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Beiträge von fendtman

    Hi,


    eine Bearbeitung mittels Kreiselegge ist m.E. nicht zielführend. Das Grad würde hinterher in groben "Batzen" liegenbleiben.


    Bearbeitung mit Umkehrfräse ist m.E. kein schlechter Vorschlag.

    Sollten weitere Bäume in der Fläche stehen evtl. Wurzeln bedenken...

    Hi,


    der 660 ist ein recht spezielles Dingens …


    Mit der erwähnten Ölpumpe ist die Frischölpumpe des Motors gemeint.

    Der kleine Diesel hat einen Zusatztank und pumpt über eine kleine Schneckenpumpe Öl zur Verbrennung … wäre hier jedoch was faul, würde er wohl fressen.


    Wenn der Spaß zerlegt ist, muss diese Ölversorgung gut entlüftet werden … es gab glaube ich ein extra Werkzeug dazu um alles zu entlüften.


    Unterlagen von Ilo zu dem 660 gibt's immer mal wieder … hier kann man glaub einiges einsehen.

    http://www.mullikas-pionier.de/anleitungen.html


    Die Alu-"Zylinderköpfe" (eher Deckel) sind wohl ab und an auch gerissen im Bereich der Glühkerze... also mal gut gucken ob an Glühkerze und Einspritzdüse alles dicht ist... ansonsten würde ich auch auf die Laufgarnitur gucken. Das Stoßspiel der Ringe messen etc.


    Ich habe dem Ilo als 661 im Fendt Dieselross verbaut … der einzige Unterschied liegt am Gehäuse zur Aufnahme der Vorderachse beim Fendt.

    Naja ... wenn man den Hela so ansieht und spekuliert müsste man ganz real einen Wert in Höhe des Materialwerts ansetzen ...


    Nach der langen Standzeit im freien ist es nicht unwahrscheinlich, dass an verschiedenen Bauteilen Wasser eingedrungen ist und Schäden verursacht hat.

    Evtl. wurde auch nicht ohne Grund der Schlepper vor längerer Zeit abgestellt, evtl. war ein Schaden die Ursache.


    Wenn nun diverse Bauteile (Getriebe, Lenkung, Anlasser, usw.) durch Wasser beschädigt sind, wird eine Aufarbeitung teuer.


    Der Motor sollte ein MWM KDW415E sein nachdem schon ein Spaltfilter verbaut ist.


    Die MWM wurden bei verschiedenen Herstellern verbaut, gängige Verschleißteile sind zu haben aber MWM-Üblich nicht immer ganz günstig.

    Wenn am Block und/oder Zylinderkopf noch ein Frostschaden vorliegt, wird's blöd ... Ersatzteile sind kaum zu bekommen und sehr teuer. Ein guter Kopf geht schon mal gen 1000 EUR und ist noch leichter zu haben als ein guter Block.


    Manchmal hatten die Köpfe auch zwischen den Ventilen Hitzerisse ... zwar eher beim 615er aber auch beim 415 vorgekommen.


    Paar neue Reifen, Elektrik machen ... dies und das ...


    Ich kenne mich mit Hela nun nicht wirklich aus, aber die absolute Rarität wird der D14 nicht sein.


    Du musst halt vor Ort soweit möglich gucken was Phase ist an dem Ding und mal nüchtern die Kosten für eine Aufarbeitung überschlagen ... ich vermute wenn man damit anfängt wird man viel leichter / günstiger einen fahrbereiten D14 kaufen - selbst bei günstigem Kaufpreis.


    Kurzum - so komme ich auf einen Wert nahe Materialwert.


    Wenn du natürlich nur Diesel rein tust und ne frische Batterie und der kleine läuft ... Wasserpumpe ist nicht fest, Kühler nicht undicht, der Motor gut usw. usw. dann wohl auch eher um die 1500 EUR. Aber Hand aufs Herz ... nach den Bildern vermute ich das eher nicht.

    Ein Bild der Situation wäre schon wirklich interessant.


    Wenn man über die Idee mit "anheben" philosophiert ... also die "Vorrichtung" an sich, die Stützpunkte dafür, das erwähnte Unterbaumaterial xy.

    Der ganze Spaß muss dann ja auch durch die Prärie händisch an den Ort des Geschehens.


    Ich weiß der Fragesteller will es nicht hören ... aber was ist der Hintergrund der "nicht befahren" Thematik.

    Ist das ein Spaß ala´... "ich schenk dir den Schrott der Sandgrube wenn du das unmögliche schaffst"?


    Auch im Eingangspost... wenn das gute Stück geborgen wäre, sollte es auf eine Achse oder Trailer/Tieflader etc. um dann wiederum das Transportmittel via Muskelkraft zu bewegen :D


    So oder so ... es macht keinen Sinn kein Bergefahrzeug zu verwenden da irgendwas immer einen Flurschaden verursachen wird und auch irgendeine Form von "Weg" erstellt werden muss.


    Ansonsten sinniert man hier nur über Möglichkeiten die meiner Meinung aufgrund des enormen Aufwandes, der hohen Anstrengungen und vermutlich auch der Kosten wegen wohl kaum realisiert werden ... wenn ich mich irre, freue ich mich sehr auf nen Bericht über die Aktion und ziehe meinen Hut ;)


    Ich glaub die Amis haben was mit zwei Rotoren, nennt sich Chinook ... der sollte gut was anheben können ... passt genau zu der ganzen Aktion, spart enorm Aufwand, kostet halt bissl mehr.

    Hi,


    rein nach der Beschreibung, meiner Vorstellung dazu und dem resultierenden Bauchgefühl ... fürchte ich auch, schweres Gerät ist angesagt.


    Wie von Vorrednern festgestellt, durch die Umstände (eingesunken, vermtl. festgegammelte Bauteile etc.) und aufgrund der Bodenbeschaffenheiten wird ein erhöhter Kraftaufwand zum ziehen erforderlich sein.


    Mir würden jetzt nur Mehrzweckzüge/Greifzüge in den Sinn kommen. Hierzu gibt es Bodenanker als Zubehör um im Gelände Anschlagpunkte schaffen zu können. Als weiteres Zubehör wird man neben ausreichend Seil auch passende Umlenkrollen bereithalten dürfen um nach dem Prinzip "lose Rolle" die Zugkraft zu erhöhen...


    Ich kann mir dann aber leider noch nicht vorstellen, dass man selbst mit zwei MZ32 und loser Rolle verbauten Anschlagmitteln Bewegung in die Sache bringt, auch nicht, dass man auf Sand brauchbare Anschlagpunkte erstellen kann.


    Warum darf nicht mit kraftbetriebenen Gerät angefahren werden?

    Will dich der Eigentümer etwas veräppeln?


    Nehmen wir an du bekommst - irgendwie - via "Muskelkraft" die Raupe aus dem Dreck und zerrst sie über das Gelände zum Verladepunkt.

    Dann wird das gute Stück mit seinen 5 Tonnen wohl mehr Flurschaden hinterlassen, als z.B. ein Forstschlepper mit Seilwinde der zur Bergung anfährt :/


    Bevor du hier deine Zeit vergeudest, rede mit jemanden der Ahnung und Mittel hat ... mein Anlaufpunkt wäre der nächste THW Stützpunkt mit Fachgruppe Bergung. Evtl. sehen die Jungs sich die Baustelle einmal mit an und -sofern nicht gänzlich unreal- stellt dies sogar eine 1a Übungsmöglichkeit für die Fachgruppe...


    Und sollte die sinnlose Bedingung "nicht befahren" aus Naturschutzgründen aufgerufen worden sein,... dann ist es natürlich besser die Raupe stehen zu lassen und zu warten bis die Betriebsstoffe sich in der Natur breit machen.


    Auch wenn wir Oldtimerfreunde selten rational handeln - aber lohnt der Aufwand für das Trumm überhaupt? Ist hier noch was aufzuarbeiten oder hat man maximal den Materialwert gewonnen?

    Hi,


    ich werfe einfach einmal meine Erfahrungen in die Runden.


    Zitat

    Sprich es gibt keine einzige Stelle an der noch Lack ist, es ist nur Rost

    Das mag durchaus leider so sein, nicht selten ist jedoch aber noch mehr zu retten als erwartet.


    Ich habe selbst einen solchen Kandidaten, daher werfe ich mal ein paar Worte und Bilder von meinem Herangehen ein.

    Der Schlepper selbst ist Bj. 50 und hat daher gut 70 Jahre am Buckel, aufgrund Frostschäden war eine Standzeit von über 25 Jahren jedoch in abgeschlossener Scheune gegeben.


    Die Bleche haben keine Durchrostungen, waren aber sehr rau durch den oberflächlichen Rost und natürlich stark verschmutzt über die lange Zeit.

    Das der Originalzustand erhalten wird, war klar ...


    Nach einer bestmöglichen "behutsamen" Reinigung via Hochdruckreiniger an der Tanke und folgender Handwäsche war ein erster Schritt getan.

    Das Blechkleid war aber dennoch sehr sehr rau und auch der Rost dominierte optisch weiterhin. Das ich mit Leinölfirnis arbeiten würde, war mir durch vorherige positive Erfahrungen klar, nur auf diese raue Oberfläche wollte ich nicht auftragen.


    Ich habe dann einen Pack Wasserschleifpapier mit Papieren unterschiedlichster Körnung besorgt und bin somit den oberflächigen Rost an den Kragen.

    Hier lässt sich m.E. sehr viel bewirken, es ist teils erstaunlich was bzw. wie viel alter Lack der nicht mehr erkennbar war, zum Vorschein kommt.


    Der alte lose Lack welcher sich dann verabschiedet, z.B. bei meinen Felgen etwas auffällig gewesen, wäre eh nicht zu retten gewesen da einfach bereits abgelöst.


    Wenn alles geschliffen, abgewaschen und getrocknet war, ging es dann an die Behandlung mit Leinölfirnis... hierüber gibt das Web sicher auch schon mehr als genug Infos. (Staubfrei, wenn es warm ist verarbeiten, nicht zu dick und Lappen luftdicht wegschließen).


    Anfangs ist der Glanz ala´"Speckschwarte" stark, lässt aber nach mit der Zeit.


    Ob bei dir ein positives Ergebnis mit Wasserschleifpapier etc. nach deinen Vorstellungen zu erzielen ist, musst du natürlich selbst testen.

    Wie Hendrik schon sagt, zieht das Leinölfirnis gut ein und ist auch für diese raue, durch den Rost gegebene Oberfläche eine gute Wahl. Ich wollte es wie geschildert jedoch nicht auf diese sehr raue Oberfläche aufbringen.


    Zu den Bildern kurz.

    Am letzten Bild ist (bis auf die hintere Felge) mit Firnis behandelt, auf allen anderen Bildern nur angeschliffen und abgewaschen.

    Nach dem Schleifen ist die Oberfläche so glatt, dass ein Lappen der geworfen wird ein Stückchen rutscht ... eine enorme Verbesserung.

    Hi,


    würde mich nach einer Ersatzteilliste umsehen, dort hast du die Maschine in Explosionszeichnungen abgelichtet und siehst schnell, wie etwas zusammen gehört. Für Simmerringe, Kupferringe etc. ist in der Regel die Größe angegeben.


    Viel Erfolg.

    Hi,


    Zitat

    Bei einer Firma wie Fendt erscheint mir das nicht nachvollziehbar, daß alles nahezu
    lückenlos nachvollziehbar ist, beispielsweise beim Kraftheber (welcher wo paßt, etc.) und beim Mähbalken soll
    dies Lotto sein


    Bei hydraulischen Anlagen ist das Thema wirklich ein klein wenig einfacher, zumindest wenn es sich um eine originale Fendt Anlage handelt.
    Die Hydraulikblöcke hatten eigene Typenschilder, somit hat man i.d.R. brauchbare Daten.


    Die Messerbalken haben leider keine entsprechenden Typenangaben, zudem wurde hier nicht alles von Fendt selbst gefertigt sondern auch z.B. von Rasspe Ware verbaut ...


    Soweit ich mich entsinne sind z.B. in der Bedienungsanleitung neben der grundlegenden Bedienung des Messerbalkens auch Angaben in welcher Länge es die Messerbalken für den Typen gab.


    Aus der Ersatzteilliste wäre wiederum am schnellsten ersichtlich ob Unterschiede z.B. am Anbaubock vorhanden sind ... auch den F20 gab es ja in "verschiedenen" Versionen (F20, F20G, F20H6, F20G6)... wobei ich hier grundlegend vermute, dass der Spaß untereinander passt...


    Wenn der Verkäufer schon nicht weiß von welchem Typen der Messerbalken ist, würde ich einfach die Finger davon lassen ... insbesondere wenn der Mist noch am anderen Ende der Welt liegt.


    Einen passenden Messerbalken bekommt man eigentlich mit wenig Geduld schon her ... zur Not in einer der bekannten Fachzeitschriften oder ebayK etc. ein Gesuch aufgeben oder regelmäßig nach passendem Angebot stöbern oder z.B. mal mit Bracht-Landtechnik Kontakt aufnehmen oder im Fendt-Oldtimer-Forum ein Gesucht aufgeben ... dort sind auch paar Mann unterwegs die evtl. was übrig haben könnten.


    Beim F20 sollte eigentlich der Messerbalken vom 15er auch verwendbar sein ...
    Im Ideal gibt dir jemand ein paar Maße von den Aufnahmen am 20ger (und 15er) dann kannst du bei Angeboten relativ leicht mit dem Verkäufer abklären ob passend oder nicht.


    Viel Erfolg bei der Suche.
    Gruß Fendtman

    Hi,


    eine Ersatzteilliste habe ich für den 114 doppelt.


    Für die Dieselrösser gab es keine Werkstatthandbücher.


    Es gab von ZF für das A5 Getriebe ein Handbuch und von Ilo zumindest für den 660 Unterlagen die passen.


    Der 661 im Fendt ist ein 660 mit angepassten Gehäuse zur Aufnahme der Vorderachse.


    Gruß Fendtman(der auch einen 114 hat ;) )

    Zitat

    Das die 1700 mit ILO Motor keine Kraft hat ist Quatsch


    Sehe ich auch so, hatte bis vor einigen Jahren auch einen 1700er Benziner welcher ganz anständig ging.
    Nur der Spritverbrauch mit Anhänger war nicht ohne.


    Zitat

    Zum fräsen brauch man ein spezielles Krichgangetriebe was zwischen Fräse und Einachser montiert wird. Sehr selten und teuer


    Evtl. war dies bei den neueren 1700ern oder bei Dieseltypen anders, aber unserer lief sehr viel mit dem Fräskasten, ein spezielles Getriebe war nicht erforderlich ... Fräskasten anbauen und los ging es.


    Auch wüsste ich nicht wo der vierte Gang hätte versteckt sein sollen, die Schaltkulisse bot 3V/1R und bei Drehung des Holmes für den Messerbalken waren noch 2 Gänge verfügbar. Mit Anhänger war der kleine im 3. Gang wirklich sehr zügig unterwegs und ist auch im Gelände relativ gut voran gekommen, der Spritverbrauch war aber wirklich übel.

    Hi,


    bei solchen Fällen kann dir eigentlich niemand wirklich brauchbare Auskunft geben ...


    Es kann gut sein, dass der Schlepper im langen Arbeitsleben einen kapitalen Schaden erlitten hatte und daher mit anderen Komponenten wieder eine funktionsfähige Maschine geschustert wurde ... was da Sache ist können nur die Vorbesitzer definitiv sagen (sofern sie wollen).


    Einen ähnlichen Fall hatten wir vor kurzem an anderer Stelle als ein Farmer 108S plötzlich ohne Turbokupplung dafür mit ZF Getriebe gezeigt wurde,
    ein Konstrukt verschiedener Schleppertypen :roll:


    Wenn Agco dir anhand der Fahrgestellnummer schon kein Produktionsdatum sagen kann :o


    Simon hat natürlich recht, es gibt so Schlepper wo Baujahr und Erstzulassung gravierend auseinander klaffen ... aber m.E. eher die Ausnahme.


    Ich glaube fast, übers Web wirst du hier nicht wirklich weiter kommen mit deinem Wunschkandidaten

    Hi,


    der Farmer 3s und 104s sind nicht identisch.


    Der Farmer 3S wurde anfangs noch in runder Bauform in Serie gebracht, dann auf das moderne kantige Design umgestellt, Motoren waren immer Vierzylinder und die Seriennummern sollten 238/11/xxxx für Hinterrad und 238/7/xxxx für Allradschlepper gewesen sein.


    Der Farmer 104S war immer ein Dreizylinder.
    Fahrgestellnummern je nach Ausführung 238/01 oder 238/21 oder bei späteren LS Typen auch 238/05 oder 238/25


    Wie du siehst, nur am 238 kann man es nicht ausmachen, aber grundlegen wäre es am Motor schnell erkennbar ob 3s oder 104rer bzw. eben an der weiteren Kennzeichnung in der Seriennummer.


    Bei Theopold Parts kann man diverse Datenblätter gratis einsehen, dort kannst du dir einen Eindruck der technischen Daten verschiedener Typen verschaffen, evtl. führen auch Konedata, die Fendt-Fanpage oder Traktorwiki weiter.


    http://www.theopold-parts.de/fendt-datenblaetter.html


    Die Farmer wurden zumeist in höherer Stückzahl gebaut, daher ist eine Ersatzteilversorgung mit Neu- und Gebrauchtteilen eigentlich unproblematisch.
    Ein guter brauchbarer Sattelsitz sollte ohne Mühe zu bekommen sein ... die Polsterung kann man bei einem Sattler seiner Wahl aufarbeiten lassen bei Bedarf.




    Viel Erfolg.

    Hi,


    die Farmer 100 S Serie war die nachfolgende Baureihe zur Farmer x S Serie (2,3,4,5 S).
    Natürlich gab es innerhalb der Baureihen selbst technische Unterschiede (allein schon Leistungsbedingt) und natürlich auch zwischen den Baureihen selbst Unterschiede durch technische Weiterentwicklungen etc.


    Die Farmer 100 S Serie ist jedoch erst nach 1970 (eher 72) auf den Markt gekommen.


    F20GH hat die Unterschiede zwischen 4s und 104er schon dargestellt.


    Zitat

    Welches waren 1970 die gebräuchlichsten bzw. stärksten Traktortypen?


    Nach deiner Anfrage gehe ich hier nur von Fendt aus ... ich würde denken das 1970 wohl Deutz oder IHC vom Gesamtabsatz Marktführer in DEU war.


    Von Fendt dürfte wohl der Farmer 3s (in allen Varianten) insgesamt die höchste Stückzahl erreicht haben und m.E. auch 70 gut Absatz gehabt haben.
    Zugegeben, speziell auf das Jahr 1970 gemünzt, liegen mir jetzt keine Zulassungs- bzw. Verkaufszahlen vor.


    Im Jahre 1970 erfolgte in der Oberklasse des Schlepperbaus bei Fendt gerade Serienwechsel.
    Bis 1970 hatte man nur einen Sechszylinder mit 90 PS nämlich den Favorit 4S im Programm. Im Jahre 1970 wurde dieser Modelltyp von den technisch ebenso sehr ähnlichen Modellen Favorit 10/11/12s abgelöst welche natürlich auch technische Unterschiede hatten.


    Zitat

    Gab es 1970 schon Kabinen


    Das, was man heute unter den Begriff "Kabine" versteht, gab es damals eigentlich noch nicht.


    Unter einer Kabine würde ich ein geschlossenes Fahrerhaus mit integriertem Sicherheitsrahmen (Sturzbügel) verstehen, evtl. Heizung, Wärme- und Schalldämmung etc... dies gab es in der Farmer 100 Serie erst ab den LS Typen.


    Alles was um das Jahr 1970 gebaut wurde konnte auf Wunsch mit einem "Verdeck" ausgestattet werden, ab Werk wurden insbesondere Fritzmeier oder Peko verbaut - je nach Kundenwunsch. Natürlich wurde auch hier im Lauf der Zeit verbessert wie z.B. feste Seitenteile mit Scheiben aus Plexiglas statt Plane mit durchsichtiger Folie. Am Heck konnte der Spaß auch noch halbwegs mit einer weiteren Plane geschlossen werden und auch eine Heizung gab es damals wohl schon auf Wunsch (im Wasserkreislauf des Motors mit angeschlossen).


    Wer im Winter bei kälte ohne alles fahren muss oder bei Regen, der würde sich um eine Frontscheibe und Verdeck freuen ... ansonsten ist m.E. die Übersicht mit dem kompletten Verdeck naja ...


    Die Verdecke gerade mit allen Bauteilen aus Plane (Seitenteile, evtl. Einstieg und rechte Verkleidung, Dach, Heck) sind oft unvollständig da die Planen beschädigt waren oder altersbedingt brüchig wurden. Ersatzteile sind grundlegend oft sehr teuer.


    Auf meiner Homepage kannst du dir durch die Prospekte u. Bilder einen Eindruck verschaffen.
    https://www.fendt-prospekte.de/


    Als Lektüre kann man das Buch "Alle Traktoren von Fendt" (Gilbert Kremer) sehr empfehlen, es ist das absolut brauchbarste Nachschlagewerk über Fendt-Schlepper, wenn auch nicht 1000% alle Modelle aufgeführt sind und nicht jedes Bild 100% stimmig ist - aber es ist sehr gut.


    Eine passende Maschine findet sich mit Geduld ... es gibt im Internet ein paar Gebrauchtbörsen usw. mit normal reichlich angeboten.


    Gruß

    Zitat

    Den runter zu nehmen, die Dichtfläche freigemacht und mit Dichtmasse alles wieder zam kleben kann doch keine Stunde dauern. Da bin ich mit einer halben dabei.


    Warum lässt man diverse Arbeiten die man scheinbar selbst erledigen kann bzw. bereits (scheinbar mit mittelprächtigen Erfolg) selbst erledigt hat überhaupt kostenpflichtig in der Werkstatt durchführen?!? :roll:


    Über solche Kunden würde ich mich als Schrauber auch freuen ... bringen eine Maschine um xy geprüft / repariert zu bekommen und wenn es an die Rechnung geht, wissen Sie alles besser und hätten es in der halben Zeit für ein viertel der Kosten machen können :lol:

    Hi,


    wenn die Ölpumpe am Schaulochdeckel mit befestigt ist, könnte es schon sein das nun das Zahnflankenspiel nicht mehr ganz passt.


    Am Deckel könnte am Randbereich evtl. sogar das Einstellmaß eingeschlagen sein... wurde bei Fendt früher teils so gemacht.


    Ich gehe zwar davon aus, dass die alte Formdichtung sich sehr bescheiden vom Deckel gelöst hat... aber es war definitiv keine Metall-Distanzscheibe dabei?
    Nicht das die Dichtung doch schön abging und samt Distanzscheibe entsorgt wurde... dann fehlt dir diese und die entsprechenden hundertstel.


    Die Funktion der Hydraulik ist gegeben und auch alle Leitungen sind wieder absolut Dicht damit keine Luft gezogen wird bzw. hierüber Geräusche entstehen?


    Gruß

    Hi,


    beim Kauf eines gebrauchten alten Schleppers braucht man sich sicher nicht auf die Tüv-Plakette verlassen ... :roll::lol:


    Ein PKW kommt auf die Bühne und Bremsenprüfstand etc. und wird durchgecheckt - ist gründlicher und einfacher als beim Schlepper.


    Ein alter Schlepper wird meist am Hof vorgefahren...
    Während man beim 40 PS Hinterradschlepper noch halbwegs per Muskelkraft herausfinden kann, wie es um die Achslagerungen steht, rüttelst du beim 80PS Allradler schon nicht mehr die Welt...wenn du hier Lagerspiel per Hand merkst, ist übel was hinüber.


    Ich kann dir ein Lied singen ...


    Der Tüvler kommt ja nicht überraschend.
    Also wird der Schlepper ungewaschen vorgeführt, der Dreck verdeckt das ein oder andere ... (z.B. deine Bremsleitungen) ... und Lagerstellen werden frisch geschmiert, das verbessert bzw. beseitigt diverses Spiel - zumindest die paar Minuten und Meter bis die Prüfung um ist. Dann wird beim alten Schlepper auch ein gewisses Maß an Lenkspiel toleriert.


    Als ich meinen Favorit 3 Allrad gekauft habe, war noch 1 Jahr Tüv drauf, letzter Tüv ohne Mängel.


    Die Warnblinkanlage wurde vor xx Jahren nachgerüstet und falsch angeschlossen, beim Bremsen ging immer der rechte Blinker mit ... sicher ewig schon.
    Spurstangenkopf verschlissen, Ölverluste, Abgaskrümmer total hinüber - Motor, Motorhaube deutlich sichtbar alles schwarz.


    Als ich meinen 611er Fendt 2010 von einem größeren JD Händler gekauft habe ... da galt noch der alte Tüv Katalog ... wurde ebenso noch frischer Tüv gemacht, alle festgestellten Mängel vor Ort beseitigt. :lol::lol:


    Bei der Besichtigung war die linke Bremse absolut tot ... auch entlüften brachte nur für wenige Minuten Besserung. Massefehler am Rücklicht weiterhin vorhanden. Druckluftkompressor total verschlissen, Abschaltdruck wurde lange nicht erreicht und auch der nötige Bremsdruck kaum, die Vorderachse war wohl mindestens so Elend wie bei deinem Trac, eher schlechter (Lager hin, Lageraußenring hin ... Achskörper angefressen).


    Zumindest die Reparatur der Bremse für gut 1500 EUR hat damals der Händler noch nachträglich übernehmen müssen da ich im Kaufvertrag vereinbart hatte, dass die Bremse i.O. gebracht wird...beim Rest bin ich selbst Schuld.


    Heute geh ich nur noch mit Wagenheber, Rollwagen u. Taschenlampe zum Schlepper ansehen ...


    Also so viel zur Aussagekraft der Tüv-Plaketten beim Schlepper...


    Bei den alten Krücken muss man schon mehr als ein gutes Auge drauf werfen, was für ein Elend man sich kauft...
    Du kannst ja mal mit deinem Händler reden, erwarten würde ich 0,0 ... und ob der Händler das wirklich wusste?
    Der wird sich kaum massiv für den Trac interessiert haben und wird froh gewesen sein, wie der Hobel vom Hof war ...
    Evtl. hat der Stift den Trac schnell 5Min den Tüvler vorgeführt ... kann alles sein.


    Beim Schlepper sind die Toleranzen beim Lenkspiel auch noch ein Mü größer als beim PKW ...


    Auch wenn es unschön ist und normal nicht so sein sollte, du hättest deine Augen auch besser auf machen sollen


    Verbuch es unter Lehrgeld und freu dich am Trac - wenn er sonst okay ist.

    Hi,


    Unterlagen bekommst du als legalen Nachdruck nur bei Theopold-Parts-Lemgo...


    In der Bucht sind ab und an originale Anleitungen und Ersatzteillisten zu bekommen sowohl für das Dieselross an sich, als auch für den ILO 661 (660) Motor.


    Die Fahrgestellnummer gibt dir Aufschluss, welche Nummer deine Maschine ist.


    Auf meiner Homepage habe ich auch über die Historie des 114ers etwas verloren, hier findest du auch paar Anhaltspunkte.
    https://www.fendt-prospekte.de/besondere-fendt-1/


    Dann geht es auf Heiko´s Seite über die 114er weiter.
    https://fl-114.jimdo.com/


    Und diese Seite befasst sich mit "Mullikas" ... das waren zwar Einachstraktoren, hatten aber selben Motor ... und wenn man mal gut unter der Beschreibung des DL660 guckt findet man 3 Links ;)
    http://www.mullikas-pionier.de/motoren.html#anker_ilo_dl600


    Viele Grüße