Beiträge von RiEich

    Hallo


    Dein Querschnitt hängt von dem Strom der dir dein Anlasser zieht ab, sprich der Anlasserleistung (Hier musst du wissen welche Leistung dein Anlasser hat)

    Jetzt brauchst du die Formel P / U=I . Ich berücksichtige die Leitungslänge einmal mit, denn sie ist wichtig für den Spannungsabfall, welchen ich jetzt mal mit 0.5 Volt ansetzte.

    Nehmen wir mal an dein Anlasser hat 3500 W und deine Batterie stellt 12 Volt bereit. Dann kommst du auf knapp 300 A, die im Moment des Betätigen des Anlassschalters durch dein Kabel fließt.

    Mit der Formel A = (2 * L * I ) / (yu * dU)

    L = Länge des Kabels

    I = Stromstärke

    yu= elektrische Leitfähigkeit (Kupfer = 56)

    du = Spannungsabfall

    A = (2 * 2 * 300 ) / ( 56 * 0.5) = 43 mm 2 -> Hier würde ich auf 50 mm2 gehen

    oder mit 0.3 Volt Spannungsabfall auf 75 mm2.

    Du kannst auch runter auf einen Meter Leitungslänge, dann kommst du auf

    25 mm2 bei 0.5 Volt Abfall

    oder auf 35 mm2 bei 0.5 Volt Abfall


    Das Massekabel orientiert sich an dem "Anlasserkabel".

    Tendenziell würde ich hier ein Masseband wählen, die Wärmeabgabe ist durch die viel größere Oberfläche deutlich besser, ebenso biegsamer.


    Aber vielleicht gibt es hier erfahrenere Leute. Beim Eicher Tiger ist es in der BA mit 25 mm2 ausgezeichnet (optional mit 35). Beim 6206 mit 70 mm2.


    Gruss

    Mo

    Ja das Thema hatte ich auch. Hatte ihn nach dem Kauf Heim gefahren und nach 10 km neuen Diesel rein (waren so ca 50 % alt und der Rest neu).

    Habe lange nichts gemerkt und irgendwann hat es angefangen, so ca. 2 bis 3 Wochen später und der Traktor war da schon 2 mal in der Woche unterwegs (> 10 BH). Dieselpumpe ist bei mir Kraftstoffförderpumpe, wenn man es genau nimmt ;). Bei mir trat das Problem aber eher sporadisch auf. Also nicht in regelmäßigen Abständen. Dann stand er für 2 Stunden und lief wieder für x Stunden.


    Also ich mache wenn der TÜV fällig wird immer einen kompletten Ölwechsel, auch in der ESP. Dort fülle ich immer, wie auch im Motor verwendet 15W40 ein. Aber ich hab da lange nicht so viel Erfahrung, wie andere Mitglieder hier. Mein LaMa verkauft mir immer Oest. Die Marke verwende ich bei allen Ölen (Getriebe, Hydraulik, Motorsäge).

    Aber das ist wohl auch eine Vorliebe, so wie die Marke des Traktors :D

    Hi


    Das Problem hatte ich bei meinem Deutz auch mal. Und zwar war der Diesel etwas älter und der Bioanteil im Diesel hat angefangen zu schimmeln. Habe damals auch in den Tank geleuchtet, man hat es kaum erkannt. Diesel abgelassen, Dieselpumpe gereinigt, Dieselleitungen sauber gemacht und seitdem hat er keine Probleme mehr. Ob es dir weiterhilft, weiß ich nicht. Diesel kam bei mir auch an der ESP an, ohne Probleme. Manchmal lief er auch 2 Stunden und ging dann plötzlich aus.


    Gruss

    Hallo


    So wie ich das verstanden habe gibt es bei dem Mehrbereichsöl zwei Parameter:

    Die erste Zahl (Bsp.15W) (SAE-Klasse Winter)

    Diese gibt die Temperatursklasse an, bis zu welcher Temperatur das Motorenöl durch eine Ölpumpe noch als förderbar bezeichnet werden kann. (Der Grenzwert liegt hier bei 60.000 mPa*s (Physik Exkurs, das sollen Millipascal *Sekunde sein, wichtig für die Tabelle und kein Meterpascal * Sekunde ) ( Als Faustformel nimmt man hier 40 - die erste Zahl = Minustemperatur bei welcher das Öl noch als förderbar gilt). (Hier ist es 40 - 15 = 25 -> Das Öl ist bis zu -25 °C Aussentemperatur noch förderbar (ich denke hier geht es um den Kaltstart und die sich bereits angeglichene Öltemperatur an die Umgebung).


    Die zweite Zahl (Bsp. 40) (SAE-Klasse Sommer)

    Diese Viskosität wird bei einer Öltemperatur von 100 °C getestet.

    Um in der Kategorie 40 zu landen, muss das Öl eine Mindestviskosität von 12,5 mm2/s aufweisen.

    Je höher diese Zahl, umso dickflüssiger ist das Öl bei 100 °C. (Bsp. SAE 50 mind. 16,3 mm2/; SAE 20 hat hier mindestens 6,9 mm2/s).


    ArtEinheitDefinition
    dynamische Viskosität Pa*sVerhältnis von Schubspannung und Geschwindigkeitsgradient senkrecht zur Strömungsrichtung
    kinematische Viskositätmm2/sQuotient der dynamischen Viskosität zur Dichte


    Viskosität wird mittels eines Rheometers (Auf Grund einer bestimmten Kraft auftretende Verformung) oder eines Viskosimeters. Bei Schmierfetten ist es die Walkpenetration ( Bei Oest GOC 190 sind es z.B. 265/295)


    Gruss

    Hallo zusammen


    Ich habe ja bereits einen EM 200. Dieser wurde aber schon damals auf Mehrbereichsöl umgestellt, zudem gibt es von Eicher ja auch eine Freigabe. Verbaut ist hier eine Ölfilterpatrone mit Adapterplatte (Wechselfilter).


    Hintergrundinfo :

    Der Hauptdarsteller ist ein alter Schlüter AS 15. Baujahr 1953.

    Er hat einen verbauten Spaltfilter. Der Traktor wurde vor zwei Jahren auseinander genommen (Motor etc.). Pleuellager, Laufbuchse, Kolben alles überprüft und gereinigt.

    Eingefüllt wurde damals ein Einbereichsöl 20W20. Öldruck kalt 3.5 bar. Warm 2 bis 2.5 bar. Nach dem wieder Zusammenbau.


    Zu meinen Fragen:

    Ist der Öldruck im warmen Zustand i.O. ? wenn ich meinen Eicher anschaue mit 3.000 Stunden ist der bei 4 bar warm wie kalt. (Neues Manometer)

    Der Ölwechsel erfolgt bei mir innerhalb max. 200 Stunden (wenn nichs sogar 150 oder weniger) spätestens alle zwei Jahre (TÜV).

    Ist es hier sinnvoll auf ein Mehrbereichsöl umzusteigen, mit der Umrüstung auf eine Filterpatrone ?

    Oder weiterhin bei dem Einbereichsöl zu bleiben und den Spaltfilter eben öfters reinigen ?

    Kann man das SAE 20 auch im Sommer fahren ? oder muss man den Wechsel zwischen SAE 30 und 20 durchführen ?


    Danke euch

    Gruss

    Mo

    Hi Matthias


    Mittlerweile haben wir einige kleine Sachen behoben. Da er aber in einem so guten Zustand/ wenige Stunden hat und alle damaligen Ausstattungen von Eicher noch besitzt inkl. Mähwerk. Werde ich ihn anstelle des F2L514 behalten.


    Gruss und allzeit gute Fahrt

    Mo

    Hi

    Wenn du ein Düsenprüfgerät hast, würde ich mal sehen ob sie bei dem geforderten Druck öffnen.

    Wenn sie schon draußen sind gleich mal die Kompression messen.

    Wenn nicht Einspritzdüse auseinander und die bakannte Fallprobe mit dem Düsenstock durchführen. Vorher schön in sauberen Diesel reinigen.

    So würde ich noch vorgehen. Ist kein großer Aufwand....

    Gruss

    Hallo zusammen

    Seit kurzem steht bei mir ein weiterer Traktor auf dem Hof.

    Eicher 'Tiger' EM200

    Erstzulassung: 1967

    Leistung: 28 PS

    Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h

    Betriebsstunden: 3.100

    Pedalen kaum abgenutzt mit original Mähwerk und Sitzbank hinter dem Fahrersitz

    Besitzer : 1

    Folgende Dinge haben wir schon gemacht :

    - Ölwechsel mit Filterwechsel und durchspülen des Hydrauliksiebes

    - Umbau von Waschfilter auf Wechselfilter

    - selbstgerehtes T-Stück als Ölabgang mit Klemmrinverbindung für zusätzliches Öldruckmanometer, weil es mir wichtig war den Öldruckschalter zu erhalten als Warnanzeige

    - TÜV hat er neu bekommen ohne Probleme

    - Ansaugsiebe haben wir gereinigt

    Kaltstartgerät haben wir unten abgehängt indem wir eine Schraube mit passendem Gewinde gedreht haben und gegen die Hohlschraube austauschten.

    Öldruck ist kalt wie auch warm bei 4 bar. Somit keine Verschleisserscheinungen, Motor zieht gut durch, kein Qualm und gut Kraft. Starten nach 2-3 Umdrehungen ohne Mehrmenge. Heckhydraulik hebt auch untere schwerer Last.

    Getriebe ist untypsich leise und lässt sich butter weich schalten.

    Und nun folgen noch ein paar Bilder.

    Bin mir aber nicht sicher ob er lange bei mir bleibt, da ich die Chance habe meinen Traumtraktor zu kaufen (F2L514/4)

    Bis dahin wird er bei mir noch richtig zum Holz ziehen eingesetzt und darf noch arbeiten.

    Grüße

    Hallo Christian

    Ich will nichts falsches erzählen, aber die Hohlschrauben sind bei einigen Traktoren von Deutz über Hela bis Eicher in der Kraftstoffleitung eingesetzt worden. Die 14 mm sind auch gebräuchlich. Also würde ich nicht behaupten, dass die nicht original sind. Was meinst du mit gerader Anschluss ? Ich denke das hat auch den Vorteil des flexiblen Anschlusses und evtl. auch der Schwingungsentkopplung ?


    Was ist für dich ein Einschraubstutzen ?


    Dichtkegelnippel dichtest du nicht mittels Dichtung ab, die sind selbstdichtend beim anziehen. Das geht nur bei DKO-s oder DKO-l Verschraubung.

    Gruss

    Hallo zusammen

    Der Hebel auf Uwes Bild ist der Vorwählhebel, dieser ist nach hinten auf Lage und nach vorne auf Zugkraftregelung eingestellt. (Schaltvorgang nur bei voll angehobenem Krafthebergestänge, ausgenommen die Ausführung Freiganghydraulik).

    Der andere sitzt auf dem Steuergerät und ist die Senkdrossel, damit kann man die Senkgeschwindigkeit variieren, oder die Anbaugeräte in der Transportstellung sichern.

    Gruss

    ich habe einen Fehler gefunden, es sollte heißen :

    Grüß dich

    So wie Commander schon geschrieben hat. Ich würde besonders auch den Augenmerk auf die Bremse legen. Die zu wechseln ist ein größerer Aufwand, NICHT wie bei den Deutz Traktoren 514 er , 612 er, 912 er. Aber dazu gibt es hier auch inforeiche Beiträge.

    Ist aber wie gesagt auch eine Sache der Gewohnheit, wie man es kennt ;)


    und gibt es Neuigkeiten zu dem Traktor ?

    Gruss

    Markus hat da auf jeden Fall schon etwas wichtiges gesagt, sei dir nicht zu Schaden jemanden mitzunehmen, der mit dem Thema etwas bewandert ist.

    Hier ist ein super Thema mit sehr vielen wertvollen Tipps. Vorallem auch für dich mit dem luftgekühlten Motor.

    Checkliste für den Schlepperkauf
    Hallo zusammen ! Ich möchte hier mal die Idee von Michael Bruse aufgreifen (die hat er HIER gehabt) und eine Checkliste für den Schlepperkauf aufstellen. Wir…
    www.deutzforum.de

    Und wichtig, du musst dir sicher sein, dass er passt. Manchmal darf man sich auch zusätzlichen zum technischen Check auf sein Bauchgefphl verlassen.

    Gruss

    Grüß dich

    So wie Commander schon geschrieben hat. Ich würde besonders auch den Augenmerk auf die Bremse legen. Die zu wechseln ist ein größerer Aufwand, wie bei den Deutz Traktoren 514 er , 612 er, 912 er. Aber dazu gibt es hier auch inforeiche Beiträge.

    Ist aber wie gesagt auch eine Sache der Gewohnheit, wie man es kennt ;)

    Hallo Sam 67

    ich kennen diese aus den 06 er Serien von Deutz. In den F3L912 sind Heizflansche verbaut, der Kabelquerschnitt beträgt hier 1.5 mm2 (weisses Kabel).

    Diese haben den gleichen Funktionshintergrund wie deiner, die Luft im Ansaugrohr zu erwärmen und wird durch den Anlasszugschalter in Betrieb gesetzt.

    Du kannst den Widerstand des Heizflansches, so nenne ich ihn jetzt mal mit einem Multimeter messen. Dadurch erhältst du einen Anhaltswert. Es kann aber sein, dass du den Wert 0 misst.

    Das kann aber vielmehr an dem Multimeter liegen, da so kleine Widerstände schwer zu messen sind. Ich würde es aber erst mal so versuchen.

    Mit der Formel I = U/R kannst du dir dann deinen Strom ausrechnen.

    Alternativ kannst du deinen Heizflansch mit einer Scheinwerferglühbirne in Reihe schalten ( Spannungen addieren sich, Stromstärke ist gleich). Du musst natürlich wissen, welche Leistung deine Glühbirne hat. Nimmst du eine H7 (55W), kannst du dir ausrechnen welcher Strom hier durchfliesst. (55 W/ 12 V = 4.5 A). Dann kannst du die Spannung über den Heizflansch messen (Spannungsmessung erfolgt parallel zum Verbraucher). Mit dem Spannungsabfall und deinem Strom errechnest du dir deinen Widerstand (R = U/I).

    Ich habe mal von einem Kollegen gehört, dass dieser Heizflansch im Deutz einen Widerstand von ca. 0.6 Ohm hat. Das wären ohne Berücksichtigung des Spannungsabfalls der Leitungen I= 12 V / 0.6 Ohm = 20 A.

    Wie du in dem Bild siehst, ist dieser Heizflansch durch keine Sicherung abgesichert. Die grösseren Deutz der 06 er Serie haben eine Flammglühkerze, da der Luftvolumenstrom um einiges grösser ist und der durch eine kleine Wendel nicht mehr hinreichend erwärmt werden kann. Der Heizflansch ist der Nummer 16 zugeordnet.

    Das sind meine Überlegungen. Sollte ich falsch liegen, bitte korrigieren.

    Gruss und gute Fahrt