Beiträge von 3085

    Da gebe ich dir Recht, was ist deine Alternative?

    Da bleibt nur ein Doppelmessermähwerk. Führende Fachzeitschriften testen diese auch immer mal wieder: Ergebnis: die Technik ist ausgereift, aber sehr wartungsintensiv, was die Kosten pro Hektar im Vergleich zu einem Scheibenmähwerk deutlich nach oben schießen lässt. Zumindest im professionellen Bereich ist man damit völlig unwirtschaftlich unterwegs.

    Übrigens: Rehkitze oder kleinere Lebewesen sind von Doppelmessermähwerken (oder Fingerbalken) ähnlich gefährdet wie bei Scheiben- oder Trommelmähwerken. Eine signifikante Verbesserung gibt es jedoch im Bereich Insekten.

    Zylinderkopf wurde jedoch komplett überarbeitet. Also die Fläche geplant, Ventile- und Führungen neu.

    Das klingt nicht danach. Was ist mit den Sitzringen passiert? Die sind entscheidend! Nochmal die Frage: Wie war der Ventilrückstand?

    Sind die Köpfe noch ohne Nut oder warum hat man die geplant?


    Spielt eigentlich der Wechsel des Kolben/Zylindersatz von der 95er Bohrung auf die 100er Bohrung dabei eine Rolle?

    Kurze Antwort: Nein.


    Werde wohl nicht drumherum kommen die ESP von einem Fachbetrieb überholen zu lassen, bzw. bei Ganacker einzuschicken.

    Also, es ist so: Eicher hat Teile, die werden aber nur an deren ESP-Bude geliefert. Hier ist so viel Schindluder getrieben worden - wird es im übrigen noch immer - dass ich diesen Schritt nachvollziehen kann.

    In der Eicher-Szene sind immer noch Leute/Händler unterwegs die behaupten, sie können jede Kugelfischer-ESP für kleines Geld instandsetzen. Das ist dann aber nicht mehr als ein Prüfstandslauf und neue Dichtungen. Wenn die Pumpe dann immer noch nicht funktioniert wird dann laut dieser Leute "die große Überholung" nötig. Das ist dann die Reparatur bei Eicher, plus Aufschlag versteht sich.

    Schick die Pumpe zu Eicher, das ist der sicherste Weg.

    Der Mehrmengenknopf sollte eigentlich, wenn Du den Gashebel auf 1/4 bis 1/2 stellst sofort einrasten und nicht erst nach ein paar Versuchen.

    Moin,

    nicht dass der Fehler durch eine falsche Reihenfolge verursacht wird: Sven hat Recht, man muss erst Gas geben (Handgas damit Regler gespannt wird) und dann den Knopf drücken. Ist das so eingehalten worden?

    Ansonsten drückst du den Kaltstartknopf ins leere und er kann gar nicht einrasten.

    Moin

    Mein Eicher hat ein schlechtes Starverhalten. Kolben Zylinder sind neu. Düsen sind abgedrückt. Diesel kommt an und die Förderpumpe und ihr Ventil verrichten ihren Dienst.

    Schlechtes Kaltstartverhalten von Eicher-Motoren wird in der Regel durch defekte/verschlissene Zylinderköpfe verursacht. Ist da was gemacht worden? Wie ist der Ventilrückstand?


    Eine verschlissene ESP trägt sicher auch ihren Teil dazu bei. Allerdings wäre das auch begleitet von anderen Symptomen wie Schwarzrauch und nicht ausreichender Leistung, hohe Motortemperatur etc.

    Einstelldaten zur Pumpe könntest du bei Eicher anfragen - ob die allerdings was haben oder herausgeben weiß ich nicht.

    Moin,


    bevor jemand antwortet der das Hydrauliksystem nicht kennt schreibe ich besser mal was hier Phase ist.

    Wir haben es mit einer MF-Regelhydraulik zu tun, d.h. es ist keine Konstantstromanlage. Hier sind saugseitig gesteuerte Pumpe und Regelkraftheber eine Einheit. Es gibt für dich grundsätzlich zwei Möglichkeiten:


    1. Nachrüstung eines Dreiwegehahns am Hydraulikblock

    Bei dieser Version wird ein spezieller Dreiwegehahn zwischen Pumpe und Arbeitskolben des Regelkrafthebers installiert. An den Abgang wird nun ein doppelwirkendes Steuergerät eingesetzt, der Rücklauf kommt irgendwo ins Getriebe rein. Um das ganze zu bedienen muss der Dreiwegehahn umgelegt werden und die Regelhydraulik auf Dauerförderung (MF nennt das "äußere Hydraulik") umgestellt sein. Nun kannst du dein Zusatzsteuergerät betätigen. Das Dreipunktgestänge ist währenddessen gesperrt, ein Umschalten unter Last, sprich angehobenes Arbeitsgerät in der Dreipunkt, ist nicht möglich.


    2. Nachrüstung der Zusatzhydraulik

    Da die MF-Hydraulik was Erweiterungen angeht sehr kompliziert und zudem nicht praxisgerecht war, bot Eicher eine sogenannte Zusatzhydraulik an. Hier wird am Motor-Räderkasten eine Zahnradpumpe angeflanscht welche aus einem eigenen Ölhaushalt schöpft und nur die Zusatzsteuergeräte versorgt, angebaut. Der ganze komplizierte Kram unter Punkt 1 entfällt damit.

    Tank und Räderkastendeckel mit Pumpenflansch sind an deinem Schlepper auch verbaut.

    Moin

    Warum der Regler sich nach vorne bewegt haben soll kann ich nicht verstehen, dieser ist entgegengesetzt der Kurbelwellendrehrichtung verschraubt.

    Wenn der aussenliegende Reglerhebel nicht richtig fest und verstiftet ist, kann sich die Gabel in den Regler bewegen. Das würde zu den Bildern passen. Wie der Motor damit aber hätte laufen sollen kann ich mir nicht herleiten.


    So oder so: Regler ausbauen, alles reinigen, mit Original-Dichtung von Eicher zusammenbauen (ganz wichtig!), Grundeinstellung durchführen und schauen was dann ist.

    Bevor du montierst solltest du aber auch kurz den Seitendeckel abnehmen und mal rein schauen. Wenn der Vorbesitzer seit ewig und drei Tagen kein Öl mehr gewechselt hat möchte ich nicht wissen wie das Kurbelgehäuse aussieht.


    Im Reparaturleitfaden steht alles drin, diesen gibt es nur bei den Eicher Freunden Schwarzwald.

    Moin!

    Hast du den Reparaturleitfaden für ED1-Motoren? Ansonsten bekommst du das nicht mehr zusammen - Ausbau der Reglergabel bedeutet nämlich Grundeinstellung des Reglers. Das ist relativ aufwändig zu erklären - ohne Fotos fast unmöglich.


    Grundsätzlich sieht das soweit in Ordnung aus. Kopfzerbrechen würde mir eher der Ölleitring bereiten. So wie es derzeit montiert ist kann der Motor keinen Öldruck aufbauen.

    Danke für deine Einschätzung. Allerdings scheinen die Bosch Düsen aktuell ziemlich schwer zu bekommen sein, sind bei vielen nicht mehr auf Lager. Nachbauten gibts genug von Granit Parts und Co.

    Es sind die DLLA 142S897 Düsen.

    Granit hat für Eicher-EDL-Motoren Bosch-Düsen. Haben wohl aktuell Lieferzeit…

    Dann brauchst du drei neue Düsen...

    Soweit ich weiß bietet nur noch Eicher Ganacker, bzw. Teilehändler welche dort bestellen, Nachbau-EDL-Düsen an. Zu diesen "Einspritzdüsen" habe ich noch kein gutes Wort gehört und bin auch selbst schon auf die Schnauze gefallen. Selbst wenn die Düsen anfangs funktioniert haben, was übrigens reine Glückssache ist, läuft nach 200 Stunden nichts mehr. Das ist keine Einzelerfahrung - die Szene ist sehr gut vernetzt und das Problem bekannt.


    Ob es neben Bosch überhaupt noch einen anderen Lieferanten gibt weiß ich nicht. Die EDL´s welche ich mit Bosch-Düsen bestückt habe laufen tadellos, das ist auch das Echo von anderen Eicher-Schraubern die viel mehr als ich mit EDL-Motoren zu tun haben. Daher kann ich dir guten Gewissens Bosch-Düsen empfehlen.

    Moin,


    mal angenommen ein Nachbauzahnkranz sei qualitativ so richtig schlecht und verschleißt 25% schneller als der Originale, so wäre das Nachbauteil nach weiteren 7500 Stunden im gleichen Zustand wie dein jetziger. Wenn dein Anlasser allerdings andauernd Kontakt mit einem schlechten Zahnkranz hat, wirst du das früher oder später am Ritzel merken. Und das allein ist wahrscheinlich schon teuerer als der Zahnkranz.


    Also: Mach das Ding neu, dein Altteil kannst du ja verwahren.

    Moin,


    hast du schon mal bei Eicher nachgefragt? Die sind mit Lenkungsteilen gut sortiert und reparieren dir dein Lenkgetriebe auch. Wenn du kein Schrauber bist solltest du das besser nicht zerlegen.

    Guten Morgen,

    ich denke was dazu darf und was nicht ist stark abhängig von der Qualität der Grundierung. Nimmt man eine hochwertige, z.B. Standox, muss diese zu 50% verdünnt werden. Ich nutze eine 1,4er Sata-Pistole, Druck ca. 2 bar.

    Empfehlung von Ihm war 1,5 - 2,5 er Düse der Lackpistole. Max. 10% Verdünnung vom Härter und Farbe.

    In Grundierung kommt meistens kein Härter, auch wenn es 2K Grundierung gibt. Mit einer 2,5er Düse würde ich sicher nicht lackieren.

    Moin,


    da keiner von uns eine Glaskugel hat können wir dir schlecht sagen was da passiert ist. Mach die Zapfwelle doch mal raus und schau was dir da entgegen fällt. Ne Kleinigkeit wird das eher nicht sein, soviel ist sicher.

    Ich denke ausschlaggebend ist die Rennleitung

    Nein. Ausschlaggebend ist was im Falle eines Unfalls vor Gericht festgestellt wird.

    Und mein Verdacht geht dahin, wenn ich bei 3 verschiedene behördlichen Stellen nachfrage, bekomme ich vermutlich 3 verschiedene Antworten.

    Wenn es nur drei verschiedene sind hast du Glück gehabt. Ich würde aufs Ganze gehen und schriftlich beim BMVI anfragen.

    Und zu dem Zustand " Bestandsschutz". den habe ich nicht, jedoch eine Einzelgenehmigung nach Par. 4 FZV für zulassungsfreie Fz. Die habe ich seit Juni 21 TÜV Süd mit der Auflage. 6 km Schild hinten sowie Halter mit Anschrift linksseitig am Fahrzeug.

    Ist dein Schlepper von Werk aus 6km/h schnell oder gedrosselt?

    Einen land-forstwirtschaftlichen Betrieb hab ich nicht, das weiss aber keiner und die Geschwindigkeit erklärt sich von selbst.

    Damit ist lof für dich grundsätzlich nicht anwendbar, ob das einer weiß oder nicht spielt bei einem Unfall keine Rolle.


    nach §1 FZV sind Fahrzeuge bis 6km/H von der Zulassung ausgenommen.

    Das steht dort nicht so, es wird davon gesprochen dass dieses Gesetz auf Fahrzeuge über 6km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit anzuwenden ist. Das hilft bei der Fragestellung aber nicht weiter.

    Mal nebenbei, kleiner Tipp am Rande: Gesetzestexte sollte man sich immer von amtlichen Stellen holen. Private Seiten wie die von dir verlinkten können veraltet sein. Deswegen am besten diesen Link benutzen:
    https://www.gesetze-im-internet.de/fzv_2011/index.html


    Da es die 6 km/h-Regelung auch nicht mehr gibt, hier besteht nur noch Bestandsschutz, kann man einen Passus zum Thema Anhänger hinter 6kmh nicht nachlesen.

    Guten Morgen,


    die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Schau mal hier:

    § 3 FZV - Einzelnorm

    So wie ich das verstehe muss dein Anhänger zugelassen sein, da er unter keinen der in Punkt 2 genannten Ausnahmen fällt. Das ist zumindest mal meine Lesart des Gesetzestextes, vielleicht hat noch jemand eine gescheite Idee.


    Wer weis was bezüglich Zulassung gesondert für Hänger, oder gilt das Gespann als eine Einheit?

    Als Einheit gilt das Gespann nicht, das kann ich dir ganz sicher sagen.