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Beiträge von F20GH

    Ich habe noch nie gehört, dass zwei Zylinderkopfdichtungen übereinander verbaut werden können, und das dann dicht wird.

    Nichts ist ja unmöglich, aber ich bin mit sicher, dass das nicht dauerhaft funktionieren wird.

    Ist das jemand, der von der Materie Ahnung hat, der Dir das geraten hat?

    Man kann auf den Block eine Dichtung tun, dann eine passende Metallplatte drauf und dann wieder eine Dichtung, das kann

    technisch funktionieren, aber zwei Dichtungen gegeneinander zu verbauen ist unüblich und das wird seinen Grund haben.

    Ich vermute, dass es dann keine saubere (definierte) Dichtfläche gibt.

    Aber Du kannst es ja ausprobieren und berichten.


    Gruß, Jörg.

    Zitat

    einer sagt ich muss min. 2 dichtungen verwenden zum kompensieren

    Oh - da hast Du Dir ja einen guten Spezialisten an Land gezogen!

    Wenn zwei Zylinderkopfdichtungen übereinander immer noch nicht reichen, ist das kein Problem.

    Die können beliebig übereinander geschichtet werden - quasi unbegrenzt.

    Aber dran denken, irgendwann werden die Zylinderkopfschrauben dann zu kurz!



    (Mach es anständig und nach dem Stand der Technik - da gibt es für Dich nur EINE Lösung,

    und die besteht nicht aus zwei Zylinderkopfdichtungen !!!)


    Gruß, Jörg.

    Hallo Matthes,


    ich vermute, dass der Riemen Schlupf hat, anders kann ich mir das nicht erklären.


    Eckard hat hierzu bereits alle wichtigen Fragen gestellt, die Deinerseits geprüft werden sollten.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Namenloser,


    es wird niemand in der Lage sein, über Deinen Beitrag hier den Zustand der Radlager objektiv zu beurteilen.

    Dazu müsste man die Lager in der Hand haben und hören, wie sie laufen.

    Generell kann man (zweiteilige) Kegelrollenlager nachstellen, es kann aber gut sein, dass das Nachstellen auch gar nichts mehr bringt, weil

    es einfach "Schrott" ist. "Normale" Radial-Kugellager kannst Du nicht nachstellen.

    An der Vorderachse vom 225 GT sind glaube ich beide Typen verbaut, innen Radial- aussen Kegelrollenlager.

    Meine Meinung: einmal komplett neu und Du hast wieder 60 Jahre Ruhe!


    Gruß, Jörg.

    Zitat

    Die Bremstrommel dreht sich absolut frei , bewegt sich aber axial nicht einen mm , wie festgeschweisst .

    ...genau das habe ich mir gedacht ... und genau deshalb glaube ich, dass ich doch recht haben könnte!

    Lies doch bitte mal genau, was ich geschrieben habe!


    Zitat

    Das führt zu Einlaufspuren innen an der Trommel, es kann sein, dass die Beläge in den eben erwähnten

    "Vertiefungen" sitzen, und somit die Bremstrommel quasi festhalten.


    Das "festhalten" bedeutet NICHT, dass Du die Trommel nicht drehen kannst, sondern dass Du sie in axial

    nicht bewegen kannst.

    Hallo Marcus,


    oftmals hat die Bremsbeläge über die Jahrzehnte natürlich auch die Bremstrommeln verschlissen.

    Das führt zu Einlaufspuren innen an der Trommel, es kann sein, dass die Beläge in den eben erwähnten

    "Vertiefungen" sitzen, und somit die Bremstrommel quasi festhalten.


    Hast Du eine Möglichkeit, die Bremsen manuell komplett zu lösen, z.B. Gestänge aushängen oder etwas ähnliches?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Johannes und Fabian,


    der Knackpunkt bei der Sache sind vor allem die Einspritzpumpe und ggfs, auch die Düsen. Das Spülen der Leitungen, Ersetzen der Filter wird da ehr zur Nebensache.

    Es geht darum, dass begutachtet werden muss, ob die Pumpen- und Düsenbauteile durch die Mangelschmierung einen Schaden erlitten haben.

    Wie oben schon geschrieben werden die Teile alle durch Diesel geschmiert und ich vermute, dass die heutzutage verbauten Pumpen -bedingt durch bessere Fertigungsmöglichkeiten und vermutlich engere Toleranzen - noch anfälliger gegenüber Mangelschmierung geworden sind.

    Ist diese Begutachtung bei der Maschine Deines Nachbarn geschehen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

    "Mut zur Lücke" hatte ICH hier nicht!

    Mein Kollege hat in seinen G220 CDI auch mal versehentlich Super getankt, ich meine er hätte gesagt, der mit Abstand größte Posten auf der Rechnung war die

    Entsorgung des Diesel-Super-Gemisches, kann gut sein, dass das Richtung 8 - 10 Euro pro Liter ging. Das hatte er wohl auch von der Rechnung abgezogen und

    ist dann noch zur Werkstatt gefahren und hat die "Brühe" abgeholt und dann stückweise dem Rasenmäher "zu fressen" gegeben.

    Aber die oben genannten 400 Euro waren es bei ihm nicht, er sollte über 1000 Euro bezahlen.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Namenloser,


    definier doch mal den Begriff "lange Tour" und verrate uns Deine Ansprüche.

    Mit meinem Dieselross F20 kann ich auch eine lange Tour fahren, nur macht das gar keinen Spaß!

    Der Einzylinder braucht am Berg Nenndrehzahl, wenn er die nicht hat ist schnell "Ende im Gelände"

    Mit meinem 2 Metern Körpergröße sitzt es sich auf keinem Oldtimer-Traktor lange bequem - auch nicht auf

    meinem 108er. Da bin ich auch froh, wenn ich da nach 3 Stunden wieder runter kann.


    WAS schwebt Dir vor? 20 bis 30 km/h, Cabrio-Feeling, im Regen nass werden und Diesel-Abgase in der Nase?

    Oder 40 bis 60 km/h, Klimaanlage, Radio und stufenloses Getriebe?


    Ich denke, wenn Du Dein Vorhaben mal etwas näher umreißt, dann bekommst Du hier sicher ein paar

    brauchbare Ratschläge / Antworten!


    Gruß, Jörg.

    Hallo Bernd,


    am besten kaufst Du Dir mal eine Bedienungsanleitung für Deinen Schlepper - da steht das drin beschrieben.

    Wenn es die Schraube ist, die ich vermute, dann ist genug Öl auf der Anlage, wenn es da rausläuft.


    Beim Auffüllen muss das Hubwerk unten sein.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Hans,


    das kann schon gut sein, was Dein Lama da vermutet.

    Kannst Du nicht einfach das Steuerventil entlasten, wenn Du den Traktor nicht brauchst?

    Dann ist ja auch kein Druck mehr auf dem Steuerventil und mit etwas Glück tropft es dann

    weniger bis gar nicht. Einfach den Unterlenker auf einem Holzklotz "ablegen".

    Welches Öl fährst Du in der Hydraulik? Vielleicht kannst Du eins nehmen, was etwas dicker ist?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Stephan,


    ich kann Matthes hier nur beipflichten, neben einem klassischen Kommunaltraktor mit Mulcher kann für Deine

    Belange gut eine Golfplatzmaschine eingesetzt werden.

    Bei meinem früheren Arbeitgeber habe ich z.B. die Fa. Schell Grüntechnik aus Aachen betreut, war ein Kunde von mir, mit

    dem ich viel Hydraulikauslegungen gemacht habe.

    Es gibt sicher noch genug andere Anbieter, hier seien als Beispiele John Deere und Holder aufgeführt, hier kann

    Matthes aber dann sicher mehr zu sagen.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Toby,


    aus eigener Erfahrung bei meinem 108er fürchte ich, dass Paul hier leider recht hat.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Getriebeölstand aktuell deutlich erhöht ist!


    Was dann zu tun ist, kannst Du hier lesen.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Namenloser,


    Fächerscheibe würde ich nicht nehmen, die trägt auch Metall mit ab - da hast Du hinterher

    dann mehr Arbeitsaufwand das wieder blank zu bekommen.

    Ich würde Flex und Drahtbürste nehmen (wäre hier mein Favorit).

    Theoretisch geht es natürlich auch mit Abbeizer.


    Gruß, Jörg.

    Hallo Christoph,


    dass eine Metalloberfläche vor einer Grundierung / Lackierung metallisch rein sein sollte, versteht sich eigentlich von selbst!

    Dass sich Guss mit Öl regelrecht vollsaugt glaube ich nicht, Ich denke, eine effektive Vorreinigung ist hier dennoch vonnöten.


    Ich habe mir mal vor einiger Zeit einen Kärcher Dampfreiniger geholt, der holt dir allen Dreck überall raus. Ich glaube, dass das auch in Deinem Fall

    einen Versuch wert wäre!


    Gruß, Jörg.

    Hallo Max,


    das von Dir genannte Mittel kenne ich nicht, deshalb kann ich speziell dazu nichts sagen.


    An meinem Fendt Fix habe ich vor Jahren eine neue Innenbeschichtung im Kraftstofftank aufgebracht.

    Die steht nun seit eben diesen Jahren 365 Tage im Jahr und 24 h am Tag in direktem Kontakt mit Diesel - was ja auch nur eine

    Form von Öl ist. Da ist bisher nichts passiert. (Habe das 2K Zeug von Fertan verwendet - Tapox)


    Ja ich weiß, ich habe den Tank innen gemacht, Du willst es für den Motorblock haben, bei mir war es ein Blechtank, Du hast einen

    Gusswerkstoff. Aber wieso sollte die Beschichtung auf einer rauhen Gussoberfläche schlechter halten, als an einem glatten Stahlblech?


    Gruß, Jörg.

    Hallo Andy,


    sowas kann passieren, wenn Komponenten verbaut werden, bei denen beide Teile an der Toleranzgrenze liegen.

    Traktor- und Gerätezapfen sind immer gehärtet oder vergütet. Je nachdem, wie der Werkstoff beim Härten anspringt ergibt sich das

    jeweilige Maß - das kannst Du nicht beeinflussen.

    Wenn die Welle nun am oberen Ende der Toleranz ist, und die Gabel am unteren Ende, dann kann es klemmen.

    Kannst Du sehen, wo es klemmt? Über den Aussendurchmesser, oder an den Zahnflanken?


    Beispiel: die Welle darf maximal 34,87 mm über die Zähne und 28,14 mm zwischen den Zähnen haben, die Gabel 34,90 und 29,65.


    Wenns "schlecht" läuft, bleiben also ohnehin nur 3 Hundertstel mm! Das ist NICHTS!


    Prüf mal Profilwelle und Gabelprofil auf einen eventuellen Materialaufwurf. Kann gut sein, dass es auch daran liegt.

    Dann mal eben mit der Feile dran lang gehen.


    Vielleicht klappt es dann.


    Gruß, Jörg,