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Reparatur Traktormeter

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    Hallo zusammen,
    ich bin gerade dabei meinen Eicher 542 zu restaurieren, aktuell den Traktormeter.
    Zum einen ist die Welle gebrochen, kann durch eine neue ersetzt werden.
    Die einzelnen Rädchen der Betriebsstundenanzeige sind lose im Traktormeter gelegen.
    Ich habe den Traktormeter geöfnet und die Rädchenwieder auf die Welle gesteckt, war eine riesen fummelei :?:?
    Nachdem ich den Traktormeter wieder zusammengebaut habe, habe ich ihn mit dem Akuschrauber angetrieben, der Betriebsstundenzähler läuft wieder :D:D
    Aber der Zeiger springt ruckartig hin und her. ich hab auch die beiden Kupplungen gereinigt die eigentlich den Zeiger antreiben sollten, leide weiß ich nicht genau wie das eigentlich funktionieren soll.
    Vermutlich sollte ein Magnetfeld erzeugt werden welches den anderen Teil mitnimmt.
    Kennt von euch jemand das Funktionsprinzip und kann mir weiterhelfen.
    Vielen Dank


    Timo

  • Hallo,


    ich würde mich mal direkt an


    http://oldtimer-tachos.de/ an Herrn Wittmann wenden.


    Ich hatte bei dem schon mehrere Tachos von unseren Eichern machen lassen.


    Saubere Arbeit zum angemessenen Preis.


    Gruß


    Markus

    Eigene Schlepper:
    Fendt225 GT; Fendt220 GT; Lanz Alldog 1215; Güldner Multitrak; Fahr D135H;
    Fahr D130; Güldner Tessin A2W; Eicher Tiger2 EM235; Eicher Tiger 3008, Eicher Königstiger 3007S
    2x Eicher Schmalspur 3714A; Eicher 3720AS Eicher Mammut 3423S; Deutz F1L514; Deutz 5505

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  • Soweit ich weiss ist doch auch in jedem Tacho ein Magnetfeld. D.h. man darf dort nur mit Werkzeugen arbeiten die nichtleitend sind; oder irre ich mich. Bei Autotachos ist es jedenfalls so.


    MfG

    Fordson Super Dexta - Deutz F2l612 (verkauft) - Normag NG16 (verkauft) - Allgaier R18 - Lanz Bulldog D1706 - Sulzer S13L - HeLa D112 - Sulzer S26L - Fordson Petrol Dexta

  • 12V Anschluss hab ich nicht gesehen, es gibt nur zwei Steckplätze für die Glühbirnen der Beleuchtung.
    Einen Magnet hab ich nicht entdecken können war aber schon mit normalen Werkzeug dran, werd doch nichts kaputt gemacht haben. Muss morgen nochmal genauer suchen.
    Kann auch bei google nichts über das Funktionsprinzip eines Traktormeters finden.

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  • Hallo,


    berichtigt mich wenn ich falsch liege, aber Traktometer sind doch Drehzahlmesser mit Geschwindigkeitsangaben für die verschiedenen Geschschwindigkeitsstufen, der Motordrehzahl und möglicherweise der Zapfwellengeschwindigkeit. Alles auf einer Tachoscheibe, immer ausgehend von der Motordrehzahl. Meist geht der Zeiger über den ganzen Durchmesser um mehr anzeigen zu können. Im unteren Bereich ist dann meist noch ein Stundenzähler drin.


    Gruß, Christian

  • Hallo Christian,
    du hast recht eigentlich ist es nur ein Drehzahlmesser,die Geschwindigkeit wird durch die unterschiedlichen Skalierungen angezeigt.
    Das Bild zeigt den Typ den ich auch habe
    Gorden für die von dir beschriebene Funktionen hatt mein Eicher ein extra Kombiinstrument.
    Für mich wäre interesant zu wissen wie die Drehzal der Traktorwelle auf den Zeiger übertragen wirdund was da kaputt gehen kann,kann mir das jemand erklären??


    Gruß


    Timo

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  • Hallo,
    das mit dem Magnet ist schon richtig. Nennt sich Wirbelstrom. Ein Magnet rotiert und erzeugt einen Wirbelstrom in einem Alu-Becher. Der wird dadurch auch magnetisch und mitgezogen.
    Sollte eigentlich nicht rucken. Da ist mechanisch was nicht in Ordnung.


    Gruß,


    Martin

  • Hallo Martin,
    danke für die Info, da muss ich heute Abend mal gleich danach schauen ob da was magnetisch ist, ist mir bis jetzt nicht aufgefallen.
    Der Magnet müsste demnach auf oder hinter dem drehbaren Teller vom Bild "Wellenseite" sein. Mechanische ist eigentich alles in ordnung, zumindest kann ich von Hand kein rucken feststellen.
    Das einzige ich kann die Achse der Wellenseite ca. 2mm in axialer Richtung verschieben, ist das Normal?


    Gruß


    Timo

  • Hallo,


    auf der Wellenseite muss der Magnet sein. Wenn da nix magnetisches ist, darf sich der Zeiger keinen Millimeter bewegen. Ansonsten streift der wellenseitige Körper am Alubecher zeigerseitig. Ich weiß nicht, wieviel Luft da dazwischen ist und ob die 2mm zu viel sind.
    Ich hatte meinen Traktormeter bei einer Münchner Firma, heißt glaube ich ght. Schau mal bei den älteren Beiträgen.


    Gruß,


    Martin

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  • Hallo zusammen,
    leider hats ein wenig gedauert, weis jetzt aber woran es lag, ich hatte die Feder zu stark vorgespannt, dadurch konnte der Zeiger durch das Magnetfeld nicht bewegt werden.
    Für diejenigen die es interessiert, auf demBild "Wellenseite" sieht man um den Drehteller eine art O-Ring, das ist kein O-Ring sondern der Magnet.


    Jetzt muss ich nur noch auf die neue Welle warten dann kann den Traktormeter wieder einbauen.


    Gruß


    Timo


    Dank an alle für die hilfreiche Antworten.

  • Tag!


    Interessant sowas hier mal zu sehen, habe auch noch zwei solche die teilweise Defekt sind von meinem Fendt. Beim einen geht nur der Stundenzähler seit ewigkeiten nicht, nur weiß ich nicht wie man das Gehäuse vom Traktormeter aufbekommt um ans Innere zu kommen?


    Servus
    Markus

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  • Um das Gehäuse aufzubekommen musst du einfach den Chromring ganz vorsichtig mit einem Schraubenzieher o. ä. aufbördeln.
    Nachdem du das Glas und den Haltering herausgenommen hast, kannst du nach lösen der beiden Schrauben auf der Rückseite das Innenleben nach vorne rausnehmen.

  • Der Beschreibung von Markus ist nichts mehr hinzuzufühgen ;-) wenn dus zweimal gemacht hast baust den Tracktormeter in 15min auseinander und wieder zusammen. Muss meinen auch nochmal öffnen, die Welle vom Stundenzähler hat sich gelöst :-( Die Chromringe gibts im Internet für ein paar Euronen.


    Gruß


    Timo

  • Hallo,


    Öffnen mag nicht so das Problem sein. Aber den Chromring wieder so zu schließen das es später nicht aussieht wie ein Stoppschild oder der Chrom Schaden nimmt ist etwas schwieriger. Es gibt aber Firmen die das für recht kleines Geld anbieten.


    Gruß Gordon

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