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Beiträge von jweitzel

    Mein Kommentar ist nicht böse gemeint. Jetzt gerade am Wochenende, während wir uns darüber austauschten, ist "hier bei uns" im Wiesental (Südschwarzwald) ein junger Mann von seinem eigenen Traktor erschlagen worden. Furchtbar.


    Johannes

    Hallo conti, also wenn Du nun Dein Gesicht wahren willst, müsstest Du nun Deine Behauptungen mit Viskositätstabellen der Hersteller oder ähnlichem unterfüttern. In jedem andren Fall wäre es sonst "nur Gebell", was aber keinen Beweis ergibt. Da muss ich 3085 Recht geben.


    Johannes

    Hallo Wastl,


    ich will dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich mein Leben der Umsturzbügelkonstruktion anvertrauen müsste, würde ich das Muffensausen bekommen. Ich habe früher mal Schweißen gelernt und dabei auch gelernt, dass man nie belastete Hülsen einfach stumpf auf Flachmaterial brezelt. Die einwirkenden Kräfte, wenn da am langen Hebel der Traktor drauf rollt, sind so groß, dass das gerne sich gleich alles verabschiedet. Bei meinem Eicher ist der Käfig nicht aus Wasserrohren, sondern serienmäßig aus ca. 3x4,5 cm Massivmaterial, welches dann auch flächig und mit Zusatzflanschen nicht am blechernen Kotflügel (!) verschraubt ist, sondern an den wiederum massiven Streben der Kotflügelhalter.


    Schließlich weiß ich nicht, ob bei einem - bei Privatfahrzeugen an sich nicht vorgeschriebenen - Überrollbügel ebenfalls das TÜV-Motto gilt: Was dran ist am Trecker, muss auch funktionieren und den geltenden Bestimmungen genügen. Da hätte ich Bedenken.


    Ach, und weil ich's grad sehe: An den herausstehenden Schraubenenden, die hinten aus der Zusatzbank ungeschützt rausstehen, reißt man sich zu gerne stark blutende Wunden. Da gehören Hutmuttern drauf.


    Sorry about that ...

    aber herzliche Grüße

    Johannes

    Der Schlepper steht noch in der Werkstatt. Mal sehen, ob der Nachbar hernach mit dem Ergebnis rausrückt ;) Ich hätte aber nie gedacht, dass das so massiv sich auswirkt. Schau'n mer mal ...

    Man ist an der Tanke es halt so gewöhnt den Super-Schnörpel in den Tank zu stecken. Und nur alle Monate dann mal Diesel.


    Grüße von Johannes

    Hallo Fabian,


    super Dank für Deine Ausführungen! Mit dem Abschleppverbot fürs Lastschaltgetriebe muss ich dann nochmal in der BA schauen.

    Ich frage aber nochmal nach aus technischem Interesse: Muss man dann bei so einem Schmalspur (oder allgemein) die komplette Dieselanlage zerlegen, oder reicht ab einem gewissen Punkt auch "orgeln"? Die Dieselfilter wird man wohl ersetzen müssen.


    Grüße

    Johannes

    Wie willst Du "top Zustand" herausbekommen? War die Kurbelwelle raus, Zylinder, Kolben, Pleuel und Köpfe fachüberholt, Ventile glänzen, alle Zahnräder ohne jede Abplatzung und alle Lager top, Bremsen wie neu? Differenzial kontrolliert? Vorderachsaufhängung, Radlager und Lenkgetriebe absolut spielfrei? Lampen alle Original und dennoch keine blinde Stelle in den Reflektoren? Oder ist überall nur frische Farbe drauf?


    Auf Wörter wie "top Zustand" und "welches ist dein letzter Preis?" fahre ich etwas ab.


    Johannes

    Hallo Leute,

    dem Nachbarn ist es jetzt schon zum zweiten mal leider passiert, dass er seinen kleineren, modernen Schmalspur mit 55 Liter Super statt Diesel aufgefüllt hat – und einige Kilometer später in der freien Landschaft stehen blieb. Ich hab ihn dann abgeschleppt, die Werkstatt den Schlepper abgeholt und hergerichtet. Zu allem Überdruss hat der Schlepper (wegen der Enge) 2 an verschieden Stellen eingebaute Tanks.

    Frage: Was passiert eigentlich alles, wenn man Super einfüllt, bis zu welchem Mischungsverhältnis tut's der Motor noch? Geht die ESP kaputt? Kann man die Brühe nicht einfach ablassen (und leider entsorgen!) und dann die Leitungen mit der Handpumpe durchpumpen und den Rest so lange orgeln, bis er wieder anspringt?


    Hier, nach den Regeln der Kunst, waren es jedes Mal 400€!


    Und dann wäre dann noch leider die off topic Frage: Wann darf man einen Traktor über mehrere Kilometer abschleppen und warum darf man das bei bestimmten (handgeschalteten!) nicht? Auch nicht meinen Eicher? Wenn wir zu Traktortreffen fahren, hat man immer eine Abschleppstange dabei.


    Grüße von Johannes

    Ebenfalls moin, moin.

    Leider hast Du ohnehin nicht mehr erkennbare Leute auf dem Foto mit Edding unkenntlich gemacht, sonst hätte ich Dir gerne auch das Ganze etwas aufgehübscht. Die Kramer waren ja wohl grün, und Schnee lag offenbar. Ich häng's dann auch nochmal an.


    Grüße von Johannes


    Hallo Christian,


    auf diese Deine Anfrage, kann Dir eigentlich so gut wie niemand antworten. Hier gibt es im Forum eine lustige Redensart: Der Administrator hat eine Forums-Glaskugel (so eine Wahrsager-Glaskugel) und da schaut er rein, wenn solche Fragen wie Deine gestellt werden. Und in der Glaskugel sieht er dann sofort die Lösung und woran es liegt. :)


    Sprich: An einem Traktor kann unheimlich viel vibrieren, wie soll da jemand Dir eine gescheite Antwort geben können? Bei meinem Traktor rappelte es Anfang auch tierisch beim Fahren – bis ich dahinter kam, dass es einfach der Anhängebolzen im Zugmaul des Traktors war, der beim Fahren drin rum rappelte.


    Also musst Du das Problem erstmal selbst einzukreisen versuchen.


    Grüße von Johannes

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst ein tagesfrischer TÜV-Stempel nichts mit dem mechanischen Zustand und der Verkehrssicherheit zu haben muss. So gehe ich davon aus, dass Dein neues Schätzchen mehr als nur Abschmieren der Radlager benötigt - was der Verkäufer mit ziemlicher Sichherheit ohnehin gemacht haben wird, weil's gut aussieht.

    Radlager, Achsschenkel, Lenkgelenke und Lenkfinger haben womöglich nur deswegen "kein Spiel", weil da der Traktor drauf steht. Bock den Vorderteil doch mal hoch, dass sich alles frei bewegen kann, und dann schucker da überall mal dran. Schaue, wieviel freies Lenkspiel Du am Lenkrad hast und so weiter. Ist das Teil auch nach 20 minütiger Probefahrt am nächsten Morgen noch "brottrocken"?

    Alles Erfahrungen, die meinen eigenen trotzt frischem TÜV um weitere tausende Euro teurer gemacht haben.


    Grüße von Johannes

    Hallo Marvin,

    also wenn man schon einen so netten Schlepper hat, sollte das Geld auch noch für eine Bedienungsanleitung und Werkstatthandbücher reichen. Die BA habe ich sogar noch im Original aufgetrieben. Da wird sicher eine detaillierte Zeichnung oder Foto drin sein.

    Viele hier im Forum sind immer wieder irritiert, dass für neue Schlepperbesitzer offenbar Bücher und selbst Lesen Fremdwörter sind oder sie davon Pickel kriegen.

    Eigentlich kann man auch Ölablassschrauben auch von Gehäuseschrauben unterscheiden. Letztere kommen ja mehrfach vor.

    Also: Mal nachschauen!

    Grüße von Johannes

    Ich bin der Meinung, dass sich Schleifscheiben und Drahtbürste mit der durch die Reibung weich werdenden Farbe innert kurzer Zeit zusetzen werden. Das wird dann mühsam. Wenn Du eine Lötflamme besorgen kannst, würde ich die Farbe alt bewährt damit warm machen und einem Spachtel runter schieben. Den Rest tatsächlich danach schleifen. Mit Abbeizer kann man es auch gut probieren, obgleich die heutzutage nicht mehr so scharf rangehen, wie noch vor 15 Jahren. Danach kann man den Rest mit dem Hochdruckreiniger erledigen.


    Meine Meinung.

    grüße von Johannes

    Mir geht da noch was durch den Kopf in Hinsicht auf eventuell "günstigere Alternativen" zum Reparaturmaterial. Gute Ware kann man schlichtweg nicht für billiges Geld verkaufen. Billig gekauft, ist zwei mal gekauft.
    Kann es sein, dass eventuell durch das Verwenden von billigem, niedrig legiertem Aluminium für Kolben, die "wie echt" aussehen, die Paarung mit den Zylinder Maßen in Bezug auf den Ausdehungskoeffizienten nicht mehr stimmt? Billiges Aluminium dehnt sich stärker aus. Das heißt, wenn die Berechnung der Paarung Zylindermaterial-Kolbenmaterial ein bestimmtes Duraluminium und Grauguss oder Alfin zugrunde legte, muss es mit Kolbenmaterial mit größerem Ausdehungskoeffizienten zwangsweise Fresser geben.

    Lange Kolben in Alfin zu verwenden, bringt also die Paarung mit sich, dass die langen Kolben (alte Bauart) sich stärker ausdehnen, Alfin aber eine geringere Ausdehung hat (neue Technologie) = Kolbenfresser. Vor diesem Hintergrund wäre es einsichtig, dass man sich immer an originale Paarungen Zylinder-Kolben von Eicher halten sollte.


    Das ist aber alles nur spekuliert.


    Johannes

    Und dann ist da noch immer wieder der Bringer, dass der winzige Nagel, das Stück Federstahldraht oder ein Glassplitter nach innen aus dem Mantel guckt und tapfer sofort jeden neuen Schlauch durchsticht.


    (aus Erfahrung ;)


    Johannes

    Da kannst Du nur einen TÜV-Angestellten fragen, nehme ich an. Sicher muss ein Nachweis über die Festigkeit jedes der verwendeten Stähle geführt werden, und immer wenn geschweißt wird, muss der Schweißer zertifiziert sein und seinen "Johann" drauf geben.

    Es gibt Fachfirmen im Internet, wie zum Beispiel die hier . Mache Dir klar, dass bei "Experimenten" im Falle eines Unfalles mit Anhänger als erstes die Zulassung der Anhängevorrichtung hinterfragt wird.


    Grüße von Johannes

    Die Sache ist (haftungs-)rechtlich recht kompliziert und garnicht einfach, da ersteinmal nur eine Kugel per originalem Auslieferungszustand des Traktors eingetragen und abgesegnet ist und nachträglich eine Kugel egal an welchem beweglichen oder festgesetzten Teil (zB Ackerschiene) nicht zulässig. Oft wird von "Laien" auch nicht erkannt, dass Ackerschienen bei den alten Schätzchen keine negativen Deichsellasten halten können und einfach hochgehoben werden.


    Soweit ich weiß kann ein echter Fachbetrieb sehr wohl eine abnahmefähige Konstruktion anfertigen und eine (Betriebs-?)Nummer einschlagen. Im Falle der Nutzung der Anschraubfläche für das Zugpendel wie bei meinem Traktor ist die Konstruktion denkbar einfach und ist nur geschraubt. (Platte, die unter das Differential geschraubt wird und nach hinten bis unter das Zugmaul reicht. Da drin eine satte Bohrung, die den Kugelkopf geschraubt aufnimmt.)


    Im Netz gibt es sehr solide Konstruktionen für den Anbau am Dreipunkt (man kann die Hebearme des Dreipunkt an den Achstrichtern fixieren gegen neg. Deichsellast). Die nutze ich auch. Aber alle sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen, nur zum "Rangieren".


    Grüße von Johannes

    Hallo "Schraubergottchen", auch Dir Dank für die moderaten ;) Worte! Natürlich wollte ich hier nicht "durchkauen", dachte, das sei schnell beantwortet.


    L und T sind ausschließlich für LOF-Zwecke. Die nutzen also einem Normalsterblichen überhaupt nichts. Wer heute 30+ ist und einem Hobby mit Oldtimertraktor und Anhängseln nachgehen wollte, kommt um einen sauteuren LKW-Führerschein nicht herum. Wenn ich das richtig sehe.

    Das Hobby ist also nur was für immer weniger werdende alte Säcke. Schade.


    Johannes