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Beiträge von RJ_97

    Gehe davon aus das der oelwanne nach reparatur nicht verschweisst ist,

    Also ist es jetz immer weniger arbeit es richting zu machen,

    Na so einfach ists dann nun doch nicht. Die Ölwanne ist teil des gesamten rahmens, also der vorderachsträger und die gesamte vorderachse sind dort montiert. Will ich die Ölwanne entfernen sind das 12 schrauben für die wanne zum block, dann noch ca. 8 schrauben zum getriebe, und 4 schrauben zum vorderachsträger. Und sofern ich die Kolben nicht von unten ziehen will, muss dann noch die Ölpumpe, kipphebel, stößel und der gesamte zylinderkopf demontiert werden.
    Es ist leider immer sehr leicht zu sagen "das ist falsch" wenn man nicht selber dran arbeitet. Ich arbeite leider hier mit recht wenig, und so langsam muss das ganze projekt vorwärts kommen. Wenn ein mechaniker sagt dass es so funktionieren wird, dann habe ich grund zu glauben dass es das wird.


    (Mach es anständig und nach dem Stand der Technik - da gibt es für Dich nur EINE Lösung,

    und die besteht nicht aus zwei Zylinderkopfdichtungen !!!)

    Etwas wage diese information, ich kann damit tatsächlich absolut nichts anfangen, tut mir leid. Eine dickere, fertige Dichtung konnte ich nirgends auftreiben und ein unternehmen das dichtungen anfertigt habe ich, nach langer suche, auch nicht gefunden. Deshalb jetzt die eine dichtung.

    jochemgranit500 Naja, wie gesagt sitz ich hier zwischen mehreren fronten, jeder sagt was anderes. aber die Kolben wieder ziehen und verändern, das kann ich nicht machen an diesem punkt. Es wird ja funktionieren, kenne da zufällig jemanden der ebenfalls keine dickere dichtung verbaut hat oder sonst was geändert hat, nachdem der block und kopf geschliffen wurden. Und der traktor läuft nun seit jahren problemlos.

    jochemgranit500 Also ich weiß nicht, in der rechnung steht auch nix dazu wie viel sie abgetragen haben. kann auch gut sein dass sie so gut wie nix abgetragen haben, kann ich so nicht beurteilen. Stehe hier aber auch zwischen den fronten, einer sagt ich muss min. 2 dichtungen verwenden zum kompensieren, der andere sagt ich brauche keine dickere dichtung..
    Alles was ich weiß: die zeitpunkte passen, und der Motor lässt sich ohne probleme drehen (mit ausnahme der dichtungen).
    Kopf und Block waren auch getrennt voneinander zum instandsetzer.


    tuctuc das klingt ja nicht gut.. irgendeine möglichkeit das zu identifizieren? Die uhr sagt 9.000 stunden bisher, unklar wie lange die welle schon defekt ist und wie viele stunden er wirklich hat. Ich möchte ungern später die schaltung auseinander nehmen müssen, geschweige denn dass ich beim parken den gang nicht wieder raus bekomme.

    jweitzel meine werkstattbeleuchtung sind alte Leuchtstoffröhren, da ist alles irgendwie.. komisch anzusehen. Aus jenem grund orientiere ich mich meist an fertigen fahrzeugen, und versuche dann heraus zu bekommen, welche farbe es ist und wie sie verarbeitet wurde um das gewünschte ergebnis zu bekommen.


    GTfan sorry, hatte das bild nicht bedacht bezüglich urheberrecht. Dachte nur daran ein beispiel zu zeigen was gemeint war..

    Was die farben angeht, danke für den hinweis. Beim grau habe ich mich, wie mit dem blau, an einem alten forenpost orientiert den ich irgendwo gesehen hatte: RAL5015 für blau, und 7032 für grau. Und da ich das 7032 wegen einem mähwerk sowieso hier habe.. Die vorderradfelgen sind übrigens reinweiß, nur sehr mies über gepinselt worden, die werden bald gesandstrahlt und lackiert.

    Die meisten Dexta teile besorge ich derzeit nicht von sparex, sondern von Granit. Habe einen Granit Classic Parts katalog, und einen lieferant der jedes teil in max. 2 tagen da hat. bei Sparex kann es leider gerne mal eine woche oder 2 dauern.

    Letztlich wird es auch das Empire Blau von Sparex werden, habe mir fotos von einem fertigen Dexta in jener farbe geben lassen, und der sieht top aus wie gewünscht. Aber dazu mehr gleich.


    Ein update zum Dexta, ich hatte leider recht wenig zeit und vieles wurde nicht von mir gemacht..


    Der Zylinderkopf wurde komplett von teilen befreit, die dichtfläche habe ich vom motorinstandsetzer einmal planschleifen lassen.

    Das thermostat wird wahrscheinlich komplett entfernt und nicht ersetzt, das entsprechend bauteil lag seitlich im kühlwasserstutzen und nach absprache ist es den aufwand nicht wert zu ersetzen. Wir haben hier einen 58er M.A.N der ebenfalls seit 20 jahren keinen thermostat mehr hat und tadellos läuft. Das fahrzeug wird eh nicht bei extrem tiefen temperaturen genutzt.


    die 3 Gesichter im zylinderkopf scheinen nicht gerade begeistert zu sein, was gleich passiert!


    Originaler Anlasser und Lichtmaschine wurden bereits zu anfang lackiert. Komplett mit drahtbürste und schleifpapier entlackt, dick grundiert, und in Tiefschwarz Asinol Lack lackiert.. nur beim Anlasser hab ich mist gebaut und viele stellen übersehen, da muss ich mir noch was einfallen lassen.


    Schon gesehen, aber was solls. Hier wurde der trecker provisorisch zusammen gebaut und gewaschen. Etliche jahre schmutz und öl überall, mit fettlöser, spülmittel und hochdruckreiniger entfernt so gut es ging. Ausserdem kamen die dichtungsringe des Lenkgetriebes neu. Den Motorblock haben wir mit packfolie abgeschirmt damit keine feuchtigkeit, bzw. möglichst wenig, in die Zylinder gelangen kann..


    Zwischenzeitlich gab es ein problem mit der schaltung, bei dem das getriebe im 2. oder 3. gang festsaß.. der hebel ließ sich einfach nicht wieder zurück ziehen, er saß komplett fest, unbekannte ursache. Wir mussten die schalthebel demontieren um das getriebe wieder frei zu bekommen..


    Dann gings ihm richtig an den kragen. Räder ab, alles an anbauten runter, und vorbereitet zum grundieren. Wie ich mit dem Vorderachsträger, welcher ja bereits RAL5015 gepinselt wurde, vorgehe weiß ich noch nicht.


    Die Bremstrommeln mussten mit viel gewalt entfernt werden. Beide saßen extrem fest auf den Belägen fest, und bevor wir ihn zusammen setzen und er nicht bremsen kann, macht es sinn die bremsen zu kontrollieren. Material ist gut, nur recht viel staub und spinnweben.


    Beim grundieren gab es ja noch das problem mit den streifen durchs pinseln. Wir haben vorerst nur unter dem trecker grundiert, da ich dort mit der pistole nicht ran komme. Dabei habe ich festgestellt dass tupfen mit dem pinsel eine sehr schöne textur auf dem material ergeben.


    Morgen soll voraussichtlich grundiert werden, kommendes wochenende soll dann der antriebsstrang lackiert werden. mal sehen wie das ganze läuft.

    Moin,


    Ja dass die farbe anders aussieht je nach verarbeitungsart, habe ich auch festgestellt. Allerdings sollte der Antriebsstrang ja mit pinsel gemacht werden, um eine ausreichend dicke farbschicht darauf zu bekommen damit es lange hält. Lediglich Kotflügel, haube, armaturenbrett und dergleichen sollten mit pistole lackiert werden, u.a. da ich nicht die räumlichkeiten zur verfügung habe, viel zu sprühen.


    Da aber nun es probleme mit der grundierung gibt.. es wird sich zeigen. Die grundierung, die jemand anderes vor 20+ jahren auch für seinen traktor benutzt hat, lässt sich nicht so verarbeiten wie damals und hinterlässt streifen die sich nicht vernünftig wegschleifen lassen. Also kann es sein dass der trecker dann doch komplett gesprüht wird, das wird sich zeigen sobald ich die technik soweit fertig hab, und die neue farbe ausprobiert ist.


    Bei farbe kommen einfach sehr viele faktoren mit dazu, da ist es schwierig das endergebnis so hin zu bekommen wie man will. Am liebsten hätte ich ihn farblich so, nur mit kieselgrau statt orange:


    Bild aus Urheberrechtsgründen gelöscht.

    [Mod]


    Aber da muss man erstmal rausbekommen, welche farbe das nun ist, und wie ich diesen farbton letztlich auf den trecker bekomme. RAL5015 fällt da wohl eindeutig weg. Denn unter kamera, bei leuchtstofflicht sieht mein RAL5015 so aus:



    Man sieht also, viel zu hell. Dabei wird das blau bei sonnenlicht noch heller + dazu das ausbleichen über die jahre.

    Naja, Einscannen war jetzt keine große arbeit, das konnte ich nebenbei erledigen während ich ersatzteile bestellt habe. Und letztlich brauchte ich ja nur die Ventilmaße und anzugsdrehmomente.

    Ersatzteilliste.. wäre sicherlich nützlich zu haben, bin aber unsicher ob ich es bräuchte. Teile sind soweit vorhanden und der rest ergibt sich mit sicherheit. Allzu kompliziert ist er ja nicht aufgebaut.


    So, zur farbe..

    Recherchen ergeben: Die originale farbe heißt "Fordson Empire Blau".. unglücklicherweise scheint es von besagtem blau wohl etliche variationen zu geben.


    Der erste bestellte farbpott hieß "Fordson Empire Blau N´32", alternativ habe ich noch Asinol RAL5015 bestellt welches, angeblich, auch passen soll:



    Links RAL5015, rechts Fordson Empire Blau marke Kramp. definitiv nicht das blau, das ich eingeplant habe, das 5015 hingegen kommt optisch schon eher an ein blau heran das mir gefällt. Original ist nicht zwingend voraussetzung, da das farbschema ja sowieso nicht original wird.



    Dann einmal RAL5015 mit lackierpistole probehalber gesprüht. Optisch nicht schlecht, aber ich bin unschlüssig.



    Das ist dann der provisorisch gepinselte Vorderachsträger in RAL5015. eigentlich eine schöne farbe, aber gerade bei direktem sonnenlicht wirkt die farbe sehr.. hell, oder blass. Auf jeden fall nicht wie geplant.


    Nebenher hatte ich einen pott Fordson (Empire) Blau von Kramp bestellt, optisch besser als das N´32, aber auch nicht das blau das ich gerne hätte, bzw. nicht das blau das ich bei einem anderen Dexta gesehen habe.
    Besagter Dexta hatte Fordson Empire Blau, allerdings marke Sparex, oder auch Agricolor. Das war die farbe die mir der händler nicht besorgen konnte, weswegen ich das N´32 bestellt hatte.


    Mittlerweile habe ich bei einem anderen händler die bestellung für die Agricolor farbe aufgegeben, könnte bis ende der woche eintreffen und wird probegepinselt.. Ich bin zuversichtlich damit den korrekten Farbton zu treffen.

    Das grau wird vermutlich RAL 7032 "Kieselgrau", wurde mir zusammen mit 5015 als passender ersatz empfohlen, bzw. habe ich die farbe eh da, weil ich nebenbei ein Kuhn GMD44 Tellermähwerk überarbeite, der später am Dexta verwendet werden soll.

    Moin,


    Bücher habe ich nur eine nachgedruckte Betriebsanleitung für den Fordson Dexta und Fordson Super Dexta, da sind alle infos bezüglich Öle drin, einen kompletten elektrischaltplan finde ich darin auch, da ich ja die elektrik von grund auf selbst neu bauen werde.

    Ansonsten habe ich mir ein Massey Ferguson Datenbuch fotokopiert, mit daten zu den Motoren und Einstellungen verschiedener Ferguson Modelle, u.a. dem Ferguson 133 der den gleichen Perkins A3.144 verwendet wie der Dexta.. wobei der Dexta ja einen "P3.144" hat.. im prinzip der selbe motor.

    In den unterlagen finde ich alles an Drehmomenten, spiel, einstellungen, kompression etc..

    Ersatzteile bekomme ich aus einem Granit Classic Parts Teilekatalog, bestellt über den Landmaschinenhändler meines vertrauens. Wie gesagt bekommt man für den Dexta so viele neuteile, man könnte glatt einen komplett neuen Traktor daraus bauen.

    Der Rest der fehlt wird einfach auf "gut glück" zusammen gebaut, irgendwie wird das schon alles zusammen passen.


    Ich bin normal nur an alten, japanischen Motorrädern am basteln, also sind Ford oder Fordson eigentlich Neuland für mich. Da der Dexta aber auf dem antriebsstrang von einigen Ferguson Modellen aufgebaut ist, gibt es genug kenner die mir aushelfen können.


    Naja... nur die farbe, das will nicht so recht hinhauen. Habe 3 töpfe farbe und keine davon passt so recht.

    Das haben wir tatsächlich gemessen. Muss mich nochmal erinnern..


    Der Kolben hatte zum Zylinderkopf einen 0.35mm überstand. Die dichtung an sich ist 0.5mm dick, bzw. ist an den umrandungen der Zylinder 1mm dick. Damit bleibt eine differenz von 0.15 bis 0.65mm.

    Wie gesagt weiß ich nicht ob die differenz reicht. Also der motor lässt sich drehen ohne probleme, die ventile scheinen also nicht anzuschlagen, aber das zeigt sich wohl erst später. bin nunmal leider kein mechaniker und kenn mich relativ wenig mit sowas aus.

    Moin,


    Also zerlegt wurde er sehr weit, alles muss neu lackiert werden, und durch das Motorproblem war alles mit Öl getränkt. Das gute stück wurde nicht pfleglich behandelt..


    Der aktuelle stand:


    Das gerät wird auf den antriebsstrang zerlegt, damit ich alles wieder ordentlich in lack bekomme und möglichst viel rost entfernt bekomme. Habe derzeit noch ärger was die korrekte farbe angeht.. das ist nicht so einfach.

    Motor war zwischenzeitlich komplett draußen, alle 3 Kolben neu, neue kolbenringe, neue Dichtungen, neue Pleuellager, neue Kurbelwellenlager.. Kupplungsscheibe haben wir direkt mit getauscht weil wirs eh auseinander haben, wäre quatsch das ding später wieder zu zerlegen weil ich keine 60€ für eine neue Kupplungsscheibe blechen wollte..


    Nächster schritt wäre erstmal den Motor vervollständigen, und soweit alles grundieren, Lenkung kommt komplett runter, alle reifen wieder ab, alles an schalt- und kupplungsgestänge runter..

    Dann kommt die farbe, da muss ich erst noch rausfinden welches blau. Original wirds nicht, er bekommt ein blau/graues farbschema wie die modernen Ford-traktoren, mit grauen Muschelkotflügeln.


    So. mit den neuen Buchsen eingepresst wurde der Motor stückweise zusammen gebaut.



    Dabei kam heraus: 1 von 3 pleuel ist neu, bzw. anders. Länge passt, aber die art wie der pleuel gegossen ist ist anders, die zahlen und buchstaben sehen anders aus als bei 1 und 3. Nichts wildes, das zeigt aber dass die Kolben an irgendeinem punkt mal ausgetauscht wurden.



    Kupplungsgehäuse wurde gereinigt, der Simmerring der Getriebeeingangswelle war undicht und hat in die Kupplungsglocke geölt, dementsprechend war alles, inkl. Kupplungsscheibe, voll Öl. Neuer Simmerring, dann wurde alles mit dichtmasse extra abgedichtet und mit schweißdraht gesichert. Das Getriebeöl wurde auch vorher abgelassen, sah allerdings aus wie Milch, hat also wasser abbekommen.



    Schwungrad entrostet, und wieder vorgeschraubt. Sollte wohl halten.



    Motorblock eignet sich, so nebenbei, auch gut als tassenuntersetzer!

    Ölwanne ist wieder unter, alle dichtungen fest, Stirnradabdeckung ist vor..

    Beim verschrauben des Kupplungskorbs sind 2 der schrauben abgerissen, dementsprechend wurden alle 6 schrauben durch neue schrauben ausgetauscht. generell wurden viele schrauben (nicht gerade im Motor aber ausserhalb) ausgewechselt, statt die problematischen originalschrauben wieder zu verwenden, es soll schließlich auch wieder ein paar jahre halten!



    Motor hängt wieder am antriebsstrang, mit temporär lackiertem Vorderachsträger.. Was die farbproblematik angeht schreibe ich noch was dazu.. weil die situation ziemlich schwierig ist, auch wenn man es nicht meinen mag.



    Zylinderkopf plan geschliffen, Ventile wurden alle wieder eingesetzt in korrekter reihenfolge. Bisher wurde die einfache standarddichtung verwendet, ob es da probleme bezüglich verdichtung gibt, ist unklar. Drehen tut der Motor ohne anzuschlagen, ob die verdichtung bzw. möglicherweise erhöhte verdichtung probleme macht, ist unklar und wird noch recherchiert.

    Nachdem Motorräder, Mopeds und dergleichen durch sind, kommt mein erstes, großes projekt. Und ich hab mir etwas großes ausgesucht.

    Ich dachte mir, villeicht findet das wer interessant und teile hier mal ein paar fotos- und informationen mit euch.


    1958 Fordson Dexta Diesel:



    Zustand beim kauf: Lief gerade so, kotzt Öl aus der Zylinderkopfentlüftung und dem Ölstutzen. vorzeitige Diagnose: defekte Kolbenringe und erhöhter Kompressionsverlust.

    Restlicher zustand ziemlich gut, kaum dellen oder schäden, nicht durchgerostet, bzw. durchgerostete teile beschränken sich auf die trittbleche. Ersatzteilbeschaffung? Mit den bauteilen aus dem Ersatzteilkatalog könnte man vermutlich einen komplett neuen traktor bauen...

    Für 1.200€ gekauft, Englische ausführung (englisches ziffernblatt) mit 9.000 stunden auf der Uhr. Laut seriennummer der 10.736igste gebaute Dexta, die gußnummern auf der Kupplung und dem Getriebe passen.


    Also als erstes den Motor zerlegt und den schaden begutachtet, hier dann direkt der erste herzinfarkt:

    Schaden schlimmer als erwartet, in allen 3 zylindern.


    Kolben 1: teile des Kolben fehlen, Kolbenringe komplett hinüber, nach startversuch komplett nass. Der ist durch, die Zylinderwand ist auch durch.

    Kolben 2: Ebenfalls nass, hier aber nur komplett zerstörte kolbenringe. Auch hier ist die Zylinderwand durch.

    Kolben 3: Trocken, steckte aber komplett im Zylinder fest, und ließ sich nicht schadlos entfernen.


    Fazit: alle 3 Kolben kommen neu, inkl. Neue laufbuchsen. Die Laufbuchsen wurden mit gewalt gezogen da jegliche versuche mit Buchsenziehern fehlschlug.. Also wurden die buchsen, ohne den block zu beschädigen, zerstört.

    Neue Laufbuchsen wurden von einer fachfirma eingepresst, da eine kante oben (welche beim block fehlt) in den block geschnitten werden musste damit die buchsen passen. Ausserdem die Dichtfläche oben komplett plan geschliffen, ebenso beim Zylinderkopf.

    Tag,


    mein 1958 Dexta ist noch in arbeit, mache mir aber dennoch schon gedanken wegen der farbe. Statt original empire Blau und orange/rot, soll er blau/weiß werden. Das originale Empire Blau kostet beim lokalen händler aber mal ebend 27€/liter.


    Angeblich soll RAL5015 eine gute alternative sein, habe mir 1L Asinol RAL5015 besorgt und mit pistole probegesprüht. Die farbe gefällt mir, habe aber schwierigkeiten vorzustellen wie denn der komplette trecker in der farbe aussehen würde.

    Ausserdem soll sich ja RAL5015 von hersteller zu hersteller farblich unterscheiden, daher habe ich etwas angst, meine jetzige farbe sei zu hell.

    Das weiß wird wahrscheinlich RAL7032 Kieselgrau, die farbe habe ich für ein andere projekt schon geordert und hier stehen.


    Hat da jemand erfahrungen was die farbmöglichkeiten angeht? Oder kennt jemanden der einen Dexta in RAL farbe lackiert hat, dass man sehen kann wie sowas aussehen würde?

    Ich bin neu im Forum, und seit kurzem besitzer eines 1958er Fordson Dexta, also ein Dexta, nicht der deutsche Dexta Spezial.. Nun habe ich mehrere probleme was papierkram angeht.


    Erstmal: Ich habe kein Typenschild am fahrzeug gefunden. Das einzige blechschild wurde üermalt, und darauf steht irgendwas bezüglich einem patent. Angebracht war es an der schutzwand, zwischen Batteriebereich und Motor.

    Gefunden habe ich aber die Seriennummer, unten auf der kante des Kupplungsblocks. Der präfix stimmt mit den modellen bis 1961 überein: 957E. dann gefolgt von einer 5-stelligen nummer, also dem wievielten, hergestellten Modell. Laut liste also aus dem jahr 1958.

    Alle gussnummern passen ebenfalls zum jahr 1958. Sowohl getriebe, als auch kupplung und Motor.


    Ich war nun bei der Polizei wegen der unbedenklichkeitsbescheinigung. Ich habe den trecker für 1200 nahe der Niederländischen grenze gekauft, der vorbesitzer hat ihn damals wohl aus den Niederlanden gekauft, bereits ohne papiere. In meinem kaufvertrag steht auch dass es für den trecker keine papiere gibt, schriftlich und unterzeichnet vom verkäufer.

    Polizei allerdings will die fahrgestellnummer, denen reicht die Seriennummer nicht und es heißt, der Code wäre zu kurz. Zudem weiß ich nichtmal, ob ich das ding so, als theoretischen "import" sowieso papiere für organisieren kann.. Und bevor ich anfange zu restaurieren, würde ich gerne das aus der welt geschafft haben.


    Also: Hat der Dexta ein typenschild? Oder entspricht die fahrgestellnummer der seriennummer? wie sieht es mit dem theoretischen Import aus, muss ich da was bedenken?