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Beiträge von Eicherfreund

    Hallo,


    dein "Reparaturauftrag an besagte Firma könnte dann lauten:



    Pumpe zusammenbauen und nach den entsprechenden Vorgaben einstellen.


    Die Pumpe müsste von Kugelfischer sein - oder?


    Die heuteigen Boschdienste sind mit solchen Teilen in der Regel überfordert.


    Aus diesem Grund ist immer ein Spezialbetrieb, welcher sich auf Oldtimer Pumpen spezialisiert


    hat, vorzuziehen.



    Grüße Markus

    Hallo,


    eigentlich musst du die Fördermenge wieder einstellen lassen. Dies geschieht in der Regel über die Reglerstange bzw. über dessen Hülse, welche sich


    so weit ich weiß verstellen lässt.


    Wenn denn alles verstellt ist, dann wirst du dir mit "Hausmitteln" schwer tun - ich bin aber kein Profi.


    Grüße Markus

    Hallo,


    wende dich mal an die Fa. Koller und Schwemmer. Da kannst du die Einzelteile hinschicken und wieder zusamenbauen lassen.


    Aber lass dir am besten einen Kostenvoranschlag machen - Pumpen sind Präzisionsteile und dafür musst du auch bezahlen.



    VG Markus

    Hallo,


    na ja, wenns aber z.B. lediglich am schwergängigen Fußgas liegt, dass der Motor nicht zurückregelt, dann beißt er sich hinterher in den


    "Arsch", wenn er zuvor den ganzen Motor zerlegt hat. Ich bin schon der Meinung, dass man zuerst bei den einfachen Dingen anfangen darf.



    Grüße Markus

    Hallo,


    ich kenne den Güldner jetzt zwar nicht, aber du kannst doch sicher ruckartig mit einem Gummihammer


    auf den Ringschlüssel gegen die Trägheit der Kurbelwelle klopfen - oder?


    Wenn dus dann richtig machen möchtest, müsstest du den Steuerdeckel demontieren.


    Von Ring von aussen wechseln halte ich nicht so viel, da du dadurch mehr kaputt machen kannst.


    Aber da gibts sicherlich noch die Expertenmeinungen.



    Grüße Markus

    Hallo,



    ich gehe nach wir vor davon aus, dass der minimal veränderte Förderbeginn nichts damit zu tun hat. Die Drehzahl wird alleine durch


    den Regler bestimmt, welcher aus Fliehkraftregler im Reglergehäuse (sitzt vorn auf der Kurbelwelle) sowie dem Federgehäuse, welches über das


    Gaspedal beeinflusst wird. Ich gehe weiterhin davon aus, dass etwas ausgeschlagen, verstellt oder schwergängig ist. Spannend wäre noch zu erfahren,


    ob der Schlepper im Urzustand "normal" geregelt hat.



    Grüße Markus

    Hallo Jürgen,



    der von dir bezeichnete Regler gehört zum Regler.


    Der eigentliche Fliehkraftregler sitzt im Gehäuse hinter der Riemenscheibe (Reglergehäuse).


    Im schlimmsten Fall hat sich da etwas gelockert bzw. ist dort ausgeschlagen.


    Im besten Fall ist die Reglerhülse an der Einspritzpumpe lose aber keine Ahnung, ob das


    den Effekt hervorrufen kann. Du könntest auch nachsehen, ob am dem langen Reglerarm, wlcher


    das Federgehäuse betätigt, die Fixierschraube locker ist. Normalerweise müsste die Welle jedoch mit


    einem Splint gesichert sein.


    Grüße Markus


    ...und vorsicht, wenn der Regler spinnt! Ein Dieselmotor kann förmlich "durchgehen" und dann fliegen dir die Fetzen um die Ohren!

    Hallo Christian,


    auf alle Fälle solltest du immer aufpassen, da die Spannung bei einer Batterie nicht gefährlich ist aber die möglichen Kurzschlussströme.


    Zum Anlasser: Ein Boschdienst kann diesen sicherlich überholen. Aber dann bist du mindestens 200€ los, da auch ein entsprechender Boschdienst


    schon mal mindestens 2 Stunden Arbeitszeit verrechnen wird.


    Falls du nicht technisch begabt bist, dann würde ich natürlich die Finger davon lassen.


    Auf der anderen Seite gibt es im Netz zahlreiche Videos, welche die Überholung eines Anlassers (meistens vom Prinzip her gleich) zeigen.


    Neben Kohlen, Kommutator, Magnetschalter, Lager gibts da nicht viel mehr Verschleißteile! :-)


    Evtl. könnten wir dir auch eine Schritt für Schritt Anleitung geben. :-)


    Falls du einen Kumpel hast, der sich damit auskennt, wäre es natürlich noch viel besser.


    Als Nachbau kosten die Dinger (eigentlich Massenware) ca. 250€.


    Ein gebrauchter Anlasser ist immer ein gewisses Risiko.



    Viele Grüße Markus

    Hallo zusamen!


    Jetzt geb ich auch mal meinen Senf dazu, sodass die Verwirrung perfekt ist! :-)


    Für ein schlechtes Anlaufverhalten beim Dieselmotor kann es viele Ursachen geben - darum auch die vielen Vorschläge!


    Wenn der Motor beim Betätigen des Anlassers nur langsam orgelt, sodass es fast schon weh tut, dann ist es zumindest schon mal


    sehr wahrscheinlich, dass hier der Grund für das schlechtere Startverhalten zu suchen ist. (Ein Dieselmotor, insbesondere der Direkteinspritzer, springt bei


    langsamer Starterdrehzahl einfach schlechter an, da die für den Startvorgang notwendige Kompressionswärme nicht erreicht wird.)


    Zum einen könnte eine altersschwache Batterie verantwortlich sein. Die von dir gemessenen Spannungen sehen aber gar nicht mal so schlecht aus und die


    Ampereleistung langt bei einer intakten Batterie allemal.


    Bei der Stromstärke, welche ein Anlasser zieht, ist der Spannungsabfall völlig normal. Würde jetzt die Verkabelung nicht passen (Korrosion an den


    Batteriepolen, Verkabelung...), so müsste die Spannung direkt am Anlasser gemessen in die Knie gehen.


    Ich bringe jetzt einfach mal zusätzlich den Anlasser als möglichen Kandidaten ins Spiel: Durch Verschleiß kann auch ein Anlasser einen wesentlich höheren


    Anlaufstrom ziehen, ohne die verbrauchte Energie in Drehbewegung umzusetzen. Ich habe letztes Jahr meinen Anlasser überholt. Neben einem neuen


    Magnetschalter (wäre evtl. gar nicht notwendig gewesen) war vor allem der Kommutator mit Kohle und andrem Abrieb zugesetzt. Diese leitenden Übergänge


    führen zwar zu einer erhöhten Stromaufnahme, allerdings nicht zu mehr Leistung bzw. Nach der Reinigung war das Teil von der Leistung her nicht wieder zu


    erkennen - ich schätze, dass der Anlasser ca. 40 Prozent mehr Leistung hatte. Zuvor dachte ich auch an eine altersschwache Batterie!


    Eine Erklärung zum Überbrücken bzw. Fremdstarten und wieso der Motor dadurch besser angesprungen ist: Dadurch wurde die Kapazität der Batterie erhöht


    und der Spannungsabfall des evtl. altersschwachen Anlassers etwas kompensiert.


    Du wirst letztendlich nicht drum herumkommen, die möglichen Fehlerquellen - wie sie die Kollegen und ich beschrieben haben - zu überprüfen. Weiterhin viel


    Erfolg bei der Fehlersuche! :-)


    Grüße Markus

    Hallo,


    vielleicht bist du in einem Hanomag-Forum besser aufgehoben?


    Es kann ja kein Hexenwerk sein, das richtige Startprocedere in Erfahrung zu bringen.


    In der Regel gibts eine Vorrichtung, welche auf die Einspritzpumpe wirkt und für eine erhöhte


    Fördermenge beim Kaltstart sorgt. Auf alle Fälle benötigt jeder Diesel eine soganannte "Starterfüllung",


    d.h. es wird mehr Dieselkraftstoff eingespritzt.


    Im Standgas startet der Motor sonst definitiv nicht.


    Eine Bedienungsanleitung sowie Ersatzteilliste wären auch keine Fehlinvestitionen.


    Grüße Markus

    Hallo,


    meistens gibts da einen Mehrmengenknopf bei Schleppern bzw. bis zum Anspringen Vollgas geben. Dann


    Gas aber wieder zurücknehmen, da der Motor noch kalt ist.


    Meist ist einfach ganz normaler Verschleiß des Motors der Grund.


    Zuerst würde ich nach den Glühkerzen sehen bzw. diese überprüfen.


    Dann Kompressionsmessung, Einspritzdüsen überprüfen....



    Grüße Markus

    Hallo!


    Noch ein Nachtrag zum "Nachstellen" der Ringmutter:


    Ich kann mir nach genauerer Überlegung nicht vorstellen, was das Nachstellen bringen soll.


    Das Hydrauliköl wird ja ausschließlich durch den Dichtring, welcher am unteren Ende der Kolbenstange sitzt, abgedichtet. Falls dieser durchlässt,


    dann hilft auch kein Nachstellen mehr, sondern nur noch ein Auswechseln. Oder liege ich da falsch?



    Grüße Markus