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Beiträge von Eicher-Diesel-13

    Hallo,


    es gab an den GT`s zweierlei Absperrhähne, die alten hatten einen eingeschraubten mit 90° Bogen (denke mal den suchst du), die neueren hatten dann so wie später Üblich bei Fendt (100 Serie, 300 Serie etc.) den Hah als Holschraube.


    Wenn du den neueren verwenden möchtest musst du den passenden Adapter + 2x Kupferring 12x18 dazu kaufen (Ringösenstutzen mit Anschraubgewinde), die alte Version gibt es m. W. so nicht mehr, das Sieb im Hahn / Tank entfällt dadurch komplett.



    Mfg Tobi

    Die eigentliche Frage ist die, hat der ED13 überhaupt Fernlicht? Meiner z.B hat das nicht...da unter 30 kmh und Bj.-bedingt. Evtl. wurden die Anschlüsse im Scheinwerfer vertauscht, 56a ist Fernlicht, 56b ist Abblendlicht. Die Rückleuchten sowie die Standlichter in den Scheinwerfern und an den Kotflügeln (sofern vorhanden) gehören immer auf Kl. 58.


    Evtl. hier auch mal am Zündschluss gucken, ein Seperates Massekabel von Haube zu Fgst. hilft hier auch oft schon Wunder.


    Und zur Klärung:


    Zündschlüssel eingedrückt - Zündung an

    Zündschlüssel Stufe 1 gedreht - Standlicht rundrum

    Zündschlüssel Stufe 2 gedreht - "Fahrbeleuchtung", also normales Abblendlicht

    Zündschlüssel Stufe 3 gedreht (sofern überhaupt vorhanden) - Fernlicht, hier muss aber eine blaue Kontrollleuchte im Armaturenbrett nachgerüstet werden.


    Mfg Tobi

    Wenn es wirklich ein 208er ist relativ einfach:


    - Öl ablassen

    - Deckel vorne ab (unterm Sitz)

    - Deckel hinten ab (oberhalb des Zugmaules)

    - Sicherungsring des "Pleuels" mit abgewinkelter Seegeringzange ausfedern und entfernen

    - Bolzen entfernen

    - Kolben samt Pleuel nach vorne herausschieben

    - Neuen Nutring montieren, am besten vorher erwärmen, z.B im Wasserbad ( 50° ca.)

    - Gut geschmiert in umgekehrter Reihenfolge wieder mit neuen Dichtungen montieren.


    Mfg Tobi

    diese heißen Simmerringe - darauf wirst Du höchstwahrscheinlich die Maße

    Vorsicht Jörg, an den alten 208er und 210er Hubblöcken / Krafthebern wurden m.W fast nur O-Ringe an den Hubarmen verbaut, Wellendichtringe kamen dann erst an den größeren, z.b dem 216er Regelkraftheber. Wir müssten dazu zuerst mal wissen, ob eine Freiganghydraulik oder eben ein Regelkraftheber am Fzg. verbaut ist. Beim A210J z.B ist pro Seite ein O-Ring mit der Größe 60x7 verbaut.


    Achja, bitte beim tauschen die Hubwelle nicht verschieben, sonst hängt sich die Regeleinheit innen aus... das endet meistens in nem Fiasko


    Mfg Tobi

    Tag auch,


    ich kann mich hier nur so anschließen, bestell dir den Belagsatz bei Eicher und prüf den Sattel. Soweit ich der ET-Liste entnehmen konnte gibts dafür sogar nen Rep.Satz falls er denn schwergängig sein sollte.


    Ich hatte erst einen ähnlichen Fall mit ner Frontzapfwelle an nem 3088, es wusste keiner so wirklich, wer die da hingebaut hat geschweigeden wer der Hersteller war. Nach 2 Wöchiger Suche und ettlichen Mails zu ATE usw. war dann folgendes verbaut


    Bremssattel von ATE f. BMW E30 v.li mit 48mm Kolben

    Bremsscheibe von ATE f. Golf II 239mm Durchmesser 12er Dicke

    Bremsbeläge von ATE f. BMW E30 Vorderachse ( unbelüftet)


    Der Betätigungszylinder zum entkuppeln der FZW ist ebenfalls von ATE, aber für nen Mercedes W123 240D, da wird der als Kupplungsgeberzylinder verwendet.



    Also nochmal, wenn dus schon so einfach hast, dass du alles noch ORIGINAL beim Hersteller ohne lang suchen zu relativ normalen Preisen bekommst, ist es halt fraglich, ob du auch gerne lange herumsuchst, gerade eben da du das Fzg ja oft zu nutzen scheinst.


    Mfg Tobi

    Also zuerstmal hab ich grundsätzlich was gegen Capslock, denn auch laut schreiben kann oftmals etwas beleidigend wirken.


    Das 10W40 im warmen Zustand dieselbe Viskostität wie 15W40 hat, streite ich so nicht ab, ich habe hier keinerlei Temperaturbereiche angegeben, nur finde ich an solch alten Schleppern ein 15W40 angebrachter, als eben 10W30 oder SAE20 / SAE30, evtl. war das in meinem Post einfach etwas falsch interpretiert.


    Hier gab es von mir zudem keinerlei Zwangsempfehlung, es ging hier rein nur im eine Info bzw. eine Langzeiterfahrung meinerseits., was im Endeffekt in euren Motoren gefahren wird, ist mir Schlussendlich egal. Wir könnten hier auch noch weitermachen, bzgl. des Temperaturbereiches zwischen mineralischem und Vollynthetischen Ölen, gerade eben bei Luftgekühlten Motoren wohl ein sehr großer Aspekt, lassen wir aber.


    Zurück zum Thema würde ich sagen. Öldiskussionen gibt es hier inzwischen mehr als genug.

    Morgen,


    so wies aussieht wurde hier mal ne neue Kolbenstange angefertigt, soll heißen so nicht original.


    Bau mal den Nutring unten ab und vergleiche den mit dem aus Ganacker, Ein Messschieber hilft hier auch ungemein, aber ich vermute mal das die Maße unterschiedlich sind.


    Mfg Tobi

    bei dem Eicher handelt es sich um einen Eicher Königstieger I 3007 mit 45 PS,

    Morgen Torben,


    darf ich fragen, woran du auf den Bilder erkannt hast, das es ein 3007 ist? Rein Interessehalber, ich konnte die jetzt so nicht auseinanderkennen (3009 / 3007) da man ja die hintere Nabe nicht sieht (3007 8er Lochkreis, 3009 6er Lochkreis)


    Mfg Tobi

    Guten Morgen,


    ist wohl definitiv entweder ein Könisgtiger I (3007) oder ein Tiger II (3009)


    Mein Tipp, such die Maschine mal nach Typenschildern ab zur genauen Identifizierung und besorg dir danach erstmal Unterlagen (ET-Liste, Bedienungsanleitung etc.)


    Nur schonmal vorweg - für die Fzg. gab / gibt es kein komplettes Werkstatthandbuch, lediglich ein WHB für die EDK Motoren und dann eben von ZF dasselbe fürs Getriebe.


    Mfg Tobi

    Hallo,


    hab mir gestern mal die Mühe gemacht und mit ner Stoppuhr geguckt, wann die Öldrucklampe bei mir ausgeht, nach 3 Monaten Standzeit. Waren etwas mehr als 9 Sekunden. Wie gesagt der Motor ist komplett revidiert, die Ölpumpe ist auch ok, 4bar Öldruck.


    Das der Öldruck an diesem Schlepper, augenscheinlich, etwas länger braucht lässt sich ganz einfach erklären, da das Öl einen Ellenlangen weg aus der Ölpumpe bis zur Schmierung der Hauptlagergasse hat (Ölsumpf -> Ölpumpe-> Ölfilter ->Ölkühler wird vorgefüllt-> Hauptlagergasse... und zudem eben wie oben schon erwähnt kein Rückschlagventil in der Filterplatte.


    Also entweder damit Leben (denke die Kisten sind wohl so auch schon 40+ Jahre so gelaufen), die Kiste jeden Tag einmal starten oder eben auf den anderen Filter umbauen.


    Zum Thema Öl, ich fahre in allen meinen Böcken stinknormales Wald & Wiesen 15W40 als Motorenöl und das Sommer wie Winter, 10W40 sowie auch das erwähnte 10W30 wäre mir persönlich einfach zu dünn.


    Mfg Tobi

    Bevor das hier ausartet...


    Habe meinen 40er Köti (EM300S) vor zwei Jahren auch eine Grundkur verpasst, KW schleifen, neue Lagerschalen an der KW und den Pleuel etc.


    Wenn er jetzt länger steht, leuchtet die Öldrucklampe beim ersten Start auch "länger" als nach einem wiederholten Start nach 2 Stunden. Das liegt einfach, wie schon von Vorrednern geschrieben, an den langen Wegen, zudem kommts auch immer drauf an, welchen Schaltdruck der Öldruckschalter den hat, der verbaut wurde.


    Öldruck ist aber auch bei mir kalt wie warm 4 bar im Stand, somit solltest du auch keine Probleme haben an deimem Köti. Eines der wichtigsten Indizien, ob die Schmierung reicht, wäre die Schmierung der Kipphebel. Ist es hier recht trocken, solltest du handeln.


    Mfg Tobi

    1.

    Muss mich Jörg anschließen, im Regelfall sollten die Düseneinsätze etc. immer im Zusammenhang mit der Pumpe getauscht / repariert werden. Der nächste Schritt wäre mal die Geschichte mit der Ansaugseite -> Luftfilter prüfen.

    Wurde der Absteller richtig montiert? Die Pumpe ist ja auch in den IHC`s verbaut, soweit ich das noch im Kopf hab und da gabs ja ne "Kaltstart-Mehrmenge" bei ner bestimmten Stellung des Abstellers. Förderbeginn kontrolliert?


    2.

    Ich meine ich habe zu den alten MWM`s mal irgendwas diesbezüglich in nem anderen Forum gelesen, Stichwort Einspritznocke? Müsstest du mal google bemühen, weis aber nicht ob genau dein Motortyp davon betroffen war / ist. Die ESP selbst zu zerlegen würde ich ehrlich gesagt lassen, ich bin selbst schon etlliche Jahre beruflich in der Materie, nur davon lasse ich wo es sich vermeiden lässt meist selbst die Finger... dafür gibt es Bosch-Dienste, die sich auf die alten Sachen spezialisiert haben (Koller&Schwemmer, Jens Lieber oder Toni`s Einspritzpumpen sollten hierfür auch gute Adressen sein).


    3.

    Kugelfischer kannst du zu Eicher nach Ganacker schicken, die geben das an einen Fachbetrieb weiter zur Überprüfung.


    Mfg Tobi

    Grundlegend sollten wir mal so beginnen,


    Die Bedienung der Hebel ist dir bekannt? Steht der Kraftheber auf Zug- oder Lageregelung? Getriebe/Hydraulikölstand überprüft? Schäumt das Öl? Hällt der Kraftheber die Last oben oder wird laufend nachgeregelt?


    Mfg Tobi