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Beiträge von F20GH

    Zitat

    würdest du 13 km hin und zurückfahren, wenn er die teile erst nicht hat

    JA, das würde ich, wenn ich selber nicht in der Lage wäre, die Teile zu identifizieren!


    Zitat


    Dann 14 Tage später nochmals 13/13 km das man die Teile entlich erhalten hat


    JA, auch das würde ich.


    Was ich nicht verstehe ist, dass der Händler 14 tage braucht, um die Sachen zu besorgen - das lässt sich fast nur mit

    einer Sammelbestellung beim Großhandel erklären - ist schon merkwürdig.


    Mach doch einfach aus der ungewollten Leerfahrt eine Lehrfahrt zum Händler.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Caroline,


    das Einfachste wäre natürlich, die Teile nach Muster einfach beim Landmaschinenhändler zu kaufen - aber genau das willst Du ja scheinbar nicht.

    Dann musst Du selber "bestimmen", was Du für Teile benötigst.

    Die Hohlschrauben und Cu-Ringe gibt es bei zahlreichen Onlinehändlern - Delegro zum Beispiel, um nur einen zu nennen.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Jens,


    ein Zündschloss mit sechs Anschlüssen kannst Du natürlich auch verwenden.

    Wie das angeschlossen wird steht in jedem Schaltplan für die Schlepper-Elektrik älterer Traktoren.


    Schaltpläne gibt es genug frei zugängliche im Netz - die Bildersuche von Google findet sowas .... !


    Aber auch hier im Forum ist das Thema schon mehrfach gefragt und auch beantwortet worden. (Einfach mal

    das Forum durchsuchen ...)

    Und wenn Du genau wissen willst, welches Kabel des alten Zündschlosses an welche Klemme des neuen

    Zündschlosses gehört, dann musst Du uns die alten und neuen Klemmenbezeichnungen nennen.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Alexander

    und schönen Gruß aus dem (fast) benachbarten Bergischen Land.


    Ich tippe in Deinem Fall auf einen verschmutzten Kraftstofffilter / verschmutze Leitungen.


    Bei erhöhter Leerlaufdrehzahl kommt noch genug Diesel durch, damit der Schlepper vernünftig läuft.

    Auch wenn Du startest, "zieht" die ESP den Kraftstoff aus einem vollen Kraftstofffilter-Gehäuse.


    Aber wenn der Motor über längere Zeit höher drehen soll (Fahrtbetrieb) oder viel Leistung abgefordert wird,

    dann läuft der Diesel nicht schnell genug hinterher.


    Am besten von der ESP bis zurück in den Tank alles kontrollieren und reinigen.

    Ggfs. ist auch Schmutz im Tank, oder das Tanksieb (falls vorhanden) ist verschmutzt.

    Ablagerungen in den Leitungen mit Druckluft und Wattekügelchen "herausschießen", neuen Kraftstofffilter verbauen,

    Verschraubungen und Kupferdichtungen prüfen, ggfs. ersetzen.


    Hat die ESP eventuell auch noch einen separaten kleinen Filter? Den dann natürlich auch

    prüfen und säubern.


    ... Nachtrag: wie sieht es mit der Tankentlüftung aus? Die sollte natürlich auch funktionieren.

    Wenn im Tank Unterdruck entsteht, dann kann das auch zu Deinem Problem führen.

    Probehalber einfach mal mit offenem Tankdeckel fahren, ob das Problem dann immer noch besteht.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Kurt,


    wäre interessant zu wissen, welches Öl denn ausläuft - Motor- oder Getriebeöl?

    Aber mal ganz ehrlich, dass bei einem alten Arbeitsgerät nach Jahrzehnten die meisten Dichtungen hinüber sind, das

    sollte jedem klar sein, der sich so etwas ans Bein bindet!

    Mit der Frage, was Du denn alles am Schlepper gemacht hast meinte ich weniger die "Pinselarbeiten", sondern was Du

    gemacht haben könntest, dass er plötzlich Öl verliert - z.B. ohne Anleitung "einfach mal" 5 Liter nachgekippt, einen Flansch

    nachgezogen und dabei eine Schraube abgerissen, einen Ölwechsel gemacht und falsches Öl eingefüllt - halt alles, was

    zu dem von Dir beschriebenen plötzlichen Ölverlust führen könnte.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Kurt,


    das wird die Burgmanndichtung sein, soweit ich weiß, sitzt dort kein Simmerring, und ein Sommerring auch nicht. ;-)

    Diese Dichtstreifen gibt es in verschiedenen Stärken, welche beim R16 passt, weiß ich nicht.

    Aber Du musst den Schlepper dafür ohnehin in der Mitte trennen, dann kannst Du ja auch messen.


    Mit den passenden Seiten aus der Reparaturanleitung kann ich leider nicht weiterhelfen.


    Was hast Du denn mit dem Schlepper alles gemacht, dass das bei der "ersten Probefahrt" passiert?

    Hast Du zuvor etwas dran repariert, falls ja, was?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Yilo,


    vermutlich hat die Bremstrommel durch Abnutzung innen eine umlaufende Kante bekommen, an der jetzt die Bremsbeläge anstoßen und das Abziehen der Bremstrommel verhindern. Du must versuchen, den Bremsmechanismus komplett zu "entspannen" - ist die Auflaufeinrichtung komplett "herausausgezogen", gibt es eine Möglichkeit, das Gestänge durch Lösen von Spannschrauben o.ä. weiter zu entspannen?

    Handbremse gelöst, falls vorhanden und auf diese Achse wirkend?

    Sitzt die Bremstrommel "bombenfest", oder kannst Du sie kippeln?


    Gruß, Jörg.

    Stimmt, mein Fehler!

    Die Federn und Kugel sind ja von unten montiert!

    Ich habe damals am D90H zur Reparatur den Schlepper ja auch trennen müssen.

    Habe das Getriebe an der Motorseite abgeflanscht und nicht an der

    Differenzialseite.

    Dann hast Du das Getriebegewicht noch am hinteren Teil vom Schlepper hängen, dann

    schlägt es Dir auch nicht nach hinten um.


    Fummelige Arbeit war das Lösen der vorderen (6?) Flanschschrauben der Eingangswelle.



    Gruß, Jörg.

    Zitat

    Ist der Hersteller zufällig Eicher?

    Nein, ist er zufällig nicht, aber auch für die Firma Eicher sind - wie für alle anderen Firmen auch - der Anhängebock, die Anhängekupplung und zugehörige Teile alle in die Gruppe der bauartgenehmigten Fahrzeugverbindungseinrichtungen eingeordnet.

    Und an diesen Teilen ist Schweißen verboten - so einfach ist das nun mal.


    wink : ich würde bei der TÜV-Vorführung dem Prüfer das auf jeden Fall zeigen, und mit ihm darüber sprechen, ich schätze, er kann das nicht durchgehen lassen.

    Und wenn man nichts sagst und es passiert etwas, dann haftet man persönlich, das muss einem halt klar sein.

    Ob Dein Schweißer sich dann noch erinnern möchte, dass er Dir da was geschweißt hat .... ?

    Hallo Namenloser,


    was heißt denn, dass das Getriebe blockiert?

    Kannst Du nur den Schalthebel nicht mehr bewegen, oder ist tatsächlich das Getriebe "gesperrt"?


    Letzteres kenn ich von meinem Fahr D90H mit ZF A5-5 Getriebe auch - nur leider bin ich mitten auf einer Kreuzung

    stehen geblieben. Ich hatte nicht präzise genug geschaltet und "zack" waren zwei Gänge gleichzeitig eingelegt.

    Schaltdeckel lösen, Schaltgabel samt Zahnrad mit sanfter Gewalt überzeugen, dass es sich bewegt, dann in dem

    immer noch eingelegten anderen Gang von der Kreuzung runtergeschlichen. Super peinlich.


    Ursache waren gebrochene Federn, die über Stahlkugeln die Schaltstangen in bestimmten Positionen fixieren sollen.

    Falls es bei Dir auch so ist, das ist schnell repariert und kostet auch nicht wirklich viel Geld.


    Im Getriebegehäuse sind kleine senkrechte Bohrungen, genau dort, wo auch die Schaltstangen ins Gehäuse gehen.

    Da sitzen jeweils eine Kugel (unten) und eine Feder (oben) drin. Vorgespannt wird das ganze dann durch den aufliegenden

    Schaltdeckel.

    Bei der Montage des Schaltdeckels ist es am einfachsten, wenn die Schaltgabeln alle in "Neutralstellung" stehen - also kein

    Gang eingelegt ist. Du musst nämlich mit dem vermutlich verschlissenen unteren Teil des Schalthebels beim Zusammenbau

    die Aufnahme in den Schaltkulissen treffen.


    Gruß, Jörg.

    Naja, musst Du ja selber wissen, aber nicht umsonst haben mehrere bekannte Hersteller von Anhängerkupplungen

    im lof- und NFZ-Bereich folgenden Hinweis gleich- oder ähnlich lautend auf Ihrer Homepage.


    Quellenangabe lasse ich mal weg, dafür anonymisiere ich den Inhalt:


    Der Anhängebock [...] ist ein, nach der EWG-Richtlinie 94/20 geprüftes Bauteil.
    Anhängevorrichtungen sind Bauteile, an die spezielle Forderungen hinsichtlich der

    Sicherheit gestellt werden.

    Aus diesem Grunde ist es nicht zulässig, weder an der Anhängevorrichtung selbst noch
    [...] Befestigungsteilen, nachträgliche Veränderungen vorzunehmen.

    Dazu zählen insbesondere [...], Schweißen oder auch mechanische Bearbeitungen, [...]

    @PD: Du musst mal richtig lesen!


    Ich spreche von der (Bau-) Länge des Kupplungsautomaten, und Du antwortest: die Schwungmassen haben die gleichen Abmaße.


    Frage: Wie viele Äpfel sind in einer Kiste?

    Antwort: Nur grüne, keine roten.


    Norbert hat genau das nochmal hervorgehoben, was ich weiter oben schon geschrieben habe: Varianten mit Hydrokupplung haben eine

    sichtbare Ablassschraube und folglich auch ein Loch im Kupplungsgehäuse.

    Zitat

    Also länger bauen tut er nicht

    Ich meine ja auch nicht den Schlepper als Ganzes, sondern den Kupplungsautomaten, und der baut mit Sicherheit länger.


    Zitat

    Es kann aber auch sein, wenn du zu wenig Öl auf der Kupplung hast das sie fliegkraft des Öles zu gering ist und dadurch immer Trennt


    Und genau deshalb habe ich DAS nicht als Vorschlag genannt. Und wenn der Schlepper KEINE hydraulische Kupplung hat, sondern eine normale, die aber total verschlissen ist, dann kann er auch bei getretener Bremse und eingelegtem Gang die Kupplung los lassen und der Schlepper geht nicht aus!

    Hallo F20,


    erstmal willkommen hier im Forum.

    Wir freuen uns hier immer, wenn "Neuankömmlinge" auch mal 3 Sätze zur Vorstellung preisgeben.


    Da hast Du Dir ja ein schönes Projekt vorgenommen. Ich glaube, ohne entsprechende Ersatzteildokumentation wird

    es schwer werden hier den Überblich zu behalten und alle defekten oder zu erneuernden Teile "nach Muster" neu zu bestellen.

    Da wird die Fehlerquote viel zu hoch sein, und Du wirst mit Sicherheit auch das eine oder andere Teil falsch ausmessen oder

    einfach vergessen.

    Es gibt hier im Traktorhof aber auch einige leidenschaftliche DB-Schrauber (nein, nicht Daimler-Benz!), die Dir vielleicht hier

    weiterhelfen können.


    Hast Du schon mal hier geguckt:

    www.oldtractorshop.nl/de/david-brown-ersatzteile/david-brown-990-995-996


    Vielleicht hat der auch eine Ersatzteilliste im Portfolio.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Hajo,


    der 108K dürfte keine Hydrokupplung haben, da die Schlepper dann die Typenbezeichnung 108KH erhielten.


    Feststellen kannst Du das auch beim Anfahren und Anhalten.

    Naja, und die Hydrokupplung baut halt etwas länger und hat eine erkennbare Ablassschraube fürs Öl!


    Gruß, Jörg.

    Hallo Scheunenfahrer,


    die Zapfwelle kann das nicht ausgleichen - muss sie auch gar nicht.

    Die Gelenkwelle muss das ausgleichen- und das kann sie auch.

    Die Länge muss halt passen, sie darf beim Durchfahren einer Bodenunebenheit

    weder stauchen noch auseinanderfallen.

    Und die Mindest-Profilüberdeckung muss immer gegeben sein.


    Gruß, Jörg.