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Eine Rarität benötigt Hilfe, Eichus Gabelstapler

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    Hi,

    nachdem eine alte Landmaschine durch einen Hoflader ersetzt wurde, vergaß man sie 10 Jahre lang im Stall, bis ich sie wieder rauskramte.


    Es handelt sich hierbei um einen Eicher Eichus Typ 3951, Ein Gabelstapler mit einem Zylinder.

    Motor: EDK 1 15PS, Luftgekühlt.

    Hier ein paar Bilder zum Überblick:


    Nach den ersten versuchen, lief er tatsächlich auch bereits nach einer halben Stunde arbeit. Zunächst führte ich alles mögliche an Grundwartungssachen durch, Ölwechsel, Luftfilter und so weiter.

    Offensichtlich repariert werden musste der gerissene Filterdeckel; Ersatzteile noch vorhanden.



    Nach einiger Zeit viel mir einer Stelle unterhalb des Krümmers auf, aus der Abgase austraten. Da an dem Motor nicht alles sofort ersichtlich war, ging ich erstmal von einer kaputten Krümmerdichtung aus. Beim Einbauen eines neuen Dichtsatzes in den Kopf kam es dann zum Eklat, er hat die ganze Zeit durchgeknallt, warum weiß ich nicht genau. Da der Kolben anscheinend aufgeborsten war, zog ich außerdem den Zylinder, wobei sich noch schlimmeres offenbarte:


    Zunächst einmal hatte der Kolben zwei Risse, war allerdings noch dicht; Weiterhin war der obere Kolbenring gebrochen, noch in Ordnung.

    Bei näherem betrachten viel allerdings auch auf, dass die Laufbuchse ziemliche Riefen und der Kolben bereits Anzeichen eines Kipp-Klemmers aufwies.

    Glücklicherweise fand ich auf ebay einen alten gebrauchten Zylindersatz mit Kolben, der in besserem Zustand war als unserer.


    Neben der Verwunderung darüber, dass anscheinend gar keine Zylinderkopfdichtung eingebaut wurde(Bauart bedingt), stellte sich auch heraus, dass die Gabel des Gas-Reglers demoliert war.

    Tatsächlich hoffe ich, hier darum im Forum etwas Hilfe zu erhalten.


    An der Gabel fehlt ein Art Fühler. Ein Kollege von mir erklärte mir bereits, dass er das Teil neu strahlen kann. Dafür muss ich es jedoch erst ausbauen, womit ich nun direkt zum Problem komme:

    Ich weiß nicht, wie ich das ganze ausbauen soll. Die Stange, auf der die Gabel sitzt, führt durch das Motorengehäuse neben der Nockenwelle hin zur Dieselpumpe. Das einzige, was sich mir bisher erschließt, wäre ein Zweiteilung vor oder hinter dem Gehäuse. Das möchte ich allerdings unbedingt vermeiden, weil das Bauart bedingt mit einem enormen Aufwand verbunden ist. Wie den Bildern zu entnehmen handelt es sich um ein Dreirad mit einen geschätzt 800Kg Heck als Kontergewicht zum Staplerbaum. Dadurch klappt beim Halbieren das heck fast unvermeidbar nach hinten. Daher hoffe ich hier einen Erfahrenen zu finden, der eine andere Idee hat, die Stange (oder die Gabel einzeln) auszubauen.

    Sollte sich jemand finden, der aus der angehängten Ersatzteilliste eine Idee hat, freue ich mich, diese zu hören.



    Seid bitte nachsichtig, wenn ich aus euer Sicht irgendetwas falsch gemacht habe, ich bin 16 Jahre alt und habe keinen Beruf in der Richtung erlernt.


    Tipps sind immer gerne gesehen.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Enko



    PS: Die Bildrotation ist so nicht gewollt, wenn mir einer sagt, wie ich die im Forum drehen kann, bearbeite ich den Beitrag nachträglich.

  • Moin,


    eine feine Maschine hast Du da!


    Als erstes versuch mal bei EIcher Ganacker anzurufen und eine Werkstattanleitung für Deinen Motor zu bekommen (da gibt es auch die nötigen Ersatzteile) .

    Zu der Undichtigkeit am Zylinderkopf: das ist ein "Ausbläser". Da muss der Zylinderkopf entweder abgedreht oder eine Nut eingestochen werden für einen Kupferdichtring. Auch solltest Du auf keinen Fall eine gebrauchte Laufbuchse mit Kolben einbauen! Risse auf dem Kolbenboden kommen häufig vor und sind nicht zwingend problematisch.

    Zu der Reglerstange: Da ist eine Zunge abgebrochen. Die Stange bekommst Du so nicht ausgebaut. Da muss, wenn ich mich richtig erinnere, der Räderkasten abgebaut werden. Auch da kann Dir die Werkstattanleitung weiter helfen.



    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe

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  • Moin,

    zum Eichus I und II ist ja auch gerade ein Artikel in der
    aktuellen Oldtimer TRAKTOR.
    Da ist als Kontaktadresse ein Hr. Rengstorf mit Adresse

    in Blender-Oste gelistet.
    Da würde ich vielleicht mal anfragen. Da der die auch
    restauriert hat und nutzt sicherlich keine schlechte
    Anlaufstelle....
    Grüße aus dem Norden

    Hakotrac T6 und Hakotrac T8
    Suche Anbauteile/-geräte für Hako Record, Hakotrac T6 oder T8, insb. Wasser-/Abwasserpumpen
    Suche Kurbelstarterkassette für ILO 252 L / Suche Teile und Unterlagen für Hako Kart

  • Schickes Ding der Eichus. Und dazu wirklich selten, da es ein originaler blauer ist. So was sollte optisch auf keinen Fall verändert werden, nur die Patina entlarvt ihn als einen von maximal vier handvoll blauer Stapler.


    Zum Motor: gebrauchte Kolben/Büchsen haben da nichts verloren. Zum Einbau sollte ein kurzer EDK-Kolben mit neuer Gussbuchse (Originalteile) kommen, alles andere ist Murks. Zum Thema Kopf, Kupferring und Risse im Kolben wurde auch schon alles nötige gesagt. Übrigens sollte man bei der Gelegenheit auch gleich den Ventilrückstand, sowie die Ventilschäfte überprüfen.

    Eines noch zum Beachten: Kolben und Zylinder dürfen nur als Einheit eingebaut werden. Ein Einsetzen des Kolbens und anschließendes Überschieben des Zylinders ist ausdrücklich untersagt!


    Zum Ausbau der Gabel muss meines Wissens nach die Nockenwelle raus, diese wird zur Stirnseite des Motors hin rausgezogen. Wie Uwe schon sagte: Dazu braucht man einen Reparaturleitfaden, siehe dazu Eicher Freunde Schwarzwald oder Eicher Ganacker. Das benötigte Teil brauchst dir nicht aus fragwürdigem Material zurechtstrahlen, Originalersatzteile gibt es ja schließlich bei Eicher.


    Beim Thema Ansprechpartner für Stapler sollte man sich ebenso an die gängigen Wege halten und nicht irgendwelche Leute ansprechen. Die sinnvollste Quelle ist in dieser Hinsicht Norbert Fechtig von den Eicherfreunden Schwarzwald, ne Telefonnummer findest du auf deren Internetseite.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Danke für die Antworten, ich gehe mal einzeln drauf ein.

    Als erstes versuch mal bei EIcher Ganacker anzurufen und eine Werkstattanleitung für Deinen Motor zu bekommen (da gibt es auch die nötigen Ersatzteile) .

    Zu der Undichtigkeit am Zylinderkopf: das ist ein "Ausbläser". Da muss der Zylinderkopf entweder abgedreht oder eine Nut eingestochen werden für einen Kupferdichtring. Auch solltest Du auf keinen Fall eine gebrauchte Laufbuchse mit Kolben einbauen! Risse auf dem Kolbenboden kommen häufig vor und sind nicht zwingend problematisch.

    Zu der Reglerstange: Da ist eine Zunge abgebrochen. Die Stange bekommst Du so nicht ausgebaut. Da muss, wenn ich mich richtig erinnere, der Räderkasten abgebaut werden. Auch da kann Dir die Werkstattanleitung weiter helfen

    Eicher Ganacker habe ich gerade angeschrieben und warte noch auf eine Antwort.


    Der Kopf ist mittlerweile wieder dicht. Wie haben den alten Kopf auf den "neuen" Zylinder eingeschliffen und er scheint dicht zu sein. Bis dato allerdings noch keinen Testlauf gemacht.


    Gut, dann werde ich mal auf Eicher Ganacker warten und danach einen Bock bauen um das Dreirad abzuheben, ohne es umzuschmeißen.


    Leide habe ich die nicht abonniert.

    Ich weiß nicht, ob wir über das selbe Fahrzeug sprechen. Unter Eichus I und II fand ich bisher immer nur die Vierräder mit Mistkanone.

    Zum Motor: gebrauchte Kolben/Büchsen haben da nichts verloren. Zum Einbau sollte ein kurzer EDK-Kolben mit neuer Gussbuchse (Originalteile) kommen, alles andere ist Murks.


    Übrigens sollte man bei der Gelegenheit auch gleich den Ventilrückstand, sowie die Ventilschäfte überprüfen.


    Eines noch zum Beachten: Kolben und Zylinder dürfen nur als Einheit eingebaut werden. Ein Einsetzen des Kolbens und anschließendes Überschieben des Zylinders ist ausdrücklich untersagt!

    Ich komme nicht umhin zu erwähnen, dass ich nicht plane, horrende Summen zu investieren. Dennoch habe ich bei Ganacker auch gefragt, wie es mit Laufbuchse etc. aussieht.

    Ich lasse es allerdings erstmal so.


    Was die Ventile angeht bin ich recht unerfahren, da lass ich wahrscheinlich unseren Schrauber des Vertrauens nochmal rüber schauen.


    Deinen letzten Punkt verstehe ich tatsächlich nicht. Meines Wissens nach gibt es keine andere Methode, außer den Kolben aufs Pleuel zu montieren und dann den Zylinder überzuschieben.


    MfG,

    Enko

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  • Der Kopf ist mittlerweile wieder dicht. Wie haben den alten Kopf auf den "neuen" Zylinder eingeschliffen und er scheint dicht zu sein. Bis dato allerdings noch keinen Testlauf gemacht.

    Äh, was? Er ist dicht, aber du hast keinen Testlauf gemacht? Der Kopf gehört geplant, bzw. eine Nute eingestochen, insofern er überhaupt noch maßhaltig ist. Ein einschleifen von Buchse auf Kopf ist nicht möglich!


    Deinen letzten Punkt verstehe ich tatsächlich nicht. Meines Wissens nach gibt es keine andere Methode, außer den Kolben aufs Pleuel zu montieren und dann den Zylinder überzuschieben.

    Prinzipiell schon, nur dass das außerhalb des Motors zu passieren hat. Die Laufgarnitur (Kolben, Zylinder, Pleuelstange) muss komplett von oben eingesetzt werden, dann ist das Pleuel mit der Kurbelwelle zu verschrauben. Wird nach "System Deutz" montiert, also Pleuelstange verschrauben, Kolben einsetzten, Buchse überschieben, hast du beim Eicher-Motor im Anschluss zu 90% ein Problem mit Kolbenringen. Daher ist es ausdrücklich untersagt.

    Das ist einer von zwei elementaren Unterschieden zum Deutz-Motor, der zweite bezieht sich auf Einstellen des Spaltmaß. Hier darf bei Eicher-Motoren ausdrücklich nicht mit Lötzinn gearbeitet werden. Eine genaue Beschreibung dazu findet man im Werkstatthandbuch.

    Moin,
    kostet 5,90 inkl. Versand und ja... Siehe online:
    https://www.shop.oldtimer-mark…2020,w159043876828713.htm

    Wie gesagt, ich rate dem Themenersteller dringend dazu sich an die bei Eicher üblichen Wege zu halten. Von irgendwelchen angeblichen Spezialisten ist ausdrücklich abzuraten.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Moin,


    kleiner Tipp: am besten, Du rufst dort in Ganacker an. E-Mail ist leider immer so eine Sache...

    Wichtig ist, wie schon erwähnt, das Du Dich an die Werksattangaben hälst. Sonst riskierst Du schnell einen Motorschaden (Kolben-Aufsetzer z.B.)

    Einschleifen ist bei Eicher eher fatal, da das Spaltmaß (Kolben zu Zylinderkopf) dadurch nicht mehr korrekt ist. Auch bekommst Du somit den "Ausbläser" nicht dicht. Im Werkstatthandbuch wird explizit davon abgeraten.


    Und Horrorsummen brauchst keine Angst zu haben, ist ein kleiner Einzylinder...


    Gutes Gelingen und viel Spass beim stapeln!


    Grüße aus dem Eicher Norden

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  • Moin Enko,

    Glückwunsch zum Neuerwerb.


    So selten, wie hier dargestellt, sind die Eichus-Stapler nicht.

    Es gibt nachweislich auch mehr als nur einige Handvoll Blaue.


    Zum Thema Einschleifen der Köpfe, auch das geht sehr wohl, habe bei einem EM235 schon erfolgreich durchgeführt und den Ausbläser beseitigt. Viel wichtiger ist das die Zuganker im Gewinde absolut top sind und beim Anziehen mit dem Drehmoment satt geölt sind. Ansonsten wird das nichts mit dem gleichmäßigen Anzug aller 4 Schrauben.


    Beim ED werden auch heute noch Motoren mit der Einschleifmethode dicht, da gibt es die Kupferringe erst garnicht.


    Als wichtigste Unterlage solltest du dir das WHB EDK-Dieselmotoren und die ETL und BA zum Stapler anschaffen.


    Der deinige ist ja ein Typ 3951 mit ZF-Triebwerk und in Forstern gefertigt.


    Gruß Matthias

  • Es gibt nachweislich auch mehr als nur einige Handvoll Blaue.

    Und woher will man diese Informationen haben?

    Sie sind kompletter Schwachsinn! Es gab gerade ein mal wenige Prototypen in blau, welche im Werk Forstern und Dingolfing, sowie umliegenden Baywa-Niederlassungen erprobt wurden, sowie insgesamt keine 10 Serienstapler in blau. Alle anderen, und das sind nicht wenige, wurden in Rot für BKS unter verschiedenen Markennamen gefertigt.

    Das ist der Stand der zweifelsfrei belegbaren Informationen, alles andere ist dummes Geschwätz!


    Ebenso sieht es mit Einschleifen aus: Die Köpfe müssen geplant werden oder eben eine Nut bekommen - letzteres ist sowieso empfehlenswert. Einfach was aufeinander einschleifen funktioniert nicht.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Moin moin,


    die Diskussion zu den blauen Eichus wurde doch hier bereits geführt:

    Eicher Eichus Stapler Typ 3952

    Nichts wird wahrer, nur weil es mehrfach wiederholt wird. Und einige Missverständnisse stecken da auch noch drin, lässt sich doch ein gemeinsamer Nenner aus einigen Schilderungen finden.


    Nicht unbedingt wenige Yale-Stapler dürften in ihren ersten Jahren von Eicher-Werkstätten umgespritzt worden sein, wenn sie als Gebrauchtmaschinen zurück kamen oder dort als Hofhund dienten. Offene Farbdosen waren schließlich stets vorhanden...


    Eichus300021 ich nehme an, dein Username nennt die Fahrgestellnummer deines Eichus?


    MfG

    Fabian

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  • Lieber Johannes,

    ich verstehe nicht, warum du mich hier abmeierst.

    Als technischer Journalist und Redakteur einer namhaften Traktorzeitschrift sollten dir Themen wie gute Faktenrecherche und Meinungsvielfalt in einer sachlichen Diskussion nicht fremd sein.


    Selbst wenn du es jetzt nicht wahrhaben möchtest, es gibt knapp 100 Stapler, welche in Blau ausgeliefert wurden. Alle anderen Stapler von insgesamt ca. 2300 gefertigten wurden in gelb oder braunorange ausgeliefert.

    Die Quellen hierzu könnten dir zugänglich sein.


    Und das Einstechen einer Nut in die Zylinderköpfe und gleichzeitiges Planschleifen der Stirnfläche ist ein empfohlene Schritt im WHB für die EDK-Motoren.

    Die lange Werkstattpraxis zeigt aber auch das man durchaus unter Einsatz von Ventilschleifpaste die Dichtflächen von Stirnseite Zylinder zum Kopf dicht bekommt. Das hat sich bei ED-Motoren schon Jahrzehnte bewährt.

    Selbst habe ich wie erwähnt praktische Erfahrungen gesammelt.


    Ich wünsche mir daher auch einen respektvollen Umgang mit den genannten Informationen unabhängig vom eigenen Lebensalter.


    Beste luftgekühlte Eichergrüsse

    Matthias

  • Selbst wenn du es jetzt nicht wahrhaben möchtest, es gibt knapp 100 Stapler, welche in Blau ausgeliefert wurden. Alle anderen Stapler von insgesamt ca. 2300 gefertigten wurden in gelb oder braunorange ausgeliefert.

    Die Quellen hierzu könnten dir zugänglich sein.

    Es gibt lediglich falsche Quellen welche du hier rezitierst. Vom Eichus wurden knapp über 700 Fahrzeuge gebaut, davon etwa 10 bis 15 in Eicherblau. Dies ist anhand der Werksaufträge eindeutig nachzuvollziehen.

    Viele Grüße


    Eicher EKL15/II
    Eicher 3085 mit FH Synchron
    Eicher 3???


    Machen wir uns nichts vor: Saugmotoren haben leider keine Turbolader...

  • Hallo zusammen,

    die Diskussion zu den Farbstellungen wollte ich damit nicht neu entfachen, da die die teilweise unikaten Lebensläufe eh nicht mehr 100 % nachvollziehbar sind.

    Faktisch sind aber etwa 306 Stapler des Typs 3951 ohne Werksauftrag in Forstern produziert worden. Ab der Ferigungsnummer 307 gibt es zumindestens teilweise die sogenannten Werksaufträge.

    Mein Stapler hat die Nummer 942 ist bereits ein 3952 aber nachweislich in Forstern produziert. Die Gesamtzahl der Stapler setzt sich aus allen drei Typen zusammen, also 3951/3952 und dem 1,6 to mit zwei Zylindern dem Typ 3957. Dazu sind aber in Ganacker nicht alle Werksaufträge verfügbar. Obwohl über Fahrgestellnummer nachverfolgbar weit über 2200 Stapler gefertigt wurden.

    Es handelt sich nicht um zum wiederholt vorgetragenen Falschinformationen !

    Gruß Matthias

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  • Und das Einstechen einer Nut in die Zylinderköpfe und gleichzeitiges Planschleifen der Stirnfläche ist ein empfohlene Schritt im WHB für die EDK-Motoren.

    Die lange Werkstattpraxis zeigt aber auch das man durchaus unter Einsatz von Ventilschleifpaste die Dichtflächen von Stirnseite Zylinder zum Kopf dicht bekommt. Das hat sich bei ED-Motoren schon Jahrzehnte bewährt.

    Selbst habe ich wie erwähnt praktische Erfahrungen gesammelt.

    Moin,


    das Einschleifen der Köpfe mit der Laufbuchse ist aus mehren Gründen nicht zulässig. Zu einem kann bei einem Ausbläser die Dichtfläche beschädigt sein, die durch das Einschleifen zwar kurzfristig dichten könnte aber nicht dauerhaft. Zum anderen wird der Kolbenabstand durch das Einschleifen von Seiten des Zylinderkopfes und der Laufbuchse unterschritten. Letzteres lässt sich zwar einstellen aber nicht der Zylinderkopf. Daher ist von dem Einschleifen dringend abzuraten! Besonders bei kurz belasteten Motoren kann das schnell wieder zu Ausbläsern führen.


    Das ist meine Jahre lange Erfahrung.


    Grüße aus dem Eicher Norden

    Uwe