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Blinkfrequenz zu hoch

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    hallo,


    die blinkfrequenz beim EICHER ED22 meines schwiegervaters ist viel zu hoch, sie ähnelt eher einem stroboskop als einem blinker.


    ich habe irgendwo gelesen, dass man die frequenz durch parallelschliessen von 1o watt lastwiderständen verringern kann, doch wie hoch sollte der widerstandswert (in ohm) sein?


    mfg


    porsche-makus.
    --

  • Hallo,


    Nur mal eine kurze Zwischenfrage: Die Blinklampen, die du gerade drinhast haben auch den vorgesehenen Leistungswert, oder?
    Das Blinkrelais, ist das Original?
    Bei einer defekten Lampe blinkt das Licht ja auch schneller.
    Bei meinem 06er ist der Blinker ziemlich langsam, gut die halbe Frequenz eines heutigen Autoblinkers.


    Du kannst ja mal probieren (wenn du einen Lötkolben zur Hand hast), 2 Birnen (je 21 W) parallel zu schalten (mit Drähten provisorisch zusammenlöten und dann mal an die Kontakte halten), das entspräche in etwa einem Widerstand mit 15 Ohm.
    Hier hab ich noch eine Seite gefunden, die sich ähnlich mit dem Thema beschäftigt hat:
    Link

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Hallo,
    bei meinem Schlüter hab ich das gleiche Problem. Aber bei mir liegt es wahrscheinlich am Relais. Das hab ich in Polen gekauft..... :lol:
    Beim montieren hab ich einen Kurzschluss draufgelassen, es hat ziemlich geraucht und ist für 1 Woche wieder normal gegangen, dann wurde es wieder zum Stroboskop. Naja, damit kann man leben, ich werd mir kein neues Relais kaufen.


    Gruß Reinhard

    "Schuster, Klempner und Friseure sind bei Eicher die Monteure"

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  • Servus
    Ich hatte das gleiche Problem bei meinen Deutz der hat ein 18Watt Blinkerrelais und ich hatte überall 18 Watt Birnen drinn aber damit hatte ich auch ein Stroboskop Ich hab mir dann 21 Watt Birnen gekauft jetzt ist es wider ganz normal

  • Hallo,


    Falls das wirklich eine Eicher-Krankheit ist (genaugenommen müsste das dann ja eine Eicher-Blinkrelaiskrankheit sein), könnte man ja mal probieren, das Blinkrelais durch ein passendes eines anderen Fabrikats zu ersetzen.
    Bei meinem 06er war das Blinkrelais früher auch mal defekt. Damals war ich noch nicht so alt, deshalb ist ein pensionierter Bekannter, der früher in dem Autohaus, wo der Deutz her ist, gearbeitet hat, immer gekommen und hat damals auch das Blinkrelais getauscht. Ich weiß noch genau, das Neue hatte eine ganz andere Form und Farbe als das alte Defekte. Funktionieren tut es ganz normal, lediglich die Blinkkontrollleuchten am Armaturenbrett leuchten bei normalem blinken ohne Anhänger gar nicht und mit Anhänger nur eine.
    Beim Warnblinken leuchten sie komischerweise. Aber Hauptsache, der Blinker geht, das war früher bei uns nicht selbstverständlich.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Das Problem gibt es bei allen Schleppern, die mit einem sogenannten Hitzedraht-Blinkrelais ausgestattet sind. Durch Feuchtigkeit und Korrosion verändert sich der Strompfad vom Relaisausgang in Richtung der Blinkerlampen, teilweise fliesst der Strom dann nicht mehr nur zur Lampe sondern auch direkt über die Karosseriemasse zurück zur Batterie. Und dieser Strom bewirkt, dass sich der Hitzedraht schneller ausdehnt und den Relaiskontakt schliesst. Das führt dann zu einer erhöhten Blinkfrequenz.
    Abhilfe ist, die Verkabelung zu überprüfen (Kabel durchgescheuert, Kurzschlüsse..) auch die Lampenfassungen könnten oxidiert sein und einen niederohmigen Masseschluss haben. Bislang habe ich noch kein defektes Blinkrelais als Ursache ausmachen können.


    Eine andere Ursache kann auch die Masseverbindung von der Lampe zur Batteriemasse sein. Die Lampen sind ja masseseitig mit dem Karosserieblech verbunden und wenn das keinen sauberen Kontakt zum Motor- oder Getriebeblock mehr hat, kommt es zu Wacklern oder zu einer ungleichmässigen Blinkfrequenz. Es hat sich bewährt bei einer (Neu)-Verkabelung etwas Geld in separate Masseleitungen von jeder Lampe zu einem sauberen Massepunkt am Motor-/Getriebeblock zu führen. Alternativ kann man auch die entsprechenden Karosserieteile (Kotflügel) mit dickeren Massebrücken an einer unauffälligen Stelle mit dem Motor-/Getriebeblock verbinden.

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