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Beiträge von jweitzel

    Also ich halte das selbst Konfektionieren von Bremsbelägen für nicht trivial, allein deswegen, weil man seiner Arbeit hernach das eigene Leben und das Leben anderer anvertrauen muss.

    Vielleicht doch besser einer wirklichen Fachperson anvertauen.


    Bei vorkonfektionierten Belägen ist erstmal alles klar. Die Senkung und Löcher im Belag entsprechen den Löchern im Träger. Man steckt von der Mitte der Beläge ausgehend einen korrekt passenden Niet durch das Loch und setzt ihn. Bricht dabei die Senkung im Belag aus oder bekommt der Belag gar einen auch noch so kleinen Riss (auch beim letzten Niet!), geht's neu von vorne. Natürlich muss der Belag schließlich über seine gesamte Fläche absolut spaltfrei, kraftschlüssig am Träger anliegen und darf weder in der Mitte noch an einem Ende eine "Welle werfen"


    Ist der Belag nicht schon passend vorbearbeitet, steht man vor dem Problem, absolut genau passend zu den Löchern im alten Träger neue Löcher zu setzen, oder gemäß dem eigenen, neuen Lochschema, weitere Löcher in den alten Träger zu bohren (bis er ein Schweizer Käse ist :-(

    Soviel ich weiß, reißt man auf dem neuen Belag die Lage der vorgesehenen Löcher an und *senkt* als erstes auf einer eingestellten (!) Ständerbohrmaschine bis zur vorgesehenen Tiefe vor (hier muss das beschworene Drittel an Material stehen bleiben! damit der Niet eine Fläche hat, um seine Kraft anzusetzen). Senkt man hier zu tief oder -durch, war's das. Der Niet hat nichts zu halten, nur ein gottesfürchtiger Mann würde den Belag dennoch weiterverwenden. Da der Senker eine Zentrierspitze hat, ist deren "Loch" im Belag jetzt das Zentrierloch für den Bohrer, mit dem man im zweiten Arbeitsgang die Durchgangslöcher im Durchmesser der Niet-Schäfte bohrt.


    Verantwortung und Arbeit zusammen genommen raten mir, es machen zu lassen oder geklebte Beläge vorzuziehen.


    Ich hoffe, hier kein Blech geredet zu haben, sonst freundlich darauf hinweisen :-)


    Johannes

    Ich möchte diese Nachricht von justfendt/des Admins deswegen nochmal ausdrücklich unterstreichen, da ich mit genau dieser Materie seit vielen Jahren beruflich befasst bin.

    Wir haben heute die groteske Situation, dass einerseits die Leute das Innenleben ihrer Unterhose in einem "sozialen" Netzwerk frei veröffentlichen und gleichzeitig furchterregende Geldbeträge wegen Verletzung des Urheberrechts, Verletzung der Persönlichkeitsrechte oder auch Veröffentlichung von Sachen in Innenräumen (!) gezahlt werden müssen. Viele drehen da am Rad, weil sie die Chance wittern, ans schnelle Geld kommen zu können - incl. deren Anwälte.


    Ganz sicher ist nicht "alles illegal", es ist nahezu alles klar geregelt, aber die Rechtsmaterie ist so kompliziert und ausnahmen-reich, dass sich eben Anwaltskanzleien und Abmahnfirmen von ernähren können.


    Deswegen, wie der Admin sagt: Vorher drei mal überlegen: Ist niemand Fremdes gut sichtbar auf dem Bild? gar ein Kind? Habe ich das Bild woanders "gezogen"? Von Unterlagen der Gerätehersteller und irgend welchen Internetbildchen sollte man eh die Finger lassen. Zitieren darf man natürlich.


    Johannes

    Hallo Kone,


    was da zwischen den Kühlrippen sitzt, ist in der Regel eine total verbackene Masse aus angesaugtem Erdstaub, Getreidespelzen und meist Öl. Das bekommt man nur "mit was Scharfem" weg. Ich habe mich seinerzeit nicht getraut, an dem Vierzylinder alles abzuschrauben, was für eine Demontage der Luftleitbleche nötig gewesen wäre. Da mein Schlepper nicht mehr 5 Stunden lang einen 3-Schaar-Pflug ackern muss, habe ich mir gedacht, dass man die Luftleitbleche auch als Leitblech für den Strahl eines Hochdruckreinigers nutzen kann ;-)

    Ich habe das Gröbste mit einem schmalen Schraubenzieher rausgestochert, dann erst mal mit Druckluft hinterher. Danach habe ich das Ganze mit Motorreiniger aus der Sprühflasche sorgfältig eingesprüht und ca. 1 Std. eingeweicht. Schließlich bin ich dann mit dem Hochdruckreiniger mit 60 Grad heißem Wasser hinterher, da ich keinen Dampfreiniger habe.

    Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Auf der Abluft-Seite des Motors hat sich im Zuge der Aktion Händeweise Erdreich und Gebrösel gesammelt.


    Wenn der Motor danach lief, war der Luftzug der Kühlung deutlich spürbar kräftiger und gleichmäßiger.


    Soweit meine Erfahrung und Handeln.

    Grüße von Johannes

    Hallo Sam,

    also dass Mammuts Raubtiere sind, das wusste ich bis eben gar nicht ;-)


    Ich habe einen Köti II von Anfang der 1970er Jahre und beschäftige mich auch schon seit längerem damit, ihm Abschnittsweise eine neue Elektrik zu verpassen. Bei ihm sind erfreulich viele Blockverbinder eingesetzt, in erster Linie an den Stellen, wo er auch getrennt würde/wurde, Auf Höhe von Kupplungsglocke/Getriebe, Motorhaube, Achstrichter links und rechts. Egal, obs beim älteren Mammut so war - ich würde das auf jeden Fall so auch machen.


    Was mich zentral abschreckt, ist das Armaturenbrett, denn da drunter geht es zu wie bei Hempels unterm Sofa. An der Sicherung direkt nach dem Zündschloss ist mit "Stromklauern" min. 6-8fach gewerkelt. Diese Steckklemmen-Duplizierer sind aufeinander getürmt und warten nur darauf, irgendwo Massekontakt zu bekommen. Dazwischen dann eine Mischung aus Kontaktspray, Spinnweben, Getreidespelzen und toten Fliegen.


    Ich stelle mir vor, dass man einen Kabelbaum sauber nach Plan und mit viel Zollstock (oder Schneidermaßband der fluchenden Ehefrau?) auf einem großen Tisch anlegen kann/sollte. Das begünstigt den Einsatz von Schrumpfschlauch. Super sauber. Die "Heimwerker" gehen wahrscheinlich am lebenden Objekt lang, zwicken das alte Kabel raus und legen sofort das neue. Ich nehme an, dass dies immer die Version ist, wo man auf Traktortreffen dann 500 lose Kabel frei um den Motor sich schlängeln sieht ...


    Viel Glück und Geduld!

    Johannes

    Offen gestanden, weiß ich nicht sicher, ob Du Deine Fragen echt meinst oder Du hier nur was inszenieren willst.


    Man kann Deine Fragen ziemlich umfangreich und nach ewigen Recherchen und mathematischen Höhenflügen beantworten, ich versuche hier mal ne etwas ausführlichere "Schnellantwort".

    Also, so weit ich weiß, darf Dein Traktor so viel am Haken haben, bis er stehen bleibt. Davon völlig abzusehen ist, wieviel Du mit Deinem Führerschein bewegen darfst. Da werden sich jetzt sicher sofort hier Leute melden und es (besser) wissen. Ich meine persönlich für mich, dass mein alter grauer Lappen erlaubt, eben so viel auch mit dem Traktor bewegen zu dürfen (max km/h: 25).

    Ich hatte einen alten Deutz 2-Zylinder F2L/612, bei dem stand in den Papieren irgendwo, dass er eine max. Anhängelast von 14 tonnen (!) haben dürfe. Der Motor leitete 18 PS aus 1700 ccm bei 1.800 Umdrehungen. Seine *Kraft* (Drehmoment) betrug dabei 77,5 Nm (Newtonmeter).


    Ich hatte früher auch ein Honda-Motorrad CBM 125, das hatte 13 PS aus 125 ccm (! ein Joghurtbecher) bei 8000 Umdrehungen/Minute. Das Drehmoment bei dieser Nähmaschine betrug max. 10 Nm.


    Leistung ist Arbeit pro Zeit. Ich kann also bildlich gesprochen die gleichen "PS" dadurch erreichen, dass ich wie ein Berserker am Stahlhebel langsam drehe, oder ich kann ein paar Mücken im kreisrum fliegen lassen und dabei einen Stohhalm bewegen. Arbeit ist Kraft mal Weg. (Alles Physik 7. Schuljahr). Klassische Traktoren schöpfen also eine riesige Kraft aus sehr viel Hubraum, während Autos keine "Kraft" haben, sondern mit für Dieselmotoren unvorstellbaren Umdrehungsgeschwindigkeiten ihre Leitung herbei-jaulen.


    Moderne 4- und mehr-Zylinder Traktoren sind auch nicht mehr auf viel Hubraum ausgelegt, sondern auf Umdrehungszahlen. Da treibt der Motor allerdings eine Hydraulikpumpe bzw. einen Ölwandler an, der auch die hohen Ump/Min in Kraft umsetzt. Geht dann da was kaputt, steht der ganze Karren.


    Die "PS", also die Leitung sind jeweils die gleichen. Nur zieht der eine damit 14 Tonnen auf trockener, ebener Straße, der andere erfreut sich (bei 13 PS) an 100 km/h Höchstgeschwindigkeit – die bei jedem Maulwurfshügel allerding dahin ist.


    Ein altes Sprichwort sagt: "Es gibt nichts besseres bei Hubraum als noch mehr Hubraum". Und dewegen sind wir meist Traktorenfreunde ;-)



    Soweit mein Beitrag

    Johannes

    Hallo Matthes,


    vielen Dank für Deine Antwort! Wie das Multipower in etwa funktioniert, ist mir klar. Und dass nicht 2 Gänge gleichzeitig kraftschlüssig eingelegt sein können und deswegen eine Überholkupplung im Spiel sein muss, ist auch klar.

    Der Kraftschluss wird ja über eine hydraulisch betätigte Kupplung jeweils hergestellt, welche durch einen ziemlich kleinen Stift (der aus dem Getriebegehäuse ragt) betätigt wird. Alles klar.

    Es ist die Betätigungsmechanik für diesen Stift, die nicht richtig funktioniert/eingestellt werden muss: Bowdenzug und Schiebemuffe am Gangschalthebel.


    Da stecke ich fest.


    Grüße von Johannes

    Hallo Leute,


    das neue Forum muss sich zwar noch etwas "zurechtrütteln" und wir user uns in der Bedienung üben, aber dennoch möchte ich mein Anliegen nochmal nach vorne schieben:


    Hallo!, ist hier nicht jemand, der mir in dieser Sache mit Rat, einer guten Zeichnung oder Einstellanleitung weiterhelfen kann??


    Akut ist es so, dass man dies HS Vorgelege nicht verlässlich de- oder aktivieren kann. Und wenn das Vorgelege eingelegt ist, kann man nicht mehr mit dem Motor bremsen! Das ist bergab mit Anhänger unverantwortlich.


    Im Getriebe/die hydr. Kupplung funktionieren, es ist die Mechanik von Bowdenzug und dem Drückknopf, die justiert werden müssen bzw. nicht richtig einrasten.


    Wird die HS-Schaltung in einem der Handbücher detaillierter besprochen? Ich meine, alle erworben zu haben.


    Herzliche Bitte um etwas Hilfe

    Danke!

    Johannes

    Hallo "Greifer",


    Deine eingangs gestellten Fragen und Probleme wurden ja schon von mehreren Teilnehmern hinterfragt. Ich selbst habe auch keine landwirtschaftliche Ausbildung, bin aber seit 15 Jahren im Obstbau, Weidewirtschaft und hilfsweise Weinbau unterwegs.


    Landwirtschaft ist - erst recht wenn man sie "naturnah" betreiben will - ein ungeheuer komplexer und anspruchsvoller Vorgang. Da kann man nicht hier im Forum ein paar Fragen stellen und dann los legen. Heutzutage greift immer mehr die Einsicht um sich, dass man auch mit noch so vielem technischem Einsatz nicht "gegen die Natur" oder an ihr vobei schaffen kann. Wenn Du also in einer Landschaft wohnst (was wir alle nicht wissen!), wo fette, saftigen Wiesen Bestand sind, kannst Du nicht immitten einer solchen Topografie mit Magerwirtschaft anfangen wollen. Und wenn von Kräutern und Blütenvielfalt die Rede ist, ist das genau das Gegenteil von fetten Wiesen und Düngung. Natürlich ist auch das organische Düngen eine Wissenschaft für sich, denn falscher Mist zur falschen Zeit ausgebracht, entzieht sogar dem Boden Stickstoff (bei der Verrottung), bringt eine Unzahl von tierischen Würmern und Schädlingen herbei, und ist Mist ist als gewerblicher Dünger für Stauden, die vom Feld in den Mund (also ohne Kochen oder Waschen) kommen, ohnehin verboten.


    Es bleibt Dir also nichts anderes übrig, als zu gucken, was bei euch der Boden überhaupt hergibt bzw. wachsen lässt, welcher Untergrund gegeben ist (bei uns z.B. Löss und unendliche Kiesflächen) Kontakt mit alteingesessenen Landwirten zu suchen (vielleicht sogar da ein Jahr mit zu machen), und zu lernen, lernen ...


    Soweit meine Meinung.
    Johannes

    Hallo Forumskollegen,


    um das Thema "HS-Schaltung" bei den jüngeren EICHER Modellen (3XXX), die diese Hydroschaltung hatten, hatte ich früher schon einmal mich hier zu erkundigen versucht.


    Frage: Hat hier jemand vielleicht eine gute Explosionszeichnung (falls nötig per PM) oder vielleicht sogar eine Anleitung zum Einstellen von dem Teil? Das wäre super. (Die zu knappe Anleitung und schlechte Kopie aus den Kundendienstmitteilungen habe ich, hilft aber nicht.)


    Nachdem ich meinen Eicher aus der Motorwerkstatt zurück habe, sieht man an der mit dem gelben Pfeil gekennzeichneten Stelle ca. 1,5 cm loses Gewinde einer Hülse. Der Zustand zuvor ist hier zu sehen. Doch nun ist die Schrauberei sehr lose, und es ist auch keine Gegenmutter vorhanden (die Scheibe, die man hier sieht, hat kein Gewinde, sonder dreht sich lose).
    Einerseits kann es sein, dass man hier den Bowdenzug der HS-Schalten *auch* einstellen kann. Anderseits sieht der hier gezeiget Zustand irgendwie "gesünder" aus.


    Wer kann helfen?
    Grüße von Johannes


    [Blockierte Grafik: https://pbase.com/jweitzel/image/166328653/original.jpg]

    Vielen herzlichen Dank an jeden von Euch für die klaren und präziesen Antworten!
    0 Ampere können's definitiv nicht sein, wegen der Borduhr. Aber was tatsächlich stimmt: Es ist zwar eine Qualitätsbatterie vom Lama, wartungsfrei, aber ich habe sie aus dem Regal raus in den Traktor eingebaut und bin quasi sofort losgefahren, ohne sie erst nochmal "durchzuladen". Das habe ich jetzt unfreiwillig nachholen müssen ;-) War aber in Panik, dass der Traktor "Batterien frisst".


    Bei dem "Strom abhauen" meinte ich, dass der Zündschalter neu installiert ist und ja eigentlich alle Stromkreise unterbricht - mit Ausnahme der Warnblinkanlage. Also sollten keine Lampen und sonstige Kontakte als irreguläre Stomverbraucher in Frage kommen. Ebenso sind der Anlasser und Lima neu und neu verkabelt.
    Bin ganz beeindruckt von den Ferndiagnosen und danke nochmals!


    Johannes

    Als ich Ende Januar meinen Eicher 3351 bei sehr wenigen Plusgraden aus der Scheune holen wollte, um den Holzspalter zu holen, fiel die Aktion ins Wasser, weil der Anlasser nach drei jammernden Umdrehungen stehen blieb: Batterie leer! Der Motor ist frisch überholt, die Batterie ist ohne Übertreibung erst ca. 5 Startvorgänge alt. Zündschalter, Blinkergeber, Starterknopf, Massekabel, Anlasserkabelei neu, die Elektrik allerdings zu weiten Teilen noch elend. Den Traktor hatte ich Anfang November abgestellt. Also muss wohl ein Ruhestrom die Batterie über die 3 Monate leergezogen haben.


    Ich habe nun ein Messinstrument zwischen Massekabel und -Pol der Batterie geklemmt und 3,5 ("wackelnde") Milliampere Ruhestrom gemessen. Ein analoge Borduhr hat Dauerstrom.


    Frage: Welche Höhe eines Ruhestroms ist "normal"? An welcher Stelle kann denn überhaupt Spannung abhaun, ohne einen Kurzen schmelzen zu lassen? Im letzten Jahr wurde beim Lama die alte Lichtmaschine durch eine neue ersetzt, wobei der Monteur den historischen Regler gleich mit abknipste und ersatzlos die neue LiMa eingebaut hat.


    Grüße von Johannes!

    Wäre es da eine Idee, das Ganze mit Diesel / Petroleum zu probieren? Also aufbocken, ins Gehäuse noch ein Glas Diesel rein und 5 Minuten unbelastet laufen lassen? Dann ablassen. Wahrscheinlich holt man erst im zweiten Durchgang auch die Ecken raus, aber das wär für mich ein vorstellbarer Ansatz. Vor allem Petroleum ist ein Wundermittel, und mild.
    Die Pulpe muss man dann aber auch nach Gesetz "entsorgen".


    Johannes

    Ich muss auch sagen, dass ich total begeistert bin, und zwar über den Bericht aber auch vor allem über die Bilder. Selten gibts hier im Forum derart gut gemachte Bilder. Da sieht man wirklich was, und nicht nur irgendwelches "Mäusekino" und dunkel Schemen. Alles in allem fiebert man förmlich darauf hin, dass das edle Teil endlich soweit beinander ist, dass es zum ersten Mal angelassen werden kann. Mach bloß ein Filmchen davon! Ich hätte die 2 Jahre Ausbildung und damit "Untätigkeit" schier nicht überstanden. Ich muss dann weiter machen, bis es fertig ist.
    Der Traktor steht ja nachher da echt wie neu. Anders kann man das nicht sagen. Gratulation und alle Hochachtung! – aus zu den Investitionen ...


    Johannes

    Sorry, dass ich auch noch reinrede.
    Kompression messen und dann bitte hier mal zum Besten geben! "Leistung bringt er am Berg" - das tat meiner auch, nur hats dann schließendlich doch 4k € gekostet, die ehemals *vorgesehene* Leistung wieder zu bringen.


    Wie beim Arzt: Von den günstigen in Frage kommenden Diagnosemethoden sich zu den teuren durcharbeiten...


    Is halt so mit teuren Mädels ;-)


    Johannes

    Ich habe zu wenig konkrete Erfahrung, um Dir hier verwertbare Empfehlungen zu geben. Von anderer Herrichtung von Zylinder/Kolben her weiß ich, es wäre zu prüfen, ob Du die Einlaufkante am OT und überhaupt die Laufbahnen gehohnt bekommst (bzw aufs nächste Übermaß ausgedreht und gehohnt). Die Laufbahnen werden aufgrund der Kräftegeometrie im Arbeitstakt an der den sich nach unten drehenden Kurbelarmen gegenüberliegenden Seite stärker beansprucht und verschlissen.
    Also wäre für mich zu prüfen: Haben die Büchsen genug Substanz, um von außen aufgearbeitet und neu mit Dichtflächen versehen zu werden (kenne ich
    mich nicht aus), und um von innen gehohnt/aufs nächste Übermaß ausgedreht zu werden.


    Warum sich hier im Forum die Cracks grad nicht melden, weiß ich nicht. Vielleicht noch auf Magerkur von Weihnachten?


    Viel Erfolg!
    Johannes

    Vielleicht sind meine Gedanken ja müßig. Frontscheiben sind doch schonseit längerem nicht mehr "Sekurit" (vorgespanntes Krümelglas), sondern Verbundglas. Es gibt immer mehr PKW, die den Heckwischer direkt ins Glas gesetzt haben. Ist das da nun Sekurit oder Verbund? Wird - falls Sekurit - dies nun vor oder nach dem Bohren getempert?


    Ist ja auch nur ne Idee...


    Grüße von Johannes

    Loch ins Glas bohren (lassen. geht?) und Motor versetzen? seitlich - unten?
    Bei ner Niedrigkabine den Wischermotor oben anzusetzen ist ja wirklich Schildbürgermäßig.


    Grüße von Johannes