Beiträge von Hinnerk

    Hallo,


    dir kann geholfen werden: rüste deinen R324 auf die originale Bereifung um. Auf deinen Hanomag gehören Reifen der Größen 9.5-36, 11.2-28 oder 12.4-28- je nach Ausführung (A oder B- siehe Typenschild).

    Der TÜV-Prüfer hat recht: 14.9-30 gehören nicht auf den R324. Die gab's auf den Vierzylindern wie R35, R435 etc. Dort aber nur in Verbindung mit 20-Zoll-Vorderrädern.


    Gruß, Hendrik

    Hallo Hans-Richard,


    zum Öl einfüllen schraubst du die große Sechskantschraube oben auf dem silbrigen Filterdeckel ab. Darunter ist der Filter, durch den das Öl erst durch muss... das kann dauern. Natürlich kannst du auch die Entlüftung abschrauben und dort auffüllen.


    Gruß, Hendrik

    Moin namenloser Hanomagbesitzer,


    der Hydrauliktank des R324 sollte einen Peilstab besitzen, mit dem man ganz prima den Füllstand ablesen kann.


    Auf diesem Bild kann man ihn recht deutlich erkennen:

    Hanomag Hydrauliktank R324 R435 R35 usw...
    Hydrauliktank in gutem Zustand für mehrere Schleppertypen 015120188398,Hanomag Hydrauliktank R324 R435 R35 usw... in Nordrhein-Westfalen - Büren
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    Gruß, Hendrik

    Nun, der R27 ist grundsätzlich ein guter, robuster Schlepper. Die konstruktive Besonderheit liegt in seinem Dreizylinder-Motor, dessen Kurbelwelle eine 180°-Kröpfung aufweist. Dadurch haben die R22 und R27 einen so speziellen Motorlauf und -klang. Gerade bei höheren Drehzahlen meint man häufig, dass ein Zylinder aussetzt- dem ist aber nicht so.

    Ansonsten ist es beim R27 wie bei allen anderen alten Schleppern. Sie sind in der Regel verschlissen und gebraucht, es kann immer etwas kaputtgehen. Zum Glück ist die Ersatzteilversorgung gut, da auch Teile anderer Modelle passen.


    Gruß, Hendrik

    Moin Stefan,


    vom R27 wurden, wenn man der einschlägigen Literatur und dem Internetz Glauben schenken möchte, zwischen 1953 und 1957 5.962 Exemplare gebaut.

    Das entspricht, grob geschätzt, einer jährlichen Produktion von ca. 1.200 Schleppern.


    Der erste R27 hatte die Fahrgestellnummer 2250001. Ich vermute daher, dass dein Objekt der Begierde mit seiner Fahrgestellnummer ein später 1953er oder früher 1954er ist.

    Die von dir genannte Motornummer ist durchaus plausibel und passt zur Fahrgestellnummer.

    Schau' auf die linke Seite des Motors- dort steht deutlich lesbar das taggenaue Gussdatum des Motorblocks. Zudem sind Monat und Jahr in die Vorderradfelgen eingeschlagen- sofern dieser betreffende Hanomag noch seine ersten Felgen montiert hat.


    Zum Vergleich: mein R27 hat die Fahrgestellnummer 2255859 sowie die Motornummer 1255980. Das Verhältnis dieser beiden Zahlen zueinander ist also ungefähr so wie bei deinem. Mein Motorblock wurde am 28.02.57 gegossen, in die Vorderradfelgen ist 2/57 eingeschlagen. Das passt also alles zusammen. Mein R27 ist somit einer der letzten, nach ihm wurden noch ganze 103 R27 montiert, bevor die Produktion des R324 begann.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

    Gruß, Hendrik

    Moin Stefan,

    konkrete Baujahrlisten sind mir nicht bekannt. Ich besitze selbst einen R27 Bj. 57.


    Gerne können wir ja mal die Fahrgestellnummern abgleichen. Die Fahrgestellnummer wurde zusätzlich am Rahmen, vorne rechts zwischen Einspritzpumpenantrieb und Kühler eingeschlagen. Zudem steht am Motor das Gußdatum. Das kann alles schon weiterhelfen.


    Gruß, Hendrik

    Solange ich an Schleppern schraube, verwende ich Federringe. Und bis heute hat sich keine einzige Verschraubung mit einem Federring selbstständig gelöst.

    Dass Federringe nichts bringen sollen, kann ich also nicht bestätigen.


    Vielleicht muss man bei unserem Alteisen auch einfach keine Wissenschaft draus machen... das sind weder Formel-1-Autos noch Mondraketen.


    Gruß, Hendrik

    Hallo Jürgen,


    ja, das billigste 15W40. Ganzjährig, weil es ein Mehrbereichsöl ist.


    Ich reinige meine Kurbelgehäuse und Spaltfilter immer mit einem Benzin-Diesel-Gemisch und einem groben Pinsel. Den Spaltfilter kann man schön in ein solches Gemisch einlegen und dann mit Druckluft ausblasen.

    Unter dem Spaltfilter liegt in der Regel eine dünne Papierdichtung. Diese kann man leicht selbst nachschnippeln. Dichtungspapier in der passenden Stärke ist problemlos erhältlich. Bei Bedarf kannst du die Dichtung dann noch mit Dichtungsmittel sparsam einschmieren. Welches du verwendest, ist die gleiche Religionsfrage wie die zu verwendende Ölsorte. Ich persönlich schwöre auf Curil T2.


    Gruß, Hendrik

    Hallo namenloser Warchalowski-Fahrer,


    gerade hier im Traktorhof wurde das Thema schon x-mal diskutiert. Jedes Mal wurde darauf hingewiesen, dass fast alle Hersteller schon damals die Verwendung legierter Motoröle dringend empfohlen, ja sogar vorgeschrieben haben. Und das auch bei verbauten Spaltfiltern.

    Das einzige, was es damals noch nicht gab, waren Mehrbereichsöle. Die gibt's nun ja aber auch schon seit Jahrzehnten, weshalb auch dagegen heutzutage nichts einzuwenden ist.

    Dummerweise wird häufig "HD-Öl" mit "Mehrbereichsöl" verwechselt.


    Soll heißen: reinige deine Ölwanne und/oder dein Kurbelgehäuse gründlich, ebenso deinen Spaltfilter, und kipp' dann das billigste 15W40 rein, das du bekommen kannst. Dass regelmäßige Ölwechsel durchaus förderlich sind, sollte klar sein.


    Gruß, Hendrik

    Moin Raguz,

    ich habe mir einen "Sammel-Massepunkt" bei meinen Schleppern gelegt, unsichtbar aber dennoch leicht zugänglich. Vom Prinzip her so, wie in deiner Überlegung.

    Die meisten meiner Schlepper sind im Originalzustand mit entsprechender Patina, sodass ich mich nicht darauf verlassen kann, das jedes Blinkergehäuse einwandfreien Kontakt zu Masse hat. Ich habe mir daher einen Massepunkt in der Nähe des Sicherungskastens gemacht und von den Verbrauchern jeweils ein Kabel dorthin verlegt. Als Massepunkt benutze ich sowas:

    massepunkt - Google Suche


    Gruß, Hendrik

    Hallo Engelbert,

    ich habe das Bild gelöscht, weil du nicht das Urheberrecht dazu besitzt. Das Thema wurde hier schon oft behandelt.

    Zudem habe ich dein Gesuch zu den Suchanzeigen verschoben. Bitte achte in Zukunft auf die Regeln und Kategorien in diesem Forum. Danke.


    Gruß, Hendrik.

    Moin Jörg,


    ich verstehe deine Frage nicht ganz... fehlt bei deinem TEA eventuell der Haubenhalter?


    Wie's original war, siehst du auf den Bildern.


    Gruß, Hendrik

    Ralf,


    deine Version des Temperaturfühlers ist original. Diese Version hatte mein ED16 auch. Wichtig ist dabei, dass du bei einem Austausch des Thermometers eines für einen wassergekühlten Motor verwendest. Nur dann zeigt es dir korrekte Werte an. Nimmst du ein Thermometer für einen luftgekühlten Motor, wird es nie etwas anzeigen.


    Bei mir im niederdeutschen Flachland hat mein Eicher ebenfalls so gut wie nie irgendwas angezeigt. Ich habe mit ihm aber auch nie gearbeitet. Bei seinem neuen Besitzer in der Eifel sieht das schon anders aus: dort kann man durchaus schon von Bergen sprechen und siehe da: auf einmal schlägt die Thermometernadel aus.


    Gruß, Hendrik