Beiträge von Raguz

    Hallo in die Runde.

    Mein AP17/22 Verschnitt hat mittlerweile TÜV und ne neue Zulassung, ist soweit also wieder aufgebaut und funktionstüchtig.

    Einziges Manko, was mir immer wieder ins Auge sticht:
    Er leckt etwas. Keine riesen Mengen, aber doch schon zusehens.

    Und das an drei verschiedenen Stellen, bzw es ist an drei verschiedenen Stellen zu beobachten, dass da Öl austritt.

    1. Halterung Lichtmaschine.
    Die Lichtmaschine des Treckers ist in Fahrtrichtung Links der Zylinder angebracht (etwas tiefer allerdings) und tut ihren Dienst soweit auch. Vor der Welle, die in die LiMa führt, ist bei mir noch eine Art Schutzblech, vermutlich damit man nicht in die Welle kommt währen diese dreht.
    Dieser Schutz (und vielleicht noch mehr, hab den Motor nicht selber in Stand gesetzt und mich daher noch nicht intensiv damit befasst) ist mit vier Gewindestiften (so sagt es die Ersatzteilliste) am Motorblock verschraubt. Zwischen diesen beiden Teilen hat der Instandsetzer Dichtungsmasse getan. Woher ich das weiß? Die überquillenden Reste wurden nicht entfernt :(
    Nun ja. Wenn der Schlepper eine Weile gelaufen hat, sieht es so aus, als wenn sich an mindestens einem wenn nicht zwei Gewindestiften etwas Öl durch "schiebt" also am Gewinde entlang läuft und am Ende nach außen austritt und herunter tropft. Das ist ziemlich sicher Motoröl denke ich, denn a ist da soweit ich weiß kein anderer Ölkreislauf und b ist das Öl tiefschwarz.

    Da wäre nun meine Frage: Ist das normal? Es ist nicht so, dass das ein kontinuierlicher Ölfluss ist, aber wenn man den Trecker abstellt, ist nach einer Weile ein kleiner Ölfleck (vermutlich nur wenige Tropfen) genau unter den Gewindestiften zu sehen. Hab deswegen schon reichlich Ölbindemittel unter dem Trecker verteilt. Da sieht man das ja immer sehr gut. Auch an den Gewindestiften bzw den Teilen in der Nähe bilden sich Öltropfen.
    Wenn das nicht normal sein sollte wäre meine Frage, wie kann man da am Besten etwas gegen tun?
    Die vier Muttern öffnen, die ganze LiMa und diesen Schutz abmontieren und neu abdichten? Da wäre dann die Frage: Weiß jemand ob die Bohrung für die Gewindestifte nach hinten hin offen ist, also im Öl verschwindet? Also so wie an den Achsschenkeln am Getriebeblock? Oder sind die nach hinten hin dicht, und die einzige Stelle, wo Öl da ran kommen kann ist die Verbindung von Motorblock und der Abdeckung, und das ist nur einfach mies abgedichtet worden?
    Irgendwie muss das doch dicht zu kriegen sein. Wollte aber nicht einfach auf Verdacht die LiMa ausbauen und mal schauen. Auch wenn das wohl nicht das riesen Hexenwerk sein dürfte, wenn ich mir das richtig vorstelle.


    Der 2. Austrittspunkt des Öls ist unten am Getriebeblock in Fahrtrichtung vorne die Bohrung nach unten sowie die Verbindung zwischen Motor- und Getriebeblock.
    Aus beiden "Öffnungen" tritt Öl aus, allerdings ist es nicht so tiefschwarz wie das vom Motor, sondern eher klar, manchmal etwas verschmutzt. Hab den Getriebeblock von vorne aber auch nicht 100% sauber gemacht, von daher könnte die Verschmutzung eventuell daher kommen.

    Meine Vermutung ist, dass es sich dabei um Öl aus der Hydraulischen Kupplung handelt, die in diesem Schlepper verbaut ist. Die Vermutung kommt daher, dass a Motoröl schwärzer ist, b aus der Kupplung schon von Anfang an immer etwas Öl lief (wir hatten den Motor ein paar Monate stehen bevor wir ihn zusammen gebaut haben, da mussten wir immer mal nen frischen Lappen unter legen, weil doch immer wieder mal Öl austrat) und c, wenn es aus dem Getriebe kommen sollte (Dichtungen und Wellendichtringe habe ich alle neu gemacht, kann aber natürlich was schief gelaufen sein), wie kann es dann schon zwischen Motor und Getriebe raus laufen? Dann müsste sich alles unten an dem Loch sammeln, da die Verbindung zwischen Motor und Getriebeblock höher liegt als die Bohrung. Also entweder kommt sowohl aus der Kupplung Öl als auch aus dem Getriebe, oder eben nur aus der Kupplung und das Öl läuft eben nicht alles zwischen den Blöcken durch sondern weiter runter zur Bohrung.

    Auch da wieder die Frage: Ist das normal? Ich kann es mir fast nicht vorstellen. Der Instandsetzer hat auch an diversen anderen Stellen massiv gepfuscht bzw nicht sauber gearbeitet, und das Leck gab es wie gesagt von Anfang an. Haben damals natürlich nachgefragt, da wurde uns gesagt, dass wohl der Dichtring noch nicht eingelaufen ist und wir die Schwungmasse mal etwas drehen sollen, damit eben das passiert...
    Und wenn man das abdichten möchte, dann muss dafür ja der Motor und das Getriebe wieder getrennt werden, vermutlich Schwungmasse etc alles raus, und dann Öl ablassen, neu abdichten und wieder rein?
    Oder ist das alles noch im Rahmen dessen, was halt normal ist bei solchen Gefährten? Auch hier sind es keine riesigen Mengen, eher wenige Tropfen. Aber es summiert sich natürlich und ist auch umwelttechnisch natürlich einfach bescheiden wenn ich den Trecker dann so irgendwo abstelle, wo ich keinen Eimer oder Bindemittel unterstellen kann.

    Der 3. Punkt ist die obere Zapfwelle bzw die Gewinde wo die ganze Handbremse mit dem Getriebeblock verbunden ist.
    Es ist noch sehr viel weniger Öl als an den anderen Stellen, vielleicht ist das auch einfach dieses 'Schwitzen' von dem man immer wieder mal hört. Aber vorhin habe ich auch dort hinten einen Ölfleck bemerkt und die Rückseite ist etwas schmierig.
    Am Anfang, als die Handbremse noch nicht drauf saß, hatte ich den Eindruck, als wenn sich auch dort das Öl durchs Gewinde arbeitet und eben irgendwann herunter tropft. Das wurde irgendwann aber weniger, und ich dachte es passt dann wohl. Hab die Handbremse dann eingeschraubt und es sah ganz gut aus.
    Allerdings: Beim Wechsel des Dichtrings der oberen Zapfwelle, habe ich dessen Außenseite etwas beschädigt, hatte allerdings vorher etwas Dichtmasse aufgetragen. Ich weiß nicht ob er 100% dicht ist, das wäre natürlich noch mal etwas was man noch mal angehen könnte.
    Zudem habe ich gesehen, dass die untere Zapfwelle etwas eiert wenn man sie laufen lässt, vielleicht ist auch das noch ein Grund.

    Auch hier wieder die Frage ob das noch im Rahmen des Normalen ist oder ob man da was machen kann/sollte.

    Hab hier noch mal ein paar Bilder, dann kann man sich das vielleicht etwas besser vorstellen was ich meine.

    Das etwas schwarze hier ist die Bohrung im Getriebeblock. Darunter die Ablassschraube für das Getriebeöl. Die Öffnung darüber ist vermutlich auch ne Borhung oder sowas, die ist mir "von innen" nicht aufgefallen.


    Das Öl bei der Lichtmaschine. Der schwarze Öltropfen ist gut zu erkennen.



    Unterseite Motorblock, hier ist das Öl doch relativ dunkel, hatte das Foto nicht mehr im Kopf. Vielleicht doch auch noch (zusätzlich) Motoröl? Oder verdreckt?


    Ähnliches Foto wie oben das Erste, allerdings ist hier auch die Verbindungsstelle zwischen Motor und Getriebeblock zu erkennen. Allerdings nicht so gut zu erkennen ist das Öl, es ist aber definitiv welches da :/


    Noch einmal eine etwas andere Ansicht von der Unterseite des Motor- und Getriebeblocks.


    Liebe Grüße und danke fürs Lesen meines Romans :D


    Raguz

    Moin zusammen,


    danke für die zahlreichen Antworten und Anregungen.

    Also, ich hab wie gesagt alles neu lackiert. Getriebe und Motor natürlich auch, die Dichtflächen und Gewinde aber natürlich nicht. Hatte aber eigentlich noch nicht den Plan gehabt, Motor und Getriebe als Masse zu machen. Wobei das beim Motor vermutlich wegen der Glühkerzen sein muss? Die haben ja bloß einen Kontakt und bekommen dann die Masse ja über das Gewinde - meine ich?
    Vorne am Vorderwagen ist eine Masseschraube direkt an der Batterie. Ob die paar Schrauben, mit denen ich den Vorderwagen mit dem Rest verbinde, da ausreichen? Kann das nicht abschätzen um ehrlich zu sein. Aber muss ja vermutlich so sein, hat ja früher auch nicht anders funktioniert.

    Und das Lack abkratzen an den Verbrauchern.... Neee, also sooo schön finde ich das ehrlich gesagt nicht. Potenzielle Roststellen und so, oder?
    Außerdem denke ich, dass Kabel vermutlich etwas verlässlicher sind, wenn das vernünftig gemacht ist?

    Finde so einen Masseverteiler eigentlich gar nicht so verkehrt wie Hinnerk ihn da vorgeschlagen hat. Ist ja am Ende recht ähnlich zu dem was ich auch gedacht hatte. Muss ich mal schauen was ich hier bekommen kann und was für mich da die eleganteste Lösung ist.

    Ich meine, wie das am Ende gemacht ist, ist doch letztendlich egal, oder? Muss ja "nur" funktionieren :D


    Grüße
    Raguz

    Ich hab nicht mutwillig Lack rein geschmiert, aber ich kann nicht ausschließen, dass da Lack dran gekommen ist.

    Also vorher Durchmessen und schauen ob es auch so geht? 🤔


    Und wenn ich dann die Verbraucher anschließend, dran löten? Oder wie macht man das dann?

    Moin mammutle,


    soxwar das hier ursprünglich auch. Schlepper ist von 54.


    Aber wie ich oben schon schrieb, hab ich das ganze nun anders gelöst und werde wohl immer ein Massekabel mitlegen bei den Verbrauchern. Aber das muss ja auch irgendwo dran am Ende.

    Moin zusammen,


    beim konzipieren des Kabelbaums von meinem AP17/22 stellt sich mir nun die Frage nach dem Massekontakt.
    Original war der ja einfach der Trecker selbst. Nun wurde mir davon aber abgeraten, zu Gunsten einer saubereren Lackierung, Dichtung etc etc.
    Hab nun also alles lackiert, da wird wohl kaum mehr Strom fließen können.
    Nun braucht es aber ja zwingend einen Massekontakt, damit der ganze Krams überhaupt ein Lebenszeichen von sich geben kann.
    Möchte allerdings ungerne jedes Kabel einzeln an die Batterie anklemmen, sondern hatte eher richtung sowas hier gedacht: https://www.tigerexped.de/sammelschiene-busbar-100-150-250a
    Also vom Prinzip her. Kann wegen mir auch ein Bolzen sein wo alles mit Ringkabelschuhen drauf kommt oder sowas. Das soll mir egal sein.

    Aber dachte das kommt in die Nähe des Sicherungskastens also unterhalb des Armaturenbrettes und dann hole ich mir ein entsprechend dickes Kabel, welches dann zur Batterie führt.
    Ist sowas gängig? Oder wie würde man sowas am elegantesten lösen?

    Eine Frage wäre auch noch, wenn man es so macht wie ich überlegt hatte, ob man dann die Masse vom Anlasser auch darüber jagt? Oder das seperat an die Batterie anklemmt? Weiß nicht ob da zwei von diesen Batterie-Klemmen dran passen. Hatte den Eindruck, dass das schon revht gut belegt ist mit einer dieser Klemmen.


    Vielen Dank und beste Grüße

    Raguz

    Moin zusammen,


    dankeschön für all die Rückmeldungen. Denke ich bleibe dann bei neuen Federringen. Die haben schon 70 Jahre gehalten, dann werden sie es sicher auch noch mal eine Weile schaffen mit neuen Dingern.

    Denn genau der Aspekt, dass die aus der DIN gestrichen wurden und nicht sichern sollen etc etc hatte mich zum Nachdenken angeregt, ob ic hdas denn dann wieder so machen möchte. Aber andererseits sind ja die Radbolzen und Muttern auch nicht gesondert gesichert. Von daher wird das denke ich passen so. Dankeschön!


    Grüße
    Raguz

    Moin,


    danke für die Infos, hab im Werkstattbuch bisher keine solche Angaben gesehen, aber auch zugegebener Maßen noch nicht groß danach gesucht. Aber das werde ich wohl mal nachholen. Und wenn es ansonsten gewisse Standards gibt, dann nehme ich auch die :)

    Motor hab ich machen lassen, das wird schon passen hoffe ich :D


    Grüße

    Raguz

    Moin,


    wie fest sollte man bestimmte Schrauben an einem Oldtimer Trecker eigentlich anziehen? Gibts da irgendwie Listen, wo man sehen kann mit wie viel Newton man welche Schrauben anziehen sollte?


    Geht mir v.a. um so Sachen wie Radbolzen und ähnluch kritisches wo Bewegung dran ist und wo es ungünstig wäre, die Teile während der Fahrt zu verlieren :D


    Oder einfach feste anziehen und gut?



    Vielen Dank und Grüße

    Raguz

    Moin moin,


    bin gerade am Zusammenbauen meines AP17/22 Verschnitts und stoße dabei auf die Problematik, dass die Federringe etc anscheinend nahezu wirkungslos sind und nicht mehr verwendet werden sollten etc.


    Was macht man denn heute da am Besten? Scheiben? Selbstsichernde Muttern? Kleber?


    Oder "reicht" es wenn man die Muttern einfach entsprechend fest anzieht?



    Grüße

    Raguz

    Moin,


    schon wieder ein Problem bei dem ich nicht weiter komme.


    Ich hab den Differenzialhebel raus genommen um alles zu lackieren. Nun wollte ich ihn wieder einbauen, stelle aber fest, dass das ganze nicht so einfach geht wie gedacht, die Feder spannt einfach viel zu stark als dass ich da gegen an käme.


    Hab versucht mit der Hand in den Achstrichter zu greifen und das ganze zurecht zu drücken, aber da kann ich den Bolzen entweder richtig hin drehen, oder in die richtige Höhe drücken. Beides zusammen ist nicht möglich. Oder ich habe den Trick nich nicht gefunden.


    Hab dann versucht mit einem zurecht gebastelten Rohr das ganze von außen zu drücken - selbes Ergebnis.



    Ein Blick in die Porsche Reparaturanleitung zeigt, dass der Einbau wohl von der anderen Seite erfolgen muss, also von dort, wo das Differentialgetriebe noch drauf sitzt. Hab das nicht getrennt bisher, weil gab noch keinen Grund.

    Nun dachte ich: gut, dann versuchst du das mal raus zu hauen. Dachlatte genommen, durch den Achstrichter gesteckt und drauf geschlagen. Es sieht so aus, als wenn es ca 1mm raus kam. Mehr geht nicht. Verkantet? Oder bilde ich mir den 1mm nur ein?


    Wie geht man da ran?



    Vielen Dank und beste Grüße von einem nahezu verzweifelten Raguz

    Guten Morgen,


    habe nun mit etwas klopfen auf das große Zahnrad noch ca 1mm weg bekommen bzw liegt das Zahnrad jetzt ca 1mm weiter "außen". Auf dem Foto von oben also quasi weiter unten.


    Ist zwar 1mm, aber halt immer noch zu wenig.


    Aber weiß nicht ob ich noch fester drauf hauen sollte, weil Gusseisen, weil steht auf den Radbolzen,...


    Verstehe das wirklich nicht, wieso das nicht weiter geht


    Hab hier noch ein Foto gefunden, wie es beim Ausbau aussah.



    Man erkennt leider nicht wirklich, wie viel Luft da noch ist zwischen der Nabe und diesem Metallstreifen.


    Allerdings hat auch das Sicherungsblech mit der alten Biegung noch etwas Luft, wenn man es so drauf legt. Ich weiß nicht mehr ob das vorher auch so war, ob das normal ist etc etc, dafür bin ich zu sehr Laie.


    Hab nun die eine Nabe wieder raus genommen, alles angeschaut und wieder rein gehauen.

    Hab aber leider Gottes genau eine Sache vergessen zu messen:

    Die Nabe wird Richtung Reifen etwas dicker. Bestimmt 2cm im Durchmesser. Wollte nun eigentlich ausmessen, ob diese Verdickung irgendwie an dem Lager anschlägt.


    Denn, was mir eben aufgefallen ist:

    An dem Punkt, wo ich die Naben nun beide habe, ist der Klang vom Hammerschlag nicht mehr so wir vorher als ich das durch geschlagen habe, sondern klingt als wenn das irgendwo aufliegen würde.

    Das _kann_ eigentlich nur das Lager sein. Etwas anderes ist dort nicht.


    Hab aber auch noch mal geschaut:

    Zwischen Zahnrad und dem Lager wo ich ein Aufliegen vermute, ist kein Hohlraum, das liegt aufeinander auf.


    Sind das Anhaltspunkte daran, dass das so sein _muss_? Also dass da entsprechend Luft ist? Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht was da Sache ist.



    Grüße

    Raguz

    So, also es geht mir um dieses Teil hier:



    an den Achstrichter kommt das eeeigentlich noch gar nicht.


    Hab überlegt, ob vielleicht das große Zahnrad noch nicht ganz unten am Lager anliegt? Wie könnte man sowas prüfen? Hab keine Kamera oder sowas dass da doch die Bohrungen passen würde.


    Zeitplan war eigentlich, das morgen alles zu montieren, aber das wird wohl nix 🥴

    Na ja, hilft ja auch nichts, wenn es nicht korrekt eingebaut ist und dann kaputt geht.



    Grüße

    Raguz


    Gibt hier doch sicherlich auch Leute, die einen AP22, Standard 218 oder so haben? Kann mir von denen jemand sagen, wie viel Spiel von außen zwischen der "Scheibe" von der Radnabe und dem Dichtungsdeckel des Gehäuses der Portalachsen ist?


    Komme hier nicht weiter und weiß auch nicht so recht wo ich weiter suchen soll.

    Hab schon überlegt die eine Nabe noch mal raus zu schlagen, und das ganze aufzubauen _ohne_ das Gehäuse rund herum. Dann sieht man wenigstens etwas. Aber man muss es dann natürlich einige male anfassen :/


    Grüße

    Raguz

    Moin Jörg,


    danke für die Klarstellung.


    Soweit bin ich noch gar nicht, ich will erstmal nur die Radnabe und das Zahnrad in dieses Gehäuse der Portalachsen bekommen. Der Achstrichter ist noch gar nicht involviert.


    Foto folgt ,hab gerade keins parat und muss nu weiter machen hier.


    Geht nur um das Bauteil, wo am Ende bspw die Bremsbacken druaf kommen.


    Grüße

    Raguz

    Moin Jörg,


    danke für deine Antwort.


    Du meinst mit dem Lager das was am Ende in dem Achstrichter liegt, richtig? Also quasi 'innen' Richtung Getriebe.


    Das scheint mir so weit rauf geschoben zu sein, wie es geht. Zumindest sehe ich hier keine Luft mehr


    Hab auch extra darauf geachtet, dass das äußere Lager der Radnabe bis ganz an den Anschlag in dem Gehäuse sitzt und dort kein Spiel mehr ist.


    Sowas hatte ich nach dem ersten Versuch nämlich auch vermutet, dass irgendwo noch Luft ist, die da nicht hin gehört.


    Und was die Montage angeht, ich hab mir beim auseinandernehmen einige Fotos gemacht und diese für den Einbau wieder angeschaut. Ebenso hab ich anhand der Ersatzteilliste abgeglichen, dass dort keine Teile fehlen etc.


    Das einzige, was ich anders gemacht habe als vorher:

    Ich habe die Papierdichtung durch Dichtpaste ersetzt. Aber die war ja nur 0,3mm stark oder so, dürfte also nicht ins Gewicht fallen.



    Und was meinst du mit dem Lagersitz im Getriebe? Das Getriebe ist doch hier gar nicht involviert, da geht am Ende nur eine Welle rüber. Die Portalachse ist ja so ersteinmal unabhängig, denke ich?

    Hab eigentlich alle Lagersitze sauber gemacht, abgewischt etc. Wenn da ein Grat drinnen gewesen wäre, hätte ich das eigentlich mitbekommen müssen 🤔


    Grüße

    Raguz

    Hallo Raguz,

    Dieses Schmidt-Teil macht Sinn, wenn du hinten keine Trennung (separate Leuchtkörper) zwischen Blinker und Bremslicht machen möchtest. Bei alten Traktoren ist das noch häufig vorzufinden.

    Sobald du hinten separate Leuchtkörper für Blinker und Bremslicht verwenden möchtest, kannst das Teil nicht mehr verwenden.

    Die Verkabelung zu den Stand-/Positionslichtern sehe ich im Schaltplan des Schmidt-Teils nicht drinnen. Die müssen wie gehabt angesteuert werden.

    Hmm, also ich hab aktuell gar nicht vor da noch irgendwelche Stand-/Positionslichter ein zu bauen... Vorne in den Scheinwerfern wären Standlichtbirnen mit drinnen, aber ansonsten gibts da nichts weiter in Planung aktuell und es würde mich auch arg wundern, wenn das vorgeschrieben wäre.

    Zitat

    Für die Aktivierung der Warnblinker brauchst einen separaten Schalter (Ausführung musst du entsprechend deiner Möglichkeiten am Armaturenbrett selbst festlegen).


    Hast du dir überlegt, dass du dieses Schmidt-Teil in (so habe ich es verstanden) alter bestehender Elektrik reinhängen musst? Machen das die (steifen) Kabel so mit?

    Seperater Schalter für Warnblinker ist klar, ja.
    Und nein, ich mache die Elektrik vollständig neu. Das alte war alles ziemlich weg gegammelt, das konnte man nicht mehr gebrauchen. Lediglich Bauteile wie das Zündschloss oder den Schalter zum Vorglühen und Starten werde ich weiter verwenden. Von daher wäre das kein Problem.

    Zitat

    Letztendlich solltest dir zusammen rechnen, wie die Kosten für dieses Schmidt-Teil + Schalter für Warnblink + etwaige Kabelbrüche zu den Kosten für einen neuen Zweikreisblinkerschalter + Blinkgeber + Warnblinkschalter stehen.

    Jau, das muss ich mir mal durchrechnen. Solange es funktioniert ist es mir letztendlich eigentlich egal welche Lösung dort drinnen sitzt.
    Es ging mir auch hauptsächlich darum, ob ich das Bauteil denn nun richtig verstanden habe oder ob es doch was völlig anderes ist als ich dachte.

    Hab ich doch alles schon oben geschrieben. Hier dreht man sich im Kreis. Einfacher gehts mit dem Buch von Helmut Unrath "Schlepperelektrik". Les dich erstmal ein. Die Dinger von Kabelschmidt braucht eigentlich kein Mensch, haben an einem alten Schlepper auch nix verloren.

    Gruß Andreas

    Du hast oben beschrieben, wie es mit den ursprünglichen Bauteilen zu lösen wäre, richtig. Aber dieses Teil was das alles in einem macht, funktioniert da eben einfach anders. Und darum ging es mir v.a., dass ich verstehe wie es arbeitet.
    Und ob jemand so ein Teil braucht oder nicht, nun ja.. Denke das muss am Ende jeder selber entscheiden. Von der Elektrik sieht man am Ende sowieso nicht wirklich was, von daher wäre mir das nicht so wichtig ob das alles originalgetreu ist oder nicht. Muss eben funktionieren, das ist die Hauptsache. Und das tun zumindest in der Theorie ja beide Systeme. Persönliche Vorlieben mögen dann dort den Ausschlag geben, ja.
    Aber wo man sich hier im Kreis dreht, kann ich nicht sehen :)

    Beste Grüße
    Raguz

    Moin zusammen,

    Das mit den zwei Kreisen hab ich verstanden, das ist klar.

    Ich meinte dieses Teil hier, da steht ja explizit Blink-Warnblinkgeber dran. Und wenn ich mir dort das Foto bzw den Anschlussplan ansehe, dann steht dort an den Kontakten 9 und 10 jeweils Blinker rechts ein und blinker links ein. Ebenso Bremslicht ein. Also läuft letztendlich alles dort zusammen, und wenn ich mir dann die Kontakte 12,13, 18,20 und 19,21 ansehe, dann scheint mir das so zu sein, als wenn er aus den verschiedenen Eingangssignalen am Ende für die jeweilige Lampe das korrekte Signal ausspuckt.
    Aber vielleicht verstehe ich das ja auch falsch, kann alles sein :D


    Würd mich freuen wenn da noch mal jemand über meine Gedanken drüber schauen könnte, ob das doch so hinhauen könnte. Denn die haben bei kabelschmidt ja auch reine Warnblinkgeber. Das wäre natürlich nichts für meinen Einsatz hier.

    Grüße

    Raguz

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade dabei die Hinterradnaben wieder ein zu bauen, nachdem ich alles lackiert und sauber gemacht habe.
    Hab die Nabe schön eingeschmiert mit Fett und ebenso das Zahnrad und die Lager durch die die Naben durch gesteckt wird. Geht in dem Falle um die Hinterachse.

    Das lief alles auch ziemlich problemlos, konnte das relativ einfach und geschmeidig mit ein paar Hammerschlägen in Position bringen.
    Allerdings ging es bei der ersten Nabe (linke Seite) irgendwann nicht mehr weiter und ich wunderte mich, wieso da noch etwas Luft ist zwischen Nabe und dem Dichtring, der dann an dem Gehäuse des Portalgetriebes sitzt, war. Dass da etwas Luft sein muss, damit sich der Dichtring nicht abreibt, erschien mir logisch. Allerdings sind das hier ca 4mm.

    Habe dann auf der "Innenseite" das Lager drauf geklopft wo die Nabe am Ende gelagert ist. Das hat auch problemlos funktioniert, und es liegt bündig auf dem Zahnrad der Portalachse auf.
    Nun ist es hier so, dass ich, zur Fixierung der Nabe von der Innenseite einen Bolzen in die Nabe schraube, die einen Metallstreifen fest hält, damit die Nabe nicht nach außen weg rutschen kann.

    Und genau da geht nun meine eigentliche Frage los. Ich bin mir nicht mehr 100% sicher, aber ich meine, dass dieser Metallschtreifen bündig auf der Nabe und dem Lager lag. Das ist hier nun allerdings nicht der Fall, ein paar mm fehlen da noch, damit das bündig ist, wie man hier schön erkennen kann.


    Der Metallstreifen kommt in diese Kerbe auf der Nabe und wird dann eben festgehalten mit dem Bolzen. Dort wo das Fett raus quillt, liegt das dann auf dem Lager auf.


    Ich dachte also, vielleicht habe ich beim Zusammenbaue etwas verkehrt gemacht, weshalb das nicht weiter zu bewegen ging.
    Hab also beschlossen ersteinmal die zweite Seite zusammen zu setzen und zu schauen, ob das dort bündig abschließt oder auch nicht.

    Und wie ihr euch nun sicher schon denkt, ist bei der zweiten Seite das Ergebnis exakt identisch. An der Außenseite zwischen Dichtring und der Platte wo am Ende der Reifen drauf kommt, ist ca 5mm Luft, auf der Innenseite könnten es noch ca 3mm mehr sein, die die Nabe durch kommt.

    Was mich auch wundert: Die Nabe an der Außenseite ist nicht verrostet oder sowas. Also entweder war das Teil die ganze Zeit fettig/ölig und es stand tatsächlich so weit raus (was ich für unwahrscheinlich halte), ooooder die Nabe steckte tatsächlich noch etwas tiefer drinnen.

    Hab ich vielleicht etwas übersehen? Oder ist das tatsächlich so?

    Achso, das ganze ist nicht die typische AP17 Hinterachse. Ich hab die zweite Baureihe, die schon sehr sehr ähnlich zum 22 ist. Die Welle vom Getriebe zur Portalachse ist bspw in zwei Lagern gelagert und nicht nur in einem wie beim AP17. Nur als Hinweis am Rande.


    Hab hier noch ein Bild von der Außenseite, mangels Platz leider qualitativ nicht sonderlich hochwertig - das bitte ich zu entschuldigen.



    Vielen Dank und beste Grüße

    Raguz

    Moin,


    danke für die Aufklärung.


    Ich meinte mit.dem rechts und links dran montiert allerdings das Ding, wo die Radnabe drinnen sitzt. Nicht das, wo die Welle vom Getriebe durch geht 🤔

    Wie nennt sich das? Kenne das als Vorgelege, Achstrichter, Planetengetriebe,...


    Gruß.

    Raguz

    Moin,


    so aufwendig ist es bei mir ja gar nicht, der Trecker hat ja alles ^^


    Aber dies Teil von Kabel Schmidt hab ich auch schon gefunden.

    Taugt das? Was hat das für Vorteile gegenüber den "üblichen" Bauteilen?

    Könnte ich damit bspw meinen Blinkerhebel behalten? 🤔


    Gruß

    Raguz