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Eicher EM 300 - Laufbuchse rostig???

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    Noch was:


    da die Kolben eine recht rauhe Oberfläche besitzen vermute ich mal, dass diese besseren Aussehens sandgestrahlt wurden.


    Was haltet ihr davon???


    Und noch was: Sollte ich grundsätzlich neue Dehnschrauben (Pleuellager) verwenden oder die "guten" Alten wieder verwenden?


    Grüße Markus

  • Hi


    Dehnschrauben gehören IMMER neu, da sie sich beim Anziehen DEHNEN und bei gebrauchten würden sie ÜBERDEHNEN d.H.

    im Zweifelsfall abreißen.

    Gruß Ralf


    gelernter MF Schrauber :-)
    _________________________________________________________________


    F15 G teilrestauriert
    und FE 35 mit Standard 23C Motor (Technische Instandsetzung läuft)
    PS wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

  • moin ,

    Soweit ich weiss sind die Pleuelschrauben bei Eicher keine Dehnschrauben , bei 6 eur das stück sollte man sie aber neu machen.


    Gruß

    Meine Eicher :
    Eicher Tiger 2 EM 235 mit FL (restauriert)
    Königstiger 2 (3015) in Restauration
    Eicher 3072 TURBO im Original Zustand
    Eicher G 400
    Eicher ES 201
    Eicher ES 400
    Eichus Stapler
    Eicher 3251 HS



    Eicher war gut, ist gut ,
    und bleibt weiterhin gut !

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  • da die Kolben eine recht rauhe Oberfläche besitzen vermute ich mal, dass diese besseren Aussehens sandgestrahlt wurden.

    Wahrscheinlich hat man da Kolbenfresser kaschiert. Sandstrahlen von Kolben ist jedenfalls nicht sonderlich zu empfehlen...

    Was ist mit Pleuellager, Pleuelbuchsen, Köpfen und den Kurbelzapfen?


    Bei Eicher dürfen Pleuelschrauben wiederverwendet werden. Aber wie oft sind die in den letzten 50, 60 Jahren angezogen und gelöst worden?

    Also neu!


    Hab deinen anderen Beitrag eben erst gelesen, also etwas Edit:

    - Lange Kolben sind grundsätzlich von Mahle, die kurzen von Kolben Schmitt

    - Ölauswurf ist auch über die Ventile denkbar

    - Montage von Kolben, Pleuelstange und Zylinder (!!!) darf nur als Einheit erfolgen, hat wie beschrieben nichts mit den Pleuelbuchsen zu tun, sondern mit Kolbenringen

    - das man beim Zusammenbau gemurkst hat ist nicht nur hier jedem klar...

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

    Einmal editiert, zuletzt von 3085 ()

  • also zum Thema lange Kolben ( ich weiss, Johannes wird mich steinigen)

    Kann man diese bedenkenlos einbauen , mach ich eigendlich immer , allerdings unter anderem aus kostengründen , das Schleifen der Zylinder kost mich fast nichts .

    Was Johannes zu den kurzen Kolben geschrieben hat ist natürlich richtig , wenn man diese verbaut , würde ich auch gleich das Ölspritzblech am Seitendeckel am Peilstab nachrüsten , weil die kurzen Kolben ja einen Ring weniger haben , tropft gerne mal ein Tropfen öl aus dem lüfter wenn diese nen paar hundert stunden gelaufen haben . Soweit meine Meinung/ Erfahrung.


    Ach ja, die langen Kolben gabs auch von Nüral , die aber genauso wie Mahle nicht mehr produziert werden , im moment gibts die von Konneks .


    Gruß Markus

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  • Markus, bei mir läuft auch ein EDK2 mit langen Kolben von Koneks *duck und weg*.


    Ich wollte da mal die Unterschiede "testen", bisher macht der Motor so auch keine Probleme. Aber einen Grund wird das Umstellen auf kürzere Kolben samt Umarbeitung der Pleuelbuchse schon gehabt haben.



    Mfg Tobi

    „Der Bauer träumt – wenn doch oh Herr, mein Fendt ein guter Eicher wär!“

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  • ich selbst hab noch keine Probleme mit fressern gehabt , war aber wohl ein grund für die Entwicklung der kurzen Kolben , billiger waren die in der Produktion auf jeden fall, die langen Kolben gab es ja bis ende ende der 70 er ,soweit ich weiss, wenn es vorher schon vermehrt Probleme gegeben hätte, wäre eicher da sicher schon früher tätig geworden .


    Gruß Markus

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  • Also, die Probleme gab es immer schon, insbesondere wenn der EDK harte Einsatzbedingungen (hohe Leistung bei entsprechender Außentemperatur) hatte. Dazu spielt Zylinderleistung und Drehzahl eine Rolle, so sind die Turbomotoren, sowie 3105 und 352 besonders stark betroffen. Hier kam der Kundendienst im Sommer 1978 mit dem Auswechseln der Laufgarnituren nicht hinterher, zwischenzeitlich wurde sogar die Produktion von Sechszylindermotoren seitens Eigentümer MF untersagt.

    Der kurze Kolben ist in der Produktion etwa gleich teuer, die Ringbestückung ist deutlich hochwertiger als beim Vorgänger.

    Versuche mit kurzen Kolben gab es schon seit Anfang der 1970er Jahre. Warum man erst 1978/79 auf kurze umgestellt hat bleibt fraglich. Fakt ist aber, dass man aufgrund der Fresser schon ab 1974 alle eigenen Motoren mit Kolbenbodenkühlung ausgestattet hat und zuvor jahrelang am langen Kolben rumgedoktert hat.


    Laut Kundendienst und Einkauf ist der Grund für die sehr späte Umstellung auf kurze Kolbenrecht einfach: Die hauseigene Entwicklung soll wohl seitens des Lieferanten gut geschmiert worden sein. Aber das bleibt wohl ein Gerücht.


    Fakt ist wiederum, dass sich der Einkauf über die Entwicklung hinweggesetzt hat und kurze Kolben orderte, welche dann vom Kundendienst in havarierte Motoren eingesetzt wurden. Die liefen danach anstandslos.

    Daher ist in meinen Augen die Diskussion ob kurzer oder langer Kolben besser ist sinnlos. Eicher hat das Ergebnis ja schon vor 40 Jahren präsentiert.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

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  • hi,


    Hat der noch Spaltfilter ? Was fürn Baujahr ? Ist die obere Ölbohrung dicht , oder wie sieht das aus ?


    Gruß

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  • Hast du den Kurbelzapfen mal vermessen? Es kann an der Auflösung des Fotos liegen, aber so toll schaut der nicht aus.
    Fakt ist, der Motor ist verbastelt. Siehe ESP...

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
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  • Hallo 3085,



    sei doch nicht immer gleich so negativ! :-) Fotos lügen! Die Kurbelzapfen sind vermessen und bereits auf das erste Untermaß geschliffen. Was du auf dem


    Foto siehst ist eine Mischung aus Öl und Spiegelungen vom Foto! Die Zapfen sind gesäubert frei von Riefen oder anderen Einlaufspuren...


    Zur Einspritzpumpe: Die Einspritzpumpe habe ich vor ca. 10 Jahren "neu" und für heutige Verhältnisse günstig aus altem Lagerbestand bekommen. Allerdings hatte die alte Pumpe einen festen Ölvorrat. Die neue Pumpe wird an den Ölkreislauf angeschlossen. Allerdings kam bei mir aus der dafür vorgesehenen Schraube am Motorblock kein Öl - ein Eichermitarbeiter meinte, dass bei den Baujahren (1963) evtl. noch keine Externe Ölversorgung möglich war. Allerdings habe ich heute mal rein interessehalber die Schraube geöffnet und diese war überraschenderweise mit Öl benetzt. Ich werde wenn der Motor wieder läuft mal testen, ob Öl rauskommt.


    Die "Bastelei" besteht übrigens aus einem Schlauch, welcher vom Ölkühler abgezweigt ist und mittels feiner Bohrung etwas Öl an den Pumpenbehälter weitergibt. Funktioniert auch seit 8 Jahren bestens und ich habe einen Öldruck von mindestens 4 Bar!


    Viele Grüße Markus

  • Die "Bastelei" besteht übrigens aus einem Schlauch, welcher vom Ölkühler abgezweigt ist und mittels feiner Bohrung etwas Öl an den Pumpenbehälter weitergibt. Funktioniert auch seit 8 Jahren bestens und ich habe einen Öldruck von mindestens 4 Bar!

    Habe ich im übrigen auch schonmal so praktiziert, habe mir dafür jedoch ne Leitung gebogen, Ringösen angelötet und am originalen Anschlusspunkt der Einspritzpumpe angebracht. Läuft bisher auch Störungsfrei.


    Markus, wenn du den Motor eh schon offen hast, wechsel doch bitte die O-Ringe der Stößelbecher auch gleich mit, naher ärgerst du dich nur, wenn die undicht sind.


    Mfg Tobi

    „Der Bauer träumt – wenn doch oh Herr, mein Fendt ein guter Eicher wär!“

  • hi,


    Das mit der ESP kann man natürlich machen, aber kommt da nicht ziemlich viel Öl durch ?

    Mit der Leitung vom Block zur Vorförderpumpe wie es später werksseitig gemacht wurde ,wird ja immer nur rel. Wenig in die Esp gepumpt, muss ja vorne durch die kleine Bohrung auch schnell genug wieder raus laufen können ?


    Gruß 6

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  • Hallo Tobi!


    Danke für die Rückmeldung. Das wird natürlich in diesem zuge alles ordentlich gemacht! Ich liebe ölige Hände aber keinen verölten Schlepper. 8o VG Markus




    Hallo 6 (wieso darf man euch eigentlich nicht beim richtigen Namen nennen??),


    Ja da würde viel zu viel Öl kommen und du hättest keinen Öldruck mehr. Die Öffnung muss unbedingt angepasst werden...


    Grüße