Ein Bär bleibt selten allein: S 450

  • Quasi zugelaufen ist mir ein S 450.
    Schon ein paar Tage her, am So., 5.März 2017, wurde der S 450 in Kleinanzeigen inseriert.
    Ein Bekannter schickte mir die Anzeige, da er in meiner Nähe stand (knapp 80 km) und er keine Möglichkeit hatte, herzufahren.
    Also am Montag angerufen, Dienstag früher Nachmittag angeschaut und mal zugeschlagen, am 22. April dann geholt.
    Unterwegs im Cleanpark erst mal vorgereinigt, eine Woche später dann bei der Spedition im Ort auf dem Waschplatz mit Waschmittel eingesprüht und abgedampft.
    Jetzt will gut Ding erst mal Weile haben..


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    Im Spätsommer ging es dann auf dem Hänger zum 6. großen Schlütertreffen nach Freising am 16./17. September.
    Donnerstag nachmittags losgefahren, Freitag morgens mit einem Kollegen in Riedlingen getroffen, ging es dann 210 km "in Kolonne" nach Freising.


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    Der Kollege hatte sich einen 4-Scharpflug hergerichtet, um an den Feldvorführungen teilzunehmen.


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    Einmal zusammen mit dem großen Bruder:


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    Fortsetzung folgt! :)

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    • Offizieller Beitrag

    Hallo,


    Schöne Ergänzung zum großen Bären!
    Scheint allerdings eine recht lädierte Haube zu hben im unteren Bereich, ansonsten auch recht schöner Zustand des Blechs.
    Sind die Felgen schon mal lackiert oder ist die Farbe da zu diesem weißton ausgeblichen?


    Ohne die Scheibe sieht er besser aus, aber ein ordentliches Fritzmeier würde dem gut stehen glaube ich.

  • Die Haube wurde inzwischen gerichtet, Bilder folgen.


    Felgen und Rumpf wurde mal mit weiß übergejaucht.


    Dach und Scheibe war das erste, was ich weggemacht habe.
    Wird ein Cabrio bleiben, hab ja ein Schlepper mit Kabine.

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  • Zuerst habe ich mir ein Haubengestell nachgebaut, damit ich die Position und Maße habe.


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    Dann wurde gesägt und geflext.
    Blech-Reparatursatz wurde gekauft.
    Geschweißt hat es mir ein Schlüter-Kollege.


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    Original läuft der Auspuff ja nach unten / hinten. Der wurde mal nach oben durch die Haube verlegt.
    Ich hab das Loch zugeschweißt und lege ihn nach außen / oben.


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    Dann das ganze mit Beize einpinseln und Lack abschaben.


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    Jetzt seit nem viertel Jahr auf den Lackierer warten, doch der rührt sich nicht. :evil::(


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  • Die Kotflügel mussten ersetzt werden, wäre doch etwas schwierig geworden die Löcher zu schweißen. :lol2:


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    Da ich einen Kotflügelsitz montiere, habe ich die Kotflügelhalter auf die äußeren Löcher am Achstrichter gesetzt und drehe die Felgen, dann hab ich mehr Platz für die Füße.


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    Natürlich brauche ich auch einen neuen Querholm, da die Kotflügel ja jetzt weiter auseinander stehen.
    Im Netz einen guten Tipp gefunden, wie ich das Rohr mittig durchbohre.
    Links und rechts etwas mit der gleichen Höhe befestigen (idealerweise das selbe Rohr), oben und unten mit einem Stahllineal die Höhe anreißen, Lochabstände markieren und von beiden Seiten bohren.


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  • Sieht gut aus was Du da machst! Ich hab auch noch nen kleinen Schlüter, allerdings einen S350. Glücklicherweise ist das Blech da noch besser beinander, aber wenn man die Kotflügel neu bekommt ist das ja alles machbar. Die Technik bekommt man meistens halt doch leichter instandgesetzt.


    Viel Erfolg und daß Du nicht so lange mehr warten musst zwecks lackieren!

    Gruß


    Wolfgang




    Suche: ich suche einen originalen Prospekt für einen Schlüter S350 `65.

  • Ich berichte im Nachhinein weiter, als Feierabendlektüre oder zur Info....


    Es ging weiter mit entlacken des Rumpf und der Felgen.
    Auch warten schon jede Menge gestrahlter Teile auf's Einfärben.






    Manchmal wundert es, dass bis zum Schluss noch alles funktioniert hat.
    Der Lichtmaschinenhalter z. B. war gebrochen:




    Dafür sind die Keilriemen NICHT gebrochen:



    Ob das "original" war?
    Mit diesen abgeflexten Schrauben war der Anlasser befestigt:



    Dafür sieht es unterm Ventildeckel noch gut aus.
    Zumindest mal keine Öl-Wasseremulsion oder so was.



    Beim 1250er sind die Düsen geklemmt, hier sind sie geschraubt.
    Natürlich geht kein 30er Gabel oder normale Stecknuss zwischen Zylinderkopf und Düse. [Blockierte Grafik: http://schlueter-fanpage.de/forum/images/smilies/icon_evil.gif]
    Zum Glück hab ich im Geschäft eine gut ausgestattete Mechanik, da konnte ich den passenden Steckschlüssel ausleihen und plötzlich war es kein Problem mehr.




    Die Nabenmutter wollte ich lösen, wenn die Trichter noch dran sind, da die sicher schwer gehen könnten.
    Also zunächst mal ein schönes, kleines 90er Gabelschlüsselchen besorgt....




    ...dann die Differentialsperre einge"kuppelt" (zu was braucht man sonst ne Kupplung?)
    und mit einem Stück Stahl die Nabe zum Boden blockiert.
    Die rechte Seite ging dann auch gut auf, nur für die linke brauchte ich Bärenkräfte.


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  • Ich dachte, ich bin schlau und drücke mit dem Heber hoch, was auch funktioniert hat soweit, nur dass sich nicht die Mutter löste, sondern ich den ganzen Rumpf 10 cm hochgepumpt habe.
    Irgendwann hab ich es dann auch gemerkt....





    Also andersrum: Schlüssel als Gegenhalt und Nabe drehen. Habe dann auch ne kleine Verlängerung in meinem Sammelsurium gefunden,
    2 Löcher gebohrt und gedreht.... aber wieder nur den ganzen Rumpf gehoben.





    Ein Kollege meinte, ich solle einmal mit nem 10 kg-Hammer auf den Schlüssel schwingen.
    Ich hab aber nur ein 5 kg-Hammer. Also zweimal drauf. Und siehe da, die Mutter hat sich bewegt!





    Desweiteren wunderte ich mich über die "Delle" in der Nabe.
    Ich ging davon aus, da hat mal jemand ordentlich drauf gehämmert.
    Bis mir kam, dass das wohl so sein muss, um das Sicherungsblech der Mutter gegen die andere Seite zu fixieren. :n8::help:
    Man lernt nie aus, erst recht nicht, wenn man nicht Landmaschinenmechaniker ist.






    Eine Halbachse ist mal zerlegt.
    Simmerringe und äußeres Lager kamen neu.






    Dann die große Trennung, ging gut, das erste Mal und ohne Hilfe:





    Ausrückgabeln u. -lager ausgebaut und "ausgemistet":




    Fortsetzung folgt! :angel:

  • Links die alte und rechts die neue (gebrauchte) Kupplung im Vergleich.
    Man sieht gut am Ausrückring, wie der rechts weiter vorsteht und somit der Belag noch dicker ist.




    Musste abe die gebrauchte Kupplung wieder zurück geben....

    Ich dachte, ich hätte einen guten Fang gemacht, war aber leider nichts.

    Zum Glück hatte der Verkäufer schon im Anzeigetext Rücknahme angeboten. :)
    Hat zu viel Spiel in der Verzahnung. Ist mir aufgefallen nach dem ich mal die Wellen umgesteckt und auf Spiel geachtet hatte.
    Habe meine Kupplung dann bei ZF Sachs Bielefeld aufarbeiten lassen.





    Nach der Re-Inkarnation....:





    Es wurde weiter getrennt und Kraftheber abgenommen.




    Schwungradgehäuse weg, dann kommt ne Müllhalde im Halbrahmen zum Vorschein:




    Kipphebelwelle runter und versuchen Zylinderkopf zu heben: Millimeter für Millimeter kam er dann.





    Was dann zum Vorschein kam, war weniger erfreulich: Risse in allen 3 Kolben sowie um alle 3 Düsenlöcher im Kopf.




    Kolben müssen schon mal getauscht worden sein, da "105,40" drauf steht.
    Original sind 105,00 mm Ø

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  • Nach dem die Vollwelle und Eingangswelle ("Tannenbaumwelle") doch ziemlich "mitgenommen" aussahen, ließ ich sie aufarbeiten.
    Und dazu muss vor allem die Eingangswelle raus. Viel Spaß.






    Nachdem ich mir ein Auszieher gebastelt habe, ging die hintere Welle auch recht gut raus:




    Dann eine Platte gebohrt und mit der Mutter (zwischen Stahlplatte und Getriebegehäuse) durch anziehen der Platte die vordere Welle raus gedrückt:





    Ergebnis: Es weihnachtet sehr, frisch geerntete Tannenbaumwelle....




    Nach dem Instandsetzen lasen:




    Hab die Bremswelle, die durch das Getriebe geht, halt mal raus gemacht.
    Zum Glück, den dahinter hat es auf jeder Seite einen Simmerring. Wären mir sonst untergegangen.

    (Hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein WHB / ETL, erst vier Wochen später....)





    Weiter geht's mit Ölwanne ab, Pleuel lösen und Kolben raus. Pleuellager sollten wohl neu....




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  • Jetzt hab ich das Problem, dass ich kein Gegengewicht mehr habe um die Kurbelwellenschraube zu öffnen.
    Da hebe ich den ganzen Block mit hoch.




    Achsbock wurde vorher auch weggefahren:




    Ich bekam den Tip, es mit einem Schlagschrauber zu versuchen.

    Also von einem Kollegen einen Schlagschrauber ausgeliehen, und die Zentralschraube war in 3 Sek. offen. :S




    Der Flansch brauchte auch noch etwas Überzeugungsarbeit, bis er runter wollte.
    Da das "Abzieherle" schon ca. 10 kg wiegt und ich noch das Rohr und Flacheisen dazwischen bringen musste, wären noch 2-3 Hände gut gewesen.
    Aber irgendwann hat es dann funktioniert.




    Dann kam die leichte Inkontinenz der KW-Simmerrings zum Vorschein:




    Dann zwischendurch das Schwungrad u. -gehäuse gebürstet sowie einige Teile sandstrahlfertig gemacht:




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  • Weiter ging es mit dem Kraftheber.
    Wie geht die Hubwelle raus?
    Nachdem mir ein Forumskollege eine Bedienungsanleitung zur Verfügung gestellt und ich mir diese zu Gemüte geführt habe, bin ich mal dran gegangen.
    Die inneren Federbügel sollten mit so einem Haken abgezogen werden. Gut. So was hab ich aber nicht.
    Das nächste ist der Platz. Zur Kurbel kein ganzer Millimeter Luft, zum Regelgestänge knapp drei Millimeter.

    Also einen Schraubenzieher zwischen Bügel und Kurbel geklemmt und mit Blumendraht versucht unter der Erhöhung des Bügels durchzukommen, das ganze zweimal, damit es den Draht nicht gleich zerreißt.

    Hat dann funktioniert, Federbügel kam raus!
    Andere Seite hat es ja genug Platz






    Im Text heißt es dann, Hubwelle "in Richtung vom Regelgestänge" aus dem Gehäuse klopfen.
    Hä? Von wo in welche Richtung jetzt?
    IN RICHTUNG Regelgestänge oder VOM REGELGESTÄNGE aus? (Blau markierter Text im Bild)
    Hab dann ne Weile reingeschaut und denke mir so, der nichtverzahnte Teil ist ja gleich hoch wie der verzahnte Teil der Welle, aber so kann er ja nicht durch die Kurbel gehen.....
    Auf der anderen Seite dann durch den Spalt am Gestänge geschaut, da ist dann zu erkennen, das der Durchmesser nach der Verzahnung kleiner wird. Also kann ich nur VOM REGELGESTÄNGE aus die Welle aus dem Gehäuse klopfen.






    Auf dieser Seite konnte ich ja die Welle nicht zurück schieben, hatte aber ein Stückchen 60er Kunststoff rum liegen und der O-Ring von der Nabe drüber, dann war halbwegs dicht und es konnte kein Dreck ins Innere wenn ich mit der Bohrmaschinenbürste die Ränder sauber machen.




    Über die Stirnseiten der Steckachsen bin ich mit der Zopfbürste drüber, hier musste ein Pulli der Frau herhalten, damit der Planetentrieb sauber bleibt.
    Aber Frauen haben ja gewöhnlich sowieso zu viel Klamotten im Schrank...:love:





    Der Bolzen ist ja mit dem Seegerring gesichert und dreht sich in der Bohrung.
    Öl steht ca. bis zur Hälfte im Trichter und wird durch den Planetentrieb mit nach oben genommen.
    Sollte der Bolzen irgendwie abgedichtet werden, damit nichts ins Bremsgehäuse drückt?
    Am Bremsnocken unten sieht man etwas, dass wohl mal mit aushärtender Dichtmasse gearbeitet wurde.

    Ich habe dann vorsichtshalber die Bolzen raus, sauber gemacht und mit Dichtmasse wieder rein.


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  • Als nächstes sollte das Lager von der Trieblingwelle soll runter.
    Mit einem normalen Abzieher komme ich aber nicht hinter das Lager wegen der Nutmutter.



    Also im Geschäft ein "Guillotine"-Abzieher (oder wie der auch immer heißt) mitgenommen, hinter das Lager gefummelt und zusammen gezogen.
    So kam es 5mm vor. Jetzt noch mit längeren Schrauben vollends abdrücken. Inzwischen weiß ich, dass das Werkzeug "Trennmesser" heißt.







    Dann sollte das Differentialgehäuse raus.
    Dazu heißt es nur "Bolzenträger abschrauben und Differentialgehäuse nach oben entnehmen."
    Dass da noch, je nach Ausführung, ein Ölablaufrohr drin sitzt, wurde nicht berücksichtigt.
    Und wie das Rohr raus gehen soll, auch kein Wort, auch in der Anleitung vom Kraftheber nicht.
    Es fehlten ca. 5mm, dass das Gehäuse raus ging.




    Dann versucht, in das Rohr eine Stange rein, oben ins Gehäuse eine Schraube und etwas rüber ziehen.
    Funktionierte auch nicht, da war dann die Stange im Weg, um das Gehäuse raus zu bekommen.
    Also seitlich ne Schraube rein und das Rohr rüber gezogen, dann ging es mit "sanfter Gewalt" grad so raus.




    Jetzt noch Kegelritzelwelle raus, weiter habe ich das Getriebe nicht demontiert.





    Jetzt noch Krümel raus geputzt und mit Diesel gespült, so kann es wieder an den Zusammenbau gehen.




    Ebenso die Kupplungsglocke.

    Vorher - Nachher




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  • hi,


    Super bericht, das Rohr musd normalerweise raus, beim weg biegen reisst i.d.r die Lötstellen, da also gut prüfen vor dem zusammenbau ....


    Gruß

    Meine Eicher :
    Eicher Tiger 2 EM 235 mit FL (restauriert)
    Königstiger 2 (3015) in Restauration
    Eicher 3072 TURBO im Original Zustand
    Eicher G 400
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    Eichus Stapler
    Eicher 3251 HS



    Eicher war gut, ist gut ,
    und bleibt weiterhin gut !

  • Super bericht, das Rohr musd normalerweise raus, beim weg biegen reisst i.d.r die Lötstellen, da also gut prüfen vor dem zusammenbau ....


    Gruß

    Dazu gleich mehr.....




    Noch was zum Kraftheber:


    Hab schön brav nach Ersatzteilliste und Seriennr. des Krafthebers einen neuen Nutring bestellt, war aber erst falsch.
    Meiner ist 3 Nr. vor der Änderung, was aber in der Praxis wohl nicht so genau genommen wurde. Könnte fast Schlüter sein...





    Bleiben wir hinten:

    Nachdem der Kraftheber mit neuem Nutring und O-Ringen versehen war, konnte er wieder aufgesetzt werden.
    Da ja das Ablassrohr drin geblieben ist, hab ich es oben beim Getriebezusammenbau etwas versemmelt.
    Konnte es zwar wieder halbwegs rund formen, aber damit es auch wirklich 100% dicht sein soll, habe ich 2 O-Ringe über das Rohr und Dichtmasse zwischen Rohr und Ölwanne, die es dann beim einsetzen der Ölwanne nach unten schieben soll und nach aushärten dichten. Und oben auch etwas verstrichen.






    Getriebe war schon mit neuem Öl gefüllt als der Kraftheber dran kam.
    Da ich einen Zusatzbehälter habe, gehen schon knapp 10 Liter rein.
    Während dem Kraftheber füllen zufällig mal ins Getriebe geschaut, da trifft mich der Schlag.....Ölstand 2 cm unter dem Gehäuserand...
    War also irgendwo was undicht.
    Also, gut 30 Liter frisches, neues, nun gepanschtes Getriebe- u. Hydrauliköl abgelassen, Kraftheber und Ölwanne wieder runter, (brauchte natürlich wieder 2 neue Korkdichtungen von ZF....) und nach der Ursache gesucht.
    Öl mit einem Trichter direkt ins Ablassrohr gefüllt, aber das wurde nicht voll, sondern das Getriebe füllte sich... Schön!

    Das war jetzt die Situation, die Eicher-driver meinte..... :saint::mecker::mecker:

    Und um das Ablassrohr auszubauen muss dass KOMPLETTE Getriebe leergeräumt werden.
    Das kam aber nicht in Frage. Also Öffnung in der Ölwanne mit Schraubenkopf zugeschweißt und Rohr ca. 2 cm gekürzt, damit sich nix in die Quere kommt.






    Dann wieder alles montiert und Öl eingefüllt, diesmal bliebs im Kraftheber.
    Nur dafür sickerte es an Verschraubung vom Zusatzbehälter raus...

    Ablassrohr war ja stillgelegt, darum hab ich mir aus einem Stück Plexiglas eine Rinne gebogen.
    Rechte Seite aufgebockt, damit er etwas schräg steht und Öl Richtung Verschraubung läuft, Öl über Zusatzbehälter raus, rechtes Seite wieder runter und linke Seite aufgebockt, damit das Öl weg von den Öffnungen läuft.
    Dann mit Teflonband die Gewinde umwickelt und wieder gefüllt. Bis dahin war es dicht.





    Dann musste meine Aussage teilweise zurück ziehen...
    Letztes mal war die untere Verschraubung undicht.
    Bin zu einem Kollegen gefahren und im Sonnenlicht sehe ich was auf dem Bremsgehäuse glänzen...
    Wo kommt das Öl her?
    An der Unterseite des Zusatzbehälters hing auch ein Tropfen.
    Kann dann nur von der oberen Verschraubung kommen. Und von da runter glänzt es auch. Trotz Abdichtung mit Teflonband. Scheiße.





    Heizraum / Waschküche musste eine Zeitlang als Trockenraum herhalten:




    Das Lametta an den Heizungsrohren ist nachhaltiger als das am Weihnachtsbaum.... :lol2:




    Kreuzstück für die Hubstrebenaufhängung und Hubstreben ausgespindelt, neue Buchsen und Bolzen gedreht,
    ebenso am Unterlenker die Aufhängung wieder in "kreisähnliche" Maße gebracht:



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  • Nabend,

    Warum muss zum Rohrausbau das Getriebe ausgeräumt werden? Das hättest du so raus bekommen bzw im schlimmsten Fall hätte die Zapfwelle und diff raus gemusst ...

    Wo hast Du die Hubkolbenmanchette und den Zusatztank her ?


    Gruß Markus

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  • Dass das Hydrauliköl ins Getriebe läuft, bemerkte ich ja erst, nachdem alles zusammen war.

    Und da wollte ich nicht mehr alles wieder auseinander bauen.

    Das hätte ich dann beim Ausbau vom Differential machen können.


    Wie hätte ich NUR das Rohr raus bekommen?


    Dazu MUSS ich ja alles ausräumen.

    Oder hätte nur Zapfwelle ziehen gereicht?



    Hubkolbenmanschette hab ich von Traktorteile Nolten.


    Zusatzöltank hat irgendein Vorbesitzer montiert.


    Gruß Simon

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  • Hi simon,


    Das Rohr ist unten mit einer art " Schraube " fest geschraubt, ich schweiss immer eine Mutter drauf und dreh die dann einfach raus, montier das Später wieder und Flex die Mutter dann vorsichtig und sauber wieder runter ... Eine Feingewinde Schraube in die Ablassbohrung schrauben und kontern probier ich vorher meist auch immer , zu 99 % hat das aber meistens nicht funktioniert...


    Gruß Markus

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  • Du meinst, wenn ich die Hohlschraube auch noch raus bekommen hätte, dann könnte ich das Rohr raus nehmen, ohne die Zapfwelle zu demontieren?





    Viel Luft ist da ja nicht zwischen Rohr und Zapfwelle.


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