Pleuel, Bolzen, Zylinder austauschen.

    Einfach die alte Formel nehmen: Pro Zylinder kostet es einen 1000 €.


    Von unterwegs,

    Johannes

    Leider ist es ein Tipp, den Öldruck VOR Zerlegen des Motors zu messen, weil das Rückschlüsse auf den inneren Verschleiß vor allem des Kurbeltriebs zulässt. Neue Laufgarnituren warten bekanntlich mit neuer Leistung aufgrund und mit der Folge von höheren Drücken und Belastungen auf. Wenn also zB. bis dahin die Kurbelwellenlager es noch hielten, tun sie's vielleicht dann nach der Aufarbeitung nicht mehr. Ebenso das notwendige abgeschleuderte Spritzöl: Der Motor muss kurze Zeit nach Erneuerung der Laufgarnituren dann wieder auseinander.

    Das meinte wohl (Johannes) 3085.


    Grüße von (ebenfalls) Johannes

    Moin von der Ostsee,


    da wird sich sicher zeitnah einer der Experten hier im Forum melden. Soweit ich weiß, hat Eicher von den "Langhemd-Kolben" irgend wann auf die kurzen Kolben umgestellt, weil die langen einfach Kühlungs- und damit Klemmer/Schmierer-Schwierigkeiten hatten. Die neuen sind deswegen auch bezüglich der Passung "knapper" angesetzt, und es wurden auch nur noch diese hergestellt. Ich gehe davon aus, dass ein Besserwissender es bestätigen wird, dass die neuen Laufgarnituren einfach anstatt der langen Hemden verbaut werden können. Laufgarnituren immer nur "Kolben bereits im Zylinder", also zusammengebaut, einsetzen.


    Grüße von Johannes

    Vielen Dank für die vielen Beiträge! Sollte ja eigentlich nur ne harmlose Frage sein 😃


    Ich hätte mich nicht gewundert, wenn es irgend eine mir unbekannte Chemie gäbe, die das Zink in den frischen Ausgangszustand zurück verwandelt (wie Zitronensäure, die Eisenrost wieder reduziert). Wie es aussieht, gefährdet alles Wienern und Kratzen die Verzinkung. Das Stichwort "Patina" ist wohl das Entscheidende.

    Also lasse ich lieber alles so wie es ist.


    Danke für eure Beiträge

    Johanned