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Beiträge von F20GH

    Kurbelwellenentlüftung beim Zweitakter? Wenn, dann Kurbelgehäuseentlüftung, aber der

    Zweitakter braucht das nicht unbedingt, im Gegenteil!

    Zum Herausspülen der Abgase wird oftmals der Druck aus dem Kurbelgehäuse genutzt!

    Kann es sein, dass Du das beobachtet hast?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Jürgen,


    die 18 bar sind ausreichend, m.E. ist das nicht der Grund dafür, dass der Motor nicht anspringt.

    Kannst Du mal etwas Öl in den Brennraum geben und dann die Messung erneut durchführen, ob es dann mehr wird?

    Muss es aber nicht zwingend. Ich kenne die genauen Werte zu Deinem Motor nicht, aber bei 18 bar ist der Motor nicht "tot".


    Gibt er denn gar keine Rauchzeichen von sich? Gerade Starthilfe-Sprays verursachen ja Unmengen an Qualm beim Startvorgang.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Eggi,


    was Du beschreibst, klingt wie der klassische Kupplungsschaden durch eine verschlissene Mitnehmerscheibe.

    Diese wäre dann auf jeden Fall zu tauschen. Wenn Du den Traktor dazu am Kupplungsgehäuse getrennt hast, kann man

    sehen, ob sonst noch weitere Arbeiten fällig sind. Ich denke mal, Ausrücklager tauschen würde auch Sinn machen, wenn der Schlepper

    schon an dieser Stelle getrennt ist.

    Unweit der Kupplung sitzen natürlich auch noch die Simmerringe von der Motor und Getriebeseite - es macht sicher Sinn auch hier dann mal einen

    prüfenden Blick draufzuwerfen - sofern man die Ringe sehen kann. Wenigstens motorseitig sitzt ja das Schwungrad davor. Aber eine Ölleckage

    sollte man dennoch erkennen können.

    Das Schwungrad musst Du dir von der Kupplungsseite her auch ansehen, wenn dort richtige Riefen drin sind müsste das ausgebaut und

    geplant werden.


    Gruß, Jörg.

    Wie soll ein Internet-Forum anhand eines unzureichenden Bildes beurteilen, ob die Dichtung Schrott ist oder nicht?

    Und genau dass, was Du gerne ausschließen möchtest, nämlich den Druck im Kurbelgehäuse halte ich durchaus für eine

    denkbare Ursache.

    Wie sauber sind denn die Dichtflächen? Sind die Deckel mit dem korrekten Drehmoment angezogen?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Caarlo,


    ja, das ist möglich.

    Beim Anschluss hast Du zwei Möglichkeiten, ich favorisiere diese Möglichkeit: den nicht benötigten Anschluss an die Rücklaufleitung zum Tank anschließen.

    Hat den Vorteil, dass beim Einfahren des Zylinders das Drucköl nicht übers Druckbegrenzungsventil abfließen muss, sondern relativ drucklos in den Tank zurück fließt.

    Variante zwei: am nicht benötigten Anschluss des Steuerventils einen Stopfen einschrauben. Beim Betätigen der "verschlossenen" Schieberstellung fließt das Öl

    über das DBV zurück in den Tank - macht auf Dauer das Öl schneller warm.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Namenloser,


    wenn die Verzahnung (egal ob am Hubarm oder der Hubwelle) ausgeschlagen ist kann es auch sein,

    dass beide Teile an einem Grat festhängen.

    Wenn Du den Abzieher wieder löst, sitzt der Hubarm dann immer noch fest, oder ist er auf der

    Verzahnung ein bisschen beweglich? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das damals als Presspassung

    ausgelegt wurde.


    Gruß, Jörg.

    Zitat

    Eine 50 PS-Schlepper mit diesem Schwader abzuwürgen, geht physikalisch meines Erachtens nicht,

    ... genau, und das habe ich ja auch gar nicht geschrieben!

    Ich habe geschrieben, dass die Leistungsaufnahme eines Ladewagens in der Lage ist, einen 50 PS Schlepper abzuwürgen.

    Und das war ein Beispiel, um den Zusammenhang zwischen Schlepperleistung, Anbaugerät und Auslage der Überlastkupplung zu verdeutlichen.

    Genauso kann eine Kreiselegge, die im Boden auf einen großen Stein trifft einen 100PS Schlepper abwürgen, wenn es nicht

    vorher die Gelenkwelle verdreht. Und genau um soetwas zu vermeiden benötigt man halt die richtige Art von Überlastkupplung und die

    dann auch noch mit dem passenden Drehmoment.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Johannes,


    die Überlastkupplung einer Gelenkwelle dient aber in erster Linie nunmal dazu, das Anbaugerät und evtl. noch die

    Gelenkwelle vor Überlast zu schützen!

    Und wenn an ein Anbaugerät mit einem vermeintlich zu kleinen Schlepper betrieben wird, der an der Zapfwelle das

    eingestellte Drehmoment der Kupplung gar nicht erreicht, dann geht im Überlastfall der Traktor aus, noch bevor die Kupplung schaltet.

    Du kannst ja mit einem 50 PS-Schlepper auch einen großen Ladewagen antreiben, aber spätestens wenn die erste "Flut" Grünfutter den

    Rotor erreicht ist Schluss - und dann hat nicht die Überlastkupplung in der Gelenkwelle abgeschaltet, sondern das 50 PS Motörchen hat

    einfach keine Puste mehr - das meinte ich damit, was ich zuvor geschrieben habe.


    Bei Gelenkwellen und Überlastkupplungen ist das immer so eine Sache, man muss wissen, was man möchte.

    Soll das Anbaugerät oder der Traktor oder die Gelenkwelle geschützt werden. Danach richtet sich dann die Drehmomentauslage.

    Und in Abhängigkeit vom Typ des Anbaugerätes ergibt sich die Bauart der Überlastkupplung und / oder des Freilaufs.


    Gruß, Jörg.


    Zitat

    An meinem Schwader ist eine ziemlich weiche Ratsche verbaut, die auch schon mal kurz auslöst, wenn das frische Mähgut viel zu dick liegt. Und so, meine ich, sollte es auch bei einem so "grazilen" oder "gakeligen" Gerät sein

    Genau so soll es sein, und nicht anders!!! :thumbs:


    Gruß, Jörg.

    Hallo Christoph,


    der KS83 und der KS85 sind ja vom Prinzip her gleich, lediglich 20 cm Arbeitsbreite unterscheiden die beiden Maschinen.


    Am KS83 läuft eine W 2100 Länge 960 mm (Mitte Kreuz-Mitte Kreuz) mit Sternratsche K32B und 500 Nm.

    Ein KS 270 bekommt die Gleiche Gelenkwellenbaugröße aber mit einer Sternratsche K32B mit 550 Nm.


    Insofern passt Tobis Angabe zur Gelenkwellenbaugröße sehr gut!

    Schaltmoment der Sternratsche kennst Du jetzt auch - und ob 500 oder 550 Nm ist total egal.

    Wenn Du allerdings einen 15er Deutz oder etwas ähnliches davor hängst, wird die Kupplung mit Sicherheit nie auslösen!

    Dann geht Dir vorher der Schlepper aus.


    Gruß, Jörg.

    Dass beim Startvorgang die Spannung abfällt ist aber der Regelfall und nicht die Ausnahme.

    Ein gemessener Spannungsabfall ist pauschal KEIN Hinweis auf eine defekte Batterie.


    Wenn Du alle Kontaktflächen gesäubert und die Batterie voll geladen ist, dann kannst Du aber

    in der Tat mal den Spannungsabfall beim Startvorgang messen. Ich halte nicht viel von pauschalen

    Antworten, deshalb will ich hier auch nicht einen pauschalisierten Zahlenwert in den Raum stellen - deshalb an

    dieser Stelle nur soviel: Auch wenn die Spannung unter 12V fällt, kann ein Motor anspringen.


    Miss mal und dann teile uns mal das Ergebnis mit.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Paul,


    die Cultor fahre ich seit über sechs Jahren auf der Hinterachse von meinem 108er, seit diesem Sommer auch auf

    der Vorderachse - nachdem ich die dort montierten Petlas wegen Alterrungsrissen (nach sechs Jahren) entsorgt habe.


    Über die Cultor kann ich nicht meckern, nur rein subjektiv finde ich, dass die Gummimischung relativ

    hart erscheint.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich das nachteilig auswirken kann, wenn man mit der Maschine

    viel auf dem Acker unterwegs ist. Ich vermute, die Selbstreinigung der Stollen wird da nicht so gut sein.

    Erfahrungswerte zu dieser Behauptung habe ich aber nicht.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Hendrik,


    also wenn der Motor erst 5 Minuten normal läuft, und dann anfängt zu klackern tippe ich mal auf ein

    Problem am Ventiltrieb oder den Ventilen. Aber das schließt Du ja aus.

    So eine Ferndiagnose übers Netz ohne an der Maschine zu stehen finde ich auch immer sehr schwer.


    Aber das mit dem Öl verstehe ich immer noch nicht. Wie kannst Du dem Motor eine neue Kurbelwelle

    verpassen, ohne dass alte Öl abzulassen? Und wieso wird dann erst danach das Öl gewechselt?


    Neue Zylinderkopfdichtung hat es auch gegeben?

    Kolbenüberstand geprüft?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Hendirk,


    willkommen hier in Forum!

    Du hast den Motor vom Hoftrac generalüberholt und machst danach einen Ölwechsel, weil er blau qualmt?


    1) was hast Du denn an dem Motor ersetzt?

    2) wieso ist das alte Öl drin geblieben?

    3) war die Einspritzpumpe auch ausgebaut und zur Überholung?

    4) neuer Kraftstofffilter drin und korrekt entlüftet?

    5) hast Du einen Putzlappen o.ä.im Ansaugtrakt vergessen?

    6) Ventilspiel korrekt?

    7) Förderbeginn okay?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Norbert,


    wieso hast Du Dich mit einem neuen Benutzernamen registriert?

    Ich glaube, bei vergessenen Zugangsdaten zum Benutzer R351956 (das bist Du doch, oder?) sind

    Dir unsere Admins gerne behilflich!


    Wieso hast Du denn die Bremstrommeln getauscht? Wenn die nicht komplett eingelaufen sind, müssen die normalerweise

    nicht getauscht werden. Und wie Du selber festgestellt hast, ist die Bremswirkung ja auch nicht besser geworden.

    Mangelhafte Bremswirkung liegt fast immer an verschlissenen oder ausgehärteten Belägen und festgegammelter Mechanik.


    Haben die Bremsbacken original einen kurzen und einen langen Belag und ist das auch korrekt montiert?

    Woher sind die Bremsbeläge? Versuch mal probehalber die Beläge etwas anzurauen und prüfe, ob die Bremswirkung dann kurzzeitig

    besser ist. Falls ja, ist was mit den Belägen nicht in Ordnung.


    Gruß, Jörg.

    Zitat

    Kramer: Mal ganz doof gefragt, auch Ventile alles neu eingestellt?

    ... s.o. damit hätte sich die "doofe Frage" auch erübrigt.



    Hallo Christoph,


    was verstehst Du unter "kein Lebenszeichen"? Kannst Du das mal beschreiben, was beim Startversuch passiert?

    Kommt wenigstens etwas Qualm aus dem Auspuff?

    Dreht der Motor vielleicht gefühlt schwerer oder leichter durch als sonst?

    Wie sieht es aus, wenn Du dem Motor mit einem Hauch Startpilot aushilfst?


    Gruß, Jörg.