Reichen 22PS für einen 13t Holzspalter aus ?

  • Wir haben einen 20to Senkrechtspalter, also an Dreipunkt. Wir fahren den mit unserm Farmer 2 (35 PS). Ich lasse den immer bei 1800 U/min laufen.
    Die 1000 er Welle nehme ich nicht weil das irgendwie blöd ist mit so wenig Motorumdrehungen. Der Spalter soll ja nur mit max. 430 U/min laufen.
    Hatte bisher noch kein Holz, das dieses Fuhrwerk noch nicht schaffte.
    Mein Pate hat einen 15er Deutz und hängt den Spalter an die Dreipunkt, die den auch noch fast ganz hoch hebt. :o . Ganz hoch gehts nur mit Hand.
    -> 15 PS und 20 to gehen also auch.


    Kauf dir halt nen Waagerechtspalter. Der braucht keine 3-Punkt und mit dem kann man bestimmt besser arbeiten.

  • Hallo,


    Der Kegelspalter ist ja interressant, ich hab bis jetzt gar nicht gewusst dass es so was gibt. Ich selbst kenne auch keinen bei mir der so was hat.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

  • Zitat von Deutz 4006

    Hallo,


    Der Kegelspalter ist ja interressant, ich hab bis jetzt gar nicht gewusst dass es so was gibt. Ich selbst kenne auch keinen bei mir der so was hat.


    Ich hab dir diesbezüglich eine PN geschrieben. :wink:


    Ich wollte persönlich auch keinen Hydraulischen! Auf Vorführungen versagen die immer, wenn die richtig dicke Stämme spalten wollen! Für unser Holz bräuchten wir dann einen, der min. 35 Tonnen drückt :o:roll: Die Preisklasse kann sich von Posch dann jeder vorstellen :roll:

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Wieso sind die Fingerfallen ? Man muss nur genauso aufpassen wie beim Hydraulischen. Auserdem kann es dir beim hydraulischen (stehende Ausführung) das Holz "weghauen" (wenn es verwindet und ein paar große Äste hat) und dir ordentlich eine auf das Schienbein geben (kann sogar gebrochen sein)

    Viele Grüße


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  • Wenn ich Besitzer eines Kegelspalters wäre, dann würde ich den ganz schnell wegräumen, wenn die Berufsgenossenschaft kommt, da Kegelspalter meistens keine Sicherheitsvorkehrungen haben.


    Haben zuhause ein Senkrechtspalter (ca. 18 to / selbstgebaut), den betreiben wir mit einem 34 PS Hanomag. Funktioniert einwandfrei, auch bei kleinen Drehzahlen. Aber am einfachsten ist es den Spalter über die Hydraulik anzutreiben, einfach Druck an und fertig, den Rest macht das Hydraulikaggregat am Spalter.

  • Zitat von Hanomag R22

    Hat jemand mal ein Bild von so einem Kegelspalter.


    Würd mich mal interssieren.


    Auf der Seite von 3085 sind ein paar Bilder von seinem :wink:
    klick hier

    Viele Grüße


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  • Kegelspalter? Die sind doch total Altmodisch und verboten! Das ist Lebensgefährlich mit denen zu arbeiten :!: . Die dürfen gar nicht mehr verwendet werden, wie Ralf schon schrieb.
    Und Senkrechtspalter brauchen jetzt auch sicherheitsvorrichtungen. Da kann man das Holz nicht mehr mit den Händen direkt anfassen, man hat da nur zwei Hebel als typische Sicherheitsschaltung.


    Also, keine Kegelspalter bitte. :nene:

  • ja genau wie funzt so ein ding
    habe immer gedacht da schraubt sich der Kegel mit einem sehr groben Gewinde in das Holz.
    Dieser Kegel ist aber glatt.

    Meine Hanomag´s
    R19 Bj.54, R22 Bj.55,
    R27 Bj.55, R28 A Bj.52 mit Frontlader,
    R28 B Bj.52, R45 A Bj.52
    Deutz MAH711 Bj. 48
    Herford Typ BS, Bj. Nachkrieg

  • Zitat von Johannes M

    Wie funktioniert denn so ein Kegelspalter :?:


    Dieser "Kegel" dreht sich und vorne drückt man das Holz auf die Spitze. Dann zieht der Kegel das Holz durch das "Gewinde" heran und weil er ja nach hinten immer dicker wird reißt das Holz auseinander. Beim Bild von 3085 sieht man das "Gewinde" nicht auf dem Kegel, aber es ist vorhanden denn sonst würde er nie etwas spalten können. Bevor einer irgendwas meint die sind gefährlich und so... Die haben auch eine Sicherung. Man muss nur den Bügel der oben drüber ist nach unten oder oben drücken. Weiß leider nicht mehr genau was von beiden :hmm:

    Viele Grüße


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  • Zitat von Super450Vdriver


    [url=http://i22.ebayimg.com/01/i/06/d7/9a/ba_1_b.JPG] Bevor einer irgendwas meint die sind gefährlich und so... Die haben auch eine Sicherung. Man muss nur den Bügel der oben drüber ist nach unten oder oben drücken. Weiß leider nicht mehr genau was von beiden :hmm:


    Was heißt hier "einer meint" !?
    Das ist Tatsache. So ein Bügel bringt dir auch nichts, wenn's dich reinzieht oder die es die Fetzen an den Kopf haut! Da ist schon viel passiert. Bei nem Unfall zahlt die Versicherung nicht. Weiß jetzt aber nicht, wie das genau ist, weil das ja von der Berufsgenossenschaft her verboten wurde.


    Servus
    Markus

  • Bevor es dich reinzieht ziehst du den hebel ganz einfach nach oben oder unten und der Kegel bleibt stehen obwohl die Zapwelle noch läuft. Wie soll es dir bitteschön fetzen an den Kopf hauen ? Da ist ein Hydraulische Spalter gefährlicher, wenn der da mit, sagen wir mal 10 t druck gerade ein Holz spalten will, dieses unten wegrutscht und dich trifft, dann ist dein fuß im schlimmsten Fall gebrochen. Also brauchst du mir nicht sagen dass ein Hydraulischer viel sicherer ist. Die meisten Unfälle passieren durch Fehlbedienungen oder nicht Sinngemäßer benutzung. Denk mal drüber nach !

    Viele Grüße


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  • Zitat von Johannes M

    Wie wird das Holz auf die Spitze gedrückt?
    Mit einem Bügel?
    Hydraulisch?
    Von Hand?
    :hmm:


    Mit Hand, soweit ich weiß.


    Und wegen dem gefährlich sein: Dann ist das wohl ein Fehler, dass die Kegelspalter abgeschafft werden sollen?
    Ich kann mir schon vorstellen, dass durch die Drehbewegung das Holz, zumindest Teile davon, Herumgeschleudert werden können.
    Habe zwar noch nie mit einem solchen gearbeitet, mein Vater aber schon, und auch der weiss, dass diese Maschine gefährlich ist.
    Ich arbeite mit dem senkrechtspalter ohne sicherheitseinrichtung, und meiner Meinung nach kann da wenig passieren.
    Neuere sind eben mit einer Sicherheitsbedienung ausgestatte und haben auf der Bodenplatte eine Spitze, auf der das Holz fixiert wird.


    Ich will hier keinen Streit führen, aber ich hab' halt davon gehört wie das ist mit den Spaltern, hab' selbst auch schon etwas Erfahrung und halte mich eigentlich meiner Meinung nach an Fakten. :angel:


    Servus
    Markus

  • Das Holz kann sich nur ein kleinse stück drehen. Gerade mal so 10 cm bis es an den einen Stützfuß vom Spalter kommt. Und du stehst ja vor der Spitze und nicht daneben. Wir (mein Vater und Onklel) arbeiten bestimmt schon seit fast 10 jahren mit dem Kegelspalter. es ist noch nie, nicht mal eine Kleinigkeit, passiert. Und wir spalten auch nicht gerade wenig Holz.

    Viele Grüße


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  • Hallo,


    So wie ich das jetzt verstanden habe wird das Holz in dem Fall nicht über das Hirnholz (wie beim normalen mit Keil) gespalten sondern der Kegel wird in die Seite des Stammes gedreht, liege ich da richtig? Dann wäre mir auch klar, warum der Kegelspalter hinten keine Gegenplatte hat wie ein Keilspalter sondern die Bügel, gegen die das Holz dann gedrückt wird (und am Drehen gehindert wird). Was mich am Anfang auch ein wenig irritiert hat war dass der Kegel blank und glatt zu sein schien, aber wenn ein Gewinde auf dem Bild nur schlecht zu sehen ist dann weiß ich jetzt wie das Gerät funktioniert.


    Was ich mir für den Betrieb wichtig vorstellen könnte ist dass die Stämme auf jeden Fall so lang sein sollten dass sie unter beide Bügel reichen, denn dann würde das Holz beim plötzlichen Aufplatzen immer gegen die Bügel drücken und könnte nicht hochgeschleudert werden.

    Viele Grüße


    Simon



    Deutz D 4006, DX 3.50 A StarCab, Clark CGP 30 H, Manitou MC 25

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