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Beiträge von jweitzel

    Ich kann mir eine Konstruktion vorstellen, wo Du den Fühler in kochendendem Wasser hängen hast ohne dadurch einen Kurzschluss zu konstruieren und dann auf Deiner Anzeige gucken kannst, welche Mondwerte sie zeigt. Da die Fühler gegen Masse arbeiten, braucht's einen zweiten Draht.


    Zur Diskussion stelle ich hier gerne, dass wenn man mit demineralisiertem Wasser (Batteriewasser) arbeitet, eigentlich auch kein Kurzer entstehen dürfte.


    Grüße von Johannes

    Hallo Caroline, auch ich halte mich für einen Schrauber-Laien. Das Forum will ja gerade Laien und den Rat der Fachleute zusammenbringen.


    Dazu brauchts aber auch einer klaren und eindeutigen Ausdrucksweise (und dass man Wörter schreibt, die die anderen auch lesen und verstehen können). Warum Du beispielsweise "Brombeeren zum Schlafen bringen" willst, darüber muss man erst mal grübeln. Frag doch einfach, dass Du ein verwildertes Areal aufräumen willst, und ob man da Pflanzengift ausbringen darf (darf man natürlich nicht) oder besser mit einem Forstmulcher drüber geht.


    Viel Erfolg bei Deiner Schrauberei

    Johannes

    Also, ich wage es ja kaum auszusprechen, frage mich aber von Anfang an bei allen Beiträgen von "Carolin", wie sie/er/es hier im Forum eigentlich unterwegs ist.

    Was von vornherein auffällt sind, die doch recht von normaler Alltagssprache abweichende Ausdrucksweise, die ans Unverständliche grenzt, und nicht gegebene Rechtschreibung; die Art der Fragen, die genau genommen nicht Lösungs-orientiert, sondern Probleme-weiterführend sind: Auf jede konstruktiv gemeinte Antwort aus dem Forum wird von ihr/ihm/ihm eine weitere, problemorientierte Gegenfrage gestellt.

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    Deswegen frage ich mich, ob Carolin einfach "etwas anders" unterwegs ist, oder ein Mensch mit Behinderung ist, den wir gleichermaßen ernst nehmen sollten, oder ob Carolin auf seltsame Weise hier nur am herumtrollen sein könnte.

    Wie gemeint, alle diese Aspekte kann ich nicht entscheiden, die von Carolin gestarteten zwei Threads sind jedenfalls sehr eigenartig.


    Johannes

    Danke, danke für die technische Expertise! Mit Mühe glaube ich das Ganze nachvollziehen zu können, habe aber leider keine Vorstellung, wie das dann in der Realität aussieht.

    Bei Lage- und Zugkraftregelung hatte ich mir eine Konstruktion vorgestellt ähnlich der Mengenregelung bei Einspritzpumpen mit über Zahnstange gedrehten Pumpenkolben: Bei Vollast wird das gesamte Hubvolumen gefördert, im Teillastbereich wird immer früher ein sich vergrößernder Spalt frei gegeben, durch den das Medium dann drucklos in den Ansaugbereich zurückströmen kann.

    Hier und bei anderen Regeleinrichtungen kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass sie auch bei hohem Druck frei beweglich bleiben, weil sie den unter Hochdruck stehenden Ölstrom "abscheren" und sich ihm nicht "entgegenstemmen" müssen.


    Eineweg, was mir noch möglich scheint wäre, dass man sich beim nächsten Eicher-Treffen in Schluchsee im Schwarzwald (2020?) trifft und an den ganzen Hebeln herumnoddelt. :-)


    (Den Regulierhebel für die "Schnelligkeit" an der rechten Getriebeseite habe ich auf "ganz langsam" stehen.)


    Grüße von Johannes

    Oh Leute, jetzt macht ihr mich fertig! ;-) Wenn vor allem 3085 Interesse daran hat, an dieser Stelle weiter zu kommen, versuche ich gerne weiterzumachen. Sonst besteht ja noch die Möglichkeit, den Fall – obgleich aus nicht erklärbaren Gründen – für gelöst zu erklären und erstmal zu beenden. Kommt ja auch bisweilen vor :-) Es soll ja hier keine Diskussion um Kaisers Bart entstehen.

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    Ich bin ein tapferer und hartnäckiger Bastler, aber kein Gedanke, an Euer Expertentum heranzureichen. Was sich im Innern dieser Pfriemelei abspielt und gar in welcher Reihenfolge/Abhängigkeit voneinander, entzieht sich leider meiner Vorstellungskraft.

    So aus dem Bauch heraus erinnere ich mich, dass bei irgend einer Hebelstellung-Kombination dieser 3-Wege-Hebel (2) tatsächlich so Öldruck hatte, dass er nahezu blockiert war. In Antwort an Matthes, ob es sich irgendwie besonders anhörte/fühlte, wenn ich den Dreipunkt mit Last absenkte, kann ich nur sagen: Man muss den Innenhebel extrem vorsichtig betätigen, sonst fiel das Ganze mehr oder weniger stumpf runter (im Filmchen hört man deswegen den Eigentümer des Mulchers meckern ;-)

    In der BA steht der Satz S. 24: "Das Grundsteuergerät ist hydraulisch zwischen Kraftheber-Pumpe und Kraftheber eingeschaltet". Steht Hebel (2 [Dreiwegehahn]) in Stellung "hoch", wird Öl dem Kraftheber *und* dem Grundsteuergerät zugeführt, steht der Hebel auf "tief", ist der Zugang zum Kraftheberzylinder gesperrt" (letzteres bedeutet wohl auch: er geht auch nicht mehr runter!, würde ich sagen). Was erschwerend hinzukommt wird sein, das die Hydraulik an meinem 3351 schon etwas ausgelutscht ist (z.B. Mulcher sinkt ohne Motor langsam ab) und deswegen ja diese Hebelei auch nicht mehr genau so agiert, wie im Handbuch beschrieben.


    Wäre es eine Hilfe, ich sende mal die fraglichen 4-5 Seiten aus der BA (für Eicher 3423, 3351, 3251, 3551) durch?


    Grüße von Johannes

    Ich bin gerne behilflich, das Ganze Stück für Stück noch mal durchzugehen. Die geheimnisvolle Madenschraube vorne unter dem "Heben-Senken-Hebel" ist ein wesentlicher Teil davon. Ich komme mit einem konventionellen Werkstattschraubendreher (Blattbreite 8mm) eigentlich nicht dran, weil er zu lang ist und sich am Fuß des Vorgelege-Hebels verklemmt. Diese Schraube muss man mehrere Umdrehungen bis zum Anschlag "rein" drehen (rechtsherum), dann ist auf doppelwirkende Hydr. umgestellt. Wenn sie ganz ausgedreht ist (sie stößt dann von hinten an diesen Klotz, der den Drücken-Senken-Hebel trägt), ist einfachwirkende Hydraulik angesagt.


    Das Ganze ist ohne Routine und Ruhe ne rechte Pfrimelei im Wechselspiel der ganzen Hebeleien der Hydraulik! Aber es funktioniert.

    Der oben beschriebene Hebel "2" muss hoch gestellt sein. Außenhebel des Krafthebers an den hinteren Anschlag bewegen (und dort lassen) ("heben"), Innenhebel nun auch nach hinten schieben (Lageregelung senkt das ganze also wieder ab). Jetzt hebt man den Dreipunkt an, indem man mit dem Innenhebel für den Kraftheber (Lageregelung) vorsichtig nach vorne schiebt. Der Kraftheber müsste sich jetzt langsam heben. Bei angehobenem Dreipunkt jetzt den Hebel "2" vorsichtig nach vorne/unten klappen. Der Kraftheber wird in seiner augenblicklichen Stellung blockiert (ruckelt vielleicht dabei ein Bisschen).

    Nun kann man mit dem "Heben-Senken-Hebel" die doppelw. Hydraulik steuern.


    Gruß Johannes

    Zitat

    Dann kannst du deine ganzen Versuche welche du hier genannt hast völlig vergessen.

    Hallo 3085, in einem bei Deiner forschen Art mir so sachlich wie möglichen Ton möchte ich berichten, dass ich mir heute vom Nachbar-Wein-/Gemüse- und Obstbauern einen 500 kg schweren Anlagenmulcher mit Seitenausschiebung geliehen habe. Ich habe ihn am Dreipunkt angeflanscht und ihn an meine (angeblich sinnlos) neu gelegten Hydraulikanschlüsse angeschlossen. Und meine Frau habe Dir zuliebe filmen lassen:

    Das gleichzeitige Ausheben des Mulchers und beidseitige Betätigung der Seitenausschiebung funktionieren problemlos! Gerne mache ich einen Youtube Account auf, so das auch das Filmchen davon auf Wunsch angesehen werden könnte.

    .

    Es hat alles genau so funktioniert, wie ich es in den Beiträgen zuvor beschrieben habe, und wie es etwas verschwurbelt in der Betriebsanleitung geschrieben ist.

    .

    Hier der Eicher 3351 mit Grundsteuergerät, angehobenem Mulcher und noch nicht ausgefahren Seitenkästen:



    Hier nun bei angehobenem Mulcher der Ausschwenk:


    Und nocheinmal aus anderer Perspektive ausgefahren:


    ... und im angehobenem Zustand eingezogen:


    Für mich ist es nun also klar, dass hier ein recht beharrlicher Irrtum vorlag, der nun mit Film und Ton wiederlegt ist.


    Mit dem einfachen Grundsteuergerät am Eicher 3351 und vergleichbare Modelle kann sehr wohl eine doppelwirkende Hydraulik (wenn auch etwas umständlich) auch bei Kraftheber unter Last betrieben werden.


    Danke. Das war's.


    Johannes

    3085, wie oben klar zu lesen ist, nicht mit Last am Dreipunkt, aber mit Last auf der Hydraulik durch einen (4,5to-)Kipper! Noch weiter oben sagte ich, dass ich derzeit kein Gerät für den Dreipunkt habe, das auch noch einen Hydraulikanschluss bräuchte. Ich könnte natürlich meinen einfachen Mulcher am Dreipunkt anheben und dann noch den Kipper seitlich danebenstellen und den auch noch hochzubocken versuchen ;-)


    Verlier den Humor nicht!

    Johannes

    Hallo 3085 und andere,


    heute, nach einem Tag intensiver Nutzung des Kipperanschlusses (also nur 1 der neu gelegten 2 Hydraulikanschlüsse) habe ich mich nochmal auf den Hof bei laufendem Motor und mit der Betriebsanleitung gestellt.


    *Vielleicht* habe ich den Grund der unterschiedlichen Einschätzungen von uns gefunden. Dann hätte 3085 halb Recht ;-)



    Handbücher lesen ist nicht jedermanns Sache und auf jeden Fall ist es auch, dass sich die Hydraulik an meinem Eicher nicht ganz so verhält wie exakt diese Hydraulik in der originalen BA seitenlang (!) beschrieben wird.


    ABER: Es gibt unter dem vorderen Betätigungshebel (hoch - neutral - unten) völlig versteckt eine fette Madenschraube. Direkt unterhalb rechts von diesem Teil:


    Ein echtes Abenteuer, denn mit einem normalgroßen Dreher komt man da nicht dran.

    Und hier die Schraube (1):


    Da liegt vielleicht der Hund im Pfeffer. Wenn die Schraube ganz nach links gedreht ist, steht die Hydraulik auf einfachwirkend. Dann ist die Reaktion, wie sie 3085 beschreibt: Ist z.B. der Kraftheber hoch ODER der Kipper hoch, dann ist der Umschalthebel (2) zwischen Kraftheber und Kipperanschluss aufgrund der Last auf dem Öl blockiert! Ich nehme an, diesen Zustand meint 3085.

    .

    Wenn man aber die Schraube ganz nach rechts mehrere Umdrehungen eindeht, dann sind beide Hydrauliken wie folgt nutzbar: Ist der Kraftheber halb hoch und ich lege den Umstellhebel 2 um, wird der Dreipunkt in seiner momentanen Stellung fixiert und ich kann die doppelwirkende Hydraulik betätigen (die beiden Leitungen an meinem Eicher "zucken" dann wechselseitig und der Motor "schafft", weil Druck drauf kommt (aber nichts angeschlossen ist)). Ist anderseits der Kipper halb hoch und ich lege den Umstellhebel 2 um, wird der Kipper auf halber Höhe "fixiert" und der Hebel für die Kipperhydraulik funktionslos, aber ich kann den Kraftheber heben und senken.


    Der Hebel 2 ist dann also ein Umschalter. Die eine Hydraulik wird in ihrer jeweiligen Stellung fixiert und man kann die andere regeln, und umgekehrt.


    Ein echter Geniestreich - aber für die Not tut es das ja.


    Johannes

    Kein Stress!

    Lieber Admin, heute Nacht um 1 hat user "danicared" mir eine Einladung zum Besuch eines Datingportals gesendet. Dafür ist unser Forum wohl nicht da. Ich hoffe, es sind nicht noch mehr Leute betroffen.


    Das kann man vielleicht ja dadurch abstellen, dass Neuanmeldungen erst durch den Admin freigegeben werden müssen?


    Ich betreute früher auch eine Forumssoftware, und das machte einem immer das Leben schwer.


    Also: mein volles Verständnis!


    Grüße und schönes Wochenende

    von Johannes

    Boah, eh, in Mathe habe ich immer gefehlt. Aber es kommen trotzdem nur 23 km/h bei raus.


    Nicht auskennen tue ich mich mit den Aspekten des TÜV, Briefeintragung, Versicherung und fehlendem Versicherungsschutz nach nicht abgesegneten Manipulationen.

    Worum mag's gehn? 3 km/h Geschwindigkeitszuwachs bei denen man dann doch von 50% seiner Gegner mit lockeren 25 km/h überholt wird?


    Männer...


    Grüße von Johannes

    Vielen Dank für Deine Antwort,


    mir geht es weniger darum, aus dem Mähbalken Geld zu machen, als ihn vor dem Einschmelzen zu bewahren. Mit der Post versenden kann man ihn freilich nicht.

    Aber wenn sich niemand meldet und die Zeit gekommen ist, fahre ich ihn zusammen mit so manchem Anderen zum Recyclinghof.


    Grüße von Johannes

    Hallo 3085,


    an Deinen forschen Tonfall muss ich, als schlichtes Gemüt vom Lande, mich immer wieder erst gewöhnen. An Deinen Einwand erinnere ich mich. Leider kann ich nun mangels geeigneter Gerätschaft nicht raus auf den Hof gehen und das Ganze testen.

    Was Deiner Meinung vielleicht widerspricht ist Seite 22 der Bedienungsanleitung: Dort wird beschrieben, wie man mit ebengleicher Hydraulikausstattung einen Pflug im Vorgewände nicht nur anhebt – sondern als hydraulischen Wendepflug auch noch dreht! Das dürfte nach Deiner Meinung so nicht gehen. Und einen systemischen Unterschied zwischen Wendepflug und Mulcher mit hydr. Seitenverschiebung sehe ich erstmal nicht.


    Grüße von Johannes

    Hallo Leute,


    nachdem die Ratschläge betreffend des Ausbau von einfach wirkender Hydraulik auf doppelwirkende nicht so richtig überzeugend waren, und auch Ganacker gar nicht auskunftfreudig war, habe ich nun nach über 1 Jahr meinen KöTi II zur hiesigen Raiffeisen-Werkstatt meines Vertrauens gebracht - und die haben's wunderbar gelöst!


    Es ist im Grunde so gelaufen, wie Tobi oben zur Auskunft gab. Unerklärlich ist mir, warum ein doppelwirkendes Grundsteuergerät verbaut ist und auch in der Betriebsanleitung besprochen wird, aber nur eine einzige Leitung dann ausgeführt wurde. Kurz, die ZG Werkstatt hat sauber und schön eine zweite Leitung verlegt und 2 moderne Hydraulikanschlüsse gesetzt. Ich bin voll happy! Sie habens natürlich getestet, ich habe noch keine Gerätschaft dazu. Blöd ist, dass ich einen Mulcher mit Seitenverstellung von Hand (ächtz ...) kaufte, einer mit hydraulischer Verstellung hätte nur 200€ mehr gekostet...


    Hier der Zustand Grundsteuergerät vorher. No. 4 ist der Blindstopfen für die 2. Leitung:



    Und nun siehts so aus, incl. in Eicher-Grau:




    Der Leitungsverlauf (die Forumssoftware schneidet in der Voransicht hier die Hochkant-Bilder ab!):




    Die Anschlussbuchsen:




    Ich bin sehr zufrieden. Und damit ist dieser Aspekt gelöst.


    Grüße von Johannes

    Zusammen mit meinem ehemaligen 2-Zylinder Deutz F2L/612 hatte ich vor 15 Jahren auch einen Mähbalken bekommen, von dem aber schon der Vorbesitzer nicht wusste, ob er überhaupt dazu gehört. Der lag die ganze Zeit nun hinten in der Scheune, und ehe ich das Teil nun auf den Schrott tue, denke ich, ich frage hier im Forum mal. Vielleicht verreißt sich ja einer, weil er sowas sucht.


    Weiß jemand über dies Gerät mehr und für welchen Traktor es gewesen sein kann? – und ich selbst habe keine Verwendung dafür. Ich weiß nun nun auch nicht, ob das ein Fall für die etwas tote "Kleinanzeigen-Ecke" hier ist. Jedenfalls sehe ich da nur eine "Schutzgebühr" für Selbstabholer (30 km vor Basel!). Oder ist er "goldwert"? 8o


    Das Teil ist sackschwer. Exakt 170 m lang, der Außenschuh 41cm, der Innenschuh 47 cm lang. Ich habe mal alle Nummern und Zeichen fotografiert für die Fachleute hier. Nur ein einziger Finger ist an der Spitze etwas krumm, die Messer scheinen recht strapaziert.


    traktorhof.de/index.php?attachment/4466/


    Ach ja: Hier noch ein Link zu meiner privaten Galerie mit mehr Bildern dazu. Link


    Grüße von Johannes

    Hallo Niks,


    Du kommst aber ziemlich schnell schlecht drauf und reagierst zu Deinem eigenen Schaden dann verärgert.


    Geh doch mal zu irgend einem vernünftigen Arzt in der Welt, zeige ihm ein relativ unscharfes Detail-Foto von irgend einer Körperstelle und frage: Woran ist der Mensch krank? Und?


    So ähnlich ist es hier mit Dir: Die Forumsleute brauchen schon etwas detailliertere Infos, um sich ein Bild zu machen. Zum Beispiel ist für mich die Frage wichtig, geht die Batterie vom bloßen Stehen leer, oder während längerem Gebrauch bei laufendem Motor und Stromverbrauchern? Wie alt ist die Batterie? Du schreibst von einer "Nebelmaschine", hab ich am Traktor noch nie gehört. usw. Brennt die Ladelampe mit dem Zündschlüssel? brennt sie weiter, auch wenn der Motor läuft?

    Die Frage aus dem Forum, doch mal an den Anschlüssen die Spannung zu

    messen, ist ein professioneller Vorschlag, der weitere Klarheit schafft bzw. Fehlerursachen einkreist.


    Das Forum will Dir gerne helfen, aber Du musst dabei aktiv mitmachen, weil keiner ein Hellseher ist, der innerlich Kontakt mit Deinem Traktor aufnehmen kann.


    Grüße von Johannes

    Vielen Dank, Hendrik, für Deine Aktualisierung! Ich lese Deine Berichte total gerne und mit Gewinn.

    Nach so viel Arbeit und Einsatz wirst Du ja wohl kurz vor Ende nicht die Courage sinken lassen. Immer wieder warte ich bei solchen Gelegenheiten des "ersten Starts nach Totalreststauration" ein Filmchen mit gutem Ton vom ersten Anlassen. Aber die meisten Schrauber sind dann zu euphorisch, um daran zu denken.


    Johannes

    Also ich halte das selbst Konfektionieren von Bremsbelägen für nicht trivial, allein deswegen, weil man seiner Arbeit hernach das eigene Leben und das Leben anderer anvertrauen muss.

    Vielleicht doch besser einer wirklichen Fachperson anvertauen.


    Bei vorkonfektionierten Belägen ist erstmal alles klar. Die Senkung und Löcher im Belag entsprechen den Löchern im Träger. Man steckt von der Mitte der Beläge ausgehend einen korrekt passenden Niet durch das Loch und setzt ihn. Bricht dabei die Senkung im Belag aus oder bekommt der Belag gar einen auch noch so kleinen Riss (auch beim letzten Niet!), geht's neu von vorne. Natürlich muss der Belag schließlich über seine gesamte Fläche absolut spaltfrei, kraftschlüssig am Träger anliegen und darf weder in der Mitte noch an einem Ende eine "Welle werfen"


    Ist der Belag nicht schon passend vorbearbeitet, steht man vor dem Problem, absolut genau passend zu den Löchern im alten Träger neue Löcher zu setzen, oder gemäß dem eigenen, neuen Lochschema, weitere Löcher in den alten Träger zu bohren (bis er ein Schweizer Käse ist :-(

    Soviel ich weiß, reißt man auf dem neuen Belag die Lage der vorgesehenen Löcher an und *senkt* als erstes auf einer eingestellten (!) Ständerbohrmaschine bis zur vorgesehenen Tiefe vor (hier muss das beschworene Drittel an Material stehen bleiben! damit der Niet eine Fläche hat, um seine Kraft anzusetzen). Senkt man hier zu tief oder -durch, war's das. Der Niet hat nichts zu halten, nur ein gottesfürchtiger Mann würde den Belag dennoch weiterverwenden. Da der Senker eine Zentrierspitze hat, ist deren "Loch" im Belag jetzt das Zentrierloch für den Bohrer, mit dem man im zweiten Arbeitsgang die Durchgangslöcher im Durchmesser der Niet-Schäfte bohrt.


    Verantwortung und Arbeit zusammen genommen raten mir, es machen zu lassen oder geklebte Beläge vorzuziehen.


    Ich hoffe, hier kein Blech geredet zu haben, sonst freundlich darauf hinweisen :-)


    Johannes

    Ich möchte diese Nachricht von justfendt/des Admins deswegen nochmal ausdrücklich unterstreichen, da ich mit genau dieser Materie seit vielen Jahren beruflich befasst bin.

    Wir haben heute die groteske Situation, dass einerseits die Leute das Innenleben ihrer Unterhose in einem "sozialen" Netzwerk frei veröffentlichen und gleichzeitig furchterregende Geldbeträge wegen Verletzung des Urheberrechts, Verletzung der Persönlichkeitsrechte oder auch Veröffentlichung von Sachen in Innenräumen (!) gezahlt werden müssen. Viele drehen da am Rad, weil sie die Chance wittern, ans schnelle Geld kommen zu können - incl. deren Anwälte.


    Ganz sicher ist nicht "alles illegal", es ist nahezu alles klar geregelt, aber die Rechtsmaterie ist so kompliziert und ausnahmen-reich, dass sich eben Anwaltskanzleien und Abmahnfirmen von ernähren können.


    Deswegen, wie der Admin sagt: Vorher drei mal überlegen: Ist niemand Fremdes gut sichtbar auf dem Bild? gar ein Kind? Habe ich das Bild woanders "gezogen"? Von Unterlagen der Gerätehersteller und irgend welchen Internetbildchen sollte man eh die Finger lassen. Zitieren darf man natürlich.


    Johannes