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Holzspalter Scheppach OX1-850 Rücklauf einstellen

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    Hallo zusammen,


    weiß vielleicht jemand, wie und ob man die Rücklaufgeschwindigkeit an einem Scheppach OX1-850 einstellen kann ?

    Ich habe meinen auf zusätzlichen Zapfwellenbetrieb umgebaut und (merkwürdigerweise) der schnelle Rücklauf zerrt doch arg

    an der Drehzahl meines kleinen Güldners.


    Vielen Dank und Grüße

    Marco

  • Moin Marco,


    ist ein bisschen schwierig. Was hast Du eingebaut? Wie hast Du den Umbau vorgenommen? Ist vielleicht die Pumpe zu groß? Wenn ja, pumpt diese gegen das Steuergerät? Parallel zur Elektropumpe angeschlossen? Richtig angeschlossen? Ist der Spalter überhaupt dafür ausgelegt?


    Viele offene Fragen aus dem Norden

    Uwe

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  • ... oder ist eventuell in der Rücklaufleitung bereits eine Drossel verbaut, und Deine Pumpe

    muss jetzt immer dagegen an pumpen, wenn der Zylinder eingefahren wird?


    (Auch ein Rücklauffilter wäre meiner Meinung nach bei Deinem Umbau dann als "Drossel" zu betrachten!)


    Gruß, Jörg.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • Also ich hab eine Zapfwellenpumpe mit einem Wechselventil parallel zur vorhandenen Pumpe angebaut. Der Rücklauf des Spaltkeils ist generell sehr flott bei dem Gerät. Prinzipiell prima, wäre aber auch nicht tragisch, wenn er langsamer wäre. Und genau bei diesem Rücklauf geht die Drehzahl sehr in die Knie. Also wäre meine Idee, diesen etwas zu drosseln, falls das geht.
    Dank und Helau

    Marco

  • Moin moin,


    normalerweise wird der Spalter elektrisch betrieben?


    Weißt du, wie der Eilgang geschaltet ist?

    Der Zylinder ist doppeltwirkend, nehme ich an?


    Eilgangventile sorgen in der Regel dafür, dass das beim Einfahren der Kolbenstange auf der einen Seite verdrängte Öl neben dem "frischen" Volumenstrom von der Pumpe zusätzlich mit in die andere Kolbenkammer kommt. Beide Ölströme treffen sich also. Hier scheint es zu Druckspitzen zu kommen, so dass die Pumpe mehr Leistung vom Schlepper fordert. Welchen Ölstrom würdest du drosseln wollen?


    Pumpe - Ventil würde bedeuten, dass der Ölstrom auch beim Öffnen des Zylinders gedrosselt bleibt.

    Zylinderrücklauf - Ventil würde einen erhöhten Gegendruck bedeuten, genau das was du nicht willst.

    Ventil - Zylinder (Druckseite) würde auch einen erhöhten Gegendruck verursachen.


    Kann es sein, dass deine Zapfwellenpumpe mehr Förderleistung besitzt als die elektrische Pumpe?


    MfG

    Fabian

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  • Das kann ich so nicht sagen. Max. Druck ist der selbe und Abmessungen der Pumpen sind beinahe gleich. Die Förderleistung sollte daher bei Nenndrehzahl ähnlich sein.
    Ich gehe mal davon aus, dass ich mit der Zapfwellendrehzahl auch noch zu niedrig war. Die sollte bei Volldrehzahl Motor erreicht sein, und das hab ich mich beim Testen noch nicht getraut.

    Beim Arbeitshub (Zylinder einfahren) mit „verknorpeltem“ Spaltgut hat man an der Motordrehzahl nichts gemerkt.

    Ich werde es mal mit Vollgas probieren, ist eh besser für den luftgekühlten Güldner.


    Gruß und Helau

    Marco8)

  • Max. Druck ist der selbe und Abmessungen der Pumpen sind beinahe gleich. Die Förderleistung sollte daher bei Nenndrehzahl ähnlich sein

    Den Druck im System bestimmt ganz allein die Last bzw. in solch einem System am Ende das Druckbegrenzungsventil. Der Druck auf den Typenschildern der Pumpen nennt lediglich den Betriebsbereich, für den sie ausgelegt sind.


    Bei Nenndrehzahl des Schleppermotors dreht deine Pumpe ja auch schneller, fördert also mehr. Gleichzeitig ist die Nennleistung des Schleppers dann erreicht, im Leerlauf kann er nur wesentlich weniger Leistung liefern. Bei einem Elektromotor hingegen nimmt man derartige Lastspitzen wie im Eilgang hier scheinbar auftreten jedoch nicht so wahr, da das Kennfeld ganz anders ist.


    Die Drehzahlen von Schleppermotor und Elektromotor hingegen sind ja grundverschieden, das muss bei der Auslegung der Pumpe auch berücksichtigt werden.


    MfG

    Fabian

  • Die Zapfwellenpumpe hat dafür ja auch ein Getriebe. Im Leerlauf bin eh weit von den 570 U/min der Zapfwelle entfernt. Ich muss das mal mit Vollgas probieren, vielleicht bricht dann auch die Drehzahl nicht so ein. Ich kapiere aber immer noch nicht warum im Leerhub (Rücklauf) so viel mehr Leistung benötigt wird als in der Arbeitsbewegung.
    Danke mal, für die prompten Antworten.

    Gruß

    Marco

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  • Hallo,


    ich betreibe gelegentlich so einen Spalter an einem Stromerzeuger (Bosch/Eisemann 5,5 kW), das hört sich genaus so an: Beim Spalten schnurrt das Aggregat wie ein Kätzchen, beim Rückhub würgt und stottert es und geht fast aus.

    Das liegt an den Ölströmen, die GTfan treffend beschrieben hat.


    Gruß Reinhard

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