Eicher-Triebachs-Anhänger

  • Hallo Leute
    So einen Anhänger mit Tribachse hat bei uns fast jeder ich hab auch einen allerdings sind diese Anhänger nicht vom Traktorhersteller gebaut worden. Fast alle Schlepper haben aber eine geschwindikeits abhängige Zapfwelle bei uns Wegzapfwelle genannt. Bei dem Güldner meines Vaters ein G25 der hatte auch so eine dafür fehlte die 1000 Welle. :o
    Damit haben wir dann einen Anhänger mit einen Gesamtgewicht von 3,3Tonnen den Berg rauf und runter gefahren oft auch überladen, einmal kann ich mich errinnern haben wir Mist gekauft und mussten damit natürlich auf die Wage dann waren da 5,4 t Mist drauf. Ihr könnt euch nicht votstellen was das für ein Weg war wo wir da runtergefahren sind mit lehren Anhänger ist man da nur mit Tribachse hochgekommen und ein VW Käfer kam da auch nicht hoch. In dem Bergdorf da auf 1600 m ü.d. M. gab es damals nur ein par kleine Schlepper und ein Willis Jeep der gehört natürlich dem reichsten Bauer im Dorf der auch zugleich der Dorfwirt war. Das ganze war so in den sibziger Jahren. :)
    Heute sieht das etwas anders aus aber die Vorteile einer Tribachse sind geblieben und dacher werden bei uns immer noch fast alle Schlepper mit Tribachse also mit einer geschwinsigkeits abhängigen Zapfwelle verkauft .
    Bilder könnte ich auch reinstellen wenns jemand interessiert,muss sie aber erst machen.
    Gruss Südtiroler

  • Servus Andy,


    von dem Anhänger wurden nicht viele gebaut, das war auch eher ein Versuchszweck, der nie so richtig in Serie ging. Man schätzt, dass mindestens 35 Stück gebaut worden sind, wovon die meisten ins Ausland gingen. In Deutschland sind 4 Stück bekannt.


    Evtl. könnte ich noch an "neue Bilder" kommen.


    ... greetz :wink:

    Das maximale Volumen subterrarer Agrarproduktivität steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten.

    • Offizieller Beitrag

    Allgaier bot den Triebachsanhänger als Zubehör für den A111 an.


    Viele Miststreuer hatten auch Triebachsen, u.A. von Stille (ausschließlich), Strautmann und Unsinn (jeweils optional, Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Von allen sind auch noch recht viele erhalten.
    Bei denen konnte man allgemein auch das Streuwerk und den Kratzboden abbauen und durch eine normale Heckklappe ersetzen.
    Von diesen sind auch noch ziemlich viele erhalten.
    Es gab sogar einen zweiachsigen Gummiwagen, bei dem die vorderen Räder von Reibrollen angetrieben wurden.
    Triebachsen waren allgemein ein beliebtes Mittel, um untermotorisierten Schleppern (wie der Allgaier) mehr Transportkapazität zu verschaffen, als eigentlich möglich (und gesund) ist.
    Es gab sogar Rübenroder mit Triebachse (Stoll)


    mfg GTfan

  • Hallo Husky,


    ein ganz eindeutiges "kommt drauf an" als Antwort ;)


    Es gab Anhängerhersteller, die für jeden Schleppertypen passende Übersetzungen anboten. Denn die Drehzahl der Wegezapfwelle wurde nie genormt, hier gibt es verschiedenste Werte.

    Es gab die Achsen der Firma Allgaier, die sowohl bei eigenen Wagen wie auch bei anderen Herstellern verwendet wurden, die hatten einen Riemenvariator zur stufenlosen Anpassung der Übersetzung.

    Und dann gab es Wagen, die auf die Normzapfwelle ausgelegt waren und dann halt in einem Gang des Schleppers schon irgendwie halbwegs passten. Da die Triebachse ja oftmals eh bei mächtig schlechten Bodenverhältnissen zum Einsatz kommt, ist ein bisschen Drehzahldifferenz zwischen den Schlepper und den Wagenrädern nicht so schlimm. Schlupf zum Ausgleich ist dann genug vorhanden. Jedoch sollte der Anhänger stets etwas langsamer sein als der Schlepper, sonst droht ständig ein Einknicken des Gespanns, was höchst gefährlich ist.


    MfG

    Fabian

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