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Güldner Vorderachse

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    Hallo Liebe Gemeinde.

    Bei der Reparatur meines Güldner ADN von 1954 bin ich bei der Vorderachse oder viel mehr bei den Achsschenkeln auf ein Problem gestoßen. Da ich darin ein bisschen Spiel habe wollte ich die Buchsen sowie auch den Total zerfallenen Staubschutz austauschen. Bei näherer Betrachtung ist mir dann aufgefallen das nicht die Original Vorderachse verbaut ist. Leider ist auch kein Typenschild vorhanden. Auf folgenden Bildern zeige ich euch die Situation. Wie bekomme ich nun die Achsschenkel heraus? Bevor ich mit Gewalt irgendwas zerstöre.

    Vielen Dank vorab und schöne Grüße

  • Justfendt

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Moin moin,


    auf der in Fahrtrichtung rechten Seite bist du schon in die richtige Richtung gegangen. Wenn du nun noch die Passfeder aus dem Achsschenkel entfernst, kannst du ihn nach unten heraus ziehen. Die Passfeder steckt mit der Hälfte ihrer Höhe passgenau in einer Nut. Enorm wichtig ist, dass diese Nut nicht beschädigt wird, da ansonsten später keine richtige Kraftübertragung mehr stattfinden kann.


    Neue Passfedern gibt es in genormten Maßen im technischen Handel zu kaufen, falls diese bei der Demontage leidet. Denn auch hier gilt, die Flanken dürfen keine Macken aufweisen und müssen spielfrei in den Nuten im Achsschenkel sowie im Lenkhebel sitzen.


    MfG

    Fabian

  • Moin.

    Du meinst die Passfeder die oben zu sehen ist ?

    Die ist fest am Schenkel, auch nicht angeschweißt sondern das ist ein Bauteil. Diese liegt auch nur oben auf, also ragt nicht weiter in die Achse hinein. Das ist ja das was mich so verwirrt.

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  • Hallo Jens,


    es ist genau so, wie Fabian es beschrieben hat.

    Das kann nicht "ein Teil" sein, fertigungstechnisch nahezu unmöglich zur damaligen Zeit - und Sinn macht

    es auch keinen.

    Es ist halt eine Passfeder mit einer dementsprechenden engen Toleranz.

    Nimm Dir eine GUTE Zange und zieh die Passfeder radial aus ihrem Sitz heraus, dann kannst Du den Rest nach unten

    hin ausbauen.


    Gruß, Jörg.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • nach dem ich es dann endlich Kapiert hatte musste ich gleich ran und testen. Tatsächlich. Es hat gleich funktioniert. Vielen vielen Dank dafür.

    Nun sehe ich das überhaupt keine Achsbuchsen vorhanden sind. Nichtmal Reste. Ist das möglich? Das diese Bloß geschmiert wurden ?

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  • Hallo Jens,


    das halte ich für relativ unwahrscheinlich, dass da keine Buchsen drin sind - wer weiß ...

    Aber ein Blick in die Ersatzteilliste schafft hier definitiv Klarheit für Dich!


    Gruß, Jörg.

    Fendt 108SA 1975; Fendt Fix 2 1961; Fendt F20GH 1952; Fahr D90H 1956

  • Hallo Jörg,


    Die Ersatzteileliste hat mich nicht weitergebracht. Die Vorderachse ist leider nicht Original und die Achse hat auch kein Typenschild mehr. Aber es war tatsächlich ein Passtift.


    Grüße

  • Hallo Jens


    Diese Achse ist mit der Achse an meinem Kramer KB17 mit Güldner Motor vergleichbar, da es aber schon einige Jahre her ist, dass ich ihn restauriert habe, kann ich mich nicht mehr detailgenau dran erinnern, aber Buchsen sind auf alle Fälle verbaut.


    LG Jürgen


    Hallo nochmals


    Hab mir dein Bild nochmals angeschaut, glaube mich zu erinnern, dass die Buchse samt Überstück rausgeschraubt wird, auf der rechten Seite schon gut zu sehen da die Staubmanschette schon demontiert ist, oben am Überstück zwei Löcher, wobei das zweite Loch der Achsschenkel verdeckt.


    LG Jürgen

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