Ich denke da an Stromaufnahmen größer 700/800 Ampere. Dies würde nämlich die Batterie auch entsprechend in die Knie zwingen.
Das der Anlasser im Losbrechmoment auch die geannte Stromaufnahme überschreitet ist mir bewusst und hierauf möchte ich jetzt nicht direkt eingehen.
Der Grund für diese Frage ist ganz einfach, ich hatte hier einen Schubankeranlasser an dem ein Statorwicklungspaket sich durchgescheuert hatte und so einen Teilkurzschluss produzierte. Hierdurch drehte der Anlasser zwar den Motor noch sehr schleppend durch, zog aber Ströme jenseits von Gut und Böse (müssten irgendwas um die 900-1200 Ampere gewesen sein, war hart an der Grenze was meine kleine Strommesszange noch anzeigen kann).
Und weil sicher gleich die Frage kommt wie sich die Hilfseinzugswicklung des Statorpaketes durchscheuern kann, das ist ganz einfach wenn ein "Fachbetrieb" pfuscht und die Wicklung ohne Beilagen mit viel Luft und lose im Blechpaket liegt. Aber das ist alles eine andere Geschichte und gehört in einen anderen Thread.
Auch habe ich es schon erlebt das an einem Starter die Kabelverbindung zwischen Magnetschalter und Eingang Startermotor so verdrückt/verbogen/beschädigt war das diese einen Kurzschluss zum Startergehäuse produziert hat. Ebenfalls kann die Durchführung defekt sein und die Isolation zum Gehäuse ist nicht mehr gegeben.
Grüße
Josef