Beiträge von Eicherfreund

    Sehe ich genauso. Ich habe bei mir mittels 3 Stücken Lötzinn, jeweils ca 1 cm lang sowie 1mm Dicke, gemessen. Diese habe ich mittels Fett auf den Kolben "geklebt" und dann durchgedreht. Das ist mindestens so genau wie mit der Spannbrücke, da der wirkliche Abstand zum Zylinderkopf gemessen werden kann. Der Schlepper läuft übrigens seit 3 Jahren perfekt!


    Grüße Markus

    Hallo Herr namenlos bzw. 3085,


    obwohl du ja seit Jahren mit deinen Äußerungen hier einen sehr grenzwertigen Umgang pflegst ("das dümmste, was man machen kann, Augenkrebs...) und dieser hier auch immer wieder


    teils hitzig diskutiert wurde, bist du aufgrund deiner Sachkompetenz eine Bereicherung für das Forum. Und ich weiß, wir sind ja hier schließlich nicht bei den Briefmarkensammlern. :)


    Allerdings ist mein Tipp mit dem Lötzinn bei weitem nicht das Dümmste, was man(n) machen kann. Früher war diese Messmethode gang und gäbe und wurde sogar von Eicher selbst bei


    seinen ED Motoren empfholen. Sicherlich argumentierst du jetzt, dass dies völlig andere Motoren sind - ich lasse dies jetzt aber mal dahingestellt.


    Mein Vorschlag war darüberhinaus lediglich als Tipp gemeint, um mal auf die Schnelle zu überprüfen, ob das Spaltmaß im montierten Zustand wirklich viel zu knapp eingestellt ist.


    Diesen Zweck hätte die Methode auf alle Fälle erfüllt.


    Grüße Markus

    Hallo,


    also ohne Vorspannung geht es nicht, dann lieber mit Lötzinn und Zylinderkopf arbeiten!


    Selbst der Kupferring bzw. die Kopfdichtung wird beim Anziehen noch etwas gepresst.


    Du könntest folgendes zwecks Überprüfung machen: Einspritzdüse raus und 1mm Lötzinn reinfriemeln.


    Das ist jetzt zwar nicht optimal aber liefert dir schon mal einen Anhaltspunkt, ob das Spaltmaß viel zu eng eingestellt ist.


    Grüße Markus

    Hallo. Das Ventilspiel soll eigentlich die unterschiedliche Wärmeausdehnung der Bauteile ausgleichen. Bei Betriebstemperatur sollte sich

    das Spiel wieder etwas verringern.


    Zudem macht das Spiel Sinn, da sich im Laufe der Zeit die Ventile in die Teller einarbeiten und das Spiel wieder geringer wird. So hast du einen gewissen Spielraum.


    Eine Möglichkeit wäre noch dass die Ventilführungen stark ausgeschlagen sind.


    Ich gehe jedoch immer mehr davon aus, dass bei deinem Motor alles so ist, wie es sein soll!

    Du solltest Mal hören, wie meine BMW mit Boxermotor klackert und das ist normal. Da werden allerdings wesentlich höhere Drehzahlen gefahren.


    Nach wie vor wäre eine gute Audioaufnahme interessant...


    Viele Grüße Markus

    Das geringfügig kleinere Spaltmaß macht nichts aus, wenn der Rest passt.


    Es sei denn, du hast ein derart großes Pleuellagerspiel, das würde sich dann aber eher in einem Klopfen äußern.


    Nochmals zur Schmierung: Kommt denn genügend Öl bei den Kipphebeln an? Wobei ich jetzt nicht glaube, dass sich die Ventile in den Führungen aufgrund von Ölmangel verklemmen.


    Interessant wäre eine gute Audio, zumindest besser als eine reine Beschreibung des "Klackens".


    Wurde denn eigentlich am Zylinderkopf auch etwas gemacht?


    Grüße Markus

    Noch eine Idee: War das Ventilspiel evtl vor der Reparatur viel zu knapp eingestellt und jetzt passt es? Vielleicht ist jetzt ja alles normal und du vergleichst mit dem Urzustand? Hast du evtl einen anderen Schlepper zum Vergleich?


    Wie sieht es eigentlich mit der Schmierung der Ventilführungen aus? Da müsste bei geöffnetem Ventildeckel deutlich Öl ankommen...


    Grüße Markus

    Hallo 3085 (schade, dass du deinen wirklichen Namen nicht preis gibst!:-)



    Viele "Neulinge" sind oftmals der Meinung, dass bei einem Luftgekühlten Motor etwas nicht stimmt, da dieser aufgrund des fehlenden Wassermantels mechanisch lauter läuft. Das soll jetzt aber nicht heißen, das beim luftgekühlten Motor jedes Geräusch normal ist.


    Diese Annahme führt immer wieder dazu, dass Ventile möglichst knapp eingestellt werden, um das Ventilklacken bzw. die Geräusche zu minimieren. Hier gibts das Sprichwort (zumindest so ähnlich): Wenn man kein Ventilgeräusch (Klacken) hört, dann ist etwas kaputt! (bitte nicht ganz wörtlich nehmen).


    Bei einem Wassergekühlten Motor, wo Kühlrippen das Geräusch nicht noch zusätzlich verstärken, ist die Lärmkulisse wesentlich geringer.


    Mach dich mal schlau, was z.B. BMW mit seinen Boxermotoren alles unternommen hat, um das mechanische Geräusch des Ventiltriebes zu minimieren.


    Deinen technischen Tipps zwecks Überprüfung stimme ich natürlich uneingeschränkt zu! :)


    Grüße Markus

    Hallo!


    Ich bin der selben Meinung wie Uwe!


    Stand der Kolben denn auf OT (Verdichtungshub) beim Einstellen? Wie verhält sich das Ventilspiel, wenn der Motor wieder


    abgekühlt ist? Eigentlich wird das Spiel immer im kalten Zustand gemessen.... Einstellen nach Gehör ist natürlich völliger Quatsch! Speziell


    beim luftgekühlten Motor wirst du allerdings immer ein gewisses Ventilklacken hören, das ist auch unbedingt nötig!



    Grüße Markus

    Hallo. Das kommt auf die Tiefe der Spuren an. Sind die Nadellager Normteile? Gefühlt würde ich diese im besten Fall wechseln und damit noch viele tausend Stunden weiterfahren. Der Güldner 2BN Motor dreht ja nicht sehr hoch und die Belastung ist bei ausreichender Schmierung gering. Mal sehen was die Kollegen dazu meinen.


    Grüße Markus