Beiträge von Joschie

    Ich denke da an Stromaufnahmen größer 700/800 Ampere. Dies würde nämlich die Batterie auch entsprechend in die Knie zwingen.
    Das der Anlasser im Losbrechmoment auch die geannte Stromaufnahme überschreitet ist mir bewusst und hierauf möchte ich jetzt nicht direkt eingehen.


    Der Grund für diese Frage ist ganz einfach, ich hatte hier einen Schubankeranlasser an dem ein Statorwicklungspaket sich durchgescheuert hatte und so einen Teilkurzschluss produzierte. Hierdurch drehte der Anlasser zwar den Motor noch sehr schleppend durch, zog aber Ströme jenseits von Gut und Böse (müssten irgendwas um die 900-1200 Ampere gewesen sein, war hart an der Grenze was meine kleine Strommesszange noch anzeigen kann).
    Und weil sicher gleich die Frage kommt wie sich die Hilfseinzugswicklung des Statorpaketes durchscheuern kann, das ist ganz einfach wenn ein "Fachbetrieb" pfuscht und die Wicklung ohne Beilagen mit viel Luft und lose im Blechpaket liegt. Aber das ist alles eine andere Geschichte und gehört in einen anderen Thread.

    Auch habe ich es schon erlebt das an einem Starter die Kabelverbindung zwischen Magnetschalter und Eingang Startermotor so verdrückt/verbogen/beschädigt war das diese einen Kurzschluss zum Startergehäuse produziert hat. Ebenfalls kann die Durchführung defekt sein und die Isolation zum Gehäuse ist nicht mehr gegeben.

    Grüße
    Josef

    Hallo,

    zu deiner Aussage:

    Zitat

    Zum Schluss hab ich noch die Widerstände Batterieklemme/Anlasser Klemme 30 und Startschalter/Anlasser Klemme 50 gemessen. Im Ruhezustand hab die ca. 0,3 Ohm und unter Last also beim Anlassvorgang jenseits von gut und böse irgendwas zwischen 50 und 140 Ohm.

    Hätte es mich schon sehr interessiert wie du die Wiederstandswerte ermittelt hast.
    Hast du den Spannungsabfall und die Stromaufnahme gemessen und hierüber über Ohmsches Gesetzt den Wiederstand errechnet oder wie?
    Wenn ja, wären die Werte des Spannungsabfalls (Volt) und vor allem der der Höhe der Stromstärke (Ampere) im Kabel weit interessanter und aussagekräftiger.
    Wenn der Stromfluss nämlich sehr hoch ist würde sich mir der Gedanke eines Kurzschlusses im Bereich des Startes in den Kopf drängen.

    Und nur so am rande erwähnt, mit einem Digitalmultimeter misst man in solch einfacher KFZ-Elektrik alles mögliche zusammen, bekommt aber Werte die irgendwas ohne wirkliche Verwertbarkeit aussagen, damit klann man in solchen FZ-Elektriken die Milben Husten hören ähhh deren Husten messen.
    Hier ist ein einfaches Analogmultimeter, also eines mit Zeiger, weit hilfreicher da die angezeigten Werte reell sind. Auch habe ich, wenn der ein oder andere darüber auch gerne lacht oder die Nase rümpft, mit der einfachen klassischen Prüflampe viel schneller verlässliche Ergebnisse als mit jedem Digitalmultimeter.

    Dann noch eine Frage, was für ein Starter ist denn überhaupt verbaut?
    Schubschraubtrieb- oder Schubankeranlasser? Die Glaskugel ist wiedermal bei der Wetterhexe zum entnebeln und ich weiß das ein JohnDeere 940 in grün lackiert ist und über Lenkrad und Reifen verfügt. Ein Bildchen hier und da wäre doch ganz schön. Heute geht das ja auch schnell, heutzutage muss man nicht mehr das Bild zuerst auf Poyester belichten, dann entwickeln, einen Abzug vom Negativ machen um dann das Bild aufwendig zu digitalisieren, das geht heute sogar mit Digitalkameras die dazu so weit geschrumpft sind das sie in TelefonieGeräte passen und ganz akzeptable Qualitäten liefern.

    Ach noch eine Frage ist mir gekommen, du bist dir sicher das dein Motor freigänging ist?
    Hast du mal versucht den Motor an der Keilriemenscheibe von Hand durchzudrehen (bitte nur bei ESP in Nullförderstellung!)?
    Hatte da leider auch schon so Fälle wo man den Starter schimpfte aber der Motor dann fest wie ein Betonblock war.

    Grüße
    Josef

    Hallo zusammen,

    für den oben gezeigten Block würde ich das Löten weit mehr bevorzugen als jegliche schweiß Aktion.

    Guss lässt sich herrvorragend mit Silberlot, etwas weicherer Flamme und Borax löten.
    Habe ich schon an mehreren Blöcken von Standmotoren mit Frostschäden und einem Wendegetriebe durchgezogen.

    Beim Schweißen entstehen weit mehr Spannungen die wieder zum reißen führen können, des weiteren beschert einem in den Guss eingezogenes Öl sehr viel Freude beim schweißen. Das hast du beim Löten alles nicht.

    Ansonsten, man kann das auch kleben, JB-Weld hat sich hier hervorragend bei mir bewährt.
    Noch ein Hinweis dazu, die meisten Epoxydharzklebstoffe erreichen die angegebene Festigkeit nur wenn man während der Aushärtung Wärme zuführt (60-80°C).

    Grüße
    Josef

    Warum wurde das so gemacht, gibt es da einen Grund zwei Batterien zu verbauen, die sind auch Parallel und nicht in Reihe geschaltet, also hab ich ja trotzdem nur 12V und in Summe 90Ah.

    Der Grund ist ganz einfach, zwei 45Ah Batterien bringen zusammen mehr Kurzschlussstrom wie eine.
    Es verdoppelt sich nicht nur die Kapazität sondern auch der Kurzschlussstrom.

    Und ja man kann auf eine größere statt zwei kleiner umrüsten.

    Man sollte hierbei jedoch die Kaltstartleistung der einen im Blick haben da sich bei zwei paralell geschalteten Batterien wie gesagt der Kurzschlussstrom neben der Kapazität auch verdoppelt.

    Beim Diesel ist genau der Kurzschlussstrom den die Batterie liefert ausschlaggebend. Je mehr Strom der Anlasser "zur Verfügung" hat um so schneller kann er drehen, je schneller der Anlasser dreht um so besser springt der Diesel an.

    Nebenbei bemerkt, ich würde bei der Auswahl des Akkumulators darauf achten das es sich um einen "rüttelfesten" handelt da mir die Vibrationen schon zwei normale Akkumulatoren zusammengerüttelt haben.
    Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Optima Wickelzellenbatterien gemacht, die RedTop hat sich, bei Verwendung ein sauber regelnden Lichtmaschine mit einer Ladungsspannungsbegrenzung auf <14,2Volt, als sehr langlebig und zuverlässig erwiesen. Was die Kapazität angeht reicht hier eine kleinere Batterie da sie mehr Kaltstartstrom zur Verfügung stellen kann als eine gleich große normale Batterie.

    Grüße
    Josef

    An Sara07,

    was meiner Ansicht nach gut möglich und auch zulassungstechnisch absolut problemlos wäre, wäre der Umbau auf Elektro.
    Ja ihr werdet jetzt lachen, aber das geht wirklich gut und unproblematisch.
    Falls du sowas in die Richtung vor haben solltest, melde dich ich hab da einen im Bekanntenkreis der das professionell macht und auch schon öfters gemacht hat.

    Ansonsten, wenn du bei einem Diesel bleiben möchtest würde ich mich nach einem Motor umsehen der sehr viel gebaut wurde und der für Problemlosigkeit bekannt ist.
    Von den technischen Daten her was Hubraum und Drehzahl angeht würde ich hier zu einem Perkins AD3.152 greifen, OK der hat effektiv ein paar kleine Pferdchen mehr, das sollte aber wenn man mit Hirn fährt/arbeitet das Getriebe abkönnen. Die Motoren sind zuverlässig und problemlos, auch die Teileversorgung ist herrvorragend. Anpassungstechnisch muss man sich das ganze zuerst zeichnerisch lösen, Zuerst alle Kerndaten von der Getriebeglocke und Abtrieb aufnehmen, dann vom Wunschmotor und das ganze dann zeichnerisch zusammenfügen.
    Ich habe sowas an meinem Wohnmobil hinter mir und kann dir sagen, das bereitet einem für einige Tage graue Haare.


    Was natürlich ganz wichtig ist, kläre bitte das ganze Vorhaben vorher mit einem Graukittelträger ab der das dann danach auch abnehmen darf/kann, nicht das du da dann einen wuntertollen Umbau hast aber keinen Segen bekommst. Es hat sich nämlich mehrfach bestätigt das es besser ist den "Abnehmer" vorher ins Boot zu holen als dannach.

    Grüße
    Josef

    Nur zur Info,

    Ein Öl der Viskositätsklasse SAE140 umfasst einen Viskositätsbereich von 24 bis 41mm²/s bei 100°C.
    Ein Öl der Viskositätsklasse ISO VG 460 umfasst einen Viskositätsbereich von 29 bis 32 mm²/s bei 100°C.

    Somit wäre die ISO VG weit enger gefasst wie die SAE. Diese Angaben sind den Viskositäts-Vergleichstabellen im Shell Schmierstoffatlas in Papierform (von um 1975) entnommen.

    Mir ist es egal ob es ein Öl mit einer Viskositätsangabe nach ISO VG oder SAE ist solange der Schmierstoff die geforderte/geplante Viskosität einhält und die restlichen Gegebenheiten wie Additivierung, Zugaben und Temperaturbereiche eingehalten werden.
    Aber um es etwas an ein Zittat von Friedrich dem zweiten angelehnt zu sagen, es soll jeder schmieren wie er will :lol: (natürlich auf Maschinen bezogen!).
    Was nämlich hier noch nicht genannt wurde und in meinen Augen weit wichtiger/interessanter ist, ist die Frage ob es sich um ein Öl nach GL3, GL4 oder gar GL5 handelt? Dies ist nämlich mindestens genauso entscheidend wie die richtige Viskosität.

    Grüße
    Josef


    Nachtrag, ein CLP680 liegt auch im Spezifikationsbereich SAE140 und das ist fast wie Honig.

    Hallo Julian,

    die Rundstange aufschweißen und abdrehen, ja kann man machen wenn man sonst nix zu tun hat.
    Und Gleitlagerbuchsen dafür? Hat dir das die Künstliche Idiotie empfohlen? Kann man zwar auch machen aber lohnt das?

    Ich für meinen Teil hab das bisher immer mit Winkelgelenken nach DIN 71802 und nem Rundstägele mit aufgeschnittenem Gewinde gelöst.
    (Sowas: https://www.maedler.de/product/1643/3…-stahl-verzinkt )

    Ansonsten, schweißt man das auf und bohrt das frisch aus. Fertig.

    Grüße
    Josef

    Hallo Schorsch,

    Hier kann ich dir nicht präzise antworten da meine Glaskugel leider noch immer bei der Wetterhexe Rumpumpel zur Entnebelung ist.

    Es wäre sehr hilfreich wenn man zu dem was man fragt auch Bilder hinzufügen würde die das Ausmas im Detail sowie im totalen bzw. im Überblick zeigen, dann kann man mehr Infos erwarten.
    Das hauptproblem ist nämlich das wirklich absolut jeder hier den AS15 bis zur letzten Schraube kennt und daher Antworten kann.

    Im Ernst, ich kenne meinen DS15 Motor und bei dem kann ich dir präzise sagen das der Ölstand weit unter dem Regler/Pumpendeckel liegt.
    Wie weit Deckel und / oder Ölstand beim AS15, was schon wieder eine komplette umkonstruktion des DS15 Motors, greifen kann ich nicht sagen da ich diese nicht kenne und auch nicht gerade groß gewillt bin mich jetzt lange hinzusetzen und das Internetz nach evtl. brauchbaren Photos zu durchsuchen (zumal die Suchmaschinen inzwischen ja auch nur noch mist auswerfen).
    Du könntest natürlich auch eine KünstlicheIdiotie befragen die dann irgendwas daher phantasiert und hoffen das sie halbwegs recht hat.

    Also, zeig Bilder vom Deckel, am besten vom Motor links und rechts dann kann man näheres sehen/sagen.

    Grüße
    Josef

    Hallo Schorsch,

    ich gehe sehr stark davon aus das deine Pumpe verharzt ist. Dies ist leider bei Verwendung von normalem Diesel mit Bio-Anteil und Standzeit Gang und Gäbe.

    Der Startmehrmengenhebel den du meinst ermöglicht beim drehen nach oben das die Regelstange der Einspritzpumpe noch einen ticken weiter fahren kann und so zum starten noch mehr Kraftstoff eingespritzt werden kann. Dieser Hebel "rastet" beim drehen auf der Regelerstange ein, da die Reglerstange sich aber wegen der festsitzenden Einspritzpumpe nicht bewegen kann kann er nicht einrasten.

    Da ich nur den Einspritzpumpendeckel des DS15 kenne (und davon gibt es meiner Erfahrung nach auch schon sechs oder sieben verschiedene - ja Schlüter war eine Manufaktur und all Hundsdapper was geändert) kann ich dir nicht sagen wies dahinter aussieht.

    Was ich dir aber sagen kann ist das die Einspritzpumpe nur ausgebaut werden kann wenn die Mengenregelstange der Pumpe in der Mitte steht da sie sonst nicht aus dem Gehäuse geht da die Megenregelstange übersteht. Leider ist dies in 99,9% der Fälle nicht der Fall.

    Versuch bitte auf keinen Fall die Pumpe irgendwie aus dem Pumpendeckel zu hebeln, das zerstört dir mit 100%tiger Sicherheit die Pumpe da es dabei die Mengenregelstange verbiegt, jegliche Kraftaufwendung ist hier fehl am Platze!

    Ich denke du wirst um eine Demontage des kompletten Pumpendeckels nicht rum kommen.
    Nähere Informationen zum Aufbau gibt die ET-Liste.

    Du solltest dich dann mit deiner Pumpe, da ich deine Kenntnisse und deine Ausstattung nicht kenne, an einen Spezialisten für Einspritzpumpen wenden, gute Erfahrungen habe ich hier mim Braun in Nordhorn gemacht.
    Leider können hier inzwischen meiner Erahrung nach auch 85% aller "Bosch-Dienste" nicht mehr weiterhelfen da sie nur noch mit Laptop und Stecker arbeiten können und Einspritztechnik auch nur noch Extern machen lassen.

    Ach ja, noch ein kleiner Hinweis, die im Internetz oft gelsenen Tipps mit "Einweichen", "WC-40", "Petroleum" oder gar "Harzlöser" bringen meiner Erfahrung nach nur eines - eine geschädigtes und defektes Pumpenelement das dich auf kurz oder lang einholen wird.

    Grüße
    Josef

    Ich habe mal in den technischen Daten geschaut und gesehen, dass der Tracktor eine Höchgeschwindichkeit von unter 14 Kmh hat ,darf man damit, auf der Strasse, ohne TÜV ?

    Nein darfst du meines Kenntnisstandes nach nicht.

    Es gab früher die 6km/h Regelung für zulassungsfreie Fahrzeuge (nicht Versicherungsfrei!). Diese wurde aber um 2005 rum ersatzlos gestrichen, d.h. es können keine FZ mehr auf diese Regelung umgebaut werden (FZ mussten mechanisch dauerhaft auf diese maximale Geschwindigkeit gedrosselt werden z.B. durch entnahme Schaltklaue, aufschweißen von Schaltwegkulisse, ... Die Maßnahme wurde auch in die FZ-Papiere eingetragen für Kontrollen).

    Mit deinen 14km/h musst du deinen Schlepper meiner Einschätzung nach für fahrten auf öffentlichem Grund ganz regulär zulassen, versichern und versteuern.

    Grüße
    Josef

    Hallo Janik,

    ehrliche Antwort als ehemaliger S8 Besitzer, vergiss es. Schon damals vor >15 Jahren war es aussichtslos Teile für die 310er und 410er Motorenserie zu bekommen, wenn du da was mit neuen Teilen auftust ist das wie ein sechser im Lotto mit Superzahl.

    Ich hab damals den Rat meines Freundes und Motoreninstandsetzers befolgt und auf einen Hatz umgerüstet. Dies ging mit Adapterplatten (Eigenanfertigung) recht problemlos.

    Grüße
    Josef

    Hallo Roland,

    ganz ehrlich, da hätte ich die Drehstromlima gelassen, wenn du da die kleine Lima einbaust wirst du öfters zu hören bekommen das diese defekt ist und/oder deine Arbeit Pfusch sei da die es einfach nicht schafft eine leere Batterie in ein-zwei Stunden fahrt vollzubekommen. Auch wird die Lebensdauer dieser Lichtmaschie nicht berauschend sein da stetig an der lastgrenze bzw. überlastet.
    Ich verstehe es eh oft nicht das man auf solche schwachbrüstigen Lichtmaschinchen zurück rüstet, die 75Watt Lima ist ja an sich schon mit Fahrlicht an der Leistungsgrenze. Bei zwei Bekannten haben wir das Lichtmaschinchen nur als Riemenspannvorrichtung noch gelassen (Kohlen entnommen) mit pseudo Kabel und zur Stromerzeugung einen "Dynamo" aus der Minibaggerfraktion verbaut (Such mal nach "Dynamo Yanmar" bei Ebay als Beispiel) und den externen Laderegler irgendwo im Amaturenbrett verstaut, das sind ganz flache kleine Generatoren wie in auch z.B. in Motorrädern verbaut die sich meist problemlos irgendwo verstecken/verstauen lassen.

    Aber zu deinem Problem, es gibt Laderegler die eine passende Strombegrenzung intus haben, musst mal suchen, ich bilde mir ein das der BMZ einen haben müsste, muss man sich aber genauer erkundigen.

    Ansonsten, es gibt noch die 11 Amp. Lichtmaschine mit externem Regler (selbes Thema der Leistungsbegrenzung!) die die gleichen Außenmaße wie die REE hat und in 95% aller Halteböcke daher passt. Dafür hald etwas mehr Leistung fördert (knapp das doppelte der REE).

    Grüße
    Josef

    Hallo Roland,

    für welche Lichtmaschine?

    An sich halte ich von elektronischen Reglern viel, jedoch nur wenn diese bei Gleichstromlichtmaschinen eine Strombegrenzung haben da sonst der Anker überlastet werden kann und durchkocht (z.B. Dauerlichtfahrt bei den 75Watt Maschinchen).

    Grüße
    Josef

    Hallo Roland,

    nachdem meine Glaskugel leider immer noch wegen internem Beschlag mit Kondnsation an der Glasoberfläche (meldet auch ganz zuverlässig Fehler 404) in der Werkstatt der Wetterhexe verweilt kann ich dir bei der überaus gewaltigen Menge von Informationen die du in deinen Beitrag eingearbeitet hast leider keine Hinweise und Tips geben.

    Aber für mich hört sich das nach Rückstromschalter an.

    Grüße
    Josef

    Der verbaute Motor müsste der Perkins A 4.107 sein und der wurde auch als Marine-Motor benutzt. Bei deem steht, dass er 30,6kw bei 3000U/min macht, also müsste man den Motor aus dem MF auch auf die 3000U/min bekommen?

    Dazu will ich nichts sagen, nur so viel, der A4.107 glänzt nicht durch erreichte Betriebsstunden.
    Außerdem, vorher die Teilelisten vergleichen ob auch wirklich die Motoren gleich sind (Bezug auf Wuchtung, Ausgleichswellen,...).
    Und nur so aus der Erinnerung raus bilde ich mir ein das die Teileversorgung nicht gerade soooo rosig für diese Bauserie ist.
    Aber muss jeder selbst wissen was er tut und auch selbst für sein Handeln geradestehen.

    Er sagt, dass es auch durch Motor"tuning" gehen würde, da es sonst keine andere Lösung gibt.

    Ich würde sagen dein Spezl hätte besser getan sich vor dem Kauf zu erkundigen und nicht nur auf "hörensagen" zu vertrauen.
    Jetzt hat er hald einen Schlepper mit dem er etwas langsamer unterwegs ist, ist hald so.
    Und ganz ehrlich, man kann auch mit 16 Kilometern in der Stunde schöne Touren fahren.

    Grüße
    Josef

    weiss einer was der so die Stunde Verbraucht.

    Rechne einfach mit 240 bis 250 g/kw/h und du wirst nicht schlecht liegen.
    Moderne hochgezüchtete Motoren liegen inzwischen um 190-200g/kw/h.
    Ganz historische Motoren aus den 20er und 30ern lagen um 270g/kw/h (einzig Flugdieselmotoren wie z.B. der Jumo205 lagen bereits um 1940 bei knapp um 200g/kw/h).

    Bitte beachte auch das ein Liter Dieselöl im Durchschnitt 0,8 bis 0,85kg hat.

    So, jetzt kannst du dir den Durchschnittsverbrauch bei Nennleistung für jeden Schlepper selbst ausrechnen.

    Grüße
    Josef

    Hallo,

    ohne dich beeinflussen zu wollen würde ich mir vor der Anschaffung folgende Fragen stellen:

    1. Wie ist die Ersatzteilversorgung mit Neuteilen? Hierbei nicht auf das Hörensagen ("Der hat gesagt da gibt es alles") geben, selbst suchen!
    2. Kann ich solch eine Maschine selbst reparieren? Habe ich die dafür notwendigen Gerätschaften und Techniken?
    3. Kann ich den Unterhalt für die Maschine finanziell stemmen (Steuer, Versicherung, Reparaturen bei Fremdfrimen,...)?
    4. Darf ich das Kraftfahrzeug mit meinen Fahrerlaubnisklassen bewegen? (Für den T150k würde hier in DE die FS-Klasse C notwendig sofern man keine LOF-Arbeit verrichtet!)
    5. Wofür will ich die Kiste eigendlich wirklich? Nur als Showkiste oder soll der auch noch etwas tun?

    Und ich denke da der Schlepper auch arbeiten musste das es da nur bei etwas Farbe draufklatschen nicht bleiben wird.
    Es wird schon seine Gründe haben weshalb der verkauft wird.

    Was das Thema Spritverbrauch angeht, du wirst über eine Leistungsdrosselung schon einen kleinen Minderverbrauch rausholen können, viel ist das aber nicht da du für Kraft immer Kraftstoff brauchst.
    Und ja, wer so ein FZ sein eigen nennen will muss auch mit dem Verbrauch leben können.

    Darum fand ich deinen ersten Gedanken an einen LittleGreyFergy gar nicht verkehrt, der mit dem Dieselmotörle ist sparsam, im Unterhalt behrrschbar, hat eine ordentliche Ersatzteilversorgung und vor allem ist der noch in Dimensionen die man mit normalen Mitteln alleine/zuzweit beschrauben kann.

    Grüße
    Josef

    Hallo Alex,

    zuerst zu deinen Anschlüssen. Ich schreib das jetzt mal für Leute die Null Technische Ahnung haben.
    Bei deinem bisherigen Anlasser hast du eine große Verschraubung und eine kleine.

    Die große Verschraubung ist die Plussleitung über die der Anlasser von der Batterie kommend Strom erhält, das dicke Kabel sollte direkt auf den PlusPol der Batterie gehen, das dünne Kabel dürfte entweder zum Lima-Regler oder zum Zündschloss gehen.

    Die kleine Verschraubung ist der Anschluss des Anlassers für den Magnetschalter. Dies Kabel müsste vom Anlasschalter kommen.

    An deinem neuen Anlasser hast du drei Anschlüsse.
    Einmal Plus von der Batterie kommend, müsste geschätzt lt. Glaskugel der rote dicke sein.
    Einmal Magnetschalter vom Anlasschalter kommend, müsste lt. Glaskugel der dünne sein.
    Einmal Masse von der Batterie kommend, müsste lt. Glaskugel der schwarze dicke sein.

    Du musst also bei deiner jetzigen Verkabelung noch eine Masseleitung von Batterie Minus oder einem guten Massepunkt auf den schwarzen Anschluss des Anlassers legen damit dieser seine Funktion mit voller Leistung aufnimmt.

    Als weiteres sei mir erlaubt zu sagen das ich die Verkabelung die auf den Bildern zu sehen ist so ohne zögern sofort austauschen würde da mir die Isolationen an den beiden dünnen Kabeln brüchig erscheinen (ausgehärteter Kunststoff) und die Plusleitung angekokelt aussieht. Ich vermute auch das der Rest der Verkabelung ähnlich misserabel im Zustand sein wird. Aus Gründen der Abwehr eines Kabelbrandes kann ich nur den vollständigen Austausch anraten.

    Zum Einbau noch ein Wort, bei den Schubankeranlassern bitte auf den Montageabstand aufpassen damit der Hub zwischen Ritzel und Starterzahnkranz wieder passt und so die Freilaufkupplung im Starter wieder sauber öffnen kann. Dies wird über verschieben des Anlassers in den Spannschellen gemacht.

    Und dann noch eine kurze Nachfrage, wieso tauschst du den Anlasser durch einen Nachbau aus?
    Ich hätte diesen überholen lassen.

    Grüße
    Josef

    Nachtrag, alle Angaben ohne Gewähr.

    Hallo Andi,

    ich für meinen Teil würde hier ohne eine genaue Kenntnis der Fehlersuche nicht mehr viele Stunden damit fahren.

    Was passiert wenn du auf ebener geteerter Straße stehst, den ersten Gang einlegst, die Kupplung voll durchtrittst und dann den Motor startest (wohl gemerkt ohne betätigen einer Bremse!)? Setzt sich der Schlepper mit getretener Kupplung in Bewegung?
    Wenn ja, trennt deine Kupplung nicht sauber.
    Eine nicht sauber trennende Kupplung ist nicht gerade gut für ein Getriebe. Bei einem unsynchronisierten Getriebe merkst du es dadurch das sich die Gänge nur mit viel "putzen" einlegen lassen. Bei einem Synchronisierten werden die Synchronringe den Ausgleich schon eine gewisse Zeit hinbekommen, hierdurch aber übergebühr belastet und verschleißen weit früher.
    Noch weiter gefragt, gleiches Verhalten wenn du auch die Zapfwelle gleichzeitig mit auskuppelst? Wenn ja suche in Richtung Kupplung, wenn nein würde ich im Bereich Hohlwelle und dessen Lagerung suchen.

    Was ich jetzt machen würde wäre das Betriebshandbuch konsultieren ob hier eine Nachstellung des Kupplungsausrückweges irgendwie vorgesehen ist.

    Ich vermute aber das du, wenn sie wirklich nicht sauber trennt, um ein trennen des Schleppers nicht herum kommen wirst. Wenn er dann getrennt ist mach gleich das volle Programm (Kurbelwellenabdichtung, vollständige Überholung des Kupplungsautomats, Ausrücklager, Pilotlager, Hohlwellenlagerung, Getriebeingangslagerung und -abdichtung). Alles andere ist in meinen Augen Pfusch. Und ja, das wird etwas arbeitsintensiv und kann teuer werden.

    Grüße
    Josef